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26.05.2013 von eb
Meine Güte.

Ahhh, - ja. Ist ja ganz was neues. Es gibt jetzt eine Studie, die belegen könnte, dass sich Journalisten nicht dabei wohlfühlen, mit einer Schere im Kopf herum zu laufen. Das muss man natürlich erst mal ausdiskutieren. Möglichst mit einer großen Runde aus Wissenschaftlern und Journalisten. Für die Opfer der Schere, benötigt man ja sogar eine Jury, die aus solch kompetentem Expertentum besteht. Ohne Studien, - geht in diesem Lande ja auch nichts mehr. Eine Rechereche über die innere Pressefreiheit, innerhalb ländlich patriotisch und ideologisch ausgerichteter sowie leistungstragend gestimmter Redaktionen, - fällt nicht ins redaktionelle Metier. Dafür bedarf es Studien. Große Wissenschaft, - und so. Nach einer Umfrage unter Angehörigen von auf dem Friedhof Bestatteter, kam man zum Schluss, dass dort Menschen begraben liegen. Nach gut zehn Jahren ultimativer medialer Einheitsplorre und bundesdeutschem Qualitäts-Kampagnenjournalismus, zugunsten der Ökonomie der eigenen Entlassungsangst, kommt die Qualität mittlerweile zum qualitativen Erkennen, dass intern die Qualität doch schwer zu wünschen übrig lässt.

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24.05.2013 von eb
Der zeitgemäße Ego-Verstärker für Selbstgerechte.

Liebst du mich nicht,
- fehlt dir Geduld.
Lieb ich dich nicht,
- trägst du die Schuld.

Bist du nicht schön genug,
- passt du nicht in den Plan.
Bin ich nicht attraktiv genug,
- hast du einen Schönheitswahn.

Bringst du mir keinen Wert,
- sinkt heftig deine Brauchbarkeit.
Ist mein Nutzen dir nichts wert,
- fehlt's dir an Bescheidenheit.

Bist du nicht fair zu mir,
- dann ist das ziemlich schlimm.
Ich bin nicht fair zu dir,
- sagt lediglich dein Grimm.

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20.05.2013 von eb
Erste Informationen über die Trolle im südwestlichen Märchenwald.
(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
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Hannibal

Hannibal gehört zur seltenen Art der echten Schrecktrolle. Also die Art, mit der immer noch blöde Menscheneltern glauben ihren Menschenkindern mit drohen zu müssen, wenn die sich mal nicht auf die Minute genau die Zähne putzen oder rechtzeitig die Finger waschen. Das hat den armen Hannibal, der Kinder eigentlich mag, dermaßen verunsichert, dass er sich nur noch in den hintersten und finstersten Dickichten des Märchenwaldes herum treibt. Er wirkt ein wenig schmuddelig, was im Wald aber nun kaum jemand stören wird. Außerdem ist er ein wirklich prima Kerl, mit dem man stundenlang Matschburgen bauen oder Schlammlieder blubbern kann.

Beschämender-weise, muss ich übrigens feststellen, dass Nadja, die Welt der Trolle auf ihrer Seite des Märchenwaldes eindeutig besser kennt, als sich unsereiner die Mühe gemacht hätte, seine diesseitigen spärlichen Schnappschüsse auch nur beschreiben zu wollen. An der hiesigen Ecke des Märchenwaldes, sind die Trolle mehr oder weniger Einzelgänger. Will meinen, ständig auf Achse befindliche Waldläufer, die sich mit allem Möglichen den Lebensraum teilen müssen. Jeder von ihnen, trägt seine eigenen Geschichten und Märchen mit sich herum, und ist auf seine Weise geheimnisvoll. Als Entschuldigung, kann ich nur anbringen, dass ich wahrscheinlich zu sehr auf die Abenteuer von Herbert dem Wüstenmolch konzentriert war. Von welchem eben auch ein Großteil der eigenen Informationen über Trolle stammen, denen er auf seinen eigenen Wanderungen begegnet ist. Trotzdem ist dies eindeutig zu oberflächlich gedacht. Also habe ich mich bemüht, erst mal in der digitalen Galerie, die Märchenwelten ein wenig übersichtlicher zu gestalten. Und nachfolgend auch an dieser Stelle, wenigstens die bisher doch recht spärlichen Informationen weiter zu geben, die mir Herbert bisher vermitteln konnte. Erfreulicherweise, hat er in Zukunft sowieso vermehrt mit Trollen zu tun. Was mir sicher mehr und auch ausführlichere Beschreibungen ermöglicht. (Hab ich mich doch nun wirklich gut raus geredet, - oder?)

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18.05.2013 von eb
Frohe Pfingsten.
(C.) DIN-A3 Pastell      Klick macht dick.
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Also, dass da links, bin natürlich jetzt nicht ich. (Unsereiner würde niemals eine grüne Pudelmütze anziehen.) Das ist Ludwig. Ein ausgesprochen netter Pfingsttroll, der sich freundlicherweise bereit dazu erklärt hat, den Monitor frei von Pfingstrosen zu halten. Nur zur Sicherheit. War beizeiten recht heftig mit Pollenkrieg beschäftigt. Im Moment ist zwar abflauende Birke angesagt, und offensichtlich bin ich da in einen wahren Sturm gekommen, wo ich gar nicht wusste, dass ich überhaupt allergisch sein könnte. Und bei kommendem Gräser- und Blumenzeugs, bin ich jetzt einfach mal vorsichtig. Jedenfalls ist nach umfangreicher pneumatischer Auswurfmechanik im Hals- und Nasenbereich, die Stimme gerade so gut wie weg. Aber bis spätestens Dienstag, muss das wieder in einem Zustand sein, wo ich meinen gewohnten Feldzug zur Ächtung des Rasenmähers, wieder reinen Herzens fortführen kann. Nachdem ich, zugegebenerweise, meinen Glauben daran doch kurzfristig verloren hatte, ist mir noch rechtzeitig eingefallen, dass das Ganze nur eine ziel-gerichtete Aktion der Garten-baumärkte zur Demagogie frei wucherndem Pflanzen-reichtums gewesen sein konnte. Ich habe also keineswegs die Seiten gewechselt. Die hehre Fahne zur Verteidigung und Förderung blühender Wiesen, trägt unsereiner sogar noch durch Pollengewitter.

Was allerdings auch so seinen zeitlichen Beschränkungen und Verwaltungen des eigenen Energiehaushaltes unterliegt. Denn ab nächste Woche, gibt es auch beruflich wieder viel Neues. Übrigens, - diesmal ausnahmsweise so richtig mit Sozialversicherungspflichtig, - keine Zeit-, Leih-, befristet-, Dingensarbeit, Profilmeierei, Human-Ressources-Gehampel, mehrdimensionalem Übermanagement oder sonstigen Resultaten eines langfristig sich selbst erlegenden Glaubens an den perfekt im Voraus kalkulierbaren Prozess. Doch, - das gibt es durchaus noch. Was sinnigerweise die Eigenmotivation, zumindest bei mir, schon im Vorfeld gleich mal ins Unermessliche steigert. Nach jetzt gut einem Jahrzehnt ausgesprochener Merkwürdig- und Unmöglichkeiten in diesem Bereich, darf ich mir die ganz persönliche Freude daran, - einfach mal genauso egoistisch gönnen, wie ich ausnahmslos allen natürlich das gleiche Glück gönne. Wie immer, - sie das auch sehen mögen.

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14.05.2013 von eb
Leseempfehlung
Interview zur Demografie.
Da wird massiv Angst geschürt.

Nun ist es glatt passiert. Hier an diesem Orte, fallen schwere Worte. Dass unsereiner mal eine Leseempfehlung ans Öffentlich-Rechtliche abgibt, - hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Nachdem uns gut über ein Jahrzehnt lang, Meinungs-stiftende Experten von Stiftungen und Arbeitgeberverbänden, so ziemlich jeden Aktionismus zum "ganzheitlichen" Ausräubern, Privatisieren und Vernichten eherner Infra-, Arbeits-, und Sozialstrukturen, auch noch per Agenda, unablässig und Partei - übergreifend, - über die Angst vor einem Orakel verkauft haben, - freue ich mich denn doch, - über ein wenig Hirn und Ehrlichkeit, - auch in diesem Medium. (Ich hab ein wenig Angst, dass das Interview einfach verschwindet. Und hab's mir lokal kopiert. Man will doch seinen Kindern mal erklären können,- warum und wieso.)

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12.05.2013 von eb
TROLL COLLECT.


(C.) DIN-A4 Blei Klick macht dick.
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Nobody ist perfect. (Aber auf mich hört ja niemand.) Was seine schönsten Auswirkungen auf jeden Fall dann hat, wenn halbwegs erwachsene Menschen, (naja), anfangen Spaß an so richtig sinnlosen, unfunktionalen und überhaupt nicht nützlich zu verwertenden Dingen zu entwickeln. Und bevor jetzt jemand bezüglich der Überschrift, an irgendwelche Unternehmens-verbünde zum Entwickeln von Maut-Systemen auf bundesdeutschen Autobahnen denkt, so muss ich darauf hinweisen, dass manchmal nur ein einzelner Buchstabe ausreicht, um das komplette Gegenteil meinen zu können. Hier geht's nicht um Autobahnen, auch nicht um Abzocke, sondern um Trolle. Und ich darf mit großer Freude kundtun, dass sich die geschätzte Kollegin, und vor allen Dingen von mir bewunderte Künstlerin, Nadja Maria Schwendemann, spontan zu einer Interessengemeinschaft zur Wiederbefüllung entleerter Märchenwelten, mit skurrilen Gestalten entschließen konnte. Die Kooperation TROLL COLLECT, versteht sich als Versuch zur Förderung des Märchenhaften sowie zur Entschleunigung der Welt. Speziell auch für Ausgewachsene ohne allzu großen Anspruch auf verwachsene Erwachsenheit mit aus-gewachsenem Hang zu Wachstums-beschleunigungs-gesetzen.

Als kleine Einstimmung in künftig zünftig mögliche Trollheiten, darf ich mich glücklich schätzen, noch zwei Einblicke in Nadjas wunderbare Ausdrucksstärke gewähren zu dürfen. Die natürlich auch am anderen Ende des Märchenwaldes zu finden sind.

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09.05.2013 von eb
Das Rechts in der Mitte.

Der Wolf der in der Meute lacht,
das Lamm das meist als Beute weint.
Es scheint des Schicksals große Macht,
auf wen davon die Sonne scheint.

Dies Muster nimmt man einfach, wie es ist,
und erklärt damit, Endgültigkeiten.
Verwandelt noch das Raubtier das die Beute frißt,
in natürlich monetarisierte Scheußlichkeiten.

Aggression, die aktiv gar nach Fortschritt flucht,
und auch noch fragt, was je die Kunst gebracht.
Während passiv man den Frieden sucht,
und Klischees, als Realität verflacht.

So reagiert man panisch noch auf jede Änderung,
pragmatisch, taub, und auf sich selbst bedacht.
Realität die wandert ohne Wanderung,
bleibt stets im Muster, - das sie selber macht.

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05.05.2013 von eb
Berlin, - ein Dorf wie jedes andere.

Nü ja, - bei manchen Dingen, weiß man nicht so recht, was man davon halten soll. Auch wenn man als Nei'g'schmeckter, sprich Zugezogener im schwäbischen Grenzland, dessen ursprüngliche Heimat mal in den lieblichen Hügeln des Bergischen Landes lag, durchaus einige Dinge nachvollziehen kann. Ganz bestimmt nicht soweit, dass man ausgerechnet Käthe Kollwitz mit hiesig beliebten Teigwaren besudeln muss. Aber auch nicht, mindestens genauso geschmacklose Entgleisungen, welche sich da im Allgemeinen, - zwei Parteien liefern. Deren gemeinsamer Bundestagsvizepräsident, genauso wenig wie in ihrem Dialekt vernagelte Bäcker, sich nicht an unterschiedliche Bezeichnungen für ein und das gleiche Brötchen gewöhnen können. Solcherlei alberne Stullen-(Butterbrot)-Rhetorik, ist eigentlich ein Zeichen von allzu intensiv gelebter Heimatromantik mit eigener "Dorf"-Dialektik, - ohne jeden Humor. Welche jede für sich, natürlich auch den Anspruch auf eine Weltsprache geltend machen möchte. Wenn da die nötige Selbstironie fehlt, - ich meine die, - mit dem zwinkernden Auge, des die eigenen kulturellen Eigentümlichkeiten Liebenden, aber dennoch die Welt Sehenden, - dann wird das ganz schnell zur Einfalt. Und auch Berlin, - zu einem Dorf. Zumindest mal, - scheinen die Städte dieser Welt, noch so groß sein zu können, - eine Aussage für menschliche Horizonte, - ist das nicht. Und egal wo, - und auch in welchem Dialekt, - zum Schluss sind das dann die Leute, die einem mit diesem; "Kanscht net recht Daitsch schwätze" - kommen, von Menschen aus anderen Ländern dann fordern, dass diese Deutsch lernen. .... Und sie danach dennoch nicht verstehen (wollen).

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03.05.2013 von eb
Der Troll im Nebel, (der Geschichte),
..... und auch in jedem selber.

Nicht ganz so ernst zu nehmende Trollforschung.

(C.) DIN-A3 Skizze Blei,       Klick macht dick.
bild Zugegeben, - für einen blogger und gleichzeitigem Liebhaber von Märchen, - stellenweise ganz schön zwiespältig und verwirrend. Trotzdem, - nicht nur für Erstere, - ein wirklich schönes Thema; Trolle. Die haben alleine schon in diesem Metier, ganz schön viele Gesichter und Ausdrucksformen. Da gibt es z.B. den Radau-Troll, den Werbe-Troll, den; "dir fehlt jede Bildung und ich bin überhaupt der Klügste" - Troll, der; "mehr auf meinem blog zu der Weisheit letzter Schluss" - Troll, und natürlich den gemeinen Polit- oder/und Meinungstroll. Und mitunter passiert es ja durchaus auch, dass der Troll in jedem von uns, sich einfach mal kurzfristig nicht bändigen lässt, wenn da mal Ansichten sich überhaupt nicht vertragen lassen. Trolle in blogs über Trolle, regeln sich in der Regel aber selber. Denn nichts, - geht über das Original. Wobei das Originelle daran ist, dass es mit dem Original irgendwie auch hapert.

Für eine bisher erst halbfertige Leinwand mit zart-rotem Kirschhimmel, welche mir für weitere kranke Gedanken aus Herberts näherer Umgebung dienen soll, - brauch ich so was aber unbedingt noch. Schon deshalb, weil der Ideentroll mittlerweile schwer dazu neigt, bei Halbfertigkeit Neues anzufangen. Überhaupt nicht gut. Aber zurück zum Original. Also möglichst einem Troll aus Zeiten, bevor Begriffe wie Netzkultur und Astroturfing eine Rolle spielten. Was aber auch überhaupt nicht einfach ist. Denn wie, - sieht der perfekte Troll aus? Während Hexen, Zauberer, Könige, Prinzessinnen und Hofstaat, relativ fixen Normierungen in Sachen Kleidung, Handwerkszeug und Aussehen unterliegen, bestechen Trolle durch eine ausgesprochen große Vielseitigkeit. Da kann man noch so viele Beschreibungen, blogs, Bilder, Märchenbücher, Sagen, Gemälde, Filme oder sonstige Darbietungen durchforsten. Die sehen irgendwie immer anders aus.

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02.05.2013 von eb
Leseempfehlung.

Gilt auch noch am 2. Mai und darüber hinaus.

Übrigens schreibt mir Klaus Baum dazu, - so was von aus der Seele.
Aber es wird wohl leider der unterkühlt rational analytische Zug, wie gewohnt, am Bahnhof der menschlichen Intentionen vorbei fahren. Um auch ja keine Reisende mitnehmen zu müssen. Wir brauchen mehr Wecker.



30.04.2013 von eb
Der Automat.

Er war ein Automat,
bestückt mit leistungsoptimiertem Rat.
Die KI gefüllt mit großem Willen,
der steigerbar zur Not mit Pillen.
Die Ellenbogen hart wie Stahl,
um zu lassen keinem eine Wahl.
Die Gelenke voller Kraft,
in den Adern nur Gewinnersaft.
Der Bauch bis oben voll mit Zielen,
innerhalb von automatisierten Spielen.

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28.04.2013 von eb
Generationskonflikte der Neuzeit.


(C.) DIN-A3 Pastell      Klick macht dick.
bild


Die wahre Statik seines gewohnten Gefüges, wurde ihm erst viel später, - bei einem Sturm bewusst, - der ihn selber betraf.

Ich überlege mir gerade, ob ich nach seinem Epos über die Vollbeschäftigung, dem Sohnemann von Herrn Petersdorff-Campen, alternativ mal meinen Lebenslauf zusenden sollte. Der, - finde ich, - eine ganz brauchbare- und etwas realere Zukunftsaussicht, zu den rosa Wunschträumen, eines noch in seiner 22 jährigen Festanstellung schwelgenden Traumtänzers darstellt. Und sogar dazu taugen könnte, dass man Jugendliche nicht mit Pessimismus über Realitätsverlust zu schüttet, sondern "ehrlichen" Mut macht. Gekoppelt an der möglichen "ehrlichen" Aussicht; dass da mit steigender Zukunft, überhaupt nicht alles in Ordnung ist. Andererseits-, muss man Teenager nicht für vollkommen verblödet halten. Die vergleichen Nachrichten genauso wie andere. Und nicht wenige davon, können auch zwischen Nachrichten und Propaganda unterscheiden. Die Gefährlichkeit und die Realität hinter dem Begriff; "Vollbeschäftigung", haben sogar nicht gerade wenige, bereits schon selber recht praktisch mit bekommen bzw. deutlich vor Augen. Da muss man jetzt nicht mal groß auf Prekärjobs und Praktikantenstellen verweisen. Es ist letztendlich eine Frage, ob man seine Kinder mit lebt, - oder auf dem Mond.

Die Antwort des eigenen Nachwuchses, der lediglich um zwei Jahre jünger, als Jostens Konfrontation mit der Realität, sich solchen Mist vom eigenen Vater anhören müsste, - wäre allenfalls noch; "Hey, wirklich gelungene Satire". Käme er allerdings auf den Gedanken, dass ich ihn für billige Propaganda der übelsten Sorte verwenden würde, - würde er sich gnadenlos für mich schämen. Minimum, würde er denken, dass ich ihn für dumm halte. Wie abhängig, muss man bereits von den Erwartungen zum Erhalt des eigenen Status-Quo sein, dass man so weit gehen muss, die eigenen Kinder dergestalt zu missbrauchen? Leuchtet da nicht langsam ein Lämpchen? Bei einem Jungen mit Namen; Jost, - kann ich mir das gerade herrlich vorstellen. Peinlich, peinlich.

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24.04.2013 von eb
Nichtkünstlers verkünstelt schräge Gedanken zur Kunst und anderem.

Dissonanz, F. v. Stuck.   Klick macht dick.
bild Manchmal gibt es Bilder, die passen wie die Faust aufs Auge, zur gerade aktuellen Stimmung. Beziehungsweise, der Wirkung momentaner medialer Ergüsse auf mein Seelenkostüm. Kurzfristig gehuldigt, sei deshalb im Moment Franz von Stuck, bezüglich dieses treffenden Bildnisses der Dissonanz. Kunst kann unglaublich zeitlos sein. Aber dazu später mehr. Das politische Tagesgeschehen, scheint sich zwischen Bombenterror und Fußballplatz ein pendeln zu wollen. Doch Fußballpräsidenten kommen mir schon mal gar nicht hier her. Das Ding ist so was von durchnässt mit Kumpelromantik, Larmoyanz und einfach nur noch widerlich abstoßendem Geschachere und Kultfigurengehampel, dass sich lediglich nur einmal mehr, die abstruse Fußballwelt mit all ihrer Verblödung der Massen zeigt. Ob da Finanzminister einfach nur noch naiv sind, oder zur Verblödung beitragen wollen, wird wohl ebenfalls eine Frage von Dissonanzen zwischen Wahrnehmungswillen und Wahrnehmungsperspektiven sein. Das geht so weit, dass mittlerweile sogar Würstchenfabrikanten dazu taugen, dass sich Studioleiter vom Öffentlich-Rechtlichen dazu berufen fühlen, politischen Parteien Koalitionsratschläge zu geben. Ein Schelm, wer hier medial neutrale Interessenlagen vermutet. Ein Narr, - wer gar noch von Niveau redet. Wobei der Name Deppendorf, jetzt wirklich nur reiner Zufall ist. Meine Güte, - also Verzweiflungs-bedingter Themawechsel und Hinwendung zu mehr analogem Grenzschichtverhaltem. Was der zeitgemäße Spektakelfan, - sowieso nicht mehr nachvollziehen kann.

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21.04.2013 von eb
Du bist schuld.

Nachdem ich mich im letzten blog über die Deutungshoheit, bzw. die Selbstgefälligkeiten höher deutender Wesen mokiert hatte, möchte ich heute auf ein illustres Beispiel fürs qualitativ hohe Deutungsverhalten journalistischer Triebhaftigkeiten, - beim Ermitteln von Schuldigen hin weisen. Oder besser, deren Eigenverantwortung im Umgang mit den Betrügereien und Falschdarstellungen von Werbung und PR.

Sie sollten wissen, dass Werbung verführen, nicht informieren will - und die Zutatenliste lesen.

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19.04.2013 von eb
Das Ding mit der Deutungshoheit.
Vom mulmigen Gefühl, bezüglich eines blöden Wortes.

(C.) DIN-A4 Skizze Blei, Polychr.      Klick macht dick.
bild Was will uns dieses karge Bild wohl sagen? Ist es der Tod, - der dem armen Kerl auch noch das letzte Essen aus dem Napf nimmt, - damit dieser verhungert? Oder ist es der Geist eines keltischen Druiden, der gerade den Napf in ein Füllhorn verwandeln will? Möglicherweise auch Väterchen Zeus, der als Finstermann verkleidet, endlich mal bei einer Gothic-Party mit machen will und gerade seinen Eintritt bezahlt. Der Geschmacklosigkeiten gäbe es sicher genauso viele, - wie Möglichkeiten, auch noch die blödeste Zeichnung irgendwie zu interpretieren, bzw. zu deuten. Bei welcher der, in diesem Falle recht impulsive Bleistiftschwinger, zudem auch nicht mehr vorzuweisen hat, als das erste Bild, welches sich ihm beim Begriff; "Deutungshoheit", ins Hirn gebrannt hatte. Eine eigene Deutung des Bildes, deutet also auch ganz ohne Hoheitsanspruch, auf einen Zusammenhang zur Deutungshoheit hin. Was der Rest drin sehen will, möge der Konsum allzu vieler billiger Kuttenfilme entscheiden.

Ich bin übrigens noch am sortieren, ob man nicht eventuell selber entsprechend konditioniert ist. Aber der erste Gedanke bei diesem inhalts-schwangeren, und auch irgendwie schwer-gewichtigem Klang des Wortes; "Deutungshoheit", ließ fast schon einem Automatismus folgend, an gruftige religiöse Würdenträger sowie Mönchs-, Zauberer- und Weisenklischees wie aus dem Bilderbuch, der Esoterikecke bzw. alten Bibel-, Grusel-, oder Star-Wars-Filmen denken. Und der Zusammenhang mit einer möglichen Bevölkerung, welche infolge einer Abhängigkeit von-, bzw. eines Glaubens an Deutungshoheiten, i.d.R. auch entsprechend darunter leidet, - folgte dem gleichen spontanen Automatismus. Was mich übrigens schwer wundert, ist der Zustand, dass sich dieser Begriff umgangssprachlich überhaupt wieder so vehement etablieren konnte. Diesbezüglich, stehen mögliche Deutungen, auf jeden Fall noch aus. Wobei man die Anmaßung einer solchen Hoheit des Deutens, selbstverständlich auch weitaus vielschichtiger betrachten kann.

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17.04.2013 von eb
Irritierte Fragen, mal blind in den Nebel hinein.

Nun ja, - bei manchen Fragen, hinterlässt die Welt mitunter einen recht schalen Geschmack. Der im Besonderen, im Kontext eines Gefühls für möglicherweise; "Echtes", auch ein merkwürdiges Ziehen zwischen gutem und schlechtem Geschmack bewirkt, ohne eines davon für sich alleine stehen lassen zu können. Wenn man die Feinheiten berücksichtigen will, dass merkwürdigerweise bei der harmloseren, sprich verhüllend füllenden Variante, eines von zwei Themen um die gleichen Körperteile und damit verbundene gesundheitliche Aspekte, - die Frage gestellt wird, - was natürlich sein könnte und was nicht, während es bei implantierten Versionen gar nicht mehr interessiert. Möglicherweise, ist es ein ganz besonderer Zeitgeist, in welchem solche Fragen, zusätzlich unter zwei Trend-, wie auch technologischen Geschwindigkeitsaspekten betrachtet werden müssen.

"Das habe ich getan", - sagt mein Gedächtnis. "Das kann ich nicht getan haben", - sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich - gibt das Gedächtnis nach.

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12.04.2013 von eb
Der Genrekiller und das Genre im zweifelhaften Genre.
Marode Gedanken über klassifizierbare Feinheiten, und Kulturbanausen zwischen den Welten.

(C.) DIN-A3 Pastell, Polychromos.        Klick macht dick.
bild Man stelle sich einen Western vor. Von mir aus mit Gary Cooper, Clint Eastwood oder Charles Bronson. Wem auch immer. Hauptsache, er sieht aus als käme er gerade von der Weide, oder trägt einen Sheriff-Stern. Nach gut zwei Stunden mächtig viel Getöse, Geballere, Herum-Gereite, Herz-Schmerz-Einlagen und den üblichen Macho-Sprüchen, kumuliert alles in den Show-Down. 12 Uhr Mittags ist dafür besonders gut geeignet. In der prallen Sonne stehen sich zwei Duellanten, - einer natürlich der Gute und der andere der Böse, - auf der menschenleeren Straße einer totenstillen Westernstadt gegenüber. Die Spannung steigt ins Unermessliche. Bis natürlich der Böse die Nerven als erster verliert, - und zieht ..... eine Banane aus seinem Halfter. Dies,- ist ein Genrekiller. Abhängig davon, ob beide daraufhin lachend einen trinken gehen, oder der Gute die Banane nicht erkennt und den Bösen erschießt, kann man noch zwischen einem fröhlichen und einem tragischen Genrekiller unterscheiden. Der Variationen gibt es viele. Das Gefühl, einen spannenden Western gesehen zu haben, - ist jedenfalls dahin.

Die Grenzen, ab wann das Mischen von Genres zu einem Killer von einem, bzw. allen beteiligten Genres werden kann, sind relativ fließend und nicht immer abzustecken. Stellen wir uns diesbezüglich einen Eastern vor. Einer dieser Dauerkämpfer mit der Aura eines Samurai, verbringt sein halbes Leben von Kindheit an im Kloster damit, mit viel Meditation, knüppelhartem Training, Entbehrungen jeder Art, tiefer Armut und Demut, aber großer Konzentration und noch tieferem Ernst sowie voller Stolz und Ehre, seinen Körper zum perfekten Instrument unter der Kontrolle eines noch perfekteren Geistes hoch zu trainieren. Dann kommt der arme Kerl in die westliche Zivilisation. Und muss dort sein Leben im Micky-Mauskostüm in Disneyland, als Osterhase auf der schwäbischen Alb, oder vielleicht sogar als Waschbrettbauch anderer Marktfröhlichkeiten über die Runden bringen. Ein an das übliche Eastern-Klischee gewohntes Publikum, würde bei solch einem Film wahrscheinlich sein Geld zurück haben wollen. Während die Liebhaber soziografischer Filme, eventuell begeistert wären. Was angesichts der möglichen Seelenlage des Betroffenen, aber irgendwie auch geschmacklos ist.

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10.04.2013 von eb
Hemmschwellen und Schmerzgrenzen.

Klick macht dick.
bild Hemmschwellen werden ja nicht nur von der Psychologie berücksichtigt. Bei Tötungsdelikten z.B., entscheiden sie mit über den Unterschied der bewussten Absicht oder der bewussten Fahrlässigkeit. Soviel zur Praxis am äußersten Rand eines möglichen Extrems. Dass es Hemmschwellen jeder Art gibt, ist wohl auch jedem von uns klar. Der eine kann ungehindert frei sprechen, der andere hat Lampenfieber, dass es kracht. Einer macht es nichts aus nackt zu baden, einer anderen steigt dabei die Schamesröte ins Gesicht. Es gibt tausend Gründe Hemmschwellen zu sichten für etwas, was man vielleicht vor hat oder tun muss, aber aufgrund von Schwellen jeder erdenklichen Art, davor zurück schreckt. I.d.R. gibt es für einen Großteil davon eine Art Gewöhnungsprinzip, welches erlaubt, - unnötige Schwellen bei jeder Überwindung sie ein Stück unbedeutsamer zu empfinden. Dies macht manchmal Sinn, - manchmal nicht. Und es ist abhängig davon, ob man es für sich selber, - oder für andere macht.

In vielen Fällen, hat die Größe der Empfindung aber auch unbedingt mit dem direkten Umfeld bzw. einer gesamtgesellschaftlichen Erwartungshaltung zu tun. Femen-Aktivistinnen die blank ziehen, benötigen in vielen westlichen Kulturkreisen wahrscheinlich nicht mal die Hälfte des Mutes dazu, den eine Aktivistin innerhalb eines vom Islam oder auch der orthodoxen Kirchen geprägten Kulturkreises dafür benötigen würde. Was dann, auch trotz weitgehend ähnlicher Ziele, zu einer Entwicklung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten führt. Bei welcher die Schnellsten, recht arrogant, mal wieder den Ton angeben wollen. Und sich ob dieser Unsensibilitäten, dann einfach nur noch kontraproduktiv verhalten, indem sie die Schmerzgrenzen anderer einfach missachten. Ein möglicher analoger Vergleich zu Diskussionen über ein Europa der zwei Geschwindigkeiten, wäre zwar recht unterschiedlich in seiner Thematik, aber bezüglich der fehlenden Sensibilität, gar nicht mal so abwegig. Generell, gibt es einen Unterschied zwischen Hemm-, und Schmerzschwellen, die den eigenen Nutzen, - oder den Nutzen für andere bzw. alle im Visier haben. Wobei es offenbar mittlerweile zum guten Ton gehört, empathische, ethische, humane und überhaupt den Menschen dienliche Einrichtungen dieser Art, - komplett und dies möglichst schnell, - auf Null zu reduzieren. Und durch technokratische Gebilde zu ersetzen.

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08.04.2013 von eb
Die unverändert unbehandelte Aufarbeitung.
Ein Stimmungsbild aus'm Dorf mit übrig bleibenden Fragen.

Die erstaunliche Hartnäckigkeit und noch erstaunlichere Gleichförmigkeit dieser stabilen Wetterlage für gepflegten Trübsinn, scheint ja nun etwas in Bewegung zu geraten. Zumindest sah man kurz ein leuchtendes Objekt am Himmel, welches noch nicht ganz in Vergessenheit geraten ist, - aber auch genauso schnell wieder im Regen verschwand. Nach weit über einer Woche mit exakt 5 Grad, ultimativer Windstille und dauergrauem Himmel, fiel es doch etwas schwer, der Annahme zu widerstehen, dass hiesiger Ort, aus welchen Gründen auch immer, - vielleicht klammheimlich auf das Holodeck eines Raumschiffes gebeamt wurde, - welches sich ohne Kenntnis seiner Insassen, nun auf dem Weg ins Nirgendwo befindet. Als Sinnbild für Europa, bzw. Deutschland, taugt dies wahrscheinlich überhaupt nicht. Es sein denn, man besitzt den Zynismus von stabiler Krisenlage zu sprechen. Was aber nun auch nicht bedeuten muss, dass es solche Zyniker nicht tatsächlich, und im Besonderen innerhalb national-deuropäischer Interessenlagen und Bierlaunen genauso gibt, wie endlos altkluge Ökonomen, die von der Alternativlosigkeit bundesdeutscher Austeritätspolitik sprechen. Solche mehr laute, denn wortgewaltige Humpenschwenker, die nicht nur am Tresen damit glänzen, die ökonomische Richtigkeit nationalem Vormachtstrebens gut zu heißen, finden dann in der Regel auch einige eifrig nickende Zuhörer, welche mit Vehemenz und stolz geschwellter Brust, dann den umliegenden, - in ihrem Sinne; europäischen Versagern, - dieses; "Wir wollen unser Geld zurück", - zu prosten. Und das alles, ganz unabhängig vom Wetter.

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03.04.2013 von eb
Konfusion

(C.) DIN-A3 Pastell    Klick macht dick.
bild Zugegeben, möglicherweise begünstigt dieses Dauertrübsalswetter die Erzeugung rudimentärer Flashbacks oder/und sinnloser Gedankenfetzen, mit folgender Vermischung atopischer Verhaltensweisen von Kinder- und Märchenbuch-liebender Trockennasenaffen. Aber man muss ja nun wirklich nicht alles logisch erklären wollen. Genauso wenig, wie ich eigentlich versuchen sollte dieses Bildchen zu erläutern. Was auch gar nicht ginge. Also probiere ich es mal ein wenig zu umschreiben. Sinnigerweise, liegt ja gerade die Stärke bei Bildern darin, im Besonderen auch als wort- wie schriftlose Kommunikationsschiene für eben die Dinge zu taugen, - welche entweder nur über große textuale Machwerke, oder unter Umständen sogar überhaupt nicht vermittel- bzw. transportierbar sind. Kinderbücher glänzen nicht umsonst, durch viele bunte und möglichst einfach gehaltene Bilder. Weshalb Erwachsene die nur schnöde Texte lesen, ebenfalls nicht umsonst durch einen auffälligen Mangel an Assoziationsvermögen wie auch Phantasie glänzen. Was zudem den Liebhaber von Comic-, Märchen-, und Kinderbüchern so mit Erich Fromm verbindet, ist eine deckungsgleiche und ausgesprochen sinnvolle Unterteilung in konventionelle, zufällige und universale Symbolik. Welche er in dem illustren Buch; "Märchen, Mythen, Träume", als Einführung in das Verständnis einer vergessenen Sprache auf wunderbare Weise erläutert. Wobei jetzt bloß keiner dem Gedanken verfallen sollte, dass Fromm sich hier einer esoterischen Rhetorik bedient und dies gar als Geheimwissenschaft betrachtet. Genau davon, - sind wir dabei nämlich ganz weit weg. Aber auch das, - ist jetzt alles viel zu kompliziert. Zumindest mal in einer Welt, wo der rational technokratisierte Tunnelgeist herrscht, welcher dazu neigt, bei solchen Dingen hähmisch grinsend und schwer vernünftig ab zuwinken, - während ihm die Werbung dann mit genau diesem Handwerkszeug, die neue Zahnpasta zum doppelten Preis unter jubelt. Da kann man nichts machen. Das wahre Dilemma, ist sowieso der Drang nach Eindeutigkeiten zum Abnicken im Zweideutigen, während die Darstellung von Zwei- oder Mehrdeutigkeiten, dann immer genauso als lustiger Gig angesehen wird, wie offen liegende Täuschung. Konfusion halt.

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Offener Brief von Dechant Harald Fischer an Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff zum Protest im documenta-Kunstwerk „Parthenon der Bücher“ gegen Kassel als Rüstungsindustrie-Standort
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