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31.10.2014 von eb
Der jährliche blogblick,
zu "All Hallows' Eve".

bild Der Tach vor Allerheiligen, ist sinnigerweise für jeden gestandenen Heiden schon etwas Besonderes. Womit für unsereins, eigentlich mehr ein Bezug auch zu den älteren Bräuchen katholisierter Iren zu sehen ist, als zu dem, was des Amerikaners Sinn für Kommerz daraus gemacht hat, - und eben so auch zu uns rüber geschwappt ist. Sei's drum. Man kann auch nicht verleugnen, dass es bei den Autoren und Regisseuren von über'm Teich, nicht doch noch ausreichend schräge Typen für auch schräge Ideen gibt, die weder in die dortige-, noch hiesige Reihenhauskultur passen. Weshalb es für diesen blog ja mittlerweile auch schon Gewohnheit ist, - an Halloween zu einem Stückchen aus Tim Burtons Meisterwerk "Nightmare before Christmas" zu verlinken. Anhänger modernerer Fassungen, sollen dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. (Für die Anhänger standardisierter Religionen, ist nach zwölf, - natürlich Schluss mit Genuss.)

Böderweise hat unsereiner das Pech gehabt, nicht zu Halloween, sondern an Allerheiligen auf die Welt gekommen zu sein. (Ich versuche dies immer noch zu reflektieren, - oder sagen wir besser,- zu verarbeiten). Was allerdings nicht bedeuten muss, dass das Folgende jetzt unbedingt deshalb entstanden ist. Denn auch den hiesigen blogger, packt hie und da, mal der Wunsch danach, ein paar ständig auftauchende Fragen zu beantworten, bzw. überhaupt nach einer Art; "summa summarum", - des selbst Verbrochenen. Will meinen, - es wird wieder mal Zeit für ein blog-Jubiläum-, Geburtstag etc. Wobei ich eben immer noch keine Ahnung habe, an welchem Datum ich das aufhängen soll. Immerhin ist dies hier einst, - als schwer nötige Kreativecke fürs Seelenheil, innerhalb eines ehemaligen blogs mit Fixierung eher aufs realpolitisch-mediale Horrorgeschehen entstanden, - und dann erst im Laufe eines Jahres selbstständig geworden. Und lapidar das Beenden eines alten blogs gar als Neuanfang für diesen hier zu bezeichnen, würde so weder stimmen noch passen, - noch ist überhaupt so unkompliziert zu betrachten. Grob über den Daumen gepeilt, ist dieses digitale Wohnzimmer hier, jetzt aber irgendwo im Zeitraum von vor vier bis fünf Jahren fertig möbliert, - und dann auch bezogen worden. Und den Wechsel von Halloween nach Allerheiligen, finde ich einfach gleich aus mehreren Gründen, - schwer gruselig passend, - als Datumsersatz.

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27.10.2014 von eb
Nachrichten aus der Welt der Kunst.
Heute, - aus der Zukunft.

bild Die von den Trans- und Nachhumanisten angestoßene Demokratisierung der Erdbeeren, fand auch trotz sauberer Recherche und gemeinsamer Grundlagenforschung von Kunst und Wissenschaft, - ein jähes Ende, als die Fischstäbchen das Weinen lernten, - und begannen, um die weltweite Anerkennung als freie Fischandroiden zu kämpfen, - welche sich fortan, von Erbeeren ernähren wollten.

Nordrhein-Westfalen hat immer noch Schwierigkeiten, seine Eigentumsrechte an Elvis Presley und Marlon Brando zu klären. Bei der Weiterverarbeitung von Fotos dieser Künstler durch den Künstler Andy Warhol, dreht es sich um den kunstvoll erhabenen Kapitalwert von über 100 Mill. Dollar. Mittlerweile hat sich auch eine Interessengemeinschaft aus Hollywood angemeldet, welche anmerkte, dass es durchaus auch im Sinne von Presley und Brando hätte sein können, Spielbankeinnahmen jeder Form, zugunsten von Not-leidenden Künstlern zu verwenden.

Der bis dito unbekannte Künstler; "eb", welcher Insidern bisher allenfalls durch Videoinstallationen wie z.B. "Sex sells" bekannt war, - hat seine mentale Abneigung gegen Kunstmarkt und dessen Werbehandwerk in Form illustrem Kunstgebahrens überwunden, - und präsentiert sich nun der Welt mit seinem Meisterwerk; "Helgas Transformation". (Hier leider nur eine Skizze.) Die zehn Meter große Statue einer blank polierten Schiffsratte aus vulkanisiertem Kaugummie, wird als Anspielung auf den Kitsch einer Zeit interpretiert, welchen der Künstler selber, natürlich kunstvoll ironisch bricht. Experten räumen ihm gute Chancen ein, den bisherigen Thron erhabener Monumente der bildenden Kunst, nochmals um zusätzlich satte 50 Mille vom Thron zu stoßen. Auf die Frage, was denn seinen Sinneswandel verursacht hat, - meinte er nur; "Gott ist groß, - und sein Prophet Dagobert Duck".

Und als Andenken an Elvis Presley, wie auch so was wie eine bildende Kunst, - zum Abschluss,- das passende Djingle auch fürs richtige Bilderpumpen und Kunstblasen unter profitablem Kunstverständnis.



18.10.2014 von eb
Es war der Schrat, - der es tat.
(C.) 20x30cm Maroufl. Abtönf./Goauche          Klick macht dick.
bild



So manches Boot, ganz ohne Not,
treibt schweigend durch das Rot.
Denn Rot, ist nicht gleich Tod,
sondern hält hier lediglich, ein Boot, - im Lot.

In roter Pfütze, wär die einzige Grütze,
unter des Zauberers Mütze.
Und diese Mütze, trägt auch noch ne Stütze,
die in dieser Pfütze, - genauso zu nichts nütze.

Das ist nur Schein, was soll dies anders sein,
als des Unsinns kranker Schrein?
Doch jeder Schrein, fühlt sich gar fein,
mit einem Schein, - der schmeckt nach rotem Wein.

Dabei suchte nur ein Schrat, nach Rat,
für eines Zauberers würdige Tat.
Es war die Tat, dass er um Stab und Mütze bat,
mit denen nun ein Schrat, - im Boote naht.

Drum hat die Welt, jetzt einen neuen Held,
der allenfalls durch kleidsam Tand gefällt.
Doch was gefällt, meist nicht zerschellt,
in dieser Welt, - die ansonsten nichts erhellt.

Hmmm, - naja, - unsereinem war eigentlich nur schwer danach zumute, sich mal wieder mehr aufs bevorzugte Vorgehen mit Flüssigfarbe für auch kinderfreundlichere Inneneinrichtungen und Seelenleben zu konzentrieren. Was auf kürzestem Wege dazu geführt hatte, sich erst mal wieder selber von Märchen- und Zauberwelten verzaubern zu lassen. Und eigentlich, sollte man es dabei belassen. Blöderweise, bin ich bei anderen auch immer ganz neugierig darauf, was ihnen so beim Verteilen von Farbe durch den Kopf gegangen ist. Ja, - ich liebe geradezu diese Verbindung, zwischen dem, was aus den Fingern fließt, und dem, was dabei so an Schrägem durchs Hirn geistert. Ganz davon abgesehen, dass dadurch an vielen Stellen, so manch erhabene Legende eben keine mehr wäre, - und der ehrliche Spaß dabei, - etwas mehr Kontur bekommen würde. Was man von anderen erhofft, darf man natürlich selber nicht unterdrücken. So ist es leider, nun eben doch nicht dabei geblieben.

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09.10.2014 von eb
Hollywood und Hinterzarten, wir retten die Welt, - auf alle Arten.
Script für einen Horrorfilm der besonderen Art.
Satire (Nur sicherheitshalber)

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Das Fiese an diesen Fleisch-fressenden Pflanzen aus dem All, - war nicht nur, dass sie wie aus dem Nichts aus dem Boden wachsen und auch wieder dorthin verschwinden konnten, sondern auch, dass sie auf Klingeltöne von Handys reagierten, deren folgende Körperhaltung zum Telefonieren, sie zielgenau zu ihrer liebsten Speise führte. Doch als niemand mehr daran glaubte, dass man sie aufhalten könne, geschah es, dass sie auf eines dieser keuschen, tugendhaften sowie frei aller lasterhaften Gedanken und einzig vom Willen zur pflichtbewussten Bierversorgung ihres zukünftigen Ehemannes beseelten Schwarzwald-Mädels trafen, - welches ihr Handy arbeitsbedingt im Hut trug. Diese Begegnung der dritten Art, verführte sie nach eingehendem Anruf zu der Annahme, dass es sich bei der Kopfbedeckung der Dame, um eine besonders schmackhafte Variante menschlicher Gehirnsubstanz handele. Nach einem kräftigen Biss, blieb ihnen das Zeug allerdings so im Halse stecken, dass sie auch trotz zusätzlicher Photosynthese, jämmerlich erstickten. Worauf man mit nie gekannter Solidarität und in Windeseile, die gesamte Weltbevölkerung mit Bollenhüten in auch jeder erdenklichen Größe versorgte. Da man kaum an-nahm, dass jemand mutwillig sein Handy für sein Leben opfern würde, baute man auch trotz Hinweis der Handyhersteller auf einen möglichen Riesenmarkt für Zweit-Handys, den Klingelton gleich mit ein. Es gab zwar anfängliche Schwierigkeiten mit einer Gemeinschaft, welche sich für die Urheberrechte evangelischer Kirchentrachten engagierte, aber da sowohl der moderne Deutsche wie auch der Baden-Württemberger, (Hüstel), sich nicht nur als kulturelle Enklave, sondern auch als Weltenretter versteht, war das Thema schnell vom Tisch. Lediglich die Bayern, pochten noch ziemlich lange auf ähnlich alte Hüte in Sachen Leitkultur-Debatte im wirren Tal zwischen Tradition und Moderne sowie der Zeitlosigkeit auch von Lederhosen herum, - aber die Vorstellung, dass diese fiesen Viecher eventuell das Gehirn auch in Hüfthöhe vermuten könnten, überzeugte im Besonderen die Herrenwelt davon, von bimmelnden Hosentaschen dann doch Abstand zu nehmen.

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05.10.2014 von eb
Das "ist", isst mit. (2)
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 11.
Oder auch, - nieder mit dem "ist".

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Weil es sich so schön ins Verhältnis zwischen konstruierten, verschmierten, angenommenen und realen Eindeutigkeiten integrieren lässt, - auch hier wieder, die Neuvertonung von altem Buntem. (Keine Sorge, das wird nicht zur Gewohnheit) Verdreht geklopfte Sprüche, wie z.B. "Alles 'ist' relativ" oder auch; "Der Krieg 'ist' der Vater aller Dinge", nur weil dies irgendein Einstein oder Heraklit mal in ihrem Kontext ins Weltall geblasen haben, - sind eine Sache für sich. Und machen im Besonderen dann keinen Spaß mehr, wenn sie vom durchschnittlich medial zum Nachplappern von Phrasen trainiertem Geiste benutzt werden, um mal eben so aus dem Stehgreif, vollkommene Unverhältnismäßigkeiten bzw. gleich die nächste Abschlachterei, in den harmlosen oder desinteressierten Empfindungsraum zu verschieben. Ähnliches, findet man auch bei so Statements wie z.B; "Das 'muss' man sachlich sehen" oder "Das System 'ist' schuld". In jedem Fall, fällt ein bedrückender Wille dazu auf, die Welt und ihre Geschehnisse über ein, "ist" oder "muss", kalt und so alternativlos wie möglich, mit dem Nagel an die Wand zu hängen, - und dort auch unbeteiligt baumeln zu lassen. Die Ignoranz dem Umstand gegenüber, dass in jedem Fall, die einfache Verwendung eines; "könnte", die Erklärung zur Möglichkeit und damit evtl. zur Beschäftigung damit werden lassen "könnte", wird wohl der Möglichkeit zu verdanken sein, dass nach Erschöpfung der Möglichkeiten, immer noch Platz für eine Phrase übrig bleibt; "Wo keine Hoffnung 'ist', 'muss' man sie erfinden." Auf dem Weg dorthin, werden uns aber mit Sicherheit genügend Leute begleiten, die weise mit Heraklits; "Panta rhei" - "Alles fließt", - die Welt in weitaus kürzerer Form erklären können/möchten/dürfen/wollen/müssen,- als unsereiner es sich je zutrauen würde, dass er es auch nur ansatzweise; "könnte", - aber bei der Frage; "und wohin, - bitte schön?", dann wenigstens an diesem Punkt, ausnahmsweise mal fragende Gesichter sieht. Man muss jetzt nicht zwingend etwas gegen Statements aus dem hohlen Bauch heraus haben, aber die müssen auch nicht immer gleich versuchen kürzer zu sein, als sie tatsächlich etwas sagen könnten. Deshalb lasse ich es heute ebenfalls mal kräftig aus dem Bauch fließen, - aber eben, - ein wenig länger.

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01.10.2014 von eb
Morgens um sechs, ist die Welt noch in Ordnung.
Als der Sandmann in den Augen, - Schwierigkeiten mit der liberalen Terminologie auf dem linken Auge bekam.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Als die Welt mal wieder voller Götter war, die leicht weiter entwickelt immerhin von Reflexion sprachen, und sich bei der ganzen Sicht nach draußen, geflissentlich natürlich wieder selber übersahen, verengte sich der Blickwinkel zusehends ins Groteske und verrenkte sich den Hals dabei. Das ist ein wenig wie, Überzeugung, die damit überzeugen will, dass man sie selber damit zu überzeugen hat, was ihrer Überzeugung entspricht. Gar nicht mal so kompliziertes Zeugs, - das. Was angesichts der spektakulären Tiefe altehrwürdiger Klischees, innerhalb des Horizonts schwer separierter Räume, natürlich auf keinen Fall dazu führen sollte, dass den Kindern der Lebenswelten, auch noch die letzte Lust auf Vertrauen abhanden kommt. Doch sie stellen sich nun mal die Frage; "Ist" das ein System, oder "könnte" dies System haben? Und was ist, - wenn "in" einem System? Der Spiegel bekam leichten Husten, gönnte sich eine Aspirin, und erklärte es sich selber, recht vage, mit ganz normalen Menschlichkeiten. Nobody, is perfect.



22.09.2014 von eb
Das "ist", isst mit.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 10.
Ruhelos und schwer weitschweifige Gedanken über das, was ist, sein will oder sein könnte.

(C.) 30x24 Maroufl. Acryl. Klick macht dick.
bild Aus gegebenem Anlass, heute mal wieder der Missbrauch von altem Buntem, dessen Möglichkeiten für ein Nachempfinden oder Verständnis eventueller Symbolik, natürlich unbedingt einer Vielfalt möglicher Geschmäcker und auch unterschiedlicher Sichtweisen unterliegt. Wozu selbstverständlich auch empfundene Niveaus gehören, wie weit man skizzierte Kulleraugen und Schrotflinten, ins eigene Gefühl für künstlerische Erhabenheiten pressen möchte. Pudel, zum Beispiel, sind ja auch eine geradezu geniale Reflexion der bildenden Kunst, die irgendwie an den Pforten des höchsten Niveaus einer Konsumgesellschaft mit ausreichend Schotter in den Taschen angekommen ist. Leider sehr einseitig, - denn ich befürchte, dass die quantitativ überwiegende Mehrheit der Künstler, ihre Situation ganz anders reflektieren würde. Man kann es einfach nicht allen recht machen. Aber trotzdem, - irgendwie, - sind wir damit beim Thema angekommen.

Eine der bemerkenswertesten Formen von Kommunikationsverhalten, erinnert mich irgendwie immer schwer an das Schießen aus der Hüfte alter Westernhelden, a'la John Wayne oder Gary Cooper. Ob nun vor, nach, bzw. während des schnellen Galopps durch die Prärie, vor Saloons oder unter irgendwelchen Kirchenglocken, - immer wieder, kommt diese berüchtigte Situation ins Spiel, wo lediglich noch die Schnelligkeit darüber entscheidet, welches ihr; "Das 'ist' so", in Form von Geschossen, sich ins Leben Unbeteiligter oder anderer Welterklärer mit eigenen Revieransprüchen, - in Ist-Form schlägt. Zu den zivilisierteren und glücklicherweise auch heute häufiger anzutreffenden Varianten solcherlei Ausdrucksformen, zähle ich übrigens, auch die beliebte Eigenart von Anlehnungen an den Archetyp des weisen alten Mannes, die eigenen unglaublichen Kenntnisse über-, und Erfahrungen mit 8 Milliarden Menschen, mit Sätzen wie; "Der Mensch 'ist' ....", - zu beginnen. Sinnigerweise, funktionieren solcherlei angenommenen Alternativlosigkeiten nur, wenn dieses; "Das 'ist' so", sich mit einem; "Das 'ist' nicht so", - konfrontiert sieht. Was allerdings verwundert, ist der Umstand, dass offenbar beide, auch dann zur Schießwut neigen, wenn sich sonstige Mitbewohner der Prärie einfach erlauben, auch mal was freundliches von sich zu geben. Da schreibt zum Beispiel, unsereiner ganz unschuldig vom eigenen Respekt vor Kinderbuchautoren, und schon verschießen irgendwelche anderen meinungstechnischen Revieransprüche, blitzschnell Sätze mit dem Absolutheitsanspruch klischeeisierter Revolverhelden in die Umgebung.

"Kinderbücher, - das 'ist' doch keine Kunst.",- meinte man. Hmmmmm. Nun, - ja, - dies einfach so zu behaupten, "ist", - auch keine Kunst, - meine ich. Wir treffen uns, - 12 Uhr mittags, - an der Kirche.

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18.09.2014 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (5)
Biodiversität, Symbiosen und nicht intraspezifische Beziehungen im Märchenwald.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Heribert gehört zur Familie der spitz-ohrigen Zwergtrolle. Diese leben vornehmlich, in von der Art unabhängigen, aber Gesinnungsgleichen Gemeinschaften zusammen, bei denen ein auffälliger Hang zu den schönen Künsten am meisten vertreten ist. Zu unterscheiden, sind hier die eher seltenen Gemeinschaften von Teamplayern, also z.B. gemeinsam musizierende Individuen, - von den quantitativ höher vertretenen Fanclubs mit Konsumverhalten und eindeutig identifizierbarem Leithammel. Eine eingehende Erforschung dieser Gemeinschaften, wurde im Besonderen, durch eine häufig auftretende und offenbar Gemeinschafts-bedingte Ortsfixierung erleichtert.

Der Name des zweiten Mitglieds dieser Gemeinschaft, ist leider nicht bekannt. Ist aber immer dabei, scheint ein cleveres Kerlchen zu sein und hat bei schlechtem Wetter eindeutig den besten Platz.

Jimmy ist ein echter Tausendsassa. Er kann fliegen, springen, hüpfen, tanzen, auf Fledermaus genauso machen, wie auf Wespe, und hungrige Vögel in die Irre führen. Seine Kumpels mögen ihn ganz besonders deshalb, weil niemand den "St.James Infirmary"-Song so melancholisch auf dem Fliegenpilz steppen kann, - wie er. Was er auch ganz besonders gerne macht. Anderen Freude zu bereiten, bereitet ihm selber Freude. Und so kommt er jeden Abend für ein Stündchen vorbei, steppt sein Ding runter, während seine Freunde entweder andächtig zusehen oder dem wilden Klang seiner Beine, auf einem eher dürftigen Resonanzboden horchen. Und wenn er nicht gestorben-, bzw. der Pilz vorher verschimmelt ist oder von illustren Anhängern halluzinogener Bio-Drogen verzehrt wurde,- macht er das heute noch.



12.09.2014 von eb
Von den Märchen, die den Märchen, - Wahres erzählen, - könnten?.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Eigentlich, war man mit einer, zugegeben, recht seltsamen und schwer undisziplinierten Spielerei beschäftigt. Bei der aber der anfängliche Willen, zum eher weniger ernst zu nehmenden Nonsens, mit aber trotzdem tiefem Respekt vor der hohen Kunst von tatsächlichen Kinderbuchautoren, mir angesichts einer dabei auftretenden Beklemmung, - vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist. Wenn im folgenden, also stellenweise so etwas wie der schleifend geschwollene Ton des Märchen-erzählers durch schimmern könnte, so ist dies nicht etwa beabsichtigt, sondern liegt an dieser Beklemmung, - die eben auch ihre Geschichte hat. Die Menschen brauchen Geschichten, - heißt es ja. Die ganze Geschichte ist voller Geschichten. Einige sind Geschichten, manche sogar "glücklicherweise"- und wiederum andere; "leider", - wahr. Und jede Geschichte, hat auch ihre Zeit und ihre Sprache. Geschichten für Kinder, sollte man natürlich zum Wohle derselben, sinniger-weise unbedingt denen überlassen, welche sich noch nicht manipuliert vom gerade modernem Neusprech aktueller; "Systemanforderungen", in Kinderseelen versetzen und sich auch ganz darauf konzentrieren können.

Während so manch andere Kinderliebe,
...... nur scheinbar bunt und froh,
sich als Realität entpuppt,
...... die nur noch roh.

Immerhin hatte bisher noch jeder Menschenschinder, mit neuen Sprachen, aber auch mit diesen glänzend, klaren Kinderaugen gespielt, um über sie, deren Eltern, - für die eigenen kruden Weltbilder gewinnen zu können, - welche diese dann ihren Kindern erzählen. Dabei hätte oft, einfach nur ausgereicht, sich ein wenig Gedanken über die gerade aktuelle Sprache der Geschichtenerzähler zu machen. Trotzdem, darf man auch mal was optimistisch sehen. Und eine der schöneren Geschichten des Zeitgeistes ist es ja, dass man noch keine Kinderbücher mit dem Prädikat; "pädagogisch wertvoll" und der Überschrift; "Klein Helga's systemische Ressourcenberatung für Kinder", oder etwas smarter; "Klein Karlchen's Bewerbungsprofil als Sandmann"- sichten brauchte. Anscheinend, - gibt es doch noch tief sitzende, eher human-ethisch bedingte Hemmschwellen, die zumindest bei den Kindern, auch noch sprachlich, zwischen Mensch und Maschine bzw. ökonomischem Kalkulationswert unterscheiden möchten. Trotzdem auch hier, die Grundmentalität ziemlich funktionale Muster auf weist. Und Familienmanagerinnen, welche die prozess-orientierte Methodisierung und Optimierung auch im häuslichen Zusammenleben zwischen Alt und Jung einführen wollten, waren zeiten-weise, - ja auch nicht ganz so selten.

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06.09.2014 von eb
Dialektik im seltsam surrealem Garten der bürgerlichen Anständigkeit.
Aus der nicht existierenden Reihe: Rauhe, wilde Natur.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild "Jetzt sieh dir dieses bildungsferne Unkraut da hinten an. Vermehrt sich wie die Pest, macht sich in unserem gepflegten Garten breit und nimmt uns die ganze Sonne weg. Es wäre doch wohl mehr als logisch, da mal mit der Sense durch zu fahren."

"Das sieht nur auf den ersten Blick nach der logischsten Lösung aus. Doch so ein Biotop wie das unsrige, ist eine sensible Sache und bedarf nachhaltigerer Lösungen. Den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln, fände ich, objektiv gesehen, die effektivere Wahl."

"Das erzähl mal dem großen Gärtner. Der macht sich ja nicht mal die Mühe dem jungen Gemüse im Nachbarbeet auf die Sprünge zu helfen, sich endlich wie vernünftige Nutzpflanzen zu verhalten. Da sieht's aus wie Kraut und Rüben, und anstatt Respekt vor Kulturpflanzen wie uns zu zeigen, machen die Party mit Komasonnen und lachen sich welkig über uns."

"Die sollen erst mal erwachsen werden. Dann werden sie schon sehen, wo der Gartenzaun verläuft."

"Da hast du wohl recht. Was da fehlt, ist eine vernünftige Aufzucht mit logischen Richtlinien und eindeutigen Regeln. Sonst wird das hier noch zum Wildwuchs."

"Und was meint unser großer schweigsamer Holzklotz im Hintergrund dazu?"

"Dazu müsstet ihr erst mal erklären, was erwachsen werden so alles bedeuten könnte."

"Und was wäre so deine weise Ansicht darüber?"

"Man wächst nicht mehr weiter."

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04.09.2014 von eb
Hommage ans Kaffeekesselchen.
Aus der nicht existierenden Reihe: Rauhe, wilde Natur.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Am frühen Morgen,
nahmst du uns alle Sorgen.
Dein wilder Ton mit sprudelnd Blasen,
zog uns zu dir, - auf jedem Rasen.
Warst du mal heftig heiß gemacht,
sind wir erst richtig aufgewacht.
An deinem zarten bleichen Blech,
vergaß man auch das größte Pech.
Ohne dich, wär der Kaffee ziemlich trocken,
und würde so genossen, - eher schocken.

Naja, - zu manchen Dingen gewinnt man eben doch so was wie Zuneigung. So mehr die Art; Verlass auf die sklavische Abhängigkeit lebloser Gegenstände, mit kontinuierlich erwartbarer Verlässlichkeit bezüglich ihrer Funktionalität. Wohlgemerkt, - ich rede von Dingen, - nicht von Menschen.

Die Dinge besitzen kein Selbst, und Menschen, die zu Dingen geworden sind, können kein Selbst besitzen.

Dieser kluge Satz des Psychoanalytikers, Philosophen und Sozialpsychologen Erich Fromm, erschien bereits schon 1955 in; "The Sane Society" sowie 1960 in der deutschen Erstausgabe von; "Der moderne Mensch und seine Zukunft". Was soll ich sagen? Heute heißen wir; "human resources", - und können uns überlegen, wie weit wir aus human-ethischer Sicht vom Kaffeekesselchen entfernt sind. Möglicherweise, ist das aber jetzt auch nichts weiter, als eine dieser geschmackvollen Geschmacklosigkeiten des hiesigen bloggers zwischen Reiseerinnerungen aus dem zivilisiert rauhem Umfeld von wilder Natur und Tourismus-betrieb, und heim gekehrtem Katzenjammer mit erneut masochistischem Sprung in den nationalen Blätterwald. Nett verpackt, - eben. Verpackungen, - sind heute ja wichtig. Ganz egal was drin ist, aber die Verpackung muss stimmen.

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15.08.2014 von eb
Kleine blog-Pause.

Klick macht blumig.
bild Den hiesigen blogger, dürstet es nach Entspannung und neuen Inspirationen. Will meinen, - auch mal wieder nach so etwas wie einem real analogem Abstand zu diesen nach Plastik und Expoxydharz müffelnden Geräten, mit denen sich so der technisierte Zeitgeist beliebt, gleich netzweit zu digitalisieren. Also hat man sich gemeinsam mit der Blume seines Herzens entschlossen, die geschwollene Sprache zwar hoffentlich nicht durch eine geschwollene Heuschnupfen-Nase zu tauschen, aber diese dafür anderweitig, - ziemlich gierig zum Ansaugen neuer kosmischer Energien sowie möglichst hirnloser Entspannung, - für ein paar Tage irgendwo im Hinterland in den Wind zu strecken. Ein kleines mobiles Taschenatelier fürs Bunte, geht neben der Knipse natürlich auch mit. Man weiß nie, was einem so in fremden Unterhölzern alles an Erstaunlichem begegnen könnte. Den Eingang nach Atlantis, erwarte ich jetzt nicht zwingend dabei. Aber eine gute Spinnerei bringt immer noch mehr, als die Spinnennetze spinnerter Realitäten. An evtl. noch lebende Urzeitmonster aus dem kalten Krieg, oder auch zeitgemäße Besucher aus dem All, während einer Diskussion über universale Ethik und das Putzen von Strahlenkanonen, ist dabei allerdings auch nicht gedacht. Und ganz unverblümt gibt man hier auch zu, dass man sich über eine mediale Distanz von diesem täglich Wett-, Bruder-, Bürger-, kalten-, Wirtschafts- plus irgendwie nicht mehr zu überblickenden religiösen Kämpfen und Kriegereien-, ganz egoistisch auch etwas- zumindest inneren Frieden verspricht. Wie dem auch sei. Ich seil mich einfach mal für zwei Wochen ab, - und schneide mit höchst friedvollen Absichten, absolut erkenntnisfreie Löcher in noch nicht probierten Käse. In jedem Fall, gönnt auch alle ebenfalls mal wieder ein paar ruhige Tage.

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08.08.2014 von eb
Das zeitgemäße Leben von Nutzmenschen und Nutztieren zwischen den Welten.

(C.) DIN-A4 Polychromos Klick macht dick.
bild Zu den Menschen gehört sicher eine ganze Menge an Widersprüchlichkeiten. Schi-fahrende Nager z.B., - fallen in die Kategorie Vermenschlichung von Tieren bei gleichzeitiger Verwertung derselben als Haus- und Versuchstiere. Menschen,- fallen in die Kategorie vermenschlichter Human Resources, - ohne das es den Protagonisten bewusst wird. Die Trennschärfe fängt an, bedenkliche Risse zu bekommen, - beruft sich aber immer noch auf gewohnte Klischees, - obwohl sich die Sprache schon längst dagegen gewandt hat. Nicht gerade wenige Tiere, trifft sogar noch die zusätzliche Option der Verwertung über Magen-Darmtrakte. Eine entsprechende Auswahl findet wahrscheinlich über kulturell gewachsene Ernährungs-Gewohnheiten und auch einem ästhetischem Empfinden statt. Sinnigerweise, ist es höchst abstrus, dass unsereiner auch noch stellenweise zugunsten von Menschen spricht, - aber dies geschieht mittels eines Kompromisses mit diesem vollkommen verblödeten blogger hier. Welcher mich und meinen Männe, schon seit langem versucht mit einer lebenslangen Käserente zu ködern. Um mich zu portraitieren, wie er meint. Und dann wahrscheinlich wie einen Exoten zur Show zu stellen. Was soll's. So Zeugs können sie, - die Menschen. Dabei ist mir schon klar, dass der Drecksack mich auch trotz seines doppelmoralinem Pflanzenfressertums, - jederzeit und problemlos opfern würde, wenn mittels medizinischer Erkenntnisse über mein Leiden und meine Leiche, ihm und seinen Artgenossen lebensbedrohende Krankheiten erspart bleiben würden. Also haben wir uns darauf geeinigt, mir vermenschlichte Fluchtmöglichkeiten vor ihm selber und dem Wirken seiner mitunter selbst human schwer zweifelhaften Spezies zu gewährleisten, und dafür ein wenig gemeinsam im geschmackvoll Geschmacklosem zu wühlen, wenn sich auf beiden Seiten Eigeninteressen-bedingte Überschneidungen ergeben. Was übrigens auch eventuelle transhumanistische und transtierische Sichten betreffen könnte, die uns beiden ein wenig zu naiv erscheinen. Eine der ganz besonders merkwürdigen Eigenschaften von Menschen ist es ja, sich selbst mit allen möglichen Hilfsmitteln zu reflektieren und gar zu belehren, aber das Nahe- und Offenliegendste, dann selber nicht sehen zu wollen. Würde man mich fragen, wie ich den momentanen menschlichen Zeitgeist interpretieren könnte, würde ich wahrscheinlich recht hilflos mit Satzmonstern herum wedeln, wie z.B. reaktiver Reduzierung der Tiefenschärfe mit Hemdsärmel-Pragmatismus, und einem bestechend auffälligen Willen zur Ausblendung.

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31.07.2014 von eb
Die reale- in der modellierten Welt in der modellierten Welt in der mod.....
(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache Klick macht dick.
bild



Das System, das System, das System,
das macht das Denken sehr bequem.
Man kann damit gut steuern,
und bei Bedarf heuern, wie auch feuern.
Dann geht's ans Optimieren,
und die kleinen Rädchen schmieren.

Gar herrlich, dieses Denken,
welches hat nur Objekte zu verschenken.
Für jeden ist's verständlich,
denn menschlich kompliziert, ist schändlich.
Der Inhalt ist schon viel zu viel,
doch lässt sich abstrahieren, gar mit Stil.

Und Ordnung herrscht da, - meine Güte,
jedes Ding, - hat seine Tüte.
Fein säuberlich sortiert,
und bis aufs Kleinste profiliert.
Und planbar in Tabellen ein gemalt,
damit man möglichst wenig zahlt.

Und hat's System mal Schimmel an den Spitzen,
sieht man Technokraten schwitzen.
Und kriegt es gar noch Schnupfen,
gleich ganze Teile davon rupfen.
Und mancher schon systemisch in den Abfall stieß,
was einmal Lebenswelten hieß.

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21.07.2014 von eb
Der systemische Zwischenraum zwischen systemischen Räumlichkeiten.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychromos Klick macht dick.
bild Früher hatte Jimmy diesen Traum,
vom warmen sicherem Raum.
In dem ihm zwar der Grusel übermannte,
doch dessen Herkunft er nicht erkannte.
So tanzte er auf edlen Säulen,
und hörte einen Wind dazwischen heulen.
Der ihm nach göttlich Atem klang,
und verheißungsvoll vom Universum sang.

Heute ist der Junge auch nicht schlauer,
sondern schwört jetzt eben auf Wissenschafts-Kalauer.
Interessiert sich für ein Potential,
was ihm früher nur ein schlechter Traum befahl.
Doch Esoterik, Theoriemissbrauch, Systemgeschwätz,
mixten schon immer gern gemeinsam ein Bewertungsnetz.
Seriöse Wissenschaft ist denkbar anders zu versteh'n,
und auch Herr Jung, würde sich im Grab rum dreh'n.

Dem kleinen Jimmy wird's kaum nutzen,
denn der wird die Zähne die ihn reißen, - auch noch putzen.
Schließlich waren alle ja so furchtbar klug,
in ihrem gnadenlosen Selbstbetrug.
Und wird er sich dann vielleicht doch noch zieren,
dann muss man ihn eben neurolinguistisch programmieren.

Naja, - ob irgendein Jimmy sich zu viele Eastern angesehen hat, oder unsereiner vielleicht einen Hang zum Mystischen entwickelt, wäre vielleicht mal eine Überlegung wert. Obwohl ich daran überhaupt nichts mystisch finde. Die Sprache ist vielleicht ungewohnt. Entspricht sicher keiner dieser eingefahrenen elitären polit-philosophischen Dialektiken. Leute mit einem Hang zu als Wissenschaft verkaufter Esoterik, werden es aber ebenfalls merkwürdig finden. Denn seltsamerweise, sind ausgerechnet dies immer die eindrucksvollsten Leute die Eindeutigkeiten wünschen, - während die eigene produzierte, - geradezu nach Sumpf stinkt. Wozu ich übrigens mittlerweile auch die Sozio-ökonomischen Systemtechnokraten zähle. Tut mir ja leid. Doch leider ist bisher nichts ferner jeder Logik einer Systemtheorie selbstgefälliger und subjektiver als Objektivität interpretiert worden, als ausgerechnet diese Sonderform im fleißigen Gebrauch eines auf Menschen angewandten dehumanisierenden Werkzeuges. Ungefähr so weit, - bis das Werkzeug zum Universum wurde. Und wenn die Vorbilder sich schon selber betrügen, und die Realität nicht sehen wollen, muss man nicht so naiv sein übersehen zu wollen, dass sie gerade die Techno-Esoteriker, und auch die Pseudo-Wissenschaftler, - geradezu im Schlepptau hinter sich her ziehen (werden). Aber was soll's. Manchmal darf man's einfach mal laufen lassen und sehen was dabei entsteht. Oder? Bis es dann eben zu spät ist. In der Zeit, können sich ja auch die Linken, die Zeit über Systemgeschwätz nach altem Muster vergnügen und die Realität wohin auch dies geführt hat, - einfach ignorieren. Hauptsache, diese Schei,.... Linie stimmt.

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16.07.2014 von eb
Leseempfehlung

Zur systematisch und agendual installierten, neoliberalen Ideologie mit Wettkampf-Feeling, gehörte von Anfang an, neben dem passenden Ranking für alles und jeden, bzw. ähnlichem Dreck aus Wirtschafts-Stuben wie z.B. Pisa-Tests, Shell-Jugendstudien, und laut einer Studie der ....., - natürlich auch ein Elitendenken, - zum eigenverantwortlichen Antreiben von Jedermann auf irgendeinem Weg nach oben. Verheiratet man das wohlfeile Gefühl, sich für was Besseres zu halten wie andere, mit dem Druck dies auch tun zu müssen, bekommt man letztendlich aus der bürgerlichen Doppelmoral das Schaurigste heraus, - zu der sie fähig ist. Da muss es nicht verwundern, wenn selbst noch die Kritik am blödesten Versagen des ganzen Murkses, eben auch zuerst von oben nach unten geschieht. In jeder Hinsicht von Unter-Mittel-Oberschichts-Denken freie Artikel, - wie zur Zeit im Freitag, - finde ich da ausgesprochen erfrischend.



12.07.2014 von eb
Irritierendes zwischen Ich, Objekt und Darbietung.
(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache        Klick macht dick.
bild


Was ist dies für ein seltsames Vieh,
das geistert da durch seinen Traum?
Es bleibt auf einer Stelle nie,
doch trifft es sich im ganzen Raum.

Mal hie, mal dort,
und niemals bleibt es stehn.
Aber wenn es dann mal fort,
wird es sich bald wieder sehn.

Es ist nicht jung, es ist nicht alt,
doch furchtbar nervig in Bewegung.
Seine Augen, schauen schon ganz kalt,
und die Mimik, ist ohne jede Regung.

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06.07.2014 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (4)
Transhumanismus für Optimisten, zwischen Märchenwelt und Wissensheld.

(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache              Klick macht dick.
bild Carmen ist eigentlich keine richtige Trollfrau. Wie die meisten Menschen drüben in der realen Welt, träumte auch sie einst von der Realität endlosem Fortschritts, endlosem Wachstums und auch endloser Möglichkeiten der Menschen. Von den Wundern der Wissenschaft, der Technik und der Medizin. Welche die Menschen zu den leistungsfähigsten, effizientesten, funktionellsten und überlegensten Geschöpfen des Universum machen würden. Aber Carmen war etwas ungeduldig. Und wollte dies möglichst als eine der Ersten haben. Bevor sie noch als Supergirl unter lauter Supermännern- und Frauen im Nichts versank. Wer zuerst kommt, bäckt auch die dicksten Brötchen, - war ihr Motto. Und während sie so vom eigenen erfolgreichen Leben, als gen-, bio- und nano-technologisch modifiziertes Hyperhirn mit waffen-starrendem Waschbrett-Bauch, Superkräften und weltraum-tauglichem- wie auch flug-fähigem Designer-body unter lauter Normalos träumte, hatte sie das Pech, Hubert dem Zauberer des Nichts über den Weg zu laufen. Hubert war zwar ein ziemlicher Scherzbold, aber tatsächlich ein wirklich fähiger Zauberer. Wenn es sich jemand wünschte, konnte der ihn noch in eine Kaffeemaschine verwandeln. Wünsche erfüllte er immer gerne. Nur ein Zurück, - gab es für ihn nicht. Da war er genauso hart wie die Zukunft. Schließlich war er keine Ankleidekabine für die modischen Wünsche seiner Zeitgenossen. Und als ihn Carmen fragte, ob er sie in einen Menschen des fünfundzwanzigsten Jahrhunderts verzaubern könnte, fackelte er auch nicht lange herum und warf einen Blick in die Zukunft. "Ahhh, - besonders Hirnlastige, scheinen sich zu meiner Spezialität zu entwickeln, - meinte er daraufhin, - erfüllte Carmen ihren Wunsch, und machte sich dann wieder auf die Socken. Seitdem beschäftigt sich Carmen mit ernsthaften Gedanken darüber, dass die Zukunft und die Zukunft im Kopf, nicht zwingend das Gleiche sein müssen. Sie rechnet aber schon mal damit, dass sie, aus verschiedenen Gründen, mindestens vier Jahrhunderte hier im Märchenland verbringen muss. Bis die Wissenschaftler, ihr nicht mehr wie die Jäger nach dem ultimativen Forschungsobjekt begegnen, - wäre dabei noch einer der harmloseren Gründe. Dummerweise, hatte sie Hubert nicht gefragt, wie hoch denn die Lebenserwartung im 25 Jahrhundert sei.



26.06.2014 von eb
Zwischen den Wolken.
(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache Klick macht dick.
bild


Heute mal etwas aus der nicht existierenden Sparte; Sinnlose und ebenfalls sinnlose Geschichten erzählende, - fröhliche Deko für's Treppenhaus des gehobeneren Mittelstandes mit zeitgemäßem Kunst- und Kulturgeschmack. Wahlweise natürlich auch für's Kinderzimmer. Jedenfalls, - frei nach dem Motto; Buntes ohne Geschichte, ist wie Nasebohren ohne Gesichte. Im Zweifelsfalle, - nennen wir es einfach eine Impression.

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23.06.2014 von eb
Aus dem Malbuch für grundlegende Weisheiten.
Oder auch; das geheimnisvolle vergessene Lied des Menschenfreundes.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr.    Klick macht dick.
bild


Nicht jeder Reiter,
ist gescheiter,
als das was er reitet,
und doch mit Kopfschmerzen begleitet.

Nicht jeder Hund,
fühlt sich gesund,
und kann es doch nicht sagen,
was ihm fehlt im Magen.

So reiten sie doch weiter,
der Hund und auch sein Reiter,
und kommen vielleicht an,
hoffend, dass der Hund den Reiter nicht fressen kann.

Dass Pferde Pflanzen nagen,
und deshalb keine Reiter jagen,
schützt sie leider auch nicht vor der Metzgerei,
doch deshalb steht's dem Hund erst recht nicht frei.

Da muss man wissen wo man steht,
und welchen Weg man geht,
so bin ich auf der Seite derer,
die machen sich das Menschsein schwerer.





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