Kategorien

Comic-Art ...
Special Pin-Ups, ...
Surreale Sichten, ...
Reale Sichten, ...
Cartoons, ...
Karikaturen, ...
Unsortiert, Zeichnungen, ...
Textblumen, ...

Der Kirchenplanet.
Spezielle Streifzüge.
Quick and dirty.
Märchenhaftes
Dark worlds.
Bürgerlich Anständiges.
Kunst vom Nachwuchs.

Texte ...
Artikel ...
Kosmisches ...
Hintergrundrauschen ...
Achtung, Wääärbung ...
Sonstiges ...

Übersicht
Aktueller Beitrag RSS Feed 2.0


Add-ons

Selbstbauteleskope
Raumfahrtkatalog


Veröffentlichtes

Mordfiktionen

kirchenplanet

Postagenduale Impressionen

Systemisch, satirische Seitenblicke

Subtile Seitenblicke

 
      Motivation       Galerie       Impressum


31.03.2012 von eb
Fluxus and the End.

Fluxus ist eine Kunstrichtung, die sich in den 60igern entwickelt hatte. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Avantgarde gewesen, - wenn man es im Sinne radikaler Vorhut versteht. Ähnlich wie der Dada(ismus) in den 20igern, war es ein offener Angriff auf das "herkömmliche", konformierte Kunstwerk, als Fetisch einer Bürgergesellschaft mit elitärer Betrachtungs- und Bewertungswut. Eine der bekanntesten Vertreterinnen dieser Richtung, - auch über das Kunstgedröhn hinaus, ist wohl Yoko Ono, - die Frau von John Lennon. Ebenso wird wohl der leider 1986 verstorbene Joseph Beuys, hierzulande hoffentlich immer noch mehr, - als ein bloßer Name sein. Aber ebenso sind damit Personen wie Benjamin Patterson, Dick Higgins, Charlotte Moorman, Ben Vautier, John Cage, George Maciunas und noch viele andere verbunden. Von Beuys abgesehen, hatte mich persönlich, (natürlich später), im Besonderen die Amerikanerin Alison Knowles mit ihrem begehbaren Buch fasziniert. Die Grundüberlegung hinter der gesamten Bewegung, - war die; "schöpferische Idee", welche sich auch in ihrer praktischen Vollendung, nicht vom Leben abkapseln lässt. Emmet Williams prägte den bedeutsamen Satz; "Das Leben ist ein Kunstwerk, und das Kunstwerk ist Leben". "Fluxus" im Sinne von; "fließend", aber auch; "vergänglich", als Einheit von-, und als Übergang zwischen Leben und Kunst. Eine wirklich lebendige Sache. Und ein unbedingte Absage, an den konformen und formatierten Kunstbetrieb.

.... mehr   & Kommentare


29.03.2012 von eb
Knüttelverse für den Marktromantiker.
Aus der Reihe: "Bürgerliches aus'm Kaff."

Dem eitlen Pfau
- fehlt eine Frau.
Mit der er protzen und auch glänzen
und seiner Herrenriege kann kredenzen.
Drum gibt er sich nach hartem Styling,
auf Beutejagd mit gönnerhaftem Smiling.
Trifft hie und da auf zarte Blumen,
die seinem Anspruch, aber nicht geruhmen.
Die Konkurrenz ist schließlich mächtig,
und deren Frauen durchaus prächtig.
Mit Mauerblümchen von den Weiden,
bringt man deren Stolz, - wohl kaum zum leiden.
Da muss schon ein besonderes Wesen,
den anderen die Leviten lesen.

Und Stunden später, in einer Bar, - gar sündig,
wird unser Held, - letztendlich fündig.
Ein Prachtweib, - ohne Zweifel,
als Schmuckstück wie geschaffen, - hol's der Teifel.
Die muss ich haben, denkt er sich wild entschlossen,
und lädt sie ein, ganz unverdrossen.
Die gute Frau, ein wenig irritiert,
die Sache völlig falsch interpretiert.
Und ihm eine scheuert, dass es kracht,
worüber mancher herzhaft lacht.
Nicht schlecht versetzt,
fühlt er sich nun, in seinem Stolz verletzt.
Doch unterschätze niemals die Geduld des Rammlers,
und ehrgeizigen Trophäensammlers.

.... mehr


26.03.2012 von eb
Das Klischee

Mal wieder etwas politisches. Oder sagen wir besser, ein Lehrstück für den Zustand, was passieren könnte, wenn die Klischees im eigenen Schuhkarton nicht zeitgemäß reflektiert-, aber trotzdem strategisch verwendet werden. Durchaus auch ein Thema in Sachen Kunst,- aber bleiben wir beim Eingemachten. Zumindest berührt es mich immer ausgesprochen peinlich, wenn Personen des öffentlichen Lebens, auch nach zehn Jahren noch nicht begreifen, dass man beim Schuhkarton eigentlich nur den Deckel lüften muss, um mal einen Blick nach draußen werfen zu können und um frische Luft zu atmen.

Frau Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD, Gallionsfigur der parlamentarischen Linken, - und eigentlich eine Kritikerin von Altbundeskanzler Gerhard Schröder, - meinte heute morgen bei einem Interview im dradio, dass man den Eindruck gewinnt; "dass die LINKE mehr gegen die SPD, als gegen den Kapitalismus kämpft."

Wenn man sich die Geschichte eines Gerhard Schröders, als Genosse der Bosse, einer Agenda 2010, den heutigen Zustand des Kapitalismus und seiner Einflußnahme auf die Politik, - sowie zusätzlich noch das Trio der ewig gestrigen Agendasetter, INSM-Anhänger, Bertelsmann-Beter und Burschenschafts-Anhänger eines Seeheimer Kreises, - Steinbrück, Gabriel und Steinmeier, - an sieht, welches die Geschichte heute anführt, - dann hat Frau Nahles gerade den perfekten Weg gefunden, der LINKEN Wähler zu zu schaufeln, - dass es kracht. Ein Hoch auf Frau Nahles. War dies jetzt ein Lapsus linguae? Oder unverändert das dumpfe Japsen nach Luft des linken Schuhs im rechten Seeheimer Schuhkarton? Oder ist es abgestandene Morgenluft, die man im Gestank eines getragenen Schuhs nicht mehr wahrnehmen will, wenn man ihn in den Karton zurück legt? Denn im gleichen Radio, hörte ich ebenfalls wieder den Spruch; "... Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung ...." Es ging um die Vorteile von Zeitarbeit, mit ein wenig zeitgemäßer Modifikation zugunsten der Zeitarbeiter. Was denn sonst?

.... mehr


24.03.2012 von eb
Was ist gute Kunstkritik ?
Aus der Reihe: "Kunst und Kuchen, Kultur zum Fluchen."

"Was wäre, - selbst noch im hahnebüchenen Raum des Ichs als Mythos, so etwas wie authentische Kreativität, wenn sie Rücksicht darauf nehmen würde, dass ausgerechnet ihre Bewerter, - sie verstehen?"

Eigentlich hat man bezüglich der dunklen Welten, im Moment ganz andere Dinge in der Mache, - und damit auch im Kopf. Aber mit Acryl zu klecksen, ist so eine Sache. Die mitunter mit vielen Zwischenschritten bepflastert ist, welche sich alle nach der weiteren Vorgehensweise richten. Und im Moment steht leider gerade wieder einer dieser 3-4tägigen Press- und Trocknungs-Zwangspausen zum erneuten Glätten der Malfläche an. Ich denke alle Pinselschwinger und Papier und Papp-kundigen, welche nicht der Leinwand oder der Holzplatte frönen, - kennen das Problem. (Diesbezüglich werde ich beizeiten auch mal versuchen, die eigenen Erfahrungen zusammenzufassen.) Und da im lokalen Rahmen die Frage aufgetaucht ist, welche ich hier auch als Überschrift verwendet habe, möchte ich die Zeit nutzen, mich ein wenig darüber auszulassen, - und auch generell mal ein paar eigene Statements los zu werden.

.... mehr   & Kommentare


19.03.2012 von eb
Von den Verhältnismäßigkeiten beim Äpfelzählen.

An manchen medialen Ergüssen, kommt man auch trotz weitgehender Polit-Abstinenz nicht vorbei. Ein Lehrstück, - für den unglaublichen naiven Glauben, der Marktwirtschaft eines Kapitalismus, tatsächlich den Euphemismus; "sozial", als Adjektiv anhängen zu können. In der akustischen Wiedergabe im Radio, kam ja so ziemlich am Schluss einer ziemlich optionsreichen Liste, wenigstens immer noch das wertlose Volk der chinesischen "Human Resources" vor, welche als Billigarbeitskräfte das ermöglicht haben, wo man jetzt nicht weiß, - wohin damit. Des Piraten liebster Hersteller von Designer-Spielzeug, hat lumpige 100 Milliarden auf der hohen Kante, - und weiß nicht so recht, - was er damit anfangen soll. Was macht das Fallobst? Es legt es so an, - das noch mehr daraus wird und schiebt es dorthin, wo man auch ganz bestimmt am Hungertuch nagt. Nämlich; "diszipliniert und fokussiert", - in sich selber. Und der deutsche Landfunk, - nennt das dann ein Luxusproblem. Luxus, - hat nämlich jetzt Probleme, - müsst ihr wissen. Sehr, - "wichtige" Probleme sogar. Jetzt werden natürlich besonders die Apple-Fans entrüstet aufschreien und verständnisvoll, - in Richtung kluger Ökonomie in Sachen Spiel-und Spaß-Gesellschaft verweisen. Wobei die paar Fragen übrig bleiben, wie weit geringer der Überschuss ausgefallen wäre, - wenn man nicht endlos rationalisierend auf Billigarbeitskräfte gesetzt hätte und wenn man wenigstens einen Teil dorthin zurück fließen lassen würde, auf dessen Rücken der Mist eigentlich so profitabel ausarten konnte? Apple, - ist für mich tot. Eiskalte Nimmersatte, mit dem Hirn von Kindern, dem skrupellosen Gebahren von Abzockern und dem Gewissen von vergötterten Ratten, die lediglich den Käse aufpumpen, den sie von anderen ergaunern. Mit Kultur, - hat das nichts mehr zu tun. Gutes Design und qualitätsbewusste Entwicklung, - ist eine feine Sache, - begeistert auch mich, - aber ohne jedes Gewissen, - ist das Scheiße.

.... Kommentare


16.03.2012 von eb
Dark worlds intro.

Die Konzentration und Sensibilität für das Umfeld, ist dort am größten, - wo die Anzahl der Haltegriffe, an denen man die Welt erklären könnte, - am geringsten ist.

( Wahnfried der Bergsteiger, - während des freien Falls nach unten. )

Bevor da demnächst jemand auf den schnöden Gedanken kommt; "Jetzt isser komplett wahnsinnig geworden", - vielleicht zur Sicherheit, eine kleine Vorwarnung. (Ich hab mir das mittlerweile so angewöhnt.) Wobei der Spruch; "Ich bin mit Leib und Seele verrückt", - eigentlich genauso der Basis des Werbeeimers; "Authentizität" entsprechen würde, wie die Albernheit; "Sei ein Mythos, - doch sei du selbst". Aber damit sind wir indirekt auch schon beim Thema. Da unsereiner eben auch ohne den üblichen Beimist er selber - und entgegen möglicherweise fehlgeleiteter Annahmen auch durchaus "bei" sich selber ist, - ist ihm, zum Schärfen der Sinne und Ausloten von Nebelwänden, - immer mal wieder schwer nach experimentieren zumute. Weshalb man sich dann, mit der ganz eigenen farb- und textlastigen Natur, - intensiv mit eher verdunkelten Welten befasst. Dunkel in dem Sinne, dass sie i.d.R. nicht besonders erhellend sind. Weshalb das jetzt nicht unbedingt ganz so ernst zu nehmen -, aber eben auch nicht selbsterklärend ist. Mittlerweile haben ja doch schon einige Leser mitbekommen, dass hier die Beleuchtung auf vielleicht mögliche Erleuchtungen, sowieso des öfteren im Infraroten gehalten wird und deshalb eine spezielle Lesebrille erfordert. Und ein wenig, bereits schon verdunkelte Navigationshilfe, wurde ja schon im letzten blog versucht zu vermitteln. Aber generell, kann bei solchen schwer nach Konstruktion riechenden Sachen, natürlich nichts Gutes bei raus kommen. Und schon mal gar nicht im Nebel. Und da in diesen, - meinen düsteren Zeiten, alles noch grenzfälliger und unverständlicher wird wie sonst, ist auch zeitenweise der Aufwand und Farbverbrauch um einiges größer. Was eventuell, stellenweise die blogfrequenz erheblich senken, bzw. unregelmäßiger gestalten könnte. Wer sich auch darauf einlassen will, ist natürlich immer herzlich willkommen. Wer einen konformen Sinn darin sucht, kann alternativ auf mediale Statements unserer politischen Parteienlandschaft verwiesen werden. Ob das dann besser wird, wird wohl Geschmacksache sein. Der dabei entstehende Schaden, ist aber unter Umständen weitaus größer. Sollte allerdings doch wieder unbedingt eine rational; "authentische" Erklärung nötig sein, mit der man so unkompliziert wie möglich, so etwas wie den geraden klaren Charakter eines John Wayne, im harten Kampf für das eindeutig Gute im Hier und Jetzt der eigenen Ranch, - fernsehgerecht über den Ladentisch reichen kann, - so geht auch das;

... Ich will euch natürlich auf die dunkle Seite der Macht ziehen.
... Dafür, - ist mir jedes Mittel recht ...

An dieser Stelle, empfehle ich, während des Hörens folgender Zauberklänge, die langsame Betätigung einer alten rostigen Luftpumpe, - um das Erscheinen von Darth Vader dramatisch zu untermalen. Nach erfolgreicher Entleibung, - war der Kerl ja immerhin auch ganz sympathisch. Nachdem er das halbe Universum in Schutt und Asche gelegt hatte. Nobody is perfect. Aber er ist authentisch rüber gekommen. Oder etwa nicht? Sei´s drum. Im Gegensatz zu ihm, mache ich das jedenfalls mit echter Liebe und Hingabe. Wenn also die Päuschen zwischen den blogs, ab und zu mal etwas länger werden, dann liegt das auf keinen Fall an Lustlosigkeit, - sondern am aufwändigen und konzentrierten Planen sowie strategischem Aufbau, zur Erlangung der Weltherrschaft. Alle Verrückten wollen schließlich immer nur das Eine, - Weltherrschaft.

.... mehr


15.03.2012 von eb
Navigationshilfe im Nebel.


Klick macht dick.
bild



Ernst wird schnell mal vorgeworfen, dass er manche Dinge einfach nicht ernst nehmen kann. Nun, - Ernst lebt ein wenig nach der Devise, dass man am sinnvollsten dort marodiert, wo Ernst sich selber so ernst nimmt, dass er den Ernst der Lage glatt übersieht. Solcherlei ernsthaft aufgebaute Elfenbeintürme, bestechen meist durch im Inneren gepflegte Gepflogenheiten und auch dort gesprochene Elfensprachen, die so ernst die elitäre Elfenwelt erklären, dass manchem Ernst nichts ernsthaft anderes übrig bleibt, als mit dem Elfenbein der klar abgrenzenden Turmwände, ernsthaft die Ernsthaftigkeit in Frage zu stellen. Aber das ist jetzt zu kompliziert, - konzentrieren wir uns also auf Ernsteres.

(Helga, die verkannte Schiffsratte, beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten, während dessen Suche nach Käse, - im Nebel der Speisekammer des untergehenden Schiffes.)

Selbst während des Komplettuntergangs dieser Welt, werden wir sicher noch Menschen sichten können, welche sich Gedanken über den Sinn der Welt machen. Meines Erachtens nach, - eine der liebenswerten Eigenschaften der Menschen. Zumindest befähigt dies ebenfalls dazu, noch mal richtig sauer auf diejenigen davon zu sein, welche gerade eben die Bombe gezündet-, das Virus freigelassen-, den Mond auf Kollisionskurs-, oder den Stöpsel am Grund des Ozeans gezogen haben. Irgendjemand glaubt immer, dass ausgerechnet er in den Himmel kommt, wenn er den Rest in die Hölle schickt. Dieses subjektive Empfinden für eine objektive Beurteilung aufgrund vorherigem subjektivem Empfindens, ist eines der Hauptmerkmale modernem Expertentums. Ohne dabei in Zynismus ab zu gleiten, lohnt es sich auf jeden Fall, dem mit einer gewissen Belustigung zu begegnen, wenn man nicht schon vor dem Weltuntergang, - gänzlich durchknallen will. Und im schlimmsten Fall, deshalb eventuell sogar noch selber zum Himmelsfahrer wird. Nichts ist verwirrender, als der Menschen logischer Umgang, mit unlogisch verlöteten Nervenzellen.

.... mehr


13.03.2012 von eb
Alles Wohlstandsbürger.

Die Deutschen werfen zu viel Essen weg, meldet die öffentlich doppelmoraline Hand zur Volksgesundheit- bzw. Belustigung. Zur Zeit beziehen etwa 4,48 Mill. dieser Wohlstandsbürger ALG-II, - sprich HARTZ-IV. Na, - wer davon schmeißt Essen weg? Wenn hier genauso viel von dem Zeugs weggeworfen würde, - warum sind dann insbesondere die Tafeln, ( die von Essen weit oberhalb des Ablaufdatums leben ), so hochfrequentiert in dieser Richtung? Selbst wenn diese schön gerechnete Zahl stimmen würde, wären das immer noch fast 5,5 Prozent der gesamten Bevölkerung und damit 8,24 Prozent von 66,4 Prozent der 14 bis 64 Jährigen, ( 54,3 Mill.) welche man irgendwie in die Sparte Ausbildungs-, Studium-, Arbeitssuchender- oder Ausübender pressen könnte. Das Gros der Rentner mit heftig schmaler Rente, habe ich hier erst gar nicht berücksichtigt, - wie man sieht. Aber, - man sieht im deutschen Studienfieber darin die; "Kehrseite des Wohlstands". Geht das noch pauschaler?

"Jeder kann seinen Beitrag leisten, die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu stoppen." Meint Frau Aigner, - ihres Zeichens Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus Christlich-Sozialen Partei-Kreisen. Fangen wir doch gleich mal bei der Politik damit an. Wie wäre es z.B. mal mit den Human-Resources ? Fängt man nicht sinnvollerweise dort an, - was von etwas leben muss, und nicht dort, was einem das Leben gibt? Ich finde den Ansatz ja durchaus sinnvoll, - diese Mittel- und Oberschicht ist fürwahr, einfach ein verkommener Haufen von selbstgefälligen Wohlstandsfreaks, mit dem elitären Gehabe von Gesundheitsfanatikern und; "Nur das beste vom Besten". Aber ein wenig Differenzierung und Anstand nach unten, - darf man doch wohl erwarten?

P.S. Nachtrag. Doch, doch, - ich habe den vorletzten Satz durchaus bewusst geschrieben. Denn genau so, fühlt sich Pauschalität eben an. Ganz davon abgesehen, dass unsereiner laut dieser kranken Bertelsmann-Schichten-Soziologie, anhand seines momentanen Einkommens ja mit zu diesem Haufen gehört. Wann ich das letzte Mal allerdings Essen weggeworfen habe, muss ich ziemlich lange zurück denken. Zudem, sieht ja auch ein Teil dieses Haufens, die Sache aus einem von dort eher ungewohnten Blickwinkel, - außerhalb des gängigen Qualitäts-Kampagnenjournalismus heraus. (Dank an Kunja für den Hint).



11.03.2012 von eb
In Gedenken an Moebius.

Der große graue Wolf hat schon darauf hingewiesen. Jean Giraud ist gestorben. Dem ist nichts hinzuzufügen. Meister des Comics, - kommentiert man nicht. Man senkt sein Haupt, weiß warum es geht und lässt sie für sich selber wirken. Ehre, - wem Ehre gebührt.



11.03.2012 von eb
Vom kollektiven Lichtsmog.
Die leicht überspitzten Gedanken eines Lichtgeschädigten, - oder auch ...
eine mitfühlende Hommage an die Sucher, - nach in Lichtfluten untergehenden Geheimnissen.

Klick macht dick.
bild Neben dem kollektiven Greifen zu den Waffen, Bibeln, Ziegelsteinen, dem Aufhängen bzw. Teeren und Federn vermeintlicher Bösewichter oder Nachstöhnen von; "Wir sind Bild-Zeitung"- Schlachtrufen, gibt es durchaus auch harmlosere und sogar sympathischere, aber auch absolut nervige Varianten des gemeinsamen Handelns aufgrund eines Auslösers oder Startschusses. In manchen Kleinstraßen Süddeutschlands zum Beispiel, braucht lediglich jemand am Samstagmorgen als erster aufzustehen und vor seiner Behausung die Straße zu kehren, - und er kann sicher sein, dass spätestens innerhalb der nächsten halben Stunde, der gesamte Straßenzug fleißig den Besen schwingt. Destruktive Elemente wie unsereiner zum Beispiel, können da mitunter ganz schön Traditionsschädigend sein. Alternativen mit pädagogischem Hintergrund, aufgrund der Weisheit, dass Tradition bedeutet das Feuer weiterzugeben, finden jedoch leider auch beim Nachwuchs nur lustlose Erwiderungen wie, ... "aber nicht die Asche". Womit man dann, in der Regel, mit den fragend hochgezogenen Augenbrauen des fleißigen Reinigungswillens der Nachbarschaft weiter leben lernen muss.

Ein anderes, allerdings viel komplizierteres Ritual, ist das kollektive Licht an-, beziehungsweise ausschalten, zum Beispiel beim Autofahren. Normalerweise sollte man meinen, dass bei hellem Tageslicht ab 5000 Lux aufwärts, auch das nachtblindeste Auge auf die Scheinwerfer der anderen genauso verzichten kann, wie es dem Scheinwerferinhaber selber, irgendeinen Nutzen bereiten könnte. Weit gefehlt. Nach Vollendung des Tagesanbruchs oder Beendigung sonstiger Verfinsterungen, (Regen, heftige Bewölkung, Schneesturm etc. ), misst man die Anzahl der zusätzlichen Lichthupen, welche einen darauf aufmerksam machen, dass man das Licht aus hat, nicht in Lumen pro Quadratmeter, sondern am quantitativen Auftauchen von im Moment noch angeschalteten Scheinwerfern. Nicht selten passiert es dabei, dass beim Blick in den Rückspiel, die freundliche Lichthupe plötzlich selber die Gesamtbeleuchtung ausschaltet. Diese Form der Kommunikation, steht dann stellvertretend für den Satz; "Ohh, - ist ja wirklich nicht mehr nötig." Solcherlei freudsche Versprecher per Lichtsignale, empfindet unsereins nun wieder liebenswert. Und sprechen immerhin auch für geistige Teilnahme am aktuellen Leben. Etwas beharrlicher, sind da die berühmten Lehrmeister des Straßenverkehrs, die einem später am Parkplatz dann nochmals unbedingt darauf hinweisen müssen, dass man mit eingeschaltetem Licht einfach besser sichtbar sei. Wobei sich natürlich die Frage aufdrängt, woher den dann die plötzliche Konzentration auf Einzelne, in der Masse der Lichter inmitten des Lichts her rührt? Was unsereiner jetzt aber auch nicht unbedingt allzu schlimm findet. Denn mit Sicherheit wird es ein paar Verrückte geben, die wieder mal eine entsprechende Studie oder Statistik basteln wollen, - und das dann nachts ausprobieren. Da sind solche Dauerbeleuchter, vielleicht gar nicht mal so unnütz.

.... mehr


09.03.2012 von eb
Von Fischen und Unsicherheiten.

Was wirklich nervt, sind Sprüche aus der Wissenschaftsfolklore, - wie z.B, "wissenschaftlich bewiesen", - oder; "Die Wissenschaft sagt ...". Das hat was von ... "Gott sagte ...". Wie diffizil das tatsächliche reale Verhältnis zwischen Theorie und Praxis, auch in der Wissenschaft ist, zeigen vielleicht folgende zwei Berichte aus der Welt der Wissenschaft. Wobei zu betonen ist, dass mediale Weitergabe über Journalismus, immer erst die zweite Hand der Wissenschaftskommunikation ist.

Die EU will die Fischereipolitik reformieren (2011)
Biologen plädieren für eine Kehrtwende in der Fischereipolitik (2012)

Wenn es wohl etwas gibt, wovon jeder irgendwie abhängig ist, dann ist es die Aussage von Menschen, die letztendlich die nötigen Ratschläge für die weiteren Vorgehensweisen liefern. Wer die beiden oben verlinkten Berichte vom dradio aufmerksam liest, wird drei verschiedene Varianten entdecken. Einmal, der praktische Hinweis, dass sich auch die Industrie nach der Wissenschaft zu richten hat, zum Zweiten, dass die Industrie die besseren praktischen Erfahrungswerte besitzt, - und zum Dritten, dass die Wissenschaft selber, alle bisherigen Modelle auf den Kopf stellt. Wobei beide, ein eventuell altes, wie auch neues Modell, die Industrie zum vehementen Umdenken zwingen würde. Und das neue Modell, die gesamte EU dazu. Was also tun? Da unsereiner von diesem Systemdenken, ( große Fische ins Töpfchen, kleine Fische ins Kröpfchen ) sowieso nichts hält, und auch zu erbärmlich einfach ist, neigt man dazu, den neueren Erkenntnissen den Weg frei zu machen. Schon aus dem Grund, weil es immer komplizierter ist, wie man sich das selber vorstellen will. Aber dies ist lediglich jetzt Gefühlslage. Denn genau genommen, bietet der Vergleich der beiden Artikel eine geradezu grandiose Vielfalt an Unsicherheiten. Sowohl für Anhänger bekannter Vorstellungswelten, neuer Vorstellungswelten, sowie Verschwörungstheoretikern, Industriekritikern, Wissenschaftskritikern, ... und und und. Eine eigene Meinung dazu, kann sich unsereiner also gar nicht bilden. Denn einmal, ist in Sachen Biologie unsereiner froh, wenn er wenigstens den Unterschied zwischen einem Weihnachts- und Apfelbaum hin bekommt, und zum anderen, wurde der zwar sehr passable, aber schweineteure Zugang zur Vollrecherche bei den immer noch weitgehend seriösest möglichen Wissenschaftsplattformen "Nature" und "Science", aufgrund von Arbeitslosigkeit im letzten Jahr aus Kostengründen erst mal auf Eis gelegt. Somit bleibt also lediglich, die üblicherweise schwer bedenkliche Wissenschaftskommunikation aus zweiter Hand über mediales Entertainment. Weshalb ich auch auf beide Artikel verweise. Einmal um zu zeigen, aus wie viel Ecken man solche Dinge betrachten kann, - und zum anderen, um diesem Spruch; "wissenschaftlich bewiesen", seine geliebte Vermittlung von Endgültigkeit beim Publikum, mal wieder im realen Licht zu baden. Eigentlich missbrauche ich auch das Thema nur.

.... mehr


07.03.2012 von eb
Vom Wollen des; was man will, und dem Willen des; was man tut.

Klick macht dick.
bild Die letzte Zeit, war es bezüglich bunter Bilder wohl etwas ruhiger hier. Man hat bereits mächtig angeklopft deswegen. Manche Dinge brauchen aber etwas länger, - manche weniger. Zur Zeit, ist diese aber leider ziemlich knapp gesät. Zumindest in der Form, dass nicht ausreichend Ruhe für die üblichen Beilagen vorhanden ist. Die ständig auftauchenden "leider überhaupt nicht" klugen Ratschläge, dass doch nicht so umständlich zu machen, und über das Einscannen von Skizzen, sowie digitalem Nachcolorierens doch etwas ökonomischer und zeitgemäßer zu gestalten, möchte ich aber lieber nicht beantworten. Mir ist nicht daran gelegen, die Arbeitsweisen anderer in Frage zu stellen oder zu kritisieren. Fassen wir es einfach so zusammen, dass ich weder bereit bin ästhetischen Konformismus zu unterstützen, noch einen Bedarf dazu verspüre, Dinge die mir Spaß machen, aus Zeitgründen zu ökonomisieren. Meine weiteren Ansichten darüber, wollt ihr nicht wirklich hören. Also lassen wir diese Ratschläge lieber. Der schnelle Kalauer zum Ablachen, entspricht auch nicht unbedingt der eigenen Motivation. Zudem, - ist sowieso irgendwie gerade wieder Acrylzeit ausgebrochen. Frühlingszeit halt. Eigentlich komisch, - andere assoziieren Frühling immer mit Tusche. ... Naja, - warum auch nicht? Das mit dem eigenen Stil, der eigenen Art sich auszudrücken, - die eigene Handschrift sozusagen, ist sowieso so eine Sache. Brrr ... das klingt, ... ehrlich gesagt, schwer nach dieser elitär werbeintensivierten Avantgarde einer Kunstszene für Zahnärzte und sonstigen dörflichen Vereinsmeiereien. Die nennen das dann Markenkern. Muss ich ja jetzt auch nicht unbedingt meinen Sermon zu ablassen, - aber Brandzeichen sind nun mal ebenfalls nicht mein Ding. Gehört aber trotzdem auch zur Thematik dieses blogs. Nur, möchte ich dies dann, inklusive dieses merkwürdigen Umfeldes, auch etwas komplizierter gestalten. Und zwar mit der gleichen Kompliziertheit, wo hier gerne mal unauthentische authentische Legenden gestrickt werden. Wenn die bunten Bildchen zur Zeit also etwas rarer auftauchen, dann bitte ich dies zu entschuldigen. Das ist lediglich i.M. zeitlich, und auch zugunsten zeitaufwändigerer Zulagen bedingt. Soviel zur Beantwortung der geliebten "guten Ratschläge".

.... mehr   & Kommentare


04.03.2012 von eb
Die Freiheit der Kunst und künstlerische Ignoranz.

Ehrlich gesagt, - so erbärmlich traurig die Geschichte auch ist, so hat sie vielleicht auch eine Wirkung in dem Metier, welches sich politisch und gesellschaftlich immer gerne mal mental befreit davon fühlt. Sätze wie, "Kunst finde ich unwichtig" auf der einen Seite, sind dabei genauso banal wie; "Politik interessiert mich nicht", auf der anderen Seite. Über das Thema Kunst, kann man wirklich wüst spekulieren, auch darüber was Kunst ist oder nicht bzw. wer sich als solcher sieht oder nicht, - aber es ändert nichts an der Tatsache, dass hier nicht nur ein gewaltiges Spektrum an medialem und/oder sonstigem kulturellem Entertainment und Kommunikation stattfindet, sondern auch jede Menge Leute, - in und um diesem Umfeld tätig sind, die genauso Bestandteil dieser Gesellschaft sind, - wie alle anderen auch. Latent herrscht hier ständig ein gewisses Gefühl der Interessenlosigkeit, welches verbunden ist mit einer Art Kunstheiligkeit, die sich gerne mal der Vermittlung des Gefühl des Darüberstehens bedient. Generell, ist in den letzten anderthalb Jahrzehnten, auch aufgrund Kunst-theoretischer Überlegungen, in Hinsicht künstlerischer Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft, ein ziemlich großes Loch entstanden. Eines, welches man geflissentlich den Karikaturisten und Satirikern überlassen hat. Dabei muss man natürlich nicht erwarten, dass hier ausschließlich nur Leute tätig sind, die lediglich nur einseitig kritisieren. Dies kann durchaus, auch ausgesprochen vielseitig und gegenseitig sein. Auch kann man gefühlte Sätze wie; "die grenzenlose Freiheit der Kunst", genauso wenig auf die Schnelle beseitigen wie; "In der Satire ist alles erlaubt." Ist dem tatsächlich so? Das Ganze lebt zudem in einem Umfeld, welches die surreale Gewalt ohne praktische Folgen, zum Amusement anhand von Comic/Mangas, Zeichentrick/Anime, - bereits schon seit Jahrzehnten verinnerlicht und akzeptiert hat.

.... mehr   & Kommentare


02.03.2012 von eb
Galeriebesuch
Aus der Reihe: "Kunst und Kuchen, Kultur zum Fluchen."

Klein Lisa geht mit ihrer Mutter in eine Kunstgalerie. Das ausgesprochen renommierte Haus, hat mit Unterstützung finanzkräftiger Kunstliebhaber eine spezielle Ausstellung auf die Beine gebracht und bietet die Zusammenstellung von wertvollen Originalen verschiedener alter Meister an. Klein Lisa ist begeistert. Sie mag alte Sachen. Die riechen immer so nach Speicher, Modder und schimmeligen Sachen unter dem Fußboden. Weshalb sie ein wenig enttäuscht ist, als sie die gut temperierte und neutrale Luft der ehrwürdigen Hallen der Galerie betreten.

.... mehr   & Kommentare


29.02.2012 von eb
Nochmals, Besinnliches von den Konquistadoren.
Aus der Reihe: "Zivilisation und Barbarei."

Klick macht dick.
bild Das stilvolle Missionieren und Ausplündern von Kontinenten, versteht der zeitgemäße Konquistador geschichtsbewusst unverändert, - als Gentlemen´s Agreement. Als pflichtbewusster Abenteurer, Eroberer und Söldn... äh Soldat seiner Geldgeber und Förderer, ist es ihm ein dringliches Anliegen, für Finanz-Gott, BankenKönig und Vaterland, dass sinnvollste Bündnis anzustreben, welches allen zum Wohle weniger, den meisten Reichtum verspricht, - und letzteren bringt. Kleine Scharmützel und Machtkämpfe untereinander, z.B. um die größten Anteile, werden dabei selbstverständlich als elitärer und fairer Wettbewerb betrachtet. Die dabei üblicherweise benötigten Schiffsbesatzungen, durften natürlich schon früher, die Schatzkiste tragen, und wurden dafür kräftig mit Schnaps oder Rum entlohnt. Wenn welcher da war.

Schon Leute wie Francisco Pizarro und Diego de Almagro hatten zwar erfolgreich verstanden, sich als voneinander unabhängige Mittelständler mit entweder sogenannten; "Geschäften", oder wie z.B. Pizarro als Bürgermeister und Richter, - sich eigentlich eine mehr als ausreichende Existenz aufzubauen, - aber El-Dorado war schließlich schon damals ein Mythos. Und Mythen vom ultimativen Reichtum und Wohlstand, kommt man nicht mit Klitschentum bei. Also bedurfte es zusätzlich 1524 des Priesters Hernando de Luque, welcher diesbezüglich ausgerechnet jene geplante Unternehmung finanzierte, welche den Inkas den Anfang des Untergangs brachte. Woher jetzt letzterer, als Priester zu seinem Reichtum kam, schweigt sich die Geschichte allerdings eher düster aus. Doch immerhin, bekam er dafür von seinen Businesspartnern den Titel; "Bischof von Tumbes" und "Schutzherr der Indianer Perus". Davon, haben die sich, bis heute noch nicht erholt.

.... mehr


27.02.2012 von eb
Von der erfolgreichen Konditionierung.

Jeder Mensch ist natürlich einzigartig, individuell und absolut Herr seiner freien Willensentscheidung. Ein Unikat sozusagen. Die ultimativ ins Universum geschmissene Einzigartigkeit eines wiederum selbst in sich geschlossenem Universums. So wie jeder Floh, jeder Hühnerhabicht, südamerikanische Pfeilgiftfrosch und auch andere Ableger aus der Unterordnung der Trockennasenaffen, - solange sich das Einzelindividuum von innen heraus, bis zur Grenze seiner äußeren Hautschicht selbst betrachtet, oder mangels Fähigkeit zur Selbstreflektion, - zumindest empfindet. Ist diese Fähigkeit, aufgrund biologischer Umstände vorhanden, ( zumindest latent ), empfindet sich dieses abgeschlossene Gebilde, - was andere auch öfters mal als System bezeichnen, als der Inhaber dieser Geschichte und damit als Inhaber einer Persönlichkeit. Das Grundgefühl des; "Ichs", welches auch gerne als; "Meins, meins ..." herüber tönt. Solcherlei Unikate mit ebensolchem Ich-Gefühl, trifft man auch gerne mal beim Lesen der Bild-Zeitung oder ähnlicher Papiergebilde, welche auf unsereins, immer ein wenig wie die art-gerecht angepasste Version dieser hübschen kleinen JTag-Stecker zum Laden der Firmware ebenso hübscher kleiner Funktionaliäten wirken, die mittels eigenem linearem bzw. pseudoparallelem Programmablaufes über Zeitscheibenhandling, den funktionalen Spielraum der Firmware ab-reiten. Zumindest ist es immer wieder aufs Neue erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit, solcherlei; "Ich´s", einem nach endlosen und schwer Bandsalat-lastigem Wiedergeben des "char" oder auch "unsigned char" Bereichs der Firmware erzählen, - wie unmanipulierbar und absolut selbstständig denkende Wesen sie doch seien. Dies kann man übrigens auch schwer niveaubedingt, bis in die höchsten Ebenen literarischer Sichtungen betrachten.

.... mehr


26.02.2012 von eb
Helden des perfekten Managements.
Der abgeschlossene Science-Fiction-Liebesroman für die schwäbische Hausfrau.

Klick macht dick.
bild Mittlerweile betrug ihre ungefähre Entfernung zur Erde an die 180 Millionen Kilometer. Was eine Laufzeitverzögerung des Funkverkehrs, von circa 8 Minuten und nochmals 8 Minuten für die darauf folgende Antwort ergab. Nachdem sie sich, auf Anraten und unter Anleitung der irdischen Bodenstation, die örtliche Betäubung zur Behandlung ihrer Zahnwurzelentzündung bereits selber verabreicht und auch bestätigt hatte, wartete sie ungeduldig auf weitere Behandlungsanweisungen. Als allerdings auch diesmal, die Wirkung der Spritze ausgerechnet dann einsetzte, als im Funkverkehr die Beantwortung einer Reihe von Fragen erforderlich war, und ebenfalls die Wirkung wieder verlor, als es an die praktische Weiterbehandlung gehen sollte, brachte sie es immerhin mit erneut schmerzverzerrtem Gesicht fertig, den Bedarf einer besser koordinierten Prozessordnung der Arbeits- und Kommunikationsabläufe zu vermitteln. Auf Nachfrage der Projektleitung, ergab sich allerdings, dass das Arbeitspapier Nr. 1044 für medizinische Notfälle im All, keinerlei Vorschläge für alternative Vorgehensweisen vorsah. Wogegen eine zusätzliche Nachkalkulation der Bedarfsmaterialien das Resultat erbrachte, dass die an Bord des Raumschiffes vorhandene Menge an Schmerzmitteln, nicht dem Bedarf der momentan praktischen Vorgehensweise entsprechen würde. Weshalb man überlegte, die empfohlene Mengenangabe für zukünftige Missionen zu erhöhen. Eine zielorientierte Maßnahme, welche trotz der zusätzlichen Kosten, auch von einem dafür zuständigen Expertengremium befürwortet wurde. Die Situation endete allerdings gegen Ende des Tages in einem Eklat, als ein Projektmitarbeiter, welcher in früheren Zeiten als Zahnarzt tätig war, die gesamte Bodenstation mit vorgehaltener Waffe unter seine Kontrolle brachte, und die Behandlung über Funk übernahm. Was ihm den Job, und einige Jahre Gefängnis einbrachte. Der Mann ist übrigens mittlerweile mit der Astronautin verheiratet.



24.02.2012 von eb
Deutungshoheiten und Zielsicherheiten.
Klick macht dick.
bild



Eigentest zur Deutungshoheit.

Preisfrage, (ohne Preis), zum leicht wahnsinnig schauenden Federvieh. Ist es eine sportliche dynamische Ente, welche einen Bockstand macht? Oder ein faules Huhn, welches nur dumm rum sitzt und die Flügel hängen lässt?



Die Kunst der Beurteilung, welche, trotz ihrer unveränderlichen Subjektivität, natürlich immer den Anschein einer Objektivität erhalten soll, ist eine der größten Errungenschaften der Menschen. Ob in dem Zusammenhang, die Eigenschaft; "groß", jetzt nun wieder analog zu positiv oder negativ gesehen werden kann, obliegt der gleichen subjektiven Objektivität.

Religiöses Expertentum.

"Es ist unlogisch, sich ein Bild von Außerirdischen zu machen, wenn diese noch gar nicht gefunden wurden." Meinte der demütige Diener eines Bildes, welcher dem bildlichen Stellvertreter des gleichen Bildes folgte. Aber als wahrer Gläubiger, der "wusste" was Gottes Wille war, zeigte er bezüglich der bildlichen Darstellung von missionierten Wilden an anderen Orten von Gottes Himmel, - demütige Kompromissbereitschaft.

Jeder ist sich selbst der Ärmste.

"Es ist dekadent, sich mehr wünschen zu wollen, als man hat." Meinte der Dekadente zu denen, welche sich dies gar nicht leisten konnten.

.... mehr   & Kommentare


22.02.2012 von eb
Uiuiui

(Update: Sorry, habe den Link zum alten Alien richtig gesetzt Danke für den Hinweis.)

Hmmm, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Jetzt geht das Geeiere mit diesem medialen Ideologentum anscheinend wieder in die Vollen. Jeder denunziert jeden, und dreht ihm das Wort im Mund rum. Mitunter, scheint das mediale Kurzzeitgedächtnis aber noch kürzer zu sein, als das seiner Leserschar. Zumindest, wenn man Sachen herum dreht, die, schwarz auf weiß, immer noch überall zu lesen sind. Und sogar von denen diskutiert werden, die sich den ganzen Fauxpas überhaupt geleistet haben. Ist schon ein wenig lustig, wie kurzlebig mediale Stimmungsbilder sein können. Welches Blatt hier jahrelang, - ich gebrauche das schlimme Wort jetzt auch mal wieder; "Demagogie" gegen die Linke betrieben hat, müsste man da eigentlich wieder in Erinnerung rufen. Aber man will die Schraube ja nicht weiter drehen. Während an anderen Schrauben leider nichts mehr zu drehen ist. Der gute Herr Gauck hat nun mal das gesagt, - was er gesagt hat. Und er ist medial damit zitiert worden. Und was da geschrieben wurde, - ist alles andere als mittig konform verwendbar oder lässt andere Überlegungen zu, als dass hier jemand alle Krisen und Veränderungen der letzten Jahre vollkommen ignoriert hat. Wenn ein KFZ-Mechaniker bei einem Bewerbungsgespräch offenbart, dass das letzte Auto wo er dran rum geschraubt hat, ein Citroen 2CV war, wird jeder vernünftige Personaler in dem Metier einfach abwinken. Und dies mit gutem Recht. Aber bei der Wahl des Bundespräsidenten, scheint man bezüglich der Zeitfühlung, - ein gutes Stück toleranter zu sein.

.... mehr   & Kommentare


21.02.2012 von eb
Von der allgemeinen ökonomisierten Verständnistiefe.

Klick macht dick.
bild Über vieles, kann man natürlich gewaltige Diskussionen führen. I.d.R. reicht allerdings ein einfacher Blick auf die rein "praktische" Realität. Denn meistens bewegen sich die Resultate schneller, als ein möglicher Diskurs darüber. Und in unserem ökonomischen Willen nach dem eindeutig reduzierten Nenner für alle, bleibt leider gerade durch den politischen Diskurs und seinem Willen zur rationellen Erkenntnissicht, - so viel auf der Strecke, welches das andere bedingt. In diesem Fall, bleiben nur noch Beispiele, die man als Analogon vermitteln könnte.

Als ich einst mit einem dieser akademisierten Brandzeichenträger mittelständischem, aber seines Zeichens rechts-mittig-linkem selbst ernannten Elitentums, eine Veranstaltung mit Georg Schramm besuchte, konnte der sich vor Lachen kaum halten. Und fragte mich dann mittendrin auch, - "Der ist gut, - nicht wahr?". Als ich ihn allerdings fieserweise nach dem Grund des letzten Lachers fragte, - just als Schramm ein herrliches Analogon zu einer Gesellschaftsschicht zog, welche auch den Lacher involvierte, - wusste er keine Antwort. In diesem Sinne, kann man sich mal vermehrt, Aufmerksamkeit für die mannigfaltigen Nebenaktionen von Herrn Schramm, während seiner Auftritte gönnen. Auch das Glöckchen, spielt dabei durchaus eine "dialektische" und sehr an der realen Praxis orientierte Rolle. Die meisten, - finden das einfach nur witzig. Ich, - finde es traurig. Aber mehr als Respekt vor Herrn Schramm, - für seine Bemühungen.

Es ist ein wenig wie mit der Überschrift und dem Inhalt darunter. Was will der Konsument sehen? Merkt er den Unterschied? Könnte ich einem Armin Müller-Stahl, tatsächlich die Niveaulosigkeit und Einfältigkeit dieser Überschrift zutrauen? "Ich bin für die Zerstörung von Schönheit"? Nein, - so schlimm ist es Gottseidank noch nicht. Die Überschrift alleine, entspricht ungefähr dem niveaulosen und absolut aufs Rudimentäre ökonomisierte Wohnzimmer-Revoluzzertum des Avantgardegefühls einer Journallie, welche vollkommen ahnungslos, im Kulturambiente mit dem Presslufthammer malt. Und auch dementsprechende Auswirkungen hat. Deshalb lohnt es sich immer, erst nachzusehen- bzw. nachzulesen, eh man den zeitgemäß schnellen Blick an den dicken Balken fest hängt. Aber es sind auch immer die Gleichen, welche z.B. auf einer Veranstaltung von Schramm nur des Lachens willen Lachen, bei einem albernen Bild nur des Witzes wegen witzeln, und in der Zeitung nur die Überschrift sehen. Das ist eine traurige Welt. Ohne jeden echten Willen nach Inhalt. Oder dem Bemühen danach, ihn überhaupt zu suchen. Ich nenne dies, - Ökonomisierung der Verständnistiefe. Und es ist auch genau diese Klientel, welche der schnellen Aussage-, des schnellen Lachers-, des schnellen Kalauers zuliebe, eine "Hol dir deine Meinung ab"-Gesellschaft bildet, - in dessen Seelen eine Medienlandschaft Bilder und Meinungen zeichnet, welche sie dementsprechend zur Not sogar selber gestalten kann. Dies ist die eine Seite.

.... mehr   & Kommentare




     Vorheriges      Aktuelles      Neueres



Archiv im Format: ca. 20 Paar ungewaschene Socken pro Schublade

     00580      00560      00540      00520      00500      00480
     00460      00440      00420      00400      00380      00360
     00340      00320      00300      00280      00260      00240
     00220      00200      00180      00160      00140      00120
     00100      00080      00060      00040      00020      00000

  Kreativ-Blogs

aebby LOG
MiB KW 42 – road to nowhere
Burks blog
Die Schlacht von Pelkum
ComicBlog
BLACK PANTHER – Deutscher Trailer
Exportabel
Kurze Bemerkungen zu einer Scheune
Feynsinn
Ende der Diskussion
Fliegende Bretter
Alte Tugenden im Sündenbabel
Gnaddrig ad libitum
Brause aus der Tüte
Hortus Summerland
Unser neuer Kräutergarten
Kueperpunk 2012
28. und 29. Oktober: Reale und virtuelle Lesungen am kommenden Wochenende mit Torsten Low, Vanessa Kaiser und Jannifer B. Wind...
Laienphilosophie
Zu diesem Blog
Lupe, der Satire-Blog
Neues System - Staat versteigert Sozialversicherungs-Nummern
mein name ist mensch
Neuer Rekord -> 330.000 Stromsperren
Notizen aus der Unterwelt
Insektensterben
Maf Räderscheid
Die Sonne der Entrückten gebiert Sterne, Öl auf Leinwand
Nachdenkseiten
In Lohn ohne Brot ‒ Wenn Arbeit nicht vor Armut schützt
Neulandrebellen
Faktenlos durch die Nacht
Rainer Unsinn
Nie wieder Bohnen
Ralf Schoofs
Jugendsünden
Rume
Aufgelesen und kommentiert 2017-10-22
Sandra Stoffers
Martin Schulz und seine Glaubwürdigkeit
Schnipselfriedhof
Die graue Maus im Bällebad
Titanic
Die wichtigsten Fragen für den dringend benötigten Dialog mit Rechtsradikalen
Zeitgeistlos
Fördern und Fordern

Kreativ-Links

Baertierchen
Pascal Baetens
Bildgrund11
Comiclopedia
Europ. Märchengesellschaft
Nadja M. Schwendemann
Flickr Scotland Blog
Kunstverein Freiburg
Ottmar Labonde
Markus Waltenberger
Marco Mehring
Mina Art
Peonia
Susanne Haun
Tetti
Textem-Kulturgespenster
yagaberry
ZAZA
Zeitgeistlos Hauptseite

In remembrance

Kritik und Kunst
Duckhome
Geheimraetins Archiv
Pixelschnipsel


ebversum



Sep 2017HitsPagesVisits
All29067221853152606
Max.p. D.20608170342170
Avg. p. D.968972841753