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08.10.2013 von eb
Und es gibt doch Leben auf dem Mond.
Tiefernste seriöse Wissenschaftskommunikation für Stammtischgärtner, Terrarianer und Kopfschüttler.
(Aus der Reihe; Nur einer mehr, - der euch die Welt erklärt.)

Manipulierter Bildausschnitt aus: Noch mehr Nonsens
bild Natürlich ist der Mond nicht unbewohnt. Was habt ihr denn gedacht? Wer erzählt nur immer wieder diesen Unsinn? Das Ding hängt ja nun wirklich schon ein wenig länger am Himmel, als der Menschen archaische Technik je in der Lage gewesen wäre, dauerhaft eigene Fortpflanzungs-möglichkeiten dort hin zu transportieren. Und dass die bisherigen Mondfahrer nichts davon mit bekommen haben, muss erst recht nicht verwundern. Die haben damals allenfalls nach Russen Ausschau gehalten, die ihnen den Ruhm hätten stehlen können. Und überhaupt, was hat man denn erwartet? Humanoide lebende Steine? Vakuum verspeisende Grünlinge mit Antennenohren? Oder gar noch strahlungsresistente Urzeitmonster, die statt Luft Mondstaub atmen, und den herzhaften Biss in Regolith einem Raumfahrer vorziehen? Ein wenig mehr die Phantasie über Hollywoodfilme hinaus spielen zu lassen, hätte dagegen vollkommen ausgereicht, um den Mond direkt als Sonderzone fürs Washingtoner Artenschutzübereinkommen zu prädestinieren. Naja, - gut. Hat auch seine Vorteile. Diesbezüglicher Tourismus und Handel mit exotischen Tieren und Pflanzen, ist deshalb ja auch glücklicherweise ausgeblieben. Vielleicht mache ich ja gerade auch einen Riesenfehler, und die gesamte globale Industrie für Terraristik und Gewächshauskultur, fängt jetzt an sich profitable Gedanken über ein Joint-Venture mit der NASA zu machen. Aber ich gehe schon davon aus, dass es da ein paar vernünftige Leute gibt, die sich Gedanken über weitgehend unberührte Lebensräume machen. Und wenn nicht, dann wenigstens darüber, ob solche Tier- und Pflanzenimporte nicht eventuell schädlich für irdisches Leben sein könnten. Von eventuell gefährlichen Krankheitserregern mal abgesehen, geht der asiatische Marienkäfer dem europäischen Exemplar ja mittlerweile auch an den Kragen. Ein wenig Vorsicht, ist da schon angebracht. Andererseits, - wenn man bedenkt, dass ein irdisches Gänseblümchen ohne Raumanzug keine Sekunde auf dem Mond überleben würde, kann man sich Ähnliches durchaus auch für Mondblumen auf der Erde vorstellen. Und dies, bevor irdische Mondblumen wie "Ipomoea alba", gleich Asyl im Artenschutzprogramm beantragen müssen. Kommen wir also zum Grundlegenden. Dem wahren Leben auf dem Mond.

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06.10.2013 von eb
Leseempfehlung

Nie war die Gegenwartskunst populärer als heute. Noch immer gilt sie als radikale, progressive Kraft. Doch in Wahrheit schwelgen viele Künstler in Nostalgie, und neuer Konservatismus beherrscht die Szene.

Hanno Rauterberg in der Zeit: Gegenwartskunst in der Erfolgsfalle.



05.10.2013 von eb
Plauderstunde

Heute mal eine ganz unschuldig harmlose Schwafelei. Und auch ganz bildlos. Aber keine Angst, es hat weder was mit Comic, Märchen oder gar Shakespeares Sonetten zu tun. Und irgendwelche Philosophen, sind mir erst mal Wumpe. Auch wenn einige dabei, zumindest bezüglich humaner Denkansätze, für mich schon eine Rolle spielen. Und mit Politik? Das wäre wohl eine Frage des Blickwinkels zwischen Ethik, marktwirtschaftlichen Anforderungen und ständig überzogen produziertem Realpragmatismus. Aber lassen wird das trotzdem. Sondern plaudern mal wieder was in Richtung Science-Fiction. Der macht mir zur Zeit ein wenig Sorge, da sich diese Welt offenbar entschlossen hat, irgendwie gar nichts Neues mehr außerhalb bekannter Klischees zu bringen. Stellenweise, scheint sich hier zudem auch die irdische Marktwirtschaft, nicht nur galaktisch, sondern auch noch multiuniversal, als zwar leicht vergrößerte-, aber doch exakte Kopie ausgebreitet zu haben. Ich lehne Marktwirtschaft doch nicht mal ab, - aber die muss doch nicht noch im letzten Winkel des Universums, so aussehen wie auf der Wall-Street oder bei der Deutschen Bank unterm Schreibtisch. Ein wenig mehr Einfallsreichtum bei den Größen dieser Zunft, - fände ich da wirklich schön. Aber ich schweife ab. Obwohl, - Ideenflaute im Science-Fiction, lässt trotzdem tief blicken.

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03.10.2013 von eb
Einheit, Einheit, Einheit im nationalen Multiversum.

Klick macht dick.
bild Yoooo. Heute is ja nun Tach der deutschen Einheit. Bei der man sich gar nicht schnell genug beeilen konnte, die Einheit auch möglichst einheitlich nicht mehr durch Mauern, aber dafür schichtenweise aufzuteilen. Unter-, Mittel-, und Oberschicht natürlich als Klassenkampf zu bezeichnen, ist nicht besonders populär. Wobei ich den Unterschied jetzt aber trotzdem nicht sichten kann. Der Kampf sieht allerdings tatsächlich irgendwie ganz anders aus, als wie man sich denn das so in Sachen Gerechtigkeit vorstellt. Statt dass "unten" für seine Menschenwürde und auch sonst wie verfassungsrechtlich verankerten Rechte kämpft, findet der Kampf in Form selbstgefälliger Sanktions- und ob steuerungsbedingter Selektionsverfahren zum Aufbau des perfekten Systems zur Vernichtung humaner wie auch demokratischer Grundprinzipien, - wohl eher von oben nach unten statt. Und das auch noch als akzeptiertes mentales Grundprinzip in Form von Management. Prozessoptimierend, rationalisierend, funktionalisierend. Was früher oder später auch den Bach runter gehen wird, denn was dabei "immer" als erstes stirbt, - ist Kreativität. Bis auf die Kreativität beim Optimieren von Prozessen, und bezüglich Rationalisieren und Funktionalisieren eben. Übrigens eines der Grundprinzipien, die vollkommen unabhängig von ideologisierten Ökonomenhirnen sind, welche dazu neigen Kapital oder Sozialismus als ideologische Weltordnungen im Grabenkampf anzusehen. Und keine Sorge, auch so was wie nen Wirtschaftsstandort, bekommt letztendlich jeder Wasserkopf ertränkt, den man auch noch mit seinem eigenen Wasser füllt. Unternehmen Deutschland halt, mit importiertem Managementmodell an der Grenze des Möglichen der eigenen Stagnation. So, wie es sich einst Schröders Schredderagenda vorgestellt hatte, - und nun auch kontinental ihren Busenissslang in die Herzen der Menschen presst. Was soll's. Feiert ihr mal euren Tach der deutschen Einheit. Ich stelle nur die Frage, - welche Einheit? Ich sehe nur Leute, die sich gegenseitig die Hühnerfedern rupfen, von Gewinnern und Verlierern sprechen, während eine ganze Menge nicht mal zugeben will, dass sie selber schon nackt wie ein Grillhähnchen da steht, - schlüpfrig enggleisig auf national macht, - aber die Hähne immer noch von hinten kommen lässt. So fühlt euch den wohl, - ihr "Human resources", - in all eurer Einheit.



29.09.2013 von eb
Der Charme des Lockvogels .....
der mit der Freiheit des Vogels kokettiert, - in den Käfig fliegen zu dürfen.

Ein Experiment (2)

(C.) 50x50cm Acryl auf Leinwand Klick macht dick.
bild


Die Freiheit der Freiheit, die Freiheit anderer kontrollieren zu dürfen, lebt von der Freiheit, dies als Freiheit aller verkaufen zu können. Deshalb ist sie kein schwarzer oder hässlicher Vogel. Sie ist ein Verkäufer. Verkäufer sind niemals hässlich. Sie sind charmant, - liebenswert, - witzig. Und voller Leben. Voller eigenem Leben. Das macht sie so perfide, - schön, - hässlich.





Musikempfehlung dazu
(Es wird euch (vielleicht) gefallen).


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29.09.2013 von eb
Every year the same procedure.


Selig macht der Ökonomen Tanz,
mit medialem Rattenschwanz.
Bedarf es echter Sensation,
liefert sie die Presse schon.
Um fünf vor Zwölf am letzten Tag,
für jeden, der gern Untergänge mag.
Da strömen Retter und auch Helden,
um des Wachstums Not zu melden.
Fiskalisch scharf wird nicht gekniffen,
und an der Klippe lang geschliffen.
Auf den Börsen wird nervös notiert,
und trotzdem nach Gewinn daraus gegiert.
Die Welt hält gar den Atem an,
und schafft sich Proviant fürs Überleben ran.
So haben alle ihren Spaß,
bis drüber wächst, - das mediale Gras.

Die Welt der Ökonomen, - die uns denkt,
uns auch ständig neue Paranoia schenkt.
Die nächste Show wird wohl der Winter sein,
der macht das Wachstum auch ganz klein.
Da kann man heftig was draus machen,
was ebenfalls des Geldes Not lässt krachen.
Angst muss man am brennen halten,
bevor da gar noch Hirne schalten.
Mit Wörtern die modern und klug verwalten,
wie man mit Zahlen Dramen kann gestalten.
Ganz wichtig und auch schwer gebildet,
dann jeder damit Meinung bildet.
Auf keinen Fall darf es gescheh'n,
dass jemand sagt, man hätt die Meldung nicht geseh'n.
So ist man auf dem neu'sten Stand,
vom ständig neu erklärtem Klippenrand.



26.09.2013 von eb
Frust mit Lust am Nebel im Kreis.

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bild Heute mal wieder stetig steigend neblig Ernstes. Wobei der Nebel auf dem Bild diesmal recht sparsam vorhanden ist. Was auf keinen Fall bedeutet, dass unsereinem gar die Nebelbilder ausgegangen sind. Da reicht zur Zeit einigermaßen moderates Aufstehen am Morgen, und schon hängt man drin in der Suppe. Aber zur Hebung der Stimmung im sonstigen Dunst, dachte ich mir, dass ein wenig Indian-Summer im Schwäbischen vielleicht angebrachter wäre. Sinnigerweise, leben wir ja auch schon eine ganze Menge Legislaturperioden mit dem Zustand, dass der Wähler die Wahl der Gewählten unter den nicht Gewählten wählt. Irgendwie auch ein recht nebliger Zustand, in welchem merkwürdig viele Leute davon sprechen, dass sie eine Mehrheit von etwas haben, was dann mehrheitlich doch nicht ausreicht. In Bildern gedacht, klirren dann bei diesen Koalitionshampeleien ständig Gläser mit farbigen Inhalten im Hirn herum. Wobei das geringst leere davon bestrebt ist, die Restfüllungen der anderen in sich rein zu kippen. Aber trotzdem jede dieser Füllmengen dabei krampfhaft versucht so auszusehen, als hätte sie ihr vorheriges Glas niemals verlassen. Habt ihr mal grüne oder rote Farbe in Schwarz gekippt? Brrr. Also wirklich. Bei Grün in Rot oder andersherum, kann man sich wenigstens noch anhand additiver oder substraktiver Farbmischung zwischen gelb und braun entscheiden. Aber letztendlich, gibt das auch nur eine Farbsuppe, bei der der größte Anteil auch die Mischung dominiert.

Zugegeben, - politische Farbmischung funktioniert anders als Computermonitore oder ein Sortiment von Acrylfarben. Und so eine Regierung, ist ja auch nicht unbedingt eine Leinwand. Wobei innerparteiliche Überlegungen ums eigene Ich, innerhalb eines parteilichen Über-Ich's, und zusätzlich auch noch innerkoalitionärer Gewinn- und Verlustkalkulationen eines möglichen Ich's, sicher ebenfalls nicht geeignet sind, um bereits schon vorher aufgestellte Glaskugeln vom realen Trübsinn danach zu befreien. (Und wie wir gerade täglich sichten können, den Inhalt davon auch ganz schön im Trüben fischen lässt.) Trotzdem, scheint sich dann doch so langsam, wenigstens eine Verhältnismäßigkeit zwischen Trittbrettern der Macht, und der Möglichkeit evtl. kompletter Selbstaufgabe abzuzeichnen. Man ist ja optimistisch.

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23.09.2017 von eb
Final showdown.
Oder auch .... Wäääääärbung.
(Ein Satierchen, bzw. - Neues vom Fernsehhasser.)

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bild Sanfter einleitender Jingle mit Bildeinblendung.

.... eine eindringlich rauchig krächzende-, aber ehrfurchtsvoll zittrige Stimme ertönt.


.... Die Künstler versammeln sich hinter dem Vorhang für den letzten Akt. Diesmal sind noch alle dabei. Mehr oder weniger lädiert von den vorherigen Ereignissen medialem Entertainements. Die Hauptdarsteller putzen sich heraus. Maskenbildner legen letzte Hand an Dauerwellen, Triefaugen, Krawatten, Schweißstirne und fettige Nasen. Das Stück heißt; "Warten aufs Publikum". Buffet und Partysäle sind gerichtet. Für welchen Zweck auch immer. Statisten um sie zu füllen, sind genug vorhanden. Die Technik zum Verfolgen des medialen und Umfrage-technischen Vorabrankings, ist installiert. Die Claqueure sind geimpft. Nach möglichen Ergebnissen sortierte Statements, liegen griffbereit auf den Rednerpulten der Hilfsregisseure. Nervöses Zucken in den Gesichtern. Die Schultern verkrampfen sich. Ängste um Job und Karriere, ziehen feine Falten durchs Make-Up. An manchen Stellen, schimmert sogar nackte Angst durch. Man hat mit allen Bandagen gekämpft. Nichts ausgelassen, um den Gegner zu schwächen. Jede Möglichkeit ausgenutzt, sich einen Vorteil zu verschaffen. Die Fanclubs warten fiebernd mit. Jetzt liegt alles nur noch am Publikum.

Welche Show, hat ihm am besten gefallen?
Was wird die Zukunft bringen?
..... Die Spannung steigt.

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17.09.2013 von eb
Sternzeit statt Showtime.
Oder auch ....
....to boldly go where no one has gone before :-)

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bild Die wirklichen Bösartigkeiten, hat neben den Politischen auch unsereiner noch nicht fertig. Doch nicht nur deswegen, - heute mal etwas ganz anderes. Auch wenn ich schwer befürchte, dass es stellenweise wahrscheinlich nur für eingeweihte Alchemisten verständlich sein wird. Was aber auch nicht wenig damit zu tun hat, dass nach ein wenig Telefon- und Mailverkehr, unsereiner dann doch etwas wehmütig einen alten Okularkoffer entstaubte, - ein extra für solche hoch-mobilen Momente zum Zielfernrohr umkonstruiertes altes Beroflex-500mm Teleobjektiv mit einem edlen 16mm Okular bestückte, - und sich wenigstens die Regenwolken ein wenig angeschaut hatte :-(

Zur hellen Freude meinerseits, tummelt sich in den hiesigen alten Add-Ons, ja unverändert auch ein Anteil jener engagierter Enthusiasten, welche sich mit selbst gebauten Instrumenten die Nächte um die Ohren schlagen, - um die Innenwände dieser Dyson-Sphäre nach dem großen Tor nach draußen abzusuchen. Und dieser Text, gehört heute einfach mal dieser Sparte. Unsereiner kann sich leider schon länger, (auch trotz seniler Bettflucht), im Besonderen aus Zeit-, aber auch Transport-, Standort-, und eben auch privaten Prioritätsgründen an der Suche auf unabsehbare Zeit fast nicht mehr beteiligen. Was aber nicht bedeuten muss, dass man Nachfragen aus diesem Metier nicht nach kommen sollte. Schon mal gar nicht, wenn die Sympathie dafür ungebrochen ist. Teleskop-Selbstbauer, und auch viele Modifizierer fertiger Geräte, sind unter den Hobbyastronomen außerdem nochmals zusätzlich eine ganz eigene Spezies. Immer auf der Suche nach individuellen Wegen an einem existierenden Markt vorbei, gelingt es ihnen, trotz stellenweiser Belächelung durchs industriell konformierte Establishment, - nicht nur Qualitäts- und monetäre Kostenvergleiche mit einem kommerziellen Markt -, schon aufgrund des puren Aufwandes für sich entscheiden zu können, sondern sind auch in Sachen Motivation, Ideenreichtum, Vielfalt und vor allen Dingen Kreativität, - schlicht und einfach bereichernd. Will meinen, - schwer ansteckend. Und zwar so ansteckend, dass es mich dunnemals unter der Sparte Volltuben, (kann man sehen wie man will), eben auch mitgerissen hat.

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14.09.2013 von eb
Alles wird gut .....

Wenn es dem kleinen Mann beliebt, über noch kleinere Männer her zu fallen, - dann wissen wir lediglich, - dass die Bösartigkeit bis ganz nach unten gedrungen ist.

Wenn es dem Systemtheoretiker beliebt, Systeme mit Systemen zu bekämpfen, - dann wissen wir lediglich, - dass die Maschinisten ihren Werkzeugkasten immer noch mehr lieben, - als die Menschen.

Wenn es den Revolutionären beliebt, die Revolution zu revolutionieren, - dann wissen wir lediglich, - dass die Revolutionäre auch nicht besser waren, als das wogegen sie revoltiert hatten.

Wenn es dem Erklärer beliebt, die Erklärung zu erklären, - dann wissen wir lediglich, - dass da jemand immer noch keine Fragen gestellt hat.

Wenn es dem Kranken beliebt, die Krankheit mit Krankheit zu bekämpfen, - dann wissen wir lediglich, - dass da jemand krank ist. Aber dies könnte ihm eventuell zu denken geben. Falls er es überlebt.

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11.09.2013 von eb
Politisierte Septemberwolken

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bild Der September hat's ja nun in sich. Ein Volksentscheid zugunsten eines Freistaates "Schwäbische Alb", ist dabei aber genauso wenig drin wie die Unabhängigkeitserklärung des Schwarzwald-Baar-Kreises. In Sachen Freistaat ist allenfalls am 15ten Bayerns Landtag an der Reihe. Und ob Hessens Landtagswahl, zeitgleich zur größten Bundestagsshow mit Kanzlereffekt am 22ten wirklich so unabhängig davon ist, werden wir wohl sehen. Vom kalendarischen und astronomischen Herbstanfang, ebenfalls am gleichen Tag, wird jedenfalls keiner unabhängig sein. Immerhin, über Farbmangel muss man sich da nicht beklagen.

Nun wird unsereiner sicher keine Wahlempfehlung geben, bzw. zum Wählen oder Nichtwählen raten. Das Kreuzchen im Kreis, oder übers ganze Blatt, ist ja nun wirklich jedermanns eigene Verantwortung. Lediglich die Wahlbeteiligung, sollte zumindest eines von beiden erfahren. Einfach deshalb, weil sie der einzige Indikator dafür ist, inweiweit ein herrschendes Betriebssystem seine Zustimmung erfährt oder nicht. Für evtl. Nichtwähler, welche auch allzu gerne mal mit flotten Sprüchen gequält werden, die auch jeweils nur neue Konstellationen reflektieren, die aus jedem eigenem Blickwinkel heraus unterschiedlich betrachtet werden können, wäre dieser Link vielleicht hilfreich. Lasst euch einfach kein U-Boot für nen Blaumann vormachen. Nichtwählen, ist auch wählen. Und vollkommen legitimer Bestandteil des Wahlrechts. Unsereins linkische Sympathie für die LINKE, ist auch schwer am schleudern. Nicht die Sympathie, sondern schlicht und einfach das Drumherum. Bei den ganzen immer noch vorhandenen medialen und politischen Kadern zum Forcieren ideologischer Grundüberzeugungen und des Marktgottes Selbstgefälligkeiten, ist mir bezüglich von Koalititonsbestrebungen einfach Angst und Bange darum, - dass die da auch einfach mit rein schliddern. Die neun Prozent, haben sie sich ehrlich verdient, - ohne jede Lobby, - ohne jede Strategie, - ohne jede Manipulation, - ohne jede Medienshow, - und auch trotz aller Demagogien. Das deutliche Novum eines Teiles der Bevölkerung, welcher einfach die Nase voll hat von endlosen Manipulationen, Talk- und strategischen PR-Shows. Und die Abhängigkeit zwischen Basis und Spitze funktioniert hier sogar hervorragend. Allzu vorgestrige Klischeedenker und Geburtstagskärtle-Schreiber, werden auch schnell mal ausgewechselt. Nichts gegen zu sagen. Eher wünschenswert, in anderen Parteiengründen, - welche noch an die ultimative Parteiensoldadeska und Überstrategiesierung glauben, - welche sie dann Anderen auch aus genauso nostalgischen Klischee-Gründen vorwerfen. Hier wird einfach noch gestritten, - wie sich das, verdammt nochmal, auch einfach gehört in einer Demokratie.

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07.09.2013 von eb
Wie sich Etabliertes weiterhin etabliert.

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bild Heute, wird's etwas länger. (Nachtrag: Sogar fast schon unanständig länger). Wenn's stellenweise ein wenig arg ironisch oder gar sarkastisch wird, dann werde ich mich dafür aber jetzt nicht entschuldigen. Man sinnt gerade, zugegebenerweise etwas zusammenhanglos, über Ideologen, ihre Resultate sowie ihr krampfhaftes Vernebeln der eigenen Untaten nach. Ideologen, haben unbedingt ein paar Gemeinsamkeiten. Eine ist natürlich die vermeintlich ideale Idee und Ausrichtung davon. Da gibt es wohl keinen, der nicht auch irgendwo was im Hirn hat, welches ihm sagt, dass dies der bessere Weg für alle sein könnte. Solange nicht jeder meint, dass ausgerechnet er selber Alles ist, könnte man in einer guten Demokratie ganz gut damit leben. Zumindest solange, wie die sich auch fleißig streiten und weiterhin Obacht darauf halten, was sich so als abhängige Masse der Verhältnismäßigkeiten, noch am naiven Glauben ans schon längst verratene humane Verantwortungsbewusstsein klammern könnte. Zu den weiteren Gemeinsamkeiten, gehört auch eine gewisse Kaderbildung. Also das Zusammenfinden gleich Interessierter, die dann auch gleich damit anfangen, an der gemeinsamen Ausrichtung zu basteln. Mit welcher man den Rest einer Nation, eines Kontinents, oder gleich des ganzen Planeten mit der eigenen Denke beglücken könnte. Auch damit, könnte man problemlos leben, wenn Methoden und Öffentlichkeitsarbeit, für jeden ersichtlich offenliegen, nachvollziehbar - und auch frei von Manipulationen wären. Eine weitere Gemeinsamkeit von Ideologen, scheint mir aber unbedingt der Umstand zu sein, dass sie nicht frei von Fanatikern sind, die auch mal die bereits etablierten und über Jahrhunderte weitflächig entwickelten, ganz brauchbaren humanen und ethischen Errungenschaften, - mal eben so über Bord werfen. Weil die irgendwie nicht ins eigene Konzept passen.

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04.09.2013 von eb
Der ständige Gestaltungswillen gestalteter Gestalten.

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bild Wie man sieht, kann man aus Käse sogar Kulturdenkmäler gestalten. Wobei ich aber davon ausgehen kann, dass zumindest noch die Gestaltungsart genauso für jeden ersichtlich-, wie eine Unterscheidung zwischen Kopie und Original möglich ist. Mit Kunst hatte es übrigens überhaupt nichts zu tun, - sondern eher mit Kohldampf, der durchaus auch für die Verspeisung eines Weltkulturerbes ausgereicht hätte. Ist schon ein wenig länger her. Und ich teile die Meinung, dass man mit Essen nicht spielen sollte. Aber bleiben wir trotzdem noch ein wenig, - beim Gestalten mit Käse.

Wenn es irgendetwas gibt, womit sich eine dieser parteipolitischen Medienpuppen ständig versucht selber zu gestalten, dann ist es wohl dieser luftige Gemeinplatz; "Gestaltungswillen". In seinen noch unschuldigen Anfängen auch oft zu hören als; "Ich möchte etwas bewegen, also engagiere ich mich parteipolitisch." Was ja nun auch löblich sein könnte. Zumindest wenn es dann später nicht unter der gleichen Luftigkeit realpolitischer Pragmatik, folgendermaßen beschreibbar wäre; "Hey, - ich bau was für euch auf. Ihr müsst nur mitmachen. Für die ganze neue, ganz tolle, und überhaupt spitzenmäßige zukünftige Welt. Dafür ist mir jedes Mittel recht. Wenn es auch nur ansatzweise eine Möglichkeit gibt, dies über Medien, Werbung, Public-Relation, Manipulation, Strategie und Maskenbildnerei zu erreichen, - dann erfüllt dies doch seinen Zweck, - oder etwa nicht?" Und je besser man dabei ist, desto höher schätzt das Wahlvolk das Können damit umzugehen. Das ist wie der Zustand, dass man ausgerechnet solchen Politgestalten ganz besonders hohe Kompetenz zu spricht, die auch ganz besonders gut mit Wirtschafts- und Industriehäuptlingen können. Um dann ihre zukünftige Gestaltung von denen mit gestalten zu lassen. Von der Gestaltung eines Medienkanzlers Schröder, zur eigenen Gestaltung in einer selbst postulierten Mediendemokratie, bedurfte es lediglich des Gestaltungswillens zweier Obermotze in Sachen Medien- und Verlagswesen sowie entsprechender Initiative des Arbeitgeberverbandes. Und schon haben wir den Salat. Das heißt, der Salat hat schon mächtig Maden, aber trotzdem immer wieder erstaunlich, wie wenig Jahre dazu nötig sind, um einfach etwas zu etablieren, was dann alle für ganz normal halten.

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01.09.2013 von eb
Die Bilder der Bilder in den Bildern .... gegen die Wörter in den Wörtern in den ....

(C.) (N.M. Schwendemann) Klick macht dick.
bild Bild: Nadja Schwendemann
"Eskalero,
vom System verschraubt, aber im tiefsten Inneren bleibt man was man ist."

Möglicherweise empfindet dies ja jeder anders, oder wird dies hier überhaupt nicht nachvollziehen können. Aber für mich ist da draußen die Welt voll mit Bildern von Menschen, die mir um ganze Welten mehr sagen, als auch noch die dicksten Bücher, Zeitungsartikel, Statements und expertisenhaften Erklärungen darüber. Der armselige Witz des Schreiberlings ist sowieso der, dass er entweder Bilder, Situationen und Geschehnisse die eigentlich jeder sehen kann deshalb nach beschreiben muss, weil sie keiner sehen will, - oder mit Geschichten Bilder in den Köpfen der Menschen erzeugt und damit leben muss, dass ausgerechnet diese Möglichkeit, von ganz anderen Geschichtenerzählern auch allzu oft missbraucht wird.

Aber ich befürchte, - dies sind schon wieder viel zu viele Worte. Sei's drum. Während sich die Nation heute Abend Bilder im Fernsehen über etwas angesehen hat, wovon sie glaubt sich ein Bild über etwas machen zu können, mit welchem sie geflissentlich der Frage aus dem Weg gehen kann, was im Innersten so das bleibt, was es ist oder sein könnte, genießt unsereiner lieber Bilder, die entgegen dem Satz; "The show must go on", eine Auseinandersetzung mit dieser Frage bewirken. Eine Auslegung, welche der Malerin des Bildes eventuell nicht gefallen wird. Denn die offensichtliche Motivation dafür, - war wohl eher eine liebevolle. Weshalb ich es alleine schon aus Respekt davor, - wenigstens ein wenig näher erklären muss. Was mir aber mit Sicherheit wohl auch nicht gelingen wird.

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31.08.2013 von eb
Die Macht des Glaubens.

bild Nicht selten passiert es, dass Debatten aufgrund reiner Annahmen und Vermutungen geführt werden müssen, bei dem die gläubige Seite dazu neigt, diese tatsächlich auch als Argumente zu betrachten. Skeptischen Hinweisen darauf und Kritik daran, dass außer Vermutungen gar nichts vorhanden ist mit dem überhaupt jemand argumentieren könnte, dann aber ausgerechnet mit dem Argument der Argumentlosigkeit zu begegnen, ist eine der witzigeren Varianten stillosem Versteckens des Komplettverlustes jeder Eigenreflexion im Nebel.

Sei's drum. Des unter übertriebener Selbstwichtigkeit leidenden Gläubigen auffälligste Verhaltensmuster sind Linientreue und das Ressentiment gegen Ungläubige, wie auch gegen Skeptiker in sogar noch den eigenen Reihen. Und leider auch die glückselige Ignoranz dem Umstand gegenüber, dass die Suppe immer dort gekocht wird, wo auch die leicht verdaulichen Worthülsen fürs Fahnen schwenkende Fußvolk her kommen.

Helga, die verkannte Schiffsratte, - beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten. Der, nachdem er ihr und anderen misstrauischen Seelen, ob ihrer ablehnenden Haltung inhalt- und beweislose Miesmacherei vorgeworfen hatte, nun zusammen mit seinen Kumpels inbrünstig einer australischen Goldbauch-Schwimmratte zuhörte. Welche mit gewaltigen Worten unendliche Hartkäse-Paradiese versprach, wenn man als Pforte zu diesen Seligkeiten sowie zum Beweis ihrer Legitimation als Prophet des großen Gottes aller 65 Gattungen der Altweltmäuse (Murinae), ausgerechnet in ihrem gemeinschaftlichem Käserestelager,- den Bau eines großen Tempels anginge.



26.08.2013 von eb
Restart
Oder auch, ....
das merkwürdig atopisch irre Lachen, des mit dem Lötkolben aufgewärmten Frühstücksbrötchens, beim Bestreichen mit Bio-Teer, und Belegen mit Ricola-Hustenbonbons sowie mit Luft gefüllten Knallerbsen.

Für ein erfolgreiches Deutschland.
Frauen, Technik, Liberal.
Weniger Schulden, weniger Steuern.
Das WIR, - entscheidet.
Mit Essen spekulier ich nicht.
Hello, - Kita.
Powerfrauen für die Wende.
Wir für Deutschland.
Naturtalente fördern.
Starker Euro.
Starkes Deutschland.
Starke Mitte.
Starke Wirtschaft.
Damit Deutschland stark bleibt.
"Ein Zeichen der Stärke setzen ...."

Wählen, - macht Mut.

....      Deadlock      Watchdog      Restart      ....      Deadlock      Watchdog      ....      ....

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25.08.2013 von eb
Watchdog

Der letzte blog hat ja nun, scheints mir, ein wenig wildes Fahrwasser betreten und auch eine gesunde Mischung aus seltsamer Berührtheit, Irritation bis hin zur Betroffenheit, einwandfreier Nachvollzogenheit in allen Facetten, bis zum puren Unverständnis sowie den reinsten und vollkommen reflektionsfreien Klischeereaktionen ausgelöst. Extrem feine Sache das. Diesbezüglich muss ich aber unbedingt einen Hinweis los werden, welcher auch schon ein wenig länger gärt. Das ich keine Inhalte von emails ohne Zusage der Absender veröffentliche, versteht sich von selbst. Ebenso ist mir klar, das bei der ganzen analogen, assoziativen, zwingend Uneindeutigen und natürlich auch schwer experimentellen Reflektierei und Bastelei, blogkommentare zwischen Lobhudelei, Niedermetzelei, "Ich bin dafür" und/oder "Ich bin dagegen"- Statements, wie oft in etablierten und standardisierten Themenparks anderer blogs üblich, - hier entweder kaum möglich sind oder in einer endlosen Latte von höchst unterschiedlich verstandenen und auch linienlosen Einzelstatements enden würde. Der Punkt, dass sich dabei auch immer irgendwo ein eigener Mensch in anderen sieht, und damit auch eigene Schwächen bloß legen könnte, kommt natürlich noch erschwerend hinzu. Was ich aber jetzt, ( ganz unabhängig von Fragen ob das ganze Geraffel um Schwächen und Stärken überhaupt Sinn macht ), selber nicht als mögliche negativ empfindbare Schwäche - sondern durchaus überlegte Vorsicht verstehe.

Das Warten des Raubtiers, auf die Bloßlegung der Schwäche möglicher Opfer, ohne verstehen zu wollen was sie damit sagen wollen,- ist einfach eine leidvolle Erfahrung von jedem, und eben auch, - in jedem, - und dies so lange, bis es eben reflektiert und bekämpft wird. Wobei es das Raubtier ist, welches damit anfangen sollte.

Dafür habe ich mir die Zustimmung geholt, - ich konnte einfach nicht anders. Es wäre für sich alleine schon, ein Thema als blog. Und so mancher Künstler, würde daraus wahrhaft etwas machen können.

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23.08.2013 von eb
Deadlock
Oder auch ... der Sinn des Watchdog, beim sturen Missbrauch von Semaphoren.

Eine Gesellschaft, welche Intelligenz so weit überbewertet, dass nicht nur automatisch der Irrtum entsteht, dass Intelligenz auch zwischen Gut und Böse entscheidet, sondern sich dadurch auch jeder gesellschaftlich dazu gezwungen fühlt, wird sich genauso zwangsläufig damit auseinandersetzen müssen, dass die Eitelkeit auch noch die größten Dummköpfe dazu verführen wird, sich für intelligent zu halten. Um am Ende dann vor der großen Leere ihres Selbst zu stehen. Dabei hätten sie nur nicht auf die Dummheit der Intelligenten hören-, sondern schlicht und einfach, etwas Eigenes zur Bekämpfung der Eitelkeiten bei Allen tun müssen. Doch wie Salomo schon sagte; "Alles ist eitel." Merkwürdig, 3 Jahrtausende, - und es ist immer noch zu kompliziert.

Gucky der Mausbiber.

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20.08.2013 von eb
Hörempfehlung, - "American exceptionalism"

Morris Berman zur NSA und der imaginierten Weltsicht von Imperien. Im dradio unter "Kultur heute" vom 20.08.2013. (Auf 17:52 klicken, wenn man nicht auch die anderen Beiträge anhören will).



18.08.2013 von eb
Als sich jüngst die Freiheit zum Gott ihres eigenen Selbstbetruges krönte.
Oder auch, ... das vollkommen irritierte Kopfkratzen, beim Zuhören einer christliberalen Merkwürdigkeit, - welche die Welt offenbar aus dem Blickwinkel des; "The lone wolf rides his TV-horse", betrachtet.

(C.) DIN-A4 Klick macht "Schnipp".
bild

Familie, gehört reformiert bereits lange schon,
mit sachlich kühlem Management.
... Um Basis zu gestalten, für alles was nach vorne rennt.
Mit technisch kühlem Ton,
gibt man dem Gärtner noch den Segen.
... Die Blumen dort zu schneiden, wo sie schon steh'n im Regen.
Das alte Zeug ist eh nur Tradition,
ein Klotz am Beine der Beweglichkeit.
... Menschlich Trennung, - heißt heut Heiterkeit.

Wir sind mobil, wir sind mobil,
und hoch flexibel auf der Jagd.
... Nach letzter Arbeit, - oder was uns sonst an Eitelkeiten plagt.
Wir wollen alles, aber brauchen gar nicht viel,
denn überall ist jeder zu ersetzen.
... Am schnellsten dort, wo man die Herzen kann verletzen.

Ne Wohnung hier und morgen dort,
ein Jahr auch mal mit Zeitvertrag.
... Was kümmert uns der Wicht, der Trauer mag.
Mit Glanz im Blick fährt man heut fort,
und gewöhnt sich an die Seelentode.
... Denn nur das Ego hält die Zeit in Mode.

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