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16.02.2012 von eb
Die Profitgier der Bilanzkreisverantwortlichen.

Ja Donnerwetter, - da ist selbst der alte Alien nicht drauf gekommen. Auf der anderen Seite, - was zu erwarten war. Beim freien deregulierten Laufenlassen der zur ideologischen Gesellschaftsdoktrin erklärten Profitgier, muss man nicht erwarten, dass es dafür irgendeine Ausnahmesparte gibt. Aus dem Verantwortungsbewusstsein für die Bilanzen gewisser Kreise, ergibt sich da von ganz alleine ein Kompositum. In dem Zusammenhang, kann man übrigens auch gerne mal wieder den Wert, (für wen), von Prognosen überdenken. Die freie "gesteuerte" Marktwirtschaft für´s eigene Täschle derer, welche die Experten aufgrund ihrer Erfahrungswerte spielen dürfen. Oh du "geheiligte" christliche Händlerseele, dein "sozialer" Spekulationsspielraum, - ist unendlich. Das geht übrigens auch ökologisch.



15.02.2012 von eb
Neulich, bei den Konquistadoren.
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Zeus Europa ... das Europa, Karls des Großen ... Kohls Europa ... Merkels Europa ... Deuropa ... ?

Die europäische Union ... die europäische Wirtschafts- und Währungsunion ... das europäische Finanzsystem ... das Europa des Finanzsystems ... ?

Mein Europa ... sein Europa ... ihr Europa ... dein Europa ... euer Europa ... ? Unser Europa ... ?

Obamas Amerika ... ? Putins Russland ... ? Tim Berners-Lee´s World Wide Web ... ?

Ok, ... ich glaub, - ich hab´s jetzt;

Rötger Feldmann´s Deutschland ...
Manfred Deix´s Österreich ...
Norman Pett´s Großbritannien ...
Uderzo und Goscinny´s Frankreich und Belgien ...
Herge´s wundervolles Europa ...
Robert Crumb´s, - bzw. für die zarter beseiteten Seelen, Walt Disney´s Amerika ...

Yupp, - das passt. Und der Rest, - all dieser wunderbaren Visionäre, - in der ganzen Welt, - möge mir verzeihen, wenn er hier nicht genannt wurde. Ich fordere eine ganz neue Weltordnung. Schlimmer, - wird das auf keinen Fall. Aber wenigstens wirklich so farbenfroh, - wie man sich das am Anfang vorgestellt hatte.



13.02.2012 von eb
Überhaupt nicht lustig.

Was zumindest mich, immer bis aufs äußerste schockiert, war und ist, diese Philosophie einer Sachlichkeit, welche imstande war und ist, - Dinge zu beurteilen, - als würde sich tatsächlich alles nur noch um Objekte drehen, die man anhand finanztechnisch ökonomischer Blickwinkel aus der Ferne expertisenhaft bewerten kann. Die Kaltschnäuzigkeit und Arroganz von Technokraten, die allen Ernstes sogar noch imstande sind, - ihre eigenen ideologischen Wunschbilder, als objektive Beurteilung zu verhökern. Und wenn neben dem anscheinend nur noch finanz-systemischem Ballspielen mit ganzen Ländern, dabei sogar mal ungewohnte Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel; "Menschen", anstatt "Human resources" erwähnt werden, dann finden sich diese im textualen Schlachtengedröhn und Kanonenfeuer rhetorischer Kaltwetterfrösche wieder, welche so etwas wie Alternativen, anscheinend nur anhand ökonomischer Aussichtslosigkeiten bundesdeutschem Leitkulturdenkens sichten können. Das Problem ist, - derjenige der die Sache von außen betrachtet, besitzt immer eine Position, von wo er dieses; "Außen", mit den eigenen Innereien verarbeitet. Soviel zur Objektivität. Und ich bezweifele ernsthaft, ob sich der übliche deutsch-tümelnde Qualitätsjournalist zu folgender Großkotzigkeit hinreißen lassen würde, wenn die Position der Problematik nicht zu Lasten Griechen-, sondern Deutschlands fallen würde.

Griechenland ist noch das geringste Problem.

Ich gehe nicht davon aus, dass dies irgendwie groß besser geworden ist, möchte aber im Vergleich zum vorherigen Zitat aus verlinktem Artikel des letzten Jahres, noch etwas aus neueren Zeiten gegenüber stellen.

Es schmerzt, mit ansehen zu müssen, wie Griechenland aus den Fugen gerät. Und es schmerzt auch, die wohlfeilen Sprüche und populistischen Forderungen profilsuchender Politiker in Deutschland zu hören, die laut verkünden: Es reicht, der Grieche muss endlich sparen. Es geht nicht nur ums Sparen, es geht ums Gestalten.

Erstaunlich, wie sich ein Blickwinkel verändern kann, wenn die Objekte plötzlich anfangen sich wie Menschen zu bewegen. Und irritierend genug, dass dies ausgerechnet aus der öffentlich-rechtlichen Medialisierung einer Finanz-Conquista kommt, welche sich bisher ansonsten um keinen Deut besser geäußert hatte, wie der Rest der üblichen kalten Herzen. Aber auch mehr als begrüßenswert. Wenn man davon absehen kann, dass die Idee mit dem Gestalten, - ein wenig arg spät kommt. Ich denke, die bisherigen Gestalter, - sind mehr als bekannt. Und die Arroganz dieses "Griechenland muss ....", spricht nicht unbedingt für geistige Weiterentwicklung und echte Akzeptanz von Selbstbestimmungen.

Aber trotzdem, - hat sich da etwa, ganz zart, - etwas geändert? Hat das Objekt, - plötzlich ein Gesicht bekommen? Ein menschliches Gesicht? Eines, was man nicht mehr nur als simple Zahl im Wirbel der Objekte irgendwelcher dubioser Finanzmärkte im Nirwana der Erklärungen selbst-geiler Experten betrachten kann? Eines, - welches sich wie Menschen bewegt, - und morgen plötzlich nicht wieder verschwindet? Sondern eines, welches uns begleiten wird? Mit seinem Leid, seinen Tränen, seinen Flüchen und vielleicht sogar, - seinem Untergang? Eines, welches uns täglich wie ein Spiegel auf uns selber blicken lässt? Und dabei sogar noch die Unverschämtheit besitzt, mit dem Finger auf uns zu zeigen? Wie haben wir uns das vorgestellt? Dass nur wir, in unserer unglaublichen Arroganz und bigotten sachlichen Selbstherrlichkeit, - diesen Finger ausstrecken dürfen? Könnte es sein, - dass nicht die Angst bei den Menschen angekommen ist, sondern die Angst vor den Menschen? Weil sie plötzlich anfangen, die ganze blanke Fratze dessen bloß zu legen, an welches man in seiner heiligen Einfalt, - hat glauben wollen?



10.02.2012 von eb
Der ewig Sachliche.
Aus der Reihe: "Bürgerliches aus´m Kaff."

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Als auch diese Beziehung nicht funktionierte, begann er über den Sinn von Liebe zu philosophieren. Auf der Suche nach ähnlich motivierten Leidensgenossen, mischte er sich wieder unter die Menschen. Dabei fiel ihm auf, wie schwer es war, sie aus dieser Perspektive heraus, - in ihrer Gesamtheit von außen zu betrachten. Weshalb er, in Ermangelung eines objektiven Überblicks, in der Kneipe begann weibliche Hinterteile individuell, und sehr subjektiv zu bewerten. Beim abrupten Seitenwechsel zur Vorderfront eines solch rück-seitig betrachteten Objektes, ergab sich die recht unfreundlich formulierte Frage,- ob ihm denn gefiel, - was er sah? Seine etwas unbeholfene Antwort, dass man dies sachlich sehen müsse, verhalf der Dame zwar nicht zu mehr Freundlichkeit, - brachte ihn aber wieder in den Genuss einer erneuten Betrachtung der Rückseite. Nach einigen, doch recht irritierenden Erlebnissen dieser Art, traf er auf eine Frau mit anscheinend ähnlichen Problemen. Zumindest konnte sie seinen sachlichen Ausführungen über die perfekte Beziehung mit dem eigentümlich sachlichen Gedanken begegnen, dass er zwar unfähig zur Liebe-, aber spitz wie Nachbars Lumpi war. Als sie ihm vorschlug, sich einmal zu überlegen, woran das denn liegen könnte, - versprach er ihr, die Sache in die Hand zu nehmen und sachlich zu hinterfragen. Er konnte sich noch gut an ihr spöttisches Gesicht erinnern.



07.02.2012 von eb
Conny, die Barbarin.
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Nachdem sie an die Spitze gewählt worden war, wurde ihr schnell klar, dass es einen Unterschied darstellte, an der eigenen Karriere zu arbeiten - oder eine konsequente Erwartungshaltung bedienen zu müssen. Im Nutzen von Chancen, Sichern von Erfolgen, Profilierung der eigenen Vorzüge sowie Beseitigung unliebsamer Konkurrenten, war sie mehr als ausreichend ausgebildet. Doch weder für das Verweilen an der Spitze ohne weitere Aufstiegsmöglichkeiten, noch für das Fehlen von Konkurrenten, hatte sie jemals Erfahrungen sammeln können. Der Punkt war einfach, - es ging nicht mehr weiter. Ende der Fahnenstange. Da waren keine Ziele mehr über ihr. Nur noch der Erhalt dessen, was sie bisher erreicht hatte. Die Vorstellung, - bis zum Ende ihrer Tage, tatsächlich nur noch die Erwartungen derer erfüllen zu müssen, welche sie gewählt hatten, - brachte sie fast um den Verstand. Aber gerade noch rechtzeitig, fiel ihr ein, dass es noch eine allerletzte Option gab. Wenn es ihr gelang, diese Erwartungshaltung in ihrem Sinne zu gestalten, - hatte sie gewonnen. Und sie wusste auch schon ganz genau, wie sie aussehen würde.
.... Die Weltherrschaft.

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05.02.2012 von eb
Zeitlos glücklich.

DIN-A4 Polychromos Klick mich.
bild Also Leute, - wirklich. Ihr seid einfach nicht effizient genug. Funktioniert nicht richtig. Und überhaupt ... ihr bemüht euch nicht genug, auch wirklich das letzte Quentchen Optimum aus euch raus zu holen. Das muss einfach alles schneller gehen. Wer bereits schon für den Text hier länger als Eins-Komma-Zwei Sekunden benötigt, hat nicht mal ein einziges dieser Hunderte von jahrelang angebotenen Tests, Ratschläge, Aufforderungen, Kurse, Strategien oder Trainings-Apps zur Steigerung der Leseeffizienz benutzt. Dieses sinnlose Verbraten von kostbarer Zeit, ist einfach unerträglich. Mag ja sein, dass da viele Leute gerne viel schreiben, - aber letztendlich, kann man dies zumindest als Leser immer rudimentär auf den Punkt bringen. Wenn ihr schon so nutzloses Zeug wie z.B. Science-Fiction lest und für 500 Seiten mehr wie eine Viertelstunde benötigt, dann ist das einfach un-ökomomisch und arbeits-technisch nicht kalkulierbar. Ihr kauft das Buch, lest das Inhaltsverzeichnis, denkt euch ein außerirdisches Monster welches die Blondine klaut, die dann vom Raumschiffkapitän inklusive des Universums gerettet wird, - und damit hat sich das. Mehr, - braucht´s doch nun wirklich nicht. Und überhaupt, - da verpufft einfach viel zu viel wertvolle Zeit sinnlos im Raum. Auch dieses langatmige und gefühlsduselige Hören von Musik, kann man optimieren. Jeder vernünftige Player, ob nun Hard- oder Software-technisch, hat heute einen Schnelldurchlauf. Klingt ein wenig schrill, aber dafür schnell. Und Filme? Um des in sinnlosen Stunden nicht verdienten Euros Willen, - ihr sitzt da wirklich die ganze schöne Zeit verplempernd im Kino rum und zieht euch die Phantasie anderer rein? Wenn wenigstens die Fummel- und Knutscherei nebenher, sinnvoll durch das schnelle Überfliegen von Aktienkursen auf dem EiPfooon bzw. der Suche nach Spekulationsobjekten ersetzt werden würde. Aber nöööööh. Bei so Filmen, ist sogar der Schnelldurchlauf schon zu langsam. Das kann man reduzieren auf eine 3-Sekunden-lange Sequenz von maximal zehn Bildern, welche die Schlüsselszenen des Filmes wiedergeben. Bei Pornos, reicht sogar nur ein Bild. Und schon habt ihr über zwei Stunden zusätzliche Arbeitszeit gewonnen, die ihr sinnvoll in einem vierten oder sogar fünften Prekärjob zur Steigerung eurer sozialen Beweglichkeit verbringen könnt. Dies steigert eure flexible Einsatzfähigkeit, reduziert Lohn- und Lohnnebenkosten, hält euch von den Arbeitsagenturen fern und lässt das Wirtschaftswachstum brummen, - dass es kracht.

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05.02.2012 von eb
Lesempfehlung

"Aussteigen oder Umsteigen – Künstlerin in der Krise" von Anabel Jujol, bei occupii.org.

Unabhängig von allen Alltagsproblemen, wie die eigene Existenzsicherung, kostet eine Beschäftigung mit der eigenen perfekten „Selbstinszenierung“ für den Kunstmarkt nicht nur Energie. Sie wird schnell zur Farce wenn die Attitüde durchschimmert und die Anstrengung spürbar wird. In einer Welt, in der jeder als geübter Fernsehzuschauer weiß, wie die Mechanismen der Inszenierung funktionieren, verliert der Künstler, die Künstlerin schnell an Glaubwürdigkeit. Und Glaubwürdigkeit ist die „Scheinwährung“ des Kunstmarktes.

Unbedingt lesenswert.



03.02.2012 von eb
Der/das Nutzen der Chancen.
Aus der Reihe: "Bürgerliches aus´m Kaff."

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Nach zwei Stunden bei ihrem Nobelfriseur, unterbrach der regionale Nachrichtensender sein laufendes Programm wegen einer Unwetter-warnung. Sie überlegte kurz, ob sie die Chance nutzen sollte, sich von ihm zu einem Kaffee in seine Wohnung einladen zu lassen. Immerhin, war er für ihren positiven Einfluss beim Stadtrat noch etwas schuldig. Als er allerdings von einem wichtigen Anruf aus Übersee erzählte und schwer in Eile geriet, ließ sie den Gedanken enttäuscht fallen. Und war deshalb umso überraschter, als er zärtlich beim Abschied noch ein bedeutungs-schweres; "bis später" hauchte. Im Sturm, wurde ihr allerdings schnell klar, dass die Geschichte nicht ohne doppelte Kosten ablaufen würde.



01.02.2012 von eb
Liebe Union.

Ich bin ja jetzt nun wirklich nicht euer Fan, aber als sensible Seele bestürzt es mich schon, - zusehen zu müssen, wie erwachsene Menschen, die zudem noch stellenweise sich zu den Führungspersönlichkeiten dieses Landes zählen, - vollkommen die Contenance verlieren und auf ein verbales Niveau sowie reaktionäres Verhalten absinken, welches selbst schon euren wackersten Verteidigern aus dem Wahlvolk Zahnschmerzen bereitet. Überlegt euch doch bitte einmal, welchen Eindruck dies beim eigenen Nachwuchs hinterlässt. Wie wollt ihr euren pubertierenden Töchtern und Söhnen die nötige Vorsicht bezüglich der Abnepperei auf dem Internet beibringen, wenn einer eurer selbsternannten Experten, der das Ding anscheinend für ein Radio hält, - mit halbgar verklärter Geschichte aufwartet, die selbst solcherlei Gerätschaften noch gar nicht gekannt hat? Wie wollt ihr Kindern eine globale Welt erklären, die euer eigener Fraktionsvorsitzender mit nationalistischen Sprüchen wie z.B.; "Jetzt spricht Europa endlich Deutsch" beschreibt und damit selbst schon 15-jährige Schüler verständnislos mit dem Kopf schütteln lässt? Wie wollt ihr ein Europa erklären, welches der gleiche Mann, eigenen nationalen Vorreitergelüsten gemäß, am liebsten in finanzielle Kontroll- Steuer- und Überwachungszonen einteilen würde? Wie wollt ihr der nächsten Generation glaubhaft Verhältnismäßigkeit erklären, wenn ihr Verhältnismäßigkeiten herum dreht und sie manipulativ für Ablenkungsmanöver missbraucht, - die bereits schon Kinder weit vor der Pubertät durchschauen? Wie wollt ihr Jugendlichen Demokratie erklären, wenn christ-soziale Sekretäre, demokratische Parteien von der Institution verbieten und überwachen lassen wollen, welche jahrelang, vollkommen blind, Menschen von undemokratischen Gesinnungen hat töten lassen? Wie wollt ihr eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem hässlichsten und unmenschlichsten Kapitel in diesem Lande an die Schulen bringen, wenn ihr ausgerechnet auf diesem Auge, selber unbedingt stockblind bleiben wollt?

Liebe CDU/CSU´ler. Allem Anschein nach, - hat sich die christliche Händlerseele dazu entschlossen, vom gelben Partner, der mittlerweile aus ähnlichen Gründen schwer frustierten demokratischen Partei, das Showbizz kopieren zu wollen. Wenn ja, habt ihr es sogar geschafft, selbst dieses Niveau noch zu unterbieten. Respekt. Ich hätte nicht gedacht, dass dies tatsächlich noch möglich ist. Wenn nicht, ... dann mal ganz unter uns. - So unter vier Augen. Von Mensch zu Mensch sozusagen; Habt ihr da Unions-intern, - etwa heimlich etwas für euch selber an Rauschmitteln legalisiert, was andere bundesweit anstreben wollen? ... Oder greift ihr schon zu härteren Sachen? Ich petze auch nicht weiter.



30.01.2012 von eb
Down Under
Reiseerinnerungen
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Ein besonderes Highlight, konnte Continental-Tours den außerirdischen Touristen, mittels einer Tauchfahrt in die Vergangenheit der eurasischen Kontinentalplatte bieten.

Unter den entsorgten Zeugnissen altertümlich anmutender Technologien und Gebrauchs-gegenstände, zeugten auch etliche Artefakte vom Schrift und Symbolverständnis der Vorfahren der heutigen Landbewohner, welche sich auf eine prä-industrielle und straff organisierte Kulturstufe mit religiöser Basis zurück entwickelt hatten. Der Reiseleiter wies darauf hin, dass insbesondere ein Symbol, als Startpunkt einer damals gebräuchlichen Reihe von Schriftzeichen, eine ganz spezielle Bedeutung besaß. Legte man drei dieser Symbole nebeneinander, entsprach dies einer Höchstbewertung, welche mit zunehmender Entfernung und Ersatzes durch andere Symbole, zu Zukunftsängsten bis hin zur offenen Panik führen konnte. Die Reisegruppe schüttelte einmütig verständnislos den Kopf über soviel Primitivät im Umgang mit abstrakten Bewertungsmaßstäben und begab sich zum Buffet, - um danach gestärkt und neugierig, sich weiter dem wohligen Schauer untergegangener Zivilisationen zu widmen.

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29.01.2012 von eb
Seid ihr auch alle schön glücklich?

bild Wenn es wohl etwas gibt, was die Menschen über alles lieben, dann ist es die Erklärung eines möglichen Fortschritts in eine positive Richtung, anhand von Zahlen. Dass ein Zahlenstrahl immer zwei mögliche Richtungen besitzt, wird dabei genauso gerne ignoriert, wie die Anzahl der Verwendungsmöglichkeiten innerhalb genauso zahlreicher Relations-möglichkeiten, die man verwenden könnte, um sich die krumme Welt gerade zu lügen. Von außen betrachtet, muss unser Planet wie ein Edelstein im Weltall wirken. Wird man den Astronauten verstehen, wenn ihn Trauer befällt, weil er wieder landen muss?

Zwei Welten auf der gleichen Welt, mit dem selben Urwunsch, aber unterschiedlichen Beweggründen. Was unterscheidet den Happy-Planet-Index vom Bruttonationalglück? Das eine ist die Konterkarikatur eines Bruttoinlandsproduktes plus Wohlstandsindex und ein wenig Öko-, und das andere die vorgestellte Alternative dazu. Nicht geändert hat sich, - dass man immer zu spät merkt, wer schon die Griffel am Schaffot hat. Was von einigen leutselig als alternative Denkmöglichkeit mit spirituellem Ambiente begriffen wird, ist für einen Markt schon längst ein alter Hut. Die Kunst, das Glück zur Forschung zu machen, ihm einen humanistischen Anstrich zu geben, - aus dem Glück ein Dogma unter der Bemessungsgrundlage westlicher Industrienationen zu gestalten, um den Status-Quo etwas glücklicher zu erklären. Alles bleibt wie es ist, - aber man hat eine neue Einnahmequelle erschlossen. Die Welt der Zahlen und Bemessungsgrundlagen, ist eine glückliche Welt.

Wie würden wir die Welt gestalten, wenn wir statt des Happy-Planet-Index, einen Sorrow-, pain- oder misfortune-Planet-Index zum vergleichen benutzen würden? Und würde nicht auch das Land des Donnerdrachens, angesichts seiner eigenen Geschichte, vielleicht ein ganz anderes Bild vermitteln, wenn das Bestreben nicht darin liegen würde das Bruttonationalglück zu steigern, sondern die Bruttonationaltrauer zu senken? Aber es ist wohl so, - man zeigt immer lieber die lachenden Menschen. Und wenn das nicht passt, - dann zwingt man sie dazu. Deshalb lachen selbst die noch, die nichts zum lachen haben. Aber immerhin, - den Humanismus wenigstens auf der Fahne stehen zu haben, kann man heute wieder mal, - als Fortschritt sehen. Für die, die dann unter der Fahne die Zahlen erklären dürfen.



28.01.2012 von eb
Spirituelles für Systemische.

Bei diesen ständigen Fragen nach Gott, fühle ich mich mitunter zutiefst verunsichert. Ich meine, - alleine schon die Vorstellung, - einer Unter-, Mittel- und Oberschicht noch eine Superschicht hinzufügen zu müssen, hat schon etwas gruseliges an sich. Wenn gemäß dem Lineal, so etwas wie eine Mitte dieser Mittelschicht entsprechen würde, müsste es also auch noch eine entsprechende Erweiterung unterhalb der Unterschicht geben. Eine geradezu unerträgliche Vorstellung mit einem genauso unerträglichen religiösem Diskriminierungspotential in Sachen Fegefeuer. Ganz davon abgesehen, dass mir schon diese Upper-Class-Sportarten wie Golf, Sportwagen und sinnlos Gelder anzusammeln zuwider sind, lässt bereits schon die adaptive Extrapolation des Golfsportes von einer Mittel- über Ober- bis Superschicht nichts gutes ahnen. Von Spaniens Wüsten für den Billigtouristen, über edlen englischen Rasen, ist der Schritt klein, sich unseren geliebten Erdball auf einem Tee vorzustellen und noch 18 Löcher vor sich zu haben. Die ganze Sache dann auch noch anzubeten, - ist aus Sicht jedes vernünftig abschätzbaren Versicherungsaufwandes abstrus.



28.01.2012 von eb
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25.01.2012 von eb
Eine Bootsfahrt im Nebel.
Bezüglich Fahrrinnen und Riffe,
bitte die entsprechenden Symbole, mit den Fingern auf der Reliefkarte ertasten.

Klick mich.
bild Eigentlich ist unsereiner ja kein Anhänger dieses; "Ich bin der größte, schönste und tollste" - Gehabes. Aber damit, kriegt man heute keinen Hamster mehr verkuppelt. Und wenn man sich gar noch als kleinster, hässlichster und schon mal gar nicht toll outet, ist man höchstens der Hamster selber. Alles eine Frage gesunder Selbsteinschätzung, ignorierter Selbstüberschätzung, reflektierter Arroganz und unzeitgemäßem Werbeversagens. Oder vielleicht anders? Dass ich der größte, schönste und tollste bin, bedarf meines Erachtens keinerlei externer Bewertung. Das weiß ich einfach selber. Hab ich Schwierigkeiten mit meinem Ego? Nööö, - eigentlich nicht. Alles mittlerweile eine Frage gesunder Selbstüberschätzung, ignorierter realer Selbsteinschätzung, bescheiden versteckter Arroganz und zeitgemäßem Profilierungsgebahrens. Ja, - was denn nun? Irgendwie, - steckt da der Wurm drin. Naja, - das mit dem Hamster, ist nicht ganz fair. Natürlich bin auch ich nur, das Gleiche im Laufrad. Aber, ... vergessen wir einfach mal vollständig unser-einen. Denn der, - ist total unwichtig. Wobei natürlich die Frage auftaucht, ob dies jetzt nun wieder authentische Bescheidenheit oder werbewirksam gestylte Authentizität war. Und auch die letzte Frage, kann man mit der weiteren Frage behandeln, ob die vielleicht sogar zugunsten eines strategischen Unangreifbarkeitswillens entstanden ist. Ab einem gewissen Punkt, wird jeder Nebel undurchdringlich. Und im Nebel der Widersprüche, gibt es keine Klarheiten. Nur Symbole zum haltlosen Festhalten.

Tja, wie ordnet man das jetzt ein? Etwas unsicher? Wirr, - vielleicht? Für das gepflegte Verhalten einer zeitgemäßen Ich-AG im Unternehmen Deutschland, der sich bescheiden urgewaltig präsentieren will, ist das zu zweischneidig. Da wird schließlich von einem erwartet, dass man sich mit dem Starrsinn einer Dampfwalze verkauft, vermarktet, verdreht und verbiegt, als wäre ausgerechnet die eigene Existenz, eine tragende- und zudem dezent und stilvoll integrierte Säule der Weltgeschichte.

Ganz so schlechte Werbung wie bei den Mädels, ist es aber auch nicht. Ich meine die, die den strahlenden Traumprinzen, liebenswerten Macho, Psychoanalytiker, Sandsack zum Abreagieren und sensiblen Millionär zugleich suchen, dem sie dann erklären, dass sie ganz doll stolz darauf sind, die Scheiße der Männer noch besser hinzukriegen als die selber, - und das Ganze dann Feminismus nennen. Manche reden sogar von Emanzipation. Frag ich mich ernsthaft, von was die sich emanzipiert haben? Aber das werden die wohl selber besser wissen. Ganz miese Werbung jedenfalls. Es sei denn, sie ziehen den Nadelstreifen mit Rock und Stöckelschuhen an. Dann sehen sie wenigstens ehrlich wie männliche Hamstertreiber aus. Und das Ganze hört sich dann auch an wie die Ich-AG.

Intelligente Werbung zur Motivationsförderung, ist es natürlich noch viel weniger. Z.B. wie der Arbeitgeber, der alle für ersetzbar hält, gleichzeitig vom Arbeitnehmer dafür Verständnis erwartet, aber trotzdem fordert sich zu profilieren, - und das Ganze dann als Motivationsförderung verkauft. Worauf sich letzterer natürlich nicht lumpen lassen will, wenn er sich weiter als größter, schönster und tollster Hamster fühlen will. Eine Eitelkeit, die der Arbeitgeber natürlich wohlwollend tätscheln wird.

Aber den gesunden Irren, der nicht weiß was er will, kriege ich so verkauft. Und da kaum jemand verstanden haben dürfte, was ich sagen wollte, steht das entsprechende Symbol dafür auch schon im Raum. Zumindest haben wir jetzt mal ein Gefühl dafür, wie man mit viel Nichts eine Menge sagen kann. Oder doch eher, - mit viel Luft eine Menge sagen kann, - ohne etwas zu sagen? Was soll´s. Für eine gute Werbestrategie, gehört das Verstecken von Klischees im Nebel, zum Ersten, - welches man bedient.

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22.01.2012 von eb
Seltsam
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Nach Durchsicht der Tagesnachrichten, war dem deutschen Michel mal wieder ganz seltsam zumute.



19.01.2012 von eb
Bürgerliches
Oder auch,
.... es könnte ja was dran sein.

Ganz tief im schlammig schmoddrigem Sumpf,
steckt ein gar faulig breiig brauner Rumpf.
Mit blubbernd gärender Präsenz,
bezeugen Gase seine Existenz.
Als Schwaden voller Gift und Galle,
zieh´n sie durch manche Leichenhalle.
Markieren ihren Weg durch, - ach so reine Nasen,
und bleiben kleben, als gern benutzte Phrasen.

Stumpfe Seelen voller Wut,
erzählen dann von großem Mut.
Kranke Hirne voller Hass,
reden sich die Welt zupass.
Eitles Denken voller Hähme,
fragt nicht mehr, ob es sich schäme.
Und kalten Herzen ohne Scheu,
sind sie ganz besonders treu.

Sachlich kühl und eitel klug,
formen sie dann Wahrheit aus Betrug.
Wähnen sich auf edler Seite,
erklären Dummheit für Gescheite.
Fühlen sich als Gottes Kind,
welches klug die Welt bestimmt.
Und erheben dann das eigene Streben,
zur Weisheit über anderer Menschen Leben.

Nicht merkend, dass das eigene Luftgemisch,
bereits heftig stinkt, nach altem faulem Fisch.
Die Lunge schon zerfressen von den Maden,
die in eitrigen Geschwüren baden.
Entzündet durch Verwesungsgase,
gesogen durch die eitle Nase.
Gierig witternd, Glanz und Ruhm,
fürs eigene Herrenmenschentum.





18.01.2012 von eb
Der abgeschlossene Roman.
Lose Gedanken zu einer Buchart,
... und ein Vergleich.

Klick mich.
bild Nein, nein, - das hier wird jetzt kein abgeschlossener Roman. Auch wenn´s wahrscheinlich etwas länger wird. Aber man stelle sich einmal einen älteren Herrn vor, der eines Tages ganz unschuldig auf den Gedanken kommt, sich den Abend mit einem fröhlichen Vampirroman zu versüßen. Nun ist der gute Mann aber weitgehenden frei, von Einflüssen zeitgemäßer Dämonenaustreibung. Will meinen, - er kennt weder entsprechende Gruselsoaps modernerem Fernsehdatums, noch bildhafte Einflüsse durch z.B. Computerspiele oder ähnliches. Und auf einer Gothic-Party, ward er auch noch nicht gesehen. Das letzte Bild von einem Vampir, hatte lediglich als Dracula, durch das zeitlose Gesicht eines Christoper Lee, irgendwo in den 60igern, Eingang in sein Erinnerungsvermögen gefunden. Und danach, waren für ihn nur noch andere Sparten literarischer oder medialer Auswüchse interessant. In diesem Fall, - können wir sicher sein, dass es am detaillierten Beschreibungsaufwand des Autors, bzw. der Autorin des Werkes seiner jüngsten Wahl-, oder/und an der einwandfreien Deklaration des Buches liegt, ob er lediglich einen Kulturschock erlebt, oder überhaupt nichts von dem versteht - was er da liest. Was im letzten Fall, nicht mal zwingend etwas mit seiner vorherigen Gruselabstinenz zu tun haben muss.

Jetzt rümpfen Science-Fiction-Fans bei Vampirgeschichten immer gerne ein wenig elitär die Nase, denn so ein leichtes Gefühl von wissenschaftlichem Ambiente, schwelt da immer noch im Hinterstübchen. Was jetzt auch nicht unbedingt mehr so recht nachvollziehbar ist, denn gerade einige der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der letzten Jahre, zeichnen sich doch eher durch eine Art Giganto-Technologie aus, die mehr von der eigenen Phantasie lebt, denn aufgrund von Interpolationen momentaner wissenschaftlicher Überlegungen. Was das anfangs erwähnte Problem, im Bereich Science-Fiction, sogar noch schlimmer gestalten kann als im Bereich der mehr irdisch positionierten Grenzphantasien. Und wer gar nicht nachvollziehen kann was ich anfangs sagen wollte oder es für übertrieben hält, - dem empfehle ich das Buch; "Die Evolution der Leere" von Peter F. Hamilton. Und zwar, - ohne eine der Vorgeschichten z.B. aus dem Umfeld der Commonwealth-Saga des Autors gelesen zu haben. Dieses Buch ist, wie die meisten Romane, - lediglich als Roman deklariert. Was die meisten Käufer auch als; "abgeschlossenen Roman" interpretieren. Hinweise, dass es Teil einer Serie, bzw. eines der beliebten selbst gebauten Gedankenuniversen heutiger Fantasie- und SF-Autoren ist, findet man weder im oder am Buch selber, noch in der Produktbeschreibung. So etwas wie eine; "Commonwealth-Saga" wird zwar tatsächlich erwähnt, aber in einem Wortlaut, als wäre die so bekannt und selbstverständlich, wie der Sonnenaufgang. Dabei ist dies sogar falsch, denn erwähntes Buch, ist der Abschlussroman einer; "Void -Trilogie", die wie die meisten Bücher von Hamilton, auf die vorhergehenden Serien aufbauen. Dass dazwischen, mal eben so, 1000 Jahre und mehr Differenz liegen, erwähne ich nur am Rande.

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15.01.2012 von eb
William Blake


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Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Could frame thy fearful symmetry?

In what distant deeps or skies
Burnt the fire of thine eyes?
On what wings dare he aspire?
What the hand, dare sieze the fire?

And what shoulder & what art,
Could twist the sinews of thy heart?
And when thy heart began to beat,
What dread hand? & what dread feet?

What the hammer? What the chain,
In what furnace was thy brain?
What the anvil? What dread grasp,
Dare its deadly terrors clasp!

When the stars threw down their spears
And water´d heaven with their tears:
Did he smile his work to see?
Did he who made the Lamb make thee?

Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Immer wieder das gleiche Drama, und - nobody is perfect. Auch als Liebhaber der Romantik, ist man nicht frei davon, von populären Namen so abgelenkt zu sein, dass man die weniger bekannten, bzw. sogar in der entsprechenden Zeit unpopulären, - einfach ignoriert. Welch Vergehen, - immer wieder aufs Neue. So viele Glanzlichter, - alle untergegangen, im Tempeltum der Ignoranz anhand von Symboliken und Popularismen. Und auch unsereiner, hat den entscheidenden Wink mit dem Zaunpfahl gegen die eigene Ignoranz, lediglich dem Hinweis eines privaten Bekannten zu verdanken, - dem ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen möchte.

Doch jede Zeit, hat ihre Menschen gehabt, die nicht nach Ruhm und Ansehen strebten, sondern die, welche sich selber treu geblieben sind. Und wenn wir im Sinne der Zeit der Romantiker reden, welche durch Namen wie John Keats, Percy Bysshe Shelley und George Gordon Byron geprägt sind, dann darf man auch die wirklichen Querdenker dabei nicht vergessen. Die, welche sich nicht den Eitelkeiten ergaben, ihre Werke an Verkaufserfolge zu orientieren. Und wer heute noch den Film; "Dead Man", von Jim Jarmusch, mit Johnny Depp in der Hauptrolle und Musik von Neil Young kennt, - kommt ebenfalls nicht an William Blake vorbei. Ohne ihn, - gibt es kein Verständnis für diesen Film. Und selbst dann, - wird das extrem schwierig. Dabei geht es immer wieder aufs Neue, - um die Gewalt, mit der eine neue Welt auf die alte herein bricht. Wobei es müde wäre, William Blake an diesem Film aufzuhängen. Alleine die Person Blakes zu erfassen, wäre angesichts der dürftigen Informationen, eine rein subjektive Interpretationsfrage. Tatsache ist, - der Mann hat sich niemals verkauft, niemals angebiedert, - und hat Kunst der Kunst wegen betrachtet. Würde ich den dürftigen Informationen vertrauen, ist er sogar genau deshalb, arm, - aber glücklich gestorben. Aber da unsereiner, bezüglich dieser Person, immer noch eine Menge Nachholbedarf hat, verweise ich lieber erst mal auf andere Informationsquellen und sogar glatt noch auf, (O Herr im Himmel, - verzeihe mir), wikipedia. Ich selber, - benötige dafür noch etwas Zeit, - und mehr ernst zu nehmende Informationen.

.... Kommentare


14.01.2012 von eb
Die brachiale Albernheit des Gruppenzwangs.

Warum man bei Filmen von Statisten und der Authentizität von Schauspielern spricht, wird, denke ich, jeder nachempfinden können. Diesbezüglich, lohnt sich durchaus, auch bei Theateraufführungen und sogar Musikvideos, mal etwas genauer hinzusehen. Gerade in letzteren, sieht man mitunter Leute die gewaltig viel tanzen oder sonst wie Aktion gestalten, welche der Musik auch die nötige visuelle Untermalung liefern soll. Bei diesem hyper-schnellen Wechseln von schnellen Bildfolgen, fällt das natürlich extrem schwer. Doch bei manchen, - eher ruhigen Sachen, passiert es nicht selten, dass der Blick dann automatisch auf die Leute fällt, - welche den ganzen Zauber ausmachen. Und wenn man die Geschichte anhält, und sich Bild für Bild in Ruhe betrachtet, sieht man eindeutig, dass man noch so viele Leute hopsen lassen kann, - die ganze Sache lebt lediglich nur von den Personen, die das auch wirklich leben, während alle anderen, - nur wie Statisten wirken. Etwas, was mich immer wieder aufs neue erstaunt. Mitunter passiert es sogar, dass der Hauptakteur mit dem großen Namen, glatt von irgendeinem Statisten, deshalb selber zum Statisten degradiert wird. Beim Tanzen anderer, fällt das unbedingt immer auf. Ein Haufen Leute tanzen mit diesen immer gleich ablaufenden Bewegungsmustern, weil man jetzt gerade tanzt oder sogar muss. Andere genießen es hingegen, fühlen die Musik und bewegen sich auch entsprechend. Und wem von außen die gerade ablaufende Musik selber gefällt, dem werden unweigerlich die Personen auffallen, welche dies auch bewegungs-technisch rüber bringen.

Aber dies ist nur eines von vielen Beispielen, - lediglich ein kurzer Eindruck, - für Momente, die man durchlebt - oder verbringt. Genießt - oder in Warteposition verharrt. Empfindet - oder sich langweilt. Und natürlich ganz schwer individuell und vielfältig, von jedem anders gesehen und auch empfunden wird. Weshalb auch bei relativ gemischtem Publikum, innerhalb von Ansammlungen vieler Menschen, immer diese latente Erwartungshaltung der Mehrheit entsteht. Was angesichts der Vielfalt und unterschiedlicher Gemütszustände und Interessen, wohl mehr als normal ist. Wem das, was gerade abläuft gefällt, genießt es, - und jeder wird ihr/ihm dieses ja wohl gönnen. Und ein guter DJ, hat normalerweise den Bogen raus, - auch bei Vielfalt, alle wenigstens mal am Rande streifen zu können. Schlimm wird es erst, wenn die Spaß-habenden selber zu Gönnern werden, und unbedingt meinen, dass es so etwas wie ein global homogenes Spaßbild ihrer eigenen Interessenslage gibt. Eine Spezies, die man vorwiegend in rudimentäreren Lokalitäten, mit mehr traditionalistischem Flair trifft.

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12.01.2012 von eb
Das ist heute nun mal so.

"Da kann man nichts machen", wäre wahrscheinlich gleich der zweite Satz, welcher hinter der Überschrift folgen müsste. Dass es vollkommen aussichtslose Situationen gibt, wo solcherlei resignative Äußerungen durchaus angebracht sind, wird wohl keiner bestreiten wollen. Wenn heute der Abend gekommen ist, dann ist das heute nun mal so. Außer mal darüber schlafen und am nächsten Morgen neue Hoffnung schöpfen, kann man da wenig machen. Was auf der einen Seite schwer nach Fatalismus riecht, vermittelt einem auf der anderen Seite mehr das Gefühl von beweglichem Nebel. Spannend sind hier die beliebten Sprüche aus der esoterischen Kiste der Pseudophilosophen. Entweder ist alles eins, oder nichts wahr im Universum, - außer natürlich der Meinung, dass nichts wahr ist. Im Zweifelsfalle, - ist alles relativ. Und wenn man dann noch auf Leute trifft, welche mit voller Überzeugung, die Existenz von Engeln vertreten, - dies sogar fast missionieren und gleichzeitig behaupten, dass die Sicht der Menschen einzig auf ihrem Selbstbetrug beruht, - und bei politischen Problemen mit möglichem Selbstengagement, dann mit diesem; "Da kann man nichts machen" enden, dann sollte dies sicher nicht zu ähnlichen Sätzen wie dem letzten -, aber doch wenigstens zu Irritationen führen. Dabei muss man noch anmerken, dass wir über Menschen reden, - die lesen und schreiben können. Und sogar imstande sind, sich bezüglich Analphabeten, über das Versagen eines Bildungssystems aufzuregen.

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