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16.08.2013 von eb
Von der Allmacht der Dinge, die sich da technischer Fortschritt nennt.

bild Seltsam, - eigentlich wäre der technische Fortschritt ein Ding der Menschen. Wobei ihnen, scheint's mir, die Reflexion darüber verloren gegangen ist, zwischen Ding und Mensch noch ernsthaft unterscheiden zu wollen. Ich vermute darin einen mental logischen Kurzschluss, - der unweigerlich zur Schizophrenie führen muss. Lebewesen aus Fleisch und Blut, welche dazu neigen, sich selber und andere Lebewesen wie Sachen zu betrachten, müssten eigentlich immer noch wissen, dass echte Dinge nun mal nicht träumen können. Da kann man die eigenen Träume noch so sehr da hinein legen. Der Zwiespalt, dass nun virtuell Dinge von Dingen träumen, kann nur dazu führen, dass die echten Dinge den falschen Dingen, die sich trotzdem immer noch als richtige Menschen ansehen, wie die eigenen Träume vorkommen. Und fortan die gesamte Glaubenswelt bestimmen. Die perfekte Etablierung des falschen-, welches sich im möglich richtigen-, selber zum richtigen Leben macht. Der Dingmensch, - oder auch das Menschending, welches die eigene Deutungshoheit, der Macht der Dinge übergeben hat. Aber dies ist wohl jetzt zu kompliziert, - und eben auch schizophren. Zudem, haben sich darüber ja sogar die Menschen bereits schon selber den Kopf zerbrochen. Viel, - scheint dies nicht genutzt zu haben. Und irgendeiner, kommt immer mit dem Pragmatismus des Notwendigen. Denn Pragmatismus war schon immer die leichteste Kunst, dem Nachdenken darüber aus dem Weg zu gehen. Weshalb in unserem Falle, wohl eher die Zusammenfassung zu trifft, - dass, wenn sich aus Künsten die Kunst entwickelt, mit technischen Hilfswerkzeugen dafür umzugehen, - dann versinkt die Basis davon schnell mal im Nichts.

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13.08.2013 von eb
Auch die Neolibs haben ihre Nostalgiker.

In Sachen Mainz, wie es singt und lacht, hat Klaus Baum die Geschichte wohl mehr als auf den Punkt gebracht. Mich fasziniert aber zusätzlich noch eine nicht nur maßgeblich mitschuldige Randerscheinung der Symptomanie, sondern auch eine immer bemerkenswert gleich klingende Clownerie. Die ganz besonders dann guter Laune ist, wenn es ihr mal wieder gelingt ein X zum U zu machen, - und alles nur, - um im ewig Gestrigen des eigenen ideologischen Gehampels hängen bleiben zu dürfen. Nachdem Deutschland sogar noch von den Sozen und Grünen zum marktwirtschaftlichen Unternehmen erklärt wurde, die Bahn versucht hat, sogar noch die Telekom in Sachen Rationalisierung, Prozessoptimierung und Leistungshype der letzten armen Seelen, die dann die Arbeit machen dürfen, - zu übertrumpfen, - meint der Herr Brüderle jetzt, dass alles nur eine Frage der Privatisierung ist. Weil,- einem freien Unternehmen im Wettbewerb, passiert so was nicht. Hat der Mann jemals versuchen müssen, ein Telefon um zu melden? Oder in einem privatisierten Krankenhaus, nach Krankenschwestern zu schielen, die mehr Worte für ihn übrig haben könnten, als ihr Dauerstress gerade noch zu lässt nach Luft zu schnappen? Möglichst dann, wenn eine der ausgebrannten Kolleginnen wegen Krankheit oder im glücklichen Falle mal Urlaub, ersatzlos von nicht minder Verbrannten mit gemacht werden muss? Und wenn "die" dann auch nicht mehr können, könnte ihm sein Eigenanteil an der Privatversicherung, evtl. makaber vorkommen. Dass die Bahn den Stellenabbau auch gerade deshalb betreibt, um auch weiterhin als Börsengang interessant zu sein, - blickt Mr. Wirtschafts- und Technologiekompetenz offenbar nicht.

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11.08.2013 von eb
Als die Leistungsgesellschaft mal wieder von Moral und Vorbild schwadronierte.
Der täglich realpragmatische Micro-Science-Fiction.

Nachdem er sich seinen Muntermacher sowie die übliche studentische Dosis zur Steigerung der Konzentration und ihrer Ausdauer rein gepfiffen -, und auch die Leistungsreserven für den Rest vom Tag in die Tasche gesteckt hatte, - machte er sich auf den Weg zur heutigen Vorlesung eines Heidelberger Professors zum Thema; Doping im Breiten- und Freizeitsport,- unter der Überschrift; "Der Sport muss versuchen, besser zu sein als die Gesellschaft." Seine Mutter schaute ihn stolz an, und meinte; "Ist es nicht schön, was man so alles im Leben erreichen kann? Wenn man nur will."

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09.08.2013 von eb
Das Niveau des schrägen Gefühls ....
.... beim Betrachten des falschen Films, - im falschen Kino.

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bild


Irgendwo in diesem Zwischenraum, - in diesem Universum der Polaritäten, - irgendwo zwischen vollkommen überzogener political correctness, gender-mainstream und hässlichem Barbarentum, - irgendwo zwischen nicht mehr nachvollziehbarer Analyse und unsinniger Brachialsynthese nach Klischee, - muss es eine sinnvolle Ebene geben, auf der alle kommunizieren können. Ich werde mich aber jetzt auf keinen Fall diametral äquevalent verhalten, - indem ich zum guten alten Nudelholz unzähliger Idiotenwitze aus der Vergangenheit zurück kehre. Auch wenn mir gerade schwer danach zumute ist.

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Helga, die verkannte Schiffsratte, - beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten. Der einem seiner Kumpel ihre Klamotten angezogen hatte, - und von dem armen Kerl nun verlangte, mal genauso geschwollen daher zu reden wie sie. Einfach nur, um ein für alle Male klar zu stellen, dass das die Typen genauso gut können, wie die Frauen.



06.08.2013 von eb
Als wieder mal jemand die Mitte in der Mitte suchte.
Der täglich realpragmatische Micro-Science-Fiction.

Nach seinem dritten Bioburger, mit über aus Schultermuskel-Stammzellen eines einwandfrei von einem Ökohof stammenden Rindes im Labor nach-gezüchtetem Fleisches, - überlegte er sich, ob es in der Kunst den Faden zu verlieren, - so etwas wie einen roten Faden geben könnte.



03.08.2013 von eb
Von Mitten und anderen Symbolen.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 7.

bild Es ist ja nicht so, dass unsereiner generell etwas gegen Symbolik hat. Die witzigen kleinen Figuren zum schnellen Erspähen von Toilettentüren z.B., finde ich durchaus nützlich. Und wenn mich eines dieser anderen Bildchen darauf hin weist, dass man sich in Säure lieber mal nicht die Finger wäscht oder beim Tanken nicht unbedingt die Zigarette anzünden muss, - dann macht das absolut Sinn. Schwieriger wird es aber nun mal bei Sachen, die als Begriffe, Bilder, Phrasen oder Schlagworte einen Kontext symbolisieren, - und dann einfach nicht mehr hinterfragt werden. Jeder meint zwar zu wissen was gemeint ist, aber dann hat sich das auch schon. So abstrahierende Oberbegriffe wie z.B. Wirtschaft, Arbeit und Ökonomie sind ja nun recht alte und ge- bis verwachsene Begriffe. Koppelt man sie an Flotteres wie z.B: Erfolg, Wettbewerb, Eigenverantwortung, Karriere, Profilierung, Leistungsbereitschaft und das sonstige Geblubber ums fröhlich sich selbst erhängende Leistungsvolk, nimmt sie auch fast jeder als gegeben an, ohne sich dafür zu interessieren, - was davon und wofür (vor)gegeben sein könnte. Und hat dann so einen neblig trüben, aber mächtig großen assoziativen Geschmack im Hirn, - von etwas, was man gemeinhin als Vorstellung davon bezeichnet, wofür erwähnter Oberbegriff bzw. die Kombination davon symbolisch steht. Werbe- und PR-Fachleute lieben das über alles. Da werden unter Gesundheit, Leistungssteigerung und ein bisschen Wissenschaft, schnell mal ganze Regale mit Vitamin-E Produkten gefüllt. Und dies bereits schon zehn Jahre vorher, bevor überhaupt klar ist, wofür Vitamin-E taugt. Das Koppeln an den ehrwürdigen Begriff Wissenschaft, klappt überhaupt immer vorzüglich. Da muss lediglich etwas danach riechen, dass aus einer Grundlagenforschung mal was werden könnte, - und schon kann man damit Athleten, und natürlich eigenverantwortliches Lebensglück sowie ganz neue Gurus verkaufen.

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31.07.2013 von eb
Die hoch wissenschaftlich ökonomischen Wirtschaftsnachrichten.
Strukturen, Strukturen, Strukturen ....

Auf der Norhalbkugel des Mars, ist heute Frühlingsanfang. Man bemerke den Effekt auf die sachlich argumentierenden Welten von Wirtschaft, Industrie und Aktienhandel. Der Dax, sucht sich eine Däxin, um im kühlen milden Frühling, endlich mal wieder Reibach zu machen. Die Traditionsunternehmen frohlocken ob der symbolischen Wirkung von Raus-, und Reinschmissen, während die Mutter aller Fluggeräte endlich mit bekommt, dass Töchterchen einfach den besseren Namen hat, - um ihn sich geflissentlich, mit moderatem Beschäftigungsabbau von nun an selber ans Hirn zu klopfen. In Sachen Telefonitis, bahnt sich nach gewohntem Muster und ebenso gewohnten Wirtschaftsbegeisterungen der nach Größe gierenden Kundschaft, ein äquievalent vorzeigbares Muster der edlen Einflussnahme reicher Männer an. Was selbst noch alte abgelutschte Hasen in Sachen aktionärer Volldebakel, glatt zu Tränen rührt. An der Ausspähung von Wirtschaftsterroristen, scheint man allerdings immer noch kein Interesse zu haben. Aber dies widerspricht schließlich auch unserem Freiheitsbegriff. Zwischen Transparenz und Sicherheitsbedenken, liegen bekanntlich Welten. Weshalb dieses Thema, die Wirtschaft ob ihres fehlenden monetären Charakters, - nicht sonderlich interessiert. Und einzig ein Mann, - fühlt sich vom Spannungsfeld zwischen dem was man anstellt, und dem was man deshalb wieder gut zu machen hat, - nicht mehr belastet. Und wer will schon jemand in Sippenhaft nehmen, - oder ihm das bescheidene Leben, welches er gehabt hatte, - allen Ernstes vergönnen wollen? Wir brauchen diese Symbole. Je größer, desto besser. Was dadurch so alles passiert, muss uns ja nicht interessieren. Das betrifft ja nur uns selber. Wir müssen nur an sie glauben.



28.07.2013 von eb
Vom Pulver zum Turm 2.
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bild



Rottweils Träume vom neuen "Wahrzeichen", (dieser Begriff ist nicht von mir), einer Industriemetropole im Touristenland, ist ja jetzt nun nicht ganz so frei von Kritik, wie sich das der wirtschafts-spirituelle "New Deal" zwischen Vorgestern und Übermorgen so blumenreich ausmalt. Zur Garde der doch steigenden Anzahl von Skeptikern und Kritikern, hat sich auch ein Geologe und Geograf gesellt, der sich die beträchtliche Mühe von eigenen Berechnungen und entgegen den optischen Diät-Versionen, auch etwas ehrlichere Ansichtsweisen, anhand der eben auch realen Planungen gemacht hat. Und die er fairerweise auch mit der richtigen Strumpfhose bekleidete, welche nicht nur die Höhe, sondern auch die Breite ein wenig realitätsnäher vermittelt. Übrigens, diesbezüglich seien evtl. vermutete Touristen, welche sich einen erhöhten Blickwinkel aus einem ebenso vermuteten Restaurant oder einer Plattform gönnen möchten, darauf hin gewiesen, dass die Aussicht recht gesiebt sein könnte. Aber die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen gesiebten und produziert klaren Wunschsichten, scheint mir eh eines der größten Probleme zu sein.

Lange Rede, kurzer Sinn; Samstagmorgens um Achte, traf man sich an einem kleinen Stand mitten im Markt. Um den vorbei strömenden Menschenmassen Gelegenheit zu geben, sich auch mal ausserhalb von bereits vorgefertigt konditionierten Vorab-Meinungen damit zu beschäftigen. Wobei ich nicht umhin kann zu erwähnen, dass man dabei die Möglichkeit hatte, wirklich sympathische und ausgesprochen tiefsinnige Menschen wenigstens ein wenig näher kennen lernen zu dürfen. Die reale Informationslage ist aber leider nach wie vor so dünn wie vorher. Von Planungslage und Turm-bezogenen Konzepten oder überhaupt Überlegungen außerhalb von Wünschen bzw. wenigstens einer Basis aufgrund von Zugeständnissen der zukünftigen Turminhaber, kann gar keine Rede sein. Und unverändert auf etwas aufgebaut, welches auch am Stand ziemlich schnell klar wurde. Im Prinzip dreht sich beim Gros der Bevölkerung alles lediglich um eine merkwürdige und recht diffuse Vorstellung von einem; "Wahrzeichen", mit einem in einem Einzelfall sogar unklar geäußertem Techno-Feeling. Zumindest war die Häufigkeit der Benutzung dieses Begriffes, doch mehr als auffällig.

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26.07.2013 von eb
Die Normungen des Realisierens von Realitäten.

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bild Zwischen Blooming und Streuung, gibt es ja nun ausgesprochen vielfältige Möglichkeiten, sich über Abweichungen vom erhofften Ziel Gedanken zu machen. Was bessere Fotografen als unsereiner auch glücklicherweise besser hin bekommen, entspricht aber nun mal auch nicht äquivalent einem Bedürfnis in Hinsicht des Könnens von Ballistikern und Schützen. Die dürfen ruhig noch schlechter sein, als unsereiner beim Dart-Spielen an auch wirklich den schlechtesten Tagen. Wobei natürlich jetzt wieder irgend so ein schlimmer Finger kommt, und stellt so was wie Gewissenfragen. Wünsche ich dem Schützen generell einen schlechten Schuss, oder nur dann, wenn er gerade ausserhalb der Rettung meiner Person mit dem Schießen beschäftigt ist? Dahinter wäre ja auch eine Vision möglich. Wenn keiner Waffen benutzt, weil sie einfach keiner mehr verkaufen dürfte, muss auch keiner schießen. Uhhhh, - und schon springen wieder die Realisten im Sechseck, tippen sich an die Stirn, und bemitleiden mich ob meines Realitätsverlustes. Das Problem ist, wer eine existierende Realität nicht in Frage stellt, lässt sie nun mal auch so, wie sie ist. Unsereiner könnte ja jetzt auch behaupten, - die Grundeinstellung der Menschen ist eine fatalistische. Lohnt sich also überhaupt nicht, über diese Realität hinaus zu denken bzw. gar zu handeln. Womit dann also eben auch alles so bleibt, - wie es ist. Wobei eigentlich jedem klar sein sollte, - dass eben nichts so bleibt wie es ist. Oder glaubt da jemand im Ernst daran, dass Kriege, Völkermorde, ideologischer oder religiöser Fanatismus, Unterdrückung, HARTZ-IV-Sanktionen oder sonstige Stilblumen des menschlichen Willens anderen ihren Willen aufzudrücken, - irgendwo aus dem Tempel der Untätigkeit kommen? Ihr werdet's nicht glauben, aber hinter besagten Waffen, steckt sogar ein geradezu unglaubliches Erfindungs- und Tätigkeitsspektrum. Während ich ausgelacht werde, weil ich mir einfach nur eine friedliche Vision gönne, haben da Leute bereits schon Visionen vom High-Tech-Krieg. Die werden aber nicht ausgelacht. Ist das nicht komisch?

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24.07.2013 von eb
Paranoia

Die Welt ist schlecht,
- und du ganz böse.
Das ist nicht echt,
- und endet mit Getöse.

Ich leide an den Leuten,
- und unter deinem Mitleid.
Was soll es wohl bedeuten,
- dies farbenfrohe Kleid?

Warum so bunt in düsteren Tagen,
- wo grau in grau der Nebel wallt?
Verhönend meine dunklen Klagen,
- diese Fröhlichkeit erschallt.

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22.07.2013 von eb
Lese, -bzw Hörempfehlung.

Wenn man bereits schon früh morgens auf Bild-Zeitungsleser trifft, welche sich anhand der großen Buchstaben bemühen, die eigene Meinung zur (G/g)ebildeten zu wähnen, - wie auch immer man dies sehen will, - indem sie selbstgefällig das Böse dort orten, wo ihr eigenes Himmelreich darin in Ordnung ist, indem sie selbst noch die Verlierer diskreditieren, zu denen sie jederzeit schlagartig selber gehören könnten, - ohne dies überhaupt begriffen zu haben, - und hört dann in SWR2 die Kommentare von Lukas Hammerstein, dann wird unwiderruflich eine gewaltige Diskrepanz deutlich, - die irgendwo zwischen Eitelkeiten und Elitarismus, zwischen Begreifen und nicht begreifen, zwischen Aufklärung und dem; "aufgeklärt sein wollen", ihren ultimativen Zwiespalt erlebt. Was weiß ein Bild-Zeitungsleser von der Welt unterhalb seiner Oberfläche, und was weiß anscheinend ein Lukas Hammerstein davon, wie viel Menschen sich tatsächlich mit Hannah Arendt's Banalität des Bösen im Angesicht des sachlichsten und normalsten Massenmörders aller Zeiten; "Adolf Otto Eichmann" aus einander gesetzt haben, - wenn er davon erzählt, dass viel darüber gestritten wurde. Ich sehe nicht, das darüber gestritten wurde. Ich sehe aber, dass es klammheimlich unter den Teppich gekehrt wurde. Weil es keinen Spielraum lässt, der eigenen Selbstbeweihräucherungen die Stirn zu bieten. Aber gerade dies, - würde ich als Aufklärung verstehen. Aufklärung ist kein Technikum. Es beeinhaltet die Menschen ebenfalls. Und das haben wir ja wohl so ziemlich vergeigt. Trotzdem, - ich mag die Kommentare von Lukas Hammerstein sehr.



19.07.2013 von eb
Ist Meese Käse, oder macht er Käse zum Gewese?

Zugegeben, unsereiner hat da immer noch ein paar Probleme. Was den Maler, Zeichner, Musiker, Tänzer, Schriftsteller, Bauchredner, Schauspieler, Rosenzüchter, Sahnetortenhersteller, und ja, auch den Performer, - unverändert, auch trotz mythischer Verklärungen vom Begriff des Künstlers trennen könnte, ist die logische Unterscheidung einer Sichtweise auf ein Werk als Kunst, oder einen Künstler als Werk. Woran ja gerade die Performance nicht ganz unschuldig war, die als Kunstform genau dies, - eigentlich eher hinterfragen-, anstatt die Frage überrollen wollte. Wobei aber trotzdem ein Haarbruch der Beklemmung übrig bleibt. Nämlich zwischen einer Nähe zum Handwerk eines Künstlers, und einer Nähe zur Selbstdarstellung eines Künstlers welche Werke dafür benötigt. Das Handwerk der Selbstdarstellung, wurde dagegen nie diskutiert. Natürlich kann man das mischen wie man will. Aber es gibt keinen Weg, Motivationen für null und nichtig zu erklären. Woran nämlich auch der Künstler nicht vorbei kommt, ist die Tatsache, dass er ein natürlicher Mensch ist und kein Kunstwerk. Das er eines wird, obliegt seiner ganz eigenen konstruktiven oder (?) destruktiven Motivation. Und auch dabei gibt es noch Unterscheidungsmöglichkeiten. Macht er es aus Egomanie, oder auch für andere? Dabei gibt es noch etwas viel bedeutsameres zu beachten. Die Basis der Motivation. Man kann durchaus Kunstformen generieren, welche die Trennbarkeit von Künstler und Werke in Frage stellen, - aber wenn man dabei von der Warenform traditioneller Kunstwerke spricht, dann muss man eben auch von der Warenform moderner Künstler sprechen dürfen. Was macht Kunst und Philosophie für einen Sinn, wenn man sich doch nur über Waren unterhält?

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18.07.2013 von eb
Die Erfolgreichen.

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bild Jüngst, - als ihr klar wurde, - dass die Endlichkeit auch vor ihr nicht halt machen würde, begann sie zu überlegen, was sie denn so im Leben erreicht hatte. Das mit dem "reich" werden, hatte nicht hin gehauen. Zu dicke Schenkel, um als Model berühmt werden zu können. Die Karriere als Schauspielerin, hatte sich auch eher in Grenzen gehalten. Und so manch bitteren Kompromiss unter der Bettdecke erfordert. Oder eher darüber. Je nachdem, was sich profitabler filmen lies. Sei es aus Hoffnung, oder einfach nur um über die Runden zu kommen. Die Welt der Schönen, Reichen und Erfolgreichen jedenfalls, - glitt an ihr vorüber, - wie Sand der in Jahren der Erosion, von anderem Sand überdeckt wird. Und nun, - war alles nochmals um Welten härter, als sie sich die eigene Welt in ihren Jugendträumen noch zu gestalten wagte. Was blieb übrig? Nur schwach, schimmerten noch die Bilder durch, an welche sie sich erinnern konnte. Aus der Zeit, - wo noch nicht die Rede davon war, dass man reich, berühmt oder erfolgreich sein wollte. Schwache Erinnerungen von Freundschaft und Liebe drängten sich auf. Werte, an die man geglaubt hatte. Menschen, die man einfach so gemocht hatte. Und niemals kalkuliert hätte. In all seiner jugendlichen Naivität. Erinnerungen, wie aus dem Märchenbuch einer vergessenen Zeit. Um sie wie Albträume voller Trauer beiseite zu wischen. Weil diese Realität keine Trauer duldet. Warum, - hatte sie verloren? War sie nicht hart genug? Nicht geeignet dafür, - um an die Spitze zu kommen? Dort, - wo sie hin wollte? Wo alle hin wollten, aber sie sicher darin war, sie alle um Nasenlängen schlagen zu können. Alles dafür getan hatte. Und um jetzt in den Spiegel des eigenen Ich's sehen zu müssen, welches nicht mehr zu Wege gebracht hatte, als einem Traum nach zu laufen? Und dabei nicht mal zu wissen, wessen Traum es denn gewesen war. Was es wirklich ihrer gewesen? Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern. Und da war keiner mehr, der sie daran erinnern könnte.

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14.07.2013 von eb
Entstaubte Leseempfehlungen,
- auch für den innenministerialen Terrorismusfahnder.

Der König gab also dem ganzen Reiche bekannt, dies und dies sei passiert, der antrobiale Homus Bleichling habe das goldene Schlüsselchen geraubt, und wer ihn einfange oder auch nur das lebenspendende Kleinod wiedergewinne und die Prinzessin wecke, der könne sie zur Frau nehmen und den Thron besteigen. Bald erschienen in Schwärmen Draufgänger von unterschiedlichem Zuschnitt. Unter ihnen waren glorreiche Elektritter, doch auch manch ein hochstapelnder Schwindler, Astraldieb oder Sternenklau. Ins Schloss kam Ruhmraff Megawatt, der hochberühmte Fechter und Oszillator mit so schwindelschneller Rück-Zück-Kopplung, dass niemand gegen ihn im Zweikampf das Feld behaupten konnte. Da kamen Einzler aus fernsten Landen, wie Automax und Automoritz, durch Hunderte von Streichen erprobte Vorschneller, oder der ruhmreiche Konstruktionist Protheseus, der nie anders ausging als in zwei Funkenschluckern, einem schwarzen und einem silbernen. Da kam Arbitron Kosmosofowitsch, aus Urkristallen erbaut, von wundersam zügiger Gestalt. Da kam Kindbad der Intelektriker; der brachte auf vierzig Robochsen in achtzig Kisten eine alte Rechenmaschine mit. Sie war vom Denken verrostet, doch mächtig an Findigkeit. Es kamen drei Große aus dem Selektrergeschlecht: Diodes, Triodes undd Heptodes. Die hatten so ideales Vakuum im Kopf, dass ihr Denken schwarz war wie die sternlose Nacht. Da kam Perpetuan, ganz in Leidener Rüstung; dreihundert Kämpfe hatten seinen Stromwender mit Grünspan überzogen. Da kam auch jener Held, der täglich jemandem einen Grenzübergang zufügte: Matrizius Löcherlich. An den Hof brachte er seinen unbesiegten Kybrack mit, den er Strombo rief. Alle fanden sich ein, und als der Hof schon voll war, da rollte vor seine Schwelle ein Fäßchen. Und daraus rieselte in einzelnen Quecksilbertropfen Erg Selbsterreg, der beliebige Gestalt annehmen konnte.

Ausschnitt aus; "Erg Selbsterreg überwindet den Bleichling" (1964/65).
Stanislaw Lem, "Robotermärchen", S 25/26 Suhrkamp 1973

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09.07.2013 von eb
Ein Experiment.
Oder auch, - in tiefen Lagen, ... heute nichts los auf der Straße.

(C.) 50x50cm Leinwand Acryl      Klick macht dick.
bild Die bunte Seite dieser Seiten, ist ja nun in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt worden. Was auf gar keinen Fall bedeutet, dass wegen Politgedröhn und Lokalpatriotismus, unsereiner gar den Spaß daran verloren hätte. Ganz besonders Herbert der Wüstenmolch und das übrige Märchenambiente, als verbloggtes Bilderbuch für Erwachsene, sind unsereinem geradezu heilig. Lediglich die Momente für die nötige Ruhe dafür, sind ein wenig rar geworden. Was mich bezüglich anderer Farbigkeiten dazu bewogen hat, aus der Not eine Tugend zu machen. Und einen alten Gedanken bezüglich der Vorgehensweise zu realisieren, - der analog gedacht, vielleicht auch durchaus etwas mit Vorgehensweisen im ganz normalen Leben zu tun haben könnte. Könnte .... Damit ist angesichts des heutigen Buntem, aber nicht der Gedanke gemeint, dass man zur Entschleunigung der Welt beitragen könnte, wenn man z.B. nur noch motivlose Hintergründe zeigen würde. Dies würde vielleicht tatsächlich Sinn machen. Aber mit Sicherheit kommen dann wieder die Ökonomenseelen mit Autorität über Austerität, - und fotografieren einfach nur leere Blätter Papier ab. Was zwar irgendwie auch ein schöner Spiegel für fast schon zeitgemäße Vorgehensweisen, bei z.B. mancherlei Gebrauch des inneren Auges wäre, - aber außer leeren weißen Flächen, eben auch nichts bringen würde. Die lapidare Bezeichnung; "inneres Auge", wird mir die entsprechend wissenschaftlich konditionierte Welt mit Sicherheit auch um die Ohren schlagen. Witziger-weise, diskutieren die allerdings selbst noch heiß darüber, - wie man den virtuellen Raum im Hirn, in dem man so wunderbar reale wie irreale Dinge erzeugen-, hin und her schieben-, bzw. betrachten kann, - den wissenschaftlich sehen sollte. Und eigentlich, bin ich ganz froh darüber. Denn zum Schluss überlegen sich anfangs erwähnte Ökonomen dann doch bloß wieder, wie man das Ding Profit-orientiert und mittels Prozessoptimierung managen kann. Genauso gut, kann man selbst noch die privaten kreativen Möglichkeiten von Vorstellungskräften, - gleich tot schlagen. Wobei zu diesen Möglichkeiten, für den fröhlichen Farbkleckser natürlich unbedingt auch dazu gehört, einfach selbst ein wenig damit zu experimentieren. Was jetzt wiederum aber auch nicht dazu führen sollte, das folgend zwar gewaltige, aber immerhin doch fröhlich gestimmte Geschwafel, - jetzt unbedingt als Wissenschaft zu sehen. Wobei die Frage, ob Kunst und Wissenschaft, sich tatsächlich verbrüdern sollten, viele Leute gerne nach Schema-F beantworten wollen, obwohl sie bei beiden eigentlich nicht in die Tiefe gehen wollen.

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06.07.2013 von eb
Vom Pulver zum Turm.

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bild Nun plant ja das hiesige und durchaus liebenswerte Städtchen, sich ein besonderes Türmchen aufzustellen. ThyssenKrupp Elevator, möchte sich eine Möglichkeit zum Testen besonders fixer Aufzüge für auch besonders hohe Hochhäuser installieren. Mit lediglich lumpigen 230 Metern Höhe. Wobei manche gerne mit dem Argument winken, dass Rottweil ja so oder so eine Stadt der Türme sei. Nun ja, - wenn man gotische Buckelquadertürme, einen Wasserturm und ein paar Kirchtürme so betrachten möchte, sollte man es nicht alleine einem eventuellen Erklärungsnotstand touristischer Werbeambitionen überlassen, sich Gedanken über dimensionale und auch Stil-Unterschiede machen zu müssen.

Nun gibt es da ein relativ tief liegendes sehr weitläufiges talförmiges Areal, welches eine ziemlich explosive Vergangenheit hatte. Dort findet man tatsächlich immer noch jede Menge alter Schornsteine, die sich ebenfalls als Türme-, aber mit den gleichen dimensionalen und visuellen Schwierigkeiten erklären ließen. Alles war zwischendurch mal heftig verrottet und ist es stellenweise auch immer noch. Wurde aber gerade im Verlaufe des letzten Jahrzehnts, durch eine muntere Gesellschaft aller möglichen Umtriebe zu neuem, aber diesmal ausgesprochen friedlichem Leben erweckt. Im ehemaligen eigenen Kraftwerk des Ganzen, laufen heutzutage z.B. Konzerte und sonstige Events mit mächtig viel Party. Und auch der übrige, recht reichhaltige Gebäudebestand, wurde stellenweise erhalten, restauriert, oder abgerissen und neu aufgebaut, um Platz für eine Art Gewerbegebiet mit einem ganz eigenartigem Charme zu bieten. Welcher um ihn zu erklären, auch einen ganz eigenen blog erfordern würde. Auch wenn mir das diesbezüglich tatsächlich schwer Spaß machen würde, lasse ich das jetzt einfach mal weg. Dort jedenfalls, soll besagter Turm hin.

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03.07.2013 von eb
Zeitgeist

Einer der älteren Sprüche meinerseits, den die allseits zum Belächeln neigende, - und ach so vernünftige Mitte-Rechts Fraktion eines wohlgefälligem Endlos-Positivismus immer noch krampfhaft versucht zu ignorieren, war einst der, - dass es unsere eigenen Kinder sein werden, die uns den Kopf abreißen. Immerhin findet sich mittlerweile auch im südwestlichen Radio, (außerhalb des deutschen neoliberalen Landfunks, - wohlgemerkt), ein zartes Erwachen. Der Rest, und als Produkt dieser Doppelmoral vollkommen am Generellen vorbei laufenden Gehampel einer zusätzlich anhängenden Diskussion, besticht durch das immer gleiche Pragma. Während die Chefkorrespondenten der "WELT", beide Seiten gleichzeitig bedienen wollen, wissen die Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung, sonor und altbacken, jedenfalls immer noch was ungesund gesunder Pragmatismus und sogar Fatalismus ist. Das technisch mögliche, wird auch bis zum Rand ausgereizt. Und Apparate die einmal los gelassen, verhalten sich nun mal so. Das ist nun mal so.

Kurzum, - es ist nicht legitim, - aber es ist nun mal so. Warum erinnert mich das nur so an endloses Hören dieses Satzes; "Das ist heute nun mal so". Warum, - ist das wohl heute nun mal so? Vielleicht Desinteresse? Naiver Glauben an eine Ideologie? Kreuzdummer Positivismus bis zum Abwinken? Oder was?

Kommen wir zurück zum Ursprung und aufs Grundsätzliche zurück. Es werden unsere eigenen Kinder sein, - die uns den Kopf abreißen werden.

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01.07.2013 von eb
Tjö.

Sinnigerweise, war dieser blog den Tag über so gut wie tot. Des gestrigen Abends wurde schon ziemlich klar, dass auch mein Provider mächtig Schwierigkeiten hatte, - nachdem für eine Weile keinerlei Nameserver mehr erreichbar waren. Dass meine /var/log/secure schon seit längerem heftig Traffic hat, - möchte ich aber damit wirklich nicht verbinden. Keine Ahnung, warum dieser zarte blog der Ungefährlichkeit, so vehementes Interesse für Idioten wach ruft, denen jedes jemals existierende Ehrgefühl für Hacker abhanden gekommen ist. (Durchschnittliche zeitgemäße Piratenmentalität und von Newcomer-Nerds halt. Ist in China nicht anders, als in Europa oder Amerika) Jedenfalls, musste ich heute feststellen, dass mein Webserver auch darnieder lag. Dafür, möchte ich mich bei meinen Lesern entschuldigen. Es hat aber mit Sicherheit weder etwas mit Nsa oder sonstigen Geheimdiensten zu tun. Die sind natürlich so oder so, schlimmer als man sie jemals beschrieben hatte, aber trotzdem wusste, dass sie nun mal alles versuchen werden. Ich werde aber jetzt auch ganz bestimmt nicht verlangen, von meinem Pizza-Lieferanten zu erwarten, seine emails zu verschlüsseln. So was wie GnuPg, gibts ja nun mal schon einfach seit gut zehn Jahren. Also wirklich nichts Neues, mit dem man Welten bewegen oder seine Leser mit anmaulen könnte. Ganz davon zu schweigen, wie wichtig sich denn so manche fühlen, dass man ausgerechnet ihnen, trotz persönlicher Nicht-Bekanntheit, die hypergefährlichen Nachrichten zu senden würde, - die irgendeinen Geheimdienst der Welt den so interessieren würden. ( Kurzum, - sorry, - das geht langsam echt auf den Senkel.) Paranoia unterstützt man nicht mit Gegenparanoia. Das ist kalte-Krieg-Mentalität. Sondern man kritisiert die Paranoia. Ansonsten gibt das eine Endlosschleife von Sicherheitsparanoikern. Das ist keine Rationalität, - sondern Pragmatismus. Und vom ehemaligen Sinn derer, die sich mehr vom Internet versprochen hatten, - ist das himmelweit entfernt.

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30.06.2013 von eb
Notiz

Unsereiner hatte ja schon mal erwähnt, dass man einige alte Artikel aus bloggers Urgeschichte, die einfach schwer am Herzen liegen, gerne hier unterbringen würde. Jetzt ist hier aber alles nun mal Selfmade. Und in den Anfangstagen der Bastelei, habe ich mir mit Blick auf Zugriffsgeschwindigkeiten, Sicherheitsaspekten und eigener Ordnung, eine Art chronologisches Ei gelegt, welches einerseits zwar wirklich entsprechende Vorteile bringt, - andererseits aber fast verhindert, alte Sachen ohne gewaltigen Aufwand einfach irgendwo ein zu schieben. Nun fände ich es ziemlich blöde, meine Leser mit altem Kram für neu zu quälen, indem auch auf der fortlaufenden Oberfläche plötzlich mehrere Jahre-alte Artikel erscheinen. Bei denen es zudem nur darum geht die Dinger dort zu haben, wo sie der eigenen sentimentalen Ansicht nach hin gehören. Das Schöne am selbst Gekochten ist allerdings nach wie vor, dass man immer irgendwie eine Lösung ein- oder anbauen kann, ohne ganze Nächte dabei verbraten zu müssen. Und aus so manchem Workaround, wird dann sogar ein richtiges Feature für ganz andere Nützlichkeiten.

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27.06.2013 von eb
Die Bananenrepublik.
... oder auch, womit man normalerweise immer mit dem Finger auf andere zeigt.

(C.) DIN-A3 Polychr.     Klick macht dick.
bild


Quitschend gelb und fruchtig lecker,
liegt's Ländle grell im Sonnenlicht.
Dort ist kein Maulen und Gemecker,
man gibt sich positiv, - und nicht ganz dicht.

Tausend Gürtel fürs Palaver,
und zum lustig locker enger schnall'n.
Kein Grund zur Sorge oder Hader,
oder gar zum, - um die Ohren knall'n.

Das Lachen rosig, leicht und schmuck,
die Zukunft wird gar blütenrein.
Wir brauchen mehr von diesem Druck,
damit auch der Armen Lachen, - wird genauso fein.

Wer motzt, ist schon verdächtig,
voll Neid und Gier nach anderem Glück.
Was kann der Reiche denn dafür, dass er so prächtig,
und die Armut mit wächst, - Stück für Stück.

Die Schale zwar schon heftig riecht,
durch braune Stellen, schwarze Flecken.
Die Fäulnis die nach innen kriecht,
will jedoch keiner gerne schmecken.

Denn lustig ist der Leistungswahn,
knallend gelb und modisch schick.
So fühlt sich ohne jede Gram,
das Fruchtfleisch der, - Bananenrepublik.

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