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26.07.2012 von eb
Hörprobe

Klick macht dick.
bild Es ist schon erstaunlich, was plötzlich wieder an Diskussionen, Argumentationen und Gesprächskulturen möglich geworden ist. Wie in alten Tagen den deutschen Landfunk, - welcher sich dann stellenweise auch nicht mehr zwischen Ideologie und medialer Verantwortung entscheiden konnte, - genieße ich seit einiger Zeit das SWR2 Forum. Ich möchte dies jetzt nicht als Werbung dafür verstanden wissen, - und frei von Weichwascherei, - ist es auch nicht, - aber im üblichen Sumpf medialer Marktschreierei, empfinde ich es mittlerweile doch, als ein Kerzenlicht im Sumpf. Aber dies soll natürlich jeder für sich entscheiden. Man beachte auch beim Anhören der Diskussion, wie oft das Wort "Glauben" fällt. Ich möchte deshalb darauf hinweisen, weil hier eine Wirtschaftsjournalistin, sich doch mittlerweile eigentümlich ehrlich mit-beteiligt, wie sie ansonsten zu Hauf, ihren Glauben einfach so durch die medialen Welten trümmern. Im Großen und Ganzen, würde ich das Ganze folgendermaßen zusammen fassen. Dies alles sind bestimmt die Leute, welche ansonsten dazu neigen, ihre Kinder mit Sätzen zu erfreuen, - wie z.B. "Siehst du, - wärst du nicht so stur gewesen, - und hätten wir uns früher so unterhalten, - wäre das alles nicht passiert." Aber es ist schön, das wir wieder miteinander sprechen können.



23.07.2012 von eb
Mal kurz anhalten,
... aber immer schön aufpassen.

(C.) 24x30cm-Marouflage Acryl       Klick macht dick.
bild



Da muss jetzt angesichts einfacher Bildchen keiner denken, dass es prophylaktische Gründe fürs handelsübliche Hantieren mit dem Rasenmäher gäbe. Die süße kleine Katze, füttert sich ja auch mit süßen kleinen Vögelchen. Deshalb verpasst, - Mensch, - ihr auch keine neue Frisur. Und fressen und gefressen werden, ist evtl. auch im Märchenwald nicht das Gleiche, - wie mähen und gemäht zu werden. Letzteres, ist eher ein Merkmal unserer modernen Marktwirtschaft. Ob es ein generelles Merkmal der Menschen an und für sich ist, haben wir vor lauter ideologischem Gehampel, ja noch nicht mal ausprobieren können. Zudem, - ist ja noch gar nichts geschehen. Außer vielleicht ein paar allzu vorschnellen Interpretationen. Nicht jeder mit großen Augen, - ist auch hungrig. Und nicht jeder mit einem breiten Maul gefräßig. Vielleicht bahnt sich hier ja sogar auch nur eine gute Freundschaft an? Oder gar eine zarte Liebe? Vielleicht kennen sich die beiden ja auch schon ewig? ... Wer weiß das schon? ... Des Farbenklecksers ultimativer Trumpf über seine Bewerter, - wäre eigentlich sein Schweigen. Sonst müsste er glatt noch die Wahrheit sagen. Nämlich die, dass man eventuell auch einfach nur fröhlich die Phantasie hat laufen lassen. Und einfach nicht mehr Inhalt drin ist, - als auch drauf steht.

Das Schöne bei so Sachen ist, dass nie jemand genau wissen kann, ob ein Text nun vor-, während, oder nach einem Bild entstanden ist. Was die künstlichen Experten rational kunstbeflissener Kunstlosigkeiten, natürlich gerne mal ins künstliche Jenseits treibt. Aber besonders des Comic-, Märchen-, und Kinderbuches Liebhaber, - immer wieder aufs Neue den Satz übrig lässt;

Aber vielleicht, - ist auch alles ganz anders.

Oder auch ...

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22.07.2012 von eb
Leseempfehlung

Da wäre jedes weitere Wort von mir einfach nur geschmacklos. Wie soll man das ausdrücken, wenn einem einer so richtig aus dem Herzen schreibt? Mein eigenes Zeugs, - fällt heute aus. Und ohne jeden weiteren Kommentar, - direkt zu Klaus Baum.

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21.07.2012 von eb
Besorgtes Privatisierungskino.

Oh, - hätte man fast übersehen. Da muss man der kommunalen Zeitung doch glatt mal ein Lob aussprechen. Zwar auch zu spät, - aber immerhin. Im kommunalen Privatisierungskino beim Verscheuern von Krankenhäusern, zeigt man sich neuerdings besorgt, - über Entwicklungen, die sich eigentlich schon vor dem Verkauf, jeder einigermaßen realitätsbewusste Teenager, an fünf Fingern hätte abzählen können. Und von einigen Kritikern, auch durchaus so benannt wurden. Die typischen Erscheinungen von Rationalisierungs-bestrebungen eines einzig am Profit interessierten Unternehmens. Wie es überall an privatisierten Krankenhäusern, schon seit Jahren zu beobachten ist. Interessiert, hat das aber weniger, - denn; "der Markt", ist natürlich von Natur aus "sozial". Deshalb heißt das ja auch "soziale Marktwirtschaft". Selig sind die ewig Gläubigen.

Am besorgtesten, zeigt sich sinnigerweise der, der als Oberbürgermeister, dunnemals den Verkauf an Helios schwerstens empfohlen hatte. Ein Schelm, - wer dabei etwas anderes annimmt, als ausschließliche Sorge um; "unser" Krankenhaus. Wobei das; "unser", einen merkwürdig zwiespältigen Umgang mit dem, - ach so viel gerühmten Eigentum offenbart. Nachdem es einst "unser" war, sich aber jeder fleißig beeilt hatte, das Ding schnellstmöglich zu verscheuern, ist es nicht mehr; "unser", aber trotzdem plötzlich wieder; "unser". Witzige Sache das. Aber, "unser", (nicht meiner), Oberbürgermeister, hofft noch in absoluter Klarheit darauf, dass die schwierige Phase nur eine Übergangsphase ist. Vor dem Mann kann man sich vor lauter Klarheit gar nicht mehr retten. Der ist so klar, dass ziemlich klar ist, dass in ein paar Jahren, die "schwierige Übergangsphase", - gelebte Normalität ist. Vielleicht hat er's noch nicht bemerkt, - aber wenn die Werbekampagnen jetzt schon anfangen, - dann haben die einen Grund. Oder glaubt da jemand tatsächlich, dass ein ökonomischer Flatline-Betrieb wie Helios, ohne kalkulative Zielsetzung und Bedarf, - in Werbung investiert? Dieser Marktglaube, ohne nicht mal seine simpelsten Mechanismen ehrlich zu benennen, - ist von tiefer Religiösität geprägt.



20.07.2012 von eb
Die Perfektion des Nebels.

Klick macht dick.
bild Ja was denn? Kann man nicht mal was ohne Sinn machen? Der tägliche Gestaltungswille und so? So wie bei Politikern, Managern, Sanierungsexperten, Altlastentsorgern, Trendforschern und Kalkulatoren des CO2 Ausstoßes von Frühstücksmargarine? Hier ein Reförmchen, - da ein Reförmchen? Oben ein Trend, - unten ein Trend? Links ein System, - rechts ein System? Ab und zu auch mal ein Reförmchen des ganzen Universums, weil dessen Trend grad nix einbringt? Geschwind mal alles über den Haufen werfen, resetten, brandroden und umgestalten? Und wenn's schief geht, - reparieren? Oder auch nicht, - und stattdessen, neue Gestaltungen, von alten Gestalten, auf dem Alten? Hauptsache es bewegt sich ständig was. Was, ist zwar egal, aber irgendwas, - ist auch ein Denkmal. Lediglich eine Frage seiner Auswirkungen. Ein nicht unerheblicher Teil des Sinns, hier in diesem blog, ist immerhin auch der Unsinn. Unsinn zum Schutz gegen den Sinn des Unsinns von außen, - sozusagen. Oder sagen wir besser, der zaghafte Versuch, den Unsinn wieder fühlbar zu machen. Wenn das schon mit dem Hirn nicht mehr hinhaut. Und wenn Unsinn, Sinn macht, dann macht kein Sinn, - erst recht Sinn. Macht doch Sinn,- oder? Des Menschen schlimmstes Unvermögen, ist das einfache Betrachten von Botschaftslos Existentem, welchem er nicht wenigstens seine theoretischen Weisheiten aufdrücken kann. Und wenn's die eh nicht gibt, dann gibt es neue Worte dafür. Letzteres, - mit Sicherheit. Gib einer Sinnlosigkeit einen bedeutsamen Namen, dann wird der Nebel im Nebel, zum Fels in der Brandung. Und erhält plötzlich Bedeutung. Einen Markenkern.

Bedeutung, - ist zwingend wichtig. Es kann gar nicht genug Bedeutungen geben. Sonst könnte sich ja auch keiner bedeutungsvoller fühlen wie andere. Was unbedingt eine bedeutungsvolle Umgebung erfordert. Ein Stein, ist schließlich auch kein Stein mehr, sondern Naturkunst, - der versteinerte Zahnschmelz aller bereits verstorbener Lebewesen, - oder gar Teil der Orangenhaut von Mutter Gaia. Das Ding einfach in die Hand zu nehmen und sich darüber zu freuen,- geht nicht. Im systemischen; "Alles ist Eins", hat Eins auch Alles zu sein. Selbst das Nichts. Eins mal Eins ist Eins, und Eins mal Alles eben Alles, - und gleichzeitig Eins. Lediglich Alles mal Alles, ergibt ne Menge mehr. Irgendwie, muss man den Nebel ja vergrößern können. Wachstumsbeschleunigungsgesetz und so. Wäre dem nicht so, wäre wahrscheinlich der größte Teil zeitgemäßer Kunsttheoretiker genauso arbeitslos, wie die Esoteriker, Kirchenmänner oder sonstigen Experten des Deklarierens von Bedeutungsvollem oder Bewertbarem. Ja, - schlimmer noch. Beim normalen Genuss des menschlichen Daseins, käme man glatt noch auf den Trichter, dass man nicht Teil eines Finanzsystems ist, sondern das Finanzsystem, - lediglich ein ziemlich gebräuchliches, aber marodes Handwerkszeug in einer Lebenswelt. Aber das einfache Aufräumen einer Werkstatt, ist natürlich nicht so bedeutungsschwanger zu assoziieren, wie das fröhliche Leuchten einzelner LED's im System. Auch der viertelstündige Vortrag eines Politikers im öffentlichen Raum, reicht vollkommen aus, um zu zeigen, dass im absoluten Nichts, der gesamte Sinn des Universums verborgen liegen kann. Keiner erträgt nichts, - und schon mal gar nicht, - nicht im Nichts. Weshalb das Nichts unbedingt Sinn machen muss. So kann natürlich auch fast keiner mehr etwas genießen, wenn dabei nicht auch irgendwas zu bewerten wäre. Stellt euch doch mal vor, - einfach nichts zu genießen. Ist auch trübselig, - oder? Aber das Nichts mit fröhlichem Leben durch bewertbar Nichtiges zu füllen, lässt selbst Nichtsnutze zu Helden werden. Einen Teil der Triebfeder dazu, verstehe ich ja. Unsereiner kann es auch nicht ab, wenn es eine Welt darauf anlegt, in aller Öffentlichkeit mehr Blödsinn zu verzapfen, - als man selber. So was geht echt an die Eitelkeit.

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17.07.2012 von eb
Die Eleganz der Sensibilität.

Klick macht dick.
bild Wenn Ewald die Feldmaus, mal eben ums eigene Überleben kämpft, interessiert das in der Regel keine Sau. Und wenn letztere dann im Schlachthof steht, - erst recht nicht. Wie wir sehen, ist der Grenzgang zwischen Animalischem und Menschlichem, selbst sprachlich, ein schwer frequentierter Ort.

Aber alle reden natürlich von Sensibilität.

"Huch ... ich bin ja so sensibel. Du nimmst überhaupt keine Rücksicht darauf. Nicht mal beim Essen. Ketschup auf'm Steak, finde ich roh und kulinarisch niveaulos. Nichts für meine sensiblen Sinnesorgane. Ist die Sau wenigstens bei lebendigem Leib geschmort worden? Da schmeckt der feine Gaumen so wunderbar das Ambiente von Mutter Natur's rauhem Umgangston. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ich erwarte schon, dass du sensibel auf mich eingehst. Hast du übrigens mit bekommen, dass der arbeitsscheue Kerl nebenan, von den Argen heftig sanktioniert worden ist? Geschieht ihm recht. Soll er sich doch einen Job suchen. Hey, - mach doch nicht so viel Fett aufs Fleisch! Du bist aber auch ein unsensibler Stoffel. Heute Abend, will ich übrigens den Film mit Reinhold Schwartenmagen sehen. Ich finde die Action von dem so Klasse. Da geht so richtig der Punk ab."

Auch die kleinen Dinge des Lebens, bieten jetzt nicht weniger Irritationen, als die Menschen- und Weltbilder der Mächtigen. Ob so etwas wie sensible Rohheit oder rohe Sensibilität, nach- oder vor-gelebt wird, interessiert aus gutem logischem Grunde heraus, immer nur den, - der das Ganze über-lebt. Und selbst der, ... interessiert es ihn tatsächlich?

Aber da hat wieder jemand den Weihnachtsbaum angezündet, - und vergessen das Licht auszumachen.

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15.07.2012 von eb
Gute Selbstdarstellung, miserables Timing.

Naja, - vielleicht ist dies ja auch eine Form, dieses viel gerühmten Pragmatismus. Manche dieser Umfragen, - ob um 12 Uhr am Mittag schon Tag ist, bestechen jedenfalls durch ein besonders erstaunlich spätes Auftauchen, - an den ausgerechnet sensibelsten Punkten deutscher Bildungsmaschinisten. Der ehemalige Vorsitzende des philosophischen Fakultätentages, und Verbindungsmannes zur Hochschulrektorenkonferenz, ist mittels einer solchen Umfrage zur ultra-hellen Erkenntnis gelangt, dass Studienanfänger ein wenig oberflächlich geworden sind. Er drückt das zwar eleganter mit kulturtechnischen Defiziten aus, aber im Großen und Ganzen, hätte dieses Interview, in seiner ganzen "Leere", - jeder X-beliebige Lehrer geben können. Bis auf den einen Satz natürlich;
Die Schulen vermitteln nicht mehr die wesentlichen Kulturtechniken.

Warum das so ist, - beantwortet er leider nicht. Denn eigentlich, wäre das genau der richtige Mann dafür. Und komischerweise, fragt der Interviewer hier auch nicht nach. Aber der weise Schlusssatz, ist dafür von geradezu hinreißendem philosophischem Deutungsvermögen geprägt.

Die Gefahr ist, dass sich dadurch ein Aberglaube und eine antirationalistische Haltung ausbilden.

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13.07.2012 von eb
Alle sind ganz furchtbar überrascht.

Im Ländle, ist nichts unmöglich, - heißt es so schön. Was andernorts unbürokratisch Lederhose und Laptop heißt, macht im kernigen Wirtschaftswunder ländlicher Untreue, die Maultasche mit der Bank wett. Nicht nur der ehemalige Ministerpräsident Herr Mappus ist überrascht, dass man sein Tun, - eventuell als unlauter bezeichnen könnte. Was der Überrascher Überraschung ist, liefert dem überraschten Publikum, immer mal wieder aufs Neue, die Überraschung weiterer Überraschungen. Wobei nicht immer ganz sicher ist, ob im üblichen Sumpf des Geflechtes konservativer Errungenschaften, welcher gerade in diesem Teil des Getreidefeldes bundesdeutscher Landschaftspflege seine Austrocknung verhindert, die überraschende Steigerung der Anzahl Überraschter, - tatsächlich überrascht. Zumindest beschränkt sich der überraschte Aufschrei, auf den phlegmatischen Blick schwäbisch-badischer Genießer des Betrachtens, täglicher Zeitungsmeldungen. Aber wahrscheinlich liegt dies eher daran, dass man; "volles Vertrauen" darin hatte, dass Minister und Präsidenten dieses Bundeslandes; "pflichtgemäß handeln", wenn sie ihre flotten Deals, mal eben so an verfassungskonformen Einrichtungen vorbei schleusen. Der weltmännische Blick, des vom Big-Business gestählten Landmannes, - macht dies schließlich mit links. So ein bisschen Gott mit ein paar Milliarden spielen, will doch jeder auch mal gerne. Im Zeitalter der; "Notbewilligungen", nimmt man's ja allgemein nicht mehr so genau mit den vorgeschriebenen Wegen. Welche lästiger-weise, zugunsten unnützer Erbringer dieser Peanuts geebnet wurden. Das finanzielle Kreisen ums Parlament, ohne dieses dabei zu betreten, ist ja fast schon kontinentaler Standard. Nimmt man einen Herrn Mappus als Vergleichsperson, dann stimmt einem die doch recht interessante Karriere, - vom demokratischen Volksvertreter, über den bahnhöflichen Volkstreter, zum finanziellen Volksvollstrecker, - doch recht bedenklich. Aber dieses, - heißt dann natürlich wieder Politikverdrossenheit. Und im schlimmsten Fall, - dann auch noch von Wutbürgern.

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11.07.2012 von eb
Wo nimmt er das her?

Da meint ein Soziologe im öffentlich Unrechtlichen, dass wir völlig neue Lebens- und Wohnformen benötigen? Wieso eigentlich? Der gleiche Soziologe erklärt im gleichen Interview, dass der Trend zum Single-Dasein etwas damit zu tun hat, dass es immer "wichtiger und zugleich schwieriger wird, Beruf und Familie aufeinander abzustimmen." Wie, - ist das wohl passiert? Da bleibt doch die Frage offen, - wer richtet sich nach wem, und was ist wem wichtiger als anderes? Bauen wir eine Gesellschaft, die sich nach ihrem ökonomischen Nutzen orientiert? Dann brauchen wir neue Lebens- und Wohnformen. Oder bauen wir eine Gesellschaft, die sich nach traditionellen Mustern orientiert? Dann dürfte die Frage und erst recht nicht die Antwort auftauchen. Oder bauen wir eine Gesellschaft, die sich nach humanen Werten orientiert? Dann bleibt die Frage offen, - aber ganz bestimmt, - gibt es keine humane Antwort. Denn die kann im Moment nur bedeuten, - wir passen unsere Humanität, Kultur und unser ganzes Lebensgefühl, lediglich den ökonomischen Bedingungen an. In diesem Fall, gibt es auch keine Individualisierung. Jedenfalls nicht außerhalb der Anforderungen, was dies zu sein hat. Das Thema "Solidarität und Fürsorge", auch bezüglich Älterer, ist zwingend von der ethischen Frage abhängig, was dieser Gesellschaft wichtiger ist. Dass es mit dieser Ethik ganz übel aussieht, - traut der gute Mann sich nicht anzusprechen. Genau genommen, hat er hier gar nichts gesagt, - außer dem, dass wir uns den Gegebenheiten anpassen müssen. Traurig. Auf solche Soziologen, - können wir verzichten. Davon haben wir mehr als genug. Solche Antworten kann jeder liefern. Der Trend, - hat einen Grund. Warum nicht den Grund auf seine Ethik und humane Basis untersuchen, - anstatt direkt die Antworten darauf zu haben?

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10.07.2012 von eb
Kampf dem Funktions- und Beschleunigungszwang.
Methoden, zur Entdynamisierung der Welt.
Jeder kann mithelfen, - auch du.

Klick macht dick.
bild Entkoffeinierter Kaffee.
Nikotinfreie Zigaretten.
Krawatten aus Blei.
Nadelstreifenanzüge mit echten Nadeln.
Aquarien als Fernseher verkaufen.
Das Wort zum Sonntag als morgendliche Weckmelodie.
Musik, nur noch im Infraschallbereich.
Autos mit Pedalantrieb.
Handys mit altem Z80 oder 6502 bestücken.
Mehr Hopfen ins Bier.
Waschmaschinen mit Handkurbel.
Spülmaschinen ohne Netzstecker.
Notebooks nur noch mit Windows 7 oder Viesta.
Von jedem Bild, nur den Hintergrund zeigen.
Bei Fastfood-Burgern, die Brötchen ebenfalls in Fett tränken.
Navigationsgeräte, nur mit Karten die älter als fünf Jahre sind.
Bei Dönern, die Serviette weg lassen.
Ketschup-Flaschen mit Kohlensäure.
Klopapier vom Baumarkt. (Abteilung Schleifpapier, - Körnung 40.)
Rasenmähen, - nur auf Schotterpisten.
Kurz vom dem Duschen, 150 ml Tinte in den Durchlauferhitzer.
Deo und Aftershave, preisgünstig durch Knoblauchzehen ersetzen.
Die Etikettierungen von Aphrodisiaka und Schlaftabletten vertauschen.
Motoröl, nur im Bioladen kaufen.
Kettensägen mit Batterien.
Lesebrillen, nur noch über 20 Dioptrien.
Bei Texten, die Kommas weg lassen.
Sekundenzeiger an der Uhr, manuell betätigen.

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07.07.2012 von eb
An der Küste, - nichts Neues.

Klick macht dick.
bild Nach mittlerweile zwei Wochen striktem Entzug von Nachrichten, hat man am Wochenende doch mal wieder einen Durchgang durchs mediale Geschehen getätigt. Was aber jetzt auch nicht unbedingt hilfreich oder erbauend war. Und außer dem üblichen Schliddern subjektiver Objektivitäten im Tunnel, irgendwie auch nicht mehr gezeigt hat, - als vorher. Zumindest, hat sich an den immer gleichen Leuten mit Hang zum ideologischen Pragmatismus für die praktischste Ideologie im Nebel nichts geändert.

Unveränderte Einheitsquellen
Wo der von jedem ethischen Bewusstsein befreite Marktgott und sein Prophet Werbung regieren, da wird alles zur Einnahmequelle. Im stieren Suchen nach auch der letzten Möglichkeit Kohle zu machen, - und dies mit religiöser Akzeptanz eines Marktes wie er nun mal gerade ist, und ohne Nachdenken darüber wo das enden könnte, - ist auch bei Human Resources, - alles verwertbar. Auch ihre Daten. Opportunities as they come. Sinnigerweise, denkt ja auch jedes einzelne dieser Web's im-, oder am, - Wäpp des ultimativen (w)üsten (W)erbe-(W)ahnsinns mit den drei double-Juhuus, - es wäre das Internet. Wobei die Frage erlaubt sein dürfte, ob die Bezeichnung Werbenet mittlerweile nicht irgendwie treffender wäre. Die paar unlauteren Angebote, die mittlerweile jeder täglich als email erhält, haben sich schließlich auch zur Normalität entwickelt. Dass Herr Gabriel sich ausgerechnet bei Facebook in der Form äußert, dass er es nicht so prickelnd findet, wenn seine Heimatstadt seine Adresse an Werbefirmen oder sonstige Datensammler verhökert, lässt aber doch wenigstens ein gewisses Amusement zurück. So etwas nennt man übrigens auch, - Pragmatismus. Angefangen beim Stadtsäckel, übers Werbenet, - zum Rest der Markt- und werbe-intensivierten Gesellschaft. Finden ja auch alle ganz toll. Eine Diskussion über Ethik von Prophet und Gott, - findet in der Kirche nicht statt. Nur die Resultate, die einem selber nicht gefallen, taugen immerhin noch zur Selbstprofilierung.

Bewegung im Einheitsdenken?
Dass da sogar ausgerechnet mit Herrn Beise, als Zeitungs-Ökonomen, Berufs-Positivisten und einer der lautesten selbsternannten Experten des bisherigen ideologischen Weges, es plötzlich jemand gut findet, dass Ökonomen sich streiten, - lässt Pragmatiker bezeichnenderweise ihren Pragmatismus ausgerechnet dann verlieren, wenn sie die Selbstreflektion immer nur von anderen fordern. Wobei der Schluss eigentlich ziemlich einfach ist. Das bisherige Expertentum, - war nicht besonders viel wert. Was den pragmatischen Experten nicht daran hindert, sich den Zeichen der Zeit pragmatisch anzupassen. Nach doch mittlerweile etlichen einseitigen- und sehr pragmatischen Jahren, zur Erkenntnis zu kommen, dass Ideologie etwas mit Einseitigkeit zu tun hat, - ist auch nicht gerade frei von Satire. Vom plötzlich Sinn des Wandels eines Herrn Sinn vom Unsinn zum Sinn, ganz zu schweigen. Auch, dass die Weisheit von Weisen, die plötzlich weise ihre bisherige Weisheit in Frage stellen, aber deshalb auch genauso weise plötzlich nicht mehr als regierungsamtliche Weisheit deklariert wird, - lässt ebenfalls nur die eine Expertise zu; Man wird immer erst schlauer, wenn (fast?) schon alles zu spät ist? Aber wie Herr Beise schon sagte; Jetzt muss alles auf den Tisch. Wirklich alles? Oooohh-ha. Das kann dauern.

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02.07.2012 von eb
Vom Dogma im himmlischen Garten.

Klick macht dick.
bild Über die Realität ist mal wieder einer dieser Rasenmäher gefahren. Aber diesmal, bleibt wenigstens ein Bildchen vom blühenden Leben zurück. Das Behindern buntem Lebens, zugunsten lieb gewonnener Gewohnheiten, in Kombination mit Radikalreduzierung ästhetischem Empfindens, - ist aber jetzt natürlich nicht nur an Heim- und Hofmechaniker in grünen Latzhosen gekoppelt. Die Glaubenskongregation (was'n Wort), der Katholiken z.B., hat einen neuen Boss bekommen. Als Deutscher, - ein echter Anwärter für; "Wir sind Glaubens- und Sittenlehre" - für Springersche Ethik unter blank gezogenen Oberweiten. Dazu auch noch Dogmatik-Professor. Irgendwie passend. Dies erinnert mich beherzt an den letzten Katholikentag, welcher von einer Öffnung der Kirche träumte. Woraufhin dann maßgebliche Stimmen meinten, dass man da nicht so viel von erwarten sollte. Weise gesprochen. Der gute Mann hat bereits auch schon bewiesen, dass ihm jede Form von Irrlehre ein Gräuel ist. Irrlehre, - ... auch so ein Wort. Heftig vieldeutig interpretierbar, - würde ich sagen. Je nachdem, auf welcher Seite der Irrtum dem Irrtum seinen Irrtum vorwirft. Das kann schon mal zu verirrten Irritationen führen.

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30.06.2012 von eb
Der Blickwinkel der Elitären.


Das Grundklischee der Kinofassung;

Sie wussten, was auf dem Spiel stand. Heute würde sich alles entscheiden. Die letzte Schlacht stand bevor. Die Entscheidung. ... Mit dem Grauen des nächsten Tages würde die Welt wissen, - ob sie eine Zukunft hatte, - oder ob es beim Grauen blieb. Die himmlischen Heerscharen, nahmen ihren angestammten Beobachterplatz ein. Die Flügel angelegt, damit man das ängstliche Zittern der Federn nicht bemerkte. Die zum Zerreißen angespannte Furcht vor dem, was da kommen möge, - mehr schlecht als recht verbergend. In den Logen, sammelten sich die violetten Hüte, Bänder, - und zur Feier des Tages, - besonders weiß gewaschenen Kleider. Ernste Gesichter auch hier. Die Stirne in Falten, die Münder zusammengekniffen. Unfähig noch etwas tun zu können. Sie hatten ihre besten Krieger aufgestellt. Nun lag alles an ihnen. Lähmendes, knisterndes Schweigen breitete sich aus.

Der Feind;

Erst nur vereinzelt, dann immer mehr, entstiegen den brodelnden Fluten des Feuers, - die Kreaturen der Nacht. Veharrten wartend am Ufer. Dem geheimen Kommando eines Jahrtausende-altem Willen gehorchend, kamen weitere hinzu. Füllten die leeren Plätze. Wurden mehr und mehr. Fügten sich ein, in eine mittlerweile endlose schweigende Wand des Grauens. Die sich erst in Bewegung setzte, als der Druck der ständig neu Hinzukommenden übermächtig wurde. Und so setzte sich eine neue Flut in Bewegung. Eine unübersehbare Höllenbrut, die sich wie ein gewaltiger, gigantischer Einzelkörper, in eine bestimmte Richtung bewegte. Ein Körper aus unzähligen Leibern, der in seinem Rücken, einen nicht endend wollenden Strom an ständig neu hinzukommendem Material, - aus dem Fluß des Feuers zog.

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27.06.2012 von eb
Ente in Creme-Rot, Schwarz und Goldgelb.

(C.) 24x30cm-Marouflage Acryl    Klick macht dick.
bild Das Ganze; "Götterdämmerung des deutschen Michel" zu nennen, wäre eine wenig arg böse, - oder? Mir würde das auch nicht gefallen. Wenn der deutsche Michel sagt, dass der deutsche Michel dumm ist, dann hat der deutsche Michel etwas entscheidendes gesagt, - Nämlich, - dass er dumm ist. Ganz schwierige Sache das. Aber es gibt ja auch unpersönlichere Alternativen. "Donald Duck in der Midlife-Crisis mit gesteigertem Bierkonsum", fiele mir z.B. noch ein. Oder; "Al Bundy in Entenhausen". "Erpel's Expertenhaltung beim Fussball", - fände ich aus verschiedenen Gründen, auch noch ganz nett. Gerade zeitgemäß wäre vielleicht noch; "die Reaktion des Bürgers bei der Entscheidung, ob er sich für die Entenhausener Verfassung, oder die der Disney Studios entscheidet." Natürlich immer vorausgesetzt, Dagobert Duck und Robert Iger, lassen diese Frage überhaupt zu. Von fiskalischen Produkten, heiter durch geschleußt, während die Nation der Nation zu jubelt, die ihnen gerade den Arsch unter dem Hintern weg zieht, - ganz zu schweigen. So ist unsereiner mal wieder bemüht, zu verstehen, was eigentlich nicht zu verstehen ist.

Wahrscheinlich ist das Ganze ja nur das Resultat der eigenen Suche, nach dem perfekten Götzenbild in der heimischen Gebetsecke. So ein Heide wie unsereins, hat es schließlich etwas schwerer, - in Sachen spiritueller Tröstung. Andere, haben dafür ihren Fernseher. Und bei manchen, hängt sogar extra noch ein Kreuz oben drüber. Weshalb mir natürlich daran gelegen ist, mich nicht zu sehr von der Umgebung zu isolieren, und erwartbaren Grundmustern auch ein wenig entgegen zukommen. Migration und so. Na, - ihr wisst schon. In der Logistik heißt das schließlich auch; die Einbindung kundenspezifischer Warenkreisläufe. Da bekommt in Baumarkt-gestählten Zeiten, auch der gepflegte Heide, die Möglichkeit für den preiswerten do-it-yourself Götzendienst.

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24.06.2012 von eb
Beklemmend

In einem der reichsten Länder der Welt, benötigen Anderthalb Millionen Menschen Hilfe fürs Essen. Was wiederum mit verfehlter Sozialpolitik beschrieben wird. Seh ich das als Witz, - oder soll ich schreien? Wer ... wählt ... was ... ? Der Schrei erstickt direkt beim Nebenmann, der mir was von Sachlichkeit und der fehlenden Arbeitsmoral derer flötet, die er gerade beabsichtigt zu entlassen um den eigenen Profit zu steigern. Er erstickt beim Manager, der die Motivierung begrenzter Ressourcen zur Lebensaufgabe macht. Er erstickt beim Deutschen, der gerade um einen dieser Jobs kämpft, und sich über Ausländer mokiert, die ihm seiner Ansicht nach den Job weg nehmen. Er erstickt beim Türken, der sich halbgar was selbstständiges aufgebaut hat, und das seiner Ansicht nach faule Pack, was irgendwo auf einem Einkaufsparkplatz arbeitslos herum hängt, am liebsten verbieten lassen würde. Er erstickt bei der dumm-dreisten Bäckersfrau, die dem Kommunalpolitiker ihre Wahlstimme für ein paar geschäftliche Zugeständnisse verspricht, und versucht das sowieso schon minimale Auskommen ihrer Belegschaft, noch weiter zu reduzieren. Und er erstickt selbst noch beim Hartz-IV-Aufstocker, der ob seines dritten Prekärjobs nicht mal mehr richtig Zeit zum schlafen hat, aber voll-tönend die Vorteile von Hitlers Zwangsarbeit im Straßenbau deklariert. Er erstickt bei jedem, der es nicht mehr schafft, aus dem eigenen Universum einen Blick nach draußen zu werfen. Und wie eine freischwebende Kapsel, - glaubt -, dass diese die Welt bedeutet.

Ich kann nichts dafür, dass die Menschen so hart zueinander sind. Ich kann nichts dafür, dass sie sich gegenseitig bekämpfen. Ich kann nichts dafür, dass sie diesen Stolz, - diese Eitelkeit, des kleinen und großen Gewinnens, auf dem Rücken anderer auch noch bewusst austoben. Ich kann nur versuchen mit ihnen darüber zu reden. Aber wenn sie mal zuhören, dann haben sie auch direkt Antworten parat. Harte Antworten. Unsoziale Antworten. Ja, - sogar unmenschliche Antworten. Gewinnen geht nur, wenn man Antworten hat. Fragen, sind nicht das Metier von Gewinnern. Wer frägt, kann sich nicht auf die Schultern klopfen. Und wer sich ertappt fühlt, bekommt diesen schrägen Blick nach unten. Weil er genau weiß, - dass ihm sein eigenes Zentrum, die Antwort in den Mund legt.

Revolution? Mit diesen Menschen? - Auch nur eine Frage, - des eigenen Mutes gegen den eigenen Zynismus, der seine hässliche Fratze wie eiskalte Resignation um den Hals legt.

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22.06.2012 von eb
Gedanken, - zur digitalen Revolution.

Klick macht dick.
bild Die Begeisterung, mit welcher mitunter von der digitalen Revolution im Zusammenhang mit technischen Fortschritt gesprochen wird, löst bei unsereinem mitunter doch einiges Schmunzeln hervor. Ganz besonders, wenn sie in Kombination mit Sätzen wie; "Qualität vor Quantität", getätigt werden. Ganz besonders schlimm wird dies, wenn sich heraus-stellt, dass der Befürworter von Qualität dann begeisterter Hörer von "qualitativ" hochwertigem Schlagergutes ist. Nun gut, - die Geschmäcker anderer zu beurteilen, steht mir genauso wenig zu, wie anderen es gut zu Gesicht steht, Qualität allzu sehr aus dem eigenen Gefallen zu bewerten. Und bei sogenannten technischen Revolutionen, sieht dies überhaupt schwerstens bedenklich aus.

Unsereiner, sieht z.B. diese sogenannte; "digitale Revolution", alles andere als ausschließlich positiv an. Der Begriff; "Revolution", im Sinne von kompletter Umkehrung, ist dabei allerdings unbedingt richtig. Es als technischen Fortschritt zu betrachten, wird aber insofern schwierig, als man sich ehrlicher-weise klar machen sollte, dass hier lediglich der Overkill, einer nicht mal ansatzweise zur Hälfte erforschten, geschweige denn ausgenutzten herkömmlichen Bandbreite an analogen Techniken, durch eine digitale Technik stattgefunden hat, welche sich ökonomischer und damit auch zugunsten quantitativer Orientierungen ausrichten ließ. Aus ökonomischer und quantitativer Sicht, war es ein Gewinn, - aus qualitativer Sicht, - zumindest ganz bestimmte Bereiche betreffend, ein herber Verlust. Letzteres insbesonders dadurch, dass zugunsten ökonomischer Sichtweisen, die ständige Reduktion an auftauchenden Daten, mittels Kompression, also Reduktion von Qualität welche als solche nicht gesehen wird, - stattfinden muss. Man hat hier zwar mittlerweile den marketingmäßig vermittelten und auch akzeptierten Mythos geschaffen, dass nur in dem Sinne komprimiert bzw. reduziert wird, dass für menschliche Sinnesorgane kein Verlust stattfindet, aber jeder Musiker, jeder Maler, jeder Fotograf weiß, dass hier nicht nur eine tiefe Gefährlichkeit drin steckt, sondern ganz besonders an den Randbereichen qualitativer Empfindungen, - auch offener Selbstbetrug stattfindet.

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18.06.2012 von eb
Die Fläche innerhalb der Ränder eines Kreises, - die nun Mitte heißt.

Zeitungen,
..... verkünden lauthals ihre Meinung durch den unmanipulierbaren Leser.
Ökonomen,
..... erklären Ideologie mit rationaler Logik.
Soziale,
..... erarbeiten die Soziologie wirtschaftlich verwertbarem Humankapitals.
Liberale,
..... liberalisieren die Unterdrückung und Ausbeutung.
Naturschützer,
..... schlafen im Bett nachhaltiger Umweltzerstörung.
Konservative,
..... konservieren die Moderne.
Christen,
..... moralisieren die Unmoral zum Glauben.
Pazifisten,
..... tragen mit Waffen den Frieden in die Welt.
Flussfischer,
..... durchpflügen als Piraten die Gewässer kultureller Landschaften.
Anonyme,
..... erarbeiten die Transparenz ihrer Wahl.
Bundespräsidenten,
..... die dem Stall derer entstammmen, welche das Glück bewerten wollen,
..... erklären die Glückssucht.
Demokraten,
..... bekämpfen erbittert die Demokratie,
..... mit Demokratie.

..... und die Kunst,
fordert das Wahlrecht für Erdbeeren.



..... Jenseits von Gut und Böse, .....
träumt der Sensenmann vom Liebeshunger dessen,
..... den er tötet.

..... und die Fragen,
..... sterben in den Antworten,
..... die jeder hat.



15.06.2012 von eb
Aktiv versus passiv, - in Grün.
Aus der Reihe: "Zivilisation und Barbarei."
Heute, - der Rasenmäherhasser.

30x24cm   Acryl auf Leinwand   Klick macht dick.
bild Da man bei der größeren Leinwand, immer noch erst am Hintergrund ist, und auch wieder Trocknungs-Pause hat, bzw. auch zum Austesten der mit Leinwand bespannten kleineren Malpappen,- doch mal wieder einen Quicky zwischendurch. Zudem, sprechen ja immer alle gerne von Profilen. Und Sozialpsychologie, gehört ja mittlerweile zum Hausfrauenalltag familiären Managements. Und nachdem, - trotz Sonnenschein, die eigene Mietterasse auch mal wieder keine Entspannung zu ließ, begab ich mich schweißtreibend und Eis-schleckend, auf Feldforschung im Vorstadt-Milieu. Um allgemein, - einen tieferen Einblick, in die deutsche Eigenheim-Gärtnerseele zu erhalten. Und auch auf ihre Leistungsfähigkeit zur Förderung von Sensibilitäten zu überprüfen. Komischerweise, konnte ich lediglich nur minimale Unterschiede, bezüglich Handlungsweise und Organisations-Strategie entdecken. Aber bleibende Eindrücke, haben die ganz besonders hinterlassen. Wenn sie zum Beispiel, - killend und mordend, mal wieder mit ihren, als Rasenmäher verkappten Panzern, - ihre High-Tech-Wiesen roden.

Ich glaube jetzt nicht wirklich, dass solcherlei Mentalität tatsächlich so hasserfüllt gegen alles Natürliche ist, aber auf der anderen Seite, fällt es ebenso schwer, diesen manisch stoischen Gewohnheits-Wahn mit motorisiertem Krachfaktor zugunsten von Einheits-Rasenflächen, - als normal zu empfinden. Die weitaus bösartigere Variante, wäre demzufolge, der vollkommen tumbe Programm-Abspuler, der einfach nur macht was alle machen, weil man dies nun mal so macht, und alle dies deshalb so erwarten. Und lediglich nur noch tolerieren, wann er gerade Zeit dazu hat. In diesem Sinne, wäre übrigens innerhalb transhumaner Sichten auf eine Mensch-Maschine-Kopplung, (die hier nicht ganz von der Hand zu weisen ist), auch eine eindeutige Trennung zwischen Soft- und Wetware, - nicht mehr möglich. Da ich meine Mitmenschen aber eigentlich liebe, und in meiner Naivität, außerhalb dieser Passivitäten, immer noch einen Restbestand individueller Kreativität bei jedem vermute, habe ich also bildlich, die aktive Version des gleichen praktischen Resultates gewählt. Die ist sicher nicht schöner, aber zeugt von konzentrierterem bewusstem Vorgehen, - und zerstört wenigstens auch den Rasen mit. Finde ich einfach ehrlicher. Mit Sensibilität, hat dies natürlich nur indirekt etwas zu tun.

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12.06.2012 von eb
documenta?

So etwas wie die documenta in Kassel, interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Nichts ist zur Förderung von Kommunikation unnützer, als populäre Kunsttempel, welche im Elfenbeinturm das Verantwortungsgefühl für die Selbstkommunikation verloren haben, und sich entweder nur noch mit elitären Seelenverwandten unterhalten, oder in die egomane Selbstdarstellung einzelner umschlägt. Was im ersteren Fall zumindest keinen weitflächigen Schaden anrichtet, kann im zweiten -, mitunter zur Katastrophe nach beiden Seiten gleichzeitig führen.

In der Regel, ist das Schema solcher Kunstparks immer gleich. Die allermeisten Besucher davon, besuchen ihn hauptsächlich aus dem Grund, weil sie etwas bekanntes besuchen, - durchschreiten dann unverstehend die Hallen, und verlassen in den meisten Fällen, mit dem gleichen Kontext im Hirn das Geschehen, mit welchem sie es auch betreten haben. Das Verstehen, bleibt einem relativ kleinem Kreis vorbehalten, - und dem Volk, lediglich die mediale oder sonst wie populäre Kommunikation davon. Bis runter zur kleinsten Galerie, kann man dieses Verhalten beobachten. Man kann 200 Bilder abschreiten, und auch jedes auf sich wirken lassen, der Gesamtkontext der Bilder in ihrer Gesamtheit, fallen genauso unter das Motto der Ausstellung, wie diese als Ganzes. Weshalb diesbezüglich, - eigentlich von den Veranstaltern, bzw. Organisatoren, und ganz speziell von der Leitung des Ganzen, eine hoch sensible und extrem verantwortungsbewusste, - in diesem Falle Kunstkommunikation abverlangt wird. Ob man es nun wahrhaben will oder nicht, - aber für Außenstehende, ist die Leiterin nun mal oberste Pressesprecherin des Schuppens und reflektiert den Geist sowie die Mentalität des Ganzen. Und hier, reden wir sogar über eine weltweit anerkannte Institution.

Ob sich eine documenta nun wirklich im "grenzenlosen" Sinne über ihre eigene Leiterin blamieren will, ist mir selber eigentlich ebenfalls vollkommen schnuppe. Beängstigend wird die Geschichte aber unbedingt, wenn deren geistige Halbheiten,- auch tatsächlich zu heftig zustimmendem Kopfnicken führt. In diesem Fall, gibt es dann doch ein paar Punkte, die schlimm auf den Schuh drücken.

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10.06.2012 von eb
Autokorso

Glücksgespenster .....

fahren ihre stumpfen Zellen der Isolation,
   durch erstickende Straßen der Einfalt einer Gemeinsamkeit.
Stumpfe vorgewölbte Glücksaugen, - ohne jede Tiefe,
   treffen auf leere Freudengesichter, - ohne jedes Strahlen.
Dazugehören, - mit verkrampftem Lachgebahren,
   trifft auf aggressiven Spaßzwang, - der dem ersten folgt.
Dumpfe Hyänen, - der Sprache nicht mehr fähig,
   geckern blöde einem Gefühl hinterher.
Vom Hirn verlassene Bewegungslosigkeiten,
   schalten gehormsam in den Vulgärgang.
Manisch selbst reduzierende Bewusstseine,
   drücken auf die Hupen der eigenen Unfähigkeiten.

Um zu hören, ..... ob man das Gefühl noch kennt.

Spaß haben, Spaß haben, Spaß haben .....

..... im Kreis.

Lasst uns doch ein wenig Spaß haben .....

..... wir wissen doch sonst nicht, - was das ist.
..... im Kreis.

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