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    <title>ebversum artikel</title>
    <link>http://www.ebversum.de</link>
    <description>AntiFerengi, oder &quot;Business as usual&quot; bis zum Abwinken.</description>
    <language>de-de</language>

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      <title>Ressource Arktik</title>
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&lt;span style=&quot;font-size:10pt;&quot;&gt;&lt;!--HSTART--&gt;
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&lt;td colspan=&quot;0&quot; bgcolor=&quot;#E8ECFF&quot; valign=&quot;top&quot; align=&quot;right&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:7pt;&quot;&gt;Zum Vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern anklicken.&lt;BR&gt;&lt;/span&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ebversum.de/artikel/sources/erde/arktikressource.jpg&quot;&gt;&lt;IMG
SRC=&quot;http://www.ebversum.de/artikel/sources/erde/arktikressourcehalf.jpg&quot; border=&quot;none&quot; alt=&quot;bild&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/td&gt;
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&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Forschungsexpeditionen, internationale Abkommen, zielgerichtete Au&amp;szlig;enpolitik und Grenzstreitereien unter Wasser. In Zeiten knapper werdender Ressourcen, werfen drei
Kontinente ihren Blick auf ihre vom Eis bedeckten n&amp;ouml;rdlichsten Regionen. Wie in alten Goldgr&amp;auml;berzeiten wird schon mal sondiert, welche Claims man abstecken kann. Dabei wird die Welt nach Kontinentaldriften sortiert, wobei die nationalen Interessen innerhalb der Kontinente keine geringere Rolle spielen.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Das Ziel ist klar. Ressourcen. Bodensch&amp;auml;tze wie z.B. Zink, Diamanten, Edelmetalle und nat&amp;uuml;rlich Gas und &amp;Ouml;l. Das was der Wohlstands-, und deshalb Wirtschaftswachstum orientierte Weltb&amp;uuml;rger, nicht nur oberhalb des &amp;Auml;quators, eben so gemeinhin als Schatz empfindet. Verwertbare Rohstoffe.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Nordamerika, Europa und Asien sortieren ihre Anspr&amp;uuml;che f&amp;uuml;r den kleinsten Ozean der Erde, - f&amp;uuml;r das Nordpolarmeer bzw. den arktischen Ozean,
wobei es nicht um viel Wasser mit viel Eis drauf geht. Darum machen sich lediglich Umweltsch&amp;uuml;tzer Gedanken. Gedanken, die im Run um Bodensch&amp;auml;tze, wieder mal wirtschaftlichem Pragmatismus zum Opfer fallen.
&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Gestartet wurde der Run bereits 2007 von
&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E9FF639FC25604F4F847DE329CEC78671~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;russischer&lt;/a&gt; Seite. Russland war der Meinung, dass das ganze Gebiet bis hin zum Nordpol als Fortsetzung des sibirischen Festlandsockels sowieso Russland geh&amp;ouml;re, und platzierte gleich mal die Landesflagge nicht auf dem Eis, sondern mittels zweier Mir-Tauchboote in 4260 Metern Tiefe darunter. Schon damals warnte der Polarforscher Arved Fuchs, mit Blick auf evtl. Anspr&amp;uuml;che von D&amp;auml;nemark, Norwegen und Kanada vor einem beginnenden Wettlauf mit Konfliktpotential. Und wie es aussieht, sollte er recht behalten.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Die Rechtslage, ist dabei relativ eindeutig.
Nach der auf den Genfer Seerechtskonventionen aufbauenden UN-Seerechtskonvention von 1982 kann ein Land die ausschlie&amp;szlig;liche wirtschaftliche Nutzung eines Seegebiets &amp;uuml;ber die daf&amp;uuml;r vorgesehene 200-Meilen-Zone beanspruchen, wenn der Meeresgrund eine Fortsetzung seines Festlandsockels ist.
Die Russen sehen dies bez&amp;uuml;glich des Lomonossow-R&amp;uuml;ckens der Fall. Dies ist ein unterseeischer Gebirgszug, der sich zwischen Sibirien und Gr&amp;ouml;nland erstreckt. Russland betreibt zwecks Suche nach diesbez&amp;uuml;glicher Beweisgrundlage, fast j&amp;auml;hrlich stattfindende Forschungsexpeditionen, und hatte bereits 2001 einen Antrag auf Anerkennung von Anspr&amp;uuml;chen bei der UN gestellt. Was aber abgelehnt wurde. Da Fachleute eine ausreichend schnelle Beweisfindung in Frage stellen, geht man davon aus, dass ein geplanter neuerlicher russischer Antrag 2014 ebenfalls abgelehnt wird.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Die D&amp;auml;nen, sehen die Sache anders herum. Diese sind damit besch&amp;auml;ftigt, den
Lomonossow-R&amp;uuml;cken zu einer Fortsetzung Gr&amp;ouml;nlands, und damit d&amp;auml;nischem Territorium zu erkl&amp;auml;ren. Wobei Gr&amp;ouml;nland aber geologisch zum arktischen Nordamerika gez&amp;auml;hlt werden kann,
und sich zudem noch eigene Gedanken um seine
&lt;a href=&quot;http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3762/gronland-auf-dem-weg-zum-sozialistischen-ol-dorado&quot;&gt;Festlandsressourcen&lt;/a&gt; macht.
Die USA und Kanada sind zur Zeit ebenfalls in einer gemeinsamen Aktion mit den zwei Forschungsschiffen, &amp;quot;Healy&amp;quot; und &amp;quot;Louis S. St-Laurent&amp;quot;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/politik/wettlauf-um-die-rohstoffvorkommen/-/1472596/4527292/-/index.html&quot;&gt;
unterwegs&lt;/a&gt;, um die unterseeischen Grenzen des nordamerikanischen Kontinents zu ermitteln. Hierbei ist noch zu erw&amp;auml;hnen, dass die USA im Gegensatz zu Kanada immer noch nicht den UN-Seerechtskonventionen beigetreten sind, was vielleicht eine spezielle Auseinandersetzung mit der diesbez&amp;uuml;glich neuen Kommission zur Begrenzung des Festlandsockels erfordern w&amp;uuml;rde, aber sie daf&amp;uuml;r auch den Grundsatz der UN-Seerechtskonvention bez&amp;uuml;glich eines gemeinsamen Erbes der Menschheit hinsichtlich der Weltmeere ignorieren l&amp;auml;sst.
&lt;/p&gt;
&lt;!--HEND--&gt;
&lt;p style=&quot;text-align:justify;&quot;&gt;
Den tats&amp;auml;chlichen Ausl&amp;ouml;ser kann man durchaus in der Diskussion um Klimaerw&amp;auml;rmung sehen.
In der Annahme, dass das arktische Eismeer infolge einer Erderw&amp;auml;rmung in einigen Jahrzehnten zumindest im Sommer eisfrei sein wird, sieht insbesondere die russische F&amp;uuml;hrung, bez&amp;uuml;glich neuer F&amp;ouml;rderungsm&amp;ouml;glichkeiten, die Arktis als strategische Ressource f&amp;uuml;r das kommende Jahrhundert. Was schon der ehemalige Pr&amp;auml;sident Bush im letzten Jahr seiner Amtszeit bewogen hatte, die Arktis auch aus milit&amp;auml;rischen &amp;Uuml;berlegungen heraus zu betrachten, und vom Schutz von arktischen Land- und Seegrenzen zu sprechen.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
Die Russen und die Norweger, scheinen sich jedenfalls bei der Aufteilung von &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/arktis112.html&quot;&gt;Brennstoffen&lt;/a&gt;, mittlerweile auch ohne allzu gro&amp;szlig;e geologische Beweisf&amp;uuml;hrungen einig zu werden, und teilen die Arktis, auch mit ungekl&amp;auml;rten Grenzlinien, schon mal recht selbstgef&amp;auml;llig unter sich auf.
Welche Rolle in Zukunft dabei der 1996 gegr&amp;uuml;ndete arktische
&lt;a href=&quot;http://www.arctic-council.org/&quot;&gt;Rat&lt;/a&gt;
spielen wird, bleibt abzuwarten. Dieses zwischenstaatliche Forum dem D&amp;auml;nemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland, Schweden und die USA angeh&amp;ouml;ren, sieht seine Zust&amp;auml;ndigkeit neben Klimaschutz, Koordinierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, dem Interessenausgleich zwischen Anrainerstaaten und indigenen V&amp;ouml;lkern, - durchaus auch beim Abbau von Bodensch&amp;auml;tzen. So, oder so. Der
&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/bodenschaetze-in-der-arktis-eroberung-der-kaelte-1.839350&quot;&gt;Rummel&lt;/a&gt; um den Pol, scheint nicht mehr zu stoppen.
&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;




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      <pubDate>04.08.2010 von eb</pubDate>
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