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21.12.2012 von eb
Virtuelle kunstkritische Kritikkunst eines Weinexperten.
- der zumindest zwischen Rot- und Weißwein unterscheiden kann.

Oder auch, - der schwebende Erhalt, - einer möglichen Geschichte.

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Das vermeintliche Kunstwerk:

These:
Der Sinn
vom Unsinn,
ist dem Sinn
Unsinn.

Antithese:
Der Unsinn
vom Sinn,
ist dem Unsinn
Sinn.

Synthese:
Ist im Sinn
nichts drin,
macht Unsinn
Sinn.

Öhhhmmmm....



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19.12.2012 von eb
Der liebenswert fiese Charmeur ?
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Ich bin nicht dumm,
- und du nicht überschlau.
Allenfalls ein Mann, - und du ne Frau.

Drum wollt ich sagen,
- ob ich nicht könnt dich fragen,
dass wir ein wenig Frieden wagen.

Nicht allzu viel,
- sonst wird's gar flau.
Nur ein wenig Ruhe bis zum Morgentau.

Du willst es auch,
- ich kann es seh'n.
Drum lass uns nach Hause geh'n.

Der Göttergatte von Helga, - der verkannten Schiffsratte. Welcher ihren nachdenklichen Blick auf sich ruhen fühlte. Der da fragte, - ob er sie einfach nur anbaggern wollte, oder es wahrlich ernst meinte? ... Da war es wieder. ... Dieses alberne Klischee, - einer fast schon eingebrannten, - ach so alltagspsychologisch geschulten, - und prophylaktisch funktionablen Generalverdachtsmentalität.



17.12.2012 von eb
EinsKommaDreiNeun

Also, - die nationalisierte und vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, - sprich BiB, sauber kalkulierte deutsche Dame, bekommt lediglich 1,39 Kinder. Ganz mies, - verglichen im Ranking mit anderen Ländern. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, - sprich OECD, meint übrigens, dass die Nation um diese Damen herum, zwar hervorragend in Sachen Wirtschaft, - aber gruselig schlecht in Dingen wie Sozialkompetenz ist. Seh ich jetzt, ähnlich wie bei den Kindern, - nicht unbedingt etwas neues darin. Mit dem PISA-Ranking, ist's ja irgendwie auch nicht besser geworden. Wenn man schlicht einfach und alles, zugunsten irgendeines wirtschaftlichen Wachstums in ein Ranking presst, - wird das auch nicht besser werden. Und ich weiß, - meine Aussagen sind mal wieder furchtbar unsachlich. Und 1,39 Kinder sind eben 1,39 Kinder. Also mir wären ein-, oder zwei Ganze irgendwie lieber. Und wenn ich meinen Sohn betrachte, dann rechne ich die 0,39 an Körpergröße hinzu, die er mich mittlerweile überflügelt. Geht auch.

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15.12.2012 von eb
3-,2- sowie eindeutig 1-jähriges Jubiläum
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Naja, - wie immer, - auch das Jubiläum, - etwas verworrener wie es normal hätte sein können. Eigentlich gibt's diesen blog hier ja schon seit 2009. Wurde die ersten zwei Jahre aber lediglich als paralleler Spiegel, und mit mehr sporadischer blog-frequenz, als humaner Hintergrund eines Außerirdischen betrieben. Welcher ein paar schwer auffällige Charakterzüge des Zeitgeistes symbolisierte, gegen die er sich auch selber gemüßigt fühlte, zumeist aus politisch und gesellschaftlichem Blickwinkel heraus, - die andorianische Hühnerfeder zu schwingen. Was ihm dann aber, angesichts zu vieler vulkanischer und auch romulanischer Kalthirne im eigenen politischen Genre, - doch ziemlich verleidet wurde. Und ihn zu den recht unsystemischen, - aber dafür schwer einfühlsamen Betazoiden ziehen ließ.

Was jetzt alles, wahrlich überhaupt keiner nachvollziehen muss. Und würde auch nur in den Erklärungen eines Einzelnen enden, der eigentlich gar nicht erklären will, sondern Fragen für weitaus sinnvoller hält. Im Dezember letzten Jahres, - fast auf den Tag genau, gab es jedenfalls endgültig den großen Schnitt mit Reißleine. Wo der Alien einen digitalen Grabstein bekam, - der im Klischee untergegangene Restmensch sich in den Vordergrund drängte, und dieser blog hier nun endgültig zu dem wurde, - was er jetzt ist. Überlegungen in anderer Richtung, finden lediglich noch in der Form statt, wie man ein paar spezielle Artikel, die dort immer noch im Orbit schweben, ohne nervige Wiederholungen hierher zurück führen könnte, - wo sie eigentlich auch hin gehören. Alles in allem, - feiere ich jedenfalls das einjährige eindeutig alleinige Bestehen von ebversum. Und ja, - ich habe ein gutes Gefühl dabei.

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12.12.2012 von eb
Das Gelbe im Ei, ...
- was der Technokrat lediglich für Dotter hält,
- und allenfalls erklärt, - wie es schmeckt, - oder was draus hätte werden können.

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Atopie zu erklären, würde in den langwierigen Selbsterklärungen eines Einzelnen enden, der eigentlich überhaupt nicht erklären-, sondern genauso erklärungslos einfach nur etwas geben oder vermitteln möchte, was man mit Erklärungen aus der Klischeekiste eben auch nicht erklären sollte, weil eine Erklärung lediglich erklären kann, was rational als Erklärung auch weiter erklärbar ist. Wobei nicht erwartet wird, dass jetzt irgendetwas klarer ist, - als, - dass die Anzahl der Verwendung des Begriffes; "Erklärung", noch lange nichts über einen möglichen erklärenden Inhalt aussagen muss. Aber genau dieses Gefühl, - könnte ein atopisches sein.

Wahnfried, - der Bergsteiger. Den nach erfolgreicher Gipfelstürmung, bei glasklarem Himmel, einer Aussicht bis zum Ende der Welt, - und ein wenig Sauerstoffmangel, - der Wahn packte es beschreiben zu wollen.

Oder auch: Klaus, - der Sterngucker. Der weitab von jeglichem Lichtsmog, - und stehender Luft ohne jede Bewegung in der Atmosphäre, - an seinem 10Zöller mit von Hand geschliffenem Präzisionsspiegel lehnte, - und versuchte seinen Kumpels das blaue Auge zu erklären. Welches er sich geholt hatte, - als er versuchte, - durch sein 15 mm Nagler Okular mit 82 Grad Gesichtsfeld zu steigen, - und über den Tubus hinaus, - einfach ins Weltall hinaus zu klettern.

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11.12.2012 von eb
Die Eskalation der Macht.

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bild Macht, muss man nicht unbedingt über Ideologien erklären. Niemand hat zum Beispiel ernsthaft behauptet, dass Intelligenz zwingend zum Guten verwendet wird. Oder Dummheit unbedingt Böses in sich trägt. Es ist schon etwas dran, wenn man sagt, dass Dummheit welche Macht erringt in Barbarei endet, - und Intelligenz sie liebend gerne zum steuern und kontrollieren verwendet. Letztendlich, wird es doch aber eine Frage der Motivation sein, - für was, wen und wofür man handelt oder etwas benutzt. Ich befürchte, - dass ich mit jemandem zusammen,- und damit meine ich auch zusammen, - dringend an unserer Beziehung arbeiten muss. Es wird nicht einfach für beide werden.

Helga, die verkannte Schiffsratte, beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten durch ein Türfensterchen, - der, - nachdem sie ihm, - in Anbetracht seiner Fresssucht, - mit recht üblen strategischen Spielchen den Zugang zum Käselager verbaut hatte, - sie kurzerhand dort selber eingeschlossen hatte. ... Eine üble Patt-Situation.



08.12.2012 von eb
Die Macht der Symbolik.

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bild Nun wird man vielleicht über nachfolgende Gedanken den Kopf schütteln. Was jetzt aber auch nichts ausmacht. Wenn jeder bei allen Gedanken die irgendjemand anderes hat, - den Kopf schütteln würde, - sähe dies in einer quantitativen Menschenmenge sicher lustig aus, - wäre auf Dauer aber doch schädlich für die Gesundheit aller. Außerdem sind Gedanken eben auch nur Gedanken. Die müssen nicht immer wichtig sein, - oder zwingend die Weltherrschaft anstreben. Für den unmittelbaren Teilnehmer seiner allernächsten Umgebung, kann selbst die, - für die übrige Welt unerhebliche Überlegung bezüglich der Positionierung eines Katzenklos, - durchaus ernsthaft Kalorien verbrauchen. Und den fröhlichen Benutzer von Pinsel und Stiften, kann eine gigantische Spannbreite, zwischen den Extremen einer nicht mehr weiter reduzierbaren Symbolik, und einer nicht mehr weiter überladbaren Detailtreue, - wirklich zu abstrusen Überlegungen verführen. Evtl. zusätzlich mögliche und/oder direkt beabsichtigte Surrealisierungen innerhalb des gesamten Bereiches, braucht man da gar nicht erst zu erwähnen. Ob dies aber alles tatsächlich so abstrus ist, - möge der geneigte Leser selbst entscheiden.

Und eigentlich ist es doch seltsam, - oder? Ein wuchtiger Unterbau mit langem Hals und breitem Maul, - und schon kann man einen allseits, - anhand von bekannter Formgebung bzw. über Gewohnheiten programmierten Automatismus lostreten, der annähernd symbolisch einen Dinosaurier assoziiert. Der hier ist übrigens ein Diplodocus. Hab ich nicht mal gewusst. Aber nachdem mich die einhellige Meinung archäologisch zwar eher unbedarfter-, aber zumindest jüngerer Seelen gefragt hatte, ob ich denn keine Ahnung habe, - muss ich das wohl akzeptieren. Dabei könnte dies auch ein missratener Hofhund sein. Vielleicht sogar die Reinkarnation des Hundes von Baskerville, - die irrtümlich nicht in Dartmoor, sondern am schottischen Loch Ness gestrandet ist. Oder ein Verwandter von Herbert, dem genetisch modifizierten Wüstenmolch. Zumindest kann man recht sicher sein, dass ein Wesen dieses Aussehens, - genauso wenig existiert hat, wie unsereinem irgendetwas Vernünftiges im Kopf herum ging, - als er munter drauflos gekritzelt hatte. Trotzdem, triggern ein paar einfache Formen, den nächst möglichen Ausweg aus dem Erklärungsnotstand an, der irgendwo in den heiligen Hallen geistigem Erinnerungsvermögens erreichbar ist.

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05.12.2012 von eb
Gedankenherz


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Im Herzen der Gedanken,
liegt lustig bunt ein fröhlich Ding.
Lässt niemals aus sich zu bedanken,
- wenn Idee und Mensch, - zusammen ging.

Auf dem Herzen der Gedanken,
liegt bleiern schwer ein tiefer Druck.
Der wie den Zahn von einem Kranken,
- Ideen entreißen kann, - mit einem Ruck.

Die außerhalb des Herzens der Gedanken,
dann zubereitet werden mit Methode.
Und fein sortiert in kulturellen Banken,
- gereinigt und genormt, - für jede Mode.

Im Herzen der Gedanken,
liegt lustig bunt ein traurig Ding.
Will sich allein gelassen nicht bedanken,
- bei der Idee, die seltsam leer, - und leblos ging.



02.12.2012 von eb
Die Nachrichten.

Zum Sonntagabend mal wieder was eindeutig unzweideutig nebliges, aus dem täglichen Leben der Nebelgeister. Die im Gegensatz zu unsereins, - natürlich alle Klartext reden. Weshalb sich ein Hauch von Sarkasmus, nicht an jeder Stelle unterdrücken ließ.

Das Land der Demokratie-liebenden Friedensengel und sozialen Marktwirtschaft, verklopft demnächst wahrscheinlich nochmals ein paar hundert Panzer an Saudi-Arabien. Eine Anfrage bezüglich dieser Art Frieden-transportierender Metallmantelgeschosse mit pazifistischer Innen- und Außendekoration zum leiblichen Wohle des Königs, - liegt bereits an. Insbesondere die parlamentarisierten Christdemokraten, sind sich der großen Verantwortung bewusst, - einer absolutistischen Monarchie, - als Stabilitätsanker, ausreichend spezialisiertes Gerät zur Bekämpfung von Aufständen zur Verfügung zu stellen. Und dabei natürlich auch ein paar Qurusch zu verdienen.

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30.11.2012 von eb
Authentisches vom Mond, - für (Ver/Er)wachsene.


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Das gepflegte Image des authentischen Darstellers, sollte nicht zwangsläufig über den Darsteller belustigen, - sondern darüber, - dass es gepflegt wird. Denn ab einem gewissen allgemein trendigem Pflegestandard, wird jeder Darsteller automatisch zum Spiegel dessen, was ihn bewundert, verlacht, verhöhnt oder sonst-wie bewertet. Und zum Schluss steht es da, - ohne es zu bemerken. Wie ein einziger begossener Pudel. Dieses Riesenheer, - authentischer Clowns, - denen man die Show aus den Rippen presst, - die sie selber haben wollen. Wer wird hier noch ernsthaft, zwischen Publikum und Bühne trennen wollen?

Der Mann im Mond, welcher im Märchen noch durch einen zweifelhaften Charakter glänzte, und damit nun den Mond vertritt, ... nach der Sichtung einer Sendung von; "Deutschland sucht den Superstar".

Die beliebte Frage; "Glaubst du etwa an Märchen?", - ist für mich eine dieser, - ob ihres alltäglichen Gebrauchs, zur Bedeutungslosigkeit gewordenen Redewendungen, welche gerne des Öfteren benutzt werden, - um anzudeuten, dass ein Gesprächspartner entweder an Unwahrheiten glaubt, oder vielleicht sogar ein wenig naiv ist. Von der Oberflächlichkeit der Verwendung her, würde ich es ungefähr in die Sparte stecken, wo man auch gerne mal nach fragt, ob jemand noch alle Tassen im Schrank habe. Was nicht als Allroundkritik gegen die gesamte Menschheit verstanden werden sollte. Denn unsereiner glaubt jetzt nicht wirklich daran, dass, - inklusive man selber, - da irgendjemand existiert, dem nicht schon der eine oder andere solcher luftig rhetorischer Hüftschüsse gelungen ist. Welche zudem auch nicht zwingend aus Bösartigkeit, sondern mitunter auch aus rein freundschaftlicher, - bis hin zu sogar scherzhafter Motivation verwendet werden.

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27.11.2012 von eb
Die Positionierung der lähmenden Sachlichkeit.

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bild Eine sinnvolle Verhältnismäßigkeit zwischen instinktivem Verhalten und der faulen Passivität von endlosem Verstehen anzustreben, könnte ein angemessenes Ziel zum Nutzen aller sein. Was leider bereits schon am Versuch eines Verständnisses dafür scheitert. So bleibt nur Platz, für die große Mitte der Strategen, die über Beides nur die Hälfte weiß, aber dafür doppelt so viel damit herum spielt. Dies natürlich auf dem Rücken der Dummköpfe, welche aus dem Bauch heraus auf sie hören. Während die Superschlauen ihr Mitgefühl ungefähr aus der Warte leben, wie es dem Universum egal sein kann, ob die Erde nun in der Sonne endet oder aufgrund ihrer Bewohner. Jedenfalls ist nichts kontraproduktiver, wie einerseits der Wunsch nach dem ultimativen Glück, welches eigentlich nur ohne jeden Verstand möglich ist, - und andererseits, der Wunsch nach der endgültigen Weisheit, die wohl unabhängig von Leben und Tod sein müsste. Sollte ich mich nicht selber schuldig daran machen wollen, - wäre es jetzt an der Zeit, - etwas zu tun.

Helga, die verkannte Schiffsratte, beim nachdenklichen Betrachten des Hinterteils ihres Göttergatten, - welches gerade noch so, - aus dem großen Brocken Hartkäse heraus ragte. - Den irgendein schlimmer Finger, ausgerechnet unter einem darüber aufgehängten Käfig befestigt hatte.

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25.11.2012 von eb
Umpf.

Meine Güte. Muss ich das jetzt ernst nehmen? Verstehe ich emails, die mich als "Anonymen" bezeichnen, der irgendwo unerkannt sein Statement abgeben will? Oder seh ich das moderat? Helft mir auf die Sprünge. Hat tatsächlich mal jemand den alten Alien vor oder nach seiner Landung auf der Erde, nicht mit eindeutiger Herkunft und dort auch genauso eindeutigem Impressum kommentieren sehen? Ganz egal, was er von sich gelassen hat? Wobei unbedingt erwähnt werden muss, dass Urheber genannter emails und der Hort des anonymen Postulats, dessen Ansichten ich zudem genauso wenig teile wie der des Horts, nicht die Gleichen sind. Dies nur um zu verhindern, dass diese blödsinnigen Interpretationen sich nicht auch noch anfangen im Kreis zu drehen. Können wir mit dem Kinderkram vielleicht aufhören? Zudem muss ich in einem Punkt unbedingt zu stimmen. Auch ich finde die Anmeldung unter "Anonym" feige und zudem extrem kontraproduktiv. Diese bekloppten mails, zeigen jedenfalls deutlich, - wo das hin führen kann. Was ist das für ein schmutziges Spiel, - was hier abgeht?



24.11.2012 von eb
Bildgrund11

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bild Bevor die nächste Woche rum ist, möchte unsereiner ganz dringend noch Werbung machen. Doch, doch, - es gibt durchaus auch nützliche Werbung. Die auch eigentlich sogar schon viel früher hätte gemacht werden sollen. Denn nach dem Besuch der Vernissage einer kleinen, aber ganz besonders feinen Kunstauststellung am vorletzten Wochenende in Stuttgart, - lässt unsereiner seiner immer noch anhaltenden Begeisterung ziemlich verspätet freien Lauf. Zumal die momentane Ausstellung nur noch bis zum 30 November läuft. (Termine, Ort, Umfeld und Öffnungszeiten, können dem Link, oder durch Anklicken des Bildes hier entnommen werden.)

Das Problem ist eine gewisse Vielfalt und Dichte auf kleinem Raum, die zwar schwer begeistert, - man aber kaum angemessen beschreiben kann. Zumindest ich nicht. Schande über mich. Ein weniger spontaner Versuch wie dieser hier, ist jedenfalls bereits im Mülleimer gelandet. Wie erläutert man angemessen und anständig die Arbeiten von zwanzig Leuten in einem Raum? Die Bezeichnung "kleine" Ausstellung ist deshalb auch überhaupt nicht richtig. Es lapidar als komprimiert zu beschreiben, wäre aber ebenfalls komplett daneben, denn dafür war es einfach zu stimmig. Und Werbung für eine Ausstellung zu machen und keine Fotos davon zu zeigen, ist natürlich auch so eine Sache. Wobei hier einige der Bilder digitalisiert zu zeigen, wahrlich kein Problem wäre. Aber von der Qual der Wahl aus Unzähligen davon mal abgesehen, - ich bring es einfach nicht fertig. Bei dieser Ausstellung, wird einem der Wert des Originals quasi von selbst beigebracht, falls diesbezüglich Dinge in Vergessenheit geraten wären. Also bleibt mir nichts anderes übrig, - als das unfairste von allem.

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23.11.2012 von eb
Das fröhliche Spiel mit dem Weltuntergang.
Oder auch, - die mentale Unbefangenheit der Sachlichkeit, - nicht nur im Entertainment.

DIN-A4 Polychromos       Klick macht dick.
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In aller Herrgottsfrühe,
da nimmt das Unheil seinen Lauf.
Macht sich damit nicht all zu viele Mühe,
da kannst du wetten drauf.

Lediglich die Überraschung,
sollte schon ein wenig rocken.
Und des Schlafes Unterbrechung,
kann um diese Zeit besonders schocken.

Der Untergang, der Untergang,
der schleicht sich meistens morgens an.
Damit er dann mit fröhlichem Gesang,
im hellen Licht sein Tagwerk leisten kann.

Zum Wochenende, - bzw. als leicht verfrühtes Wort zum Sonntag, mal wieder ein Genre-Thema. Der stilvolle partielle- oder komplette Weltuntergang. Da im Kino ja diesbezüglich gerade nur halbe Sachen gemacht werden, muss dies mal wieder unsereins übernehmen. Was Film- und Fernseh-Enthusiasten des morbid-gruseligen Wellness-Gefühls, genauso fasziniert wie Literaten, Wissenschaftler und Esoteriker, - wäre wohl die heimelige Vernichtung, des zumindest näheren Überlebensumfeldes, - bei gleichzeitiger Annahme, dass man selber dann gerade nicht am Ort ist. Bzw. - das Ganze, ja vielleicht doch nicht eintrifft. Mitunter auch nach dem Motto, - was wäre, wenn Außerirdische die Welt radioaktiv verseuchen würden? Fragte ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Neckarwestheim 2, - nachdenklich abends, nach dem Genuss eines Trash-SF. Dies sind dann die gleichen Leute, die tagsüber durch den Satz glänzen; "Das musst du positiv sehen".

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20.11.2012 von eb
Der feine Unterschied, zwischen wahrem Wirrem und wirrem Wahrem.

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bild Je ökonomischer ein Hirn funktioniert, desto anfälliger ist es dafür, sich über die fast schon zur unbewussten Automation verkommenen Regelmäßigkeiten gewohnter Begrifflichkeiten, auch noch den größten Blödsinn als Erklärung vorgauckeln zu lassen. Indem man sich einzig und alleine darauf verlässt, es als richtig anzusehen, - nur weil man glaubt, es der einfachen Worte wegen, - verstanden zu haben.

Wahnfried der Bergsteiger, - welcher sich auf den Standard-Wetterbericht verlassen hatte, - und nun mit Sommerausrüstung im Schneesturm fest saß.

.....

Wirrnis die Erste. (Nach dem Üblichen.)

Berthold, - als teilweise nicht-bürgerlicher Bürger, der als linker Bürgersoze kein Bürger ist, aber ganz normal lebt, - sich also bürgerlich gibt, - einfach deshalb schon, weil er unter rechten Bürgern lebt, - wovon sich ein nicht gerade geringer Teil links gibt, obwohl er rechts redet, - sah sich mit linken Grünen konfrontiert, welche zu den größten Fans der bürgerlichen Mitte zu zählen sein dürften. Und nun als linke Bürger, die keine Bürger sind, - die Bürgerlichkeit entdeckt hatten. Berthold überlegt sich nun, - ob er nicht doch lieber Pirat werden will. Einmal deshalb, weil diese Berufsbezeichnung viel passender zur Mentalität zeitgemäßer Bürgerlichkeit passt, - welche sich unbürgerlich geben will. Und zum anderen, um sich weiterhin nicht der großen Frage stellen zu müssen, - warum der große systemische Psychotherapeut, die Begrifflichkeit der kognitiven Dissonanz, - wohl insgeheim grinsend, mal lieber nicht systematisch gesellschaftsweit betrachtet hatte, - während andere Systemiker, - ausgerechnet von kollektiver Schwarmintelligenz faseln. Aber dies muss man positiv sehen. Denn eventuell werden es die Soziologen oder sonstige esoterische Systemtheoretiker sein, - welche den Beweis dafür liefern, - dass Quantenphysiker und Kosmologen beide unrecht hatten, - und unendliche, auf einen Punkt konzentrierte Quantelung tatsächlich möglich ist, - die dann zur Singularität führt. ... Und dann ist endlich alles eins.

Hipp, hipp, - hurra. Der bloggende Verrückte ist endlich in der Normalität angekommen. Oder die Normalität zu ihm? - Egal, - also gleich noch eins. Diese Anfänger werden unsereins doch nicht zeigen wollen, - wie das geht?

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18.11.2011 von eb
Qualitätsjournalismus
Oder auch, - die Müsli-Journalisten an der Macht.


Ich wär so gern ein Redakteur,
könnt fröhlich Meinung produzier'n.
Dann wär das Leben nicht so schwör,
und ich bräucht mich nicht genier'n.

Was wirklich ist, das stört ihn nicht,
und bringt nur Ärger mit dem Boss.
Die Wahrheit fällt nicht ins Gewicht,
heut steigt man hinten auf das Ross.

Was einst geschrieben, ist längst vergessen,
wen juckt schon, was die Meinung gestern war.
Papier wird am Verkauf gemessen,
den treibt man über Mumpitz gar.


Die Mär vom wack'ren Journalist,
ist nur noch gut zum heilen Schein.
Wer Recherche an den Kosten misst,
der lässt dies ganz schnell sein.

Der schnellste Weg, ist selber nach zu lesen,
was andere hören woll'n.
Dies ist bisher noch immer das gewesen,
was die auch sagen soll'n.

Die eigne Meinung aller, ist dann überall,
bis hin zum Kunden des Frisörs.
Dort wird sie dann zum Völkerball,
gar lustig, ist das Leben eines Redakteurs.

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17.11.2012 von eb
Soziotech, mal ganz außerhalb des Elfenbeinturmes.

Soziotechnisches System:
Luhmanns Sicht auf Menschen, mit nem Schraubenzieher in der Hand. Bzw. die praxisorientierte Modellierung des Zusammenspiels zwischen Mensch, Schraubenzieher, - und was er damit zu tun hat. Bzw. wie man das Ganze als Prozess definieren, kalkulieren und optimieren kann.

Kognition
wikipedia:
...Kognition ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff, mit dem auf die Informationsverarbeitung von Menschen und anderen Systemen Bezug genommen wird.

.... und anderen Systemen.

Willkommen im Land der nicht schließbaren Systeme, die bei wikipedia bereits informell geschlossen wurden, - und vormals Menschen hießen. Und sich jetzt das Vokabular ihrer eigenen Soziotechnokratisierung, - auch dort selber abholen.

Soziale Kompetenz:
Verfügbarkeit über die leistende Nettigkeit und das umgängliche Verhalten menschlicher Ressourcen, bzw. entsprechender qualitativer Ressourcenplanung.

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16.11.2012 von eb
Arbeitsmarkt

Endlich hatte er es geschafft. Nach dem zweiten Ablauf eines jährlich befristeten Arbeitsverhältnisses sowie einigen folgenden Rationalisierungswechseln, in Abstimmung seines jetzigen Personalservice-Anbieters mit dessen Kundschaft, an welche er als Arbeitnehmer überlassen wurde, - bewarb er sich bei einem neuen Personaldienstleistungsunternehmen. Und erhielt eine Festanstellung als Personalberater/Consultant im Bereich Arbeitnehmerüberlassung. Er hätte zwar lieber in seinem Beruf gearbeitet, - aber so, konnte er endlich wieder sein eigenes Leben planen. Also, - begab er sich auf Menschenjagd.

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14.11.2012 von eb
Freude am Leben.

(C.) DIN-A4 Klick macht dick.
bild Man könnte es wohl als Kompromiss betrachten, dass eine der Triebfedern, zumindest theoretisch vernunftbegabter Wesen, die ständige Suche nach einem ganz bestimmten und sehr individuellen Zustand, - irgendwo zwischen langweiliger Zufriedenheit und hormonell bedingter Glückseligkeit zu sein scheint. Wobei beides, durchaus nicht ohne Gefahrenpotential für Andere ist, wenn die Mittel zum diesbezüglichen Zweck, damit nicht in Einklang zu bringen sind. Meine eigene, - möglicherweise sicherheitsbezogene Zufriedenheit, ließe sich auch nur teilweise darüber erklären, dass spontane Begeisterungsfähigkeit, - sich mehr an Hartkäsesorten, - statt an Waffengattungen orientiert. Jedenfalls ist es auch unter diesen Umständen, - nach wie vor eine Frage der Risikofolgenabschätzung, ob man jemandem einfach mal seine Freude lassen kann.

Helga, die verkannte Schiffsratte, beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten, - welcher nach dem glücklichen Nachwachsen seiner jüngst verlorenen Schneidezähne, - endlich wieder grinsen konnte. Welches er auf dem Deckel des Pulverfasses, - auch wirklich unbedingt jedem, - im Schein der Fackel zeigen musste.



11.11.2012 von eb
Engelsblond, die Zweite.
Märchenstund, mit Sand im Mund.

(C.) DIN-A3 Polychromos      Klick macht dick.
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Herbert, der genetisch modifizierte Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - liebte Blumen über alles. Und wenn ihm nicht gerade danach war, versachlichten Träumen ein wenig unkalkulierbare Spannung zu verleihen, dann stromerte der durch den Märchenwald, - und erfreute sich an dessen wahrhaft blumigem Artenreichtum. Tatsächlich, hatte er sich einmal überlegt, ein Buch darüber zu verfassen. Als er seinen Freunden von seinem Plan erzählte, - schüttelten die aber nur belustigt den Kopf. Und wiesen ihn darauf hin, dass es im Märchenwald ja nicht nur die Blumen gibt, die es sowieso dort gibt, - sondern auch all jene, welche anhand von Märchen und Träumen natürlich ständig neu entstehen. Es wäre also von vorne herein, - ein Märchenbuch. Und zudem eines, - welches niemals fertig werden würde. Und damit dies so bleibt, dafür sorgt schon Lisa. Was Herbert zwar seinen Plan fallen ließ, - aber dies doch unter der freudigen Gewissheit, immer wieder neue Blumen entdecken zu können, - die er noch nicht kannte. Und damit auch dies so bleibt, besucht er deshalb erst recht, - auch regelmäßig seine Freundin Lisa.

Lisa ist ein gar liebreizendes Geschöpf. Und wird von allen der Engel vom Märchenwald genannt. Wobei sie zudem auch noch ein ganz besonders beschäftigter Engel ist. Nicht nur, dass sie einen gestandenen Baumchor, achtfedrig zur Bühnenreife dirigieren muss. Zur ihren selbst auferlegten Aufgaben, zählt zusätzlich noch die Verantwortung, für die endgültige Lösung aufkommender Langeweile im Märchenwald. Immer, wenn mal wieder eine Neugestaltung nötig ist, um allzu eingefahrenen Alltäglichkeiten eine kleine Aufweckung zu bieten, - marschiert Lisa in die Berge zu den Riesen. Wobei die Riesen im Märchengebirge, eigentlich die ganze Zeit über nur faul in der Gegend rum liegen, - und schlafen. Bis eben Lisa kommt. Und mit ihren Dirigentenfedern, ein gefühlvolles Liedchen auf den feinfühligen Fußsohlen eines dieser schlafenden Ungeheuer dirigiert.

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