Kategorien

Comic-Art ...
Special Pin-Ups, ...
Surreale Sichten, ...
Reale Sichten, ...
Cartoons, ...
Karikaturen, ...
Unsortiert, Zeichnungen, ...
Textblumen, ...

Der Kirchenplanet.
Spezielle Streifzüge.
Quick and dirty.
Märchenhaftes
Dark worlds.
Bürgerlich Anständiges.
Kunst vom Nachwuchs.

Texte ...
Artikel ...
Kosmisches ...
Hintergrundrauschen ...
Achtung, Wääärbung ...
Sonstiges ...

Übersicht
Aktueller Beitrag RSS Feed 2.0


Add-ons

Selbstbauteleskope
Raumfahrtkatalog


Veröffentlichtes

Mordfiktionen

kirchenplanet

Postagenduale Impressionen

Systemisch, satirische Seitenblicke

Subtile Seitenblicke

 
      Motivation       Galerie       Impressum


30.06.2011 von eb
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

(C.) DIN-A4  Acryl  Klick macht dick.
bild

Stehst du des Nachts im Kalten,
lass Vorsicht walten.
Denn dort im Schatten,
lauern nicht nur Ratten.

.... mehr


24.06.2011 von eb
Von Bauernfängern und Landeiern.


(C.) Bleiskizzen digital coloriert/montiert   Zum Vergr.anklicken.
bild


Nun gut. Da aus unverständlichen Gründen jüngst an einen herangetragen wurde, dass man die Dinge nicht immer so Ernst sehen soll, - will man es denn einmal mit skizzenhaften aber gutturalen Reiseeindrücken versuchen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und zudem, war man auch gerade auf Besuch in einer sogar ausgesprochen abgelegen ländlich zu bezeichnenden Gegend. Und hat noch recht frisch den Geruch von Heu, Stall und von Fliegen bevölkerten Speziallieferanten ökologisch verwertbarer Energieträger im Hirn.

In diesem Umfeld, - ist man gerne gesehener Gast. Auch bei abendlichen Gelagen, in welchem man mittels eines Herrn mit längeren Haaren dem rustikalen Ambiente derber Witze und anzüglicher Bemerkungen, einen exotischen Hauch beifügen kann. Solcherlei Geselligkeiten genießt unsereiner ob ihres irritierend vielschichtigen Wechsels zwischen zotigen und christlichen Aussagen, welche nicht selten auch in gemeinschaftlich bewegten Liedern enden können. In dieser Ursuppe der Leistungsträgerei, - wo sich in der Regel bereits morgens um sechs das Gestöhne der Herrin des Hauses noch mit dem klagenden Wehgeschrei des vom gestrigen Suff geschädigten Herrn des Hauses mischt, haben skurrile Gestalten aus der biblischen Mythologie, nicht selten noch echten mentalen Bestand in den Köpfen und durchaus auch Herzen der Menschen.

.... mehr


05.06.2011 von eb
Dark Angel.


DIN-A2 Acryl   Zum Vergrößern anklicken.
bild



Oder, ...
Von der unbewussten Metamorphose des Adlers.


Nationale Nicht-Metaphysik,- für den sarkastisch gestrandeten Waldläufer im nicht mehr fassbaren Raum zwischen Comic und Real-Comic, bzw. Satire und Realsatire.


Im gewaltigen Umfeld comicbehafteter Stilelemente einen austarierenden Standpunkt zwischen der Brutalität der Einfachheit karikativer Symboliken, - und einem mitunter leider allzu oft nichts mehr sagendem und zu reinem Unterhaltungswert verkommenen Fotorealismus zu finden, ist mitunter keine einfache Sache mehr. Ganz besonders nicht, wenn reale Analogien sich schneller dem Metier angleichen, als dieses in der Lage wäre, sich noch selber auf die Schippe zu nehmen. So geht man auf der Suche nach grafischen oder gestalterischen Identifikationsversuchen nicht selten wieder; ... "back to the roots".

Dorthin, wo einst der schwülstige klischeebeladene Ausdruck amerikanischer Biedermeierseelen ihren Kontrapunkt in der harten Unverfrorenheit, von zudem Russ Meyers Sexploitation-Filmen geschädigten Undergroundzeichnern fand. Aber sich auch das Gros im Laufenlassen von bis zum gnadenlosen Kitsch romantisch verklärter Surrealismen ausgelebt hatte. In welchem die asiatische Seele ihre eigene, - zugunsten bleistiftschwingender Adaptionen verlor. Und mittels Zusätzen wie Kulleraugen und Jugendwahn, dem Manga seine ersten steifen Vereinheitlichungen verpasste. Wo ebenfalls, eine auffällige plötzliche Deckungsgleichheit zwischen Motiven innerhalb des Comic und denen von Tatookünstlern auf den Plan trat.

Nun kümmert sich der Liebhaber von Comicelementen, einen Dreck um elitäre Niveaubelastungen in gestalterischen Räumen. Für ihn, ist auch Kitsch Kunst. Ebenso wie Geschmacklosigkeiten. Und die gewinnträchtige Interpretationsfreude kunstmarktwirtschaftlicher Elitarismen, - ein welkes Blümchen der ökonomischen Einfaltslosigkeit und Scheinheiligkeit von Pfeifenrauchern und sonstigen konservativen Spartenreitern. Eines der Sinnbilder der Vergangenheit überhaupt, auch dem Comic seinen Platz, - sogar bei den bildenden Künsten einzuräumen. Auch der Elitarismus, ist als Opfer ein gerne gesehener Gast dort. Und vor der Satire, braucht er sich nun wirklich nicht mehr versuchen zu verstecken. Was man heute wieder, leider mitunter auch bei einigen Künstlern des Genres, - welche das; "Art", für meinen (subjektiven) Geschmack manchmal etwas zu dramatisch unterstreichen, gerne des öfteren vergisst. In Zeiten, wo das Verstecken neu aufflammender eugenischer und rassenhygienischer Ansätze von kalten sozigen Ökonomenherzen in Büchern zu Millionenauflagen führen und auch noch als Mut gepriesen werden, - benötigt man schon eine Menge Doppelmoral, um noch Kitsch oder gar Geschmacklosigkeiten bewerten zu wollen. Hier gilt die Faustregel. Der beste Spiegel der Geschmacklosigkeit, ist die Geschmacklosigkeit. Und seltsamerweise, fand sich ausgerechnet in diesem merkwürdigen Gemisch einer konservativ gruftigen, aber blonden Porzellankitschsuppe, - eine Brücke.

.... mehr


01.06.2011 von eb
Epilog.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 12


DIN-A4 Acryl   Zum Vergr. anklicken.



"Ähemm", (kehliges Räuspern), - "Also, .... erstmal Hallo zusammen. Mein Name ist Karl. Das ist jetzt natürlich nicht mein richtiger Name. Den, ... können die Menschen, sowieso nicht aussprechen. Überhaupt, - scheint unsere Sprache generell etwas schwierig dafür zu sein. Also, ... verwende ich hier die Namen und Bezeichnungen der Menschen. Diese, - nennen uns übrigens Wombats. Das hat etwas mit höhlengrabenden Pflanzenfressern aus ihrer eigenen Heimat zu tun. Putzige Viecher übrigens. Ich konnte einmal Bilder davon sehen. Jedenfalls, ... wurde ich als Chronist der Wombats, - und weil ich ziemlich oft bei den Menschen bin, - gebeten, mal etwas darüber in einer Form zu erzählen, die sie selber auch verstehen würden."

"Um ehrlich zu sein, ... so richtig schlau, wird man aus den Menschen nicht an allen Stellen. Warum die uns mit Vegetariern in Verbindung bringen, ist mir z.B. immer noch schleierhaft. Schließlich verzehrt unsereins, - so ziemlich alles. Schon die ersten Kontakte, - waren diesbezüglich merkwürdig. Man hatte sich auf eine züchtbare Herde neuer Nahrungsquellen gefreut, ... die einen von den Eiermilchkühen unabhängiger machen könnte."

"Bis diese plötzlich anfingen zu sprechen. Ich meine, .... wer verzehrt schon etwas, was vorher mit einem spricht? Wir Schluchtenwombats, - tun dies jedenfalls nicht. Bei unseren Verwandten in den tieferen Höhlen unterhalb des Grabengrundes, muss man allerdings nicht unbedingt damit rechnen. Und schon mal gar nicht, - bei denen aus den noch tieferen Magmakammern. Darauf, dass man bei einem hungrigen Höhlenwombat, der gerade keinen Nahrungsbeutel dabei hat, Vorsicht walten lassen sollte, ... sollte ich sie vielleicht noch hinweisen."

.... mehr


25.05.2011 von eb
Neuland.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 11


DIN-A4 Acryl   Zum Vergr. anklicken.



Während die anderen noch auf dem Rückweg zur Fähre waren, bereiteten Mike und Linda alle bisher erhaltenen Daten auf und übermittelten sie Jeremia, ihrem Kontaktmann auf dem Raumschiff im Orbit. Dort schlugen die neuen Informationen und vor allen Dingen die Bilder ein, wie eine Bombe. Jeremia überlegte gar nicht erst weiter wie er strategisch am besten vorgehen solle um Stefan, - den mittels Waffengewalt selbst ernannten neuen Anführer von seinen wahnsinnigen Plänen abzubringen. Er verteilte den von Mike und Linda recht flüssig und mit Bildern aufbereiteten Bericht einfach als Gesamtmeldung für Notfälle über die Bordkommunikation. Auf diese Art konnte er sicher sein, dass sie auch jeder an Bord mitbekommen hatte. Danach versammelte er zuerst die Priester um sich, die er eindeutig auf seiner Seite wähnen konnte, - um dann mit der gesamten Gruppe an allen Quartieren und Räumen vorbei zu ziehen und die Unsicheren mit zu nehmen. Angesichts einer dermaßen anwachsenden Menschenmenge fühlten sich auch die Ängstlichsten in der Lage, um der im Vergleich winzigen Gruppe um Stefan trotz deren Waffen entgegen zu treten.

Irgendwelche Befürchtungen diesbezüglich, waren aber eigentlich gar nicht mehr nötig. Angesichts der neuen Möglichkeiten auf dem Planeten, besaß Stefan keinerlei Argumentationsgrundlage mehr für seine Pläne, das Raumschiff mit den Menschen darin, als Gottes Kolonie im Himmel in das Nirgendwo zu schicken. Wortlos gaben drei seiner fünf Anhänger, bereits schon beim Zusammentreffen im Hauptversammlungsraum, ihre Waffen ab und stellten sich demonstrativ zu den anderen. Stefan lamentierte noch eine ganze Weile herum und versuchte, angesichts der Bilder vom gehörnten Hufenmann, in den katholischen Urängsten der anderen herum zu rühren. Was ihm aber ausgerechnet den Zorn derer zu zog, auf deren Zuspruch er selber gehofft hatte. Jene, - die unverändert jede Kritik am eigenen weltherrlichen Glaubensanspruches und ihrer Mission einfach ausblendeten. Die waren alles andere als begeistert von der Vorstellung, der einmaligen Chance mit Flucht ins All zu begegnen, - ausgerechnet dem Teufel den rechten Glauben beibringen zu können. Jeremia war ein wenig unwohl bezüglich dieser Argumentationen. Denn im Gegensatz zu den anderen, kannte er auch Judiths detailliertere Erzählungen bezüglich der Begegnung mit dem Wesen aus der Schlucht. Aber die Situation reichte, um Stefan und seine letzten zwei Anhänger friedlich zur Aufgabe zu bewegen.

.... mehr


18.05.2011 von eb
Die Dämonen, die man mit sich herum trägt.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 10
Oder auch; Die Impertinenz der Symbolik, - 2.

DIN-A2 Acryl   Zum Vergr. anklicken.



Eine erste Überraschung nach dem Aufbruch, bot sich der Gruppe beim neuerlichen Erreichen des eigenartigen Wesens vom Vortag. Es war nämlich einfach verschwunden. An seiner Stelle klaffte ein riesiges Loch im Boden, welches so ziemlich der Gießform eines halben Eies entsprach. Was die Vermutung bestätigte, dass die Hälfte des Wesens tatsächlich im Boden gesteckt hatte. Ebenso erstaunlich war auch der Umstand, dass sich gut die Hälfte des Loches mit Wasser gefüllt hatte. Im Gegensatz zur normalen Oberfläche des Planeten, schien es in tieferen Lagen also mehr als genug davon zu geben. Judith benutzte den Kommunikator um Mike in der Landefähre zu bitten, während ihrer Abwesenheit einen kurzen Ausflug zu dieser Stelle zu unternehmen und eine Wasserprobe in der Fähre zu analysieren. Der Ladezustand des Geräteakkus, hatte sich entgegen den gestrigen Erfahrungen mit den Lampen dagegen kaum verändert. Es musste also tatsächlich einen direkten Zusammenhang zwischen dem Energieabfall aller Geräte und diesen einäugigen Wesen geben.

Dass es davon mehr wie eines gab, zeigte sich im Laufe der Wanderung zur Genüge. Immer wieder begegneten sie auf ihrem Weg diesen eingegrabenen Ungetümen, die scheinbar wartend, teilnahmslos in den Himmel starrten. Manche standen einzeln herum. Andere in Gruppen von mehreren. Und bei manchen, zeugte nur noch ein mit Wasser gefülltes Loch davon. Wohin der vorherige Inhalt verschwunden war, erschloss sich ihnen leider nicht. Mit der Zeit entwickelten die Wanderer ein ungefähres Gefühl dafür, mit welcher Geschwindigkeit sich der Energieverlust, in Abhängigkeit von der Entfernung von einem dieser Wesen auf die Speicher der mitgenommenen elektronischen Geräte auswirkte. So war es zwischendurch immer mal wieder möglich, mit den mobilen Handgeneratoren die Akkus eines Gerätes aufzuladen und kleinere Analysen und Vermessungen auszuführen oder Fotos zu machen.

.... mehr


15.05.2011 von eb
Verbindendes.
Aus der Reihe; "Die Märchen der Träumer".
DIN-A3   Klick macht dick.
bild



Es begiebt sich einst, - in gar nicht ferner Zukunft, ... mir ist, - als wäre es erst morgen passiert, ... dass sich zwei bisher freundlich gesonnene Länder in einen Krieg verwickeln, - dessen Ursachen so ganz anderer Natur sein werden, als wie gewöhnlich Kriege ihren Lauf gestalten. Dass die Runden rund und die Eckigen eckig sein werden, hat niemals gestört. Auch nicht, dass die Priester der einen das Kreuz von links nach rechts ornamental mit der rechten Hand zeichnen, - während es die Priester der anderen von rechts nach links mit schnellem Stakkato der linken Hand schlagen. Ebenso wenig der Umstand, dass die runde Herrscherin eine Königin und der eckige Herrscher ein König wird. Noch viel weniger, führen das weiche runde Morgengebet der einen, oder das harte Abendlied der anderen zu Unstimmigkeiten. Und erst recht nicht, dass die Münzen der einen lustige Zipfel zeigen, wenn sie unter den Münzen der anderen liegen.

Nein, - es wird des Lebens Richtung, nicht seine Waage sein. So werden sich die Länder im Spiel ergötzen und der Vergangenheit gedenken. Das schaurige Erinnern ob munteren Schlachtens. Das fröhliche Spiegeln vergangener Eitelkeiten. Das lustvolle Empfinden erzählter Geschichten. Der kurze Moment des nachgestellten Sieges, über den lachenden Verlierer. Das stöhnende Sterben in den Armen derer, mit denen man das Fest begeht. Während die runden Mädchen mit den eckigen Brüsten, sich neckisch von den eckigen Jungen mit den runden Schultern jagen lassen werden. Und die Priester verständnis-vorwurfsvoll, dem neuen Leben runde Kreuze ins Quadrat schlagen. Und vielleicht ... dem neuen Punkt am Horizont, - die Aufmerksamkeit des Raumes schenken.

Dem Punkt, der zu allen Zeiten, ... dem Heute das Morgen bietet.



12.05.2011 von eb
Revolution.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 9

DIN-A5 Acryl   Zum Vergr. anklicken.


Trotz der Aufregung des letzten Tages schliefen alle zum ersten Mal seit Wochen wieder, einen tiefen und erholsamen Schlaf. Um am nächsten Morgen allerdings, durch eine eingehende Nachricht vom Raumschiff im Orbit geweckt zu werden. Also hatte man ihr Verschwinden mittlerweile doch bemerkt. Judith betätigte die Empfangseinrichtung. Einer der von Anfang an um Wortführerschaft und die Position eines Ersatzbischofs streitenden Priester, starrte sie mit blutunterlaufenen Augen aus dem kleinen Bildschirm an und seine Stimme schrie fast wutentbrannt aus den Lautsprechern.

"Ich fordere die sofortige Rückkehr der Landefähre zum Mutterschiff. Die Gemeinschaft der letzten Gläubigen hat mit Gottes Hilfe die Führung des Raumschiffes und seiner Besatzung übernommen. Wir sehen unsere Mission als eine Prüfung des Herrn an, welcher den Menschen den Schritt in sein Reich ermöglichen will. Deshalb errichten wir zu seinen Ehren eine dauerhafte Kolonie auf dieser Arche und fordern im Besonderen die Frauen auf, ihren Verpflichtungen gegenüber dem göttlichen Willen nachzukommen. Dieses Schiff, wird als ein Zeichen Gottes und seiner Liebe zu den Menschen, seinen Himmel bevölkern."

Judith genügte ein kurzer Blick in die Gesichter der anderen, um auch ohne deren Zustimmung die Verbindung abrupt zu unterbrechen und dem wütenden Priester weiter folgende Litaneien einfach im Wort abzuschneiden. Zudem hatten alle die schweren Waffen bemerkt, welche der Mann vielleicht unbewusst, aber trotzdem bedrohlich zur Schau stellte. Schockiert und hilflos, starrten alle erst mal eine Weile ratlos auf den leeren Bildschirm. Bis ein anderes Kommunikationssignal sie aus ihren Gedanken schreckte. Jeremia, ihr geheimer Kontaktmann auf dem Schiff meldete sich. Sein altes Gesicht, schaute sie mit traurigen Augen aus dem kleinen Kommunikator an, dessen Gegenstück in seiner Kammer versteckt war. "Ich habe eben mitbekommen,", begann er, "dass sich Stefan, unser neuer Anführer bei euch gemeldet hat. Hört zu, - wenn ihr eine Möglichkeit besitzt länger auf dem Planeten zu bleiben, - dann versucht dies. Kommt auf keinen im Moment zurück. Hier oben ist die Hölle ausgebrochen. Der Bischof hat Selbstmord begangen. Daraufhin hat Stefan mit einigen seiner Anhänger die kleine Waffenkammer für Notfälle aufgebrochen und sich mit den Waffen darin, gewaltsam die Führerschaft angeeignet."

.... mehr


05.05.2011 von eb
Die Mystik des Augenblicks.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 8

DIN-A4 Acryl   Zum Vergr. anklicken.


Der Fingerzeig erwies sich bereits schon nach den ersten zwanzig Kilometern Einflug in den sehr sanft, und wegen seiner Weiträumigkeit fast unbemerkbar aber doch stetig abfallenden Eingang des Grabens, - als wahre Fundgrube. Zwang Judith aber auch zum Abbruch des Weiterfluges, und zur Landung auf einem tatsächlich flächig von Flechten und Moosen bedecktem Boden. "Warum fliegst du nicht weiter hinein?" fragte Helga sie, welche aus ihrem Co-Pilotensitz heraus fasziniert die nicht erwartete dunkelgrüne Pracht bewunderte. "Den Instrumenten zufolge, verlieren wir seit einigen Minuten stetig an Energie", erklärte Judith ihr und den anderen. "Dies betrifft sogar die unabhängigen Speicherzellen. Auch wenn es albern klingt, - aber entweder diffundieren wir Energie sinnlos nach außen, oder irgendetwas entzieht uns ganzflächig den Saft.

Und das, vollkommen unabhängig davon, wo er herkommt, oder gespeichert ist. Der Verlust steigt, je weiter wir in die Schlucht vordringen, - würde aber bei momentanem Status und meinen Berechnungen zufolge, erst in ein paar Wochen einen Rückflug ernsthaft gefährden. Deshalb lande ich sicherheitshalber bereits hier schon. Wir werden wohl zu Fuß weitergehen müssen.

Aber freut euch. Die Luft ist schon seit den letzten zwei Kilometern absolut atembar, und soweit es die biologische und chemische Auswertung unseres Bordcomputers betrifft, zumindest frei von uns bekannten Keimen oder Giftstoffen. Wir können uns also frei bewegen, - sollten uns allerdings warm anziehen. Ist im Moment ziemlich frisch da draußen. Ich hab genug von den dicken Mönchskutten für alle eingepackt. Ist vielleicht nicht der letzte modische Schrei, aber dafür bequemer als die Isolieranzüge."

"Was ist mit Beleuchtung?", fragte Daniel, der sich angesichts der modischen Betrachtungsweise über klösterliche Büßerkleidung als Outdoor-Ersatz irritiert fühlte. "Da draußen herrscht bereits ein ziemliches Zwielicht und unter Umständen wird es weiter in der Schlucht noch dunkler. Auch ganz unabhängig von ihrer enormen Breite oder der Planetenstellung. Wenn wir bereits hier im Schiff Energie verlieren, wie schnell würde dies die Akkus der Handleuchter leer saugen?" "Guter Einwand", bemerkte Judith nachdenklich. "Wir haben eine ganze Menge der Holzfackeln für eure anfangs geplanten Zeremonien an Bord. Die brennen Stunden. Ich denke, jeder nimmt sicherheitshalber eine davon mit."

Das Gefühl, nach den Monaten Metallfußboden des Raumschiffes über weiche Moospolster laufen-, und tatsächlich Luft atmen zu können, die sogar nach etwas roch, - war unbeschreiblich. Das hier, - war eine Option die auch den anderen auf dem Raumschiff genug bedeuten musste, um für alle vielleicht wieder einen Sinn, auch außerhalb der vorherigen Mission zu finden. Und vor ihnen, lag eine ganze Welt von Geheimnissen im ansonsten unerreichbaren Halbdunkel eines endlos scheinenden, riesigen Grabens verborgen. Für dessen Durchquerung sie zu Fuß, alleine schon mehrere Wochen benötigen würden. An die Möglichkeit, dass dies sogar nur eine von vielen ähnlichen, aber unzugänglicheren Schluchten sein könnte, wagte dabei kaum jemand zu denken. Ob es am Sauerstoff, an der Umgebung, oder an neu gefundenen Hoffnungen lag, - alle ergriff nach dem Verlassen der Landefähre ein geradezu berauschendes Gefühl der Neugierde und Abenteuerlust. Niemand der zwölf Menschen wäre in diesem Moment in der Lage gewesen von einem der anderen zu verlangen, aus Sicherheitsgründen bei der Fähre zu bleiben.

.... mehr


27.04.2011 von eb
Hoffnung im Chaos.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 7

DIN-A4 Acryl   Zum Vergr. anklicken.


Es herrschte Chaos an Bord des Raumschiffes. Außer einigen wenigen der infolge des Kälteschlafes besonders von geistigen Schädigungen betroffenen, hatte jeder an Bord das Geschehen mitverfolgen können. Keine Mühsal scheuend, -in göttlicher Ehrfurcht aufgebrochen um das irdische Wort Gottes weiter zutragen, - und nun reduziert auf einen Haufen rückständiger Barbaren. Deren Religiösität als eine unter vielen, anscheinend einer Umgebung der Superlativen den Forschergeist abverlangte.

Der Stolz einer ganzen Spezies und einer Jahrtausende alten Kirche, zusammen gestaucht auf den Treppenwitz einer der Spiralarme der Galaxis. Das Ziel, eine außerirdische Spezies um irdisch-katholische Spiritualität zu bereichern, - entleert zu einem genauso leeren, öden Planeten. Bei welchem selbst ein extraterrestrischer Soziologiestudent lediglich alle paar Jahrzehnte per Hologramm vorbei schaute, um seine abgezäunte elektronische Spielwiese begutachten zu können. Dermaßen rüde die Nichtigkeit der eigenen Religion in möglicher universeller Vielfalt zu sichten, ließ viele Priester ihren Glauben einfach verlieren.

Und der Kapitäns-Bischof, als höchste Instanz und Autorität an Bord, betrank sich im hilflosem Verlust von allem, was seinen gesamten Lebensinhalt bisher ausgemacht hatte. Vollkommen desinteressiert am selben Zustand seiner Mannschaft, welche ihn gerade jetzt am dringendsten gebraucht hätte, schloss er sich in seinen separierten Räumlichkeiten ein. Die strenge, an zentrale Autoritäten gewöhnte Disziplin der Priester, brach in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

.... mehr


12.04.2011 von eb
Die Froschkönigin.
Aus der Reihe; "Die Märchen der Träumer".
Oder auch; "Die Langeweile des konventionellen Blickwinkels".

DINA-3   Zum Vergrößern anklicken.
bild




... Die Froschkönigin.
... Die Königin der Frösche.
... Der Frosch der Königinnen.
... Der König der Frösche.
... Der Königsfrosch der Frohnaturen.
... Fesche Frösche, frische Fische.
... Froschschenkel in der Königsschenke.
... Sei kein Frosch.

... ähm, tja....??!!


Der Frosch ist bleich, der Frosch ist reich,
- dem Leben gleich, ... bleibts doch nur Laich.

Küsstest du ihn noch, als er jüngst zu dir kroch,
- mag er dich doch, ... trotz äußrem Joch.

Die große Liebe, verteilt so manche Hiebe,
- und auch die heitren Triebe, ... erträgt er mit stoischem Geschiebe.

Doch zu lange Beine, lohnt keine Scheine,
- kommst du ins Reine, ... so ist die Schönheit seine.

Ist der Wunsch auch noch so wild, bleibt die Wirkung mild,
- und unverändert gilt, ... dem Frosch, bleibt stets das gleiche Bild.

.... mehr


10.04.2011 von eb
Erleuchtung.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 6

DIN-A4 Acryl   Zum Vergr. anklicken.


Das sachlich geschätzt, etwas dreißig Meter große Wesen, welches in Statur, Kleidung und Aussehen den Bewohnern dieser Stadt entsprach, aber ansonsten durch eine Transparenz bestach, die in etwa dem der städtischen Abschirmung entsprach, - wirkte irgendwie vorwurfsvoll. Deshalb und angesichts der momentan doch recht würdelosen Eigenwirkung, fühlte sich der Kapitäns-Bischof nach Überwindung des ersten Schreckens genötigt, die Situation und vor allen Dingen sich selber unter Kontrolle zu halten und entrang sich ein gequältes; "Ha..hallo".

"Wie hallo? ... Da kommen feuchtigkeitstragende Figuren wie ihr in meine Trockenzone, wahrscheinlich in der Absicht meine Forschungsergebnisse ab zugreifen oder sonst wie zu klauen, und alles was ihr dazu zu sagen habt ist; .... Hallo? Glaubt ihr, ich mach das hier aus Spaß? Die ganze Anlage hat mich ein Vermögen gekostet. Alleine schon die Genehmigung zu erhalten, sie auf diesem öden Planeten errichten zu dürfen hat Unsummen verschlungen. Meine Eltern sind zwar nicht gerade die Ärmsten, aber eine Zulassung an der intergalaktischen Gelehrtenkammer, ist auch für mich kein Pappenstil. Schon die dreißigtausend Versuchsmodule, haben den größten Teil meiner Rücklagen verbraten. Und dann kommt auch noch irgend so ein Idiot von der Vereinigung für die ungestörte Entwicklung barbarischer Kulturen und beklagt sich im abgelegensten Teil dieser Galaxie über störende und mißinterpretierbare Funkfeuer. Die blödsinnige Anlage zur Abschirmung davon, hat mich nochmals das doppelte gekostet. Dabei ist das hier, erst nur das Grundmodell. Und jetzt kommt ihr, bringt bereits durch eure feuchte Existenz den Rost mit, und wollt mich um meine Arbeiten bringen. Schon, dass mein Analysator zwar eure Sprache klar entschlüsseln und verwenden konnte, aber dafür keinerlei sonstige Einblicke in eure Moralvorstellungen oder überhaupt Vorstellungen und schon gar nicht Absichten erhält, - lässt nichts Gutes ahnen. Das Ding arbeitet normalerweise absolut einwandfrei und zuverlässig."

.... mehr


07.04.2011 von eb
Kontakt.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 5

DIN-A4 Acryl   Zum Vergr. anklicken.


Nachdem man nun ausgezogen war um im Auftrag der Kirche einer ganzen Planetenbevölkerung Gottes Wort zu verkünden, hatte sich das Planziel also auf eine Fläche von exakt 103 Quadratkilometern, einem Durchmesser von 11,452 km und einem Umfang von 35,977 km reduziert. Welches zudem noch, wie der Inhalt einer Schneekugel, in eine relativ transparente Hülle eingepackt war, die an ihrem höchsten Punkt 5,726 km erreichte. Doch Gottes Kinder, - sind bescheidene Astronauten. Also machten sich alle eingehend so viele Gedanken wie möglich darüber,- wie man den Bewohnern des Fleckchens überdachter-, aber unschwer ersichtlich, auch bis auf den letzten Meter bebauter Erde, am besten begegnen könnte.

Das Bewohner vorhanden waren, und diese sogar tatsächlich so aussahen, wie auf dem vor 300 Jahren aus den extraterrestrischen Funksignalen gewonnenem Bild, konnte bereits durch vergrößerte Aufnahmen der Sonde geklärt werden. Auch das auf dem auffälligen und zudem noch größten Gebäude im Zentrum der Anlage sichtbare Kreuz, ließ keinen Zweifel offen. Dies hier, war zwar nicht der erwartete, aber doch ursprüngliche Anlass der ganzen Reise. Und nach unzähligen Beratungen, Diskussionen und vielfältig weiteren-, aber nicht weiterführenden Beobachtungen, ließ sich der Kapitäns-Bischof mit zwei ausgesuchten Priestern, von der Pilotin mit der Landefähre zum Ort selber transportieren.

Diese legte eine rasante, aber wahre Meisterlandung hin. Keine zwanzig Meter von der Außenwand dessen entfernt, was von weitem wie eine Halbkugel aus Glas aussah. Und angesichts der vom Flug noch schwer grünen Gesichter ihrer Passagiere, immer noch amüsiert grinsend, half sie diesen beim Anziehen und Prüfen der leichten Isolieranzüge mit eigener Sauerstoffversorgung. Sie bedauerte allerdings sehr, nicht mitkommen zu dürfen. Aber sie war die einzige überhaupt, welche die Landefähre fliegen konnte. Weshalb der Kapitäns-Bischof sie gleich aus mehreren Gründen heraus, keinerlei Gefahren aussetzen wollte. Und speziell für den Fall, dass ein schnellstmöglicher Rückzug erforderlich war, blieb gar nichts anderes übrig als, dass sie bei der Fähre wartete. Da jeder der Isolieranzüge aber neben den Biosensoren und Kommunikationsgeräten auch über Kameras und Außenmikrofone verfügte, konnte sie das Geschehen nicht nur gleich aus verschiedenen Blickwinkeln bequem mitverfolgen, sondern neben einer ständigen Übermittlung davon zum Raumschiff, auch die medizinischen Werte jedes einzelnen überwachen.

.... mehr


01.04.2011 von eb
Des Teufels Glossar.
Das Fachwörterbuch für den modernen Marktbürger, - oder auch ....
das Vermächtnis des Werwolfs im zeitgemäßen Dschungel.

Satire

21x15cm  Acryl  Zum Vergrößern anklicken.
bild


Da ja heute jeder seine berufsspezifischen Ambitionen auch als Lernbrücke fürs gesunde Fertigmachen anderer, im zeitgemäßen Wettbewerbsdschungel expertisenhaft als Lebenshilfe an Mann/Frau bringen kann, und der Markt voll von diesbezüglichen Lebensratgebern ist, - will ich mich denn auch nicht lumpen lassen. So eine Chance, sich ein paar Euro nebenher zu greifen, sollte man sich kaum entgehen lassen. Das ständige moraline Drumherum ist so abgelutscht und käsig wie die Socken des Autors, der hier und anderswo normalerweise seinen human- und sozialromantischen Quirl ablässt. Die Zeit ist reif, für echte Lebenshilfe.

Die Menschen wollen die Wahrheit hören, .. und leben. Nicht das ständige Drumherumreden, um eisenharte Gewinner-Brutalitäten in esoterisch-pseudowissenschaftlichem Psychomüll zu verstecken. Also fang ich erstmal mit einem hochwertigen Glossar zur Verargumentierung der wichtigsten Alltagsbegriffe an. Die Leute lieben Sachen die jeder versteht, und mit denen man auch wirklich rechtschaffen böse sein kann. Niemand mag Doppelmoral, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Den Menschen die Chance zu geben, ... sich ohne Feingeisterei als Helden und Gewinner zu fühlen, ist die ultimative Zukunft des Lebenshilfemarktes. Also, - zugreifen. Es gibt schließlich noch ehrliche Verkäufer. Das Gesamtglossar, gibts zum verbilligten Sonderpreis von Euro 240 beim Verband; Lebens- und Sterbehilfe e.V. An dieser Stelle, nur ein kleiner Ausschnitt daraus.

Intelligenz
Erlangung von Profiten, Macht oder sonstigen Vorteilen, mittels zielgerichtetem Verwendens geistiger Fähigkeiten zur Manipulation bzw. Überzeugung unbedarfterer Naturen.

Objektivität
Verkaufsförderndes Schlagwort mit wissenschaftlichem Ambiente, welches neutrale und vorurteilslose Bewertung simulieren soll.

Experte
Ein besonderer Kenner des eigenen Interessenumfeldes, welcher dies aufgrund seiner diesbezüglichen detaillierten Kenntnisse ganz besonders erfolgreich unter dem Nimbus der Objektivität verkaufen kann.

Wissenschaftler
Ein Experte fürs Wissen, der zusätzlich noch darum herum schafft.

Ökonom
Ein Experte für den kürzest möglich größten Profit, beim längst möglichen geringsten Widerstand.

Charisma
Ein anderes Wort für die Begrifflichkeit der numinosen Autorität ( Wirken einer Gottheit ). Wird oft verwendet, wenn eine Führungspersönlichkeit bei ihren Sklaven Bewunderung für ihre Führung auslöst. Genau genommen, das Sinnbild des sympathischen Killers.

Marketing
Solange ihr mir mehr gebt, als ich zu bringen bereit bin, bin ich euer Mann.

Werbung
Die gesellschaftskonforme Darstellung von Marketing. Ich bin der einzige Mann der fähig ist, euch das zu geben, welches ihr niemals ausreichend bezahlen könnt.

Profilierung
Ich bin der schönste, tollste und beste überhaupt.

Egozentrik
Der mentale Zustand zur Verargumentierung einer Profilierung. Wers nicht glaubt, dem fehlt die nötige Objektivität, Intelligenz, oder ausreichende Kenntnisse des momentan Verlangten.

Bescheidenheit
Am richtigen Fleck und zum richtigen Zeitpunkt die Darstellung und Profilierung der eigenen Person zeitweise unterbrechen zu können, um Sympathien zu erwerben, welche behilflich beim Erwerb von Charisma sein könnten.

Empathie
Bei fehlender Sachlage im richtigen Moment zu fühlen, wenn man vorteilhaft die Seiten wechseln kann. Aber auch instinktiv zu merken, wann jemand weniger Intelligenz besitzt wie man selber, um diese dann vorteilhaft einsetzen zu können.

Demokratie
Eine politische Grundlage zur mehrheitsbestimmten Ausrichtung wirtschaftlicher Interessenlagen.

.... mehr


28.03.2011 von eb
Theorie und Praxis.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 4

42x50cm Acryl   Zum Vergr. anklicken.


Während die Mannschaft versuchte wieder zu dem zu werden, was der jahrhundertelange Kälteschlaf doch erheblich in Mitleidenschaft gezogen hatte, - nämlich eine Mannschaft, rückte auch das Ziel von Woche zu Woche mehr ins Blickfeld. Dabei beunruhigte ein Punkt ganz besonders. Es gab keinen Funkverkehr mehr. Eigentlich hatte man erwartet, dass mit abnehmender Entfernung die vom Zielplaneten ausgestrahlten Signale mehr Informationen geliefert hätten. Weshalb der Bordcomputer natürlich auch während der ganzen Reise die Antennen auf entsprechenden Empfang gestellt hatte. Doch die Auswertung ergab nur, dass bis circa 50 Jahre nach dem Start noch vereinzelte Fetzen empfangbar waren, - und dann nichts mehr. Vom momentanen Zeitpunkt aus gerechnet, hatte die fremde Zivilisation also seit ungefähr drei Jahrhunderten nichts mehr ins All gefunkt, was irgendwelchen auf der Erde bekannten Sendemöglichkeiten entsprach.

Genug Raum für die wildesten Spekulationen. Wozu die absolute und nicht mehr von Kommunikation abhängige Erleuchtung genauso gehörte, wie der Untergang einer ganzen Zivilisation. Erstere Variante erzürnte den Kapitäns-Bischof doch sichtlich, da nicht römisch-katholische Wege zur Erleuchtung empfindlich an seiner spirituellen Reinheit rüttelten. Die zweite Version stellte zwar den Sinn der ganzen Mission in Frage, aber ließ immerhin die Option offen, zur Not einen ganzen Planeten ohne jede Schwierigkeiten gleich von Anfang an mit dieser Reinheit zu bereichern. Jedenfalls sah er sich dazu veranlasst, seine Mannschaft zu etwas mehr Sachlichkeit und Konzentration auf ihre eigentlichen Aufgaben zu ermahnen.

.... mehr


13.03.2011 von eb
Wiedergeburt
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 3

DIN-A3 Acryl,Polychromos   Zum Vergr. anklicken.


Eines der Realitäten, welchen Menschen sich zu allen Zeiten versucht haben gläubig zu entziehen ist die Akzeptanz, dass Theorie zwar die Praxis vor denkt, aber letztere dann doch schneller ist. Möglicherweise hätte man sich ein wenig mehr mit den Feinheiten der Testverfahren beschäftigen müssen, welche die Kryoniker zu ihren Erfolgsstatistiken veranlassten. Eine Technik, die zum Zeitpunkt ihres Einsatzes eigentlich erst einige wenige Jahrzehnte alt-, und dementsprechend darauf angewiesen war, ihre Testversuche auf Resultate in Jahrhunderten hoch zurechnen. Doch der Glaube ans simulationstechnisch wissenschaftliche Orakeln, war schon immer eines der merkwürdigeren Eigenarten der modernen Aufklärung. Jedenfalls war die Wiedererweckung der christlichen Raumfahrer, nicht ganz 300 Jahre nach dem Start, - ein einziges Desaster.

Die ersten zehn, mit einer Zusatzausbildung in Medizin und Psychologie versehenen Priester, wurden als erste automatisch aufgetaut und solange unter Narkose gehalten, bis sich Körpertemperatur und Organfunktionen normalisiert hatten. Danach wurde gewartet, bis sie fähig waren ein spezielles Interface in ihrer Kälteröhre zu bedienen. Nach einigen Tagen schafften es lediglich zwei von ihnen, mittels einer anpassungsfähigen Abfrageprozedur durch den Bordcomputer nachzuweisen, dass sie körperlich handlungsfähig- und zudem noch imstande waren, mehr als drei Viertel des einstmals gelernten Wissens zu benutzen. Worauf der Bordcomputer sie aus ihren Gefängnissen befreite. Das Bild was sich ihnen bot, war mehr als frustrierend. Sechs der acht Mit-erweckten waren wieder eingefroren worden. Was vom Bordcomputer automatisch ausgeführt wurde, wenn innerhalb vorgegebener Zeiten das Fehlen erwarteter Reaktionen auf Tod, Komaähnliche Zustände, Organschäden oder fehlende Fähigkeit zur Selbstversorgung schließen ließ. Bezüglich letzterem, bot jede Kälteröhre einfach zugängliche Fächer für Trockennahrung, Flüssigkeit sowie Möglichkeiten zur Auscheidungsentsorgung. Aber lediglich nur noch zwei weitere, zeigten sinnvoll verwertbare Lebenszeichen. Nach der Durchsicht des Abfrage-Logs zu urteilen, - hatten sie an diesem teilgenommen, aber anscheinend weit über die Hälfte ihrer vorherigen Erinnerungen verloren. Erfreulicherweise gehörten dazu nicht die normalen menschlichen und im besonderen priesterlichen Umgangsformen. Weshalb sie nach eingehendem Gespräch, in welchem sie glaubhaft vermitteln konnten, zumindest keinen Schaden anrichten zu wollen, - ebenfalls freigelassen wurden.

.... mehr


02.03.2011 von eb
Mission
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 2

41x39cm Tinte,Polychromos   Zum Vergr. anklicken.


Vernünftiges Missionieren will gelernt sein. Was wiederum selbstverständlich erscheinen lässt, dass sich nach der Entdeckung einer intelligenten außerirdischen Spezies diejenigen darum kümmern würden, welche darin die meiste Erfahrung besitzen. Gottes Wort auch noch in Lichtjahren Entfernung zu verbreiten, ist erklärtermaßen fast schon eine heilige Pflicht für die römisch katholische Kirche.

Weshalb sie sich nach besagter Entdeckung und theologischer Diskussion darüber auch gleich ins Zeugs legte und die Kollekte für eine stilvolle Transportmöglichkeit herumreichte. Der Bau dauerte ein paar Jahre, weil man berücksichtigen musste mehre Generationen lang auf Reisen zu sein. 110 Lichtjahre sind kein Pappenstil den man mal eben so mit einem Spaceshuttle erledigt bekommt.

Allerneueste Antriebstechnik und ausreichend Platz zum Beten waren deshalb vonnöten, wenigstens einen Zeitrahmen von ungefähr 300 Jahren abstecken zu können um das Ziel zu erreichen, den extraterrestrischen Heiden die Taufe zukommen zu lassen. Die benötigte Bauzeit wurde im Besonderen von der kirchlichen Abteilung für "Human-Resources" genutzt, um eine gläubige und linientreue Mannschaft zu rekrutieren. Drei vom Papst ausgesuchte Bischöfe, welche gleichberechtigt die Aufgabe eines Kapitäns übernahmen, erhielten alle kirchlichen Vollmachten inklusive einer galaxieweiten päpstlichen Stellvertreterfunktion. Dazu suchte man gut an die hundert zusätzlicher junger mutiger Priester aus, welche bereit waren ihr Leben für Gott und die Kirche zu geben. Was zwar durchaus viele Bewerber brachte, aber nach Lesen des Kleingedruckten, lediglich in Ausnahmefällen auch begeisterte Vertragsunterschreiber. Eines der größten Probleme war nämlich von Anfang an die lange Reisezeit. Welche schließlich drei- bis viermal so lang wie ein mögliches Menschenleben war. Es gab zwar genug Jungpriester die sich bereitwillig bezüglich des Zölibats opfern wollten, um an Bord priesterliche Nachkommen zu zeugen. Aber weder war es der Kirchenführung geheuer während einer doch recht langweiligen Reise Frauen an Bord rum laufen zu lassen, - noch Ausnahmeregelungen für raumfahrende Geistliche zu gestatten.

Ganz davon abgesehen, dass sich eine solche Sonderregelung empfindlich mit der kirchlichen Abneigung gegen Empfängnisverhütung gebissen hätte. Zur Vermeidung von Inzucht und wenigstens einigermaßen sicherer Gewinnung von zweigeschlechtlichen Fortpflanzungspartnern, wären mindestens zwei bis drei mögliche Gebärmuttern zu kalkulieren gewesen. Was selbst bei strikter Verheiratungspolitik ausreichend Unsicherheitsfaktoren produziert hätte, um den Erfolg der Mission ernsthaft in Frage zu stellen. Die Vorstellung, - mittels einem nach dreihundert Jahren zum Bersten überbevölkerten Raumschiffes, andere Spezies von der Enthaltsamkeit der irdischen Gotteskinder überzeugen zu wollen, - löste bei den Verantwortlichen einmütig verneinendes Kopfschütteln aus. Automatisiertes Klonen oder künstliche Befruchtung ca. 20 Jahre vor Erreichen des Zieles, kam auch nicht in Frage. Das erste war mit der kirchlichen Lehre gar nicht mehr vereinbar und das zweite wäre nur bezüglich weniger ausgesuchter Verfahren sinnvoll gewesen. Die aber nicht weniger spirituelles Hängen und Würgen im eigenen Dogma erfordert hätten. Zudem hätten beide Vorgehensweisen die komplette Erziehung und Neuausbildung von Bischöfen und Priestern per Bordcomputer bedeutet.

.... mehr


26.02.2011 von eb
Die Impertinenz der Symbolik.
Aus der Reihe: Der Kirchenplanet, Teil 1

DIN-A4 Acryl,Polychromos   Zum Vergr. anklicken.


Die Reaktionen waren gewaltig, als die Wissenschaft plötzlich Funksignale separieren konnte, die nicht irdischen Ursprungs waren. Ähnlich wie wir unsere Fernseh- und Radiosendungen Tag für Tag haltlos ins All pusten, hatten offenbar auch schon andere solche Mitteilungszwänge entwickelt. Richtig sensationell wurde es allerdings erst, als es gelang, aus den anscheinend schon Lichtjahre lang reisenden Signalen einen Fetzen, der zufällig die Erde streifte zu erwischen, dessen Analyse und Bearbeitung zur Erzeugung eines Bildes führte. Was nicht nur endgültig die außerirdische Herkunft bewies, sondern auch noch einen eindrucksvollen Einblick ins alltägliche Geschehen einer fremden Spezies gestattete.

Was allerdings ebenfalls dazu führte, die Sache erstmal unter Verschluss zu halten. Der Direktor der entsprechenden wissenschaftlichen Projektabteilung meinte zwar; "Na ja, es sind nicht unbedingt die vierarmigen Monster die wir erwartet haben. Und Alienmädels sind auch nicht zu sichten. Aber im Großen und Ganzen, spricht nichts gegen eine Verbreitung an die Öffentlichkeit". Was den anwesenden Beobachter des Vatikans, zur puren Weißglut- und unmittelbaren Aktivierung des gesamten römisch-katholischen Beeinflussungsapparates führte.

Ein extra für diesen Fall zweckentfremdeter Bischof, reiste auch unverzüglich an und nahm die Wissenschaftler unter Androhung der Exkommunikation allerschwerstens ins Gebet. "Ob sie denn alle blind seien ?", wetterte der Kirchenmann bedeutungsschwer, nachdem einige noch anwesenden Protestanten die Kündigung ihrerseits eingereicht hatten. "Das Bild alleine könnte ausreichen, Milliarden von Menschen in tiefste religiöse Konflikte zu stürzen. Der rote Himmel. Das düstere Ambiente. Die Andeutung eines Geistwesens. All dies könnte als Untergangszenario empfunden werden. Und schlimmer noch. Es könnte mit dem Symbol des Kreuzes in Zusammenhang gebracht werden".

Dem Direktor blieb nach dieser Standpauke nichts anderes übrig als zu fragen, "woher den die Weisheit genommen werde, dass es sich hier nicht einfach nur um ein Bild aus einem extraterrestrischen Science-Fiction- oder Horrorfilm handelt? Vielleicht haben die Aliens nichts anderes gemacht als ein wenig Unterhaltungskino. Der Himmel könnte alles sein. Vom ausbrechenden Vulkan, bis zum ganz normalen Himmel unter einer fremden Sonne. Dass die Gnome auf dem Bild aussehen wie Alienmönche, könnte auch ganz anders interpretiert werden. Wer weiß? Vielleicht ist es sogar Gottes Planet und die ursprüngliche Herkunft der katholischen Kirche."

Solcherlei Blasphemie konnte natürlich unmöglich vom Vertreter Gottes geduldet werden. Was ihn auch veranlasste den hochgläubigen Präsidenten persönlich beim Papst vor tanzen zu lassen. Welcher diesen mit eindrücklichen Worten der Vernunft dazu bewegte, alle weiteren Forschungen bezüglich besagtem Bildes und der Funksignale unter Beobachtung, Leitung und Deutungshoheit des Vatikans zu stellen. Was wiederum, -die Anzahl beteiligter Forscher um die dreifache Anzahl von Theologen bereicherte. Zwar konnte im Laufe der folgenden Jahre, anhand von Berechnungen, der Planet ermittelt werden von dem die Funksignale stammten. Doch leider reichten diese Signale niemals wieder für einen solchen Glückstreffer aus, wie der, aus welchem besagtes Bild generiert werden konnte. Welches nach zehn Jahren eingehender Betrachtung, Bibelabgleich und Diskussionen darum, die Theologen zu dem Schluss kommen ließ, - dass es sich bei dieser außerirdischen Spezies nur um ein Volk handeln könne, welches jeder katholischen Glaubensdoktrin widersprach. Und zudem noch das Symbol des Kreuzes, auf geradezu heidnische Art und Weise missbrauchte. Was auch zur Empfehlung einer dringenden Missionierung zur Verbreitung des göttlichen Segens führte, die zur nächstmöglichen Gelegenheit angegangen werden müsse.

.... Kommentare


24.02.2011 von eb
Eine (Zeit)ung und ihr Produkt

DIN-A3 Polychromos   Zum Vergr. anklicken.


Ein Hauch von Nostalgie durchzieht das Land. Vermischt mit einem Geruch nach Plastik. Bilder von Chicago drängen sich auf. Finstere Schatten in finsteren Gassen. Unter schummrigen Straßenlaternen, machen einäugige Ganoven Geschäfte mit anderen zwielichten Gestalten. In verrauchten Hinterzimmern, brüten fremd klingende Schlapphüte über unamerikanische Ziele.

Und als Gegenstück, - Zahnpastawerbung und blitzsaubere Soldaten in schmucken Matrosenuniformen. Kantige Kommandeure, comikgerecht in Scene gesetzt, stolzieren mit ewig grinsenden Vollbusenschönheiten behängt, die auf Hochglanz gereinigten Truppen ab. Pastellfarbene Kinder mit roten Backen, spielen auf dem spiegelnden Vorderdeck eines Kriegsschiffes. Überdralle Frauen im leuchtenden Sommerkleid, preisen lachend die neuesten Produkte an.

Und dazwischen? Politiker beraten mit den führenden Wirtschaftsbossen des Landes die weiteren Vorgehensweisen. Und hemdsärmelige Zeitungsverleger, machen Public-Relation-Deals mit hochrangigen Politikern. Eine Hand, wäscht die andere.

Irgendwie, - fühlt man sich unwillkürlich in amerikanische Filmkulissen der 60iger-Jahre zurück versetzt. Vielleicht sogar noch früher. Professionelle Pinup-Künstler wie eine Joyce Ballantine oder ein Earl MacPherson, würden sich wahrscheinlich fröhlich im Grabe rum drehen, wenn sie heute Zeitung lesen- und sehen würden, welche Stilblüten und welcher Zeitgeist wieder verbreitet werden. Aber auch ein Erotikzeichner wie Mark Blanton, würde im Umfeld wieder exakt die konservative Doppelmoral orten, deren Anständigkeiten er selber den nötigen Pfiff geben konnte. Apropos Mark Blanton. Jetzt weiß ich, was dem eigenen Bild fehlt. Eine Ketchupflasche. Nein,- falsch...., passt zwar zum nicht mehr ganz so schwarzen Akademikerumhang. (Oder Clownkostüm ?) - Doch nicht in diesem Bild.... Aber in der Zeitung, - würde es passen. Die Leute lieben das. Ihr werdet sehen.



15.02.2011 von eb
Blasenschwäche

DIN-A4 Tinte, Polychromos, Pastell  Klick macht dick.


Ach, - das wollte ich schon immer mal. Den Experten spielen. Zwar hat außer, dass man das Geschehen bereits schon einmal rein praktisch und mittendrin durchlebt hat, unsereiner zwar keine Ahnung. Aber das macht auch nix. Damit unterscheidet man sich in keiner Weise vom Rest, bei welchem die Biertrinker sich doch immerhin ansatzweise zu den Blasenexperten zählen dürfen. Ansonsten besticht der Experte heutzutage sowieso durch Ahnungen. So wie der scheidende Google-Boss Eric Schmidt zu einer eventuellen neuen Internetblase, - da ihm der monetäre Hype um Facebook und Twitter so langsam ein ungutes Gefühl im Urin beschert. Dies könnte man fast als unbewussten Automatismus bezeichnen, bei welcher die Erfahrungen erster Trial and Error Versuche einer vergangenen Epoche, sich bereits als versteckte Restinformation im Harngang verankert haben. Sehr lobenswert.

Sinnigerweise, offenbaren sich solche Ahnungen immer dann, wenn der loyale Träger zwecks eigenen Scheidens in hochdotierte Rückzugsgebiete die nötige Freiheit dazu erlangt, oder sich eventuelle Konkurrenten strategiebewusst von anderen unterscheiden wollen. Ist ja jetzt nicht so, dass Google sich als Vorreiter vom Spielplatz entfernt hat und unbeteiligt zuschaut. Was ein Sergey Brin und Larry Page ( - der jetzt endlich als Gründer nach erfolgreichem Börsengang seinen verdienten Job als Oberboss antritt ), können, - kann eigentlich auch ein Marc Zuckerberg. Der ist zwar zu eitel, um sich von den Erfahrungen eines alten Hasen wie Schmidt abhängig fühlen zu wollen, aber letztendlich macht er auch nichts anderes, als in der gleichen Brühe rumzuschwimmen.

Na gut, lumpige 23 Mrd. Google-Dollar für ein bisschen Gesamtbewertung ist natürlich jetzt nicht vergleichbar mit selbstgeschätzten 60 Mrd. Dollar. Aber jede Blase, zeichnet sich durch eine gewisse Physik aus, die immer gleich abläuft. Stetiges Wachstum mit abschließendem Überdruck. Dass die Blasenentdecker erst mal den Boden bereiten müssen und sich deshalb mit bescheideneren Gewinnen auch von außerhalb der Blase begnügen müssen, liegt am Volumen der eingenommenen Blasenwandfläche, deren nächstmöglicher Nierenzugang gerade noch so nutzbar ist. Wobei Folgefüllungen sinnvollerweise sich mit den vorhandenen Flüssigkeiten entweder vermischen oder schlicht und einfach unter sich begraben. Zum Schluss, hängt es eigentlich nur noch an der Gesundheit der Blase selber, wie weit man den Entleerungsvorgang vor dem einfachen Zerplatzen in die Zukunft hinausschieben kann. Den Zustand vor diesem Zustand, beschreibt der Experte dann damit, - dass viele Leute daran glauben, dass diese Unternehmen in Zukunft gigantische Umsätze erreichen werden.

Bezeichnenderweise zeigte die letzte Blasenfüllung bereits schon nach ca. halber Füllung; (350 - 750 ml), erste Anzeichen von Instabilitäten mit Harndrang. Womit die Zeit der Nachzügler und Trittbrettfahrer anfing. Und z.B. sogar erst gut zehn Prozent vor Erreichen der maximal möglichen Füllung; (900 - 1500 ml), erreichte der Gedanke des haltlosen Geschäftemachens auch die bundesdeutsche Regierung mit Gerhard Schröder an ihrer Spitze. Welche sich fortan am munteren Spiel beteiligen wollte und pünklich zum Millenium dem Feuerwerk einer Zwangsentleerung zusehen durfte. Nachdem die Schließ- und sonstige Blasenmechanik, immerhin ein gutes halbes Jahr unter Höchstdruck standgehalten hatte.

.... mehr




     Vorheriges      Aktuelles      Neueres



Archiv im Format: ca. 20 Paar ungewaschene Socken pro Schublade

     00600      00580      00560      00540      00520      00500
     00480      00460      00440      00420      00400      00380
     00360      00340      00320      00300      00280      00260
     00240      00220      00200      00180      00160      00140
     00120      00100      00080      00060      00040      00020
     00000

  Blogs

aebby LOG
en passant / KW 15
Exportabel
o.T. 426
Feynsinn
Heimat
Fliegende Bretter
Der Schandpreis
Gnaddrig ad libitum
Bernstein
Himmelslichter
Licht aus auf La Palma!
Kueperpunk 2012
Schädlingsbefall im Kräutergarten...
Laienphilosophie
Zu diesem Blog
Notizen aus der Unterwelt
Haben Frankreich, England, USA die Büchse der Pandora bombardiert …
Maf Räderscheid
Gegebener Anlass – Aquarell
Ian Musgrave's Astroblog
[Aurora Alert] Geomagnetic warning and Aurora Watch (21 April)
Rainer Unsinn
Gedankenblasen
Ralf Schoofs
Doppelstern
Rume
Aufgelesen und kommentiert 2018-04-22
Schnipselfriedhof
Kloß und Spinne – Folge 30: Norbert hat einen Plan!
Titanic
Kinoeröffnung in Saudi-Arabien
Zeitgeistlos
Die Welt der Videospiele (2)

Kreativ-Links

Baertierchen
Pascal Baetens
Bildgrund11
Comiclopedia
Europ. Märchengesellschaft
Nadja M. Schwendemann
Flickr Scotland Blog
Kunstverein Freiburg
Markus Waltenberger
Peonia
Susanne Haun
Tetti
Textem-Kulturgespenster
yagaberry
ZAZA
Zeitgeistlos Hauptseite

Astro-Links

W. Stricklings Astro-Homepage
Astronomie.de

In remembrance

Kritik und Kunst
Duckhome
Geheimraetins Archiv
Pixelschnipsel


ebversum



Mar 2018HitsPagesVisits
All29148522323150761
Max.p. D.16385129052189
Avg. p. D.940272011637