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18.05.2014 von eb
Vom perfekten Ohrensausen und veredelten Bananen.
Realtime-nonsense ?
Ein kleines Experiment, mit der klar vernebelten Aussage des Überzeugungstäters.

(C.) DIN-A3 Acryl. Klick macht schööön.
bild Der beste Weg, dem Verdacht der Veredelung zu entkommen, ist die Veredelung der Schrägheit. Zumindest kann man dann sicher sein, nicht im muffigen Bunker des edlen Geschmacks anderer zu enden.

Ich liebe diese alten Weisheiten, aus dem Pool einer ehemals, als; "Neunte" der Künste aller Künste verquirlten Schrägheiten, zwischen Bildung und Verbildung kategorisierbarer Weihrauchkanonen. Leider Gottes, verlassen auch diesbezüglich, allzu gerne kreativ ambitionierte Anhänger des feinen Gefühls fürs Edle in der Kunst, mittlerweile die gerne vergessenen Pfade ehemals erhobener Stinkefinger. Nun sieht sich unsereiner ja nicht mal eindeutig fassbar diesem Genre zugehörig-, geschweige denn überhaupt als der/die/das XXXXX-Künstler, wenn überhaupt "Künstler" zum Festnageln monetär oder kalkulierbarem Kunst-"ist" oder Kunst-"muss" - Gebahrems. Dass sich so mancher Comickünstler, natürlich auch gerne mit dem preis-kalkulativen Nimbus, von so etwas wie einer Erhabenheit der Kunst, sein Tuschefässchen verblümen möchte, - ist mir natürlich trotzdem verständlich. Und dass sie das gleiche Recht auf Förderung haben, wie alle anderen, sollte eigentlich außer Frage stehen. Die Frage ist nur, - wer bleibt dann neben ein paar wenigen Satirikern oder Nachfahren illustrer Undergroundszenen, noch an wackeren Marodeuren im Zuchtgarten der eitlen Kunstklischees übrig? Manches, riecht für mich leider schwer nach; "Bitte, bitte, - wir wollen auch in den erlauchten Club der akamedisierten Kategorien für's definierbare Räucherwerk aufgenommen werden." So was wie ein Comicprofessor, wäre jedenfalls der perfekte Verrat, an jahrzehntelange Bemühungen heldenhafter Schmierfinken, wieder dem Establishment klischeeisierender Vollblutbewerter. In der Regel, zeigt das heutige akademisierte Schema, - nämlich auch kein anderes Verhalten, als diese fragend zweifelnden Augen von Kennern künstlerischer Traditionen in regionalen Räumen, die so tun, als würden sie auf Kunstförderung machen, - indem das an der Umgebung orientierte Gefühl, für das was ankommt, dann so was wie Kunstkenntnis mimt. Und man sollte nicht verhehlen, dass sich auch die; "graphic-novel", bei aller Sympathie dafür, doch schwer in Richtung industrialisiertem Verlagswesen entwickelt. Letztendlich immer der Punkt, wo sich so was wie ein möglicher Künstler, zwischen einer Kunstseele, oder möglicher Kunstkarriere mit Dauerhofknicks im Trachtenkostüm anderer entscheiden kann. Aber wahrscheinlich sieht dies unsereiner ein wenig zu verbissen. Doch ich denke mit Wehmut an Leute zurück, denen es gerade beim Comic, - nicht um Akzeptanz nach Klischee ging.

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13.05.2014 von eb
Once again, - nieder mit den Rasenmähern.
Klick, - und so sieht, verdammt nochmal, - eine vernünftige Wiese aus.
bild


Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit,
steht das Waffenarsenal bereit.
Zum Kampf gegen zartes grünes Leben,
für Bürgers Gartenbaubestreben.
Der mag nur Wachstum in Finanzen,
und was füllen könnte, seinen Ranzen.
Was sonst wie wachsend lebt,
der Rasenmäher seiner Freud enthebt.
Und killend, krachend, mordend,
alles absägt, was zu überbordend.
Da gibt's kein Halten und kein Zagen,
wenn Halme auch nur einen Zentimeter wagen.
Mit hartem Stahl und Motorkraft,
wird alles Störende dahin gerafft.
Gesteuert gar, von kaltem Herzen,
welches kennt nur noch bei Ungenormtem Schmerzen.
Dann ängstlich schon beim Vergleiche zittert,
wenn es Anderes wie in Nachbars Garten wittert.
Da wird geschert, geschnitten und frisiert,
bis auch das letzte tote Blümchen aus dem Abfall stiert.

Dann lehnt er sich zurück, der edle Held,
beschaut sich die rohe Tat, die ihm auch noch gefällt.
Wischt sich den Schweiß von seiner Stirn,
streichelnd den Hass in seinem Hirn,
gegen alles was nicht passt in seine Norm,
oder gar lebendig bildet, - eigene Form.

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08.05.2014 von eb
Rätselhaftes auf hoher See, bei 5 Glasen Plattfußwache.
(Seemannsgarn und Schwabenstreich, je schräger's wird, - desto mehr ist's gleich)

bild

Ein neues Jahr, ein neues Spiel,
ein Lebensschiff misst seinen Kiel.
Am Heck, da singt ein Seemanns-Chor,
und führt ein lustig Tänzchen vor.
Vorm Bug springen tausend Meerjungfrauen,
die kräftig auf die Pauke hauen.
In der Reling hängen Riesenkrabben,
die dazu mit ihren Scheren schrabben.
Und an Land springen selbst die Wasserflöhe,
noch vor Freude in die Höhe.

Der Jahre ist es wahrlich nie zu viel,
zu geben Mast und Planken edlen Stil.
Gekrönt gar knisternd lichterloh,
mit einem Elmsfeuer, das nie entfloh.
So trägt mit Freude, auch ums Riff,
der Wind das stolze schöne Schiff.
Dem Krabbenkutter, dies wohl immer schon gefiel,
so gibt's für heute nur noch dieses Ziel;
Den Dieselmotor schnell entrosten,
um Back- an Steuerbord,- die Seeluft aus zu kosten.



05.05.2014 von eb
Und er kaufte sich eine Knipse.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht klick, oder auch nicht.
bild Warum ich das folgende schreibe? Was weiß ich? Die einfachste Eklärung wäre wohl die, dass mir nichts besseres einfällt. Vielleicht, - will ich aber auch den dreihundert-Prozent-Polarisierern, die bei der kleinsten Kritik an Werbung und Markt gleich vermuten, dass hier jemand alles abschaffen will, und im Wald-, wie auch vom selbst geschossenen Salat lebt, - etwas vom eigenen miesem Kaufverhalten erzählen. Eventuell, - ist mir auch einfach nur danach, mal seitenlange Werbung zu machen, ohne auch nur einen wirklich vergleichbaren Ranking-, Protz-, Veredelungswert, technischen Schnickschnack oder Markennamen zu erwähnen. Möglicherweise, - freue ich mich auch einfach nur wie ein Schneekönig, - über ein nicht wirklich lebensnotwendiges, aber für mich durchaus brauchbares Gerät, dem ich mindestens zehn Jahre Benutzung gebe. Und das ganz ohne eine Wissenschaft oder gar Kunst daraus zu machen, die andere einfach besser drauf haben. Also freut euch einfach mit mir. Ich denke, dass geht auch noch ohne dieses Gefühl fürs Besondere. Falls sich jemand mal ein Auto, statt einem Edel-MarkennamenX mit versilberter Einspritzung, oder Edel-MarkennamenY mit mittels Gedankenimpulsen steuerbarem Rückspiegels und Kupplung mit künstlicher Intelligenz kaufen sollte, mit dem er sogar als Nicht-Rennfahrer, problemlos von A nach B kommt, - und deshalb einfach zufrieden damit ist, - werde ich mich auch mit ihm freuen. Letztendlich, - ist mir wahrscheinlich einfach nur danach, mal ganz belanglose Ansichten, aus dem Durchschnitt des unveredelten eigenen Spaßes zu tippen. Muss ja keiner weiter lesen. Aber es gibt da noch etwas anderes. Ich selber, - nenne es den breiten Werberaum, zwischen Alt und Neu, zwischen künstlerischer Veredelung und Profanität, - sowie dem Kauf- und Angebotsverhalten, zwischen Kennern- und Nichtkennern digitaler Technik, - im Wandel des Angebotes eines Massenmarktes. Sehen wir es aber trotzdem, einfach mal nur als Impression.

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30.04.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett
Heute: Frisch und frei, - in den Mai.
(Extra postkartenflache Idylle, - auch für urbanisierte Landeier.)

Klick macht schööön.
bild


Juchhei, in der Luft ist Frühling drin,
und mächtig Staub mit lieblich zartem Duft.
Der Wonnemonat treibt mit frohem Sinn,
in dicken Schwaden, - Pollen durch die Luft.

Das Auge tränt, die Nase juckt,
mit Feuer, - tanzen Hirn und Rachen in den Mai.
Wer hier noch singt, sich schnell verschluckt,
und hustend endet jede Jubelei.

Die Buben krächzen, die Mädels niesen,
beim ländlich Treiben noch mit Bollenhut.
Drum lässt's der Wettergott barmherzig gießen,
heilsam kühlend, - auch der Touristen Mut.

Traditionsbewusste Bilder brauchen ihren Segen,
im Zweifelsfalle, auch mit Schirmen gegen Regen.



28.04.2014 von eb
Leseempfehlung

DLF-Abgesang auf Privat-Unis – Bertelsmann debattierte mit sich selbst.



24.04.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 4)
(Real)satire?
Seid ihr auch alle voll im Trend?

(C.) DIN-A4 Polychr./Tusche Klick macht dick.
bild


Im Fernseh'n, - gebt fein Acht,
wenn zwischendurch die Werbung lacht.
Bevor ihr die Gefahr gerochen,
bin ich schon ins Hirn gekrochen.

Aber keine Sorge, - ich mache keinen Krach,
und werd auch nur bei meinem Namen wach.
Dann kratze ich an eurer Seele,
und geb die richtigen Befehle.

Ich bin der Floh, - der euch ins Ohr gesetzt,
der Wunsch, der durch Geschäfte hetzt.
Wir sind der Trend, der euch dazu gehören lässt,
die Würmer, die ihr dann doch vergesst.

Und artig macht, was man euch sagt,
wenn ihr nach unseren Markennamen jagt.

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19.04.2014 von eb
Frohe, noch verwirrtere Ostern

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Fürs selbst gestellte Motto; "man weiß nie was drin sein könnte", - hab ich angesichts doch recht nebliger Begebenheiten, beim Bunten mal wieder auf passend Älteres zurück gegriffen. Sinnigerweise, spielt unsereiner an Ostern ja immer gerne den Sucher nach Erleuchtung, - oder auch gleich den Pfaffen unterhalb der Oberfläche, mitunter doch allzu schnell gebrauchter Schubladen, auf denen das nächst greifbare Wort zum eigenen Wohlbefinden lebt. Man muss dies normalerweise nicht so bierernst sehen, - aber bezüglich Wohlbefinden, hab ich im Moment in Hinsicht auf eigene Grenzen, auch trotz Ostern, - gerade so meine Schwierigkeiten. Möglicherweise, lässt sich der, aufgrund der Aufgabe einer Konfession zum neuen Altheiden :-) gewordene, ein wenig mehr Zeit damit. Aber auch für ihn, werden Eier über 4einhalb Minuten ziemlich schnell hart. Dafür aber schön bunt. Und keine Sorge, - auch wenn sich diesmal ein Mangel an Bierernst eher nur halb einstellen will, - man bleibt dabei dem Wort im Banner treu. Und Reflexionen, sind nicht nur eine ganz schöne Gratwanderung,- sondern überhaupt ein verdammt fieses Ding. Man tritt dabei, inklusive sich selber, so ziemlich jedem auf die Füße. Ganz besonders einem vielleicht menschlichem, aber allzu oft auch ziemlich unmenschlich endendem Wunsch nach Perfektionismus. Je nachdem, was wer gerade darunter versteht. Zwischen Eutopie und Dystopie, kann anhand der entsprechenden Leitbilder und Leitfiguren, so ziemlich alles drin sein. Polar gegenüber diesem Wunsch, liegt für mich in etwa die schlimmste aller nicht mehr überschaubaren Willfährigkeiten. Der ultimative Nebel einer Quantität von Individualitäten zwischen Barbarei, - und eben nicht Barbarei. Was glaubt man, - wer, was, und aus welchen Motivationen heraus, dann wieder versuchen wird, so etwas wie homogenisierte Perfektion erreichen zu wollen? Macht er es aus einem Willen zugunsten der Existenz und des friedlichen Zusammenlebens aller heraus? Oder aus eigenen Macht- und Profitgelüsten? Und was wird er dabei, - mit was, - entschuldigen oder erklären?

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15.04.2014 von eb
Katzenblog
(C.) DIN-A4, Polychromos Klick macht dick.
bild


Kratzend, beißend, fröhlich springend,
und lustig mit den teuren Sachen ringend.
Gemütlich wird's, wenn's Raubtier ist befreit,
und an jedem Aquarium zur Jagd bereit.

Teller, Tassen, und auch Lampen,
sind für Springer gute Rampen.
Wer Langeweile gar nicht mag,
für den gibt's Freude, den ganzen Tag.

Wände, Kleider, frisch gemachte Betten,
wollen sich ständig vor Krallen retten.
Dabei arbeitet hier nur ein Sinn ganz fein,
geschmackvoll zart, an rustikalem Design.

Ruhe, Schlaf, - und Frieden in der Nacht,
sind besonders heilsam, - wenn es kracht.
Auf Schränken lässt sich nun mal schunkeln,
am schönsten noch im Dunkeln.

Bewegung, Training, täglich Sport,
halten jung und spülen Sorgen fort.
Wer noch niemals lustig um sich schlug,
dem sind auch Flöhe, - nicht genug.

Drum seid nicht gar so muffig,
ist's Katzentier mal wieder gar nicht knuffig.
Und wenn's sogar ne tote Beute bringt als Dank,
dann tut nicht so scheinheilig, ...
... den Metzger hält auch keiner für krank.

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10.04.2014 von eb
Die Eule war's, - wie immer.

(C.) 24x30cm Maroufl. Acryl    Klick macht dick.
bild


Geisterhaft, der Vogel der da Unglück hieß,
auf den schon Lady Macbeth's Willen lauerte.
Das Messer, dass man in König Duncan stieß,
als Tat, die man ins Omen mauerte.

Die Schuld zieht sich ins Reine,
denn die Eule klagte; "Er ist dran".
So zählt auch heute jeder Scheine,
und betrügt, wie er nur kann.

Was nicht Betrug heißt, sondern Status-Quo,
reale Politik pragmatisch taub gelobt.
Das macht doch heute jeder so,
klingt selbst noch gut, wenn Mordlust tobt.

Und Fortschritt ist nichts weiter als ein Glauben,
den man kleidet in metallischen Schein.
Wie kann man moderner rauben,
wird wohl die echte Wahrheit sein.

Wer würd die Eule demografisch nennen,
und Lady Macbeth Politik?
So alt, dass immer gleiche Rennen,
dass sich entzieht, der simplen Selbstkritik.

Wenn Eigennutz wird zur Gerechtigkeit,
und Hass zum guten Sinn gebaut,
dann nutzt auch die größte Gelehrsamkeit,
nur soviel, wie die Eule Mäuse kaut.



09.04.2014 von eb
Randnotiz

Ist doch alles in Butter auf'm Kutter, lallt grad der Zukunft wolkiges Rosa aus allen kommunikativen Ecken deutscher Theckenkultur. Man hat dazu gelernt, spricht der Schöngeist mit Hang zum Weingeist. Und die Bierlaune prügelt Positivismus durchs bekennende Wahlverhalten großkoalitionärer Merkelei mit Schuldenbremse und sozialen Erzengeln. Derweil macht das kontinentale, wie auch nationale Lernverhalten, tatsächlich gewaltige Fortschritte in Sachen Korruption, finanzkräftiger Lobbyarbeit und dem freigebigem Verteilen von Schleim. Das Bändigen von Märkten, hat sich offenbar generell, mit einer solch fruchtbaren Dynamik entwickelt, dass sie ein wenig an die Darmperistaltik sich irrtümlich selbst verzehrender Fadenwürmer erinnert. Man muss lediglich unverändert von Industrieseite her mit dem Wort Arbeitsplatzverlust drohen, und schon werden die Dompteure zum Katzenfutter der zu bändigenden Tiger. Dies scheint mir die Show zu sein, die im Zirkus immer alle am liebsten mögen. Und wenn das Tier dann ins Publikum springt, geht das große Kreischen los.



06.04.2014 von eb
Kleine Hommage, nicht nur, - an einen Riesenstapel alter Hefte.

(C.) DIN-A4, Klick macht dick.
bild Neee, heute mal überhaupt nichts mit Werbung. Obwohl, - naja, - man weiß ja nie. Aber man hat schwer gute Laune. Und ist auch Lesestoff-bedingt, irgendwie grad auf den Hund gekommen. So was ist immer hilfreich, um distinguierten Anwandlungen in der Nase zu bohren. Aber ich bin ja schon ewig am überlegen, ob ich's mal als Bundeskanzler, oder gleich Großadministrator des solaren Imperiums versuchen sollte. Kennen wir ja, - Flexibilität, lebenslanges Lernen usw. usf. Ich denke, die Geschichte mit dem Großadministrator ist sinnvoller. Für mich natürlich. Der Rest darf das positiv sehen. Halbe Sachen, sind irgendwie nicht so mein Ding. Das mit der Bescheidenheit, könnt ihr ebenfalls den Hasen geben. Haben andere auch schon versucht. Nichts ist unauthentischer, als bescheidene Großkotze. Ganz schlechte Werbung. Eine gesunde Selbstreflexion, sollte man auf dem Weg zur Weltherrschaft niemals missen lassen. Damit muss aber erst mal Schluss sein, - mit Grundthematiken.

Kommen wir lieber zur möglicherweise indirekten, aber immerhin doch profitfreien Werbung. Ist ja nun wirklich nicht so, dass es für unsereinen nichts gibt, was er nicht auch schwer mag bis sogar liebt. Und dies auch mal sagen möchte. Bezaubernde Weiblichkeiten, werden natürlich aufgrund von Respekt und des Rechts am eigenen Bild sowie Anonymität verschwiegen. Schon aus strategischen Gründen. Diesbezügliche Professionalitäten am Schlagzeug, lassen aufgrund eines ausgeprägten Rhytmusgefühls mit schlagenden Argumenten in auch noch beiden Händen, eine mögliche Verteidigung mit Bleistift oder Pinsel, - ziemlich hilflos aussehen. Und wie man danach evtl. selber aussehen könnte, ist überhaupt nicht hilfreich, auf dem Weg zum Herrscher über das Universum.

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03.04.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Die Welt ist klein.

(C.) Klick macht dick.
bild


Ein Himmel voller Sand und Staub,
mit einer Sonne wie aus Stahl.
Das Licht zwar fahl und taub,
doch trotzdem eine Qual.

Der Wind erzählt auch über weite Strecken,
von anderen Orten tief im Dunst.
Das Wetter lässt sich nicht verstecken,
und ist nicht wählerisch in seiner Gunst.

Ob Sandsturm oder gar Vulkane speien,
die Richtung pflügt den Pfad.
Dies wird uns vom ruhigen Gefühl befreien,
welch glaubt ans sichere Gestad.

Nur wenn klare Himmel treiben radioaktive Wolken,
wird das Vieh auch ganz besonders gern gemolken.



30.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 3)
Oder auch: die Verengung des Horizonts, - auf den Markenkern.

Aktion: Klick dir deinen Markenkern.
bild Wie bereits in den letzten Teilen dieser Werbung gegen Werbesklaverei, geht's immer noch ums Ambiente. Und dies wird sicher auch in weiteren Teilen so bleiben. Wobei es noch einen speziellen Grund hat, warum ich stellenweise sogar analogisierend und auch umschreibend darauf herum reite. Ich möchte darüber versuchen, mal wieder ein Gefühl für Verhältnismäßigkeiten, Größenordnungen und Möglichkeiten für Differenzierungen zu vermitteln. Und dies, heute auch mal ernsthafter. Speziell eben auch wegen jenen, welche sich vielleicht allzu sehr einer Marktrhetorik ergeben haben, die ganz besonders gerne von dem Zeugs unter der Oberfläche ablenkt. Wozu unbedingt gehört, dass die Verführer darin, sich weder durch Marktrhetorik selber, Nomenklaturen, noch Wissenschaftlichkeit einschränken lassen. Die interessiert nur, was davon, sich für was auch immer in ihrem Sinne missbrauchen lässt. Einer der Gründe, welche es mir verständlich machen, dass das Thema Werbung und PR, immer nur von innerhalb zu dessen Nutzen-, aber selten von außen bezüglich seiner gesamt-gesellschaftlichen Einflüsse betrachtet wird. Wobei "eine" generelle Eindeutigkeit, aber vielleicht hilfreich sein könnte. Angefangen vom unschuldig lasziven Augenaufschlag einer schönen Frau, bis hin zu hoch komplexen Werbe- und/oder PR-Strategien im sogar großen politischem Rahmen, - das Metier der Werbung, ob bewusst oder unbewusst, ob menschlich normal oder Markt-funktional, ist immer das Operieren mit all den kleinen bis großen erwarteten-, bzw. neu generierbaren Klischees, Eitel- und Selbstgefälligkeiten einer möglichen Umgebung oder Zielgruppe, - innerhalb deren eigenem Nebel. Möglicherweise mal wieder ein zu schwieriger Satz. Einfacher ist vielleicht der, dass man trotzdem, schwer zwischen menschlichem und funktionalem Werbeverhalten unterscheiden darf bzw. sollte. Komischerweise, haben die Anhänger einfacher Sätze, aber ausgerechnet bei dieser simplen Differenzierung, - Schwierigkeiten. Möglicherweise, spielt dabei auch eine, per allzu entmenschlichtem Rationalismus, forcierte Ausblendung von eigentlich ganz normalen Eitelkeiten, Sehnsüchten und Instinkten eine Rolle. Von denen auch kein Mensch frei ist. Aber bereits unbewusst schon, in den nicht reflektierten Raum des zwar latent vorhandenem Verständnisses, aber ansonsten stillschweigender Unantastbarkeit vor sich selber verschiebt. Darüber hat man meiner Ansicht nach, lediglich das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte. Nämlich das vollkommen unreflektierte Funktionalisierungs-, bis hin zum Klischee-verhalten, in mitunter sogar fast jedem Bereich davon, - anstelle eines bewussten Umgangs damit.

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24.03.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's (naja) Sonett.
Heute: Alles ganz normal.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr.      Klick macht dick.
bild


Da hat man's profilierend gar getrieben,
damit niemand merkt, wie weht der Wind.
So ist bloß der Markenkern geblieben,
der uns ebenfalls zu dem macht, was wir nicht sind.

Da wird man gar nach suchen müssen,
denn wir selber haben's vergessen.
Als der Marktgott fing uns an zu küssen,
hat er wohl irgendwas mit aufgegessen.

Wie es war, als nicht nur Verkäufer lebten,
und Leute sogar andere Kirchen kannten?
Wo Menschen gar nach Wissen strebten,
mit Sprachen, die nicht aus Produkt-Tempeln stammten?

Genug der Ketzerei, - der Beichtstuhl wartet schon.
Ihr sollt nicht fragen, - hier gibt's nur fürs Beten Lohn.



Seht nur, unsere Markenkärne, ...
... die leuchten wie die Stärne.
Und alle, - alle, - haben uns ganz furchtbar gärne.



20.03.2014 von eb
Das feuchte Gefühl des Nebels zwischen den Schubladen im Schrank.
Oder auch, - besinnlich heisere Zwischentöne aus dem eigenen Ambiente.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
Aktion: Mehr Vertrauen in den Weihnachtsmann.
bild Nein, nein, - keine Angst. Hier im Süden dieser Marktakrobaten, ist genauso wenig Weihnachten, wie im Rest der Welt. Gebrannte Klischees, sind der Balken vor den Augen der Interpretation, hieß es einst. Kennt heute kaum noch jemand. Was nicht verwundern muss, wenn schon die Klischees aus der Dose, glatt noch als authentische Individualität verhökert werden. Und der Raum zwischen Menschenliebe und Ehrlichkeit, ist ein düsterer Raum, - in welchem die schwierigeren Sachen allzu gerne abgelehnt werden, - hieß es ebenfalls. Heute hat sich da wohl eher der Satz eines Herrn Koroljow aus dem Jahr 2000 auf die Gemüter der Menschen gelegt. Welcher Einfachheit und Genialität in unmittelbaren Zusammenhang brachte. Wenn man bedenkt, dass er damit Konstruktionen, zudem noch in der Raumfahrt meinte, könnte man bösartiger-weise einen wilden Sprung wagen, - und einen Kreis schließen. Der da in etwa lautet; dass auch Menschen, als konstruierte Marken innerhalb konstruierter und zu Klischees geformter Umgebungen, (Ambiente), aufgrund der Konstruktion, zum einfachen schablonisierten Denken gezwungen sind. Dies ist eine zwar alternative und eher ungern gehörte, aber durchaus ebenfalls ehemals diskutierte Sichtweise auf Werbung und Public-Relation. Indirekt, sind wir also immer noch beim Thema; Achtung, - Wääärbung. Denn der Witz dabei ist, dass diese immer dies mit formt, was sie als Grundlage vorfindet.

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14.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 2)
(Real)satire?
Oder auch, - das Werbeambiente als Identität.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Mystisches Vorwort:

Nun hatte ich ja bereits schon im ersten Teil dieses Werbeambientes für sensitiveren Umgang mit Werbung, kurz das Ambiente erwähnt. Mit dieser schwammigen Begrifflichkeit, verlassen wir natürlich auch großflächig jeden Bereich eindeutig spezifizierbarer Aussagen. Ist aber gerade deshalb, für Werbe- und PR-Experten ein ganz besonders schönes Spielzeug. Dafür gibt es aber eventuell einen weiteren Folgeteil, der das der Schwammigkeit und Mehrdimensionalität entsprechend, auch versucht vielseitiger zu spiegeln. Generell, ist es aber nun wirklich nichts, was irgendwie für Systemtheoretiker oder Rationalisten mit Sehnsucht nach rudimentärst möglichen Weltformeln taugen könnte. Für die sind Begriffe wie "Ambiente" als Fremdwort für Milieu, Umfeld oder auch Metier, lediglich willkommene Abstraktion zum bequemen Ignorieren von gewaltig viel(fältig) möglichem Inhalt. Mit seiner Verwendung als Ersatz für die Atmosphäre, oder auch dem Flair einer Umgebung, können sie zumeist dann gar nichts mehr anfangen. Im Zweifelsfalle, wird das alles auch gerne mal einfach abwertend als Allgemeinplatz abgetan. Was nicht ganz unschuldig daran ist, dass das Thema Werbung und sein politischer wie auch gesellschaftlicher Einfluss, auch immer wieder genauso undiskutiert unter dem Teppich bleibt, wie des Einzelnen Umgang damit. Im Kontext dieses blogs, fällt es unter die Prämisse, dass das Schärfen der Sinne im Nebel, mitunter mehr Sinn macht, als der Ruf nach im Nebel ständig erneut missbrauchbarer Eindeutigkeiten. Aber ich denke, dies ist jetzt alles mal wieder viel zu kompliziert. Einfacher, ist vielleicht nochmals die Erwähnung der Rimbaud'schen Formel; "Ich ist ein anderer", und die unmittelbar damit zusammenhängende Frage; "Leben, oder Rollenspiel?". Kümmern wir uns also lieber zugunsten einer ganz besonderen-, aber irgendwie auch nicht gerade kleinen Klientel, um Verständlicheres, - und auch zeitgemäß Sinnvolleres. Auch wenn die das alles nicht unbedingt gerne so zugeben würden. Deshalb erzähl ich es fairerweise einfach auch mal in Ich-Form.
Ich, ich, ich, ich ..... und nochmals ich, - ist ja gerade voll in.

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12.03.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Hüstel

(C.) Klick macht dick.
bild



Kommt der Frühling gar zu früh,
bringt's auch den schrägsten blogger durcheinander.
Statt harte Arbeit voll mit Müh,
verliebt sich Sonnenschein und Muße ineinander.

Da hängt er rum der faule Sack,
statt fleißig dummes Zeug zu tippen.
Findet gar an frischer Luft Geschmack,
und lässt die Seele zwischen Grünkram wippen.

Meine Güte, was für ein Drama,
ein wenig Ruhe kann auch mal ein Notebook haben.
Und statt glotzen in ein zöllig Panorama,
darf man sich doch mal am blauen Himmel laben.

Nur keine Angst, ein wenig mehr Geduld,
das Wetter, - ist an allem Schuld.



05.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 1)
(Real)satire?
Oder auch, - die Feinheiten von Werbung, die keiner mehr als Werbung sieht/sehen will.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Was ist der größere Selbstbetrug? Authentische Werbung, oder beworbene Authentizität?

Wahnfried der Bergsteiger, - im freien Fall aus 2000 Metern Höhe. Beim Versuch, noch ein werbewirksames Lächeln für die Teleobjektive der Kameraleute im Tal ins Gesicht zu zaubern.

Die meisten Menschen akzeptieren bzw. verwenden Werbung; "as it is". Anstatt sich Gedanken darüber zu machen; "what it does with them".

Überschrift eines Videos von Wahnfried dem Bergsteiger. Welches auch noch kurz nach seinem Aufschlag am Boden, ein merkwürdig maskenhaftes Lachen im Gesicht zeigte.

Es ist wohl so, dass wenn Menschen ein Werkzeug allzu kritiklos akzeptieren, - und dieses dann anfängt das eigene Leben zu bestimmen, - endet es wohl meist so, dass der Mensch plötzlich zum Werkzeug seines Werkzeugs wird, - selbst noch über den Tod hinaus.

Wahnfried der Bergsteiger an der Himmelspforte. Nachdem man ihm dort mitgeteilt hatte, dass er sich erst mal das dämliche Verkäufergrinsen aus der Seele wischen sollte, bevor er überhaupt dran denken könnte, in der letzten Wahrheit ne ruhige Kugel schieben zu wollen.

Nun ja, - man kann auf viele Arten etwas umschreibend reflektieren. Pure Übertreibung, - ist eine Möglichkeit. Manch einer, findet das sogar witzig und reagiert entsprechend unbetroffen unbeteiligt. Komplett reduzierende Symbolik geht ebenfalls. Schon die Skizze vom obigen Finstermann, birgt in meinem vom Comicwahn vernebelten Hirn die Möglichkeit, ähnlich wie beim Smiley, mit nur einem symbolischen Marker, den potentiellen Seerienkiller in die fröhlichste Grinsemaschine aller Zeiten zu verwandeln. Dem würdet ihr noch eure Omi anvertrauen. Und der Preis, steigt dann entsprechend dem zeitgemäßen Bedarf natürlich auch. Sagen wir, - vom Aspirin zu ner Pulle Beaujolais.

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02.03.2014 von eb
Himmlisch Ruhe, - jüngst am Morgen.
(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching,
am Ende bleibt's der Narren Ding.
Da muss man gar nicht groß mit schimpfen,
oder gar mit gutem Ratschlag impfen.

Denn auch der Gegner solcher Taten,
ist früh am Morgen, ganz besonders gut beraten.
Die himmlisch Ruhe nach der Massen Trinkgelage,
lässt keinen Grund für große Klage.

Gar sanfte Stille, lässt viele Leichen ahnen,
deren Welt sich übel dreht, im eigenen Rahmen.

Unsäglich angenehm, schwebt Grabesruhe dann im Tageslicht.
Und lässt endlich wieder Vögel hören,..
... die da zwitschern; ... "Die sind nicht ganz dicht".





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