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10.07.2012 von eb
Kampf dem Funktions- und Beschleunigungszwang.
Methoden, zur Entdynamisierung der Welt.
Jeder kann mithelfen, - auch du.

Klick macht dick.
bild Entkoffeinierter Kaffee.
Nikotinfreie Zigaretten.
Krawatten aus Blei.
Nadelstreifenanzüge mit echten Nadeln.
Aquarien als Fernseher verkaufen.
Das Wort zum Sonntag als morgendliche Weckmelodie.
Musik, nur noch im Infraschallbereich.
Autos mit Pedalantrieb.
Handys mit altem Z80 oder 6502 bestücken.
Mehr Hopfen ins Bier.
Waschmaschinen mit Handkurbel.
Spülmaschinen ohne Netzstecker.
Notebooks nur noch mit Windows 7 oder Viesta.
Von jedem Bild, nur den Hintergrund zeigen.
Bei Fastfood-Burgern, die Brötchen ebenfalls in Fett tränken.
Navigationsgeräte, nur mit Karten die älter als fünf Jahre sind.
Bei Dönern, die Serviette weg lassen.
Ketschup-Flaschen mit Kohlensäure.
Klopapier vom Baumarkt. (Abteilung Schleifpapier, - Körnung 40.)
Rasenmähen, - nur auf Schotterpisten.
Kurz vom dem Duschen, 150 ml Tinte in den Durchlauferhitzer.
Deo und Aftershave, preisgünstig durch Knoblauchzehen ersetzen.
Die Etikettierungen von Aphrodisiaka und Schlaftabletten vertauschen.
Motoröl, nur im Bioladen kaufen.
Kettensägen mit Batterien.
Lesebrillen, nur noch über 20 Dioptrien.
Bei Texten, die Kommas weg lassen.
Sekundenzeiger an der Uhr, manuell betätigen.

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07.07.2012 von eb
An der Küste, - nichts Neues.

Klick macht dick.
bild Nach mittlerweile zwei Wochen striktem Entzug von Nachrichten, hat man am Wochenende doch mal wieder einen Durchgang durchs mediale Geschehen getätigt. Was aber jetzt auch nicht unbedingt hilfreich oder erbauend war. Und außer dem üblichen Schliddern subjektiver Objektivitäten im Tunnel, irgendwie auch nicht mehr gezeigt hat, - als vorher. Zumindest, hat sich an den immer gleichen Leuten mit Hang zum ideologischen Pragmatismus für die praktischste Ideologie im Nebel nichts geändert.

Unveränderte Einheitsquellen
Wo der von jedem ethischen Bewusstsein befreite Marktgott und sein Prophet Werbung regieren, da wird alles zur Einnahmequelle. Im stieren Suchen nach auch der letzten Möglichkeit Kohle zu machen, - und dies mit religiöser Akzeptanz eines Marktes wie er nun mal gerade ist, und ohne Nachdenken darüber wo das enden könnte, - ist auch bei Human Resources, - alles verwertbar. Auch ihre Daten. Opportunities as they come. Sinnigerweise, denkt ja auch jedes einzelne dieser Web's im-, oder am, - Wäpp des ultimativen (w)üsten (W)erbe-(W)ahnsinns mit den drei double-Juhuus, - es wäre das Internet. Wobei die Frage erlaubt sein dürfte, ob die Bezeichnung Werbenet mittlerweile nicht irgendwie treffender wäre. Die paar unlauteren Angebote, die mittlerweile jeder täglich als email erhält, haben sich schließlich auch zur Normalität entwickelt. Dass Herr Gabriel sich ausgerechnet bei Facebook in der Form äußert, dass er es nicht so prickelnd findet, wenn seine Heimatstadt seine Adresse an Werbefirmen oder sonstige Datensammler verhökert, lässt aber doch wenigstens ein gewisses Amusement zurück. So etwas nennt man übrigens auch, - Pragmatismus. Angefangen beim Stadtsäckel, übers Werbenet, - zum Rest der Markt- und werbe-intensivierten Gesellschaft. Finden ja auch alle ganz toll. Eine Diskussion über Ethik von Prophet und Gott, - findet in der Kirche nicht statt. Nur die Resultate, die einem selber nicht gefallen, taugen immerhin noch zur Selbstprofilierung.

Bewegung im Einheitsdenken?
Dass da sogar ausgerechnet mit Herrn Beise, als Zeitungs-Ökonomen, Berufs-Positivisten und einer der lautesten selbsternannten Experten des bisherigen ideologischen Weges, es plötzlich jemand gut findet, dass Ökonomen sich streiten, - lässt Pragmatiker bezeichnenderweise ihren Pragmatismus ausgerechnet dann verlieren, wenn sie die Selbstreflektion immer nur von anderen fordern. Wobei der Schluss eigentlich ziemlich einfach ist. Das bisherige Expertentum, - war nicht besonders viel wert. Was den pragmatischen Experten nicht daran hindert, sich den Zeichen der Zeit pragmatisch anzupassen. Nach doch mittlerweile etlichen einseitigen- und sehr pragmatischen Jahren, zur Erkenntnis zu kommen, dass Ideologie etwas mit Einseitigkeit zu tun hat, - ist auch nicht gerade frei von Satire. Vom plötzlich Sinn des Wandels eines Herrn Sinn vom Unsinn zum Sinn, ganz zu schweigen. Auch, dass die Weisheit von Weisen, die plötzlich weise ihre bisherige Weisheit in Frage stellen, aber deshalb auch genauso weise plötzlich nicht mehr als regierungsamtliche Weisheit deklariert wird, - lässt ebenfalls nur die eine Expertise zu; Man wird immer erst schlauer, wenn (fast?) schon alles zu spät ist? Aber wie Herr Beise schon sagte; Jetzt muss alles auf den Tisch. Wirklich alles? Oooohh-ha. Das kann dauern.

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02.07.2012 von eb
Vom Dogma im himmlischen Garten.

Klick macht dick.
bild Über die Realität ist mal wieder einer dieser Rasenmäher gefahren. Aber diesmal, bleibt wenigstens ein Bildchen vom blühenden Leben zurück. Das Behindern buntem Lebens, zugunsten lieb gewonnener Gewohnheiten, in Kombination mit Radikalreduzierung ästhetischem Empfindens, - ist aber jetzt natürlich nicht nur an Heim- und Hofmechaniker in grünen Latzhosen gekoppelt. Die Glaubenskongregation (was'n Wort), der Katholiken z.B., hat einen neuen Boss bekommen. Als Deutscher, - ein echter Anwärter für; "Wir sind Glaubens- und Sittenlehre" - für Springersche Ethik unter blank gezogenen Oberweiten. Dazu auch noch Dogmatik-Professor. Irgendwie passend. Dies erinnert mich beherzt an den letzten Katholikentag, welcher von einer Öffnung der Kirche träumte. Woraufhin dann maßgebliche Stimmen meinten, dass man da nicht so viel von erwarten sollte. Weise gesprochen. Der gute Mann hat bereits auch schon bewiesen, dass ihm jede Form von Irrlehre ein Gräuel ist. Irrlehre, - ... auch so ein Wort. Heftig vieldeutig interpretierbar, - würde ich sagen. Je nachdem, auf welcher Seite der Irrtum dem Irrtum seinen Irrtum vorwirft. Das kann schon mal zu verirrten Irritationen führen.

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30.06.2012 von eb
Der Blickwinkel der Elitären.


Das Grundklischee der Kinofassung;

Sie wussten, was auf dem Spiel stand. Heute würde sich alles entscheiden. Die letzte Schlacht stand bevor. Die Entscheidung. ... Mit dem Grauen des nächsten Tages würde die Welt wissen, - ob sie eine Zukunft hatte, - oder ob es beim Grauen blieb. Die himmlischen Heerscharen, nahmen ihren angestammten Beobachterplatz ein. Die Flügel angelegt, damit man das ängstliche Zittern der Federn nicht bemerkte. Die zum Zerreißen angespannte Furcht vor dem, was da kommen möge, - mehr schlecht als recht verbergend. In den Logen, sammelten sich die violetten Hüte, Bänder, - und zur Feier des Tages, - besonders weiß gewaschenen Kleider. Ernste Gesichter auch hier. Die Stirne in Falten, die Münder zusammengekniffen. Unfähig noch etwas tun zu können. Sie hatten ihre besten Krieger aufgestellt. Nun lag alles an ihnen. Lähmendes, knisterndes Schweigen breitete sich aus.

Der Feind;

Erst nur vereinzelt, dann immer mehr, entstiegen den brodelnden Fluten des Feuers, - die Kreaturen der Nacht. Veharrten wartend am Ufer. Dem geheimen Kommando eines Jahrtausende-altem Willen gehorchend, kamen weitere hinzu. Füllten die leeren Plätze. Wurden mehr und mehr. Fügten sich ein, in eine mittlerweile endlose schweigende Wand des Grauens. Die sich erst in Bewegung setzte, als der Druck der ständig neu Hinzukommenden übermächtig wurde. Und so setzte sich eine neue Flut in Bewegung. Eine unübersehbare Höllenbrut, die sich wie ein gewaltiger, gigantischer Einzelkörper, in eine bestimmte Richtung bewegte. Ein Körper aus unzähligen Leibern, der in seinem Rücken, einen nicht endend wollenden Strom an ständig neu hinzukommendem Material, - aus dem Fluß des Feuers zog.

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27.06.2012 von eb
Ente in Creme-Rot, Schwarz und Goldgelb.

(C.) 24x30cm-Marouflage Acryl    Klick macht dick.
bild Das Ganze; "Götterdämmerung des deutschen Michel" zu nennen, wäre eine wenig arg böse, - oder? Mir würde das auch nicht gefallen. Wenn der deutsche Michel sagt, dass der deutsche Michel dumm ist, dann hat der deutsche Michel etwas entscheidendes gesagt, - Nämlich, - dass er dumm ist. Ganz schwierige Sache das. Aber es gibt ja auch unpersönlichere Alternativen. "Donald Duck in der Midlife-Crisis mit gesteigertem Bierkonsum", fiele mir z.B. noch ein. Oder; "Al Bundy in Entenhausen". "Erpel's Expertenhaltung beim Fussball", - fände ich aus verschiedenen Gründen, auch noch ganz nett. Gerade zeitgemäß wäre vielleicht noch; "die Reaktion des Bürgers bei der Entscheidung, ob er sich für die Entenhausener Verfassung, oder die der Disney Studios entscheidet." Natürlich immer vorausgesetzt, Dagobert Duck und Robert Iger, lassen diese Frage überhaupt zu. Von fiskalischen Produkten, heiter durch geschleußt, während die Nation der Nation zu jubelt, die ihnen gerade den Arsch unter dem Hintern weg zieht, - ganz zu schweigen. So ist unsereiner mal wieder bemüht, zu verstehen, was eigentlich nicht zu verstehen ist.

Wahrscheinlich ist das Ganze ja nur das Resultat der eigenen Suche, nach dem perfekten Götzenbild in der heimischen Gebetsecke. So ein Heide wie unsereins, hat es schließlich etwas schwerer, - in Sachen spiritueller Tröstung. Andere, haben dafür ihren Fernseher. Und bei manchen, hängt sogar extra noch ein Kreuz oben drüber. Weshalb mir natürlich daran gelegen ist, mich nicht zu sehr von der Umgebung zu isolieren, und erwartbaren Grundmustern auch ein wenig entgegen zukommen. Migration und so. Na, - ihr wisst schon. In der Logistik heißt das schließlich auch; die Einbindung kundenspezifischer Warenkreisläufe. Da bekommt in Baumarkt-gestählten Zeiten, auch der gepflegte Heide, die Möglichkeit für den preiswerten do-it-yourself Götzendienst.

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24.06.2012 von eb
Beklemmend

In einem der reichsten Länder der Welt, benötigen Anderthalb Millionen Menschen Hilfe fürs Essen. Was wiederum mit verfehlter Sozialpolitik beschrieben wird. Seh ich das als Witz, - oder soll ich schreien? Wer ... wählt ... was ... ? Der Schrei erstickt direkt beim Nebenmann, der mir was von Sachlichkeit und der fehlenden Arbeitsmoral derer flötet, die er gerade beabsichtigt zu entlassen um den eigenen Profit zu steigern. Er erstickt beim Manager, der die Motivierung begrenzter Ressourcen zur Lebensaufgabe macht. Er erstickt beim Deutschen, der gerade um einen dieser Jobs kämpft, und sich über Ausländer mokiert, die ihm seiner Ansicht nach den Job weg nehmen. Er erstickt beim Türken, der sich halbgar was selbstständiges aufgebaut hat, und das seiner Ansicht nach faule Pack, was irgendwo auf einem Einkaufsparkplatz arbeitslos herum hängt, am liebsten verbieten lassen würde. Er erstickt bei der dumm-dreisten Bäckersfrau, die dem Kommunalpolitiker ihre Wahlstimme für ein paar geschäftliche Zugeständnisse verspricht, und versucht das sowieso schon minimale Auskommen ihrer Belegschaft, noch weiter zu reduzieren. Und er erstickt selbst noch beim Hartz-IV-Aufstocker, der ob seines dritten Prekärjobs nicht mal mehr richtig Zeit zum schlafen hat, aber voll-tönend die Vorteile von Hitlers Zwangsarbeit im Straßenbau deklariert. Er erstickt bei jedem, der es nicht mehr schafft, aus dem eigenen Universum einen Blick nach draußen zu werfen. Und wie eine freischwebende Kapsel, - glaubt -, dass diese die Welt bedeutet.

Ich kann nichts dafür, dass die Menschen so hart zueinander sind. Ich kann nichts dafür, dass sie sich gegenseitig bekämpfen. Ich kann nichts dafür, dass sie diesen Stolz, - diese Eitelkeit, des kleinen und großen Gewinnens, auf dem Rücken anderer auch noch bewusst austoben. Ich kann nur versuchen mit ihnen darüber zu reden. Aber wenn sie mal zuhören, dann haben sie auch direkt Antworten parat. Harte Antworten. Unsoziale Antworten. Ja, - sogar unmenschliche Antworten. Gewinnen geht nur, wenn man Antworten hat. Fragen, sind nicht das Metier von Gewinnern. Wer frägt, kann sich nicht auf die Schultern klopfen. Und wer sich ertappt fühlt, bekommt diesen schrägen Blick nach unten. Weil er genau weiß, - dass ihm sein eigenes Zentrum, die Antwort in den Mund legt.

Revolution? Mit diesen Menschen? - Auch nur eine Frage, - des eigenen Mutes gegen den eigenen Zynismus, der seine hässliche Fratze wie eiskalte Resignation um den Hals legt.

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22.06.2012 von eb
Gedanken, - zur digitalen Revolution.

Klick macht dick.
bild Die Begeisterung, mit welcher mitunter von der digitalen Revolution im Zusammenhang mit technischen Fortschritt gesprochen wird, löst bei unsereinem mitunter doch einiges Schmunzeln hervor. Ganz besonders, wenn sie in Kombination mit Sätzen wie; "Qualität vor Quantität", getätigt werden. Ganz besonders schlimm wird dies, wenn sich heraus-stellt, dass der Befürworter von Qualität dann begeisterter Hörer von "qualitativ" hochwertigem Schlagergutes ist. Nun gut, - die Geschmäcker anderer zu beurteilen, steht mir genauso wenig zu, wie anderen es gut zu Gesicht steht, Qualität allzu sehr aus dem eigenen Gefallen zu bewerten. Und bei sogenannten technischen Revolutionen, sieht dies überhaupt schwerstens bedenklich aus.

Unsereiner, sieht z.B. diese sogenannte; "digitale Revolution", alles andere als ausschließlich positiv an. Der Begriff; "Revolution", im Sinne von kompletter Umkehrung, ist dabei allerdings unbedingt richtig. Es als technischen Fortschritt zu betrachten, wird aber insofern schwierig, als man sich ehrlicher-weise klar machen sollte, dass hier lediglich der Overkill, einer nicht mal ansatzweise zur Hälfte erforschten, geschweige denn ausgenutzten herkömmlichen Bandbreite an analogen Techniken, durch eine digitale Technik stattgefunden hat, welche sich ökonomischer und damit auch zugunsten quantitativer Orientierungen ausrichten ließ. Aus ökonomischer und quantitativer Sicht, war es ein Gewinn, - aus qualitativer Sicht, - zumindest ganz bestimmte Bereiche betreffend, ein herber Verlust. Letzteres insbesonders dadurch, dass zugunsten ökonomischer Sichtweisen, die ständige Reduktion an auftauchenden Daten, mittels Kompression, also Reduktion von Qualität welche als solche nicht gesehen wird, - stattfinden muss. Man hat hier zwar mittlerweile den marketingmäßig vermittelten und auch akzeptierten Mythos geschaffen, dass nur in dem Sinne komprimiert bzw. reduziert wird, dass für menschliche Sinnesorgane kein Verlust stattfindet, aber jeder Musiker, jeder Maler, jeder Fotograf weiß, dass hier nicht nur eine tiefe Gefährlichkeit drin steckt, sondern ganz besonders an den Randbereichen qualitativer Empfindungen, - auch offener Selbstbetrug stattfindet.

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18.06.2012 von eb
Die Fläche innerhalb der Ränder eines Kreises, - die nun Mitte heißt.

Zeitungen,
..... verkünden lauthals ihre Meinung durch den unmanipulierbaren Leser.
Ökonomen,
..... erklären Ideologie mit rationaler Logik.
Soziale,
..... erarbeiten die Soziologie wirtschaftlich verwertbarem Humankapitals.
Liberale,
..... liberalisieren die Unterdrückung und Ausbeutung.
Naturschützer,
..... schlafen im Bett nachhaltiger Umweltzerstörung.
Konservative,
..... konservieren die Moderne.
Christen,
..... moralisieren die Unmoral zum Glauben.
Pazifisten,
..... tragen mit Waffen den Frieden in die Welt.
Flussfischer,
..... durchpflügen als Piraten die Gewässer kultureller Landschaften.
Anonyme,
..... erarbeiten die Transparenz ihrer Wahl.
Bundespräsidenten,
..... die dem Stall derer entstammmen, welche das Glück bewerten wollen,
..... erklären die Glückssucht.
Demokraten,
..... bekämpfen erbittert die Demokratie,
..... mit Demokratie.

..... und die Kunst,
fordert das Wahlrecht für Erdbeeren.



..... Jenseits von Gut und Böse, .....
träumt der Sensenmann vom Liebeshunger dessen,
..... den er tötet.

..... und die Fragen,
..... sterben in den Antworten,
..... die jeder hat.



15.06.2012 von eb
Aktiv versus passiv, - in Grün.
Aus der Reihe: "Zivilisation und Barbarei."
Heute, - der Rasenmäherhasser.

30x24cm   Acryl auf Leinwand   Klick macht dick.
bild Da man bei der größeren Leinwand, immer noch erst am Hintergrund ist, und auch wieder Trocknungs-Pause hat, bzw. auch zum Austesten der mit Leinwand bespannten kleineren Malpappen,- doch mal wieder einen Quicky zwischendurch. Zudem, sprechen ja immer alle gerne von Profilen. Und Sozialpsychologie, gehört ja mittlerweile zum Hausfrauenalltag familiären Managements. Und nachdem, - trotz Sonnenschein, die eigene Mietterasse auch mal wieder keine Entspannung zu ließ, begab ich mich schweißtreibend und Eis-schleckend, auf Feldforschung im Vorstadt-Milieu. Um allgemein, - einen tieferen Einblick, in die deutsche Eigenheim-Gärtnerseele zu erhalten. Und auch auf ihre Leistungsfähigkeit zur Förderung von Sensibilitäten zu überprüfen. Komischerweise, konnte ich lediglich nur minimale Unterschiede, bezüglich Handlungsweise und Organisations-Strategie entdecken. Aber bleibende Eindrücke, haben die ganz besonders hinterlassen. Wenn sie zum Beispiel, - killend und mordend, mal wieder mit ihren, als Rasenmäher verkappten Panzern, - ihre High-Tech-Wiesen roden.

Ich glaube jetzt nicht wirklich, dass solcherlei Mentalität tatsächlich so hasserfüllt gegen alles Natürliche ist, aber auf der anderen Seite, fällt es ebenso schwer, diesen manisch stoischen Gewohnheits-Wahn mit motorisiertem Krachfaktor zugunsten von Einheits-Rasenflächen, - als normal zu empfinden. Die weitaus bösartigere Variante, wäre demzufolge, der vollkommen tumbe Programm-Abspuler, der einfach nur macht was alle machen, weil man dies nun mal so macht, und alle dies deshalb so erwarten. Und lediglich nur noch tolerieren, wann er gerade Zeit dazu hat. In diesem Sinne, wäre übrigens innerhalb transhumaner Sichten auf eine Mensch-Maschine-Kopplung, (die hier nicht ganz von der Hand zu weisen ist), auch eine eindeutige Trennung zwischen Soft- und Wetware, - nicht mehr möglich. Da ich meine Mitmenschen aber eigentlich liebe, und in meiner Naivität, außerhalb dieser Passivitäten, immer noch einen Restbestand individueller Kreativität bei jedem vermute, habe ich also bildlich, die aktive Version des gleichen praktischen Resultates gewählt. Die ist sicher nicht schöner, aber zeugt von konzentrierterem bewusstem Vorgehen, - und zerstört wenigstens auch den Rasen mit. Finde ich einfach ehrlicher. Mit Sensibilität, hat dies natürlich nur indirekt etwas zu tun.

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12.06.2012 von eb
documenta?

So etwas wie die documenta in Kassel, interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Nichts ist zur Förderung von Kommunikation unnützer, als populäre Kunsttempel, welche im Elfenbeinturm das Verantwortungsgefühl für die Selbstkommunikation verloren haben, und sich entweder nur noch mit elitären Seelenverwandten unterhalten, oder in die egomane Selbstdarstellung einzelner umschlägt. Was im ersteren Fall zumindest keinen weitflächigen Schaden anrichtet, kann im zweiten -, mitunter zur Katastrophe nach beiden Seiten gleichzeitig führen.

In der Regel, ist das Schema solcher Kunstparks immer gleich. Die allermeisten Besucher davon, besuchen ihn hauptsächlich aus dem Grund, weil sie etwas bekanntes besuchen, - durchschreiten dann unverstehend die Hallen, und verlassen in den meisten Fällen, mit dem gleichen Kontext im Hirn das Geschehen, mit welchem sie es auch betreten haben. Das Verstehen, bleibt einem relativ kleinem Kreis vorbehalten, - und dem Volk, lediglich die mediale oder sonst wie populäre Kommunikation davon. Bis runter zur kleinsten Galerie, kann man dieses Verhalten beobachten. Man kann 200 Bilder abschreiten, und auch jedes auf sich wirken lassen, der Gesamtkontext der Bilder in ihrer Gesamtheit, fallen genauso unter das Motto der Ausstellung, wie diese als Ganzes. Weshalb diesbezüglich, - eigentlich von den Veranstaltern, bzw. Organisatoren, und ganz speziell von der Leitung des Ganzen, eine hoch sensible und extrem verantwortungsbewusste, - in diesem Falle Kunstkommunikation abverlangt wird. Ob man es nun wahrhaben will oder nicht, - aber für Außenstehende, ist die Leiterin nun mal oberste Pressesprecherin des Schuppens und reflektiert den Geist sowie die Mentalität des Ganzen. Und hier, reden wir sogar über eine weltweit anerkannte Institution.

Ob sich eine documenta nun wirklich im "grenzenlosen" Sinne über ihre eigene Leiterin blamieren will, ist mir selber eigentlich ebenfalls vollkommen schnuppe. Beängstigend wird die Geschichte aber unbedingt, wenn deren geistige Halbheiten,- auch tatsächlich zu heftig zustimmendem Kopfnicken führt. In diesem Fall, gibt es dann doch ein paar Punkte, die schlimm auf den Schuh drücken.

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10.06.2012 von eb
Autokorso

Glücksgespenster .....

fahren ihre stumpfen Zellen der Isolation,
   durch erstickende Straßen der Einfalt einer Gemeinsamkeit.
Stumpfe vorgewölbte Glücksaugen, - ohne jede Tiefe,
   treffen auf leere Freudengesichter, - ohne jedes Strahlen.
Dazugehören, - mit verkrampftem Lachgebahren,
   trifft auf aggressiven Spaßzwang, - der dem ersten folgt.
Dumpfe Hyänen, - der Sprache nicht mehr fähig,
   geckern blöde einem Gefühl hinterher.
Vom Hirn verlassene Bewegungslosigkeiten,
   schalten gehormsam in den Vulgärgang.
Manisch selbst reduzierende Bewusstseine,
   drücken auf die Hupen der eigenen Unfähigkeiten.

Um zu hören, ..... ob man das Gefühl noch kennt.

Spaß haben, Spaß haben, Spaß haben .....

..... im Kreis.

Lasst uns doch ein wenig Spaß haben .....

..... wir wissen doch sonst nicht, - was das ist.
..... im Kreis.

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09.06.2012 von eb
Marktkultur oder Kultur im Markt?

Manchmal stehen Sätze stellvertretend für einen Zeitgeist. So etwa wie folgend aufgeführter aus einem Artikel bei Achäologie online.

Fast unbemerkt von Öffentlichkeit und Politik steht die in den letzten 20 Jahren erfolgreich realisierte flächendeckende Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen vor dem Aus.

Mal vom Metier und dem Kontext abgesehen, könnte man dies auch folgendermaßen übersetzen;

Die Privatisierungswelle hat auch uns erfasst, wir haben kräftig zugegriffen, und erfolgreich erreicht, dass Fachleute aus dem Kultursektor, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auf dem freien Markt anbieten müssen, und - dass; der Trend zum Dritt- oder Viertjob geht.

Jaja, - die freiberuflich Kreativen. Sie sind schon stolz, - auf ihre Unabhängigkeit.



08.06.2012 von eb
Zeitunglesen macht dumm.

Naja, - so kann man's auch auf den Teppich bringen. Die oberste Vertretung deuropäischer Finanz- und Wirtschaftspolitik, merkelt das Ding merklich zugrunde, hebt weise den moralischen Finger für anständiges Zollverhalten, - und in der FR, scheint man sozige Wege zu gehen, und spricht von attac und einigen; "linken Gruppen", bezüglich einem Gedanken, den man 2008 einem Oskar Lafontaine noch als absurde Idee vorgeworfen hatte. .... Witzig, - immerhin scheint man zu erkennen, dass die USA nun endgültig den Weg in die Barbarei zurück gefunden hat, - während sie an anderer Stelle immerhin ebenfalls sieht, dass Deutschland nur den USA nacheifert. Und deshalb natürlich unbedingt Beispiele empfehlen muss, mit deren sozial-netzwerklicher Zugeschnittenheit, - auch hierzulande, bereits geliebäugelt wurde.

Die Kreationisten machen Politik und schieben modernen Lifestyle als Tupperware durchs Gehänge zeitgemäßem Brauchtums, von in Technokratie verliebter Ideologen, die im System krampfhaft nach dem Wörtchen Humanität suchen, während sie es selber damit erschlagen. Alles im Lot, ... auf'm Boot.



07.06.2012 von eb
Von Landmännern, Worthülsen und techno-sozialem Management.

Selbstvermarktung, Werbestrategien, Produktengineering, Management. Merkwürdigerweise, sind dies Worte, welche für die Mehrzahl dieses deutschsprachigen Umfeldes wie von selber von der Zunge laufen, aber bei unbequemen Themen, dann immer plötzlich von zu viel intellektuellem Kauderwelsch radebrechen. Versteh ich ja auch. Des Menschen große Gabe, ist die Überbewertung des selbst Gewohnten. So findet es auch unsereiner durchaus sinnvoll, sprachliche Brücken zugunsten aller Menschen zu bauen. Ganz besonders aufgrund von Erinnerungen an hiesige süddeutsche Sprachkünstler, welche mich ob meines eher mitteldeutschem Sprachgebahrens, anfangs immer mit Sätzen konfrontiert haben, wie z.B. "Kansch nit recht babble?". Dass mein eigenes, zugegebenerweise mitunter etwas gestelztes Hochdeutsch, eigentlich lediglich das gut gemeinte Angebot eines Dialektikers aus dem bergischen Lande ist, um überhaupt eine Unterhaltung zwischen zwei höchst eigensinnigen Sprachformen zu erreichen, - dringt eher weniger ins Herz, des seinen eigenen Dialekt liebenden Heimattümlers. Was um so mehr verwundert, dass das Wort; "Produktmanagement", sich jedenfalls, bis auf kleine Unebenheiten in der Silbenbetonung, merkwürdigerweise frei von jeglichem Lokalcolorit, trotzdem allgemeiner und vollkommen kritikloser Bekanntheit erfreut. Und nach einer Bemerkung am Tresen, dass ich schmerzlich eine Übersetzersoftware für heutigen Managementjargon vermisse, bekam eines der kommunikationsfreudigen Mitglieder dörflichem Landlebens, plötzlich diesen Gesichtsausdruck des Missionars gegenüber dem unzivilisierten Wilden, - und fragte auf liebenswürdige Art; "Vaschtohscht des etwa nedde?" Naja, - was soll ich jetzt dazu sagen? Ich bin mir nicht mehr ganz so sicher, ob Englisch wirklich, die viel zitierte Weltsprache ist.

Die werbespezifisch interessante Zielgruppe landschaftspflegendem Ressourcenmanagements, neigt innerhalb seines Projektportfolios zugunsten der strategischen Ausrichtung des Prozessmanagements, als auch der heimischen Sprachpflege, zum Synergismus zwischen Investition ins Profiling werbeintensivierter Erdnähe, und einer, die eigene Corporate Identity fördernde Unternehmenskommunikation. Eine Geschäftsprozess-modellierung, wird nicht ganz einfach werden.

Ich würde dies jetzt so schrecklich gerne mal, in reinstem Schwäbisch hören. Oder auch Allemanisch. Oder Bayrisch. Oder Kölsch? ... Von mir aus auch Ebbelwoi.

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05.06.2012 von eb
In eigener unsachlicher Sachlichkeit.

Ob das jetzt für den digitalen Wüstenwind interessant ist, - weiß ich nicht. Aber am lokalen Wasserloch, hat man sich mal wieder ein paar Rüffel eingefangen, ob zu viel Politgedröhns und wo denn die bunten Bildchen bleiben. Andere wiederum, freuen sich, dass man anscheinend endlich mal wieder vernünftig sachlich geworden ist. (Und das mir). Ein wenig nervt dies. Sich von politischen und/oder (ich trenn da nicht zwischen) gesellschaftlichen Themen nicht auffressen zu lassen, muss nicht das andere Extrem bedeuten, - nämlich es komplett zu ignorieren. Eine gesunde Verhältnismäßigkeit, finde ich durchaus brauchbar. Jeder kann sich natürlich in seinen heimeligen Lieblings-Schuhkarton zurück ziehen, und den lieben Gott einen weisen Mann sein lassen, der einem dann die Hosen runter zieht. Auf der anderen Seite, kann man sich auch so damit zu nageln, dass daraus auch ein Schuhkarton wird, der keinerlei Brücken mehr zwischen der Vielfalt der Menschen zulässt. Es ist Frühling Leute. Zieht die Sandalen an oder geht barfuß. Da braucht's keinen Schuhkarton. Auch nicht den vom fixen Polit- oder Kunst- oder was weiß ich blogger. Dem einen oder anderen Naturfetischisten, und der einen oder anderen Künstlerseele, täte ein wenig politische Beschäftigung mit der eigenen Zukunft genauso gut zu Gesicht stehen, wie es dem einen oder anderen politischen Strategen hilfreich sein könnte, etwas über die Menschen zu erfahren, für die er sich politisch theoretisch berufen fühlt. Dies möglichst, - bevor er die Welt erklärt. Die leider auch als System, - nicht unkomplizierter, aber dafür kälter wird. Aber kommen wir zu den bunten-, statt den menschlichen Sachen.

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03.06.2012 von eb
Parteitagseindrücke

Wie wahrscheinlich die meisten linkslastigen bloggerles, hab ich natürlich auch mit Spannung am livestream des Parteitages der LINKEN gehangen. Und nachdem das Duo Kipping/Riexinger klar war, ist mir denn doch ein Stein vom Herzen gefallen. Naja, - ein Steinchen, aber doch mit Hoffnung gesegnet. Nach dem überraschenden Rücktritt von Schwabedissen und Zimmermann, muss man schon ein wenig arg blind sein, um nicht zu sehen, dass Lafontaine und Wagenknecht trotzdem gewonnen haben. Ob dahinter jetzt tatsächlich Strategie steckt, weiß ich nicht, - aber mit dem Über-Strategen Bartsch, hätte ich definitiv mein Tschüss und Adieu abgegeben. Den Willen zur Regierungsbeteiligung, sieht unsereiner immer noch kritisch, da die LINKE bisher eigentlich durch die ständige indirekte Übernahme ihrer Ideen und Kritiken durch die anderen Parteien, einen mehr subtil zu nennenden Einfluss hat, den man weiter hätte ausbauen können. Ich muss allerdings auch zugeben, dass die anfängliche Einstellung, aus der Opposition heraus die SPD zu sozialisieren, einfach an den Sozen gescheitert ist. Da bewegt sich gar nichts. Ganz im Gegenteil. Die Agendaritter dort, und speziell auch bei den Grünen, bilden für mich ein hyper-gefährliches Fortsetzungsspiel für ganz Europa. Welches auf keinen Fall harmloser sein wird, als das momentane christlich-liberale Bankrottspiel, das immerhin auf der gleichen Basis weiter marodiert. Genauso wie die linken Sozen sich jetzt endgültig als linke Seeheimer etablieren, haben die Grünen sich so was von eingekuschelt, in ihrem Endloskompromiss zwischen Ökonomie und Ökologie, dass die gar nicht mehr merken, dass sie nur noch der Spielball von Marktinteressen sind, dessen Klischee vom liebenswerten Natur- Klima- und Umweltschützer als Marktsegment, genauso wie zur Imaginierung eigener Corporate Identities, manipuliert und ausgeraubt wird, wie eine Keksdose im Feerienlager. Und mit den erklärten Agendagegnern Kipping und Riexinger, ist für mich im Moment die Glaubhaftigkeit vorhanden, auch über evtl. Regierungsmitbeteiligungen ohne an Macht orientierter Kompromisssklaverei, nicht mehr subtilen sondern praktischen Einfluss auszuüben. Doch dies wird die Zukunft zeigen.

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01.06.2012 von eb
Die Interpretation

Ohne Worte .................
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29.05.2012 von eb
Leseempfehlung

bild Soll keiner behaupten, dass sich das Stöbern in alten Sachen nicht lohnt. Jedenfalls bin ich dabei auf einen Vortrag von Dr. Phil. R. Reichert von der Kunstuni Linz aus dem Jahr 2006 gestoßen, den ich schwerstens zum Lesen empfehlen möchte. Ganz bestimmt nicht nur für Kunstinteressierte. Sagen wir einfach, - für alle Liebhaber der eigenen Legende und gemanagten Unabhängigkeiten. Ich fand den Artikel gerade deshalb so interessant, weil er eigentlich aus einer ganz unpolitischen Ecke heraus Dinge beleuchtet, dessen Leuchten auch weit danach, - nicht einen Jota bereit sind, ihre Dummheit und Skrupellosigkeit einzugestehen. Obwohl sie mehr als deutlich sehen, dass ihr Denken zu einem Mainstream geworden ist, dessen Reflexion gescheut wird, - wie die Pest. Ich erlaube mir hier den Schlusssatz des Vortrages aufzuführen. Sollte es deshalb rechtliche Problem geben, bin ich natürlich jederzeit bereit, ihn wieder zu entfernen.

Der im Artenschutzprogramm hegemonialer Kunstdiskurse bewahrte Mythos vom autonomen Künstlersubjekt jenseits aller Normen und Reglementierungen der Gesellschaft steht dem Alltag freiberuflich tätiger Künstler/innen, die von ihrer Kunst alleine nicht leben können und daher mit unregelmäßigen und niedrigen Einkommen konfrontiert sind, diametral gegenüber. Ihre sozial prekäre Position zwingt Künstler/innen in ein gespaltenes Bewusstsein. In der Ungewissheit über die Form ihrer Existenz gehören sie in derselben Weise der ökonomischen Sphäre und der anti-ökonomischen Subkultur an.

Aber wie bereits bemerkt, - es ist auf keinen Fall nur für Kunstinteressierte von Belang.

Die Legende vom Künstler als Entrepreneur.



28.05.2012 von eb
Glücklich durch Unternehmensberatung.

Ich weiß nicht..... Man kann mich ja für destruktiv halten. Aber trotzdem werde ich das blöde Gefühl nicht los, den Grund dafür zu ahnen, warum die Deutschen beim Weltglücksbericht der UN nur auf Platz 30 bzw. 46 liegen. Möglicherweise, - aber natürlich nur möglicherweise, - benötigen diese Deutschen, ja mittlerweile immer erst den Beleg anhand eines Glücksrankings, um sich die einfachsten Dinge der Welt möglichst noch professoral erklären zu lassen. Ist das jetzt ein Scherz? Oder bin ich einfach nur daneben? Ich meine, - ich habe hier Schwarz auf Weiß, die Studie einer UN zur Verfügung, dafür, - dass meine Oma recht hatte. Hätte man auch wirklich einfacher haben können. Gut, - ich bin jetzt kein Anhänger dieser manischen Glückssucher, und der nette Oma-Schmarrn klingt ja auch besser als die vielen Egoworte der bisherigen bundesdeutschen Glücksprofile, aber da dampft die tabellarisch messbare Esoterik schon aus der Tinte raus. Den Satz; "....zählt ein Job mehr als das Einkommen für die Zufriedenheit der Menschen", konnte man sich eigentlich sparen, - denn weder ist ein Gallup World Poll vertrauenswürdig, noch der Rest der Happiness-Begeisterten. Oh, Taz, ich hör dir tapsen. Vom BIP zum Glück, vom gleichen Verein. Da können wir uns gleich das Glück vom Papst erklären lassen. Ist auch nicht schlechter.



26.05.2012 von eb
Samstags-Stoßgebet

Klick macht dick.
bild Oh Herr. Ich fühle jüngst ob des kommenden Pfingstfestes, deinen heiligen Geist in die Herzen der Menschen dringen. Möge er dort für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen. Möge er ihnen Frieden und Herzenswärme bescheren, einen Sinn für ihre Mitmenschen vermitteln und tiefe Eintracht mit sich selber und der Natürlichkeit einer Welt bescheren, dessen ungestümes Leben, seinen alltäglichen Kampf mit kosmetischer Pflege kämpfen muss.

Naja, - gut, vergessen wir das. Wird hinten und vorne nicht hinhauen. Du weißt das, und ich weiß das. Aber wenn das nun mal daneben gegangen ist, dann hätte ich doch wenigstens eine etwas praktischere Bitte an dich. Könnte man das mit dem heiligen Geist evtl. für Rasenmäher, Kettensägen, Wasserpumpen und sonstige motorisierte Hilfsmittel der modernen Gartenbautechnik adaptieren? Ich meine, - lass ihn in die Kolben fahren, dass sie verrecken und endlich stille sind. Lass ihn die Trafos überhitzen, bis aus dem Gedröhn nur noch das hilflose Jammern sirrender Spulen wird. Lass ihn die Schläuche verstopfen, bis auch die letzte Pumpe im eigenen Druck erstickt. Und vielleicht, - aber nur vielleicht, - zieht dann eine Ruhe ein, - welche den Menschen erlaubt, sie überhaupt erst mal zu finden. Und nicht nur das. Stell dir nur mal vor; Blühende wild wuchernde Wiesen ohne Einheitsfrisur, - so richtig mit Blumen, Insekten und all dem schönen Leben, welches diese merkwürdigerweise Natur- und Frischluft liebenden Biotoptechniker, - eigentlich von Grund auf hassen. Ich bitte dich. Gib diesen grünen Seelen wieder eine Chance, Seelenfrieden außerhalb von Baumärkten und Gartenabteilungen zu finden. Und was mich betrifft. Ich würde einfach so schrecklich gerne, mal wieder das Summen von Insekten hören, von Vögeln usw. All die Summe der natürlich leisen Dinge, welche sich wie ein heiliger Geist erholsam ausbreiten könnte. Könnte .....

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