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07.02.2014 von eb
Ein Hoch auf das Phlegma.
Oder vielleicht auch ... die Elite des Phlegmas.

(C.) 24x30cm Maroufl. Acryl Klick macht dick.
bild Immer wieder erstaunlich, welche aufreizenden Bildchen die Leserschar wirklich exorbitant sprunghaft in die Höhe steigen lassen. Und was sie dann wieder nach unten bringt. So ein blöggle, kann mitunter ein unglaublicher Spiegel sein. An dieser Stelle, übrigens ein wirklich herzliches Dankeschön an die Stammleserschaft. Möglicherweise lag's ja auch an unzüchtigen Worten mit nem X drinne. Wer weiß dies schon? Gegen das beliebte; "Sex sell's", spricht aber nun doch ausreichende Bekleidung. Und eben, dass hier einfach niemand was dafür kriegt. Sei's drum. Wird wohl ne Menge der zukünftigen Elite ihren kennerischen Kunstblick geraubt haben. Also machen wir heute mal was generell menschlich Leeres. So Eliten haben ja eh nur Macht, Erfolg und Geld im Kopf. Tut also auch nichts zur Sache. Die nennen dies übrigens Ökonomie. Allerdings mehr so unter dem Sinn des; höchstmöglichen Profits bei kleinstmöglichem Aufwand. Also die Elitären. Zumindest schwafelt heute jeder, der über Medien oder sonstige Klatschkolumnen mit dem Prestigewort Elite bedacht wird, hauptsächlich von Ökonomie. Und garniert das dann eben mit Worten wie Leistung, Effizienz, Profit, Erfolg und, last not least, natürlich der Eigenwerbung. Wenn man dies drauf hat, gehört man zur Elite. Bei Künstlern, fängt das Elitentum in der Regel erst beim Betreten der eigenen Werke in Auktionshäusern in Erscheinung. Und ist maßgeblich von der Anzahl der Stellen des Verkaufspreises abhängig. Eine Elite soll ja eine Gruppe überdurchschnittlich qualifizierter Personen sein. So heißt es jedenfalls. Überdurchschnittlich teuer auf jeden Fall. Da spricht nichts dagegen. Früher war das Wort Elite eigentlich mal ein Schimpfwort. Und meinte Leute, die glaubten sie wären was Besseres. Aber nachdem der Oberelitäre Schröder, zusammen mit seinem elitären Umwelt-Menschenfischer, die ultimative Leistungsgesellschaft und Mediendemokratie ausgerufen hatte, wurde das Ding plötzlich positiv konnotiert. So als Anreiz. Kennen wir ja alle. Wir sind eine Anreiz-Gesellschaft. Warum glaubt ihr wohl, dass ich ab und zu auch mal was Schlüpfriges rein hänge? Weiß der Teufel, zu was für krumme Gedanken das reizen könnte. Mit Elitarismus hat dies, aber denke ich, weniger zu tun. Das mit dem Anreiz ist so oder so ein Joke. Es sei denn, man will sich beim Wort Sanktionen, nicht mehr zwischen Anreiz und Erpressung entscheiden können. So ein gewisser Hang, Begrifflichkeiten variabel nach Bedarf interpretieren zu wollen, scheint mir zum Zeitgeist geworden zu sein.

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06.02.2014 von eb
Leseempfehlung

Sinnigerweise hat ja auch die Taz, ziemlich lange des bertelsmanischen Demografie-Fiebers mit Regierungsberatungs-Qualität gefrönt. Orakel sind so eine Sache. Einmal klappen sie nur, wenn man den Jetzt-Zustand als mögliche Weiterentwicklung fest setzt und andere zukünftige Einflüsse logischerweise gar nicht berücksichtigen kann. Zum anderen, scheint aber mittlerweile auch die Taz, auf den Trichter gekommen zu sein, dass der Teufel nicht immer unbedingt ein Eichhörnchen sein muss, sondern durchaus auch in der geliebten Planung, Kalkulation, Strategie und weisen Voraussicht mit Orakelfunktion stecken kann, - und einen Zweck dabei verfolgt hat.



05.02.2014 von eb
Das surreale Warten des Falters.
Vom reflektierten Klischee der Angst vor dem Neuen, - im Großen, - wie im Kleinen.
Aus der Reihe: "Dark worlds"

(C.) 24x30cm Marouflage Acryl Klick macht dick.
bild



Er ist allein, ausgesperrt im dunklen Versteck,
und fühlt das Ziel, weit draußen von ihm weg.
Und immer wenn er fliegt bis zum Rand,
weicht es aus, und baut von außen an der Wand.

So ziehn nur Schwaden ätzender Zweifel durch den Raum,
verschleiern die Aussicht, fressen Löcher in den Flügelsaum.
Er beginnt zu ahnen, dass es endlos Gründe geben wird,
in hier zu halten, bis nichts die Ordnung mehr verwirrt.

Das gestaltete Leben was nur nach Muster lebt,
ihn nur zur leblosen Erinnerungsmaske erhebt.
Ein Muster dafür, wie es vielleicht anders werden kann,
und ängstlich hoffend auf das passende Wann.

Was genau deshalb nicht kommen kann,
wenn Gestaltung gestaltet sich selber das Wann.
Ein Schiff das fährt im Schlamm,
sich nur mit freiem Wasser daraus befreien kann.

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02.02.2014 von eb
Sonderfahrt

DIN-A4 Tusche, Polychr. Klick macht dick.
bild Nun ja, - gut. Ich konnte nicht anders. Erfreulicherweise ist dem einen oder anderen doch schon aufgefallen, dass unsereiner nicht unbedingt nach an Markenkernen- oder Images orientierbaren Stil-Kontinuitäten sucht. Außerdem mag ich Apfelkerne lieber als Markenkerne. Und wenn sich dies Universum mal wieder quietschend gelb färbt und die Form einer Banane annimmt, finde ich dies als Sinnbild besser, wie den immer gleichen Hintergrund der kleinen Firmenaufkleber auf Bananen. Was der Großteil der über-ökonomisierten Geister des modernen Zeitgeistes, ihrer Ansicht nach, sinnvollerweise als sinnlos ansehen. Kann ich ja auch verstehen. Was aber auch nichts daran ändert, dass die Spannbreite zwischen tiefem Ernst und Mister Gaga immer noch größer ist, wie eine Lady Gaga übers gute Einkommen hinaus, tatsächlich behaupten könnte, dass ihr Kernobst echt wäre.

Aber wo wir sowieso schon ins anrüchige und halb-sexistische Metier frauenrechtelnder Dicke-Möpse-Walküren ganz anderer Märchenländer abgedriftet sind, und ich meine "Pin-Up"-Ecke schwer vernachlässigt habe, - ist mir daran gelegen, auch in diesem, andernorts eher Klischee latenter LKW-Kolben-Erotik für Ballerspiel-Eromanen und/oder jugendlicher Sucher nach visuellen Entlastungsvorlagen, mal wieder ein wenig Harmloses, bzw. zumindest Waffenloses hinzuzufügen. Wer jetzt allerdings Schwierigkeiten mit der Dialektik haben sollte, muss deshalb nicht zwingend versuchen sich bei Adorno schlau zu machen. Der mochte nicht mal Comics. Ganz andere Baustelle also. Und Angst haben, dass unsereiner gar vernünftig wird und das Märchenambiente wechselt, braucht auch niemand. Auch nicht, dass ich die Dame jetzt mit Herbert dem Wüstenmolch in Verbindung bringe. Herberts Leben, gehört dem Frohmut und der wahren Liebe, - nicht der Reizkurvenästhetik rudimentärer Frauenbilder. Was wollte ich noch sagen? Ach, - eigentlich nichts. Höchstens noch, - bitte keine Angebote mehr, diesen zarten blog hier mit Fremdwerbung veschönern zu wollen. Und wenn's gar nicht anders geht, vielleicht ein wenig geschmackvoller. Und Blödsinn, krieg ich nun wirklich selber hin.



31.01.2014 von eb
Geburtstagsgrüße aus dem Märchenland.
Konsumfreies Betthupferl zur Entschleunigung und zum Feiern.

bild Anmerkung: Da Herbert selber beschäftigt war, und deshalb auch keine Bilder vom Ereignis übermitteln konnte, hat Kuno der Volltroll die Berichterstattung übernommen. Also nicht der Kuno im Bericht, sondern Kuno der UrUrUr(200x)-Großenkel von Kuno, dem UrUrUr(200x)-Großvater, der immer noch quicklebendig dem Hagebuttenwein frönt.

Herbert, der genetisch modifizierte Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - wunderte sich heute aller-schwerstens über Kuno, - den uralten Troll. Der hatte sich nicht nur, - was Herbert noch nie gesehen hatte, - gewaschen und gekämmt. Sondern sich auch noch seine beste Lumpenhose- und das einzige lochfreie Hemd angezogen, welches er noch besaß. Irgendwie sah er jetzt aus, wie ein Waldschrat auf Urlaub an der Nordsee. Als er dann auch noch begann, seine Schuhe mit einer alten Drahtbürste zu reinigen, wurde es Herbert fast ein wenig bange zumute. Doch Kuno, der seinen sorgenvollen Blick bemerkte, - winkte nur ab. Und erklärte ihm, dass heute eine ganz besondere Seele-, liebe Freundin-, und zudem Trägerin des goldenen Drachenordens für besondere Verdienste ums Märchenland Geburtstag habe. Da sollte man schon versuchen, wenigstens anhand der Möglichkeiten, angemessen zu gratulieren. Was Herbert natürlich verstand, und gerne bei den nötigen weiteren Vorbereitungen dafür helfen ließ. Und bedeutete, dass sie sich zuallererst zu einem ganz besonders großen und alten Wurzelstrang des großen Baumes der Phantasie begaben. Der nach Kunos Gemurmel zufolge, besonders weit verzweigt quer durchs Märchenland führte. Und auch den sichersten Transport der guten Wünsche gewährleistete. Dort räumten sie erst mal ein wenig auf, entfernten altes Laub, und überredeten an einer nochmals besonders ausgesuchten Stelle am Holz des Wurzelstrangs, die Kuno sogar mit einigen Laubblättern markierte, ein paar Spinnen und Käfer dazu, sich für diesen Tag einen anderen Platz zu suchen.

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28.01.2014 von eb
Ein eher skeptischer Blick in die Zukunft.

bild Als er zum ersten Mal eine Techno-Version des Songs; "I'm an englishman in new york" von Sting hörte, wurde ihm bewusst, dass die Veränderung und Anpassung eines Gesamtinhaltes an einen Zeitgeist, gerade trotz eines Fortschritts, unbedingt auch eine Form von Destruktion sein kann. Und, dass eine ursprüngliche Intension wie auch Intention, danach erst recht nicht mehr die gleichen sein müssen. Auch wenn man immer noch so tut, - als ob sich nichts verändert hätte.

....

Möglicherweise, ist für den normalen Verwender technischer Gerätschaften, das Folgende ein wenig weit gegriffen. Wenn man allerdings, von so manchem Technik-Begeisterten die volle und ultimativ kritiklose Überzeugung dafür vermittelt bekommt, dass Science-Fiction die Welt von alleine macht, - und stellt sich vor, dass es gar nicht mehr so lange gehen muss, bis das Handy in der Hand des Erzählers implantierbar sein könnte, dann spricht auch nichts dagegen, das Ding mal genauso weit, aber eben auch etwas realer zu sehen. Möglicherweise auch für den Fall, dass Science-Fiction falsch verstanden wird, keinerlei Trennung zwischen Eutopie und Dystopie mehr vorhanden ist, oder sich SF vielleicht kritiklos ebenfalls, in eine etwas zu einseitige Richtung entwickelt haben könnte.

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25.01.2014 von eb
Die perfekte Show.

Eine der ältesten Weisheiten überhaupt, ist wohl die, dass man ein Kernproblem so lange erhalten kann, wie man die Einzelteile eines Problems zum Problem erklärt. Bei der perfekten Show, ist das nicht anders. Man erklärt die Einzelteile davon zum Problem, und die Show bleibt erhalten. Nun gehört unsereiner nicht zu den Konsumenten dieser eckigen Geschichte, an denen sich denkfaule Bürger mit Flaschbier und Cräcker, abends so ihre Meinung abholen. Will meinen, unsereiner hat den Aufreger um Markus Lanz und seine Unhöflichkeiten zu Sarah Wagenknecht gar nicht mit bekommen. Auch nicht, dass da eine Dame das so schlimm fand, dass sie eine Petition gegen diesen Moderator (wie immer man das so nennen mag) gestartet hatte. Kann mir jetzt jemand den Grund erzählen, warum die halbe Zeitungswelt jetzt auf dieser Petition rum reitet? Bei der Süddeutschen spricht man z.B. in diesem Zusammenhang gar von einem Volksaufstand gegen das ZDF und Konsumentenverhalten von ansonsten Kabel- und Privatfernsehzuschauern, die sich um ihre frei Wahl betrogen fühlen. Darf ich die zarte Frage stellen, was Markus Lanz und das ZDF, - anderes sind als Konsum der eben gebührenrechtlich bezahlten Show? Bei der FR-Online sieht das nicht groß anders aus. Da gibt man aber immerhin zu, das Moderator wie Politikerin, schlicht und einfach die Show beherrschen. Was ist also das Problem? Die Petition, - oder die Show? Möglicherweise, war hier die Initiatorin dieser Petition wohl die Einzige, die einfach mal etwas aus ehrlichem geradem Herzen, und ganz ohne Planung, Kalkulation, und ohne Gulaschsuppe, - aus echtem Unmut auch noch des Nachts gemacht hat. Also, ich find das jetzt nicht schlimm. Schlimmer, als diese ganze verkack...(Tschuldigung) verlogene Show, auf keinen Fall. Man erspare mir bitte die Hinweise, dass man dies differenzierter sehen soll.



24.01.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Hommage an die Liebe.

Klick macht dick.
bild


Wahre Liebe scheint im Zeitgeist zum Relikt verkommen,
und wird gern kühl mit Sachlichkeit bedacht.
So wird ihr Glück und Schmerz genommen,
und alles was sie menschlich macht.

Für Leistungsautomaten ergibt sie keinen Sinn,
und ist nur störend für die Funktion.
Im Mainstream ist deshalb ne Subroutine drin,
die schützt davor durch zeitgemäßen Hohn.

Die Lösung sieht man wohl im human robot schon,
der bei Bedarf so tut als ob.
Der macht auch alles andere ohne Diskussion,
und damit den perfekten Job.

Das beste Mittel gegen Kälte ist das Feuer,
drum ist dem Zeitgeist wahre Liebe nicht geheuer.



21.01.2014 von eb
Kurz und knapp.
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Die Leute lieben's kurz und knapp,
ökonomisch, einfach, effektiv.
Lange Texte machen schlapp,
und Denken aggressiv.

Die Zeit ist gar ein kostbar Gut,
und will doch gefüllt mit möglichst viel.
Da reduziert man lieber seinen Mut,
für alles, was zu lange braucht zum Ziel.

Gegessen wird nur noch im Geh'n,
statt langem Sitzen an nem Tisch.
So lässt man kauend keine Zeit vergeh'n,
und hält das Terminbuch jung und frisch.

Auch Konzerte sind nur was für Müßiggänger,
und heute komprimierbar als Datei.
Auf ne Sekunde kriegt man auch den größten Sänger,
und hört sich dann an, wie's an die Wand geworfene Ei.

Die Liebe lässt sich über Verträge kalkulieren,
doch nerven des Fortbestandes Triebe.
Die kann man aber auch noch reduzieren,
bis unter Zwei-Minuten Schnellgeschiebe.

Wie man sieht, lässt sich überall noch sparen,
ohne drauf zu verzichten.
Man braucht von allem nur das Nötigste erfahren,
und niemand wird mehr dichten.



19.01.2014 von eb
Von großen Wörtern und ihrer alltäglich assoziierten Leere.
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 9.

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Heute mal ein wenig Korinthenkackerei übers tägliche Hintergrundrauschen in Form dahin geschmissener Worthülsen. So aus der Sparte der Allgemeinplätze, für die Liebhaber von großen Worten mit dem Charme des; "Alles was da drin sein könnte, ist mit einem Wort gesagt". Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass Korinthen nach dem Auskacken i.d.R. immer anders aussehen wie vorher. Wie bereits schon in verschiedenen Varianten mehrfach beschrieben, sehe ich nicht gerade selten, dass beim Hantieren mit großen Worten wie z.B. Oberbegriffen, Sammelbezeichnungen oder fachspezifischen- wie auch Neusprech- und Modewörtern, die abstrahierend irgendeinen Inhalt beschreiben, schnell auch gerne mal der mögliche Inhalt vergessen wird und jeder brauchbare Bezug dazu verloren geht. Ein besonderer Liebling von mir, der allzu oft nach der Unlust riecht, sich überhaupt noch mit dem möglichen Inhalt befassen zu wollen, - wäre z.B. gerade das; "System". Was man sogar mitunter in genauso hin geschmissenen Sätzen hört wie; "Das System ist schuld". Und mich neben einiger Irritation, dann doch ganz schön frieren lässt. Denn zum Einen, kennt ein System keine Schuld, - und zum Anderen, könnte man in einem anderen Kontext, aber mit gleichem Sinn sagen; "Die Waffe ist schuld". Was dann reflexartig auch zum Aufstöhnen führt. Und vorwurfsvoll darauf hinweist, dass doch jeder weiß was gemeint ist. Genau darin, sehe ich ein Problem. Möglicherweise weiß auch zumindest jeder, der ansonsten nichts mit Systemen am Hut hat, dass damit ein Konglomerat aus politischem und Wirtschafts-soziologischem Brei gemeint ist, welcher als Systemsicht verhökert wird, und unter dessen Einflüssen und Auswirkungen man seine Existenz und sein Leben bestreitet. Nur ist es eher eine auffällige Minderheit aus der Anzahl der Wissenden, die auch deutlich zeigen, dass sie sich zumindest dafür interessieren, - was da eventuell auch drin sein könnte.

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15.01.2014 von eb
Neues Altes von der Leistungsgesellschaft, - und denen davor.

bild Sinnigerweise, liegt es bei jedem selber, ob er sich für irgendetwas ganz besonders berufen fühlt und sein ganzes Denken und Handeln darauf ausrichtet. Bei Karrieristen, hat dies allerdings oft etwas von einem Klettern durchs finstere Sprachrohr zwischen Maschinenraum und Schiffsbrücke an sich. Wobei die Veränderungen des Kletterers, mit jedem erreichten Deck, im gleichen Maße zunehmen, wie bei der Kommunikation übers Rohr klarer wird, wie die Welt da oben gerade tatsächlich aussieht.

Helga, die verkannte Schiffsratte, - beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten. Welcher vergeblich versucht hatte, den Zuchthamster vom Käpt'n über Bord zu stoßen und sich selber dafür auszugeben. Aber immer noch Männchen machte, - und aussah, als würde er von einem Maskenball für Kleintiere kommen.



13.01.2014 von eb
Expertenleuchten

Mittlerweile scheint ja auch der selbst- und medial gepushte oberste Interneterklärer auf den Trichter gekommen zu sein, dass auch beim wissenden Erklären des Glaubens, Glauben und Wissen, durchaus zwei verschiedene paar Schuhe sein können. Sasche Lobo hat erkannt, dass Theorie und Praxis ihre Tücken haben. Wenn man schon, wie er, Freud erwähnt, - fehlt jetzt eigentlich nur noch die Frage, ob Selbstbetrug und Werbung, dafür dann oft weit näher beieinander liegen könnten, - als man glauben mag. Vielleicht sogar ein generelles Expertenproblem des Zeitgeistes? Im Moment sieht's jedenfalls schwer danach aus, dass wer sie braucht, mit Ihnen nicht nur leben- sondern auch untergehen können muss. Aber versuchen wir's wenigstens teilweise mit Respekt zu nehmen. Vielleicht ergibt sich ja tatsächlich mal wieder die Möglichkeit, nach einem Jahrzehnt des Erklärens, - eines der Fragen folgen zu lassen. Die Frage, ob man deshalb gleich die digitale Flinte ins Korn werfen muss, würde ich aber prioritätsmäßig erst mal nach der tatsächlichen Qualität, eines ebenso wissend-glaubend propagierten Qualitäts- und damit auch Medienjournalismus stellen. Denn immerhin spricht da jemand aus eindeutigem Sandkasten medialer Schwarmintelligenz.

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10.01.2014 von eb
Was das Märchenland unter anderem auch bedeutet.
Konsumfreies Betthupferl zur Entschleunigung.

(C.) 24x30cm Marouflage Acryl Klick macht dick.
bild


Herbert, der genetisch modifizierte Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - weilt immer noch bei Kuno, - dem uralten Troll, welcher das große Wurzelgeflecht des großen Baumes der Phantasie so unordentlich wie möglich hält. Und hat sich sehr mit einem der ganz speziellen Helfer von Kuno angefreundet. Ein gar seltsames Wesen. Welches auch auf gleich mehrere, noch seltsamere Namen, wie z.B. "Espoir", "Esperanza", "Espero", "Hope", "Hoop", "Nadzieja", "Viltis", "Umut", - ja sogar "Spes" hört. Herbert nennt es einfach seinen besten Freund. Und er hat für die Zeit seines Verweilens bei Kuno, diesem mit Freuden die Arbeit abgenommen, es überall dort hin zu tragen, wo es am dringendsten benötigt wird. Denn es muss immer jemanden geben, der dies tut. Und es muss jemand sein, der zwischen menschlicher Gier und seelischer Not genauso unterscheiden kann, wie zwischen selbstgefälliger Bitterkeit, egozentrischem Selbstmitleit, - und geraden wahren Gefühlen. Und wer wäre neben Kuno mit seiner langen Erfahrung besser dazu geeignet, als Herbert, dem quasi so gut wie alles an menschlichen Miesheiten mit implantiert wurde, und sich dennoch nicht von Ihnen seine starken Gefühle und Liebe zu allem Lebendigen vermiesen lässt.

So läuft Herbert nun mit seinem besten Freund auf dem Rücken herum. Und achtet auf aus dem Boden ragende Wurzelstränge. In denen aber gerade nicht, das pulsierende Leben fröhlicher Träume und Phantasien strömt. Und erst recht nicht die Träume nach Erfolg, Reichtum, Schönheit oder gar Macht. Sondern die gequälten Albträume von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Und dann sitzt er mit seinem besten Freund vor diesem Strang, legt seinen Arm um ihn, und gibt ihm Halt dabei, - wenn dieser versucht, - in den einsamen Seelen, wieder Hoffnung zu wecken. Nicht Hoffnung darauf, vom Bauern zum König zu werden. Sondern die Hoffnung darauf, wieder zum Menschen zu werden. Unter Menschen, die dies auch wieder so sehen könnten.

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05.01.2014 von eb
Eine kleine subjektive Reflexion der Kunst im Zeitgeist.

Sinnigerweise, ist selbst einem Philosophen wie Theodor W. Adorno in seiner Ästhetischen Theorie der kleine Fauxpas passiert, ausgerechnet so etwas wie eine Versöhnung zwischen Profanem und dem Besonderen, den Versuch mittels Erhöhung bis zur Erhabenheit von Kunst zu konterkarieren. War für ihn Kitsch der billige Trost des gemeinen Gartenzwergliebhabers, schaffte er es sogar per Dialektik, sich nicht mehr vom Verdacht befreien zu können, selber billigen Trost in der Verweihräucherung von Veredelung bzw. Erhabenheit von Kunst zu suchen. Was ich aber jetzt genauso wenig bemängeln würde, wie ein menschliches Bedürfnis nach Trost überhaupt irgendeines Vorwurfs-, auch nicht das eines Philosophen bedarf. Was Kunst ist oder nicht ist, bzw. welche funktionalen Aufgaben sie denn haben könnte, haben sich zu allen Zeiten wo es Künstler gab, auch Menschen dazu gemüßigt gefühlt, das Ding irgendwie greifbar, aber leider auch elitär bewertbar zu machen. Auch unsereiner vertritt ja gerne den Standpunkt, dass es im Besonderen der Comic und sein eigenes Kunst-beflissenes Umfeld ist, welches immer noch die überzeugendste und ehrlichste Brücke zwischen Profanem und Erhabenen darstellt. Und auch das gesamte Spektrum am besten abdeckt. Aber eben auch noch mit ausreichend Abstand, Stinkefinger, einem kräftigen Schalk im Nacken sowie Selbstbewusstsein einem elitären Kunstgefüge gegenüber lebt. Aber hier Separation über Stile, Richtungen, Formen oder Genres zu betreiben, wäre nicht nur allzu subjektiv mit eigenen Sympathien verbunden, sondern auch noch höchst unfair. Denn ganz davon abgesehen, dass es mittlerweile auch Comickünstler gibt, welche es anstreben sich über eigene Verweihräucherung einer Comickunst zu definieren, schaffen solche Separationen lediglich Schubladen und Klischees, deren Zweck auch nur wieder partiell formatierbare Bewertungen sind, - welche die tatsächlich mögliche Auseinandersetzung mit Kunst blockieren. Das unbewusste Hantieren mit Bewertungen wie profan oder edel, Kitsch oder Kunst, - betrifft zudem alle. Und sollte auch für jeden Einzelnen genauso subjektiv bleiben, wie natürlich auch jeder Einzelne versuchen sollte, sein objektives Reflexionsvermögen auch betreffs seiner Subjektivität darüber zu schärfen. Was man durchaus auch mal mit als Aufgabe der Kunst, bzw. der Kunstbetrachter betrachten darf. Wobei es genau daran ersichtlich hapert. Denn würde dies tatsächlich geschehen, bräuchten wir weder sogenannte Experten, noch Philosophen, noch sonstige Trittbrettfahrer, die sich mittels Theorie eine goldene Nase über die praktische Arbeit anderer verdienen. Und damit auch noch einen Mainstream definieren, welcher die Künstler wiederum ins entsprechende Korsett zwingt.

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03.01.2014 von eb
Neues vom Pragmatismus.
Der täglich realpragmatische Micro-Science-Fiction.

Pragmatismus ist die Kunst, mit diesem wohlig stolzem fatalistisch realistischem Gefühl, - in der Jetztzeit so auf Geschehnisse und Umstände zu reagieren, dass sich auch in der Zukunft, lediglich der Leistungsstatus des Gegebenen verändert. Da fragt man sich allen Ernstes, wo auch der gute alte Science-Fiction geendet ist. Wenn aus dem; "Anders", über das; "größer, weiter, schneller" davon, nur das; "noch größer, noch weiter, noch schneller" geworden ist, - dann müsste eigentlich jeder halbwegs brauchbare Schreiberling wissen, dass aus einem einstigen Ideenreichtum, ein Kochbuch für ziemlich fade Suppen geworden ist.



31.12.2013 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Stammtischweisheiten aus der Sparte;
"Unsere gute alte Mutter Erde, - nur Papa hängt mal wieder in der Kneipe".

bild

Im schwarzen Raum hängt wie ein nasser Sack,
ne runde Kugel, die sich um sich selber dreht.
Kennt weder Frohsinn noch Geschmack,
oder einen Preis, der auf ihr steht.

Dient allenfalls als Tragefläche,
für allerlei, was auf ihr wohnt.
Für Tiere, Steine, Himmel oder Bäche,
und Menschen, für die sie nur noch zum Verwerten lohnt.

Doch lustig ist die Welt, gar schön und bunt,
ein Ort des Lebens dort in dunkler Nacht.
Der Astronaut hat stets ein Lied im Mund,
hoffend, dass nichts von außen auf sie kracht.

Der Grund des Grundes ist mitunter selbst der Grund,
nur fragt sich mancher immer noch, - was denn, der Grund ist rund?

Wer sich jetzt fragen sollte, wo denn hier so etwas wie Sinn verborgen liegen könnte, kann mir ja erklären, wo denn der Sinn für die wackere Produktion von Krach heute Nacht verborgen liegen wird, - außer dem, dass vielleicht irgend jemand Spaß daran haben wird. Und wers Bunte irgendwie für unpassend hält. Das macht nichts. Das ist noch vom letzten Jahr. Da sich auch daran nichts geändert hat, muss da auch nichts Neues her. Sei's drum. Halten wir die Hoffnung hoch, - passt einfach auf eure Finger auf, - und schliddert möglichst unverletzt ins neue Jahr. In diesem Sinne, - guten Rutsch und frohes Neues.



28.12.2013 von eb
Neues Altes aus der Realität.

So nach Weihnachten kann man ja auch mal als Märchenonkel nachschauen, was denn so die Reality zu bieten hat. Nicht, dass man noch vorgeworfen bekommt, man würde ihr entfliehen wollen. Obwohl ich das blöde Gefühl nicht los werde, dass die das schon recht effektiv selber macht. Zumindest bei den geheim öffentlich Unrechtlichen, scheint man sich nicht über die Realität bewusst zu sein, dass einfach mal jemand die Wahrheit über die Realität erzählt hat. Und deshalb unbedingt die Frage gestellt werden muss, - ist das jetzt Verrat, Hacker- oder Heldentum? Seltsame Welt. Wahrscheinlich pädagogisch wertvoll. Eltern sei angeraten, nach dem üblichen Spruch; "Und immer schön ehrlich bleiben", - noch ein; "du hackendes Verräterheldenkind" hinzuzufügen. Aber gut, - wenn die Kinder aus-posaunen, dass Mama und Papa Spanner sind, dann ist dies natürlich schon peinlich. Pädagogik hilft da nicht mehr viel. Es wird wohl schlicht und einfach am Lebenswandel der Eltern liegen. Aber wo wir gerade beim Hacken sind. Auch beim Spiegel, hatte man schon immer Schwierigkeiten damit gehabt, was sich denn so alles in den Topf einer It-Fachkraft schütten ließe. Die kennen da anscheinend überhaupt keine Grenzen. Außer beim Alter möglicher Gehaltsdumping-Experten zum Erhalt des am Erfolg orientierten zerhackten Selbststolzes. Gibt's eigentlich noch It-Fachkräfte über 30? Informatiker über 30? Hacker über 30? Softwareentwickler über 30? Ich frag ja nur so. Aber ist es möglich, dass sich verlinkter Spiegelartikel, mit seinem ganzen positivistischen Erfolgs- und Headhunter-Gedröhn, wovon ich nicht mal die Hälfte glaube, anhört wie Jubelprosa aus Zeiten der New Economy in den 90igern? Wer sich mal im heutigen realen Umfeld einer von Prozessordnung, Übermanagement und reinem Geschäfts- und Produkt-Politgebahren schon längst eingefrorenen Landschaft heutiger Softwareentwicklung umsieht, während neben dran, die ach so freien Selbstständigen im jugendlichen Zukunftsmut, wie die Nomaden von einem Ingenieursbüro zum nächsten ziehen müssen, sieht die Sache mit den medialen virtuellen Welten, - zumindest recht amüsiert. Da ist es zwar auch nicht hilfreicher, aber doch befreiend, dass man auch an anderer Stelle, nur zur Weisheit gelangen kann, dass in der Realität alles viel schlimmer ist. Na immerhin. Man sollte die Hoffnung niemals aufgeben.

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25.12.2013 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (3)
Oder auch, - vielleicht doch mal etwas schräg Besinnliches, - zum ersten Weihnachtstag.

(C.) DIN-A4 Tusche, Polychr.,Pastell Klick macht dick.
bild Sinnigerweise, hat es unsereiner ja nicht weit, um am höchsten Punkt dieses schwäbischen Mittelgebirges, aufgrund direkten Sichtkontaktes ins Jenseitige, die optimale telepathische Brücke zu Herbert dem Wüstenmolch im Märchenland pflegen zu können. Zumindest empfinde ich dies sinnvoller, als mich in Berlin mit Leuten darüber herum schlagen zu müssen, ob Brötchen nun Wecken oder Schrippen heißen. Als selber Beuteschwabe wie auch Ex-Großstädter aus ganz anderer Ecke, weiß ich durchaus, dass all zu viel Lokalpatriotismus genauso überall seine Merkwürdigkeiten hat, wie die üblichen Selbstgefälligkeiten zwischen Landei und Stadtfurz. Aber im Moment, ist ja auch Weihnachten und alle einigermaßen friedlich. Da tut's auch mal der bergische Klosterabkömmling mit Berliner Pfannkuchen auf der Schwaben höchstem Berg, - der zudem noch mit dem Märchenland telefoniert.

Da hier gerade alles mit den mehr ritualisierten Dingen und damit verbundener Erwartungen, wie auch des Aus-Haltens davon beschäftigt ist, - herrscht da drüben übrigens auch einigermaßen Ruhe. Und auch die Kinderträume, bewegen sich eindeutig intensiver in den konstruierten Märchenländern der hiesigen Großindustrie. Was sicher nicht auf Begeisterung stößt, aber jedenfalls hatte Herbert ausreichend Zeit, mir zuliebe mal in seinem Erinnerungsarchiv für die ganz besonders seltsamen Bewohner des Märchenwaldes zu kramen. Und das alte Schlitzohr, hat mir dabei auch vermitteln können, dass gerade wegen der ruhigen Tage, einige dann doch ganz schönen Stress haben.

Knut, das Waldschratkind

Warum man Knut als Kind bezeichnet, ist nicht ganz schlüssig. Wie alt er ist, weiß keiner so recht. Er sieht einfach irgendwie wie ein zwar sehr trauriges, aber doch Kind aus. Und mit der Vernunft der Erwachsenen, hat er's auch nicht so. Ganz besonders nicht, an Tagen wie diesen.

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23.12.2013 von eb
Frohe Weihnachten.

Marouflage 50x40, Acryl    Klick macht dick.
bild Zwischen Konsumrausch, Plastikengel, Weihrauch-Stimmung und Weihnachts-blues, gäbe es ja nun wirklich genug Möglichkeiten, seine Leserschar zu erfreuen oder zu verärgern. Und auch das mit der Besinnlichkeit an Weihnachten, macht meiner Ansicht nach, - unbedingt einen Sinn. Natürlich nicht nur dann, - aber irgendwie, bekomme ich dies im Moment selber nicht gebacken. Zugegeben, in diesem Kopf herrscht eh Dauerkrieg zwischen dem "Be-" und dem "sinnlich", - aber es ist nun auch wirklich nicht so, dass man zur Möglichkeit Nein sagen wollte, gerade an diesen Tagen, seinen Mitmenschen mal was ganz Unökonomisch und Unsystemisches zu entlocken. Aber ich krieg den Ton dafür grad nicht zusammen. Und erzwingen oder sogar noch methodisch damit umgehen, will ich auf gar keinen Fall. Das wäre wie die programmierte De-programmierung zur Re-programmierung der Programmierung. Von wirrer zu irrer, - ist jetzt auch nicht so mein Ding. Empfehlungen in Richtung NLP und ähnlich schrägem Gehampel mit der Wetware, - muss ich leider auch ablehnen. Für den echten Heiden, - ist genau dies, - Teufelswerk. Apropos Heiden. Das mit dem; "frohen" Fest, hat ja irgendwie auch was mit Fröhlichkeit zu tun. Traurige Weihnachten zu wünschen, find ich ziemlich blöde. Und um ehrlich zu sein, eigentlich war da im Speicher des Schalks durchaus etwas Fröhliches vorgesehen, - welches die Überschrift trägt; "Die Rache des wahren Heiden". So mehr aus der Sparte der Märchen mit eher zweifelhaft pädagogischem Nutzen. Aber ich befürchte, - ausgerechnet dies, passt jetzt nun ganz bestimmt nicht. Im Besonderen die christlich religiös gestimmten Freunde, Bekannten, wie auch Leser dieses blogs, können ja nun wirklich nichts für die eigenen eher Zipfelmützen-losen Stimmungen. Und ganz so erfolglos, waren deren Zivilisierungsversuche an mir ja auch nicht. Also verschiebe ich das mal zu einem Zeitpunkt, wo auch die Kreuzritter, die Liebe im Fest der Liebe, nicht gleich wieder mit dem humorlosem Schwert verteidigen müssen. Wobei sicher auch eine Rolle spielt, dass dieses Jahr, meine Sympathie ganz besonders den doch stark reduzierten friedvoll sanften Mutigen, ausgerechnet in diesen Löwenhöhlen gehört.

Also wünsche ich allen einfach nur ein frohes Weihnachtsfest. Und wer weiß? Vielleicht überfällt mich ja doch noch die entsprechende Stimmung. Vorausgesetzt natürlich, ich komm zwischendurch auch mal wieder an der Erde vorbei. Und da dies mit der Besinnlichkeit eben auch tatsächlich Sinn macht, möchte ich in Bezug auf Weihnachtsgeschichte, "diese hier", ganz besonders warm ans Herz legen.



20.12.2013 von eb
Das große Leben außerhalb seines Bewusstseins.
Oder auch, - der gemeine Schattenhonk, zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.
Aus der Reihe: "Dark worlds."

(C.) DIN-A3 Polychr. Klick macht dick.
bild


Im tiefen Sumpf und letztem Licht,
fischt mancher gern im Trüben.
Mit muffig leerem Nichtgesicht,
sucht er im Dreck nach Rüben.

Mit langem Finger, spitzem Bein,
läuft er auf allen Zwölfen.
Dies findet er besonders fein,
ansonsten heult er mit den Wölfen.

Wer ihn nicht sieht, hat nichts verloren,
und wenn doch, auch nichts gewonnen.
Irgendwas, hat ihn geboren,
und schien ihm freundlich gar gesonnen.

Er macht nicht viel, aber mehr als nichts,
und dies am liebsten außerhalb des Lichts.
Was nicht bedeutet, dass es deshalb nutzt,
oder irgendwessen Stimmung putzt.

Er ist nur da, und selbst auch dies nicht wirklich,
und weiß nicht mal, ober er sich selber dienlich.
Krault sinnlos sinnlich nur das Moos,
und fragt sich nicht, ob irgendwo was los.

Kein Grund, im irgendwas zu neiden,
oder fragend mit zu leiden.
Dieser Kosmos macht nur deshalb Sinn,
weil da nun mal jede Menge drin.





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