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11.03.2013 von eb
Das kalte Herz der Technokraten.

Laut einer dieser zahllosen segensreichen Arbeiten der Bärtelsmann-Stüftung, benötigen wir eine Eurogenda2020. Alles mit "Benchmarking-Mechanismus" natürlich. Ranking und so. Winner and Looser. Tabellen, Tabellen, Tabellen,..... Und ebenso natürlich; "Best-Practice-Verfahren". Die erste Idee hat nicht funktioniert, - weil man nicht ausreichend sanktionieren konnte. Europaweit .... meinte da jemand ... in besagter Ausarbeitung. Also machen wir es ein zweites Mal. Und die Berater, sind natürlich alle ganz neu und schwer modern geworden,- mit dem immer gleichen Ziel im Blick, - der zukünftigen Personalpolitik. Was dann wiederum heißt; "Agenda Moderne Personalpolitik". Also die moderne Version gealterter moderner Personalpolitik. Alles ganz neu natürlich. Nur das Narrativ ist neu. Meinte irgend jemand trotzdem schwer elaborierend, - in der Elaboration. Die "Europäische soziale Marktwirtschaft". Öhmmm, ... - ja.

Jetzt fehlt nur noch, dass alte und unverändert schwer zur Arroganz neigende Sprücheklopfer, weitab im Himmel derer, welche die Resultate ihres Wirkens scheinbar sehen, diesen aber merkwürdigerweise mit den gleichen Sprüchen wie am Anfang begegnen, glatt noch modern werden, - indem sie das Alte für modern erklären.

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10.03.2013 von eb
Christliche Edelleute unter sich.
Alle für einen, einer für Alle, - und die dann gegen Alle.

Junker Juncker, zieht sein größtes Schwert der Angst. So waren es einst die Hofjunker, die sich schützend vor den Odem des Krieges warfen, - um das Volk davor zu warnen?

Macbeth:
Thou canst not say I did it: never shake
Thy gory locks at me.



08.03.2013 von eb
Der seltsam surreale Garten der bürgerlichen Anständigkeit.
Teil 1.) Morgengebet und Mittagessen.

(C.) 16x22cm Ausschnitt aus 50x40cm Marouflage Acryl (in Arbeit)
Der seltsame Garten der bürgerlichen Anständigkeit.          Klick macht dick.
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Kühl kalkulierend,
- Eitelkeiten schmierend.
Lauthals geifernd,
- wichtig eifernd.
Um selbstverliebt zu klagen,
- doch selbstgerecht zu schlagen.

Kalt sondierend,
- nach Vorteil gierend.
Nach Mehrheit kritisierend,
- hinter jedem Rücken intrigierend.
Um Gerechtigkeit zu ordern,
- doch Verächtlichkeit zu fordern.

Modern redigierend,
- altklug korrigierend.
Neue Klischees redend,
- alte Klischees lebend.
Um doppelt zu bekunden,
- das alles wird gesunden.

Dümmlich schlau bewertend,
- egoman verwertend.
Modisch schwadronierend,
- hähmisch diskutierend.
Um fromm zu beten,
- doch genüsslich treten.

Helfend profitierend,
- sachlich lamentierend.
Monetär belehrend,
- Wärme verwehrend.
Um selbst zu glänzen,
- doch Menschlichkeit zu schwänzen.



07.03.2013 von eb
Ohne Titel.

Es hat Zeiten gegeben, - die sind noch gar nicht mal so lange her, da hätte jeder, - und auch die Medien, inklusive dem Öffentlich-Rechtlichen, - solche Sachen, - und auch egal wo sie aufgetaucht wären, als das bezeichnet was es ist;

Propaganda auf aller-tiefstem Niveau.

Die Kunst, sich das Land im Kopf, - schöner zu färben als die Menschen darin, ist die Kunst der Skrupellosen.

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03.03.2013 von eb
Die verschobenen Perspektiven zwischen Erleben und Betrachten.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 5.

DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
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Nun frug man mich bezüglich meiner generellen Motivation zu dieser seltsamen Reihe. Aus persönlicher und deshalb insbesondere der Sicht des Humanisten, welcher sich seinen Charakter bewahrt hat, - wäre dies eigentlich ziemlich einfach und rüde beschrieben. Sollten deshalb böse Zungen auf den Gedanken kommen, dass der vorherige Teil eigentlich nichts anderes ist, als eine Art von Abstraktion des hiesigen Textes, werde ich ihnen recht geben müssen. Anders sieht dies beim eventuellen Vorwurf aus, dass die Geschichte möglicherweise etwas mit einer Art Geheimsprache zu tun hat. Natürlich hat sie das. Aber zum einem, hab ich die nicht erfunden, - zum Anderen, nervt es einfach, wenn ständig irgendjemand etwas aus diesem Sprachgebrauch hochmodern in die Welt posaunt, ohne real die Hintergründe zu reflektieren. Kurzum,- ich kann das Wort System einfach nicht mehr hören. Und soziologische Systemtheorie schon mal gar nicht mehr. Die ist für mich einfach nur das Endergebnis einer generellen Entwicklung zur Mentalität von Übertheoretikern, Distanzsüchtigen und abstrahierenden Drüberstehern, mit Schwierigkeiten, - sich der tatsächlichen Vielfalt menschlichem Daseins ehrlich stellen zu wollen.

Generell, - geht es mir aber mehr darum, sich darüber wenigstens erst mal Gedanken zu machen. Ganz besonders, - bevor mal wieder mit Begriffen, die irgendwie alle mit diesem "System" oder "systemisch" beginnen, eben diese besondere Modernität verkauft werden will. Jeder Zeitgeist, jede Religion und auch alles was sich heute so als Wissenschaft verkauft, haben Einfluss ebenfalls auf die Art und Weise, wie der größte Teil einer davon betroffenen menschlichen Gemeinschaft denkt, fühlt und spricht. Und jeder kann darauf achten. Menschen können sich darüber voneinander entfernen oder zusammenfinden. Sie können damit ein humanes und soziales Gefühl füreinander entwickeln, oder sich gegenseitig nur noch als objektiv kalkulierbares Objekt zum Eigennutz betrachten und behandeln. Letztendlich geht es einfach nur um humane oder technokratische Sichtweisen. Und merkwürdigerweise trifft man ständig Leute die das eine vorgeben, aber das andere leben und sprechen.

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01.03.2013 von eb
Der alltägliche Tod des menschlichen Geistes, im Käfig der Technokraten.
Nichtssagende Kritzeleien, - gefunden zwischen Lt.Commander Harris Kalkulationen,
fürs Prozess-, Ressourcen-, und Zeitmanagement, - an Bord der MS Bertelsmann im Orbit.

DIN-A4 Blei, Polychr. Tusche       Klick macht dick.
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Kalte kurze Sprache,
für abstrakte Abbilder dessen,
... was lebt.

Hoch tönend,
formulierte Modernität von etwas,
... was lebt.

Ästhetisch saubere Geometrie,
mit Kästen und Strichen beschreibend,
... was lebt.

Wie ein Zoo von Begriffen vegetierend,
ein Inhalt im Käfig derer,
... die davon profitieren.

Aus Mauern wurden Tunnel,
- für die eitle Klugheit geistig Bequemer,
- die kalten Herzen der Distanz,
... und die, - die jetzt dort funktionieren.

Gierend .... nach Einfachheiten,
- nach noch kürzerer Sprache,
- noch abstrakterer Abbilder derer,
... die funktionieren sollen.

Aufgrund von etwas,
.... was nicht funktioniert,
- bevor Mensch und Maschine,
... nicht das Gleiche sind.

Und sie lieben ihre schicken,
- ach so modernen,
... technischen Sprachuniformen.

Aus geistigen Tunneln, werden Röhren,
- dann Schläuche,
... Halme,
... kontrollierte Finsternis.



26.02.2013 von eb
Der pädagogische Zeigefinger.
Heute: Fröhliche Heimwege nach Vorträgen über gesunde Lebensführung.

(C.) DIN-A4 Polychromos       Klick macht dick.
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Zwielicht, Zwielicht, dunkle Raben,
die Augen schwarz wie Kohle.
Im Halblicht finstre Wesen traben,
die willst du nach dem Weg nicht fragen.

Schatten, Schatten, düstre Ecken,
die nächste könnte deine letzte sein.
Im Dunkeln lauern wilde Recken,
die sich nur um deinetwill'n verstecken.

Finster, finster, schwarze Nacht,
kein Lichtstrahl wärmt den Mut.
Dies Grauen ist heut nur für dich gemacht,
um sich zu fürchten vor der Macht.

Mächtig, mächtig, mit Getöse,
bricht dann herein das Ungemach.
Aus allen Löchern kommt das Böse,
... und sonstiges Gekröse.



Übel, übel, mit Gewusel,
dreht sich dann die Welt von selbst.
Zwar doch daheim mit recht viel Dusel,
packt dich erst recht der kalte Grusel.

... war wohl doch ein wenig viel vom Fusel.



23.02.2013 von eb
Geschichten, die das Leben nicht schrieb? 2
Unmodellierte lose Gedanken, - zu den fliegenden Teppichen der konsumierten Künstlichkeit.

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Eigentlich eine feine Sache, - so ein fliegender Teppich. Dachte sich auch Barbie®, als sie als Dauerkundin ihrer Boutique, so ein Edelstück zum Spottpreis angeboten bekam. Blöderweise, schien das Ding einen eigenen Willen zu besitzen und auch unter schrecklichem Heimweh zu leiden. Denn statt sie zum romantischen Date im modischen Orient-Outfit aus 1001 Nacht zu Ken's Penthouse zu fliegen, begab er sich schnurstracks mit ihr zum anscheinend ursprünglichen Ort seiner Geburt. Der ganz offenkundig nicht nur mitten in der Wüste lag, sondern auch schon lange verlassen wurde. Jetzt hing sie hier, 400 Meter über der ultimativen Einöde im Himmel, hatte auch noch ihr Handy vergessen, - und musste dringend pinkeln. Gottseidank, - hatte sie sich nicht für das fliegende I-Pad® als Alternative entschieden. Gar nicht auszudenken, wenn sie auf diesem Ding sitzend, - jetzt nach China fliegen würde.

Das Ende könnte ihr euch denken. Der Teppich war natürlich ein Dschinn und verkuppelte Barbie® mit einem gut aussehenden und mächtig reichen orientalischen Märchenprinzen. Welcher sich ob des Umstandes, dass es allen nur noch um Geld geht, verbittert in der Wüste zurück gezogen hatte. Mittlerweile mischt er, dank Barbie®'s Branchenkentnissen, als Global Player über Investment in der Modewelt mit, - und hat seinen inneren Frieden gefunden. Barbie® heiratet nämlich nur erfolgreiche Männer. Und beide leben natürlich glücklich bis an ihr Ende. Naja, da PVC recht langlebig ist, - zumindest bis zu seinem Ende. Aber da wird genügend angehäufter Reichtum zurückbleiben, dass sich Barbie® auch noch bei ersten Zerfallserscheinungen von Polyvinylchlorid, noch ausreichend in der durch Armut glänzenden Untertanenschaft ihres verstorbenen Märchenprinzen, mit edlen Klamotten zeigen kann.

Jetzt ist aber gut mit dem Schmonz.

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20.02.2013 von eb
Makroebene reformbedingter Kollateralschäden.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 4.

Der vierte Teil des Rauschens im Hintergrund, wird leider aufgrund systemrelevanter Neusprechkünstler mit modisch schickem Weisheitsverhalten, - ein klein wenig sarkastischer. Und ist auch ein wenig mehr lokaler orientiert. Ich entschuldige mich im Voraus. Der nächste Teil, wird wieder sachlicher. (Öhmmm, - ja). Aber sehen wir es als Ausrutscher, - oder vielleicht auch Versuch auf zu zeigen, dass man selbst noch im Klischee, - auf viele Arten abstrahieren kann.

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17.02.2013 von eb
Geschichten, die das Leben nicht schrieb ?
Die Leistungsbarrbiii im neoliberalen Wunderland. (FSK-14,5)

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Als Barrbiii mit Ken in die Realität teleportierte und sah, dass sie dafür überhaupt nicht zeitgemäß angezogen war, - stellte sie den ewig steifen Kerl erst mal in die Ecke und steuerte schnurstracks die nächste Boutique an. Und war ziemlich sauer, als die dort ihre Kreditkarte nicht akzeptieren wollten. Unbekannte Bankverbindung hieß es. Der freundliche Herr hinter der Ladentheke bot ihr zwar an, die Sache bei einem Abendessen alternativ regeln zu wollen, - aber dann hätte sie ebenfalls den ganzen restlichen Tag in diesem Fummel aus dem Puppenstudio herum laufen müssen. Fiel ihr gar nicht ein. Außerdem vermutete sie hinter diesem Angebot, Absichten außerhalb ihres sittlich profilierten Images. Irgendwas aus diesem Profil musste sie aber brechen, wenn es nicht ausgerechnet der Markenkern sein sollte. Sie war schließlich eine Modepuppe.

Also verhökerte sie Ken für den dreifachen Preis an die nächste Fünfjährige, die ihr über den Weg lief. Sie musste sich lediglich ein wenig gedulden, bis die Kleine das Geld aus Mamas Portemonnaie entwenden konnte. Aber dann konnte die einem extra-großen Ken die Haare föhnen, und sie sich endlich vernünftig einkleiden. Sie mochte solche Win-Win-Situationen. Ken sah zwar ein wenig unglücklich aus. Und sie hatte irgendwie eine leichte Ahnung, dass die Mutter des Mädchens ähnlich reagieren würde, - aber; "Take it easy". Sie war schließlich der Star. Der Kerl hatte nicht mal einen geschützten Namen. Und besonders viel im Kopf sowieso nicht.

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15.02.2013 von eb
Meine Güte.
oder auch, - Bertholds Wandlung zum Heiden.

Naja, - hat er sich verdient. Vernünftiger Mann. Macht Schluss, wenn er merkt, dasser nich mehr kann. Is ja auch verständlich. Leistungsdruck in der Kirche und so. Vor allen Dingen, scheinen die da zu machen, was sie wollen. Das zehrt natürlich. Mit aufräumen, is da nix mehr in dem Alter. Der nächste Stellvertreter Gottes, - muss unbedingt jünger sein. Kräftiger, - robuster. Geistig wacher. Meine Güte, - was die alles verlangen. Nachher bauen die im Vatikan noch Sportzentren auf. So ein Fitness-Papst, braucht schon ein wenig was Gerät und Auslauf dafür. Das Dopen müssen die Kardinäle jetzt sicher nicht anfangen, aber ein bisschen was Sport, - täte denen wirklich gut. Sieht überhaupt nicht christlich aus, so ein Ranzen unter der Kutte. So'n Papst ist schließlich ne heilige Sache. Der vorletzte ist schier zusammengebrochen und konnte nicht mal mehr den Daumen heben. Geschweige den sprechen. Leiden Christi und so. Hat man sogar weltweit hoch gejubelt. Der Leidenspapst,- hieß es. Vom Leidenspapst, - zum Fitnesspapst. Was'n Ding. Was kommt jetzt für uns? Wir sind Leiden,- oder wir sind Fitness? Mit Papst, - is ja nu nich mehr. Und mit, - "wir sind Kloster", wird sich die Bild-Zeitung kaum Freunde machen können. Is schon ärgerlich. Da wird endlich mal ein Leistungspapst gefordert, - und dann ist das nicht mal ein Deutscher.

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12.02.2013 von Golly
Vertrau deinem Weg.
Rap von Gerold Gommon. (Golly Ease)

Ich sagte ihm:
"Bruder geh von der Brücke weg,
weil du in der Welt sonst eine Lücke hinterlässt.
Das Leben ist eine Landschaft aus Bergen und Tälern,
oben ist es leicht und frei unten sind Schmerzen und Fehler.
Oft fehlen Kerzen um nachts sehen zu können,
Wärme die Kälte anfeuert um lachend leben zu können.
Irgendwann trocknen deine Tränen wieder, gehen wieder,
mach die Zeit zu deinem Freund und rede mit Tränen drüber.
Enttäuschung sticht in die Seite wie Messer von Feinden,
doch nur du allein bist dir dein größter Feind und sonst keiner.
Auch wenn die Stimme deines Herzens gerade schweigt,
hör auf die Stimme die zu deinem Herzen spricht, lass sie hinein.
Begreife, dass das Leben eine Reise ist auf Stolpersteinen,
doch Sonne folgt auf dunkle Wolke die sich verbreiten.
Es ist nicht die Zeit um aufzugeben komm in meine Arme
und wir gehen ein Stück gemeinsam auf der Straße.
Jeder Augenblick zählt, wach auf vertrau deinem Weg.
Wach auf vertrau deinem Weg.

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10.02.2013 von eb
Die ökonomische Vertunnelung geistiger Räume.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 3.

50x40cm Marouflage Klick macht dick.
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Nachdem sich unsereiner ein wenig Seelenpflege in seiner geistigen Wahlheimat gegönnt hat, (was übrigens absehbar, noch viel öfter passieren wird), ist natürlich wieder die geballte Vernunft und der Sprachschatz modernem Zeitgeistes auf ihn eingestürmt. Und ausgerechnet mit einer ganz bestimmten Art von selbsternannter Vernunft, welche ich nur noch als vollständige geistige Verstümmelung und Reduktion auf system-technokratisches Ressourcendenken sehen kann. Das sind i.d.R. Menschen, die Menschen eher weniger als Menschen, - denn als Sache bzw. Objekte sehen. Und aller-schwerstens dazu neigen, ununterbrochen von Objektivität, Systemimmanenz, Bewertungsalgorithmen und Bewegungsströmen zwischen Ebenen zu labern. Dass darunter eventuell auch Fluchtbewegungen vor ihnen selber sein könnten, will ihnen nicht einleuchten. Aber sie bezeichnen sich als intelligent, - und lieben Sätze, die was von abrufbaren Ressourcen, gezielt steuerbarer Kreativität, - bis hin zum berühmten; "Jeder ist ersetzbar" erzählen. Als wäre die Menschheit ein Produkt von Lego- oder Fischer-Technik. Mitunter, werde ich dabei nicht das Gefühl los, dass sich da eher schwer subjektiv, - eine Art von geistigem Werkzeugkasten ideologisiert hat.

Wenn in den bisherigen Teilen des hiesigen Hintergrundrauschens die Rede von ignorierten- oder desensibilisierten Räumen war, dann müsste ich diesmal eigentlich von Räumen sprechen, die sogar schwer Gefahr laufen, - gleich ganz zerstört zu werden. Das sind aber außerhalb der Horizontweite dieser Tunnelfahrer dann so gewaltig viele und große Räume, dass ich jetzt ein Problem habe. Unsereiner versucht sich schon, als Humanist und auch jemand, der sich seine Menschenliebe nicht nehmen lässt. Sollen die mir also jetzt leid tun, - ob einer ganz offenkundig schwer reduzierten Geisteswelt? Oder muss ich sie als Menschenverachter sehen? Wie gehe ich damit um, wenn ich erkenne, dass Menschen andere Menschen, und alles was die tun, - nur noch kalkulativ und bewertend betrachten? Da ich dahinter schon die Entwicklung und Auswirkungen eines bisherigen Zeitgeistes sehe, schiebe ich das jetzt einfach mal vor mir her. Nicht vor mir her schieben, werde ich es, wenn solcherlei Hirnakrobaten mit begrenzter Spannbreite, auch noch die Kunst in ihre Systemüberlegungen mit einbeziehen.

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03.02.2013 von eb
Schnaps und Perspektiven.
Achtung: blogpausenwarnung, - deshalb heute besonders lang und wirr.

Im Moment, ist gerade allerschwerste Seelenpflege angesagt. Zudem, liegen da beschämenderweise schon ewig ein paar Skizzen herum, auf die man sich endlich stürzen möchte, - aber irgendwie nicht die Ruhe-, geschweige denn Zeit dazu hat. Also ist unsereins erst mal wieder, zumindest in seiner Freizeit, geistig auf dem Kirchenplaneten unterwegs. Dass mir bei dem Namen, aber jetzt keiner auf religiöse Gedanken kommt. Auch nicht auf die schräge Idee, es wie mögliche Werbung zu sehen. Ich achte streng darauf, selbst noch meine Bücher, aus purem Spaß an der Freude und reiner Experimentierwut zu basteln. Und Letzteres, hat durchaus auch wieder etwas mit Reflexionen zu tun. Was, - konsequent auch außerhalb gebräuchlicher Wohlfühlmuster betrieben, eher nicht so marktfreudig verwendbar ist. Wenn ich es zudem auf Money anlegen würde, müsste ich mir glatt noch einen Lektor- und Konsumenten-freundlichen Schreibstil nach Klischee angewöhnen. Da gruselt's mir geradezu. Aber speziell auf erwähntem Himmelskörper,- bin ich einfach immer gerne, wenn ich auf neue Gedanken kommen will. Oder wenn die Welt um mich herum, mit ihrem durch und durch strukturierten Gebäude aus Definitionen, Klischees, profilier- und kalkulierbaren Standardvorgaben-, Erwartungen und stereotypen Einförmigkeiten, - so intensiv auf mich einwirkt, dass ich selber schon beginne, Anzeichen eines Tunnelblicks zu entwickeln. Weshalb eventuell im Folgenden nach Kritik riechendes, - natürlich auch immer die eigene Person mit einschließt. Möglicherweise, wäre sogar einiges davon, - zwar trotz Überschrift alkoholfreiem, - aber irgendwie doch rauschhaftem Rauschen, wie Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, ausgerechnet in Schreiberlings schräger Seele interpretierbar. Aber sehen wir es lieber als heiteres Laufenlassen der Gedanken, - mit dem illustren Gefühl eines Mental-Urlaubers. Was aber jetzt wiederum auch keiner als Südseesyndrom missinterpretieren sollte. Meeresrauschen und feurige Sonnenuntergänge, sind auf meinem Phantasieplaneten eher Mangelware. Der Himmel ist dort schon von Natur aus feurig, - und Palmen oder Sandstrände, - finde ich einfach grottenlangweilig.

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31.01.2013 von eb
Hinter dem Horizont.
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Zwischen Hoffnung und Aussichtslosigkeit, - liegen in der Regel Welten. Wenn wenigstens alle die Wände sehen wollten, läge es nicht nur an den wenigen, sich dafür zu interessieren was dahinter liegen könnte. Was in guten Zeiten leider immer daran scheitert, dass so ein fein säuberlich abgeschottetes Universum einfach bequem ist. Doch wenn sich alles ändert, interessieren sich plötzlich alle für Wände. Die einen wollen sie zur Sicherheit verstärken, die anderen aus Not durchbrechen. Und andere, - sind einfach nur gierig. So, - oder so, - auf die eine oder andere Weise, - werden sie erfahren, - was dahinter ist. Ist es nur eine weitere Kammer, - oder ein Ozean?

Helga, die verkannte Schiffsratte. Beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten. Der aufgrund einer Vermutung in Sachen Käsekammer, - begonnen hatte, - zusammen mit seinen Kumpels die Holzplanken an zu knabbern. Ihre Ermahnung, dabei etwas vorsichtiger vorzugehen, ging in der allgemeinen Betriebsamkeit zum Erschließen neuer möglicher Ressourcen unter.

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28.01.2013 von eb
Das Ding mit den Oberbegriffen.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 2.

Im ersten Teil dieses eigentümlichen Rauschens durchs Hinterland des Unbestimmten, - versuchte ich, anhand schlichter perspektivischer Sichten, nicht nur ein Gefühl dafür zu vermitteln, dass es Räume für Betrachtungsmöglichkeiten geben könnte, die aus verschiedenen Gründen ständig ignoriert werden, - sondern auch, dass sich gerade hier die Grenzen von z.B. Abstraktionsversuchen abzeichnen, - welche dann eben auch ignoriert werden. Jedenfalls war von Dimensionierungen und Entdimensionierungen genauso die Rede, wie vom praktischen Unterschied zwischen Erlebnis- und Betrachtungswelten. Dabei ging es mir hauptsächlich um die Vermittlung eines Gefühles für Verhältnismäßigkeiten dafür, dass weder Systemtheorien, noch sonstige abstrakte Modellierungsversuche tatsächlich dazu taugen könnten, soziologisch Gesellschaften erfassen und beschreiben zu wollen. Wobei ein Punkt noch gar nicht angeschnitten wurde, der meiner Ansicht nach, sogar richtig gefährlich für Gesellschaften werden kann, - welche als Ganzes, bereits mental dazu neigen, nur noch zu-höchst abstrahierenden Begriffen zu folgen. Besagte ignorierte Räume betrifft nämlich nicht nur Räume ohne Nomenklatur, die einfach nur in der Ignoranz untergehen. Sie entstehen auch, wenn durch medial wie Alltags-rhetorisch bis zur Phrase über-strapazierte Begrifflichkeiten, bereits bestehende Wörter schlichtweg aussterben lassen. Was bedeutet, dass auch die sensibleren Sichten auf die mit diesen Wörtern oder Begriffen beschriebenen Räume weg fallen. Will meinen, wenn z.B. mittels Überdimensionierung einer abstrahierenden Begrifflichkeit, die bereits erwähnte Entdimensionierung der darunter gesehenen bzw. vermuteten realen Inhalte in der Lebenswelt stattfindet.

Sachlichkeit, Objektivität, Wachstum, Mittelstand z.B., wären nur wenige aus einer ganzen Reihe von zur reinen Phrase degenerierter Oberbegriffe, welche sich in diesem Kontext betrachten ließen. Bezüglich Sachlichkeit und Objektivität, werde ich in einem späteren Teil noch mal ganz speziell auf die damit verbundene Gefährlichkeit eingehen. Zur Zeit besonders aktuell, wäre wohl "Islamismus". Dies über-stülpt nicht nur eine ganze Vielfalt von Richtungen und Räumen innerhalb einer Religion, sondern ist mit Sicherheit auch ganz bestimmt nicht konstruktiv, bezüglich eines friedlichen Miteinanders mit der Gesamtheit einer immerhin zweitgrößten Religion weltweit. Und es ist vollkommen irreführend. Ein simpler Ersatz durch "religiöse Fanatiker", wäre sicher auch nicht differenzierter, - aber wenigstens fairer im Angesicht dessen, dass es dies in jeder Religion gibt. Mit solchen, wirklich hirnlos verwendeten Phrasen, kann man ganze Welten in endlose Kriege stürzen. Während sie auf der anderen Seite hervorragend dafür geeignet sind, einfach nur Schaum zu schlagen, um letztendlich gar nichts zu erreichen, als das übliche Geheul der darauf konditionierten pawlowschen Hunde. Was auch mittlerweide den Begriff Sexismus betrifft.

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25.01.2013 von eb
Ich-AG und D-GmbH.
(vorm. Der Einzelne in der Gesellschaft.)



Das Ego ist ein tumber Hund,
auf steter Jagd nach seinem Schwanz.
Der läuft sich gern die Pfoten wund,
mit gierig Augen, - groß und rund.
Das treibt ihn um, - erfüllt ihn ganz,
im Kreis herum, - mit wildem Tanz.

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23.01.2013 von eb
Die leeren Räume zwischen den Erklärungen.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 1.

50x40cm Marouflage       Klick macht dick.
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Eigentlich wollte unsereiner sich ja etwas mehr auf Bilder konzentrieren. Will meinen, - sich auch einfach mehr Zeit dafür zu lassen. Worüber das linke bunte-, und zudem noch wirklich mies abfotografierte Ding, natürlich jetzt ein fröhliches Gelächter anstimmen würde. Zur Entschleunigung der Welt, nur noch motivlose Hintergründe zu zeigen, sehe ich zwar durchaus als Möglichkeit an, - ist aber in diesem Kontext nicht angedacht. Möglicherweise, wird ja noch mehr daraus werden,- aber im Moment dient es nur zu einem Zweck. Als möglichst einfacher Hintergrund, einer möglicherweise fiktiven, nicht irdischen Landschaft, - mit einem trotzdem recht menschlichem Problem.

Nehmen wir an, dass das Ganze durch einen verrückten Acrylfarbenschmierer wie unsereins, innerhalb eines recht geradlinig verlaufenden Schluchtenabschnitts, z.B. auf dem Kirchenplaneten entstanden ist. Ungefähr in der Mitte zwischen den Wänden bzw. Steilhängen davon. Der doch recht abstrahierende Charakter des Ganzen, ist dabei vollkommen beabsichtigt.

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21.01.2013 von eb
Lese- Hörempfehlung mit schwer beschränkter Haftung.
Oder auch die Frage, - wessen Gesellschaft leben wir eigentlich?

Manche Dinge scheinen am illustren Gebrauch der Sprache nach Willfährigkeit zu funktionieren. Also probiere ich das auch mal. In der Cloud ist ja mal wieder schlecht Wetter angesagt. Erst Blitzeis zum Beinebrechen, dann wieder Schnee, und zum Schluss noch Niedersachsen zum Etablieren sowie Auftauen bereits schon verdunsteter Niederschläge. Die digitale Welt gibt sich gegenüber der analogen, in meterologischer Hinsicht nicht die zwei Millimeter Eisschicht zum Wegkratzen mit dem Daumennagel. Einen kleinen Lichtblick durch solcherlei daumengroße Öffnungen an der vorderen Windschutzscheibe, könnten eventuell ebenfalls das Klima behandelnde Radiosendungen, wie z.B. im SWR2, - über Autoren wie Dirk Fleck bieten. Welcher meiner Ansicht nach, die medialen Abhängigkeiten und tatsächliche Gewalt medialem Wetters, wirklich gut an Beispielen wie Herrn Schirrmacher von der FAZ und seiner abenteuerlichen Klientel beschreiben kann. Allerdings verstehe ich die Logik nicht, dass Journalisten und Medienarbeiter, - welche "tief eingebettet" in der Gesellschaft sind, nicht das erreichen sollen können, was die Gesellschaft dann doch tun soll. Versteh ich da den Wetterbericht irgendwie falsch, - oder gibt es in der Gesellschaft eine journalistische Parallelgesellschaft? Das hätte man auch eindeutiger formulieren können, als ausgerechnet übers Wetter. So weit ich mich erinnern kann, hat in der Geschichte der Klimaforschung, die journalistische Wissenschaftskommunikation bereits zwei mal so gut funktioniert, dass aus Forschung ein irrer Grabenkrieg entstanden ist, in dem es nur noch Klimagläubige und Klimagegner gab, die sich gegenseitig das Gebiss so in den Schnee gelegt hatten, dass die simple Wetterlogik Blitze drin hätte einschlagen lassen können. Wobei beide Begriffe jetzt auch nicht unbedingt hellsichtiger machen. Und in beiden geschichtlichen Fällen, auch deshalb immer gleich die ganze Geschichte im Nirwana hat versickern lassen.

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18.01.2013 von eb
Die Zeitungskisten der Christamisten.

Man nehme drei kurze Artikel über drei Länder, - aus dem Fundus des Leuchtturms öffentlich-rechtlichem Qualitätsjournalismus, um 16 mal das Wort Islamisten zu lesen. Die Welt ist einfach und sehr klein. Ungefähr mit dem Durchmesser des Hirns eines durchschnittlichen bundesdeutschen Qualitäts-Redakteurs. Innerhalb dieser Welt, ist es auch recht aufgeräumt. Da hängen nur zwei Kugeln an dem, was sich so als Himmel bzw. Decke anbietet. Die eine Kugel ist weiß, die andere schwarz. Und immer, wenn die redaktionelle Welt etwas sagen will, dann nimmt sie die weiße Kugel und lässt sie ein wenig schwingen. Das macht dann; Klack, klack, klack ..... Also immer dann, wenn die weiße Kugel auf der schwarzen Kugel auf schlägt. Das ist die Welt Freunde. Mehr ist da nicht. ... Ehrlich.

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