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27.10.2016 von eb
Die Trolle- und auch Sonstiges, - im Verborgenen ... (8)

(C.) (Klick macht große Hörner).
bild Das eigene Märchenambiente mit Bilderbuch auch für die Kleinen unter uns, hab ich in letzter Zeit ja schwer vernachlässigt. Schande über mich, - aber die Welt ist so ausreichend mit Spezialisten dieser merkwürdigen Mischung aus Kulturgeschrei und Esoterikbrei für als Kulturapostel getarnte Kulturbanausen bestückt, welche auch vor der Märchen- und Sagenwelt nicht halt machen, dass da kaum die Chance besteht, dass mein eigenes Märchenambiente wegen ausgehendem Stoffs gar untergehen könnte. Als mir letztens denn auch mal wieder ein Anhänger der Marke keltisch-druidischer bis germanischer Spiritualitäten die Welt seines Seelenheils im tiefen Einklang mit der Natur und ihren Geistern erklärte, - konnte ich gar nicht anders, - und hab mich schnellstens wieder durch den nächsten vermoderten Baumstumpf mit Wurmloch zum entsprechenden Märchenland gebeamt, - und durfte dort tatsächlich, auf einen schwer sympathischen Bewohner desgleichen treffen.

Kurt, - der Halbfaun.

Auf Wunsch seines Vaters, sollte Kurt eigentlich Satyr werden. Oder Faunus bzw. im eingedeutschten, - Faun. Doch zu seinem Leidwesen, entwickelte sich der Junge nicht nur zu einem ausgesprochenem Sensibelchen, sondern hatte auch ganz andere Vorstellungen vom Leben. Voran dies lag, konnte Papa auch nicht sagen. Satyre sind von sich aus schon Mischwesen und eventuelle Erbanteile mütterlicherseits zurück zu verfolgen, ist angesichts der Dauerlüsternheit von Satyren einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Auch diesbezüglich war Papa schwer enttäuscht, als Kurtchen auch noch anfing Hosen zu tragen.

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12.10.2016 von eb
Space-Street-Art,

(C.) 24x30Maroufl./Abtönf./Gouache (Klick dich ins All).
bild ... oder
Street-Space-Art?
Art-Streets-Space?
Art-Space-Streets?
Space-Art-Streets?
Street-Art-Space?

Ach was, - Artefakte ohne Akte, bis es fröhlich knackte.

Man sollte solcherlei Wortspielchen nicht allzu bierernst betreiben, denn wie man's dreht und wendet, tun sich immer irgendwelche Räume auf die es zu füllen gibt, - und seien es nur deren kahlen Wände mit etwas Farbe. Kommen wir also zum tief-ernst-Seriösem.

Beim Durchforsten meiner zu Lebzeiten verschlungenen SF-Romane, - ist mir aufgefallen, dass im Science-Fiction, Kunst und Künstler eigentlich eher eine Seltenheit sind. Nicht unter den Science-Fiction-Autoren und erst recht nicht unter den Illustratoren, Grafikern und Malern dieser edlen Zunft, welche den entsprechenden Büchern, Heften, Lehrmitteln, bzw. überhaupt der visuellen Umsetzung, erst so das gewisse Etwas geben. Nein, - ich meine eher innen drin, - in den Geschichten selber. Dies mag möglicherweise an diesem "Science" in der Kategorisierung liegen, welches sich aus mir unerfindlichen Gründen auch noch im Science-Fiction-Fantasy wacker hält. Aber gut, da werden wir wohl die gleichen Probleme mit Wortspielen haben. Was mich neben der deutlichen Unterbewertung von Kunst im SF aber noch mehr stört, ist der Umstand, dass wenn sie dann doch mal zur Sprache kommt, es sich immer um "grooooße" Kunst handelt. Also, entweder gigantische Statuen und Gebilde wie z.B. in Jack McDevitt's "Gottes Maschinen", ein Dichter in Greg Bears "Lied der Macht" als entscheidender Faktor um ganze Herrschaften oder gleich das künstlerisch eher fragwürdige zusammen-Dengeln von Asteroiden, Planeten und Sonnen bis Galaxien, in der einen oder anderen Space-Opera.

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07.10.2016 von eb
Theoretische Physik mal ganz unphysikalisch.

(Klick mich schwärzer).
bild Haben Strings und Quanten,
eigentlich Kanten?
Wär's gar schade,
wär'n sie rund, - oder gerade?
Was sind's, für mystisch Sachen,
die da so mächtig Kopfzerbrechen machen?



Zu den menschlichen Eigenschaften, gehört es, eigentlich nicht real bekannte Muster mit bereits bekannten Mustern abzugleichen und daraus wieder irgendwas direkt brauchbares zaubern zu wollen, mit dem man dann unbedarft weiter leben kann. Eine Eigenschaft, die ganz schön hässliche Auswüchse bis gar zu Formen von Vorurteilen haben kann, und deshalb eigentlich unbedingt zu den zu reflektierenden Eigenschaften zählen sollte. Zudem, wirkt sie, wie vielleicht auch indirekt der folgende Text zeigen könnte, schwer hemmend auf die kreative Weiterentwicklung des Verstehens und Umsetzens komplexer Zusammenhänge.

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04.10.2016 von eb
Jenseits von Gut und Böse.
(C.) DIN-A3 Tusche/Ölkreide. (Klick mich riesiger)
bild


Für manche warn's die Riesen,
die schufen See und Fluss.
Sie pinkelten auf Berg und Wiesen,
und schon gab's Nass im Überfluss.

Für andere war's ein großer Gott,
der bastelt gern mit großen Dingen.
Baut Himmelreiche, mächtig flott,
und lässt auch die Vöglein singen.

Noch andere lieben's feinstofflich,
mit mystisch Geist in Raum und Zeit.
Verweben Sauerkraut und dich, wie mich,
zur kosmisch großen Heiterkeit.

So mancher mischt's gleich ganz zusammen,
und köchelt sich daraus ein Süppchen.
Was göttlich blubbernd hält den Stoff beisammen,
und mystisch kichert wie ein Zauberpüppchen.

Die Wissenschaft versucht dem beizukommen,
mit Fakten, Zahlen und gar noch Beweisen.
Des Marktgotts Jünger, seh'n auch dies verschwommen,
und lassen Geister gleich mit Doktorhüten reisen.

Zu den merkwürdigerweise am wenigsten behandelten Kapiteln der Aufklärung, darf man das Thema der empfundenen Aufklärung per Modernitätsgefühl zählen. Das sieht ungefähr so aus; Der moderne Mensch ereifert sich über Geister- oder sonstwie Gläubige-, aber sieht sich jeden Abend in der Glotze merkwürdige Phantasiegestalten der Werbung an, findet das lustig oder kauft darob sogar mal das eine oder andere Auto, weil ihm die emotionale Darbietung davon etwas sagt. Oder haut sich täglich die Schnute-, mit von dieser oder jener Werbung zur eierlegenden Wollmilchsau erklärten Zahncreme voll, und verrührt das Zeugs mittels eventuell gar Bürsten mit Doktortitel.

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29.09.2016 von eb
Comic ist keine Pop-Art ...

Die Leute lieben Pop-Art. Ist so. Ich leider nicht. Ja, - noch schlimmer, - es nervt tödlich, wenn man bezüglich der eigenen Buntheiten auf Pop-Art angesprochen wird. Auch trotz der sicher diesbezüglichen Zwielichtigkeit, irgendwo zwischen Comic und Kinder- wie Märchenbuch, fühlt sich die eigene Comicseele, - dem Comic, - aber auf gar keinen Fall der Pop-Art verpflichtet. Sicher, könnte man das eine oder andere mit mächtig viel Farbe und Kulleraugen-Lichtreflexen bis zur Schmerzgrenze aufpeppen und stufenlosen Schattierungen ästhetisierten, ja vielleicht gar noch mit fotorealistischen Annäherungen weiter ausarbeiten und das dann als Pop-Art in die Welt hängen. Machen gar nicht mal wenige. Verräter, - elende. Godfather Robert Crumb möge euch Weisheit bringen. Comic, - füllte und füllt die gesamte mögliche Spannbreite zwischen grenzenlos albern, heftig schmutzig und über hoch sensible Aussagen und Komplexitäten hinweg, bis gar zur abgrundtiefen Düsternis. Pop-Art ist nur schön, aber schäbig charakterlos und zudem ein hoch unsensibel positivistischer Plagiator, der vom über-ästhetisierendem Aufmotzen von bereits Dagewesenem bzw. gar existierender Originale lebt. Aufgeblähtes karamelisiertes Popcorn, - eben. Bei Pop-Art die beim Comic räubert, kann ich sogar richtig muffig werden.

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26.09.2016 von eb
Meine Güte.

(C.) Ausschn. aus DINA4 Blei-/Buntst. (Klick und blubber)
bild Ui, ui, ui, - heute nacht, (nach mitteleuropäischer Zeit), ist ja die amerikanische Nacht der amerikanischen Nächte. Das erste TV-Duell der beiden übrig gebliebenen zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerikaland. Die potentiell määächtigste Frau gegen den potentiell määächtigsten Mann der Welt. (Gott ist mir übel) Man weiß nicht so recht, in welches Genre man dies kategorisieren könnte, - Boxkampf, Wrestling, Talkshow oder Comedy. Egal, - jedenfalls tritt die politisch-diplomatisch hoch kompetente-, aber desaströs im Sumpf des kapitalistischen Establishments "ab"gesoffenen Hillary Clinton, gegen den durchaus authentischen Barbaren und vom Kapitalismus "be"soffenen Donald Trump an. So ziemlich die gesamte westliche Weltpresse und PR-Fachleute, inklusive der bordeigenen Spin-Doktoren, - sind sich einig, dass erstere sich um größere Authentizität bemühen- und letzterer sich wenigstens bezüglich von Beleidigungen zurück halten sollte, - um das amerikanische Publikum von ihren Vorzügen zu überzeugen. Die Mimik ist entscheidend, - meint man. Berater des Publikums meinen gar, man sollte sich das Duell ganz ohne Ton anhören und nur auf die Mimik achten. Jetzt trainieren die Mimik, dass es kracht. Authentische Mimik, - sozusagen. Authentisch locker fröhlich bei Hillary und beim Donald vielleicht nicht ständig ganz so entgleist, - wahrscheinlich. Alles ganz authentisch. Erfinden wir uns neu und dies heute mal authentisch, ansonsten alles beim Alten und beim Donald allenfalls noch schlimmer. Ich geh derweil mal ganz authentisch Fischmimik studieren und lass mir von der die Zukunft weissagen.



19.09.2016 von eb
Euphemismus?
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 17

Klick mich farbenfroher
bild Jaja, - wieder nur Zeugs aus der Knipse. Für neues Buntes zum Entschleunigen der Welt, fehlt unsereinem aber gerade aufgrund äußerer nervlicher Zwangsbeschleunigungen leider die nötige Muße bzw. Stimmung. Wobei diese zaghafte Formulierung, sich auch gerade nur noch an der angeborenen Menschenliebe fest klammert, bevor sie bei weiterer Erhaltung des Zustandes, unter Umständen noch klarere Worte finden wird. Auch der Menschenfreund, kontrolliert seine Selbsterhaltungstriebe bei Begegnung mit dem zweifelhaften Raum zwischen echter egozentrischer Skrupellosigkeit oder skrupellos egozentrischer Blauäugigkeit, nur noch in der Form, ob er eben nett hässlich- oder hässlich nett den Gullydeckel schließt. Aber weder will ich hier mit persönlichen Problemen langweilen, noch die Welt erklären. Der eigene Euphemismus, hält sich aber nun mal generell in Grenzen. Womit wir aber auch beim Thema wären.

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15.09.2016 von eb
Die magische Sieben, - mal bei Vollmond betrachtet.
(Klick mich voller (1x reicht))
bild


Wenn sieben Eulen,
sich mit Schnäbeln keulen
und sieben Wölfe heulen,
bekommt der Vollmond keine Beulen.

Auch sieben Tage später,
gibt's deshalb kein Gezeter
oder irgendeinen Täter,
der spielt den schwarzen Peter.

Steht man siebenmal die Woche auf,
hat man das in sieben Wochen drauf
und im Sieben-Jahres-Lauf,
gibt's allenfalls nen Schalttag drauf.

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31.08.2016 von eb
Variationen zwischen gutem schlechtem, - und schlechtem guten Geschmack.
(Möglicherweise auch einfach nur, - eine Hommage, - an den Fuchs)

(C.) (Klick mich relaxter).
bild Ich hoffe jetzt nicht, dass das Hantieren mit Fuchscontent im heimeligen Wohnzimmer der Ente mit Kopfschuss zu Missverständnissen führt. Mitunter ist es schon eine Frage des Geschmacks, welche fröhliche Gratwanderung von wem, wie, gesehen werden könnte. Um ehrlich zu sein, habe ich tatsächlich darauf verzichtet, - fragt mich nicht warum, - damit jetzt im großen Entenheim zu marodieren. (Fiese Werbung, - gelle?) Was aber nichts mit Befürchtungen zu tun hat, dass dem hiesigen Schnabeltier deshalb das dortige Schnattern untersagt werden würde. Es hätte meiner Ansicht nach nur, -einfach nicht gepasst. Seltsam, - nicht wahr? Aber gut, - ich geh einfach mal davon aus, dass keiner auf den Gedanken kommt, dass ich dem dortigen oder hiesigen Ambiente etwas Böses will. Irgendwelche Feindbilder zwischen Gefieder und Pelz aufbauen, - natürlich auch nicht. Erst recht nicht zugunsten von Spezialisten der Anthromorphisierung von Tieren, welche das leidliche Verhältnis vom Fuchs zur Ente im Spannungsraum zwischen Haus-, Wild- und Peking-Ente, - will meinen, - zwischen Natur und Kochtopf missbrauchen könnten.

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20.08.2016 von eb
Und wenn sie nicht gestorben sind, ....
(C.) DINA4 Tusche/Ölkrd. Klick Klack
bild


Ohne Zähne, ohne Feuer,
war's dem alten Drachen nicht geheuer.
Schließlich sah er sogar himmlisch Wesen,
so,- als wär's das jetzt gewesen.
Er dachte schon, dies ist das Ende,
doch dann kam die Wende.
Der Engel küsste ihn zum flotten Prinzen,
seitdem kann er wie Casavona grinsen.
Und ward zum üblen schlimmen Finger,
der jagt jetzt junge Dinger.



15.08.2016 von eb
Seltsam, seltsam, .....

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide      (Klick mich seltsamer).
bild Die kleine Badezimmer-Quitscheente hatte es endlich geschafft. Ihr großer Traum, den weisesten der blauen Paradiesvögel nach dem Geheimnis der Seltsamkeit zu befragen, ging endlich in Erfüllung. Sie wusste nicht mehr, wie sie es geschafft hatte, - hätte es wahrscheinlich auch nicht erklären können, - aber nun saß sie vor ihm.

"Ach bitte, großer weiser Vogel, - sag mir, was ist Seltsamkeit?"

Der weise Vogel sah sie seltsam neugierig-, aber freundlich an, und meinte; "Nun, - ja, - das ist eine seltsame Frage. Ich würde mal sagen, - du bist seltsam."

Die kleine Plastikente war vollkommen verstört. Lag das Geheimnis gar in ihr selber? Erinnerungen an Abende voller seltsamer Quälereien in seltsam verdreckten Badewassern stiegen in ihr hoch. Sie wollte doch nur eine Erklärung für das Ganze. "Wie soll ich dies verstehen?", - fragte sie mit zitterndem Schnabel.

"Nun ja, - es kommt relativ selten vor, dass Plastikenten auf Bäume steigen und Fragen stellen. Dies darf man als ungewohnt, merkwürdig, eigenartig, sonderbar - eben seltsam bezeichnen. Aber nimm dir das nicht so zu Herzen. Die Menschen z.B. machen jede Menge seltsames Zeug, - und dies nun wirklich nicht gerade selten. Aber wehe da kommt mal was Ungewohntes dazwischen, - dann ist das direkt wieder seltsam für die. Die brauchen das irgendwie, für ein Gefühl der Normalität. Und wenn sie es mal haben, machen sie wieder seltsame Sachen um es sich zu erhalten. Mitunter kommen da ganz seltsame Normalitäten bei raus."

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02.08.2016 von eb
Quick and Dirty: Vom Nichts des Alles.
Klick Klack
bild


Eine Antwort auf die Frage, ob man eine Frage wie; ob es der Raum oder die Leere war, welches den Gedanken füllte, als Antwort auf die Frage; ob zuerst das Ei oder die Henne da war, - betrachten könnte, - oder einfach nur die kosmologische Veredelung einer Metaphysik von Geflügelzüchtern ist, - wird wohl auch im Science-Fiction, genauso wie in der Zukunftsforschung, eine vorschnell antwortende Frage- und damit Trendsetting bleiben.



11.07.2016 von eb
Dr. Seltsams Vogelkunde.

bild An der erschreckenden Erkenntnis, dass die Welt voller seltsamer Vögel ist, kommt man ja spätestens auf diesem blog hier nicht mehr vorbei. Sehen wir es also als gesundes Training, für die auch fürder-hin stets aufs neue geforderte Begegnung mit der Realität. Zudem sprach mich jüngst jemand an, dass ich ja wieder mal politisch Stellung beziehen könnte. Von mir aus, - nichts leichter als das. Wobei das mit dem seltsam ja schon seltsam genug ist. Ich meine, - wir leben in einer Welt, in der bloß jemand "Sinn" heißen muss, und schon glaubt man ihm den größten Unsinn. Also, - ich finde das seltsam. Gut, - zugegeben, natürlich müsste ich jetzt seriöser vorgehen und das sinnige Zeugs vom Sinn Format-gerecht auf seine Unsinnigkeit recherchieren und beweislastig präsentieren. Aber ich frage mich langsam einfach, - warum sollte ausgerechnet ich das tun? Wie soll man als Komiker überhaupt noch dem realen alltäglichen Comic begegnen? Sehe ich ähnliches etwa ernsthaft in Qualitätsmedien? Dort sehe ich eher andere Sachen. Sprüche wie; "dass Deutsche damit rechnen sollten länger arbeiten zu müssen um Flüchtlingskosten zu amortisieren", - sind genauso frei von Beweisen wie sie jeder behaupten kann der irgendwas sagen will, weil ihn irgendein Name, eine Profession oder der Schein irgendeines Expertendaseins dazu berechtigt, medialen Dünnschiss ab zu seiern. Genauso gut könnte ich sagen; "Leute, ihr müsst natürlich länger arbeiten, weil irgendwelche agendualen Pfeifen euch das schon weit vor der Flüchtlingsgeschichte eingebrockt haben, - und ihr den Quark und damit auch die folgenden Trittbrettfahrer auch noch gewählt habt.

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11.07.2016 von eb
Quick and Dirty: Evolution von Schein .... und zeitgemäßem Sein.

bild Als einst der zur Freude, Unterhaltung-, wie auch zum Schärfen der Sinne zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden zu können gedachte Unsinn , - im alltäglich zum Sinn erklärten Unsinn versank, - geschah es, - dass ein intelligenter Dummkopf entdeckte, wie man mit dem Verkauf von Zwiebelringen als Hirndoping Kasse machen kann.

Seitdem erklärten die Meister darin die Welt, - und eben auch die Intelligenz.





01.07.2016 von eb
Meditatives Hocken, mit altem Hut und ohne Socken.
(C.) DIN-A4 Ölkreiden (Klick macht auch nicht heller)
bild



Hubert war es heute gar nicht wohl,
und meditierte sinnlos vor sich hin.
Doch auch der schägste Hut ist innen hohl,
wenn im Kopf nichts drin.

Hubert ergab sich den Hoffnungen,
dass in der Leere Göttliches geschehen muss.
So vergaß er gar Erinnerungen,
an Klimasturz und Regenguss.

Nach stundenlangem Wartens in der Leere,
wurd ihm dann langsam klamm.
Die Erlösung von der weltlich Körperschwere,
fehlte einfach im Programm.

Zudem hat dies, mit dem Gehirn entleeren,
auch noch andere Tücken.
Denn ohne Inhalt sich beschweren,
bringt auch nur schwere Lücken.

So kam er zur Erleuchtung,
dass große Leeren uns nichts lehren.
Aber coole Hüte schützen vor Befeuchtung,
wenn sich das Wetter beginnt zu wehren.



20.06.2016 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 6)
"SIE", -Systemisches Institut Entenhausen.
Beratung, Coaching, Supervision, Weiterbildung, Training.

bild Ist ihnen nicht auch schon aufgefallen, dass es so etwas wie profitabel rhetorisches Trittbrettfahren gibt? Reden zum Beispiel alle vom Klima und Co2, kann man sicher sein, am Ende genauso Leute zu haben, die Co2-freien Hüttenkäse verkaufen, wie Leute die glauben damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun und ihre Blähungen doppelt ablassen. Ist gerade EM oder WM, verkauft man Surfsticks in Fußballform oder kleidet glatt noch Heino entsprechend ein. Gut,- bei letzterem bewegt sich das Geschehen, ähnlich wie bei der Grillwerbung, so hart am Rand der Infantilität entlang, dass selbst noch beim durchschnittlichem RTL- oder Bildzeitungskonsumenten, auch trotz Dauerbombardements damit, bedauerlicherweise eine gewisse mentale Trennung zwischen Werbung und realem Leben erwartet werden darf. Wird der Bedarf nach vermeintlicher Wissenschaft und/oder Seriösität allerdings stärker, wird es auch im per-se pseudowissenschaftlich-marktwirtschaftlichem Ambiente, - einfach schwieriger in Bezug auf Vermittlung des Angebotes. Hier ist ... Tschuldigung, - "macht", - eindeutig Doktor Best die bessere Zahnbürste, aufgrund auch einfach der besseren Werbeexperten. Das Duo-Clean-System der elektrischen Zahnbürste mit Batterie, gibt ihnen bereits den Hinweis auf den aktuellen Trend. Das; "System", - ist angesagt.

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19.06.2016 von eb
Als dem Morgenmuffel mal wieder ....
Vom finsteren Geist, der in leeren Kaffeedosen wohnt.

bild


Der Himmel brennt wie dunkles Feuer,
im Zwielicht öffnen Schatten Schleußen.
Selbst den Katzen ist es nicht geheuer,
und flüchten mit den Mäusen.

Die Zeit gebiert ein neues Wesen,
voll trüber Müdigkeit.
Aus niederem Blutdruck hand-verlesen,
fürs Grauen schon bereit.

Ohne Körper frisst es Seelen,
ohne Zähne jeden Mut.
Es will schon nur durchs Fehlen quälen,
und man spürt die kalte Höllenglut.

Wie Eis gefriert es Herzen,
doch brutal entlädt sich Sonnenschein.
So wird es wohl mit Schmerzen,
ein neuer Morgen sein.



13.06.2016 von eb
Die Untertasse, zwischen Kultur und Frohnatur.
Oder auch, - kleine Anleitung zur Elefantenzucht aus Mücken, für die noch ehrlich gebliebenen Comicseelen Mäuse-melkender Regenwurmgeweihköche und Luftballonaquarianer.

(C.) 50x50 Leinwand/Acryl (Klick macht bunter).
bild Eigentlich, könnte ich mir das Bunte auch als Titelbild zumindest des positiv gestimmtem Teils vom letzten Reiseprospekt vorstellen. Leider hat es zu diesem Zeitpunkt aber lediglich nur als Skizze existiert und die stattdessen verwendete fotografische Blickwinkelalternative zur ansonsten allzu manisch produzierten Mega-Symbolik, fand ich einfach angebrachter. Doch zwischen Turmhoheiten und landschaftlichen Schönheiten, gibt es ja nun wirklich mehr als genug schräge Gedanken, die man auf eine Untertasse legen könnte. Und wenn es nur sie selber ist. Es ist ja nun auch wirklich nicht so, - dass mich gerade die kleinen bis gar alltäglichen Dinge und Gebrauchsgegenstände des Lebens nicht interessieren würden-, bzw. nicht zu schätzen wüsste.

Bleiben wir also einfach mal bei der Untertasse selber. Also, - diese kleinen runden Dinger in Flachschalenform mit zusätzlich mittiger Einbuchtung, deren Zweck allenfalls darin besteht, auf Hochzeiten und Beerdigungen weiße Tischdecken vor Leuten zu schützen, die auch trotz affektierter bürgerlicher Sittsamkeitsshow,- unfähig sind, ohne Schütt- und Schlabberverhalten ihren Kaffee oder Tee zu trinken. Ansonsten, sieht man sie allenfalls noch als Notersatz für Aschenbecher. Phantasielose Menschen haben sogar Schwierigkeiten, sich etwas unter "fliegenden" Untertassen vorzustellen. Als wenn sie noch nie einen dieser Klischeefilme über Liebesdramen gesehen hätten, bei welchem von heißblütigen Damen auch mal das Porzellan als Argumentationshilfe verwendet wird. Dabei treten solche Dramen, doch nun wirklich häufiger auf als Hochzeiten und Beerdigungen. Gut, - angesichts der doch beträchtlichen Verletzungsgefahr, sollte man von solcherlei rohen Phantasien vielleicht tatsächlich Abstand nehmen, - aber besonders schlimm wird es, wenn es neben der Phantasie, auch mit dem Humor schlecht bestellt ist, - und die schöne glatte Oberfläche solcher fein-keramischer Erzeugnisse, nicht mal zum Anrühren von Farbe verwendet werden darf.

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04.06.2016 von eb
Quick and Dirty, - mal unter verschiedenen Blickwinkeln.

bild Der Willen zur Vermittlung des einfach und für jederfrau/mann Verständlichem, - scheint mir ein zweifelhafter Wille, - es sein denn, man verweigert sich der Realität und verkennt den Umstand, dass dies ein sich selbst nach unten ziehender Wille ist, - der sich mittlerweile auf einen Punkt der ökonomischen Verständlichkeit zu bewegt, dem es nur noch um quantitative Nachvollziehbarkeit des einfach Dargebotenen geht,- welches darüber auch immer einfacher wird, - aber nicht mehr um die Förderung von Verständnis für vielleicht sogar noch Komplexität. Wer diesen Unterschied nicht mehr versteht, mag selbst ein Opfer des Geschehens sein, - wer ihn aber nicht verstehen will, ergibt sich kläglich der Sehnsucht einer scheinbar bequem funktional kategorisierbaren Gesellschaft, welches es nach einfachen Forderungen, einfachen Vorstellungen, einfachen Erklärungen bis gar einfachen Feindbildern dürstet, - was aber in keinerlei Verhältnis mehr zu einem anzunehmenden Streben nach Verständnis im Angesicht der Vielfalt von Menschen steht. Denn der Wunsch nach Funktionalisierung, verkennt ständig aufs Neue, - seinen bequemen Menschen-fernen Sinn, der niemals über funktionalisierende Vereinfachungen hinaus reichen wird. Entsprechend funktional schnell und schmutzig ausgedrückt; Bei der Funktionalität, ist immer das schmutzig, was die funktionale Schnelligkeit beeinträchtigen könnte.

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01.06.2016 von eb
Zwielichtes zwischen alten und neuen Klischees, ...
aber dennoch, - auf der Untertasse einer Liebeserklärung ans Dörfle und seinen magischen Berg.

(Klick macht groß).
bild Science-Fiction, - mag unsereiner eigentlich sehr gerne. Allerdings muss man einfach auch fähig sein zuzugeben, dass die Dinger voll sind mit Klischees. Bei Besuchen von Außerirdischen z.B., kann man fast sicher sein, dass die unbedingt bei den gewohnten Großmotzen dieser Erde vorbei schauen. Washington D.C. z.B., Peking, Moskau oder Berlin, bzw. bei bayrischen SF-Autoren, - München. Bei den Schwaben, seit neuestem vielleicht sogar Rottweil. Nur bei Filmen, welche diesen Inhalt auf zwei bis drei Stunden ausweiten möchten, landen Aliens im Hinterland und entführen oder saugen erst mal dort die Eingeborenen aus, bevor sie sich auf den Weg in die wichtigeren Regionen der Welt aufmachen. Was dann auch erst den nötigen quantitativen Endzeit-Kick gibt. Ein bisschen fade, - ist das schon. Dabei muss man ja wirklich nicht immer automatisch annehmen, dass Außerirdische blöde sind. Wer besucht schon auf nem Planeten voller schräger Vögel, ausgerechnet die schrägsten davon? Neee, - klar, - die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus. ET, kommt nämlich erst mal hierher ins Dorf. Hat einfach nen klasse Hügel mit Rundumsicht, die Gegend ist traumhaft schön, die Leute sind offen, - verstehen was von schwäbischer Hausmannskost und kriegen auch noch den ein-gebildetsten Touristen dazu, sich wie ein Mensch zu benehmen. All inclusive, - außer natürlich, wenn sie Dreck machen. Dann gibt's mit dem Besen. Schwabe bleibt Schwabe, - und wenn's auf dem Mond ist. Da kommt so ein Außerirdischer eher selber mit blitzblankem Raumschiff wieder daheim an und weiß was vernünftige Maultaschen sind, - bevor der hier den großen Mecki macht. Also, mit Müll aus'm Raumschiff entsorgen, schwäbische Blondinen entführen oder gar noch verbrannte Kornkreise auf'm Acker produzieren, - "is einfach nich".

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