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18.09.2012 von eb
Schlanker Staat und feiste Reiche, - Arme, - als Statistikleiche.

Klick macht dick.
bild Offenbar, kann man sich nicht so recht entscheiden, ob sich beim vierjährigen Sammeln von Unterlagen und Daten arbeitsministerialer Untaten, - ein Armuts-, oder Reichtumsbericht, - bzw. beides ergeben könnte. In den Berliner Büros der medialen süddeutschen Zwangsvertretung, scheint sich Herr Öchsner mit einem recht moderaten Ton zum Hervorheben von Nettigkeiten im Chaos zu begnügen, - während, - mal ganz ungewohnt, das Öffentlich -Unrechtliche, - die Sache, - wie die Frankfurter Rundschau, - etwas saftiger auf den Punkt bringt. Summa summarum, - ergibt sich folgende Kernaussage aus der FR;

Der private Reichtum in Deutschland wird immer größer, das Vermögen des Staates hingegen kleiner. Gleichzeitig werden die Reichsten immer reicher.

Öhmmm, - ist das jetzt neu? Gut, - bezeichnenderweise, interessiert sich diese Regierung ja nur alle vier Jahre, für die Resultate ihrer Arbeit. Da kann man schon mal merken, dass man abgenommen hat. Der Satz; "dass die Ärmsten immer ärmer werden", scheint aber aus unerfindlichen Gründen, nicht zum Repertoire der Diätsüchtigen zu gehören. Aber man verweist immerhin darauf, dass bereits schon seit 2008, zehn Prozent 53 Prozent des Nettogesamtvermögens auf der hohen Kante haben. Schwer krisengeschädigt also, - gelle? Da deucht einem doch, dass für die einen, Krisen einen miesen-, und für die anderen-, einen Riesenverlauf hatten. Nun werden diese Reiseberichte des nationalen Reichtums, ja schon seit 2003 getätigt. Weshalb es sich lohnt, das Touristikziel dieser zehn Prozent, mal aus dem Jahr 2008 anzusehen. Hier steht eigentlich bereits schon ziemlich deutlich, dass die Ungleichverteilung der Einkommen, bereits schon in den Jahren 2002 bis 2005 deutlich zugenommen hat.

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17.09.2012 von eb
Videos?

Film und Video, gehört bei uns ja eigentlich zur modernen Kultur. Filmkultur, - sozusagen. Also Filmkultur, - in westlich christianisierten Religions- und ökonomisierten Profitkulturen. Das blöde an jeder Kultur ist, dass sie sich immer selber als die Größte, Schönste und Tollste ansieht. Bei uns, - wird so was dann modern genannt. Oder auch Fortschritt. Wobei das; "Fortschreiten", anscheinend immer über das Ausreizen der eigenen äußersten Ränder, über die Ränder der anderen hinweg verstanden wird. Die Idee, dass Fortschritt auch humane Werte, wie z.B. das Vorleben von Sensibilitäten und auch das Verständnis von Nichtverständnis sein könnten, läuft i.d.R. im Wahn, Modernitäten noch krasser wie bisher auszudrücken, - an die Wand derer, die dann von Konservatismus oder gar Biedermeierei reden. Folgen, - werden nicht bedacht, - solange es nur Spaß macht. Dies heißt dann bei uns Spiel- und Spaßkultur. Und irgendjemand, kommt immer daher, und meint auch noch mit der größten Abstrusität, - was Gutes für die Welt zu tun. Das sind dann die Spiel- und Spaß-Freaks, die es glatt noch fertig bringen, vor lauter als Aufklärungswillen verkauftem eigenem Hass, - einen Religionskrieg anzuzetteln. Und dann kommt die Frage auf, - dürfen die das?

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15.09.2012 von eb
Warum ich Gemüsemärkte mag.

Oh kleiner Markt, du fröhlich Ort,
inmitten bunter Menschentrauben.
Du bist nicht schuld, dass alles fort,
was Menschen lässt an Menschen glauben.

Sie wollten mehr, - im großen Stil,
und jeder möglichst alles.
Dein Name steht für viel zu viel,
was Echtes tauscht durch Pralles.

Voll Trauer, denk ich an deinen Charme,
wenn ich nun höre deinen Namen.
Seh in dir Menschen herzensarm,
die deinen Charme dir nahmen.

Du, - dessen Sinn verloren ist,
nun bist du nicht mehr Ort, - noch hier,
Du, - der du nicht mehr unter Menschen bist,
sondern diese, - unter dir.

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12.09.2012 von eb
Weltensterben
Aus der Reihe: "Dark worlds."

(C.) 50x40cm Marouflage Acryl       Klick macht dick.
bild



Alter Welten ödes Land,
- windstill jammernd ohne Laut.
Leblos leer und ausgebrannt,
- wartend bis das Ende graut.

Ein letzter Atem aus dem Bauch,
- lässt nur noch ahnen, alte Pracht.
Und wie ein kurzer Hauch,
- nur als Erinnerung gedacht.

Alter Welten leerer Raum,
- düster sterbend in der Zeit.
Verloren ist der Lebensbaum,
- vergessen und Vergangenheit.

Übrig bleibt ein leerer Reim,
- ohne Sinn und ohne Streben.
Denn ohne jeden Keim,
- bleibt auch die Hoffnung ohne Leben.

Toter Welten steinern Grab,
- dessen Ruhe nur das Leben kennt.
Da gibt es nichts, was je wem gab,
- und sich wirklich zeitlos nennt.



10.09.2012 von eb
Zeitscheibenleben

Klick macht dick.
bild Naja, - eine der neueren Modeerscheinungen, - ist ja das digitalisierte Präsentieren dessen, was man gerade ernährungstechnisch vor hat, - zu sich zu nehmen. Da werden Bilder vom Frühstück, Mittag- und Abendessen genauso gezeigt, wie von der brennenden Cognac-Tasse um Mitternacht. Bei den Geschichten, welche sich soziale Netzwerke nennen, gehört so was bereits zum guten Ton. Jetzt ist mir natürlich schon klar, dass bezüglich dieser kulinarischen Darbietungen, der geistig hoch entwickelte Denkertyp, - missbilligend die Nase ob solcherarts profaner Lebensäußerungen rümpft. Dort, - liegt dann eher ein gutes Buch mit vielsagendem Autorennamen, zwischen Messer und Gabel auf dem Porzellan. Versteh ich ja auch. Geistige Nahrung hält fit, ist gesund, und bezüglich landwirtschaftlicher Düngemittel sowie Massentierhaltung, - vollkommen unbedenklich. Unsereiner, - ist mitunter aber etwas primitiver geartet, - und haut sich hie und da, schon mal ganz gerne was holzfreies zwischen die Zähne, - wo die Zellen noch nicht zum Zellstoff verändert wurden. Und sieht deshalb solche ein-bildrigen Koch- bzw. Pre-Essshow's, - eher locker an. Ein wenig hat dies sogar etwas von ganz normaler zwischenmenschlicher Kommunikation übers Essen. "Hey, - ich hab gerade eine Riesentorte gebacken, - die schaff ich nicht alleine." Nun ja, - und dann langt man in den Monitor, - und wird doch nicht satt davon. Koch-blogs, - vor allen Dingen die vegetarischen, - lassen wenigstens das Rezept fürs Kunstwerk zurück. Weshalb ich nicht ganz verstehen kann, warum man blogs in ihrer Gesamtheit, - nicht auch zu den sozialen Netzwerken zählt. Ganz davon abgesehen, dass die üblichen sozialen Plattformen, doch recht heftig zum besonders kurz angebundenen Ultra-Smalltalk neigen. Zumindest könnte man die; "Gefällt mir" und "Gefällt mir nicht" - Buttons, mittels einiger wählbarer Optionen wie z.B. "Guten Appetit" oder "Erstick doch daran" erweitern.

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08.09.2012 von eb
Seid ihr auch alle schön glücklich ?

Zufrieden? Positiv gestimmt? Voller Vertrauen in die Zukunft? Das Hirn so richtig voller Endorphine? Nicht? Eher langweilig die Geschichte mit dem Glück? Na, - dann probiert's doch mal mit Unglücklichsein. Aber keine Angst, - ganz so schlimm, wird das jetzt auch nicht. Der Artikel hat mich auch nur schwer verärgert, weil es anscheinend immer erst irgendwelcher Philosophen oder sonstiger akademisierter Denker übers Glück bedarf, um Gedanken Einzug in die Qualitätsmedien zu gewähren, - über welche sich blogger eigentlich schon seit Jahren abquälen. Und dies deutlich praktischer orientiert. Diese merkwürdig verquirlte Mixtur aus Suche nach Endless-Happiness, übersteigertem, - bereits schon knallhart esoterisch angelehntem Positivismus-Gelalle, - Trendsetting, - Technokratiegläubigkeit bis zum Abwinken, und gleichzeitig vollkommener Ignoranz gegenüber Sozialabbau, Sanktionsbetrieb und Dehumanisierungsbestrebungen, - ist ja jetzt nun wirklich weder etwas Neues, - noch zu übersehen. Deshalb ist das ärgerlich, wenn sich immer erst ausgerechnet die Leute darüber Gedanken machen, deren Job das ist, - wenn schon alles gelaufen ist.

Alleine beim Begriff, "Happiness-Index", kann man ganz schlicht und einfach nachforschen, - wo der denn her kommt. Wobei der zusätzliche Satz;

Ist noch niemandem aufgefallen, dass die neuen Ideen vom Glück den alten christlichen Vorstellungen vom ewigen Heil sehr ähnlich sehen?

... ein wenig arg perfide und scheinheilig ist.

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07.09.2012 von eb
Abgewrackte Ökologonomie.
Satire ?

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bild Bei den Grünen, - scheint's mir, - ist die Abwrackmanie ausgebrochen. Nach einer Abwrackprämie für stromfressende Haushaltsgeräte, steht nun Entsprechendes für Fahrräder an. Diesen Klima-, Umwelt-, und Weltenrettern, - fällt wirklich ständig grandios; "kreativ Neues", zur Förderung ebenso neuartiger Müllberge und gesteigertem Konsumverhaltens ein. Da leuchtet die Osram-Birne, - schier grenzenlos heilig, durch alle Hallen industrialisiert ökonomisierter Ökologie. Bei 29 Millionen fahrenden Radfahrern, zu 70 Millionen fahrfähigen Fahrrädern, fährt der Plan natürlich schon ziemlich knapp, am sportlichen Werbe-Hype umweltbewusster Radrennsportler und Querfeldeinjäger in Raumfahrermontur vorbei. Die Logik, - dass bei der weitaus größeren Klientel ganz normaler Fahrradfahrer, der zusätzliche Neukauf, eines dem Werbetrend entsprechenden High-Tech-überteuerten Rades, über Vermüllung des Alten, - auch noch zum zusätzlichen Fahrradfahren verführen sollte, bedarf noch ähnlicher Überprüfung, wie der tatsächliche Modernisierungsprozess bei Kühlschränken. Aber was soll's. Dies darf man nach dem misslungenen Elektro-Auto-Hype, unter technologischer Beratung der Grünen, - nicht gar so kompliziert sehen. Und so will, - und darf unsereiner natürlich nicht zaudern, - um mit zusätzlichen Ideen für Abwrackprämien, - hilfreich zur Seite zu stehen.

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04.09.2012 von eb
Moderner Kinderreim.

Ihr Kinderlein, ihr Kinderlein,
- nun kalkuliert mal fein.
Nehmt jede Chance mit,
- die euch noch bringt, - Profit.

Schluss ist mit dem Schmuseleben,
- denn heute geht's ums Leistungsstreben.
Da müsst ihr wissen, was ihr tut,
- und sinnlos spielen, - ist nicht gut.

Auch Freunde sind nur gut, - wenn's lohnt,
- und Strategie dabei die Nerven schont.
Wollt ihr Gewinner sein,
- dann macht die Verlierer klein.

Wünsche wie ein Sturmgewehr,
- bezahlt euch schließlich nicht der Teddybär.
Hört also auf zu zaudern oder klagen,
- wollt ihr den großen Reibach wagen.

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02.09.2012 von eb
Visionsloses

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bild Zur kurzen Werbekampagne gegen miese Werbung, wäre bezüglich des Themas Niveauisierung bzw. indirekte Hochstapelei, vielleicht noch ein wenig mehr auf die marktwirtschaftlichen Ergüsse einzugehen. Das Reiten von gesellschaftlich elitarisierten oder/und als seriös empfundenen Begrifflichkeiten bzw. Umfeldern, spielt immer eine tragende Rolle beim Erheben des Selbst oder dessen, was man sonstwie verkaufen möchte. Z.B. - "Lebensberatung", ist heute eines dieser Dinger, die auch mittlerweile für jeden Unfug herhalten müssen, um diesen in ein seriöses Licht zu setzen. Eigentlich steht; "Lebensberatung", für psychosoziale Unterstützung bei Problemen im Lebensumfeld oder gar Lebenskrisen. Dies als Basis für psychologische oder ehrenamtliche Beratungsstellen, welche mit kompetentem Personal und Background, verweifelten Menschen Hilfe anbieten. Googelt man aber mal darüber nach, dann muss man unter Geistheilern, Channeling, NLP, Persönlichkeitsentwicklern, Coaching, Esoterischem Rat für Liebesbekümmerte, Feng-Shui, Kartenlesern, Wahrsagern, Hellsehern, freiberuflichen Lebensexperten und sonstigen Beratern des Wohlfühl-Lebens, die seriösen Kernangebote,- ganz schön suchen. Gedanken über die Reflexion evtl. verzweifelter Seelen darüber, welche andere Sorgen als Liebeskarma, Wellnesstips, Hirndoping und Einbauküchen haben, - gehören jedenfalls weniger ins Sortiment des neuen quantitativen Status-Quo's einer Lebensberatung.

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31.08.2012 von eb
Visionen

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bild Visionen, Visionen, Visionen.... Politische Visionen und Gestaltungswille, - sind ja gerade mal wieder schwer in. Naja, - gut, - eigentlich schon immer. Und einfach mal was harmloses zu basteln, - haben Politiker aller Zeiten, - auch eher weniger gekonnt. Weshalb dieses ständig vermittelte Grundgefühl, dass alles was modern ist, - auch gut ist, - und alles was aus modernen Zeiten erwächst, - eigentlich nur noch besser werden kann, - schon höchst irritierend ist. Dies muss irgendwie aus dem Science-Fiction-Hype der 80/90iger-Jahre übrig geblieben sein. Kennen wir ja. - In spätestens zwanzig Jahren, ist die Technik so weit fortgeschritten, dass wir die Wetware von Flöhen, zum Taubenzüchten auf dem Mars programmieren können. Die Tauben, sorgen dann für Energie, - Roboter, tragen den Müll raus, und die mittlere Lebenserwartung, liegt dank künstlicher Innereien und implantierbarer Handys, - so bei ca. 200 bis 300 Jahren.

Wobei es eigentlich eine der leichtesten Übungen sein sollte, - sich vorstellen zu können, dass zu allen Zeiten der Geschichte, die Menschen den eigenen aktuellen Status als modern empfunden hatten. Auch den, - wo man gerade damit beschäftigt war, die Scherben vom letzten Desaster moderner Zeiten aufzuräumen. Ob zwischendurch dabei Pyramiden oder Raumschiffe entstanden sind, ist eigentlich eher sekundärer Natur. (Es sei denn natürlich, dass die Sache bereits schon so zu-gemüllt ist, dass für Raumschiffe ein größerer Bedarf herrscht, - als für Pyramiden.) Ganz besonders schummrig, - kann einem aber werden, - wenn die gleichen Relikte modernisierender Kräfte, auch noch ständig vom Gestaltungswillen, weiteren Modernisierungen, - und gar noch von Visionen reden, - während sie den eigenen vorherigen Scherbenhaufen, - noch nicht mal zugegeben haben.

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28.08.2012 von eb
Von Zielen und Profilen.

(C) DIN-A2 Acryl     Klick macht dick.
bild Da hab ich glatt noch mal einen indirekten Grund, mal wieder den alten Milchbeutelteufel vom Kirchenplaneten aufzuhängen. Wenn auch mit Sicherheit mal wieder kaum verstanden wird, - warum. Aber ums Verstehen, - geht's heute sowieso. Da macht dieses Nichtverstehen, - den Kohl auch nicht mehr fett. Wobei gerade dieser Punkt, eigentlich ziemlich witzig ist, - und mich schon immer beschäftigt hat. Man erwartet von blogs, dass die authentisch sind, - aber der blogling, - soll etwas schreiben, was andere verstehn. Und dies dann auch noch so, - dass sie's verstehn. Versteht das jemand? Genau genommen, - bedeutet dies folgendes; Der blogoleur blubbert gerade so richtig lebensecht vor sich hin. Will heißen, - mit irgendwas, was irgendeinen Menschen, irgendwann und irgendwo, gerade mal eben so mit Leben oder Interesse füllt. Unter Umständen, ist das auch eines dieser Dinger, wo tausend Sachen zusammenkommen, - und nochmals tausend Sachen einen direkten oder indirekten Einfluss haben. Dies muss er jetzt so aufbereiten, dass möglichst viele, (was ich sowieso bestreite), die gleiche Geschichte nicht nur nachempfinden, sondern auch noch verstehen können. Wird es nicht verstanden, ist es auch nicht authentisch, - sondern künstlich aufgesetzt. Wird es verstanden, ist es zwar authentisch, aber eben auch künstlich aufgesetzt. Ganz komplizierte Sache, - so was. Der Witz, ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Es bestehen eine oder mehrere klischeeisierte Standardformen, zur quantitativen Verbreitung aufgesetzter Authentizitäten. Die rudimentärste Form davon, wären z.B. die blogs von bekannten Politikern. Ich setze mich ein für ..... Ich bin überzeugt davon, - das .... War heute um 15 Uhr im Plenarsaal, und habe ..... Versteht jeder , - gelle? Die authentische Wiedergabe, einer tief erfüllten, und hoch komplizierten Menschenseele. "Meine Güte, - der wirkt aber echt, - Karl-Otto. Richtig vertrauenswürdig. Wenn er allerdings seine Bettgeschichten öffentlich erzählen würde, - würde ich den nicht mehr wählen."

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26.08.2012 von eb
Aus dem Kinderbuch für (Ver/Er)wachsene.


(C.) DIN-A3 Polychromos       Klick macht dick.
bild



Herbert, dem genetisch modifizierten Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - war ein wenig langweilig zumute. Seine neuen Freunde, waren alle auf einer märchenhaften Tagung zur Vermeidung demografischer Kalkulationen und ökonomisierender Umtriebe leistungsgequälter Sachträume. So gönnte er sich ein kleines Erschreck-Spiel, - mit einem dieser üblichen Aufklärer, - welche immer dann auftauchten, - wenn sich Unmut gegen allzu methodisierte Märchen sowie Traummanagement breit machte. Der Pilot des Aufklärers, welcher im Auftrag der Aufklärer den Aufklärer flog, - doch noch niemals zuvor einen Größen-gemorphten Wüstenmolch gesehen hatte, - war nachher froh, - lediglich mit dem Schrecken davon gekommen zu sein. Hatte aber erhebliche Schwierigkeiten seinen Bericht zu verfassen, - da es generell, noch keine ausreichende Nomenklatur für evtl. Revolutionen im Märchenland gab.



25.08.2012 von eb
Dozierende Neandertaler.

Die ARD spielt lustig mit Knetgummi und Klischees rum. Was dann andere, als Sexismus empfinden. Als würden heftig übersteuerte Stereotype, nicht tatsächlich existieren. Aber über Klischees zu diskutieren, - macht schließlich auch mir Spaß. Da muss natürlich jetzt die halbe Wissenschaftswelt, hoch-sensibel und schwer gendrig dozierend, über Gebühren und simplen Klamauk her fallen. Während nebendran, - ganze, - und schwer niveauvolle Autokorsos, - intelligent hupend, - halbe Städte lahm legen. Der Rest, entspricht natürlich dem Klischee, des vollkommen aufgeklärten, - und absolut homogenem Gender-Mainstream. Ich persönlich, empfinde übrigens Damen im Nadelstreifen als Klischee. Und irgendwo auch sexistisch. Zumindest, stelle ich mir gerade High-Heels aus Knetgummi vor. Man gönnt sich ja sonst nichts. Neid und Wut? Wut eher nicht. Ein wenig neidisch, - ja. Unbedingt sogar. Z.B. auf Leute, - die gut mit Knetgummi umgehen können. Die Welt der Triebsteuerung, - ist nämlich wahrhaftig, - voll von lustigen Gesichtern. Eine Frage, - finde ich allerdings falsch gestellt. Darf nur das "Öffentlich Unrechtliche" das?



24.08.2012 von eb
Vom aufgeladenen Inhalt, - zeitgemäß ökonomisierter Journalisten.

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bild Nach dem Freitäglichen Durchstöbern medialer Lufthoheiten, nochmals ein wenig Werbung gegen miese Werbung. Wobei sich so mancher vielleicht fragt, was Zeitungen denn jetzt mit Werbung zu tun haben. Nun, - ein nicht gerade geringer Anteil dieser ökonomischen Hasstiraden auf südlichere Beute-Terrains der gleichen Ökonomen, kann unsereiner nicht mehr als Nachrichten ansehen. Sondern vielmehr, als eine Form von Eigenwerbung Deutsch-tümelnder Euronationalisten. Dass auch Public-Relation durchaus eine tragende Säule dessen ist, was Ökonomenhirne so gerne als rational kalkulierbar betrachten, wird von den selben Leuten, ja immerhin wenigstens indirekt vermerkt. Zumindest jedes mal dann, wenn mal wieder Bemerkungen fallen wie z.B., "das hätte er jetzt nicht sagen dürfen, da es nur "die Märkte" beunruhigt." Witziger-weise, denkt ja mittlerweile sogar der Gemüsehändler, - er wäre selbst damit gemeint.

Diesbezüglich, kann man auch ruhig mal in andere Richtung denken. Denn in der Regel, wird das Werbe- und Public-Relation-Geschäft, ja eher nicht so skeptisch betrachtet, - wie von unsereins. Die richtige Selbstdarstellung, hat zumindest noch jeder dieser Heilands-Rationalisten hin bekommen. Und wenn man es schon kritiklos akzeptiert, aber ein wenig die Motivation für den Gebrauch hinterleuchtet, dann "könnte" man damit sogar was richtig sinnvolles machen. Würden die Länder einer Eurozone, tatsächlich europäisch denken, wie es ja gerne mal scheinheilig publiziert wird, dann könnte man eigentlich auch auf die Idee kommen, eine großflächige, ja sogar europaweite Solidaritäts-Kampagne z.B. für griechische Produkte und Dienstleistungen zu starten. Wenn man über so was, ein ganzes Land wie Deutschland, zu leistungs-tragenden Narren von Arbeitgeberverbänden verunstalten kann, dann geht ähnliches, durchaus auch in konstruktivere Richtungen.

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20.08.2012 von eb
Der symbolische Inhalt des Inhalts eines Symboles.
oder auch ... das Kreuz mit dem Symbol (... des Kreuzes vielleicht?)

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bild "Eigentlich sollte man das Wetter ja nehmen, - wie's kommt". Versuchte der Landmann im Hagel, bei 120 km/h Windgeschwindigkeit noch zu sagen, bevor ihn der Blitz traf. Ok,ok, - ganz mieser Witz. Und für eventuell Betroffene, sicher auch recht geschmacklos. Ist eigentlich auch mehr meine Antwort, auf den ständigen Zwiespalt, immer dann auf's Wetter zu schimpfen, wenn es gerade nicht in den eigenen Genussbereich fällt. Wobei ich aber denke, dass niemand wirklich frei davon ist. Und wenn doch, dann wird er spätestens dann seine Meinung ändern, wenn er sich im Winter bei -20 Grad, aus Versehen mal im Bademantel und Sandalen, - auf der Terrasse ausgesperrt hat. Weshalb unsereiner, den üblichen; "Im Winter ist zu kalt", - und "im Sommer zu heiß" - Stöhnern, - sein Verständnis schon alleine von der eigenen Nasenspitze abschneiden kann. Zwischen Harmlos und Gefährlich, können bezüglich des Wetters, zumindest noch alle unterscheiden. Aber dazu, später mehr.

Und im Moment, ist's auch wirklich heftig. Wobei unsereinen aber noch ganz andere Gründe hinsichtlich Hitze belasten, als unbedingt eine damit verbundene körperliche Trägheit. Für Acryl, - ist's einfach zu warm. Das Zeug trocknet gerade schneller, als man noch mit Verdünnungen, dem gewünschten bildhaften Ziel entsprechend ausgleichen möchte. Zudem, macht sich bei diesen Temperaturen, eine latente Gelenkendzündung ausgerechnet in der rechten Schulter, und mit der man sich schon seit längerem herum ärgert, - ganz besonders bemerkbar. Konzentriertes oder gar hitze-bedingtes schnelleres Hantieren mit dem Pinsel, ist im Moment jedenfalls nicht drin. Blei- und Zeichenstifte, lassen sich ob einer anderen Körperhaltung, gerade noch ertragen. Jedenfalls, lümmeln da im Hintergrund unfertige Sachen rum, bei denen man einfach nicht weiter kommt. Das Schlimmste ist aber, die obligatorische ständige Long-Life-Arbeit im größeren Format. Hier grinst mich jeden Tag aufs Neue, ein mittlerweile zwar meinem Geschmack entsprechend schöner, aber lediglich bisher auch nur Hintergrund an. Dessen an-skizziertes Vordergrundleben, - ganz furchtbar kläglich auf Farbe hofft. Ärgerlich so etwas. Schwerstens sogar.

Doch genug gejammert. Denn beim Tippen, - kann man zwar bekanntlich auch die Schultern hängen lassen, - was aber in diesem Fall, erfreulicherweise ausgesprochen entspannend ist. Und da auch Politik immer nur so gut ist, wie die Menschen dahinter, bzw. sogar noch mehr davon abhängig ist, welcher Methoden diese sich dafür bedienen, - konzentriert man sich mal wieder aufs Lieblingsthema; Werbung, PR, Selbstbetrug und all die hübschen kleinen Dinge, mit denen man sich und anderen, ein X für ein U vormachen kann. Politisch, wird's dabei aber eher nur indirekt. Denn auch die, ist meiner Ansicht nach, - lediglich nur ein Teil der Dunkelkammer. Dafür befürchte ich allerdings, - dass es diesmal, - ein ganz besonders langer Text werden wird. Sehen wir es als Versuch an, zwischen dem Inhalt, und dem Füllen eines Klischees, - unterscheiden zu können.

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18.08.2012 von eb
Das Salz der Braunen.

Gut gut, - zugegeben, dass mit der Selbstkontrolle, ist wahrlich ein schönes Gedicht. Aber ich denke, jeder hat auch so seine Grenzbereiche, - wo der Schatten nicht mehr rüber hüpfen kann oder will. Bei mir z.B., gibt es eine Schwelle, die ich irgendwo am humanem Denken fest mache. Nicht an dem humanem Denken, dass man alles verstehen kann, was Menschen sich so gegenseitig antun. Sondern mehr an dem, dass Menschen leichten Fußes und bloßer Lippe, - diesem Antun auch noch zusprechen bzw. es unterstützen. I.d.R. geht bei mir dann schlicht und einfach der Rolladen runter. Nicht gewalttätig,- aber doch mit eindeutigen Worten. Ich meine, Menschen die Menschenverachtendes von sich geben, müssen jetzt nicht unbedingt darauf hoffen, selber dafür auch noch die große verständige Toleranz zu erhalten. Dies würde ihrem Tun, lediglich noch hilfreich zur Seite stehen. Denn auch Demokratie, ist ohne humane Basis, nur nützlich für wenige.

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17.08.2012 von eb
Leere Fliegenfallen und nichtige Fallfliegen 2.
Aus der Reihe; "Metaphysik für Biertrinker."

DIN-A4 Polychr.     Klick macht dick.
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Während Fliegen, das gesteuerte Fallen eines Fliegers ist, ist Fallen, - zwecks fehlender Kontrollmöglichkeiten, stärker ans Schicksal gebunden, - als Fliegen. Beides benötigt aber Bezugspunkte. Nicht nur, - um zwischen Fliegen und Fallen unterscheiden zu können. Sondern auch, um zu wissen, - wie und wo man ankommt. Weshalb im Nichts, mangels Bezugspunkten,- für den Proband, Fliegen und Fallen das Gleiche sind. Der praktische Nutzen dieser Erkenntnis, - hält sich allerdings, zumindest für den Proband, - nicht mal in Grenzen. Trotzdem das Nichts, durch ihn selber, - gar kein Nichts mehr ist.

Was mir jetzt die Weintrinker unter den Metaphysikern, richtiger-weise vorwerfen werden. Denn genau genommen, nimmt jegliche Füllung, ja sogar jegliche Bezeichnung des Nichts, dem Nichts den eigenen Inhalt bzw. Sinn. Was schwer zu verstehen ist. I.d.R. wird der Begriff "Nichts" immer dort verwendet, wo eine Leere vorhanden ist. Eine Leere, ist aber immer an einen Raum gebunden. Und sobald ein Raum vorhanden ist, ist Nichts, - nicht mehr nichts. Denn das Nichts, benötigt weder Raum noch Leere. Es ist einfach "Nichts". Um den tatsächlichen äußeren Rand des Begriffes zu präzisieren, könnte man Heisenbergs Unschärferelation entsprechend analogisieren, und käme beim gleichen Problem an. Bereits schon die einfache Verwendung des Begriffes selber, füllt einen Raum, - und schon, ist da nicht mehr, - nichts. Aber ganz so wild, wollen wir es ja nun wirklich nicht treiben, - und bleiben bei den eher menschlich noch nachvollziehbaren Assoziationen von Nichts. Was die Menschen zu allen Zeiten ihres Daseins dazu verführt hat, - die Welt zu erklären. Und deshalb auch mir, ein paar handfeste Definitionen abverlangt. Wobei man unsereins, natürlich nicht, bzw. nur temporär ernst nehmen muss. Sagen wir, - bis zum Ende der Legislaturperiode.

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16.08.2012 von eb
Leere Fliegenfallen und nichtige Fallfliegen 1.
Aus der Reihe; "Metaphysik für Biertrinker"

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bild

Am Nichts, die Menschen nur noch eines fasziniert,
es möglichst schnell, mit irgendwas zu füllen.
Da Inhalt, ebenfalls nur wenige int'ressiert,
bleibt nur noch, es mit Leere zu zu müllen.

Dabei wird schnell mal übersehn,
dass nichts für Menschen, ist gänzlich leer.
Was noch schwerer ist, zu verstehn,
wenn man dem Nichts gibt, keinen Namen mehr.

Das Nichts, sieht Mensch nur durch den Inhalt,
an dessen Existenz, er es kann bemessen.
Alleine, hat es keinerlei Gestalt,
und ohne Namen, nichts zu essen.

Was wenig hilft, denn ist auch der Inhalt leer,
bringt erst recht das Nichts, kaum sinnvoll's her.

Nun gut, - das Elfsilber ist hier wohl genauso im Nichts hängen geblieben, wie auch die Musik dabei. Und der fünfhebige Jambus, hat Schluckauf. Lediglich stellenweise noch, - spielt der Alexandriner, - wenigstens ein bisschen doch, - den Schlawiner. Aber die schöne füllige Form des englischen Sonetts, mit klar abgrenzbarer These, Antithese und Synthese, hat schon weniger nichtige Nichtsnutze wie unsereins, zum auch stillosen Füllen leerer Flächen verführt. Was hier allerdings alles als sogenannte "natürliche" Hebung gelten soll, würde die Natürlichkeit, auf ein recht armseliges Maß an natürlicher Vielfalt begrenzen. Sollte man, - mal drüber nachdenken. Zudem, fand ich die Unterscheidung in männliche und weibliche Silben, - schon immer irgendwie merkwürdig. Die elfte Silbe, fraß die Milbe, - und ward doch nicht satt. Das respektlose Umrühren geliebter Nomenklaturen, war schon immer, eines der ganz besonders heidnischen Genüsse. Möge die Christenheit, einem Barbaren wie mir verzeihen. Was trotzdem nicht gegen die Irritation helfen kann, dass man für so ziemlich alles, eine durch und durch strukturierte Wissenschaft hat, welche auch der letzten Kreativität noch den Atem raubt, - doch dem simplen kreativen Beraubens der Menschen, im quantitativ großem Stil, - nicht mal mit ein paar Grundregeln beikommen kann.

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14.08.2012 von eb
Umpf.

Kein Mitleid mit den Schönen,
die ständig mit dem Spiegel klönen.
Mit Frauen, die mit lautem Dröhnen,
sich im Bad die Haare föhnen.
Und mit gar fürchterlich Gezeter,
reißen wie verrückt am Kabelmeter.

Ziehn dafür selbst ihr Ende in Betracht,
wenn dabei Wand und Schalter kracht.
Die Wut kocht hoch im Seelenschacht,
um zu gewinnen diese Kabelschlacht.
Ein Riß, ein Funken, - gar ein Schrei,
dann ist's mit Föhnerei vorbei.

Und Frieden herrscht im Badezimmer,
wo trüb scheint nunmehr Kerzenschimmer.
Beleuchtend feuchtes Haar, - wie Glimmer,
doch die Sicherung ist hin, - für immer.
Da hilft kein Grummeln und kein Grolln,
wenn auch noch lachend, - deine Augen rolln.



12.08.2012 von eb
Immer schön positiv denken.
(C.) DIN-A4 Edo/Polychr.       Klick macht dick.
bild



Lass dir das Leben nicht vermiesen,
lass es laufen, - lass dich gehn.
Es ist zu kurz, um zu verdrießen,
drum sei nicht dumm und bleib nicht stehn.

Vergiss die kritisch negativen Raben,
während kluge Füchse, - für dich beten.
Die Welt ist voller guter Gaben,
deren Garten du kannst jäten.

Schau nicht hin, was man verspricht,
während es dir gibt, - was dir gehört.
Denk nur ans leckere Gericht,
und schau nicht so verstört.

Du musst nur an dich selber glauben,
weil alles nur, - für dich gemacht.
Niemand will dir deine Seele rauben,
und keiner da, der dich verlacht.



Drum greif so richtig in die Vollen,
nutz jede Chance, - die sich zeigt.
Für alle, die das Ganze von dir wollen,
und jene, welche wissen, - wie man Lieder geigt.

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Archiv im Format: ca. 20 Paar ungewaschene Socken pro Schublade

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     00320      00300      00280      00260      00240      00220
     00200      00180      00160      00140      00120      00100
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