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20.11.2012 von eb
Der feine Unterschied, zwischen wahrem Wirrem und wirrem Wahrem.

Klick macht dick.
bild Je ökonomischer ein Hirn funktioniert, desto anfälliger ist es dafür, sich über die fast schon zur unbewussten Automation verkommenen Regelmäßigkeiten gewohnter Begrifflichkeiten, auch noch den größten Blödsinn als Erklärung vorgauckeln zu lassen. Indem man sich einzig und alleine darauf verlässt, es als richtig anzusehen, - nur weil man glaubt, es der einfachen Worte wegen, - verstanden zu haben.

Wahnfried der Bergsteiger, - welcher sich auf den Standard-Wetterbericht verlassen hatte, - und nun mit Sommerausrüstung im Schneesturm fest saß.

.....

Wirrnis die Erste. (Nach dem Üblichen.)

Berthold, - als teilweise nicht-bürgerlicher Bürger, der als linker Bürgersoze kein Bürger ist, aber ganz normal lebt, - sich also bürgerlich gibt, - einfach deshalb schon, weil er unter rechten Bürgern lebt, - wovon sich ein nicht gerade geringer Teil links gibt, obwohl er rechts redet, - sah sich mit linken Grünen konfrontiert, welche zu den größten Fans der bürgerlichen Mitte zu zählen sein dürften. Und nun als linke Bürger, die keine Bürger sind, - die Bürgerlichkeit entdeckt hatten. Berthold überlegt sich nun, - ob er nicht doch lieber Pirat werden will. Einmal deshalb, weil diese Berufsbezeichnung viel passender zur Mentalität zeitgemäßer Bürgerlichkeit passt, - welche sich unbürgerlich geben will. Und zum anderen, um sich weiterhin nicht der großen Frage stellen zu müssen, - warum der große systemische Psychotherapeut, die Begrifflichkeit der kognitiven Dissonanz, - wohl insgeheim grinsend, mal lieber nicht systematisch gesellschaftsweit betrachtet hatte, - während andere Systemiker, - ausgerechnet von kollektiver Schwarmintelligenz faseln. Aber dies muss man positiv sehen. Denn eventuell werden es die Soziologen oder sonstige esoterische Systemtheoretiker sein, - welche den Beweis dafür liefern, - dass Quantenphysiker und Kosmologen beide unrecht hatten, - und unendliche, auf einen Punkt konzentrierte Quantelung tatsächlich möglich ist, - die dann zur Singularität führt. ... Und dann ist endlich alles eins.

Hipp, hipp, - hurra. Der bloggende Verrückte ist endlich in der Normalität angekommen. Oder die Normalität zu ihm? - Egal, - also gleich noch eins. Diese Anfänger werden unsereins doch nicht zeigen wollen, - wie das geht?

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18.11.2011 von eb
Qualitätsjournalismus
Oder auch, - die Müsli-Journalisten an der Macht.


Ich wär so gern ein Redakteur,
könnt fröhlich Meinung produzier'n.
Dann wär das Leben nicht so schwör,
und ich bräucht mich nicht genier'n.

Was wirklich ist, das stört ihn nicht,
und bringt nur Ärger mit dem Boss.
Die Wahrheit fällt nicht ins Gewicht,
heut steigt man hinten auf das Ross.

Was einst geschrieben, ist längst vergessen,
wen juckt schon, was die Meinung gestern war.
Papier wird am Verkauf gemessen,
den treibt man über Mumpitz gar.


Die Mär vom wack'ren Journalist,
ist nur noch gut zum heilen Schein.
Wer Recherche an den Kosten misst,
der lässt dies ganz schnell sein.

Der schnellste Weg, ist selber nach zu lesen,
was andere hören woll'n.
Dies ist bisher noch immer das gewesen,
was die auch sagen soll'n.

Die eigne Meinung aller, ist dann überall,
bis hin zum Kunden des Frisörs.
Dort wird sie dann zum Völkerball,
gar lustig, ist das Leben eines Redakteurs.

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17.11.2012 von eb
Soziotech, mal ganz außerhalb des Elfenbeinturmes.

Soziotechnisches System:
Luhmanns Sicht auf Menschen, mit nem Schraubenzieher in der Hand. Bzw. die praxisorientierte Modellierung des Zusammenspiels zwischen Mensch, Schraubenzieher, - und was er damit zu tun hat. Bzw. wie man das Ganze als Prozess definieren, kalkulieren und optimieren kann.

Kognition
wikipedia:
...Kognition ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff, mit dem auf die Informationsverarbeitung von Menschen und anderen Systemen Bezug genommen wird.

.... und anderen Systemen.

Willkommen im Land der nicht schließbaren Systeme, die bei wikipedia bereits informell geschlossen wurden, - und vormals Menschen hießen. Und sich jetzt das Vokabular ihrer eigenen Soziotechnokratisierung, - auch dort selber abholen.

Soziale Kompetenz:
Verfügbarkeit über die leistende Nettigkeit und das umgängliche Verhalten menschlicher Ressourcen, bzw. entsprechender qualitativer Ressourcenplanung.

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16.11.2012 von eb
Arbeitsmarkt

Endlich hatte er es geschafft. Nach dem zweiten Ablauf eines jährlich befristeten Arbeitsverhältnisses sowie einigen folgenden Rationalisierungswechseln, in Abstimmung seines jetzigen Personalservice-Anbieters mit dessen Kundschaft, an welche er als Arbeitnehmer überlassen wurde, - bewarb er sich bei einem neuen Personaldienstleistungsunternehmen. Und erhielt eine Festanstellung als Personalberater/Consultant im Bereich Arbeitnehmerüberlassung. Er hätte zwar lieber in seinem Beruf gearbeitet, - aber so, konnte er endlich wieder sein eigenes Leben planen. Also, - begab er sich auf Menschenjagd.

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14.11.2012 von eb
Freude am Leben.

(C.) DIN-A4 Klick macht dick.
bild Man könnte es wohl als Kompromiss betrachten, dass eine der Triebfedern, zumindest theoretisch vernunftbegabter Wesen, die ständige Suche nach einem ganz bestimmten und sehr individuellen Zustand, - irgendwo zwischen langweiliger Zufriedenheit und hormonell bedingter Glückseligkeit zu sein scheint. Wobei beides, durchaus nicht ohne Gefahrenpotential für Andere ist, wenn die Mittel zum diesbezüglichen Zweck, damit nicht in Einklang zu bringen sind. Meine eigene, - möglicherweise sicherheitsbezogene Zufriedenheit, ließe sich auch nur teilweise darüber erklären, dass spontane Begeisterungsfähigkeit, - sich mehr an Hartkäsesorten, - statt an Waffengattungen orientiert. Jedenfalls ist es auch unter diesen Umständen, - nach wie vor eine Frage der Risikofolgenabschätzung, ob man jemandem einfach mal seine Freude lassen kann.

Helga, die verkannte Schiffsratte, beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten, - welcher nach dem glücklichen Nachwachsen seiner jüngst verlorenen Schneidezähne, - endlich wieder grinsen konnte. Welches er auf dem Deckel des Pulverfasses, - auch wirklich unbedingt jedem, - im Schein der Fackel zeigen musste.



11.11.2012 von eb
Engelsblond, die Zweite.
Märchenstund, mit Sand im Mund.

(C.) DIN-A3 Polychromos      Klick macht dick.
bild



Herbert, der genetisch modifizierte Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - liebte Blumen über alles. Und wenn ihm nicht gerade danach war, versachlichten Träumen ein wenig unkalkulierbare Spannung zu verleihen, dann stromerte der durch den Märchenwald, - und erfreute sich an dessen wahrhaft blumigem Artenreichtum. Tatsächlich, hatte er sich einmal überlegt, ein Buch darüber zu verfassen. Als er seinen Freunden von seinem Plan erzählte, - schüttelten die aber nur belustigt den Kopf. Und wiesen ihn darauf hin, dass es im Märchenwald ja nicht nur die Blumen gibt, die es sowieso dort gibt, - sondern auch all jene, welche anhand von Märchen und Träumen natürlich ständig neu entstehen. Es wäre also von vorne herein, - ein Märchenbuch. Und zudem eines, - welches niemals fertig werden würde. Und damit dies so bleibt, dafür sorgt schon Lisa. Was Herbert zwar seinen Plan fallen ließ, - aber dies doch unter der freudigen Gewissheit, immer wieder neue Blumen entdecken zu können, - die er noch nicht kannte. Und damit auch dies so bleibt, besucht er deshalb erst recht, - auch regelmäßig seine Freundin Lisa.

Lisa ist ein gar liebreizendes Geschöpf. Und wird von allen der Engel vom Märchenwald genannt. Wobei sie zudem auch noch ein ganz besonders beschäftigter Engel ist. Nicht nur, dass sie einen gestandenen Baumchor, achtfedrig zur Bühnenreife dirigieren muss. Zur ihren selbst auferlegten Aufgaben, zählt zusätzlich noch die Verantwortung, für die endgültige Lösung aufkommender Langeweile im Märchenwald. Immer, wenn mal wieder eine Neugestaltung nötig ist, um allzu eingefahrenen Alltäglichkeiten eine kleine Aufweckung zu bieten, - marschiert Lisa in die Berge zu den Riesen. Wobei die Riesen im Märchengebirge, eigentlich die ganze Zeit über nur faul in der Gegend rum liegen, - und schlafen. Bis eben Lisa kommt. Und mit ihren Dirigentenfedern, ein gefühlvolles Liedchen auf den feinfühligen Fußsohlen eines dieser schlafenden Ungeheuer dirigiert.

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09.11.2012 von eb
Abrufbar
Oder auch, - vom Ressourcendenken.

(C.) DIN-A4       Klick macht dick.
bild



Im Schrank des Technokraten,
liegt säuberlich sortiert die Welt.
Hier brauchst du gar nicht erst zu raten,
was dem Technokrat gefällt.
.. Der glaubt, das dies die Welt zusammen hält.

Denn da gibt es feine Sachen,
für jeden Nutzen und auch Zweck.
Aus jeder Schublad Menschlein lachen,
die fröhlich machen jeden Dreck.
.. Und die man dann mit Lachen, - auch schmeißt wieder weg.

In fein sortierten Stapeln abgelegt,
die abrufbar nach Funktionalität.
Denn was nach Bedarf den Schrank bewegt,
kalkuliert die Menschen wie Gerät.
.. Und erklärt dies listig zur Humanität.

...

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07.11.2012 von eb
Vom Expertentum, - 9000 Meter über dem Meeresgrund.

Klick macht dick.
bild Naja, - ist doch auch für die Medien mal nett, wenn sie nach dem ganzen "die Märkte" oder "die Mitte", - auch mal mit "Transatlantik", ein Wort mit mehr wie sechs Buchstaben über-strapazieren dürfen. Manchmal hab ich das Gefühl, dass alle Redakteure und Moderatoren, so eine Art gemeinsames Notizbüchlein besitzen. In welchem dem Thema entsprechend, für alle auch die gleichen Nichts-ist-Alles- und Alles-ist-Nichts-Schlagwörter oder Phrasen, zum Programmieren der Massen stehen.

Jedenfalls, - nach den medialen Statements zweier; "erfahrener", wie sogar noch eines; "sehr" erfahrenen Trans-Atlantik-Experten zur US-Präsidentenwahl, - fühlte ich mich denn doch, transzen- wie auch dental, - schwer berührt. Dass die gleichen Figuren, außerhalb gerade aktuell medialer Siedepunkte, ansonsten eigentlich nur Politiker und Journalisten heißen, - verleitete mich dazu, - mal wieder meine transhessischen Verbindungen zu pflegen. Will meinen, - ich rief aus BW, einen alten Bekannten in NRW an, - um seinen Ratschlag für die perfekte Experten-Karriere zu hören. .... mehr


03.11.2012 von eb
Milch, - und das Porträt vom Schein des Seins.

(C.)DIN-A4 Blei     Klick macht dick.
bild Rehabilitationsmaßnahmen für temporär stillgelegte Knochenwerkzeuge, sollten auch beim künstlich zivilisierten Stifte- und Pinselschwinger, - nicht am Model scheitern. Nun könnte man argumentieren, dass unsereiner weder Lust noch Laune noch Kohle hat, sich Gedanken über ewig grinsende, aber trotzdem teure Models zu machen. Was aber nicht der Wahrheit entsprechen würde. Denn für jemanden, der sich mit Kunstwelten und den Dingen zwischen Schein und Wirklichkeit beschäftigt, sollte weder Agentur, noch evtl. Kosten ein unüberwindliches Problem darstellen, - solange es Barbie-Puppen gibt. Dazu muss man nicht mal Kinder berauben. Und als männlicher Ü50, - Castings im Spielwarengeschäft zu betreiben, muss ebenfalls nicht an der Kasse mit dem Satz enden; "Ähhh, - ist für meine Tochter", - wenn andere, - natürliche Models zu unechter Natürlichkeit bewegen möchten. Und spätestens an diesem Punkt, fängt auch bei Farbenklecksern, - die übliche Diskussion über natürlich Unechtes und echt Künstliches an.

Wobei ich Portraits, - ganz besonders blöde finde. Fotorealismus erst recht. Schon die Annäherung, - an die möglichst reale Darstellung ist mir suspekt. Zumindest, - solange ausgerechnet dort, - der Manipulationswille am größten ist. Und beim Porträt kommt noch extra toll hinzu, - des Porträtierten eigenen eitlen Wünsche an diese Realität. Als wenn's keine Fotoapparate gebe. Sollen sie sich doch mit ihrer Knipse vor den Spiegel stellen, - und schon, - haben sie ein schönes Bild von ihrer Kamera. Welches die Erkennbarkeit der Person dahinter, auch nicht schlechter verbirgt, - als die sensible Retuschierung zum schönsten und tollsten Wesen der Weltgeschichte. Wobei man gerade dort, genau die Leute trifft, - welche Märchen für kindisch, - Surreales für nutzlos, - Computerspiele für schädlich, - und virtuelle Welten für weltfremd halten. Kurzum, - all jene, welche dem ehrlich Unechten, dass unecht Ehrliche als Realität gegenüberstellen. Das ist wie ein Porträt, von unserer Bundeskanzlerin. Meine Güte. Naja, - eine Frage des Stils. Das muss den Briten lassen. Stil, - haben sie. Wobei im analogen Schluss, dem Künstlichen, - auch gerne mal das vermeintlich Natürliche gegenüber steht. Was mich, wenn auch irritierend, - jetzt blitzschnell, - zur Milch wechseln lässt.

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01.11.2012 von eb
Von den Märchen in uns.
Klick mich.
bild


Das Kind im Mann,
- im Gesicht des Mondes.
Es fragt dich irgendwann,
was es für dich tuen kann.

Und auch die Frau,
- welche ist gar gruselig erwachsen.
Fühlt Träume, die nicht gar so schlau,
wenn glitzernd lacht der Abendtau.

Dann strömt herein,
- die Märchenwelt.
Lässt Klugheit Klugheit, Dummheit Dummheit sein,
doch Herzen lachen, unglaublich hell und fein.

Wer dies verlernt,
- sieht nur noch neidisch Kinder lachen.
Lässt rastlos schlagen, leer und abgehärmt,
ein trocken Herz, das nicht mehr wärmt.

Illustr. v. Hans Baluschek zu Peterchens Mondfahrt, 1918.



31.10.2012 von eb
All Hallows' Eve.

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26.10.2012 von eb
In eigener Sache.

Bei mancher Grippe, - reißt endgültig die Strippe.
Keine Ahnung, wie man das jetzt erklären soll. Komplizierte Geschichte. Also, - probiert man's mal folgendermaßen.

Aufgrund medizinischer Indikation, aber nur teilweise möglicher Diagnose, muss diese Praxis vorübergehend, aber erfreulicherweise fühlbar nur für einen absehbaren Zeitraum geschlossen bleiben. Wobei aber trotzdem versucht wird, kurze Behandlungen zwischendurch, sozusagen mit links zu ermöglichen. ... Falls möglich.

In Eil- bzw. Notfällen, bzw. sowie überhaupt, sei jedoch auf folgende, zur Zeit aktive sowie nicht-kommerzielle Praxisvertretungen hingewiesen, - welche selbstverständlich von unsereinem, sowieso nicht vertreten werden könnten. (Eventuell stellenweise subjektiv mögliche Hochstapelei mit Doktorentiteln, kompensieren sich durch tatsächlich vorgenommene, real existierende sowie Plagiatsfreie fachspezifische Arbeiten mit zudem einwandfreier, - zumindest Analyse.)

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24.10.2012 von eb
Höher, weiter, schneller.
Klick,- macht dicker.
bild







Was nun?





Wahnfried der Bergsteiger, - der sich auf dem Mt. Everest überlegte, ob er den Rest seines Lebens nun als Touristenführer verbringen muss, - oder sich mal als Tiefseetaucher versuchen sollte.



20.10.2012 von eb
Zeitsprung
oder auch; Hiiiiiilfe.

Klick macht dick.
bild Was den Science-Fiction vom reinen Fantasy trennt, (trennen möchte), ist das An- bzw. Weiterdenken, auch in wissenschaftlichen Umfeldern bereits diskutierter Möglichkeiten. Wobei zugegeben werden sollte, dass mehr als oft unklar ist, was jetzt fantasievolle Wissenschaft oder wissenschaftliche Fantasie ist, - bzw., - wer letztendlich der tatsächliche Erzeuger der ursprünglichen Idee war. Einer der Autoren, welche jedenfalls immer noch weitgehend, und dies sehr konsequent, dem klassischen Urgedanken des Science-Fiction treu geblieben ist,- ist Jack McDevitt. Auch unbeeinflusst von den irren Fantasien vollkommen exaltierter Weltraumszenarien, durch die wiederbelebte Space-Opera, bleiben seine Romane ungebrochen klar, überlegt, durch-strukturiert und angenehm bodenständig. Naja, - letzteres immer am Genre gemessen ;-) Wobei ihm trotzdem, angesichts gleich mehrerer unterschiedlicher Geschichtsuniversen, - alle mit höchst unterschiedlichen Personen und Charakteren, - zudem eine bemerkenswerte Vielfalt gelingt. Was ihn merkwürdigerweise auch Klischee-loser werden lässt, als die Adepten des gerade aktuellen Genre-Hypes. Dabei darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass dies für deutsche Leser, auch speziell durch die immer gleiche wunderbare Übersetzerin Frauke Maier lebt. So ist es nicht verwunderlich, dass selbst ein Ausreißer aus den eigenen Romanreihen, (Wovon übrigens jeder Einzelne davon, auch wie ein abgeschlossener Roman gelesen werden kann.), sogar trotz eines im heutigen SF mittlerweile recht abgelutschten Themas wie Zeitreisen, bei ihm immer noch zu einem lesenswerten und spannenden Buch wird. Doch sollte dies hier nicht zu einer Hommage an Jack McDevitt werden. Dafür gibt es jede Menge andere Gründe, es doch ein gutes Stück edler zu gestalten. Unsereiner, hat sich aber an einem Detail aus einem seiner Bücher, - im wahrsten Sinne des Wortes "aufgehängt". (Treffender wäre; "deadlock"). Ob man es allerdings als Entspannung zum Wochenende betrachten könnte, ist jetzt ebenfalls ein wenig zweifelhaft.

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19.10.2012 von eb
Aus der Not eine Tugend machen.

Klick macht dick.
bild Ab einer gewissen Häufigkeit, sollte man Sprüche wie zum Beispiel; "Die Krise als Chance begreifen", nicht nur auf ihren Ursprung untersuchen, sondern auch den Gewohnheitscharakter dahinter mal wieder in Frage stellen. Solcherlei als Weisheiten dargestellte Sprichwörter, haben meistens einen entscheidenden wunden Punkt. Bei welchem unweigerlich der Verdacht aufkommt, dass ihr Zweck eigentlich nur darin liegt, - genau davon ablenken zu wollen. Bei "Not", - wie auch "Krise", wäre dies z.B. der Umstand, dass beides, - nicht immer, und ganz bestimmt nicht so automatisch, - wie diese Sprüche benutzt werden, - das Ergebnis höherer Gewalt sein muss. So manches in Not geratene Opfer einer Krise, mit solcherlei Sprüchen ab zu speisen, lässt jedenfalls auf gewaltigen Mangel an gesundem Reflexionsverhalten schließen. Sprüche wie; "Das Beste daraus machen", sind jetzt auch nicht unbedingt geistreicher, - aber doch einen Tick ehrlicher. Einfach deshalb, weil man hinten dran wenigstens noch anhängen kann; " - was man selber, bzw. der, die oder das, - verbockt haben." Denn in der Regel, ist mehr als zweifelhaft, dass tatsächlich die Chance ergriffen wird, - eine Tugend zu erarbeiten.

Helga, die verkannte Schiffsratte, beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten, - welcher mit den ersten zarten nachgewachsenen Spitzen seiner Schneidezähne, zwar diesmal nicht auf den Hart-, sondern Weichkäse zielte, - der aber doch hinter der gleichen Käseglocke lag, an welcher er sich die alten Zähne ausgerannt hatte.

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16.10.2012 von eb
Engelsblond
Aus der Reihe: "Gehörntes Klischee, - der Teufel ist ne Fee."
(Recht zwielichte Hommage, - an den Pin-Up-Comic.)

(C.) DIN-A2-Blei       Klick macht dick.
bild


Für den gesundheitsbewussten Belaster beider Hirnhälften, - mal wieder was anderes. ... Nun, - ja. ... Das ist jetzt trotzdem nicht so ganz einfach zu erklären. Zudem ist es ja auch lediglich erst nur eine grobe Skizze. Dies liegt einmal an der immer noch bockigen rechten Schulter. Was zwar glücklicherweise nicht bis in die Tippfinger geht, aber feinere Pinseleien immer noch schwerstens beeinträchtigt. Andererseits, hat man aber bereits auch mehrere Ideen dafür, - was angesichts der Qual der Wahl, den momentanen Plan für die weitere passende Umsetzung sowieso missen lässt. Man schwankt immer noch, zwischen Herbert dem Wüstenmolch, und einer größeren Leinwand, auf welcher dieses, vom üblichen Spektrum animativer Posen befreite Pin-Up-Girl, ebenfalls bedenklich märchenhaftes Unwesen treiben könnte. Die Kernfrage dabei ist, ob die Dame sich besser zum Acht-fiedrigen Dirigieren eines Baumchors eignet, oder als Stimmungskanone zum Kitzeln der Füße schlafender Riesen im Märchenwald. Generell, - ist deshalb aber auch blond, jetzt noch nicht wirklich blond. Wobei blond, - aber genauso wenig überall als Diskriminierung gegenüber einer Haarfarbe verstanden werden sollte, wie es mit dem Gelb einer Banane zu verwechseln ist, in welches sich für unsereinen, - das Universum, im Laufe des weiteren Textverlaufes, - zwangsläufig dann doch wieder stellenweise verwandelt hatte.

Bleiben wir aber vorläufig erst noch beim Motiv. Welches ich mal versuchen würde, - folgendermaßen zu erklären. ... So was passiert, wenn der Schalk im Nacken des Liebhabers von Comics und gleichzeitig Märchen- wie Kinderbüchern, (ein echtes Stilproblem meinerseits :-), sich Gedanken darüber macht, dass bisher auch wirklich kein noch so großer Künstler oder Bildhauer, sich getraut hatte, die gesamte Spannbreite von Engelsflügeln zu gestalten, - die nötig wäre, um einen annähernd humanoiden Körper tatsächlich zum Abheben bringen zu können. Was unsereins aber verstehen kann. Denn würden sie es tun, müssten sie die Federn einem Muskelpaket anhängen, welches nun wirklich nichts mehr mit dem liebreizenden Antlitz von Engeln zu tun hat. Kurzum, - bei Engeln, reden wir also von Gestalten, die ständig nur so tun als könnten sie fliegen. Da sind mir meine Teufelchen denn doch lieber. Die ziehen wenigstens keine eitle Show ab. Andererseits, wenn das mit dem Fliegen sowieso nicht hin haut, muss man auch nicht sinnlos mehr Farbe dafür verplempern, - als nötig ist.

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14.10.2012 von eb
Die Logik des Profits.

Bei einem gemütlichen Beisammensein, ging es dereinst um das Thema Piraten, Urheberrechte, Datenklau und Contentmafia, - sowie der allseitig zerschredderbaren Kunstgeister, - von denen alle profitieren (wollen). Hierbei fiel der Satz eines Teenagers; "Wo soll das Problem sein? Ist doch logisch. Wenn die so dumm sind es so öffentlich zu machen, dass es jeder benutzen kann, - dann wird das eben benutzt." Punkt. Und eine Form von Widerspruch, war bei keiner anwesenden Altersklasse zu sichten.

.... "Ist doch logisch" .... Ist es das? (T)here (i)s (n)o (a)lternative?

Merkwürdigerweise, - musste ich dabei an einen ganz alten Film denken. "Die Frauen von Stepford". Nicht die blödsinnige Komödie von 2004 mit Nicole Kidman. Sondern das Original von 1975 mit Katharine Ross unter Regie von Brian Forbes. Welches sich weitaus näher am entsprechenden Roman von Ira Levin orientiert hatte. Und auch um ganze Welten besser, die normalisierenden Übergänge alltäglicher Bürgerlichkeit zeigte, - welche dann in Akzeptanz enden. Nachdem die letzte "echte" Frau im Ort, (Joanna Eberhart, gespielt von Katharine Ross), kurz vor ihrer Ersetzung durch ein willfähriges Roboter-Duplikat, von diesem ermordet wurde, fragte sie den dabeistehenden Konstrukteur des Ganzen noch; "Warum ?" Und er antwortete nur; "Weil wir es können."

Ich weiß noch, dass ich mir damals als Teenager überlegt hatte, dass es wohl eine Frage der Motivation sein müsse, warum und wie man etwas benutzt, - was man kann. Und dies, - wird dann normal.

.... Kommentare


12.10.2012 von eb
Von Sparten und Schuhkartons.
(Vorsicht, - schwere Textwüste)

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bild Nun kommt unsereiner ja ursprünglich aus der Ecke, welche sich so gerne den Alleinanspruch für Kreativität aufs Hemd gebügelt hatte. (Wieso auch immer) Speziell, - sogar aus der Werbeecke. Hatte sich aber bereits schon sehr früh dafür entschieden, dies eher etwas unabhängiger, - privat zu betrachten. Und in beruflicher Hinsicht, sich mal mit ehrlicher Arbeit in mehr technischen Umfeldern zu versuchen. Was ja immerhin über Jahrzehnte hinweg, bis auf die bereits erlebten und zu erwartenden weiteren Folgeschäden Schröderscher Hirnrisse, - sogar mehr als gut funktioniert hatte. Wobei erwähnt werden sollte, dass diese Geschichte mit dem lebenslangen Lernen, - auch für Autodidakten, im Sinne Profilwütiger Profiler zeitgemäßem Managements, - gründlich in die Hose gegangen ist. Aber unabhängig davon, auch zu der Feststellung führte, - dass ein Großteil des technischen Zeugs, - anscheinend auch nur noch zur Werbung taugt.

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09.10.2012 von eb
Politische Nebenbodenständigkeit.

Den Vogel in Sachen Bodenständigkeit, schoß heute morgen der FDP-Politiker Stephan Thomae im D-Radio ab. Welcher sich bezüglich der Nebeneinkünfte von Politikern in folgender Form äußerte.

Grundsätzlich müssen wir uns aber überlegen, was für einen Politikertypus wollen wir eigentlich haben, wollen wir einen Politiker, der ganz von der Politik abhängt, oder einen, der auch noch geerdet ist, der noch weiß, wie die berufliche Wirklichkeit spielt, der noch einen Fuß in der Wirklichkeit hat und weiß, wie schwer das Geld verdient ist.

Mal ganz davon abgesehen, dass man den Politikertypus abhängig von der Politik, - oder abhängig von Wirtschaftsinteressen sehen soll, - liebe Freunde, - freut euch. Die Zeit der Mühsal ist vorbei. Denn die Arbeitswelt, hat sich grundlegend geerdet. Plant pro Woche einen Vortrag vor z.B. einer Aktionärsgemeinschaft ein. Oder in einem Industrieunternehmen, - vor einer Versicherungsgesellschaft, - vor einem Arbeitgeberverband, - oder in ähnlichen illustren Kreisen lernwilliger Profitmaximierer. Welche für eure zarten Ratschläge gerne bereit sind, - eure Bemühungen mit z.B. 7000 Euro pro Abend zu vergüten. Dem durchschnittlichen Arbeitnehmer in den unteren Gehaltsklassen, würde ungefähr ein halber Vortrag pro Monat reichen, - um den Rest der Zeit, dann untentgeltlich Politik machen zu können. Denn dies, ist die Wirklichkeit, - oder?

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08.10.2012 von eb
Irgendeine kluge Überschrift. (Keine Ahnung, - welche)

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bild Der tiefste mögliche Fall, muss nicht unbedingt der von der Bergspitze sein. Sinnigerweise, haben Berge in Richtung des Fallenden, - eher Hindernis-Charakter mit stellenweise harter Bremswirkung. Was den Vorgang des Höhenverlustes, i.d.R. mit ausreichend Beschäftigung versorgt, - welche einem nicht allzu viel Spielraum lässt, über die Situation nachdenken- und entsprechende Erkenntnisse sammeln-, geschweige denn, - sie weiter vermitteln zu können. Würde man das Raumschiff Erde allerdings kopfüber fliegen lassen, könnte dieser lästige Zustand, bei zusätzlicher Umkehrung der Bordschwerkraft, in den endlos langen Fall ohne jede Einschränkung übergehen, - und so grenzenlose Freiheit, für genauso grenzenlose Erkenntnisse bieten.

Wahnfried der Bergsteiger, .... der sich jüngst beim Schlittenfahren, - und nach Konsum eines Sloterdijk -, Gedanken über den Sinn philosophischer Ausarbeitungen machte, welche die Freiheit vom Bodenkontakt, auch noch systemisch betrachten. Die Erkenntnis, dass Konstruktion, zur konstruktiven Kritik an Konstruktivität nicht viel taugt, - ließ ihn allerdings kurz vor dem Baum, - bei Foersters ästhetischem Imperativ; "Willst du erkennen, - lerne zu handeln", - landen. Der Philosoph in ihm, überlegte ungefähr für den Bruchteil einer Sekunde, wie groß wohl der Unterschied, zwischen der praktischen Handlung, und der konstruktiven künstlerischen Wiedergabe davon sein würde. Der Schlittenfahrer allerdings, - war heilfroh, dass er gerade noch rechtzeitig, - die Kurve gekriegt-, und dabei zumindest gelernt hatte, - dass er das nächste Mal vielleicht besser aufpassen sollte. Und Wahnfried, - hieße nicht Wahnfried, wenn er im Satz, - dass sich die wirkliche Welt immer dort offenbart, wo die üblichen Konstruktionen scheitern, - nicht den herrlich lebendigen Moment entdeckt hätte, der auch trotz "via moderna", den Realisten genauso wie den Nominalisten, genug Stoff zum Streit bis zum Ende aller Tage bieten würde. Und da ihm Schlittenfahren im Kreis genauso wenig Spaß macht, wie die Ästhetik der Elaboration leerer Inhalte, die sich aber furchtbar klug anhören, - hat er schon die nächste Bergtour geplant.





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