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30.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 3)
Oder auch: die Verengung des Horizonts, - auf den Markenkern.

Aktion: Klick dir deinen Markenkern.
bild Wie bereits in den letzten Teilen dieser Werbung gegen Werbesklaverei, geht's immer noch ums Ambiente. Und dies wird sicher auch in weiteren Teilen so bleiben. Wobei es noch einen speziellen Grund hat, warum ich stellenweise sogar analogisierend und auch umschreibend darauf herum reite. Ich möchte darüber versuchen, mal wieder ein Gefühl für Verhältnismäßigkeiten, Größenordnungen und Möglichkeiten für Differenzierungen zu vermitteln. Und dies, heute auch mal ernsthafter. Speziell eben auch wegen jenen, welche sich vielleicht allzu sehr einer Marktrhetorik ergeben haben, die ganz besonders gerne von dem Zeugs unter der Oberfläche ablenkt. Wozu unbedingt gehört, dass die Verführer darin, sich weder durch Marktrhetorik selber, Nomenklaturen, noch Wissenschaftlichkeit einschränken lassen. Die interessiert nur, was davon, sich für was auch immer in ihrem Sinne missbrauchen lässt. Einer der Gründe, welche es mir verständlich machen, dass das Thema Werbung und PR, immer nur von innerhalb zu dessen Nutzen-, aber selten von außen bezüglich seiner gesamt-gesellschaftlichen Einflüsse betrachtet wird. Wobei "eine" generelle Eindeutigkeit, aber vielleicht hilfreich sein könnte. Angefangen vom unschuldig lasziven Augenaufschlag einer schönen Frau, bis hin zu hoch komplexen Werbe- und/oder PR-Strategien im sogar großen politischem Rahmen, - das Metier der Werbung, ob bewusst oder unbewusst, ob menschlich normal oder Markt-funktional, ist immer das Operieren mit all den kleinen bis großen erwarteten-, bzw. neu generierbaren Klischees, Eitel- und Selbstgefälligkeiten einer möglichen Umgebung oder Zielgruppe, - innerhalb deren eigenem Nebel. Möglicherweise mal wieder ein zu schwieriger Satz. Einfacher ist vielleicht der, dass man trotzdem, schwer zwischen menschlichem und funktionalem Werbeverhalten unterscheiden darf bzw. sollte. Komischerweise, haben die Anhänger einfacher Sätze, aber ausgerechnet bei dieser simplen Differenzierung, - Schwierigkeiten. Möglicherweise, spielt dabei auch eine, per allzu entmenschlichtem Rationalismus, forcierte Ausblendung von eigentlich ganz normalen Eitelkeiten, Sehnsüchten und Instinkten eine Rolle. Von denen auch kein Mensch frei ist. Aber bereits unbewusst schon, in den nicht reflektierten Raum des zwar latent vorhandenem Verständnisses, aber ansonsten stillschweigender Unantastbarkeit vor sich selber verschiebt. Darüber hat man meiner Ansicht nach, lediglich das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte. Nämlich das vollkommen unreflektierte Funktionalisierungs-, bis hin zum Klischee-verhalten, in mitunter sogar fast jedem Bereich davon, - anstelle eines bewussten Umgangs damit.

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24.03.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's (naja) Sonett.
Heute: Alles ganz normal.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr.      Klick macht dick.
bild


Da hat man's profilierend gar getrieben,
damit niemand merkt, wie weht der Wind.
So ist bloß der Markenkern geblieben,
der uns ebenfalls zu dem macht, was wir nicht sind.

Da wird man gar nach suchen müssen,
denn wir selber haben's vergessen.
Als der Marktgott fing uns an zu küssen,
hat er wohl irgendwas mit aufgegessen.

Wie es war, als nicht nur Verkäufer lebten,
und Leute sogar andere Kirchen kannten?
Wo Menschen gar nach Wissen strebten,
mit Sprachen, die nicht aus Produkt-Tempeln stammten?

Genug der Ketzerei, - der Beichtstuhl wartet schon.
Ihr sollt nicht fragen, - hier gibt's nur fürs Beten Lohn.



Seht nur, unsere Markenkärne, ...
... die leuchten wie die Stärne.
Und alle, - alle, - haben uns ganz furchtbar gärne.



20.03.2014 von eb
Das feuchte Gefühl des Nebels zwischen den Schubladen im Schrank.
Oder auch, - besinnlich heisere Zwischentöne aus dem eigenen Ambiente.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
Aktion: Mehr Vertrauen in den Weihnachtsmann.
bild Nein, nein, - keine Angst. Hier im Süden dieser Marktakrobaten, ist genauso wenig Weihnachten, wie im Rest der Welt. Gebrannte Klischees, sind der Balken vor den Augen der Interpretation, hieß es einst. Kennt heute kaum noch jemand. Was nicht verwundern muss, wenn schon die Klischees aus der Dose, glatt noch als authentische Individualität verhökert werden. Und der Raum zwischen Menschenliebe und Ehrlichkeit, ist ein düsterer Raum, - in welchem die schwierigeren Sachen allzu gerne abgelehnt werden, - hieß es ebenfalls. Heute hat sich da wohl eher der Satz eines Herrn Koroljow aus dem Jahr 2000 auf die Gemüter der Menschen gelegt. Welcher Einfachheit und Genialität in unmittelbaren Zusammenhang brachte. Wenn man bedenkt, dass er damit Konstruktionen, zudem noch in der Raumfahrt meinte, könnte man bösartiger-weise einen wilden Sprung wagen, - und einen Kreis schließen. Der da in etwa lautet; dass auch Menschen, als konstruierte Marken innerhalb konstruierter und zu Klischees geformter Umgebungen, (Ambiente), aufgrund der Konstruktion, zum einfachen schablonisierten Denken gezwungen sind. Dies ist eine zwar alternative und eher ungern gehörte, aber durchaus ebenfalls ehemals diskutierte Sichtweise auf Werbung und Public-Relation. Indirekt, sind wir also immer noch beim Thema; Achtung, - Wääärbung. Denn der Witz dabei ist, dass diese immer dies mit formt, was sie als Grundlage vorfindet.

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14.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 2)
(Real)satire?
Oder auch, - das Werbeambiente als Identität.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Mystisches Vorwort:

Nun hatte ich ja bereits schon im ersten Teil dieses Werbeambientes für sensitiveren Umgang mit Werbung, kurz das Ambiente erwähnt. Mit dieser schwammigen Begrifflichkeit, verlassen wir natürlich auch großflächig jeden Bereich eindeutig spezifizierbarer Aussagen. Ist aber gerade deshalb, für Werbe- und PR-Experten ein ganz besonders schönes Spielzeug. Dafür gibt es aber eventuell einen weiteren Folgeteil, der das der Schwammigkeit und Mehrdimensionalität entsprechend, auch versucht vielseitiger zu spiegeln. Generell, ist es aber nun wirklich nichts, was irgendwie für Systemtheoretiker oder Rationalisten mit Sehnsucht nach rudimentärst möglichen Weltformeln taugen könnte. Für die sind Begriffe wie "Ambiente" als Fremdwort für Milieu, Umfeld oder auch Metier, lediglich willkommene Abstraktion zum bequemen Ignorieren von gewaltig viel(fältig) möglichem Inhalt. Mit seiner Verwendung als Ersatz für die Atmosphäre, oder auch dem Flair einer Umgebung, können sie zumeist dann gar nichts mehr anfangen. Im Zweifelsfalle, wird das alles auch gerne mal einfach abwertend als Allgemeinplatz abgetan. Was nicht ganz unschuldig daran ist, dass das Thema Werbung und sein politischer wie auch gesellschaftlicher Einfluss, auch immer wieder genauso undiskutiert unter dem Teppich bleibt, wie des Einzelnen Umgang damit. Im Kontext dieses blogs, fällt es unter die Prämisse, dass das Schärfen der Sinne im Nebel, mitunter mehr Sinn macht, als der Ruf nach im Nebel ständig erneut missbrauchbarer Eindeutigkeiten. Aber ich denke, dies ist jetzt alles mal wieder viel zu kompliziert. Einfacher, ist vielleicht nochmals die Erwähnung der Rimbaud'schen Formel; "Ich ist ein anderer", und die unmittelbar damit zusammenhängende Frage; "Leben, oder Rollenspiel?". Kümmern wir uns also lieber zugunsten einer ganz besonderen-, aber irgendwie auch nicht gerade kleinen Klientel, um Verständlicheres, - und auch zeitgemäß Sinnvolleres. Auch wenn die das alles nicht unbedingt gerne so zugeben würden. Deshalb erzähl ich es fairerweise einfach auch mal in Ich-Form.
Ich, ich, ich, ich ..... und nochmals ich, - ist ja gerade voll in.

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12.03.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Hüstel

(C.) Klick macht dick.
bild



Kommt der Frühling gar zu früh,
bringt's auch den schrägsten blogger durcheinander.
Statt harte Arbeit voll mit Müh,
verliebt sich Sonnenschein und Muße ineinander.

Da hängt er rum der faule Sack,
statt fleißig dummes Zeug zu tippen.
Findet gar an frischer Luft Geschmack,
und lässt die Seele zwischen Grünkram wippen.

Meine Güte, was für ein Drama,
ein wenig Ruhe kann auch mal ein Notebook haben.
Und statt glotzen in ein zöllig Panorama,
darf man sich doch mal am blauen Himmel laben.

Nur keine Angst, ein wenig mehr Geduld,
das Wetter, - ist an allem Schuld.



05.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 1)
(Real)satire?
Oder auch, - die Feinheiten von Werbung, die keiner mehr als Werbung sieht/sehen will.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Was ist der größere Selbstbetrug? Authentische Werbung, oder beworbene Authentizität?

Wahnfried der Bergsteiger, - im freien Fall aus 2000 Metern Höhe. Beim Versuch, noch ein werbewirksames Lächeln für die Teleobjektive der Kameraleute im Tal ins Gesicht zu zaubern.

Die meisten Menschen akzeptieren bzw. verwenden Werbung; "as it is". Anstatt sich Gedanken darüber zu machen; "what it does with them".

Überschrift eines Videos von Wahnfried dem Bergsteiger. Welches auch noch kurz nach seinem Aufschlag am Boden, ein merkwürdig maskenhaftes Lachen im Gesicht zeigte.

Es ist wohl so, dass wenn Menschen ein Werkzeug allzu kritiklos akzeptieren, - und dieses dann anfängt das eigene Leben zu bestimmen, - endet es wohl meist so, dass der Mensch plötzlich zum Werkzeug seines Werkzeugs wird, - selbst noch über den Tod hinaus.

Wahnfried der Bergsteiger an der Himmelspforte. Nachdem man ihm dort mitgeteilt hatte, dass er sich erst mal das dämliche Verkäufergrinsen aus der Seele wischen sollte, bevor er überhaupt dran denken könnte, in der letzten Wahrheit ne ruhige Kugel schieben zu wollen.

Nun ja, - man kann auf viele Arten etwas umschreibend reflektieren. Pure Übertreibung, - ist eine Möglichkeit. Manch einer, findet das sogar witzig und reagiert entsprechend unbetroffen unbeteiligt. Komplett reduzierende Symbolik geht ebenfalls. Schon die Skizze vom obigen Finstermann, birgt in meinem vom Comicwahn vernebelten Hirn die Möglichkeit, ähnlich wie beim Smiley, mit nur einem symbolischen Marker, den potentiellen Seerienkiller in die fröhlichste Grinsemaschine aller Zeiten zu verwandeln. Dem würdet ihr noch eure Omi anvertrauen. Und der Preis, steigt dann entsprechend dem zeitgemäßen Bedarf natürlich auch. Sagen wir, - vom Aspirin zu ner Pulle Beaujolais.

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02.03.2014 von eb
Himmlisch Ruhe, - jüngst am Morgen.
(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching,
am Ende bleibt's der Narren Ding.
Da muss man gar nicht groß mit schimpfen,
oder gar mit gutem Ratschlag impfen.

Denn auch der Gegner solcher Taten,
ist früh am Morgen, ganz besonders gut beraten.
Die himmlisch Ruhe nach der Massen Trinkgelage,
lässt keinen Grund für große Klage.

Gar sanfte Stille, lässt viele Leichen ahnen,
deren Welt sich übel dreht, im eigenen Rahmen.

Unsäglich angenehm, schwebt Grabesruhe dann im Tageslicht.
Und lässt endlich wieder Vögel hören,..
... die da zwitschern; ... "Die sind nicht ganz dicht".



27.02.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Von der Mitschuld aller.

bild

Der Zeitgeist liefert was man braucht,
immer nach dem Willen derer, die daran verdienen.
Ob dabei was Gutes mit verraucht,
ignoriert das Ego derer, - die dem dienen.

Das Kurzhirn greift nach dem, was sich ihm bietet,
nicht fragend, was man dabei zerstört.
Statt zu zeigen wie der Zeitgeist wütet,
wird auch noch stolz vom eigenen Erfolg darin geröhrt.

Der Fatalismus plärrt sein; "Heute ist das so",
immer nur so lange wie es für ihn selber funktioniert.
Und auch Gewinner sind nur Ihrer selber froh,
solange das Gewinnen, - nicht auch das eigene Gewinnen stört.

Zu vieler Menschen Hirn, ist ein kleiner bunter Kreis,
das ist ihre Welt, - der Rest interessiert sie einen Scheiß.

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23.02.2014 von eb
Seelenverkäufer deutscher Sachlichkeit.
Oder auch, - an der Sprache sollt ihr sie erkennen.

(C.) DIN-A4 Polychr.     Klick macht dick.
bild Ein Großteil der des Sprechens kundigen Deutschen lieben ja Worte, die sich immer ähnlich anhören wie die im Gebrauchtwagenhandel, auf dem Truppenübungsplatz, beim Gerichtsvollzieher oder aus der PR-Industrie. Und da ist denen sogar vollkommen egal, ob das nun aus hiesiger Sprache oder von über'm Teich kommt. Die brauchen das. Was beim Franzosen z.B. noch die Blume seines Herzens ist, heißt sinnigerweise im deutschen Maschinen- ähhh Sprachraum, ja mittlerweile schon recht lange Lebensabschnitts-gefährte. Kalt, neutral, hoch variabel ausleg-, relativier- und wegwerfbar. Zur Not auch mit Vertrag. Immerhin könnte der Gefährte im Wort noch annähernd aussagen, dass es sich um ein menschliches Wesen handelt. Obwohl, - Hundehalter sprechen auch gerne mal vom Gefährten. Was soll's. Aus mir unerfindlichen Gründen, herrscht in hiesiger medialen- wie auch Alltagskommunikation, anscheinend Beklemmung bei Worten und Sätzen, die auch nur ansatzweise einen menschlich emotionalen Klang an sich haben- oder sich zärtlicher anhören könnten, wie eine Blechdose. Und wenn doch mal, dann hat in der Regel der Kontext kaum etwas mit Gefühlen zu tun, die über das "zärtliche" Zählen von Geldscheinen, dem "leidenschaftlichen" Waschen des Autos oder dem "liebevollen" Mähen des Rasens hinaus gehen könnten. Hat wahrscheinlich etwas mit diesem; "Das musst du sachlich sehen" zu tun. Die brauchen das. Die sind so sachlich, dass sie sich schon selber als Sachen sehen, - ohne es sehen zu wollen. Was mitunter aber auch ganz schön traurig-witzig ist. Da sprechen dann z.B. zwei weibliche; "human resources", also menschliche Ressourcen des nationalen Arbeitsmarktes, mit Gender-Mainstream-Feeling darüber, dass Mannsbilder sie als Sachen oder Objekte ansehen würden. Ist ja schon mehr als richtig, dass sie darüber maulen. Und tatsächlich freut man sich auch über solch ungewohnte menschliche Regungen. Trotzdem muss man sich fragen, was von beidem denn jetzt bitte schön der größere Blödsinn sein soll? Was nochmals besonders spannend wird, wenn die auch noch in einer Abteilung "HR" arbeiten. Irgendwie .....

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19.02.2014 von eb
Der bedenklich breite Raum, zwischen Bildung und Verbildung.

Klick macht dick.
bild Was Ideologen jeglicher Couleur wohl unbedingt gemeinsam haben, ist ihr unstillbarer Drang, aus ihrer Ideologie so eine Art reiner Lehre oder Weltformel mit Alleinstellungsmerkmal bzw. ultimativer Lösung für alle zu machen. Und eh man sich versieht, wird dann aus Ideologie Religion. Und Religionen, betrachten sich, sinnigerweise jede für sich, sowieso als die einzig Wahre. Wobei natürlich als Erstes, die Wahrheit auf der Strecke bleibt. Spätestens immer dann, wenn der Jünger tapferer Wille anfängt, die sowieso schon vermeintliche Wahrheit auch noch zu interpretieren. Selbst bei den Menschen, kann man dann mitunter nicht mehr zwischen diesem; irgendein Denker, Ökonom, Philosoph sagt, - Allah sagt und Gott sprach, - unterscheiden. Auch wenn man die Schiffszeitung liest, wird man beim politischen Teil niemals wirklich den Eindruck los, nicht auch Ähnliches zu lesen, was auch eine Verwandte von mir so unter dem Fußboden des Kirchenschiffes verzehrt, in welchem sie sich häuslich eingerichtet hat. Und der Rest, funktioniert dann auch überhaupt nicht anders, als ein ganz normaler Schiffsgottesdienst. Vorne predigt einer die Welt gerade, alle singen Halleluja, und man dient eben irgendeinem gebastelten Gott.

Trotzdem fühle auch ich mich schuldig. Das mit dieser Bildungsideologie, hat, so scheint es mir, durchaus auch so seine Tücken. Möglicherweise, war es sogar ein großer Fehler, nur ihm, ober überhaupt das Lesen beizubringen. Denn offenkundig, gibt es zwischen Lesen und Lesen, gewaltige Unterschiede. Vielleicht sollte man sich ernsthaft überlegen, ob Lesen ohne Umgebungskenntnisse des Gelesenen, nicht weitaus gefährlicher sein kann, als überhaupt nicht lesen zu können. Aber ich wollte es doch nur genauso machen, wie die menschlichen Bildungsexperten. Ist es möglich, dass bei denen auch was falsch läuft? Die merkwürdige Einstellung, dass Intelligenz und Bildung, irgendetwas über einen Sinn zugunsten von Lebewesen aussagen könnte, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Aber was soll's. In jedem Fall kann man wohl sagen, dass es eher nicht die Denker und Literaten, als vielmehr immer ihre Jünger waren.

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15.02.2014 von eb
Ok, ok, von mir aus, - dann bin ich eben auch ein Künstler.
Ein kleines, aber wortreiches egozentrisches Outing so nebenbei.

(C.) 50x50cm Acryl auf Leinwand Klick macht dick.
bild Nein, nein, das Bildchen des Langzeit-Experiments, ist jetzt nicht der Grund für die Überschrift. Aber da gibt es eben ein fröhliches Vögelchen drin, dessen Symbolik einfach hervorragend ins heutig Kontextuelle passt. Ich habe es die; "imaginierte Schönheit des eigentlich Hässlichen" genannt. Und hat sogar auch eine Menge mit Bundestagswahlen und sonstigen Umfeldern zu tun. Zugegeben, über einen Hang zur ultimativen und natürlich auch subjektiven Abstraktion, Symbolik oder Analogie, kann man natürlich streiten. Aber das Grafikerhirn denkt nun mal anders, und dieses fiese hier, selbst noch eingängige Comic-Märchen-Kinderbuchklischees missachtende, - wahrscheinlich nochmals anders, - als das Malerherz vielleicht ausdrücken möchte. Und die gesamte Sparte anderer Metiers sonst wie verarbeiten. Aber eben auch nicht weniger mit Analogien, Symbolik und Abstraktionen agieren. Und ob man es nun anders angeht, oder so, - das Ergebnis wird fern vom Inhalt, von allen immer gleich schlecht nach interpretiert. Für mich durchaus auch eine gültige Analogie, für vieles andere mehr. Das Bild selber, ist aber noch gar nicht fertig. Und ruht eigentlich auch seit geraumer Zeit aus Gründen einer rein privaten Schere im Kopf. Zwar war es absolut Sinn dieses Experimentes, bescheiden auch mal die ganz individuellen eigenen Hoch- und Tiefstimmungen als Teil eben auch eines ganz privaten Lebens zu verarbeiten, - denn sinnigerweise, agiert hier auch nichts anderes, als ein mehr oder weniger menschliches Wesen. Und Scheren im Kopf, sollte man eigentlich überhaupt nicht zulassen. Aber diese schneidet eben auch weder Politisches noch irgendetwas Informelles, was für irgendjemand sonst von Nutzen sein könnte. Wie ich das Problem trotzdem noch authentisch hin bekomme, weiß ich jetzt allerdings auch noch nicht. Doch kommen wir endlich zum Thema. Wobei wir mit einer rotzfrechen möglichen Erwähnung von Kunst im Zusammenhang mit ebenso möglichen obigen Bildinhalten, eigentlich schon mitten drin wären. Trotzdem würde ich das Thema indirekt lieber nach dem Vogel und seinem Tun, - eben; "die imaginierte Schönheit des eigentlich Hässlichen" nennen. Und es wird wahrscheinlich auch überhaupt nicht unkompliziert werden. Dafür aber denn doch reichlich egozentrisch. Soll niemand behaupten, ich hätte nicht vor gewarnt.

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12.02.2014 von eb
Neues von der Freiheit.

In dem Umstand, dass es wohl recht vielfältige und auch unterschiedliche Auffassungen von Freiheit gibt, liegt nicht nur der Grund, dass man mit Gedanken zur Homogenisierung von Menschen wohl mehr als vorsichtig umgehen sollte. Auch nicht nur, dass darin die entsprechend vielfältigen Chancen für auch vielfältige Entwicklungen stecken. Die dem; "Alternativlos", stets ihr frisches junges Gesicht zeigen. Sondern auch die Verantwortung, den Punkt sehen zu wollen, wo die Freiheit des Einen die Freiheit des Anderen beschneidet oder gar zerstört. Wenn allerdings schon entschieden werden muss, zwischen Mensch oder Maschine, Leben oder Funktion, Vielfalt oder Einfalt, Humanität oder Barbarei, Frieden oder Krieg,- dann ist auch jedes Gerede von Freiheit für alle, nur noch eine billige Farce. Und die Freiheit, - die Freiheit zu gestalten, - der Freiheit derer zum Opfer gefallen, - die auch alle ständig von Freiheit reden. Aber lediglich eine Abhängigkeit von Freiheit und Schicksal dort erklären, wo der Freiheit der Macht, - es beliebt Schicksal zu spielen.

Wahnfried der Bundesfreiheitspräsident der Bergsteigervereinigung. Als er in einem wirren Moment in 4000 Metern Höhe, auf die Idee kam, eine Rede zu halten die ausnahmsweise mal tatsächlich was von Freiheit erzählte. Es muss wohl am Sauerstoffmangel gelegen haben. Denn als er wieder klar sehen konnte, veranlasste er die Touristen von der nächsten Gebirgsjägerbrigade vertreiben- und die Zugänge zu seinem Plateau des Ruhms sperren zu lassen. Dort sitzt er nun, genießt die Freiheit, und dirigiert per Funk ein paar Schneekanonen, die ihm seinen Berg exakt so weiß verzuckern, wie er sich das immer vorgestellt hatte.



07.02.2014 von eb
Ein Hoch auf das Phlegma.
Oder vielleicht auch ... die Elite des Phlegmas.

(C.) 24x30cm Maroufl. Acryl Klick macht dick.
bild Immer wieder erstaunlich, welche aufreizenden Bildchen die Leserschar wirklich exorbitant sprunghaft in die Höhe steigen lassen. Und was sie dann wieder nach unten bringt. So ein blöggle, kann mitunter ein unglaublicher Spiegel sein. An dieser Stelle, übrigens ein wirklich herzliches Dankeschön an die Stammleserschaft. Möglicherweise lag's ja auch an unzüchtigen Worten mit nem X drinne. Wer weiß dies schon? Gegen das beliebte; "Sex sell's", spricht aber nun doch ausreichende Bekleidung. Und eben, dass hier einfach niemand was dafür kriegt. Sei's drum. Wird wohl ne Menge der zukünftigen Elite ihren kennerischen Kunstblick geraubt haben. Also machen wir heute mal was generell menschlich Leeres. So Eliten haben ja eh nur Macht, Erfolg und Geld im Kopf. Tut also auch nichts zur Sache. Die nennen dies übrigens Ökonomie. Allerdings mehr so unter dem Sinn des; höchstmöglichen Profits bei kleinstmöglichem Aufwand. Also die Elitären. Zumindest schwafelt heute jeder, der über Medien oder sonstige Klatschkolumnen mit dem Prestigewort Elite bedacht wird, hauptsächlich von Ökonomie. Und garniert das dann eben mit Worten wie Leistung, Effizienz, Profit, Erfolg und, last not least, natürlich der Eigenwerbung. Wenn man dies drauf hat, gehört man zur Elite. Bei Künstlern, fängt das Elitentum in der Regel erst beim Betreten der eigenen Werke in Auktionshäusern in Erscheinung. Und ist maßgeblich von der Anzahl der Stellen des Verkaufspreises abhängig. Eine Elite soll ja eine Gruppe überdurchschnittlich qualifizierter Personen sein. So heißt es jedenfalls. Überdurchschnittlich teuer auf jeden Fall. Da spricht nichts dagegen. Früher war das Wort Elite eigentlich mal ein Schimpfwort. Und meinte Leute, die glaubten sie wären was Besseres. Aber nachdem der Oberelitäre Schröder, zusammen mit seinem elitären Umwelt-Menschenfischer, die ultimative Leistungsgesellschaft und Mediendemokratie ausgerufen hatte, wurde das Ding plötzlich positiv konnotiert. So als Anreiz. Kennen wir ja alle. Wir sind eine Anreiz-Gesellschaft. Warum glaubt ihr wohl, dass ich ab und zu auch mal was Schlüpfriges rein hänge? Weiß der Teufel, zu was für krumme Gedanken das reizen könnte. Mit Elitarismus hat dies, aber denke ich, weniger zu tun. Das mit dem Anreiz ist so oder so ein Joke. Es sei denn, man will sich beim Wort Sanktionen, nicht mehr zwischen Anreiz und Erpressung entscheiden können. So ein gewisser Hang, Begrifflichkeiten variabel nach Bedarf interpretieren zu wollen, scheint mir zum Zeitgeist geworden zu sein.

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06.02.2014 von eb
Leseempfehlung

Sinnigerweise hat ja auch die Taz, ziemlich lange des bertelsmanischen Demografie-Fiebers mit Regierungsberatungs-Qualität gefrönt. Orakel sind so eine Sache. Einmal klappen sie nur, wenn man den Jetzt-Zustand als mögliche Weiterentwicklung fest setzt und andere zukünftige Einflüsse logischerweise gar nicht berücksichtigen kann. Zum anderen, scheint aber mittlerweile auch die Taz, auf den Trichter gekommen zu sein, dass der Teufel nicht immer unbedingt ein Eichhörnchen sein muss, sondern durchaus auch in der geliebten Planung, Kalkulation, Strategie und weisen Voraussicht mit Orakelfunktion stecken kann, - und einen Zweck dabei verfolgt hat.



05.02.2014 von eb
Das surreale Warten des Falters.
Vom reflektierten Klischee der Angst vor dem Neuen, - im Großen, - wie im Kleinen.
Aus der Reihe: "Dark worlds"

(C.) 24x30cm Marouflage Acryl Klick macht dick.
bild



Er ist allein, ausgesperrt im dunklen Versteck,
und fühlt das Ziel, weit draußen von ihm weg.
Und immer wenn er fliegt bis zum Rand,
weicht es aus, und baut von außen an der Wand.

So ziehn nur Schwaden ätzender Zweifel durch den Raum,
verschleiern die Aussicht, fressen Löcher in den Flügelsaum.
Er beginnt zu ahnen, dass es endlos Gründe geben wird,
in hier zu halten, bis nichts die Ordnung mehr verwirrt.

Das gestaltete Leben was nur nach Muster lebt,
ihn nur zur leblosen Erinnerungsmaske erhebt.
Ein Muster dafür, wie es vielleicht anders werden kann,
und ängstlich hoffend auf das passende Wann.

Was genau deshalb nicht kommen kann,
wenn Gestaltung gestaltet sich selber das Wann.
Ein Schiff das fährt im Schlamm,
sich nur mit freiem Wasser daraus befreien kann.

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02.02.2014 von eb
Sonderfahrt

DIN-A4 Tusche, Polychr. Klick macht dick.
bild Nun ja, - gut. Ich konnte nicht anders. Erfreulicherweise ist dem einen oder anderen doch schon aufgefallen, dass unsereiner nicht unbedingt nach an Markenkernen- oder Images orientierbaren Stil-Kontinuitäten sucht. Außerdem mag ich Apfelkerne lieber als Markenkerne. Und wenn sich dies Universum mal wieder quietschend gelb färbt und die Form einer Banane annimmt, finde ich dies als Sinnbild besser, wie den immer gleichen Hintergrund der kleinen Firmenaufkleber auf Bananen. Was der Großteil der über-ökonomisierten Geister des modernen Zeitgeistes, ihrer Ansicht nach, sinnvollerweise als sinnlos ansehen. Kann ich ja auch verstehen. Was aber auch nichts daran ändert, dass die Spannbreite zwischen tiefem Ernst und Mister Gaga immer noch größer ist, wie eine Lady Gaga übers gute Einkommen hinaus, tatsächlich behaupten könnte, dass ihr Kernobst echt wäre.

Aber wo wir sowieso schon ins anrüchige und halb-sexistische Metier frauenrechtelnder Dicke-Möpse-Walküren ganz anderer Märchenländer abgedriftet sind, und ich meine "Pin-Up"-Ecke schwer vernachlässigt habe, - ist mir daran gelegen, auch in diesem, andernorts eher Klischee latenter LKW-Kolben-Erotik für Ballerspiel-Eromanen und/oder jugendlicher Sucher nach visuellen Entlastungsvorlagen, mal wieder ein wenig Harmloses, bzw. zumindest Waffenloses hinzuzufügen. Wer jetzt allerdings Schwierigkeiten mit der Dialektik haben sollte, muss deshalb nicht zwingend versuchen sich bei Adorno schlau zu machen. Der mochte nicht mal Comics. Ganz andere Baustelle also. Und Angst haben, dass unsereiner gar vernünftig wird und das Märchenambiente wechselt, braucht auch niemand. Auch nicht, dass ich die Dame jetzt mit Herbert dem Wüstenmolch in Verbindung bringe. Herberts Leben, gehört dem Frohmut und der wahren Liebe, - nicht der Reizkurvenästhetik rudimentärer Frauenbilder. Was wollte ich noch sagen? Ach, - eigentlich nichts. Höchstens noch, - bitte keine Angebote mehr, diesen zarten blog hier mit Fremdwerbung veschönern zu wollen. Und wenn's gar nicht anders geht, vielleicht ein wenig geschmackvoller. Und Blödsinn, krieg ich nun wirklich selber hin.



31.01.2014 von eb
Geburtstagsgrüße aus dem Märchenland.
Konsumfreies Betthupferl zur Entschleunigung und zum Feiern.

bild Anmerkung: Da Herbert selber beschäftigt war, und deshalb auch keine Bilder vom Ereignis übermitteln konnte, hat Kuno der Volltroll die Berichterstattung übernommen. Also nicht der Kuno im Bericht, sondern Kuno der UrUrUr(200x)-Großenkel von Kuno, dem UrUrUr(200x)-Großvater, der immer noch quicklebendig dem Hagebuttenwein frönt.

Herbert, der genetisch modifizierte Wüstenmolch von der Erde, - welchen es ins Märchenland verschlagen hatte, - wunderte sich heute aller-schwerstens über Kuno, - den uralten Troll. Der hatte sich nicht nur, - was Herbert noch nie gesehen hatte, - gewaschen und gekämmt. Sondern sich auch noch seine beste Lumpenhose- und das einzige lochfreie Hemd angezogen, welches er noch besaß. Irgendwie sah er jetzt aus, wie ein Waldschrat auf Urlaub an der Nordsee. Als er dann auch noch begann, seine Schuhe mit einer alten Drahtbürste zu reinigen, wurde es Herbert fast ein wenig bange zumute. Doch Kuno, der seinen sorgenvollen Blick bemerkte, - winkte nur ab. Und erklärte ihm, dass heute eine ganz besondere Seele-, liebe Freundin-, und zudem Trägerin des goldenen Drachenordens für besondere Verdienste ums Märchenland Geburtstag habe. Da sollte man schon versuchen, wenigstens anhand der Möglichkeiten, angemessen zu gratulieren. Was Herbert natürlich verstand, und gerne bei den nötigen weiteren Vorbereitungen dafür helfen ließ. Und bedeutete, dass sie sich zuallererst zu einem ganz besonders großen und alten Wurzelstrang des großen Baumes der Phantasie begaben. Der nach Kunos Gemurmel zufolge, besonders weit verzweigt quer durchs Märchenland führte. Und auch den sichersten Transport der guten Wünsche gewährleistete. Dort räumten sie erst mal ein wenig auf, entfernten altes Laub, und überredeten an einer nochmals besonders ausgesuchten Stelle am Holz des Wurzelstrangs, die Kuno sogar mit einigen Laubblättern markierte, ein paar Spinnen und Käfer dazu, sich für diesen Tag einen anderen Platz zu suchen.

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28.01.2014 von eb
Ein eher skeptischer Blick in die Zukunft.

bild Als er zum ersten Mal eine Techno-Version des Songs; "I'm an englishman in new york" von Sting hörte, wurde ihm bewusst, dass die Veränderung und Anpassung eines Gesamtinhaltes an einen Zeitgeist, gerade trotz eines Fortschritts, unbedingt auch eine Form von Destruktion sein kann. Und, dass eine ursprüngliche Intension wie auch Intention, danach erst recht nicht mehr die gleichen sein müssen. Auch wenn man immer noch so tut, - als ob sich nichts verändert hätte.

....

Möglicherweise, ist für den normalen Verwender technischer Gerätschaften, das Folgende ein wenig weit gegriffen. Wenn man allerdings, von so manchem Technik-Begeisterten die volle und ultimativ kritiklose Überzeugung dafür vermittelt bekommt, dass Science-Fiction die Welt von alleine macht, - und stellt sich vor, dass es gar nicht mehr so lange gehen muss, bis das Handy in der Hand des Erzählers implantierbar sein könnte, dann spricht auch nichts dagegen, das Ding mal genauso weit, aber eben auch etwas realer zu sehen. Möglicherweise auch für den Fall, dass Science-Fiction falsch verstanden wird, keinerlei Trennung zwischen Eutopie und Dystopie mehr vorhanden ist, oder sich SF vielleicht kritiklos ebenfalls, in eine etwas zu einseitige Richtung entwickelt haben könnte.

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25.01.2014 von eb
Die perfekte Show.

Eine der ältesten Weisheiten überhaupt, ist wohl die, dass man ein Kernproblem so lange erhalten kann, wie man die Einzelteile eines Problems zum Problem erklärt. Bei der perfekten Show, ist das nicht anders. Man erklärt die Einzelteile davon zum Problem, und die Show bleibt erhalten. Nun gehört unsereiner nicht zu den Konsumenten dieser eckigen Geschichte, an denen sich denkfaule Bürger mit Flaschbier und Cräcker, abends so ihre Meinung abholen. Will meinen, unsereiner hat den Aufreger um Markus Lanz und seine Unhöflichkeiten zu Sarah Wagenknecht gar nicht mit bekommen. Auch nicht, dass da eine Dame das so schlimm fand, dass sie eine Petition gegen diesen Moderator (wie immer man das so nennen mag) gestartet hatte. Kann mir jetzt jemand den Grund erzählen, warum die halbe Zeitungswelt jetzt auf dieser Petition rum reitet? Bei der Süddeutschen spricht man z.B. in diesem Zusammenhang gar von einem Volksaufstand gegen das ZDF und Konsumentenverhalten von ansonsten Kabel- und Privatfernsehzuschauern, die sich um ihre frei Wahl betrogen fühlen. Darf ich die zarte Frage stellen, was Markus Lanz und das ZDF, - anderes sind als Konsum der eben gebührenrechtlich bezahlten Show? Bei der FR-Online sieht das nicht groß anders aus. Da gibt man aber immerhin zu, das Moderator wie Politikerin, schlicht und einfach die Show beherrschen. Was ist also das Problem? Die Petition, - oder die Show? Möglicherweise, war hier die Initiatorin dieser Petition wohl die Einzige, die einfach mal etwas aus ehrlichem geradem Herzen, und ganz ohne Planung, Kalkulation, und ohne Gulaschsuppe, - aus echtem Unmut auch noch des Nachts gemacht hat. Also, ich find das jetzt nicht schlimm. Schlimmer, als diese ganze verkack...(Tschuldigung) verlogene Show, auf keinen Fall. Man erspare mir bitte die Hinweise, dass man dies differenzierter sehen soll.



24.01.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Hommage an die Liebe.

Klick macht dick.
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Wahre Liebe scheint im Zeitgeist zum Relikt verkommen,
und wird gern kühl mit Sachlichkeit bedacht.
So wird ihr Glück und Schmerz genommen,
und alles was sie menschlich macht.

Für Leistungsautomaten ergibt sie keinen Sinn,
und ist nur störend für die Funktion.
Im Mainstream ist deshalb ne Subroutine drin,
die schützt davor durch zeitgemäßen Hohn.

Die Lösung sieht man wohl im human robot schon,
der bei Bedarf so tut als ob.
Der macht auch alles andere ohne Diskussion,
und damit den perfekten Job.

Das beste Mittel gegen Kälte ist das Feuer,
drum ist dem Zeitgeist wahre Liebe nicht geheuer.





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