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05.01.2015 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (6)

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Gustav ist ein typischer Neujahrstroll. In der Regel, sitzt er teilnahmslos aber mit leicht staunend irritiertem Schmollmund bei den unverändert dubios windigen Ereignissen am Erkenntnishorizont der üblichen schwarzen Löcher noch vom Vorjahr herum. Dabei sinnt er über Verhältnismäßigkeiten bezüglich surrealer Umgebungen in realen Welten nach.

Wobei man Gustav dabei wahrlich keinen fehlenden Humor vorwerfen könnte. Mit als Astronauten verkauften lila Plüsch-Neandertalern zur Erfreuung von Kinderseelen, käme er absolut klar. Schwierigkeiten, hat er eher mit ähnlich gearteten Seltsamkeiten, mehr aus der Ecke der Erwachsenen. Er selber, würde es wahrscheinlich, - zwangsläufig ebenfalls ziemlich neblig, als sich quantitativ zwar ständig vergrößernde-, aber klonungsbedingt qualitativ merklich verschlechternde, neue aus alten aufbauende Nebel bezeichnen. Und Gustav sitzt ja nicht erst seit diesem Jahr vor den Rauchschwaden der Zeit herum.

Merkwürdigkeiten, wie z.B. sich links gebende rechte Sozialdarwinisten, sich human darstellende Systemtechnokraten, liberale Privatisierer zugunsten von Monopolen, christianisierte Waffenexporteure, unabhängige Mediendemokratie gleich per BILD-Zeitung, Stiftungsmedienpark, Werbekampagne, Arbeitgeberverbänden und öffentlich rechtlichen Talkshows der gleichen Leute, Wissenschaftsesoterik, Werbewahrheit, informelle Propaganda, verschworene Nichtverschwörungen bereits schon vorher normalisierter Umfelder, Trendforscher/setter als Zukunftsforscher wie auch sonstige konstruierende Analysten, soziologische Systemakrobaten und Akademiker zur Fortpflanzung über Astrologie, Rechtsfront-Querfronten mit Selbstbedienung bei linken Inhalten wie auch nationale Europäer, - und immer die gleiche Sorte guter böser Gutmensch-Gutmenschenankläger bis in die compacte-, wie honigsüße Melange auch von Verlags-Köppen, zwischen allen Möglichkeiten manipulierender Manipulationskritik und esoterischen Grenzerfahrungen mit Eigenanspruch aufs Gute und die Wahrheit sowieso, - hinein, - würde er dagegen als eindeutig fassbar nicht fassbar-, und als vollkommen ungeeignet dafür empfinden, Kindern noch erklären zu wollen, dass der lila Plüsch-Neandertaler, - kein Astronaut ist.

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31.12.2014 von eb
Guten Rutsch und frohes Neues.

Klick macht froh.
bild Gar nicht so einfach, ein auch wirklich unpassendes Bildchen heraus zu suchen, was mit überhaupt nichts außer sich selber zu tun hat und am wenigsten mit dem, was man so aktuell nennen könnte. Eigentlich wär jetzt Winterpostkarten-Feeling angesagt, aber Schneeschippen tun wir gerade alle, also hab ich mir gedacht, dass ein wenig was Licht auch auf dem Fluss der Zeit von noch "vor" einem Monat, (hier übrigens der Neckar), ganz gut geeignet für wenigstens noch eine der besseren Erinnerung ans letzte Jahr ist. Der jeweilige Positivist, Optimist, Pessimist bis Negativist, kann sich ja je nach Stimmungsgrad für sich entscheiden, ob das gleiche Licht nächstes Jahr heller, gleich oder dunkler aussehen wird. Ich selber, habe damit immerhin so gut wie nichts ausgesagt, wünsche aber trotzdem allen Lesern und darüber hinaus, einen einigermaßen geraden Wechsel von der geraden auf die ungerade Zahl, und damit natürlich einen guten Neustart, - ins auch neue Jahr.

Auf ein ganz anderes Licht, möchte ich bei dem Arbeits- und Sozialforscher Lutz Hausstein verweisen, der eine unabhängige Studie zur Ermittlung reeller Hartz-IV Regelsätze und Existenzminima plant, bei der man sicher sein kann, dass weder; "Laut einer Studie der ..." mitschwingt, noch parteipolitische- oder sonstige Interessen zeitgemäßer Ökonomen zur Förderung der Angstmaschine Hartz-IV mitspielen. Sinnigerweise ist gerade dieses Kernstück der Agenda2010 und sein kalkulierendes Umfeld alles andere als unabhängig oder besitzt auch nur ansatzweise ein Interesse daran, etwas zu fördern, welches man wenigstens als fair, anständig und sauber bezeichnen könnte. Weshalb er die Geschichte natürlich selber finanzieren muss und deshalb auf Unterstützung angewiesen ist. Ich kann nur empfehlen, dass alle denen dies "noch" möglich ist, hier mit helfen. Dies nicht mal alleinig wegen HARTZ-IV, sondern auch zu Gunsten von etwas Bewegung in einem doch recht einheitlich agendual wie ideologisch bedingtem sozio-ökonomischem Umfeld "gegen" Arbeitnehmerinteressen im Allgemeinen. Im Kontext möchte ich da auch noch auf ein lesenswertes Interview mit dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge verweisen.

Ansonsten, passt einfach beim Böllern auf eure Finger auf und kommt alle gut rüber.



27.12.2014 von eb
Nachweihnachtlicher Gruß.

Klick macht heller.
bild Normal, ist da ein großes Loch im Hirn,
gefüllt mit allerlei Gestirn.
Genügend Platz für Weltenreisen,
und Schlittenfahrt auf Wolkengleisen.
Voll Farbe für auch jeden Nonsens,
und Tintenklecksen für des Chaos Konsens.
Hier trifft sich Gagarin mit Micky Maus,
und tanzt mit Käptn Kirk und Santa Klaus.
Zwischen bunten Bändern über alle Grenzen,
ziehen Engel sich an Teufelsschwänzen.
Hier könnten Menschen über sich selber lachen,
anstatt in ihrem Starrsinn, über Menschen wachen.

Yoooh, - so sollte das eigentlich sein. Ich nenne das ehrlichen Nonsens. Und mir würde das eigentlich auch Spaß machen, - aber im Moment ist Stift-, Pinsel- und Schreibblockade angesagt. Die hiesige Weihnachtsgeschichte, hat sich bereits schon darin verfangen und ihren Weg in den Müll gefunden. Einfach zu sagen, - es macht keinen Spaß, Spaß für Menschen zu machen, denen es beliebt mal wieder im billigsten Sumpf nationaler Engstirnigkeiten und den Bösartigkeiten selbst gestrickter Kulturängste zu versinken, wäre aber zu einfach. Ich meine, ähnlich wie das Problem der Satiriker mit der Realsatire, wird auch das mit dem Nonsens, langsam zum wirklich ernsten Problem. Normalerweise, sollte man sich eigentlich einig darüber sein können, dass man Nonsens durchaus erkennen kann, - und ihm eher nicht mit wehenden Fahnen folgen sollte. Yooo, - dachte ich auch.

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21.12.2014 von eb
Neulich, auf'm Markt.
Geschichten aus dem Feldlazarett des großen Ritts nach oben.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr. Klick macht dick.
bild


Herbeigezogen an den Haaren,
werden auch aus Haaren, teure Waren.
Man muss nur Leute finden, die es wollen,
weil sie annehmen, dass sie dies sollen.

Weshalb auch drei Frisöre aus dem Abendland,
man jüngst im leeren Raume fand.
Sie suchten nach Erfolg und Ruhm,
im neuesten, trendy, Modeboom.

Sie hatten sich dabei gedacht,
was es nicht gibt, wird selbst gemacht.
Und warten nun, bis sie der Mode Retter,
als eines neuen Trendes-setter.:-)

Normal, sind solche Frohnaturen im Gespann,
zu jedem Spaß bereit, den man verkaufen kann.
Doch wie lange sie schon danach suchen,
hört man an ihrem leisem Fluchen.

Der Spaß, der blieb gering,
weil man ihn an Erfolge hing.
Und statt neuen reichen Modezaren,
zieht sich jetzt der Trübsinn an den Haaren.



17.12.2014 von eb
Der wirre Flug des Phönix über den Nebel hinaus ...
oder auch: ... mal ein paar Drachen steigen lassen.

(C.) 50x40 Maroufl. Abtönf./Gouache (Miserabel belichtet, aber Klick macht dick)
bild Wenn in Menschenköpfen Drachen lachen,
und große, wie auch kleine Sichten,
in der Gemeinsamkeit erwachen,
dass sie nicht von Menschen dichten,
lässt die Wirrnis Sachen krachen,
und die dann über Menschen richten.

Der Drübersteherdrachen gibt es viele. Jeder steht über andere. Da findet man selbst den Beschränktesten, der erklärt die ganze Welt für blöde und den Rest der Menschheit für dumm, - außer sich selber natürlich, - genauso, wie die Intelligenzbestie, die das keinen Deut besser macht. Natürlich könnte dabei die Frage auftauchen, dass von irgend woher ja auch immer die Vorbilder kommen, - aber das wäre dann ja glatt noch mögliche Drübersteherei über Drübersteherei selber, - nicht wahr? Alles nicht so einfach. Eine besondere Eigenschaft des Drüberstehens, jedenfalls, ist es, - sich eben, - über andere(s) zu stellen. Davon gibt es mehrere Versionen, wobei das "anderes" gegenüber einem möglichen "andere", durchaus beabsichtigt ist. Da gibt es z.B. Menschen, die Götter über Menschen stellen und dann eben auslegen, was die Götter so über die- und welche Menschen meinen. Dafür muss man auch nicht zwingend Götter missbrauchen. Andere, erklären Planetenkonstellationen zum Maß aller Dinge der Selbstauslegung nach traditioneller Beglaubigung, und wiederum andere, meinen, dass man sich das Leben an Ihrer Deutung des Tierreiches ab schauen sollte. Und ich bin mir relativ sicher, dass man das ausreichend gemixt, selbst noch mit dem gravitativen Kollektivverhalten von Galaxienschwärmen hin bekommt.

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13.12.2014 von eb
Ohne Titel

Ist ein wenig ruhig hier gewesen die letzten Tage. Was neben einer heftigen Grippe mit auch bronchialen Auswirkungen, zugegebener-weise auch schwer damit zusammenhängt, dass man sich nach ein paar aus eigener Sicht erschreckenden Statements und Begebenheiten aus vielerlei Richtungen, dem berüchtigten Rückzug ins eigene kleine Universum ergeben hat. Ist so ein Ritus bei mir, - um auch eigenem aufkeimendem Zynismus keine Chance zu geben. Den Weg zurück zum liebevollen Gefühl für die Menschen, hatte man eigentlich wieder gefunden, und auch ein kleines Vögelchen aus der Urzeit fertig, wo man sich mit mächtig viel Text und ein paar Drachen im üblichen schnoddrig wirren Ton, mit möglichen Einflüssen für eine zeitgemäße Entwicklung hin zu menschlicher Entfremdung mehr in Form einer Impression befasst. Und auch wenn es Zusammenhänge hätte, wäre es zumindest aus meiner Sicht heraus, einfach nur geschmacklos. Und könnte auch Menschen in Bezug zu etwas bringen, mit dem sie gar nichts zu tun haben könnten, obwohl ihre Denkweise meiner Ansicht nach, dem vielleicht zuträglich ist. Letztendlich, scheint die Zeit schneller zu sein, .....

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28.11.2014 von eb
Wirr, - im systemischem Geschirr.

bild

systemische Weiterbildung
systemische Beratung
systemisches Institut
systemisches Coaching
systemische Organisationsentwicklung
systemische Gesellschaft
systemische Therapie
systemische Forschung

systemische Fragen

systemische Störung ?
systemische Sklerose ?
Systemerkrankung ?

Und die freien Zahnräder,
... träufelten selbst gemachtes Öl,
... auf ihre Getriebewellen im System,
... um die Reibungshitze ein wenig zu lindern,
... und die eigene geistige und kulturelle Korrosion,
... nicht mehr sehen zu wollen.

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25.11.2014 von eb
Das Ende einer Legende durch eine Legende.
Affig schwarz-buntes Betthupferl für eingeschneite Tropenträumer.

(C.) 20x30 Maroufl. Abtönf./Gouache       (Klick macht dick)
bild Ganz tief im Busch, da lebt ein wilder Mann,
der tanzen, springen, jodeln kann.
Dem schenkte jemand eine neue Hose,
als wärmend Kleid für's Lose.
Die war des Bunten etwas viel,
und auch ansonsten, - ohne jeden Stil.
Im Freundeskreis war man entsetzt,
dass jemand dergestalt Kultur verletzt,

- und jedem wurde klar,
dass alles völlig anders war..........


.......... Nachdem Tarzan, von einem der Mädels im Camp, welche auf der Suche nach der großen spirituellen Erfahrung im Einklang mit der Natur waren, im Tausch gegen seinen Lendenschurz eine neue Badehose bekam, versprach er ihnen ein Date mit der großen Schamanin im hintersten Winkel des Urwalds, - rief mit dem berüchtigten Tarzanschrei seinen Reitelefanten herbei, - und machte sich auf den Weg zu ihr.

Die alte Dame saß gerade im Kreise ihrer etwas leblos wirkenden Urahnen, als er bei ihr ankam. Wobei er allerdings mal wieder versuchte anzugeben, indem er auf einer Liane den großen Affen spielte und dabei fast auf sie gestürzt wäre. Ihre Augen waren eh nicht mehr die Besten und durch die kleine Sichtöffnung ihrer Ahnenmaske, konnte sie gerade noch eine Badehose erkennen, die sie aber keinem der ihr bekannten Dschungelbewohner zuordnen konnte. Touristen dagegen, waren ihr sowieso suspekt, - und von Erotic-Dance, hielt sie als große Stoikerin erst recht nichts. Dermaßen in ihrer Meditation gestört, fädelte sie sich also ziemlich schlecht gelaunt ins Jenseits ein, telefonierte schnell mit den Geistern ihrer Vorfahren und verwandelte mit deren Hilfe, den armen Tarzan in einen Affen. Seitdem, hat der die Fortbewegung per Kletterpflanzen tatsächlich drauf, kümmert sich fortan aber auch nur noch ums übliche Affenleben. Zumindest solange, bis seine bessere Hälfte, "Jane", die Schamanin von seiner Rückverwandlung überzeugen-, oder von ihr eben auch nicht erkannt werden würde.

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15.11.2014 von eb
Naturkundereim mit Bio-Siegel für große Kinder....
mit folgend nebligem Husten zwischen Lebenswelten und Systemsichten.

bild

Auf eine Blume tropfte einst, ganz krass,
ein Tropfen, der war ziemlich nass.
Er wollte nicht den Blütenkelch verstopfen,
denn er war ein lieber Tropfen.
So tropfte er aufs Blatt,
welches dies genossen hat.

Voll Anmut tropfte er dann weiter,
und wurd von Blatt zu Blatt gescheiter.
Leider macht Verstand aus Wasser,
bestenfalls nur Erde nasser.
Denn als er auf den Boden kam,
versank er darin, voll Scham.

Doch der Blume war dies gar nicht recht,
denn auch sie, war nicht ganz so schlecht.
Und durstig obendrein,
so ließ sie ihn zur Wurzel rein.
Von dort konnt er nach oben steigen,
und sich recht erfrischend zeigen.

Jetzt suchen sicher wieder alle nach dem Sinn,
und maulen, weil im Geschehn auch keine Spannung drin.
Ein Sog von dort, wo auch die Blume schwitzt,
und Wurzeldruck dorthin, wo sie den Sonnenschein besitzt.
Die Spannung heißt hier Kapillarität und Kohäsion,
die treiben Wasser ganz nach oben, - ohne diesen Hohn.

Naja, - da muss jetzt keiner befürchten, dass unsereiner über die Romantisierung des Wasser- und Salztransports in den grünen Stengeln, eine Revolution der doch recht kühl gehaltenen funktionellen Pflanzenanatomie in Biokursen plant. Gar nicht auszudenken, wenn so was gar in den mehr wirtschaftlich orientierten Schulstoff einziehen würde. So nach dem Motto; "Voll Liebe zählte er die Scheine, und kam mit dem Profit ins Reine" - als Schlusssatz der vierten Strophe eines Gedichts zum funktionellen Ausbeuten einer Belegschaft. Aber ich denke, dass noch jedem Menschenverstand klar ist, dass ich hier nicht nur eine gruselige Vermenschlichung von Wasser und Grünzeugs betreibe, sondern ein evtl. pädagogischer Nutzen, allenfalls noch in der Erfreuung von Seelen zum Tippen an die Kinderstirn liegen könnte. Wie ich bereits schon mehrmals hier schrub, gehört ehrlicher Nonsens, der sich auch dazu bekennt, zum eher unschädlich Besinnlichem. Überhaupt, finde ich die Unterscheidung zwischen der Vermenschlichung von Sachen, - und der Versachlichung von Menschen, ausgesprochen hilfreich, als Analogon auch für die Unterscheidung zwischen ehrlichem Unsinn, und als sinnvoll verkaufter Unsinn.

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09.11.2014 von eb
Fröhlich unsystemisch surreales Nebelschütteln ...
mit den Geschichten der Geschichte, der Geschichte der Geschichten, den, der, den, der ...

(C.) 20x30Maroufl. Abtönf./Gouache Klick macht dick.
bild So mancher Raum, man glaubt es kaum,
lässt niemals in die Ferne schau'n.
Dies ist kein Spuk und sehr real,
doch dem der spuken kann, - ist das egal.

Was man so schmiert, mitunter selber irritiert,
besonders dann, wenn man grad nach Weisheit giert.
Ein buntes Bild, macht doch keinen Sinn,
wenn's weder bilden will, - noch sonstigen Gewinn.

Doch ist dies kein Beleg, für einen Weg,
der an seinem Ende, gänzlich ohne Steg.
Den auch ein Troll, führt an ein ganz besonderes Meer,
vor dem sich trollen mag, - wem der Troll im Mensch zu schwer.

Der andere trifft nen schrägen Baum, man glaubt es kaum,
der kann in die Ferne schau'n.
Dies ist nur Spuk und nicht real,
doch dem der spuken kann, - ist das egal.

.....

Kreuzt man eine Eiche mit einem Leoparden und lässt den Blitz einschlagen, hat man sinnigerweise eine Menge gesponnenen Unsinn. Aufgrund mittlerweile ganz brauchbarem Wissens über arten-spezifisches Fortpflanzungsverhalten, - zumindest diesbezüglich. Was aber in ähnlichen oder anderen Konstellationen, auf keinen Fall und zu jedem Zeitpunkt, immer gleich gesehen wurde. Und wie wir wissen, hat es dann selbst wieder im Feld des Wissens, - Idioten gegeben, die das mit der Reinrassigkeit gleich auf Menschen angewandt, unbedingt wieder ins Extreme treiben mussten, und dafür auch den nötigen Unsinn erfanden. Unsinn, den man gleich von Anfang an als solchen erkennen kann, ist dagegen ehrlicher Nonsens, der ausnahmsweise mal keinem schadet. Es sein denn natürlich, er ist gleich zum Mainstream entartet. Möglicherweise im Unsinn versteckter Sinn ohne Anspruch auf Sinn, gehört ins Metier der Märchen. Dies hat man von jeher deshalb gemacht, damit man Sinn als Märchen, und damit eben Unsinn abtun kann. Unsinn, der bewusst als Sinn versponnen, eigene Interessen begünstigt, nennt man Werbung oder Public-Relation. Geschieht dies gleich bevölkerungsweit, nennt man es Politik. Gerät es außer Kontrolle, heißt es Krieg. Braucht man was zur Entschuldigung dafür, - heißt es eben systemischer Krieg.

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04.11.2014 von eb
Von Reizwörtern und Pflanzenfressern.

Leider heute gar nichts Buntes. Die Laune verbietet es einfach. Wenn man z.B. ein Schaufenster sichtet, in welchem neben Grabbeigaben auch Waffen, und ansonsten weitgehend nichts anderes angeboten wird, dann muss unsereiner erst mal schlucken, - und fragt sich, ob er das unter schwarzem Humor, makaberem Geschäftssinn oder Sensibilitätsverlust verorten will. Wobei wohl letztendlich, die eigene Abneigung gegen Waffen, das Maß der auch eigenen Sicht bestimmt. Aber auch die, würde mit Sicherheit zu ganz anderen Überlegungen und Schlüssen kommen, wenn es sich um farbenfrohe Wasserpistolen handeln würde. "Echte Waffen", wären jedenfalls in etwa für unsereins, einer dieser Begrifflichkeiten oder/und visuellen Objekte, bei welchem ich stets aufs Neue, eigene Ressentiments gegenüber damit hantierenden Menschen differenzieren muss. Zumindest, wenn ich mich nicht der Steuerung durch eigene unterbewusste Automatismen ergeben - und dann alle, die damit hantieren, gleich in den negativen Empfindungsraum verschieben will. Was so, weder richtig noch fair wäre. Andere, bekommen z.B. schräge Augen, wenn sie das Wort "Heide" hören. Da steckt genug einseitig klischeeisierter Nährstoff, direkt oder indirekt christianisierter Terminologie drin, das mitunter gleich das Psychogramm vom Neuheiden mit Hang zu alt-kulturellen Naturreligionen vom Stapel gerissen wird. Was überhaupt nicht besser ist, wie das Klischee-Gedröhn von Freaks aus der Ecke der Esoteriker, die tatsächlich von Irmingsulschen Eichenzuchten und der Reanimation von Walhalla träumen, - aber eben auch nur einen kleinen Teilbereich dessen abdecken, was den großen Religionen im Sinne von "Ungläubig" oder "Andersgläubig" so gefiel, - als Heiden zu denunzieren. Und hat man mal den bösen Buben benannt, fällt es auch überhaupt nicht schwer, ihn für alles Mögliche zu missbrauchen. Ein Mechanismus, der seinen besonders schrägen Charme dann entwickelt, wenn z.B. alleine nur simpler Respekt und Ehrfurcht vor den altsumerischen Epen, als Urmutter der Literatur, - gleich von den niemals aussterbenden Anhängerinnen der Göttin Ischtar aufs Korn genommen wird, weil man angeblich Männerverherrlichung betreibt.

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31.10.2014 von eb
Der jährliche blogblick,
zu "All Hallows' Eve".

bild Der Tach vor Allerheiligen, ist sinnigerweise für jeden gestandenen Heiden schon etwas Besonderes. Womit für unsereins, eigentlich mehr ein Bezug auch zu den älteren Bräuchen katholisierter Iren zu sehen ist, als zu dem, was des Amerikaners Sinn für Kommerz daraus gemacht hat, - und eben so auch zu uns rüber geschwappt ist. Sei's drum. Man kann auch nicht verleugnen, dass es bei den Autoren und Regisseuren von über'm Teich, nicht doch noch ausreichend schräge Typen für auch schräge Ideen gibt, die weder in die dortige-, noch hiesige Reihenhauskultur passen. Weshalb es für diesen blog ja mittlerweile auch schon Gewohnheit ist, - an Halloween zu einem Stückchen aus Tim Burtons Meisterwerk "Nightmare before Christmas" zu verlinken. Anhänger modernerer Fassungen, sollen dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. (Für die Anhänger standardisierter Religionen, ist nach zwölf, - natürlich Schluss mit Genuss.)

Böderweise hat unsereiner das Pech gehabt, nicht zu Halloween, sondern an Allerheiligen auf die Welt gekommen zu sein. (Ich versuche dies immer noch zu reflektieren, - oder sagen wir besser,- zu verarbeiten). Was allerdings nicht bedeuten muss, dass das Folgende jetzt unbedingt deshalb entstanden ist. Denn auch den hiesigen blogger, packt hie und da, mal der Wunsch danach, ein paar ständig auftauchende Fragen zu beantworten, bzw. überhaupt nach einer Art; "summa summarum", - des selbst Verbrochenen. Will meinen, - es wird wieder mal Zeit für ein blog-Jubiläum-, Geburtstag etc. Wobei ich eben immer noch keine Ahnung habe, an welchem Datum ich das aufhängen soll. Immerhin ist dies hier einst, - als schwer nötige Kreativecke fürs Seelenheil, innerhalb eines ehemaligen blogs mit Fixierung eher aufs realpolitisch-mediale Horrorgeschehen entstanden, - und dann erst im Laufe eines Jahres selbstständig geworden. Und lapidar das Beenden eines alten blogs gar als Neuanfang für diesen hier zu bezeichnen, würde so weder stimmen noch passen, - noch ist überhaupt so unkompliziert zu betrachten. Grob über den Daumen gepeilt, ist dieses digitale Wohnzimmer hier, jetzt aber irgendwo im Zeitraum von vor vier bis fünf Jahren fertig möbliert, - und dann auch bezogen worden. Und den Wechsel von Halloween nach Allerheiligen, finde ich einfach gleich aus mehreren Gründen, - schwer gruselig passend, - als Datumsersatz.

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27.10.2014 von eb
Nachrichten aus der Welt der Kunst.
Heute, - aus der Zukunft.

bild Die von den Trans- und Nachhumanisten angestoßene Demokratisierung der Erdbeeren, fand auch trotz sauberer Recherche und gemeinsamer Grundlagenforschung von Kunst und Wissenschaft, - ein jähes Ende, als die Fischstäbchen das Weinen lernten, - und begannen, um die weltweite Anerkennung als freie Fischandroiden zu kämpfen, - welche sich fortan, von Erbeeren ernähren wollten.

Nordrhein-Westfalen hat immer noch Schwierigkeiten, seine Eigentumsrechte an Elvis Presley und Marlon Brando zu klären. Bei der Weiterverarbeitung von Fotos dieser Künstler durch den Künstler Andy Warhol, dreht es sich um den kunstvoll erhabenen Kapitalwert von über 100 Mill. Dollar. Mittlerweile hat sich auch eine Interessengemeinschaft aus Hollywood angemeldet, welche anmerkte, dass es durchaus auch im Sinne von Presley und Brando hätte sein können, Spielbankeinnahmen jeder Form, zugunsten von Not-leidenden Künstlern zu verwenden.

Der bis dito unbekannte Künstler; "eb", welcher Insidern bisher allenfalls durch Videoinstallationen wie z.B. "Sex sells" bekannt war, - hat seine mentale Abneigung gegen Kunstmarkt und dessen Werbehandwerk in Form illustrem Kunstgebahrens überwunden, - und präsentiert sich nun der Welt mit seinem Meisterwerk; "Helgas Transformation". (Hier leider nur eine Skizze.) Die zehn Meter große Statue einer blank polierten Schiffsratte aus vulkanisiertem Kaugummie, wird als Anspielung auf den Kitsch einer Zeit interpretiert, welchen der Künstler selber, natürlich kunstvoll ironisch bricht. Experten räumen ihm gute Chancen ein, den bisherigen Thron erhabener Monumente der bildenden Kunst, nochmals um zusätzlich satte 50 Mille vom Thron zu stoßen. Auf die Frage, was denn seinen Sinneswandel verursacht hat, - meinte er nur; "Gott ist groß, - und sein Prophet Dagobert Duck".

Und als Andenken an Elvis Presley, wie auch so was wie eine bildende Kunst, - zum Abschluss,- das passende Djingle auch fürs richtige Bilderpumpen und Kunstblasen unter profitablem Kunstverständnis.



18.10.2014 von eb
Es war der Schrat, - der es tat.
(C.) 20x30cm Maroufl. Abtönf./Goauche          Klick macht dick.
bild



So manches Boot, ganz ohne Not,
treibt schweigend durch das Rot.
Denn Rot, ist nicht gleich Tod,
sondern hält hier lediglich, ein Boot, - im Lot.

In roter Pfütze, wär die einzige Grütze,
unter des Zauberers Mütze.
Und diese Mütze, trägt auch noch ne Stütze,
die in dieser Pfütze, - genauso zu nichts nütze.

Das ist nur Schein, was soll dies anders sein,
als des Unsinns kranker Schrein?
Doch jeder Schrein, fühlt sich gar fein,
mit einem Schein, - der schmeckt nach rotem Wein.

Dabei suchte nur ein Schrat, nach Rat,
für eines Zauberers würdige Tat.
Es war die Tat, dass er um Stab und Mütze bat,
mit denen nun ein Schrat, - im Boote naht.

Drum hat die Welt, jetzt einen neuen Held,
der allenfalls durch kleidsam Tand gefällt.
Doch was gefällt, meist nicht zerschellt,
in dieser Welt, - die ansonsten nichts erhellt.

Hmmm, - naja, - unsereinem war eigentlich nur schwer danach zumute, sich mal wieder mehr aufs bevorzugte Vorgehen mit Flüssigfarbe für auch kinderfreundlichere Inneneinrichtungen und Seelenleben zu konzentrieren. Was auf kürzestem Wege dazu geführt hatte, sich erst mal wieder selber von Märchen- und Zauberwelten verzaubern zu lassen. Und eigentlich, sollte man es dabei belassen. Blöderweise, bin ich bei anderen auch immer ganz neugierig darauf, was ihnen so beim Verteilen von Farbe durch den Kopf gegangen ist. Ja, - ich liebe geradezu diese Verbindung, zwischen dem, was aus den Fingern fließt, und dem, was dabei so an Schrägem durchs Hirn geistert. Ganz davon abgesehen, dass dadurch an vielen Stellen, so manch erhabene Legende eben keine mehr wäre, - und der ehrliche Spaß dabei, - etwas mehr Kontur bekommen würde. Was man von anderen erhofft, darf man natürlich selber nicht unterdrücken. So ist es leider, nun eben doch nicht dabei geblieben.

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09.10.2014 von eb
Hollywood und Hinterzarten, wir retten die Welt, - auf alle Arten.
Script für einen Horrorfilm der besonderen Art.
Satire (Nur sicherheitshalber)

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Das Fiese an diesen Fleisch-fressenden Pflanzen aus dem All, - war nicht nur, dass sie wie aus dem Nichts aus dem Boden wachsen und auch wieder dorthin verschwinden konnten, sondern auch, dass sie auf Klingeltöne von Handys reagierten, deren folgende Körperhaltung zum Telefonieren, sie zielgenau zu ihrer liebsten Speise führte. Doch als niemand mehr daran glaubte, dass man sie aufhalten könne, geschah es, dass sie auf eines dieser keuschen, tugendhaften sowie frei aller lasterhaften Gedanken und einzig vom Willen zur pflichtbewussten Bierversorgung ihres zukünftigen Ehemannes beseelten Schwarzwald-Mädels trafen, - welches ihr Handy arbeitsbedingt im Hut trug. Diese Begegnung der dritten Art, verführte sie nach eingehendem Anruf zu der Annahme, dass es sich bei der Kopfbedeckung der Dame, um eine besonders schmackhafte Variante menschlicher Gehirnsubstanz handele. Nach einem kräftigen Biss, blieb ihnen das Zeug allerdings so im Halse stecken, dass sie auch trotz zusätzlicher Photosynthese, jämmerlich erstickten. Worauf man mit nie gekannter Solidarität und in Windeseile, die gesamte Weltbevölkerung mit Bollenhüten in auch jeder erdenklichen Größe versorgte. Da man kaum an-nahm, dass jemand mutwillig sein Handy für sein Leben opfern würde, baute man auch trotz Hinweis der Handyhersteller auf einen möglichen Riesenmarkt für Zweit-Handys, den Klingelton gleich mit ein. Es gab zwar anfängliche Schwierigkeiten mit einer Gemeinschaft, welche sich für die Urheberrechte evangelischer Kirchentrachten engagierte, aber da sowohl der moderne Deutsche wie auch der Baden-Württemberger, (Hüstel), sich nicht nur als kulturelle Enklave, sondern auch als Weltenretter versteht, war das Thema schnell vom Tisch. Lediglich die Bayern, pochten noch ziemlich lange auf ähnlich alte Hüte in Sachen Leitkultur-Debatte im wirren Tal zwischen Tradition und Moderne sowie der Zeitlosigkeit auch von Lederhosen herum, - aber die Vorstellung, dass diese fiesen Viecher eventuell das Gehirn auch in Hüfthöhe vermuten könnten, überzeugte im Besonderen die Herrenwelt davon, von bimmelnden Hosentaschen dann doch Abstand zu nehmen.

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05.10.2014 von eb
Das "ist", isst mit. (2)
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 11.
Oder auch, - nieder mit dem "ist".

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Weil es sich so schön ins Verhältnis zwischen konstruierten, verschmierten, angenommenen und realen Eindeutigkeiten integrieren lässt, - auch hier wieder, die Neuvertonung von altem Buntem. (Keine Sorge, das wird nicht zur Gewohnheit) Verdreht geklopfte Sprüche, wie z.B. "Alles 'ist' relativ" oder auch; "Der Krieg 'ist' der Vater aller Dinge", nur weil dies irgendein Einstein oder Heraklit mal in ihrem Kontext ins Weltall geblasen haben, - sind eine Sache für sich. Und machen im Besonderen dann keinen Spaß mehr, wenn sie vom durchschnittlich medial zum Nachplappern von Phrasen trainiertem Geiste benutzt werden, um mal eben so aus dem Stehgreif, vollkommene Unverhältnismäßigkeiten bzw. gleich die nächste Abschlachterei, in den harmlosen oder desinteressierten Empfindungsraum zu verschieben. Ähnliches, findet man auch bei so Statements wie z.B; "Das 'muss' man sachlich sehen" oder "Das System 'ist' schuld". In jedem Fall, fällt ein bedrückender Wille dazu auf, die Welt und ihre Geschehnisse über ein, "ist" oder "muss", kalt und so alternativlos wie möglich, mit dem Nagel an die Wand zu hängen, - und dort auch unbeteiligt baumeln zu lassen. Die Ignoranz dem Umstand gegenüber, dass in jedem Fall, die einfache Verwendung eines; "könnte", die Erklärung zur Möglichkeit und damit evtl. zur Beschäftigung damit werden lassen "könnte", wird wohl der Möglichkeit zu verdanken sein, dass nach Erschöpfung der Möglichkeiten, immer noch Platz für eine Phrase übrig bleibt; "Wo keine Hoffnung 'ist', 'muss' man sie erfinden." Auf dem Weg dorthin, werden uns aber mit Sicherheit genügend Leute begleiten, die weise mit Heraklits; "Panta rhei" - "Alles fließt", - die Welt in weitaus kürzerer Form erklären können/möchten/dürfen/wollen/müssen,- als unsereiner es sich je zutrauen würde, dass er es auch nur ansatzweise; "könnte", - aber bei der Frage; "und wohin, - bitte schön?", dann wenigstens an diesem Punkt, ausnahmsweise mal fragende Gesichter sieht. Man muss jetzt nicht zwingend etwas gegen Statements aus dem hohlen Bauch heraus haben, aber die müssen auch nicht immer gleich versuchen kürzer zu sein, als sie tatsächlich etwas sagen könnten. Deshalb lasse ich es heute ebenfalls mal kräftig aus dem Bauch fließen, - aber eben, - ein wenig länger.

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01.10.2014 von eb
Morgens um sechs, ist die Welt noch in Ordnung.
Als der Sandmann in den Augen, - Schwierigkeiten mit der liberalen Terminologie auf dem linken Auge bekam.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
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Als die Welt mal wieder voller Götter war, die leicht weiter entwickelt immerhin von Reflexion sprachen, und sich bei der ganzen Sicht nach draußen, geflissentlich natürlich wieder selber übersahen, verengte sich der Blickwinkel zusehends ins Groteske und verrenkte sich den Hals dabei. Das ist ein wenig wie, Überzeugung, die damit überzeugen will, dass man sie selber damit zu überzeugen hat, was ihrer Überzeugung entspricht. Gar nicht mal so kompliziertes Zeugs, - das. Was angesichts der spektakulären Tiefe altehrwürdiger Klischees, innerhalb des Horizonts schwer separierter Räume, natürlich auf keinen Fall dazu führen sollte, dass den Kindern der Lebenswelten, auch noch die letzte Lust auf Vertrauen abhanden kommt. Doch sie stellen sich nun mal die Frage; "Ist" das ein System, oder "könnte" dies System haben? Und was ist, - wenn "in" einem System? Der Spiegel bekam leichten Husten, gönnte sich eine Aspirin, und erklärte es sich selber, recht vage, mit ganz normalen Menschlichkeiten. Nobody, is perfect.



22.09.2014 von eb
Das "ist", isst mit.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 10.
Ruhelos und schwer weitschweifige Gedanken über das, was ist, sein will oder sein könnte.

(C.) 30x24 Maroufl. Acryl. Klick macht dick.
bild Aus gegebenem Anlass, heute mal wieder der Missbrauch von altem Buntem, dessen Möglichkeiten für ein Nachempfinden oder Verständnis eventueller Symbolik, natürlich unbedingt einer Vielfalt möglicher Geschmäcker und auch unterschiedlicher Sichtweisen unterliegt. Wozu selbstverständlich auch empfundene Niveaus gehören, wie weit man skizzierte Kulleraugen und Schrotflinten, ins eigene Gefühl für künstlerische Erhabenheiten pressen möchte. Pudel, zum Beispiel, sind ja auch eine geradezu geniale Reflexion der bildenden Kunst, die irgendwie an den Pforten des höchsten Niveaus einer Konsumgesellschaft mit ausreichend Schotter in den Taschen angekommen ist. Leider sehr einseitig, - denn ich befürchte, dass die quantitativ überwiegende Mehrheit der Künstler, ihre Situation ganz anders reflektieren würde. Man kann es einfach nicht allen recht machen. Aber trotzdem, - irgendwie, - sind wir damit beim Thema angekommen.

Eine der bemerkenswertesten Formen von Kommunikationsverhalten, erinnert mich irgendwie immer schwer an das Schießen aus der Hüfte alter Westernhelden, a'la John Wayne oder Gary Cooper. Ob nun vor, nach, bzw. während des schnellen Galopps durch die Prärie, vor Saloons oder unter irgendwelchen Kirchenglocken, - immer wieder, kommt diese berüchtigte Situation ins Spiel, wo lediglich noch die Schnelligkeit darüber entscheidet, welches ihr; "Das 'ist' so", in Form von Geschossen, sich ins Leben Unbeteiligter oder anderer Welterklärer mit eigenen Revieransprüchen, - in Ist-Form schlägt. Zu den zivilisierteren und glücklicherweise auch heute häufiger anzutreffenden Varianten solcherlei Ausdrucksformen, zähle ich übrigens, auch die beliebte Eigenart von Anlehnungen an den Archetyp des weisen alten Mannes, die eigenen unglaublichen Kenntnisse über-, und Erfahrungen mit 8 Milliarden Menschen, mit Sätzen wie; "Der Mensch 'ist' ....", - zu beginnen. Sinnigerweise, funktionieren solcherlei angenommenen Alternativlosigkeiten nur, wenn dieses; "Das 'ist' so", sich mit einem; "Das 'ist' nicht so", - konfrontiert sieht. Was allerdings verwundert, ist der Umstand, dass offenbar beide, auch dann zur Schießwut neigen, wenn sich sonstige Mitbewohner der Prärie einfach erlauben, auch mal was freundliches von sich zu geben. Da schreibt zum Beispiel, unsereiner ganz unschuldig vom eigenen Respekt vor Kinderbuchautoren, und schon verschießen irgendwelche anderen meinungstechnischen Revieransprüche, blitzschnell Sätze mit dem Absolutheitsanspruch klischeeisierter Revolverhelden in die Umgebung.

"Kinderbücher, - das 'ist' doch keine Kunst.",- meinte man. Hmmmmm. Nun, - ja, - dies einfach so zu behaupten, "ist", - auch keine Kunst, - meine ich. Wir treffen uns, - 12 Uhr mittags, - an der Kirche.

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18.09.2014 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (5)
Biodiversität, Symbiosen und nicht intraspezifische Beziehungen im Märchenwald.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Heribert gehört zur Familie der spitz-ohrigen Zwergtrolle. Diese leben vornehmlich, in von der Art unabhängigen, aber Gesinnungsgleichen Gemeinschaften zusammen, bei denen ein auffälliger Hang zu den schönen Künsten am meisten vertreten ist. Zu unterscheiden, sind hier die eher seltenen Gemeinschaften von Teamplayern, also z.B. gemeinsam musizierende Individuen, - von den quantitativ höher vertretenen Fanclubs mit Konsumverhalten und eindeutig identifizierbarem Leithammel. Eine eingehende Erforschung dieser Gemeinschaften, wurde im Besonderen, durch eine häufig auftretende und offenbar Gemeinschafts-bedingte Ortsfixierung erleichtert.

Der Name des zweiten Mitglieds dieser Gemeinschaft, ist leider nicht bekannt. Ist aber immer dabei, scheint ein cleveres Kerlchen zu sein und hat bei schlechtem Wetter eindeutig den besten Platz.

Jimmy ist ein echter Tausendsassa. Er kann fliegen, springen, hüpfen, tanzen, auf Fledermaus genauso machen, wie auf Wespe, und hungrige Vögel in die Irre führen. Seine Kumpels mögen ihn ganz besonders deshalb, weil niemand den "St.James Infirmary"-Song so melancholisch auf dem Fliegenpilz steppen kann, - wie er. Was er auch ganz besonders gerne macht. Anderen Freude zu bereiten, bereitet ihm selber Freude. Und so kommt er jeden Abend für ein Stündchen vorbei, steppt sein Ding runter, während seine Freunde entweder andächtig zusehen oder dem wilden Klang seiner Beine, auf einem eher dürftigen Resonanzboden horchen. Und wenn er nicht gestorben-, bzw. der Pilz vorher verschimmelt ist oder von illustren Anhängern halluzinogener Bio-Drogen verzehrt wurde,- macht er das heute noch.



12.09.2014 von eb
Von den Märchen, die den Märchen, - Wahres erzählen, - könnten?.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Eigentlich, war man mit einer, zugegeben, recht seltsamen und schwer undisziplinierten Spielerei beschäftigt. Bei der aber der anfängliche Willen, zum eher weniger ernst zu nehmenden Nonsens, mit aber trotzdem tiefem Respekt vor der hohen Kunst von tatsächlichen Kinderbuchautoren, mir angesichts einer dabei auftretenden Beklemmung, - vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist. Wenn im folgenden, also stellenweise so etwas wie der schleifend geschwollene Ton des Märchen-erzählers durch schimmern könnte, so ist dies nicht etwa beabsichtigt, sondern liegt an dieser Beklemmung, - die eben auch ihre Geschichte hat. Die Menschen brauchen Geschichten, - heißt es ja. Die ganze Geschichte ist voller Geschichten. Einige sind Geschichten, manche sogar "glücklicherweise"- und wiederum andere; "leider", - wahr. Und jede Geschichte, hat auch ihre Zeit und ihre Sprache. Geschichten für Kinder, sollte man natürlich zum Wohle derselben, sinniger-weise unbedingt denen überlassen, welche sich noch nicht manipuliert vom gerade modernem Neusprech aktueller; "Systemanforderungen", in Kinderseelen versetzen und sich auch ganz darauf konzentrieren können.

Während so manch andere Kinderliebe,
...... nur scheinbar bunt und froh,
sich als Realität entpuppt,
...... die nur noch roh.

Immerhin hatte bisher noch jeder Menschenschinder, mit neuen Sprachen, aber auch mit diesen glänzend, klaren Kinderaugen gespielt, um über sie, deren Eltern, - für die eigenen kruden Weltbilder gewinnen zu können, - welche diese dann ihren Kindern erzählen. Dabei hätte oft, einfach nur ausgereicht, sich ein wenig Gedanken über die gerade aktuelle Sprache der Geschichtenerzähler zu machen. Trotzdem, darf man auch mal was optimistisch sehen. Und eine der schöneren Geschichten des Zeitgeistes ist es ja, dass man noch keine Kinderbücher mit dem Prädikat; "pädagogisch wertvoll" und der Überschrift; "Klein Helga's systemische Ressourcenberatung für Kinder", oder etwas smarter; "Klein Karlchen's Bewerbungsprofil als Sandmann"- sichten brauchte. Anscheinend, - gibt es doch noch tief sitzende, eher human-ethisch bedingte Hemmschwellen, die zumindest bei den Kindern, auch noch sprachlich, zwischen Mensch und Maschine bzw. ökonomischem Kalkulationswert unterscheiden möchten. Trotzdem auch hier, die Grundmentalität ziemlich funktionale Muster auf weist. Und Familienmanagerinnen, welche die prozess-orientierte Methodisierung und Optimierung auch im häuslichen Zusammenleben zwischen Alt und Jung einführen wollten, waren zeiten-weise, - ja auch nicht ganz so selten.

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