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16.08.2012 von eb
Leere Fliegenfallen und nichtige Fallfliegen 1.
Aus der Reihe; "Metaphysik für Biertrinker"

Klick macht dick.
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Am Nichts, die Menschen nur noch eines fasziniert,
es möglichst schnell, mit irgendwas zu füllen.
Da Inhalt, ebenfalls nur wenige int'ressiert,
bleibt nur noch, es mit Leere zu zu müllen.

Dabei wird schnell mal übersehn,
dass nichts für Menschen, ist gänzlich leer.
Was noch schwerer ist, zu verstehn,
wenn man dem Nichts gibt, keinen Namen mehr.

Das Nichts, sieht Mensch nur durch den Inhalt,
an dessen Existenz, er es kann bemessen.
Alleine, hat es keinerlei Gestalt,
und ohne Namen, nichts zu essen.

Was wenig hilft, denn ist auch der Inhalt leer,
bringt erst recht das Nichts, kaum sinnvoll's her.

Nun gut, - das Elfsilber ist hier wohl genauso im Nichts hängen geblieben, wie auch die Musik dabei. Und der fünfhebige Jambus, hat Schluckauf. Lediglich stellenweise noch, - spielt der Alexandriner, - wenigstens ein bisschen doch, - den Schlawiner. Aber die schöne füllige Form des englischen Sonetts, mit klar abgrenzbarer These, Antithese und Synthese, hat schon weniger nichtige Nichtsnutze wie unsereins, zum auch stillosen Füllen leerer Flächen verführt. Was hier allerdings alles als sogenannte "natürliche" Hebung gelten soll, würde die Natürlichkeit, auf ein recht armseliges Maß an natürlicher Vielfalt begrenzen. Sollte man, - mal drüber nachdenken. Zudem, fand ich die Unterscheidung in männliche und weibliche Silben, - schon immer irgendwie merkwürdig. Die elfte Silbe, fraß die Milbe, - und ward doch nicht satt. Das respektlose Umrühren geliebter Nomenklaturen, war schon immer, eines der ganz besonders heidnischen Genüsse. Möge die Christenheit, einem Barbaren wie mir verzeihen. Was trotzdem nicht gegen die Irritation helfen kann, dass man für so ziemlich alles, eine durch und durch strukturierte Wissenschaft hat, welche auch der letzten Kreativität noch den Atem raubt, - doch dem simplen kreativen Beraubens der Menschen, im quantitativ großem Stil, - nicht mal mit ein paar Grundregeln beikommen kann.

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14.08.2012 von eb
Umpf.

Kein Mitleid mit den Schönen,
die ständig mit dem Spiegel klönen.
Mit Frauen, die mit lautem Dröhnen,
sich im Bad die Haare föhnen.
Und mit gar fürchterlich Gezeter,
reißen wie verrückt am Kabelmeter.

Ziehn dafür selbst ihr Ende in Betracht,
wenn dabei Wand und Schalter kracht.
Die Wut kocht hoch im Seelenschacht,
um zu gewinnen diese Kabelschlacht.
Ein Riß, ein Funken, - gar ein Schrei,
dann ist's mit Föhnerei vorbei.

Und Frieden herrscht im Badezimmer,
wo trüb scheint nunmehr Kerzenschimmer.
Beleuchtend feuchtes Haar, - wie Glimmer,
doch die Sicherung ist hin, - für immer.
Da hilft kein Grummeln und kein Grolln,
wenn auch noch lachend, - deine Augen rolln.



12.08.2012 von eb
Immer schön positiv denken.
(C.) DIN-A4 Edo/Polychr.       Klick macht dick.
bild



Lass dir das Leben nicht vermiesen,
lass es laufen, - lass dich gehn.
Es ist zu kurz, um zu verdrießen,
drum sei nicht dumm und bleib nicht stehn.

Vergiss die kritisch negativen Raben,
während kluge Füchse, - für dich beten.
Die Welt ist voller guter Gaben,
deren Garten du kannst jäten.

Schau nicht hin, was man verspricht,
während es dir gibt, - was dir gehört.
Denk nur ans leckere Gericht,
und schau nicht so verstört.

Du musst nur an dich selber glauben,
weil alles nur, - für dich gemacht.
Niemand will dir deine Seele rauben,
und keiner da, der dich verlacht.



Drum greif so richtig in die Vollen,
nutz jede Chance, - die sich zeigt.
Für alle, die das Ganze von dir wollen,
und jene, welche wissen, - wie man Lieder geigt.

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11.08.2012 von eb
Im Westen, - nix neues.

Au weiha. Wenn's bei den Republikanern über'm Teich wohl ein Problem gibt, dann war es der Verlust kerniger Idole wie z.B. John Wayne aus Iowa. Die harten, klaren Charaktere, Waffennarren und Sheriffsternträger, die wie der Elefant im Porzellanladen, als Freiheitskämpfer in Eigenallianz mit sich selber, - mal eben aufräumten, so ziemlich alles in Schutt und Asche legten, - und das für Recht und Ordnung hielten. Was früher das Niemandsland unamerikanischer Kulturen im Westen war, ist heute wohl die harte rauhe Wirklichkeit der endlosen Weiten; "der Märkte". Da braucht es schon marktradikaler Helden, die mit; "programmatischer Schärfe", (Boooahh), mal so richtig Federn bei den alt gewordenen Cowboys und Cowgirls-, und sie auch noch den Zahnersatz wieder neu erkämpfen lassen. Wahr wohl auch endlich nötig, dass auch Wisconsin mal echte amerikanische Tugenden, Postkarten-gerecht in die Politik entschleudert. Mit Orson Wells, Spencer Tracy und Gene Wilder, konnte man so weit nordöstlich weg vom; "Go West", da bisher eher weniger trumpfen. Während ausgerechnet direkt links unten neben dran, die Legende aller harten Kerle punkten konnte, und selbst noch unten drunter, in Illinois Charlton Heston den Planet der Affen spielen durfte. Also wenn diese Condoleezza Rice, (wieso eigentlich mit zwei "z" und zwei "e" ?), tatsächlich meint, dass Amerika die Welt führen sollte, dann möchte sie doch bitte, ( ganz unabhängig davon, wie schlecht mir dabei wird ), - ernsthaft erst mal einen Blick darauf werfen, - mit welchen albernen Klischees, - man denn diese Welt noch beglücken möchte. Wenn das so weiter geht, brauch ich dringend noch nen Cowboyhut. Und fange an, - friesische Milchkühe zu treiben. ..... Ach so, - ja. Fast hätte ich's vergessen. Da zwecks Fleischverwertung, die Viecher sowieso keine Altersversorgung benötigen, spar ich mir zwecks Rendite die Ställe. Tierarzt wird auch gestrichen und Futter sowieso rationiert. Überhaupt, sollen die doch selber sehen, wie sie sich ernähren. Landen eh beim Metzger. Ich nenne das; programmatische Schärfe.



10.08.2012 von eb
Moral und Möglichkeit.

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bild Er war ein Gewinner. Und es gab nur noch wenig, was ihn aufhalten konnte. Er hatte sich ganz schön angetrieben in seinem Leben. Unermüdlich sich positioniert, strategisch klug seine Chancen abgewogen, seine Widersacher aus dem Weg geräumt, - und kontinuierlich daran gearbeitet, sein Profil den Gegebenheiten und Nützlichkeiten entsprechend anzupassen. Jetzt galt es die letzte Hürde zu nehmen. Fast war er am Ziel. Seine Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, erforderte viel Fingerspitzengefühl. Aber seine Chancen standen, dank ausgezeichneter Beziehungen, und einem unermüdlich erweitertem Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung, - hervorragend. Und auch der König selber, hatte sich bereits positiv zu seinen Vorschlägen, welche allesamt in seinem Sinne waren, - geäußert. Er hatte sorgsam darauf geachtet, seine Einreichungen als letzter zu tätigen. Nachdem er die Arbeiten der Anderen, und die Reaktionen des Königs darauf, analysiert hatte. Es konnte gar nicht schief gehen. Und als Berater des Königs, brauchte er dann lediglich nur noch darauf zu achten, dessen Wohlwollen zu erhalten. Dann konnte man weitersehen. Vielleicht ergaben sich noch mehr Möglichkeiten? ... Wer weiß?

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09.08.2012 von eb
Die kleinen Dinger am Rande.
(C.) Ralf P.       Klick macht dick.
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Dart macht Spaß, - und Dart macht Freude. Vergesst die Angeber, die beim Cricket noch zum Schluss aufs Bull zielen. Der echte Könner, trifft auch noch das Befestigungsloch im Pfeilschaft. Was exakt so groß ist, wie die Spitze. Womit bewiesen ist, dass in zweieinhalb Meter Entfernung, auch noch das rechte Auge einer Stubenfliege zu treffen ist. Und Kumpel Ralf, - macht keine halben Sachen.

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07.08.2012 von eb
Die religiöse Rationalität des objektiven Ökonomen, aus dem Bauch heraus.

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bild Alles nicht homogen genug.

Religionen benötigen, ebenso wie Systeme, die Vereinheitlichung, - sprich Homogenisierung ihrer intern kalkulierbaren und beschreibbaren Elemente. Zuviel Vielfalt dieser Elemente, bringt die Regelmechanik durcheinander, mit welchem sich die Geschichte steuern lässt. Am besten ist deshalb, was die Regelbauer und Systemdenker aller Sparten, eher nicht so gerne zugeben, - nämlich gar keine Vielfalt, - sondern alles gleich kalkulierbar. Und was nicht passt, wird passend gemacht. Oder entsorgt. Was sich halt ökonomischer gestalten bzw. erklären lässt. Wofür bei Religionen i.d.R. allerdings ein höheres Wesen herhalten muss, macht im bildlichen Sinne bei Systemen der Boden aus, - auf welchem sie gebaut werden. Also die Basis, bzw. der Sinn, - auf welches man die Maschine stellt. Irgendwas, - worauf das Ding drauf stehen- und fröhlich vor sich hin tuckern kann. Ansonsten, - also ohne Basis, - sprich Boden, schwebt auch ein System, in der Luft seiner eigenen Idee oder Konstruktion, - und bewegt sich da, - je nach Windrichtung, ziemlich hilflos hin und her. (Kommt aufs Gewicht an, - die Assoziation davon schwebt, die Praxis versinkt i.d.R. im Schlamm) Und alle Elemente darin natürlich mit. Was nichts anderes übrig lässt, als das System selber zum Kosmos zu erklären. Jedenfalls für die, welche sich als integraler Bestandteil des Gebildes fühlen. Was ganz besonders spannend wird, wenn das Konstrukt von religiösen, und gleichzeitig profit- oder/und erfolgsgeilen christlichen Händlerseelen, - zusammen mit technokratischen Kaltherzen gebastelt wurde. Da passiert es schon mal, dass sich die Dinge mischen, und zwischen dem System einer Religion, und einem religiösen System, - nicht mehr so ganz zu trennen ist. Ein wenig ist das wie der tief gläubige Killer einer Mafia, der Sonntags zwar fleißig zur Andacht geht, - aber die Buße lieber meidet. Und der Rest der Systemtheoretiker, vorwiegend aus der Naturwissenschaft, hält geflissentlich die Klappe. Sonst käme glatt noch heraus, was man von heutiger sozialwissenschaftlicher Systemtheorie zu halten hätte.

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05.08.2012 von eb
Das Zaubern des Nichts.
Aus der Reihe; "Stilvoller Nonsens, für den geschmacklosen Ästheten".

(C.) DIN-A4 Buntstifte    Klick macht dick.
bild



Alle schauten ganz gespannt,
als Hubert, - zauberte am Strand.
Vor Staunen ganz gebannt,
als zuerst, - versickerte das Meer im Sand.
Applaus, das Werk des Künstlers fand,
als ebenfalls, - der Sand, - verschwand.
Schließlich außer Rand und Band,
als man auch die Sonne, - nicht mehr fand.
Doch etwas ängstlich hinter vorgehalt'ner Hand,
als aus dem Raum, - ein Nichts entstand.

Was für ne Schand.

Und die Moral von der Geschichte;
- traue einem Zauberer nichte.
Erspar dir gleichfalls lieber Staunen im Gesichte,
über wahrlich, ... grottendämliche Gedichte.



03.08.2012 von eb
Genug des Lästerns. (Zumindest für heute)

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bild Reich mir das Nichts,
ich lass es blüh'n.
Des leeren Gesichts,
kein Muskel wird's bemüh'n.

Gib mir das Alles,
ich werd es genießen.
Im Fall des günstigsten Falles,
können wir es gemeinsam begießen.

Gib mir das Eine,
zu meinem Wohle.
Und ist es das deine,
dann bringt es mir Kohle.

Die Prosa "der Märkte", kommt sicher nicht an gutturale kulturelle Erzeugnisse altehrwürdiger Religionen heran, aber immerhin kann man ihr eine gewisse spielerische Oberflächlichkeit und Niveaulosigkeit unterstellen. Zudem, - ist heute Freitag. Und man hat sich entschlossen, zwecks ungebändigter Terminlosigkeit und Fehlens jeglicher sonstiger gesellschaftlicher Verpflichtungen, - dieses Wochenende, entsprechend friedlich und geruhsam zu durchleben. Sollten "die Märkte", mal von einem Blasphemie-Verbot gesetzlich untermauert werden, was im durchschnittlichen Opportunismus des alltäglichen Lebens ja durchaus schon mal erlebt wird, - dann wird auch den Satirikern, nichts anderes übrig bleiben, als Altes mit Neuem zu vergleichen. Ansonsten, - bleiben mir heute nur noch ein paar Hinweise auf zwei wirklich bemerkenswerte Ereignisse. Eines davon, ist die Erkenntnis, dass die Ernsthaftigkeit modernem Medien-Entertainments, mittlerweile anscheinend im Feuilleton seinen Platz erhält. Zumindest, findet man ausgerechnet parallel zum üblichen "Mutti Merkel rettet den Euro"- Gedröhn in der Wirtschaftsabteilung der FAZ, - im Feuilleton ein bemerkenswertes Psychogramm des Nichtsnutzes des Egos für Andere. Nur schade, dass ausgerechnet die Literaturwissenschaftler, ihren technokratischen Jargon nicht etwas atopischer gestalten können. Trotzdem, - lesenswert.

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02.08.2012 von eb
Das muss man sachlich sehen.
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Naja, - gut. Manchmal übersieht man ein paar Sachen. Oder muss sogar extra lange warten, bis sie so richtig reif sind. Hätte auch ein gutes Frühstück werden können. - Verpasst. Der Versuch eines Rettungsschirmes aus frischer gelber Acrylfarbe, hat leider auch nicht lange gehalten. Wäre eine Chance gewesen, es ein wenig fröhlicher wirken zu lassen. Man muss die Chancen nutzen, wie sie kommen, - heißt es ja so treffend. Eines der besonders schönen Resultate, des pragmatisch praktischen Vorbetens von; "Pragmatismus", - beim Spiel mit Volkes opiatem Bedürfnis, fürs bodenständige Gefühl. Bei welchem der Boden, - natürlich lieber nicht gezeigt wird.

Na denn, - dann beißt mal kräftig rein. Zeigt einem Miesepeter wie mir, - was positives Denken ist.

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01.08.2012 von eb
Der Satz des Tages.

Die Spekulanten haben wieder Vertrauen in den Euro gefasst.

... meinte heute morgen eine dieser Expertinnen, welche im Radio das tägliche Börsengeschehen kommentieren.

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30.07.2012 von eb
Das Glossar des modernen Künstlers, - im Big Business.
Oder auch ....
.... vom tiefen satirischen Ernst, der künstlichen Erhabenheit der Kunst.

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bild Sei ein Mythos, doch sei du selber.
Das ist ein wenig wie, - Bild-Zeitung lesen, und das Ding tatsächlich zur Zeitung zu erklären. Sondiere den Willen deiner Zielgruppe, was man dort für authentisch hält, - und dann liefere nur die rudimentären Symbole davon. Den Rest, kann jeder selber interpretieren. Und schon, hast du den mythischsten Nebel, den jeder für authentisch hält. Siehe auch, - Selbstreflexion.

Selbstreflexion
Opportunismus zur Kunst zu erklären, - war schon immer ein wenig schwieriger. Und zugeben, darf man das ja nicht, - auch wenn es Status-Quo ist. Aber solcherlei Weisheiten, sind ganz schlecht fürs Geschäft. Also nebelt man ein wenig mit Sätzen alter Schreiberlinge herum, wie z.B.; "Ich ist ein anderer", - "der sich zudem selber von außen betrachtet", - lässt aber alles wie es ist. Und schon, hat man Selbstreflexion begangen. So was lieben die Leute. Psychozeugs und systemische Selbstanalyse, liegen sowieso gerade voll im Trend. Eine gesunde Analyse, wie man das eigene Ich, sozial und selbstbewusst, zu einer starken, erfolgreichen und monetär bewertbaren Persönlichkeit gestaltet, hilft auch dem Künstler, - die eigenen Schwächen auf ihre künstlerische Umsetzung zu analysieren. Siehe auch Selbstvermarktung.

Selbstvermarktung
Die Kunst, simple Werbe- und PR-Strategien zum Verkauf seiner Selbst, - zur Kunst zu erklären. Siehe auch, - Nebel.

Nebel
Von außen betrachtet, - grau und undurchsichtig. Von innen, - wie geschaffen, - um alles daraus zu machen, was von außen, - niemals jemand tatsächlich beschreiben könnte. Generell, eine Metapher für den Ist-Zustand. Siehe auch, - Nichts.

Nichts
Siehe auch, - Nebel.

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28.07.2012 von eb
Schattenwirtschaft

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bild Im Angesicht des Zustandes, dass D-Land bereits schon Geld umsonst geliehen bekommt, meinte unser Finanzminister jüngst, das; "die Märkte", - nicht in Ordnung sind. Und hält den negativen Ausblick der Ratingagentur Moody's für falsch, weil; "die Märkte", Ratingagenturen nicht mehr ganz so ernst nehmen, - wie vorher. Derselbige Vertreter klugem und weisem deutschem Ökonomentums, erklärt ausgerechnet "dem" Leiter eines der größten Wirtschafts-forschungs-institute und Denk- und Schleuderfabrik des monatlichen Geschäfts-klima-indexes, welches seit Jahren die mediale Wirtschaftswelt; "der Märkte", be- und erschüttert sowie beeinflusst, - die Milchmädchen-rechnung. Irgendein EZB-Chef, lässt einen positiv stimmenden Satz fallen, - und; "die Märkte", lassen die Aktienkurse wieder steigen. Dann werden sie wieder fallen, - oder auch nicht, dann wieder ein wenig steigen, - oder auch nicht, dann wieder, und wieder, und wieder ..... Oder ganz zusammenbrechen, - oder auch nicht. .... Und mir wirft man mangelnde Ernsthaftigkeit vor? Ob das eigene schluchzende Lachen, eher eine ganz normale Reaktion auf so was wie täglichen Irrwitz ist, - behalte ich mir mal vor. Wovon wollen wir eigentlich zukünftig leben? Worauf aufbauen? Auf ein Fluidum? Eines sogar, dessen eigene Experten das Ding zur kalkulativ rationalen Sache per-se erklären? Während sie gleichzeitig mit jedem Wort das Gegenteil davon beweisen? "Die Märkte?" Was ist, wenn; "der Euro", aufgrund der Reaktion "der Märkte", tatsächlich gerettet wird? Wird das dann besser? Oder machen wir uns dann endgültig, - von Hampelmännern, Propheten, eitlen Gecken, PR-Mechanismen, Profitstrategien und fluidalen Bewertungskriterien mit Eigeninteressen abhängig? Es ist schön, wenn man sich Gedanken darüber macht, - ob; "die Märkte" wieder Vertrauen haben. In was auch immer. Wobei wohl jedem klar ist, dass es hierbei um nichts anderes geht, als Vertrauen ins grenzenlose Profitmachen. Und wenn das problemlos möglich ist, - dann sind; "die Märkte", - in Ordnung?

Und was ist mit uns? Habe ich Vertrauen, - in; "die Märkte"? Von ihren Propheten, Priestern und Tempelrittern mal ganz abgesehen. Wobei nicht mal mehr erkennbar ist, welcher Messias von welchem Tempel redet. Dass man mich nicht falsch versteht. Unsereiner hat nichts gegen Markt. Auch nichts gegen Handel. Nur etwas gegen Leute, die den Acker für alle, blind zum Jenseits seiner eigenen Spekulation verkommen lassen. Und dann auch noch huldigend davor knien, - und das sogar zur bodenständigen Normalität erklären. Ist heute nun mal so? "Die Märkte?". Der Himmel über mir, ist manchmal blau und unergründlich. Hallo? Ist Aber- und Irrwitz normal, - nur weil er gerade existiert, - und genug Pragmatiker vorhanden sind, - die nichts anderes können, - als Pragmatismus? Der zudem noch, ziemlich heftig ideologisch, wenn nicht sogar religiös vermauert ist? Sind ja nur ein paar Fragen. Von einem Ungläubigen sogar. Und der Heide, will sich wahrhaft nicht über Menschen lustig machen. Eher vielleicht über ihre Götter? Man darf mir auch ruhig Polemik vorwerfen. Warum nicht? Was sind; "die Märkte", - anderes als Polemik? Unsereiner kann ebenfalls mehr als problemlos damit leben, dass er nicht unbedingt zu den Helden solcherlei Expertentums zählt. (Dass ich so nicht ende, dafür würde ich glatt noch selber das Beten anfangen). Wie würde solcherlei Kompetenz dann am Ende aussehen? Das ich mich hinstelle und von; "den Märkten", - schwadroniere? Für die besonders religiös gestimmten, habe ich jedenfalls nochmals einen älteren Text raus gesucht. Aus irgendeinem Grund, kann man den anscheinend immer wieder verwenden.

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27.07.2012 von eb
Künstlich kunstwissentschaftliche Analyse des Sandwich.

Nun erfreut man unsereinen ja mitunter schon mal, mit dem wohlwollenden Hinweis, dass er den nötigen Ernst missen lässt. Ganz besonders freundlich gesinnte Zungen, unterstellen stellenweise sogar einen unsinnigen Sinn für Unsinn. Ja, - sogar abstrusem Nonsens. Um diesen voreiligen Komplimenten leichtfertiger Seelen gerecht zu werden, muss ich mich natürlich entsprechend anstrengen, - und auch wieder zeitgemäßer orientieren. So hatte ich ja bereits schon im Voraus angekündigt, mich mit weltbewegend philosophischen Betrachtungen, in und ums Marmeladenbrot beschäftigen zu wollen. Aber da mir der Markenkern des unsinnigen Denkers und irrationalen Ökonomen, aus zeitgemäß rentablen Gründen schon am Herzen liegt, habe ich mich entschlossen, dem noch einen drauf zu setzen. Und meinen Lesern zuliebe, - mich an Schwierigeres zu wagen. Endgültig überzeugt von diesem Wagnis, hat mich dann EZB-Präsident Mario Draghi, welcher meinte, dass er den Euro retten wolle,- und dies "um jeden Preis". Da der gleiche Mann einstmals meinte, dass der Sozialstaat ausgedient hat, und auch; "diese Märkte", gleich nach seinem Ausspruch, in puren Freudentaumel mit steigenden Aktienkursen verfallen sind, - musste ich unwillkürlich an das Gerücht denken, dass es vielleicht James Bond- Darsteller Daniel Craig hätte sein können, welcher aus dem Hubschrauber heraus, das olympische Feuer entzündet. Wird wahrscheinlich jetzt kaum nachvollziehbar sein, - aber jedenfalls ist mir unbedingt daran gelegen, der tiefen Ernsthaftigkeit verantwortungsbewusster Männer und Frauen, in und ums kontinentale Geschehen herum, meinen Tribut zu zollen. Und dies, - um jeden Preis.

So ein Marmeladenbrot, ist ja eigentlich eine recht eindeutige Sache. Konstruktion, Zweck bzw. Herstellungsgrund, wie auch Material sowie künstlerische Gestaltung, - sind für jedes Auge frei und offen ersichtlich. Kurzum, - ein Marmeladenbrot, enthält keine Geheimnisse. Selbst eine eventuelle Unterscheidung zwischen Marmeladen- und Konfitürebrot, ist eindeutig am Anteil der Früchte ersichtlich. Aufgrund der Konstruktion, ist zudem kein Inhalt, sondern lediglich eine Bedeckung in mehreren Schichten vorhanden. Die letzte Schicht, kann zwar mal Schimmel sein, aber auch dies, - sieht man direkt. Also fürwahr, - im relativ frischen Zustand, - ist da nichts, was einer sinnlichen Vernichtung, bei moderatem Preis, - im Weg stehen könnte. Kurzum, - einfach nicht unsinnig genug.

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26.07.2012 von eb
Hörprobe

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bild Es ist schon erstaunlich, was plötzlich wieder an Diskussionen, Argumentationen und Gesprächskulturen möglich geworden ist. Wie in alten Tagen den deutschen Landfunk, - welcher sich dann stellenweise auch nicht mehr zwischen Ideologie und medialer Verantwortung entscheiden konnte, - genieße ich seit einiger Zeit das SWR2 Forum. Ich möchte dies jetzt nicht als Werbung dafür verstanden wissen, - und frei von Weichwascherei, - ist es auch nicht, - aber im üblichen Sumpf medialer Marktschreierei, empfinde ich es mittlerweile doch, als ein Kerzenlicht im Sumpf. Aber dies soll natürlich jeder für sich entscheiden. Man beachte auch beim Anhören der Diskussion, wie oft das Wort "Glauben" fällt. Ich möchte deshalb darauf hinweisen, weil hier eine Wirtschaftsjournalistin, sich doch mittlerweile eigentümlich ehrlich mit-beteiligt, wie sie ansonsten zu Hauf, ihren Glauben einfach so durch die medialen Welten trümmern. Im Großen und Ganzen, würde ich das Ganze folgendermaßen zusammen fassen. Dies alles sind bestimmt die Leute, welche ansonsten dazu neigen, ihre Kinder mit Sätzen zu erfreuen, - wie z.B. "Siehst du, - wärst du nicht so stur gewesen, - und hätten wir uns früher so unterhalten, - wäre das alles nicht passiert." Aber es ist schön, das wir wieder miteinander sprechen können.



23.07.2012 von eb
Mal kurz anhalten,
... aber immer schön aufpassen.

(C.) 24x30cm-Marouflage Acryl       Klick macht dick.
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Da muss jetzt angesichts einfacher Bildchen keiner denken, dass es prophylaktische Gründe fürs handelsübliche Hantieren mit dem Rasenmäher gäbe. Die süße kleine Katze, füttert sich ja auch mit süßen kleinen Vögelchen. Deshalb verpasst, - Mensch, - ihr auch keine neue Frisur. Und fressen und gefressen werden, ist evtl. auch im Märchenwald nicht das Gleiche, - wie mähen und gemäht zu werden. Letzteres, ist eher ein Merkmal unserer modernen Marktwirtschaft. Ob es ein generelles Merkmal der Menschen an und für sich ist, haben wir vor lauter ideologischem Gehampel, ja noch nicht mal ausprobieren können. Zudem, - ist ja noch gar nichts geschehen. Außer vielleicht ein paar allzu vorschnellen Interpretationen. Nicht jeder mit großen Augen, - ist auch hungrig. Und nicht jeder mit einem breiten Maul gefräßig. Vielleicht bahnt sich hier ja sogar auch nur eine gute Freundschaft an? Oder gar eine zarte Liebe? Vielleicht kennen sich die beiden ja auch schon ewig? ... Wer weiß das schon? ... Des Farbenklecksers ultimativer Trumpf über seine Bewerter, - wäre eigentlich sein Schweigen. Sonst müsste er glatt noch die Wahrheit sagen. Nämlich die, dass man eventuell auch einfach nur fröhlich die Phantasie hat laufen lassen. Und einfach nicht mehr Inhalt drin ist, - als auch drauf steht.

Das Schöne bei so Sachen ist, dass nie jemand genau wissen kann, ob ein Text nun vor-, während, oder nach einem Bild entstanden ist. Was die künstlichen Experten rational kunstbeflissener Kunstlosigkeiten, natürlich gerne mal ins künstliche Jenseits treibt. Aber besonders des Comic-, Märchen-, und Kinderbuches Liebhaber, - immer wieder aufs Neue den Satz übrig lässt;

Aber vielleicht, - ist auch alles ganz anders.

Oder auch ...

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22.07.2012 von eb
Leseempfehlung

Da wäre jedes weitere Wort von mir einfach nur geschmacklos. Wie soll man das ausdrücken, wenn einem einer so richtig aus dem Herzen schreibt? Mein eigenes Zeugs, - fällt heute aus. Und ohne jeden weiteren Kommentar, - direkt zu Klaus Baum.

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21.07.2012 von eb
Besorgtes Privatisierungskino.

Oh, - hätte man fast übersehen. Da muss man der kommunalen Zeitung doch glatt mal ein Lob aussprechen. Zwar auch zu spät, - aber immerhin. Im kommunalen Privatisierungskino beim Verscheuern von Krankenhäusern, zeigt man sich neuerdings besorgt, - über Entwicklungen, die sich eigentlich schon vor dem Verkauf, jeder einigermaßen realitätsbewusste Teenager, an fünf Fingern hätte abzählen können. Und von einigen Kritikern, auch durchaus so benannt wurden. Die typischen Erscheinungen von Rationalisierungs-bestrebungen eines einzig am Profit interessierten Unternehmens. Wie es überall an privatisierten Krankenhäusern, schon seit Jahren zu beobachten ist. Interessiert, hat das aber weniger, - denn; "der Markt", ist natürlich von Natur aus "sozial". Deshalb heißt das ja auch "soziale Marktwirtschaft". Selig sind die ewig Gläubigen.

Am besorgtesten, zeigt sich sinnigerweise der, der als Oberbürgermeister, dunnemals den Verkauf an Helios schwerstens empfohlen hatte. Ein Schelm, - wer dabei etwas anderes annimmt, als ausschließliche Sorge um; "unser" Krankenhaus. Wobei das; "unser", einen merkwürdig zwiespältigen Umgang mit dem, - ach so viel gerühmten Eigentum offenbart. Nachdem es einst "unser" war, sich aber jeder fleißig beeilt hatte, das Ding schnellstmöglich zu verscheuern, ist es nicht mehr; "unser", aber trotzdem plötzlich wieder; "unser". Witzige Sache das. Aber, "unser", (nicht meiner), Oberbürgermeister, hofft noch in absoluter Klarheit darauf, dass die schwierige Phase nur eine Übergangsphase ist. Vor dem Mann kann man sich vor lauter Klarheit gar nicht mehr retten. Der ist so klar, dass ziemlich klar ist, dass in ein paar Jahren, die "schwierige Übergangsphase", - gelebte Normalität ist. Vielleicht hat er's noch nicht bemerkt, - aber wenn die Werbekampagnen jetzt schon anfangen, - dann haben die einen Grund. Oder glaubt da jemand tatsächlich, dass ein ökonomischer Flatline-Betrieb wie Helios, ohne kalkulative Zielsetzung und Bedarf, - in Werbung investiert? Dieser Marktglaube, ohne nicht mal seine simpelsten Mechanismen ehrlich zu benennen, - ist von tiefer Religiösität geprägt.



20.07.2012 von eb
Die Perfektion des Nebels.

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bild Ja was denn? Kann man nicht mal was ohne Sinn machen? Der tägliche Gestaltungswille und so? So wie bei Politikern, Managern, Sanierungsexperten, Altlastentsorgern, Trendforschern und Kalkulatoren des CO2 Ausstoßes von Frühstücksmargarine? Hier ein Reförmchen, - da ein Reförmchen? Oben ein Trend, - unten ein Trend? Links ein System, - rechts ein System? Ab und zu auch mal ein Reförmchen des ganzen Universums, weil dessen Trend grad nix einbringt? Geschwind mal alles über den Haufen werfen, resetten, brandroden und umgestalten? Und wenn's schief geht, - reparieren? Oder auch nicht, - und stattdessen, neue Gestaltungen, von alten Gestalten, auf dem Alten? Hauptsache es bewegt sich ständig was. Was, ist zwar egal, aber irgendwas, - ist auch ein Denkmal. Lediglich eine Frage seiner Auswirkungen. Ein nicht unerheblicher Teil des Sinns, hier in diesem blog, ist immerhin auch der Unsinn. Unsinn zum Schutz gegen den Sinn des Unsinns von außen, - sozusagen. Oder sagen wir besser, der zaghafte Versuch, den Unsinn wieder fühlbar zu machen. Wenn das schon mit dem Hirn nicht mehr hinhaut. Und wenn Unsinn, Sinn macht, dann macht kein Sinn, - erst recht Sinn. Macht doch Sinn,- oder? Des Menschen schlimmstes Unvermögen, ist das einfache Betrachten von Botschaftslos Existentem, welchem er nicht wenigstens seine theoretischen Weisheiten aufdrücken kann. Und wenn's die eh nicht gibt, dann gibt es neue Worte dafür. Letzteres, - mit Sicherheit. Gib einer Sinnlosigkeit einen bedeutsamen Namen, dann wird der Nebel im Nebel, zum Fels in der Brandung. Und erhält plötzlich Bedeutung. Einen Markenkern.

Bedeutung, - ist zwingend wichtig. Es kann gar nicht genug Bedeutungen geben. Sonst könnte sich ja auch keiner bedeutungsvoller fühlen wie andere. Was unbedingt eine bedeutungsvolle Umgebung erfordert. Ein Stein, ist schließlich auch kein Stein mehr, sondern Naturkunst, - der versteinerte Zahnschmelz aller bereits verstorbener Lebewesen, - oder gar Teil der Orangenhaut von Mutter Gaia. Das Ding einfach in die Hand zu nehmen und sich darüber zu freuen,- geht nicht. Im systemischen; "Alles ist Eins", hat Eins auch Alles zu sein. Selbst das Nichts. Eins mal Eins ist Eins, und Eins mal Alles eben Alles, - und gleichzeitig Eins. Lediglich Alles mal Alles, ergibt ne Menge mehr. Irgendwie, muss man den Nebel ja vergrößern können. Wachstumsbeschleunigungsgesetz und so. Wäre dem nicht so, wäre wahrscheinlich der größte Teil zeitgemäßer Kunsttheoretiker genauso arbeitslos, wie die Esoteriker, Kirchenmänner oder sonstigen Experten des Deklarierens von Bedeutungsvollem oder Bewertbarem. Ja, - schlimmer noch. Beim normalen Genuss des menschlichen Daseins, käme man glatt noch auf den Trichter, dass man nicht Teil eines Finanzsystems ist, sondern das Finanzsystem, - lediglich ein ziemlich gebräuchliches, aber marodes Handwerkszeug in einer Lebenswelt. Aber das einfache Aufräumen einer Werkstatt, ist natürlich nicht so bedeutungsschwanger zu assoziieren, wie das fröhliche Leuchten einzelner LED's im System. Auch der viertelstündige Vortrag eines Politikers im öffentlichen Raum, reicht vollkommen aus, um zu zeigen, dass im absoluten Nichts, der gesamte Sinn des Universums verborgen liegen kann. Keiner erträgt nichts, - und schon mal gar nicht, - nicht im Nichts. Weshalb das Nichts unbedingt Sinn machen muss. So kann natürlich auch fast keiner mehr etwas genießen, wenn dabei nicht auch irgendwas zu bewerten wäre. Stellt euch doch mal vor, - einfach nichts zu genießen. Ist auch trübselig, - oder? Aber das Nichts mit fröhlichem Leben durch bewertbar Nichtiges zu füllen, lässt selbst Nichtsnutze zu Helden werden. Einen Teil der Triebfeder dazu, verstehe ich ja. Unsereiner kann es auch nicht ab, wenn es eine Welt darauf anlegt, in aller Öffentlichkeit mehr Blödsinn zu verzapfen, - als man selber. So was geht echt an die Eitelkeit.

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17.07.2012 von eb
Die Eleganz der Sensibilität.

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bild Wenn Ewald die Feldmaus, mal eben ums eigene Überleben kämpft, interessiert das in der Regel keine Sau. Und wenn letztere dann im Schlachthof steht, - erst recht nicht. Wie wir sehen, ist der Grenzgang zwischen Animalischem und Menschlichem, selbst sprachlich, ein schwer frequentierter Ort.

Aber alle reden natürlich von Sensibilität.

"Huch ... ich bin ja so sensibel. Du nimmst überhaupt keine Rücksicht darauf. Nicht mal beim Essen. Ketschup auf'm Steak, finde ich roh und kulinarisch niveaulos. Nichts für meine sensiblen Sinnesorgane. Ist die Sau wenigstens bei lebendigem Leib geschmort worden? Da schmeckt der feine Gaumen so wunderbar das Ambiente von Mutter Natur's rauhem Umgangston. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ich erwarte schon, dass du sensibel auf mich eingehst. Hast du übrigens mit bekommen, dass der arbeitsscheue Kerl nebenan, von den Argen heftig sanktioniert worden ist? Geschieht ihm recht. Soll er sich doch einen Job suchen. Hey, - mach doch nicht so viel Fett aufs Fleisch! Du bist aber auch ein unsensibler Stoffel. Heute Abend, will ich übrigens den Film mit Reinhold Schwartenmagen sehen. Ich finde die Action von dem so Klasse. Da geht so richtig der Punk ab."

Auch die kleinen Dinge des Lebens, bieten jetzt nicht weniger Irritationen, als die Menschen- und Weltbilder der Mächtigen. Ob so etwas wie sensible Rohheit oder rohe Sensibilität, nach- oder vor-gelebt wird, interessiert aus gutem logischem Grunde heraus, immer nur den, - der das Ganze über-lebt. Und selbst der, ... interessiert es ihn tatsächlich?

Aber da hat wieder jemand den Weihnachtsbaum angezündet, - und vergessen das Licht auszumachen.

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