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21.01.2014 von eb
Kurz und knapp.
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Die Leute lieben's kurz und knapp,
ökonomisch, einfach, effektiv.
Lange Texte machen schlapp,
und Denken aggressiv.

Die Zeit ist gar ein kostbar Gut,
und will doch gefüllt mit möglichst viel.
Da reduziert man lieber seinen Mut,
für alles, was zu lange braucht zum Ziel.

Gegessen wird nur noch im Geh'n,
statt langem Sitzen an nem Tisch.
So lässt man kauend keine Zeit vergeh'n,
und hält das Terminbuch jung und frisch.

Auch Konzerte sind nur was für Müßiggänger,
und heute komprimierbar als Datei.
Auf ne Sekunde kriegt man auch den größten Sänger,
und hört sich dann an, wie's an die Wand geworfene Ei.

Die Liebe lässt sich über Verträge kalkulieren,
doch nerven des Fortbestandes Triebe.
Die kann man aber auch noch reduzieren,
bis unter Zwei-Minuten Schnellgeschiebe.

Wie man sieht, lässt sich überall noch sparen,
ohne drauf zu verzichten.
Man braucht von allem nur das Nötigste erfahren,
und niemand wird mehr dichten.



19.01.2014 von eb
Von großen Wörtern und ihrer alltäglich assoziierten Leere.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 9.

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Heute mal ein wenig Korinthenkackerei übers tägliche Hintergrundrauschen in Form dahin geschmissener Worthülsen. So aus der Sparte der Allgemeinplätze, für die Liebhaber von großen Worten mit dem Charme des; "Alles was da drin sein könnte, ist mit einem Wort gesagt". Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass Korinthen nach dem Auskacken i.d.R. immer anders aussehen wie vorher. Wie bereits schon in verschiedenen Varianten mehrfach beschrieben, sehe ich nicht gerade selten, dass beim Hantieren mit großen Worten wie z.B. Oberbegriffen, Sammelbezeichnungen oder fachspezifischen- wie auch Neusprech- und Modewörtern, die abstrahierend irgendeinen Inhalt beschreiben, schnell auch gerne mal der mögliche Inhalt vergessen wird und jeder brauchbare Bezug dazu verloren geht. Ein besonderer Liebling von mir, der allzu oft nach der Unlust riecht, sich überhaupt noch mit dem möglichen Inhalt befassen zu wollen, - wäre z.B. gerade das; "System". Was man sogar mitunter in genauso hin geschmissenen Sätzen hört wie; "Das System ist schuld". Und mich neben einiger Irritation, dann doch ganz schön frieren lässt. Denn zum Einen, kennt ein System keine Schuld, - und zum Anderen, könnte man in einem anderen Kontext, aber mit gleichem Sinn sagen; "Die Waffe ist schuld". Was dann reflexartig auch zum Aufstöhnen führt. Und vorwurfsvoll darauf hinweist, dass doch jeder weiß was gemeint ist. Genau darin, sehe ich ein Problem. Möglicherweise weiß auch zumindest jeder, der ansonsten nichts mit Systemen am Hut hat, dass damit ein Konglomerat aus politischem und Wirtschafts-soziologischem Brei gemeint ist, welcher als Systemsicht verhökert wird, und unter dessen Einflüssen und Auswirkungen man seine Existenz und sein Leben bestreitet. Nur ist es eher eine auffällige Minderheit aus der Anzahl der Wissenden, die auch deutlich zeigen, dass sie sich zumindest dafür interessieren, - was da eventuell auch drin sein könnte.

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15.01.2014 von eb
Neues Altes von der Leistungsgesellschaft, - und denen davor.

bild Sinnigerweise, liegt es bei jedem selber, ob er sich für irgendetwas ganz besonders berufen fühlt und sein ganzes Denken und Handeln darauf ausrichtet. Bei Karrieristen, hat dies allerdings oft etwas von einem Klettern durchs finstere Sprachrohr zwischen Maschinenraum und Schiffsbrücke an sich. Wobei die Veränderungen des Kletterers, mit jedem erreichten Deck, im gleichen Maße zunehmen, wie bei der Kommunikation übers Rohr klarer wird, wie die Welt da oben gerade tatsächlich aussieht.

Helga, die verkannte Schiffsratte, - beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten. Welcher vergeblich versucht hatte, den Zuchthamster vom Käpt'n über Bord zu stoßen und sich selber dafür auszugeben. Aber immer noch Männchen machte, - und aussah, als würde er von einem Maskenball für Kleintiere kommen.



13.01.2014 von eb
Expertenleuchten

Mittlerweile scheint ja auch der selbst- und medial gepushte oberste Interneterklärer auf den Trichter gekommen zu sein, dass auch beim wissenden Erklären des Glaubens, Glauben und Wissen, durchaus zwei verschiedene paar Schuhe sein können. Sasche Lobo hat erkannt, dass Theorie und Praxis ihre Tücken haben. Wenn man schon, wie er, Freud erwähnt, - fehlt jetzt eigentlich nur noch die Frage, ob Selbstbetrug und Werbung, dafür dann oft weit näher beieinander liegen könnten, - als man glauben mag. Vielleicht sogar ein generelles Expertenproblem des Zeitgeistes? Im Moment sieht's jedenfalls schwer danach aus, dass wer sie braucht, mit Ihnen nicht nur leben- sondern auch untergehen können muss. Aber versuchen wir's wenigstens teilweise mit Respekt zu nehmen. Vielleicht ergibt sich ja tatsächlich mal wieder die Möglichkeit, nach einem Jahrzehnt des Erklärens, - eines der Fragen folgen zu lassen. Die Frage, ob man deshalb gleich die digitale Flinte ins Korn werfen muss, würde ich aber prioritätsmäßig erst mal nach der tatsächlichen Qualität, eines ebenso wissend-glaubend propagierten Qualitäts- und damit auch Medienjournalismus stellen. Denn immerhin spricht da jemand aus eindeutigem Sandkasten medialer Schwarmintelligenz.

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10.01.2014 von eb
Was das Märchenland unter anderem auch bedeutet.
Konsumfreies Betthupferl zur Entschleunigung.

(C.) 24x30cm Marouflage Acryl Klick macht dick.
bild


Herbert, der genetisch modifizierte Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - weilt immer noch bei Kuno, - dem uralten Troll, welcher das große Wurzelgeflecht des großen Baumes der Phantasie so unordentlich wie möglich hält. Und hat sich sehr mit einem der ganz speziellen Helfer von Kuno angefreundet. Ein gar seltsames Wesen. Welches auch auf gleich mehrere, noch seltsamere Namen, wie z.B. "Espoir", "Esperanza", "Espero", "Hope", "Hoop", "Nadzieja", "Viltis", "Umut", - ja sogar "Spes" hört. Herbert nennt es einfach seinen besten Freund. Und er hat für die Zeit seines Verweilens bei Kuno, diesem mit Freuden die Arbeit abgenommen, es überall dort hin zu tragen, wo es am dringendsten benötigt wird. Denn es muss immer jemanden geben, der dies tut. Und es muss jemand sein, der zwischen menschlicher Gier und seelischer Not genauso unterscheiden kann, wie zwischen selbstgefälliger Bitterkeit, egozentrischem Selbstmitleit, - und geraden wahren Gefühlen. Und wer wäre neben Kuno mit seiner langen Erfahrung besser dazu geeignet, als Herbert, dem quasi so gut wie alles an menschlichen Miesheiten mit implantiert wurde, und sich dennoch nicht von Ihnen seine starken Gefühle und Liebe zu allem Lebendigen vermiesen lässt.

So läuft Herbert nun mit seinem besten Freund auf dem Rücken herum. Und achtet auf aus dem Boden ragende Wurzelstränge. In denen aber gerade nicht, das pulsierende Leben fröhlicher Träume und Phantasien strömt. Und erst recht nicht die Träume nach Erfolg, Reichtum, Schönheit oder gar Macht. Sondern die gequälten Albträume von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Und dann sitzt er mit seinem besten Freund vor diesem Strang, legt seinen Arm um ihn, und gibt ihm Halt dabei, - wenn dieser versucht, - in den einsamen Seelen, wieder Hoffnung zu wecken. Nicht Hoffnung darauf, vom Bauern zum König zu werden. Sondern die Hoffnung darauf, wieder zum Menschen zu werden. Unter Menschen, die dies auch wieder so sehen könnten.

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05.01.2014 von eb
Eine kleine subjektive Reflexion der Kunst im Zeitgeist.

Sinnigerweise, ist selbst einem Philosophen wie Theodor W. Adorno in seiner Ästhetischen Theorie der kleine Fauxpas passiert, ausgerechnet so etwas wie eine Versöhnung zwischen Profanem und dem Besonderen, den Versuch mittels Erhöhung bis zur Erhabenheit von Kunst zu konterkarieren. War für ihn Kitsch der billige Trost des gemeinen Gartenzwergliebhabers, schaffte er es sogar per Dialektik, sich nicht mehr vom Verdacht befreien zu können, selber billigen Trost in der Verweihräucherung von Veredelung bzw. Erhabenheit von Kunst zu suchen. Was ich aber jetzt genauso wenig bemängeln würde, wie ein menschliches Bedürfnis nach Trost überhaupt irgendeines Vorwurfs-, auch nicht das eines Philosophen bedarf. Was Kunst ist oder nicht ist, bzw. welche funktionalen Aufgaben sie denn haben könnte, haben sich zu allen Zeiten wo es Künstler gab, auch Menschen dazu gemüßigt gefühlt, das Ding irgendwie greifbar, aber leider auch elitär bewertbar zu machen. Auch unsereiner vertritt ja gerne den Standpunkt, dass es im Besonderen der Comic und sein eigenes Kunst-beflissenes Umfeld ist, welches immer noch die überzeugendste und ehrlichste Brücke zwischen Profanem und Erhabenen darstellt. Und auch das gesamte Spektrum am besten abdeckt. Aber eben auch noch mit ausreichend Abstand, Stinkefinger, einem kräftigen Schalk im Nacken sowie Selbstbewusstsein einem elitären Kunstgefüge gegenüber lebt. Aber hier Separation über Stile, Richtungen, Formen oder Genres zu betreiben, wäre nicht nur allzu subjektiv mit eigenen Sympathien verbunden, sondern auch noch höchst unfair. Denn ganz davon abgesehen, dass es mittlerweile auch Comickünstler gibt, welche es anstreben sich über eigene Verweihräucherung einer Comickunst zu definieren, schaffen solche Separationen lediglich Schubladen und Klischees, deren Zweck auch nur wieder partiell formatierbare Bewertungen sind, - welche die tatsächlich mögliche Auseinandersetzung mit Kunst blockieren. Das unbewusste Hantieren mit Bewertungen wie profan oder edel, Kitsch oder Kunst, - betrifft zudem alle. Und sollte auch für jeden Einzelnen genauso subjektiv bleiben, wie natürlich auch jeder Einzelne versuchen sollte, sein objektives Reflexionsvermögen auch betreffs seiner Subjektivität darüber zu schärfen. Was man durchaus auch mal mit als Aufgabe der Kunst, bzw. der Kunstbetrachter betrachten darf. Wobei es genau daran ersichtlich hapert. Denn würde dies tatsächlich geschehen, bräuchten wir weder sogenannte Experten, noch Philosophen, noch sonstige Trittbrettfahrer, die sich mittels Theorie eine goldene Nase über die praktische Arbeit anderer verdienen. Und damit auch noch einen Mainstream definieren, welcher die Künstler wiederum ins entsprechende Korsett zwingt.

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03.01.2014 von eb
Neues vom Pragmatismus.
Der täglich realpragmatische Micro-Science-Fiction.

Pragmatismus ist die Kunst, mit diesem wohlig stolzem fatalistisch realistischem Gefühl, - in der Jetztzeit so auf Geschehnisse und Umstände zu reagieren, dass sich auch in der Zukunft, lediglich der Leistungsstatus des Gegebenen verändert. Da fragt man sich allen Ernstes, wo auch der gute alte Science-Fiction geendet ist. Wenn aus dem; "Anders", über das; "größer, weiter, schneller" davon, nur das; "noch größer, noch weiter, noch schneller" geworden ist, - dann müsste eigentlich jeder halbwegs brauchbare Schreiberling wissen, dass aus einem einstigen Ideenreichtum, ein Kochbuch für ziemlich fade Suppen geworden ist.



31.12.2013 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Stammtischweisheiten aus der Sparte;
"Unsere gute alte Mutter Erde, - nur Papa hängt mal wieder in der Kneipe".

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Im schwarzen Raum hängt wie ein nasser Sack,
ne runde Kugel, die sich um sich selber dreht.
Kennt weder Frohsinn noch Geschmack,
oder einen Preis, der auf ihr steht.

Dient allenfalls als Tragefläche,
für allerlei, was auf ihr wohnt.
Für Tiere, Steine, Himmel oder Bäche,
und Menschen, für die sie nur noch zum Verwerten lohnt.

Doch lustig ist die Welt, gar schön und bunt,
ein Ort des Lebens dort in dunkler Nacht.
Der Astronaut hat stets ein Lied im Mund,
hoffend, dass nichts von außen auf sie kracht.

Der Grund des Grundes ist mitunter selbst der Grund,
nur fragt sich mancher immer noch, - was denn, der Grund ist rund?

Wer sich jetzt fragen sollte, wo denn hier so etwas wie Sinn verborgen liegen könnte, kann mir ja erklären, wo denn der Sinn für die wackere Produktion von Krach heute Nacht verborgen liegen wird, - außer dem, dass vielleicht irgend jemand Spaß daran haben wird. Und wers Bunte irgendwie für unpassend hält. Das macht nichts. Das ist noch vom letzten Jahr. Da sich auch daran nichts geändert hat, muss da auch nichts Neues her. Sei's drum. Halten wir die Hoffnung hoch, - passt einfach auf eure Finger auf, - und schliddert möglichst unverletzt ins neue Jahr. In diesem Sinne, - guten Rutsch und frohes Neues.



28.12.2013 von eb
Neues Altes aus der Realität.

So nach Weihnachten kann man ja auch mal als Märchenonkel nachschauen, was denn so die Reality zu bieten hat. Nicht, dass man noch vorgeworfen bekommt, man würde ihr entfliehen wollen. Obwohl ich das blöde Gefühl nicht los werde, dass die das schon recht effektiv selber macht. Zumindest bei den geheim öffentlich Unrechtlichen, scheint man sich nicht über die Realität bewusst zu sein, dass einfach mal jemand die Wahrheit über die Realität erzählt hat. Und deshalb unbedingt die Frage gestellt werden muss, - ist das jetzt Verrat, Hacker- oder Heldentum? Seltsame Welt. Wahrscheinlich pädagogisch wertvoll. Eltern sei angeraten, nach dem üblichen Spruch; "Und immer schön ehrlich bleiben", - noch ein; "du hackendes Verräterheldenkind" hinzuzufügen. Aber gut, - wenn die Kinder aus-posaunen, dass Mama und Papa Spanner sind, dann ist dies natürlich schon peinlich. Pädagogik hilft da nicht mehr viel. Es wird wohl schlicht und einfach am Lebenswandel der Eltern liegen. Aber wo wir gerade beim Hacken sind. Auch beim Spiegel, hatte man schon immer Schwierigkeiten damit gehabt, was sich denn so alles in den Topf einer It-Fachkraft schütten ließe. Die kennen da anscheinend überhaupt keine Grenzen. Außer beim Alter möglicher Gehaltsdumping-Experten zum Erhalt des am Erfolg orientierten zerhackten Selbststolzes. Gibt's eigentlich noch It-Fachkräfte über 30? Informatiker über 30? Hacker über 30? Softwareentwickler über 30? Ich frag ja nur so. Aber ist es möglich, dass sich verlinkter Spiegelartikel, mit seinem ganzen positivistischen Erfolgs- und Headhunter-Gedröhn, wovon ich nicht mal die Hälfte glaube, anhört wie Jubelprosa aus Zeiten der New Economy in den 90igern? Wer sich mal im heutigen realen Umfeld einer von Prozessordnung, Übermanagement und reinem Geschäfts- und Produkt-Politgebahren schon längst eingefrorenen Landschaft heutiger Softwareentwicklung umsieht, während neben dran, die ach so freien Selbstständigen im jugendlichen Zukunftsmut, wie die Nomaden von einem Ingenieursbüro zum nächsten ziehen müssen, sieht die Sache mit den medialen virtuellen Welten, - zumindest recht amüsiert. Da ist es zwar auch nicht hilfreicher, aber doch befreiend, dass man auch an anderer Stelle, nur zur Weisheit gelangen kann, dass in der Realität alles viel schlimmer ist. Na immerhin. Man sollte die Hoffnung niemals aufgeben.

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25.12.2013 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (3)
Oder auch, - vielleicht doch mal etwas schräg Besinnliches, - zum ersten Weihnachtstag.

(C.) DIN-A4 Tusche, Polychr.,Pastell Klick macht dick.
bild Sinnigerweise, hat es unsereiner ja nicht weit, um am höchsten Punkt dieses schwäbischen Mittelgebirges, aufgrund direkten Sichtkontaktes ins Jenseitige, die optimale telepathische Brücke zu Herbert dem Wüstenmolch im Märchenland pflegen zu können. Zumindest empfinde ich dies sinnvoller, als mich in Berlin mit Leuten darüber herum schlagen zu müssen, ob Brötchen nun Wecken oder Schrippen heißen. Als selber Beuteschwabe wie auch Ex-Großstädter aus ganz anderer Ecke, weiß ich durchaus, dass all zu viel Lokalpatriotismus genauso überall seine Merkwürdigkeiten hat, wie die üblichen Selbstgefälligkeiten zwischen Landei und Stadtfurz. Aber im Moment, ist ja auch Weihnachten und alle einigermaßen friedlich. Da tut's auch mal der bergische Klosterabkömmling mit Berliner Pfannkuchen auf der Schwaben höchstem Berg, - der zudem noch mit dem Märchenland telefoniert.

Da hier gerade alles mit den mehr ritualisierten Dingen und damit verbundener Erwartungen, wie auch des Aus-Haltens davon beschäftigt ist, - herrscht da drüben übrigens auch einigermaßen Ruhe. Und auch die Kinderträume, bewegen sich eindeutig intensiver in den konstruierten Märchenländern der hiesigen Großindustrie. Was sicher nicht auf Begeisterung stößt, aber jedenfalls hatte Herbert ausreichend Zeit, mir zuliebe mal in seinem Erinnerungsarchiv für die ganz besonders seltsamen Bewohner des Märchenwaldes zu kramen. Und das alte Schlitzohr, hat mir dabei auch vermitteln können, dass gerade wegen der ruhigen Tage, einige dann doch ganz schönen Stress haben.

Knut, das Waldschratkind

Warum man Knut als Kind bezeichnet, ist nicht ganz schlüssig. Wie alt er ist, weiß keiner so recht. Er sieht einfach irgendwie wie ein zwar sehr trauriges, aber doch Kind aus. Und mit der Vernunft der Erwachsenen, hat er's auch nicht so. Ganz besonders nicht, an Tagen wie diesen.

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23.12.2013 von eb
Frohe Weihnachten.

Marouflage 50x40, Acryl    Klick macht dick.
bild Zwischen Konsumrausch, Plastikengel, Weihrauch-Stimmung und Weihnachts-blues, gäbe es ja nun wirklich genug Möglichkeiten, seine Leserschar zu erfreuen oder zu verärgern. Und auch das mit der Besinnlichkeit an Weihnachten, macht meiner Ansicht nach, - unbedingt einen Sinn. Natürlich nicht nur dann, - aber irgendwie, bekomme ich dies im Moment selber nicht gebacken. Zugegeben, in diesem Kopf herrscht eh Dauerkrieg zwischen dem "Be-" und dem "sinnlich", - aber es ist nun auch wirklich nicht so, dass man zur Möglichkeit Nein sagen wollte, gerade an diesen Tagen, seinen Mitmenschen mal was ganz Unökonomisch und Unsystemisches zu entlocken. Aber ich krieg den Ton dafür grad nicht zusammen. Und erzwingen oder sogar noch methodisch damit umgehen, will ich auf gar keinen Fall. Das wäre wie die programmierte De-programmierung zur Re-programmierung der Programmierung. Von wirrer zu irrer, - ist jetzt auch nicht so mein Ding. Empfehlungen in Richtung NLP und ähnlich schrägem Gehampel mit der Wetware, - muss ich leider auch ablehnen. Für den echten Heiden, - ist genau dies, - Teufelswerk. Apropos Heiden. Das mit dem; "frohen" Fest, hat ja irgendwie auch was mit Fröhlichkeit zu tun. Traurige Weihnachten zu wünschen, find ich ziemlich blöde. Und um ehrlich zu sein, eigentlich war da im Speicher des Schalks durchaus etwas Fröhliches vorgesehen, - welches die Überschrift trägt; "Die Rache des wahren Heiden". So mehr aus der Sparte der Märchen mit eher zweifelhaft pädagogischem Nutzen. Aber ich befürchte, - ausgerechnet dies, passt jetzt nun ganz bestimmt nicht. Im Besonderen die christlich religiös gestimmten Freunde, Bekannten, wie auch Leser dieses blogs, können ja nun wirklich nichts für die eigenen eher Zipfelmützen-losen Stimmungen. Und ganz so erfolglos, waren deren Zivilisierungsversuche an mir ja auch nicht. Also verschiebe ich das mal zu einem Zeitpunkt, wo auch die Kreuzritter, die Liebe im Fest der Liebe, nicht gleich wieder mit dem humorlosem Schwert verteidigen müssen. Wobei sicher auch eine Rolle spielt, dass dieses Jahr, meine Sympathie ganz besonders den doch stark reduzierten friedvoll sanften Mutigen, ausgerechnet in diesen Löwenhöhlen gehört.

Also wünsche ich allen einfach nur ein frohes Weihnachtsfest. Und wer weiß? Vielleicht überfällt mich ja doch noch die entsprechende Stimmung. Vorausgesetzt natürlich, ich komm zwischendurch auch mal wieder an der Erde vorbei. Und da dies mit der Besinnlichkeit eben auch tatsächlich Sinn macht, möchte ich in Bezug auf Weihnachtsgeschichte, "diese hier", ganz besonders warm ans Herz legen.



20.12.2013 von eb
Das große Leben außerhalb seines Bewusstseins.
Oder auch, - der gemeine Schattenhonk, zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.
Aus der Reihe: "Dark worlds."

(C.) DIN-A3 Polychr. Klick macht dick.
bild


Im tiefen Sumpf und letztem Licht,
fischt mancher gern im Trüben.
Mit muffig leerem Nichtgesicht,
sucht er im Dreck nach Rüben.

Mit langem Finger, spitzem Bein,
läuft er auf allen Zwölfen.
Dies findet er besonders fein,
ansonsten heult er mit den Wölfen.

Wer ihn nicht sieht, hat nichts verloren,
und wenn doch, auch nichts gewonnen.
Irgendwas, hat ihn geboren,
und schien ihm freundlich gar gesonnen.

Er macht nicht viel, aber mehr als nichts,
und dies am liebsten außerhalb des Lichts.
Was nicht bedeutet, dass es deshalb nutzt,
oder irgendwessen Stimmung putzt.

Er ist nur da, und selbst auch dies nicht wirklich,
und weiß nicht mal, ober er sich selber dienlich.
Krault sinnlos sinnlich nur das Moos,
und fragt sich nicht, ob irgendwo was los.

Kein Grund, im irgendwas zu neiden,
oder fragend mit zu leiden.
Dieser Kosmos macht nur deshalb Sinn,
weil da nun mal jede Menge drin.



18.12.2013 von eb
Wenn die Leere der Lehre unter all den Lehren, - plötzlich das Leben entdeckt.
Eine kleine, (naja), aber sehr respektvolle Verbeugung vor dem Papst.

Eigentlich zähle ich mich ja eher zur Sparte der Kritiker von Religionen und ihren Kirchen. Und auch mit Personalisierungen, habe ich so meine Schwierigkeiten. Dies muss man jetzt aber auf keinen Fall nur an etablierten Kirchen fest machen, die der Volksmund auch als solche mit spitzen Türmen im Gewohnheitsprogramm hat. Der "Markt-regelt-alles"- und andere Ideologien, Konsumfetischismus, mittlerweile schon blinde Technikgläubigkeit, - und ja, - auch Teile soziologisch wie auch ökonomischem Bananenglaubens mit Träumen vom perfekten System, - gehören für mich mittlerweile ebenso, - entweder zu den Religionen oder/und zur Esoterik. Mitunter eher zu Letzterem. Sie haben Kirchen, welche die Deutungshoheit dafür in Anspruch nehmen, - sie haben ihre elitären Priester, - sie haben Jünger, - sie haben Propheten, - und sie haben jede Menge an Gläubigen, welche durch den immer gleichen kritiklos spiritualisierten Fatalismus gegenüber dem Ganzen bestechen. Auch große Teile der Wissenschaft- Bildung- und Kulturbetriebe, sind längst innerhalb mittlerweile etablierter über-dominanter Marktabhängigkeiten, ihrer viel gerühmten Seriösität verlustig geworden. Und alle erzählen ihre Geschichten, immer auf eine Art und Weise, - als wären sie wahr, oder der Weisheit letzter Schluss. Wobei ziemlich auffällig ist, dass man Geschichten die nicht von goldenen Kälbern-, sondern über/von Menschen- und Menschenbildern sprechen, fast schon vergebens sucht. Wie anfangs bereits geschrieben. Personenkult ist eigentlich auch nicht so mein Ding. Aber wenn dann mal jemand auftaucht, der zwar auch heftig viel mit einer Kirche zu tun hat, aber nicht nur deren- sondern auch den Status-Quo der anderen kräftig durch-rüttelt, dann müsste ich lügen, wenn mir das nicht auch genauso kräftig gefallen würde.

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15.12.2013 von eb
Zonen des Zwielichts, - nicht nur auf der schwäbischen Alb.
Gehoben wirre Touristik-PR für den gestrandeten Altfreak.

Skyline von Dotternhausen    Klick macht dick.
bild Glücklicherweise, gibt es im ganz unstrategisch und sehr unsystemisch gearteten Märchenland, ja keine Polittrolle. Und da hierzu-blogge noch ehrlich und ganz ohne Eigennutz gelogen wird, kann ich auch mal wieder halbwegs elegant in Bereiche einschwenken, die dem eigenen Herzen doch immer noch am nächsten liegen. Eines der Geschichten für Liebhaber des Nebels, ist natürlich unbedingt die Beschäftigung mit einem durchaus menschlichem Hang zu Widersprüchen. Also dem, welchem im besonderen Politseelen und andere Vermarkter einer ultimativen Vernunft, am liebsten aus dem Wege gehen. Und im Besonderen Erstere, dann doppelt und dreifach erliegen. Aber auch unter den uneigennützigen Anhängern gerader klarer und eindeutiger Aussagen sowie Annahmen, findet man durchaus den einen oder anderen Tierfreund, der Steak-essend seinen Hund streichelt. Während es ihm eigentlich vollkommen frei steht, sich entweder fleischlos zu ernähren, oder zum Halter von Tieren zu werden, die er ansonsten zusammen mit seinem Hund verzehrt. Was jetzt keiner als irgendeine Form von Kritik oder gar militantem Vegetarismus auslegen muss. Es geht einfach nur um Widersprüche. Wenn jemand "Reflexionen" in sein Banner schreibt, kann er sich das nun mal nicht so einfach machen, und einfach im Wunsch nach einer perfekten Welt Begebenheiten ignorieren, die nun mal auch einfach genauso existieren, wie niemand davon frei ist. Ich meine, exorbitante High-Tech Turmliebhaber am momentanen Wohnort, die sich gleichzeitig nicht schnell genug beeilen können, einen mit historischem Zeugs und Fastnacht-Gesängen zu zuschütten, haben genauso etwas eigentümlich Widersprüchliches an sich, wie Sozen die links blinken und rechts fahren, - Grüne, die Mutter Erde mit der Autoindustrie verkuppeln, - oder Christdemokraten, die sich aufführen als wären sie am Hofe von Ludwine der Vierzehnten. Einer der liebenswerteren und zudem ehrlich gehandhabten Widersprüche dagegen, wäre zum Beispiel der Ausspruch eines grinsenden Isländers, - der da meinte; "Wir wissen natürlich, dass es keine Trolle und Elfen gibt, - aber für uns gibt es sie eben doch." Nobody, - is perfect.

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12.12.2013 von eb
Licht, Schatten, und was wir dazwischen wieder sein könnten.
(C.) Klick macht groß.
bild


Jetzt steh'n wir hier, erklären uns die Welt,
sind müde, hoffnungslos und ausgebrannt.
Wir seh'n den Rest, der spielt glatt immer noch den Held,
und träumt sein närrisch Ding vom guten Land.

Wie Zwielicht, träumt die Hoffnung vom Bestehen,
und sieht nur Wolken, die vorüber ziehen.
Sucht einen Sinn, der könnt die Zukunft sehen,
und wird doch nur, vor sich selber fliehen.

Wir schau'n nur noch durch Fenster,
und dies auch nur noch auf uns selber.
Werden dabei zu Gespenster,
die treiben's nur noch übler.

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06.12.2013 von eb
Nonsens gegen Nonsens.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 8.

Der echte Nerd, nutzt ja jetzt nicht zwingend sein Notebook als Fieberthermometer. Sondern zählt pro Meter, welches er sein Notebook nicht mehr ohne Schwindel tragen kann, ein Zehntel Grad Fieber hinzu. Sinnigerweise, wissen Ärzte nichts mit solcherlei Improvisationen anzufangen. Und setzen mehr auf altbewährte Messverfahren, unter Achselhöhlen, in Mündern bzw. anderen gut durchbluteten Möglichkeiten zur Positionierung, wie z.B. DVD- oder SD-Card-Schächte. Interessanterweise, gehören ja auch die digitalisiert Konditionierten zu den Nachkommen der Trockennasenaffen. Ob die Nase nun läuft oder nicht, - spielt da auch keine Rolle. Und fängt die Bude an, einem vor Langeweile auf den Kopf zu fallen, weil man Quarantäne-bedingt Hausarrest bekommt, dann neigt auch das binäre Denken, zwar mehr zu gequanteltem, aber trotzdem Nonsens. Anstatt also fröhlich mit Fahrrad und Notebook, Erfahrungen zum Posten aus Schneeverwehungen zu sammeln, hängt man fest, und die Welt fixiert sich tatsächlich auf dieses doofe Instrument. Welches einem sogar noch mit Blei im Kopf, und sogar liegend auf der Bettdecke, eine Betätigung ermöglicht. Und wenn es nur die ist, hahnebüchenen Unsinn zu tippen. Was jetzt einfache Gemüter, natürlich zur Vermutung führen könnte, dass die digitale Revolution, nicht unbedingt wirklich hilfreich war. Wiedersprechen, - kann und will ich dem sicher nicht. Aber ich sehe auch keinen Grund, warum echter Nonsens jetzt schlechter sein soll, als Nonsens der sich als Vernunft verkauft. Und für mich, hört sich diese Einleitung überhaupt nicht wirrer an, als so manches Zeugs, was mir da beim gelangweilt irrtümlichen Anschalten eines Fernsehers entgegen strömt. Weshalb man das Folgende jetzt aber auch nicht als bösartig ansehen muss. Sondern eher als die irritierten Gedanken, eines Exemplares der ansonsten systemisch bedingt aussterbenden Gattung der Philanthrophen. Welcher auch nur versucht, sein Boot durch den Nebel zu steuern. Aber da ich das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, aller-schwerstens vernachlässigt habe, lass ich's heute einfach mal wieder so richtig rauschen. Und da ja alle gerne große leere Worte lieben, rauscht's heute sogar ganzheitlich. Muss ja keiner ernst nehmen. Das hier ist ein blog, - keine Zeitung.

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04.12.2013 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Am Ende ist es das Gerippe, - der Grippe, was schützt vor der Strippe.

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Oh dämmrig Haupt mit Wasser in der Nase,
und keuchend Ton, wo einst die Stimme floss.
Im Anbetracht, dieser doch recht kümmerlichen Phase,
sich manches Tröpfchen, auch noch ins Nirgendwo ergoss.

Was ist es nur, was soll es sein,
wer will mir da ans Leder?
Dies Matschgefühl im Kopf, ist gar nicht fein,
und mit schlaffen Gliedern laufen, kann doch jeder.

Drum schuf der Schöpfer kleine Tierchen,
sich dort zu mehren, wo der Hochmut blüht.
Besonders rege in den kühlen Zeiten,
wenn feucht und doof, sich noch am meisten müht.

Spitzwegerich, warmes Bier, blöde Ratschläge und frohe Laune,
ist des leidlos weisen Sprücheklopfers finsteres Geraune.

Hüstel, - ich hau mich ins Bett.



01.12.2013 von eb
Repräsentatives Präservieren.

Genauo so, geht öffentlich rechtliche Meinungsmache über Umfrageinstitute. 1000 Befragte in zwei Tagen, direkt überhaupt nach Bekanntwerden der maßgeblichen Punkte, repräseservativntativ für den Bevölkerungsanteil einer "geheimen Wahl" von SPD-Anhängern, und ein wenig folgender, darauf aufbauender medialer Gehirnwäsche im Abendprogramm. Der Sinn von Umfragen, ist die Umfrage zu realisieren. Kann mir jemand einen anderen Grund für Umfragen nennen?



29.11.2013 von eb
Experimental reloading of old clichés. (2)
Underground nation.
Der abgeschlossene Kurz-SF, - mit ebenfalls furchtbar offenem Ende.

Das Ganze war so unspektakulär, wie ein Sonntagskonzert am Kurbad. Sie waren einfach gelandet. Trafen sich mit einigen ausgesuchten Politikern, Militärs, Wissenschaftlern, Künstlern und Kirchenoberhäuptern, - unterhielten sich, leidlich verständlich mittels dafür mitgebrachter Geräte, - und, - flogen dann wieder davon. Und alles in zwei Tagen. "Hallo, - wir sind nicht von hier, wollten euch aber kurz kennenlernen, - und dann weiter". Die Zeitungen konnten nicht mal so viel Mist zusammenschreiben, wie sie Zeit dafür gebraucht hätten. Im Fernsehen gab es zwar plötzlich jede Menge Experten für Außerirdische, welche auf den spärlichen Filmaufnahmen, aber auch nur Außerirdische sichten konnten. Und der Sturm danach, als man hoffte von denen etwas zu erfahren, welche direkten Kontakt mit den Besuchern hatten, war allenfalls ein laues Lüftchen. Genau genommen, wussten die noch weniger, als die selbsternannten Experten. Nun gut, - man wusste jetzt, dass es auch außerhalb der Erde intelligentes Leben gab. Welches sogar leidlich ähnlich aussah, wie man selber. Die Haut war zwar ziemlich grau, die Augen heftig schräg, die Ohren nicht auszumachen, - aber ansonsten, - nicht gerade das, was der durch Science-Fiction geschulte Exobiologe so unter Sensation verstehen würde. Spektakulär, war lediglich das Raumschiff. Von dem war nämlich gar nichts zu sehen. Weil es von einem gigantischen Schutzschirm eingehüllt wurde. Der vor lauter Energie, nur so in der Gegend rum waberte und dröhnte. Aber sonst, - lediglich eine harmlose Stippvisite, von auch weiterhin, - Unbekannten.

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26.11.2013 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Das tot schlagen von Totschlagargumenten die Argumente tot schlagen.

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Vom Mensch zum guten Mensch und anders rum,
der böse Mensch weiß dies zu dreh'n.
Auch Sozial, heißt leider gar nicht friedlich stumm,
drum lässt man es romantisch gern im Regen steh'n.

Wer Menschen liebt ist nur Politiker,
weil auch die oft davon sprechen.
So lasst es sein und liebt nicht mehr,
lasst eure Herzen nur noch brechen.

Im Leeren fischen gerne Plauderbacken,
sonor und altklug, aber ohne Sinn.
Wollen klug und weise Kuchen backen,
doch mehr wie endlos Teig rühr'n, haut da nichts hin.

Die Phrase lacht und wird gefischt, und umgedreht gehaucht,
in einen Kreis der sich dann dreht, - und nur missbraucht.





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