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06.07.2014 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen. (4)
Transhumanismus für Optimisten, zwischen Märchenwelt und Wissensheld.

(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache              Klick macht dick.
bild Carmen ist eigentlich keine richtige Trollfrau. Wie die meisten Menschen drüben in der realen Welt, träumte auch sie einst von der Realität endlosem Fortschritts, endlosem Wachstums und auch endloser Möglichkeiten der Menschen. Von den Wundern der Wissenschaft, der Technik und der Medizin. Welche die Menschen zu den leistungsfähigsten, effizientesten, funktionellsten und überlegensten Geschöpfen des Universum machen würden. Aber Carmen war etwas ungeduldig. Und wollte dies möglichst als eine der Ersten haben. Bevor sie noch als Supergirl unter lauter Supermännern- und Frauen im Nichts versank. Wer zuerst kommt, bäckt auch die dicksten Brötchen, - war ihr Motto. Und während sie so vom eigenen erfolgreichen Leben, als gen-, bio- und nano-technologisch modifiziertes Hyperhirn mit waffen-starrendem Waschbrett-Bauch, Superkräften und weltraum-tauglichem- wie auch flug-fähigem Designer-body unter lauter Normalos träumte, hatte sie das Pech, Hubert dem Zauberer des Nichts über den Weg zu laufen. Hubert war zwar ein ziemlicher Scherzbold, aber tatsächlich ein wirklich fähiger Zauberer. Wenn es sich jemand wünschte, konnte der ihn noch in eine Kaffeemaschine verwandeln. Wünsche erfüllte er immer gerne. Nur ein Zurück, - gab es für ihn nicht. Da war er genauso hart wie die Zukunft. Schließlich war er keine Ankleidekabine für die modischen Wünsche seiner Zeitgenossen. Und als ihn Carmen fragte, ob er sie in einen Menschen des fünfundzwanzigsten Jahrhunderts verzaubern könnte, fackelte er auch nicht lange herum und warf einen Blick in die Zukunft. "Ahhh, - besonders Hirnlastige, scheinen sich zu meiner Spezialität zu entwickeln, - meinte er daraufhin, - erfüllte Carmen ihren Wunsch, und machte sich dann wieder auf die Socken. Seitdem beschäftigt sich Carmen mit ernsthaften Gedanken darüber, dass die Zukunft und die Zukunft im Kopf, nicht zwingend das Gleiche sein müssen. Sie rechnet aber schon mal damit, dass sie, aus verschiedenen Gründen, mindestens vier Jahrhunderte hier im Märchenland verbringen muss. Bis die Wissenschaftler, ihr nicht mehr wie die Jäger nach dem ultimativen Forschungsobjekt begegnen, - wäre dabei noch einer der harmloseren Gründe. Dummerweise, hatte sie Hubert nicht gefragt, wie hoch denn die Lebenserwartung im 25 Jahrhundert sei.



26.06.2014 von eb
Zwischen den Wolken.
(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache Klick macht dick.
bild


Heute mal etwas aus der nicht existierenden Sparte; Sinnlose und ebenfalls sinnlose Geschichten erzählende, - fröhliche Deko für's Treppenhaus des gehobeneren Mittelstandes mit zeitgemäßem Kunst- und Kulturgeschmack. Wahlweise natürlich auch für's Kinderzimmer. Jedenfalls, - frei nach dem Motto; Buntes ohne Geschichte, ist wie Nasebohren ohne Gesichte. Im Zweifelsfalle, - nennen wir es einfach eine Impression.

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23.06.2014 von eb
Aus dem Malbuch für grundlegende Weisheiten.
Oder auch; das geheimnisvolle vergessene Lied des Menschenfreundes.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr.    Klick macht dick.
bild


Nicht jeder Reiter,
ist gescheiter,
als das was er reitet,
und doch mit Kopfschmerzen begleitet.

Nicht jeder Hund,
fühlt sich gesund,
und kann es doch nicht sagen,
was ihm fehlt im Magen.

So reiten sie doch weiter,
der Hund und auch sein Reiter,
und kommen vielleicht an,
hoffend, dass der Hund den Reiter nicht fressen kann.

Dass Pferde Pflanzen nagen,
und deshalb keine Reiter jagen,
schützt sie leider auch nicht vor der Metzgerei,
doch deshalb steht's dem Hund erst recht nicht frei.

Da muss man wissen wo man steht,
und welchen Weg man geht,
so bin ich auf der Seite derer,
die machen sich das Menschsein schwerer.



19.06.2014 von eb
Himmelreich
Großmütterchen erklärt die Welt.

(C.) 24x30cm Maroufl. Abtönfarben/Gouache Klick macht dick.
bild



Im Oben schwebt das Gute und das Schöne,
gar luftig leicht und immer hell.
Es bringt euch positiv Gedröhne,
und lichte Herzen, klar und schnell.

Ob Paradies und Schlachtenheld,
ob Engel, Jungfrau oder Glockenklang.
Im Hellen lebt, was sich selbst gefällt,
und steht auf fröhlichen Gesang.

Da trällern Seelen und singen Herzen,
und alles wünscht dem anderen Glück.
Da gibt es weder Frust noch Schmerzen,
nur Frohlocken, - an einem Stück.

Im Kopf, steckt nur noch reiner Geist,
voll Sanftheit und auch weisem Sinn.
Das Hirn nur noch in Richtung Zukunft weist,
was Unanständiges, ist da nicht drin.

Über das Schlechte, ist man hier erhaben,
denn schwebend, steht man über alles drüber.
Was fällt, landet schnell im Graben,
und ist ganz bös hinüber.



17.06.2014 von eb
Erdreich
Großmütterchen erklärt die Welt.

(C.) 24x30cm Maroufl. Gouache      Klick macht dick.
bild



Im Unten sieht man's stickig und gereizt,
voll düsteren Träumen und auch Taten.
Das Böse, wird hier kräftig angeheizt,
weshalb zur Vorsicht wird geraten.

Ob Unterwelt und Antiheld,
ob Gruselmonster oder Finstermann.
Im Dunklen lebt, was nie gefällt,
oder gar nicht lebt, weil's der Tod gewann.

Natürlich hat hier jeder schlechte Laune,
die es durch Fieses aufzuheitern gilt.
Da herrscht nur muffiges Geraune,
und von der Welt ein einziges Trauerbild.

Die finsteren Triebe mit tierischem Geschiebe,
werden ebenfalls hier geboren.
Denn die Wollust und die körperliche Liebe,
wächst ja nicht oben zwischen den Ohren.

So eingesperrt im hässlich Negativen,
sucht das Dunkle nach verlorenem Glauben.
Wird er gefunden, dann wird's erneut getrieben,
bis noch die Engel Teufel rauben.

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16.06.2014 von eb
Leseempfehlung

Nachdenkliches beim Fenrir und in der WAZ.



05.06.2014 von eb
Seriös bös Irritierendes, über bös seriös Irritierendes.
Leicht respektlos satirische Spitzenhäubchen
Oder auch, - immer diese glitschigen Kunstbananen.

Die Legende von der Erhabenheit, dem Genialen und der Annahme eines Wissens zur Bewertungsautorität darüber in der Kunst, klebt wie Sirup in den Hirnen der Menschen, welche dann selbst nach Erhabenheit streben. Und immer, wenn sich ein als vermeintlich unseriös empfundener Minderwertigkeitskomplex, um Seriösität bettelnd, ausgerechnet an jene wendet, welche die Minderwertigkeit vermitteln, können wir sicher sein, dass der Komplex ein Komplex bleibt, und den Vermittlern weiterhin zur Selbsterhöhung dient. Dies ist ähnlich wie Comic-Kunst, welche sich an die Rockschöße vermeintlich bildend schöner akademischer Veredelungen hängen will. Während die schon lange, die ganze Sache unter noch unedlerem, aber beliebt poppigem Namen mächtig versilbert hat. Und der ganze Rest drum herum, bewertet nach gerade aktuellem Klischee. Dass ausgerechnet der Comic, mal Ehrfurcht und Respekt davor entwickeln könnte, ist wohl eher ein trauriger Witz der Geschichte. Und dieser irrsinnigen Sucht nach dem Edlem einer gesamten Kunstszene zu verdanken, die in ihrem Grundtenor, allenfalls noch in biederer, braver, aber immerhin schöner Harmlosigkeit erstickt. Endlospositivismus und ökonomisierter Schöngeist mit Ausblendungseffekten. Und einem Reflexionsvermögen, welches nicht mehr, - als über den eigenen Egozentrismus hinaus reicht. Generell, kann man ähnliches aber in allen Ecken sichten. Die Geschichte von den Pornodarstellern, welche unbedingten Wert darauf legen, als Schauspieler und Künstler bezeichnet zu werden, ist schon selber Filmgeschichte. Während das arrogante Nase-Rümpfen des Niveaus anderer, weiterhin den Verschnupften spielt, sich aber trotzdem an der Darstellung erfreut. Und ich bin mir jetzt sicher, dass auch so manch edler Comic-Künstler, sich entrüstet fragt, ob ich ihn gar auf eine Stufe mit solch unedlen Dingen stellen wolle.

Tja, - so ist das, - mit dem Schönen und Guten.
Auf welchem Podest, sich was auch immer wähnt,
- stets bleibt's verschämt.
Und ganz egal, ob asiatisch fruchtig,
oder abendländisch bieder,
- nicht mal dem Comic, ist die eigene veredelte Eitelkeit zu-wieder.

Und ist der Kreis einmal geschlossen, dann macht er auch nicht vor Kollegialitäten halt. In ehrlicheren und tiefsinnigeren Zeiten, wie auch Gegenden über das eigene Ego hinaus, - war der Comic-Künstler, der die Comic-Kunst eines anderen Comic-Künstlers nicht für Kunst hielt, noch das Motiv eines Comic-Künstlers. Dies war schließlich der große Vorteil des Comic, gegenüber den Erhabenen. Denn man stelle sich äquivalent, ein fiktives Bild des Malerfürsten Hans Makart vor. In welchem er einen stolzen Maler gestaltet, welcher den erfolgloseren Rivalen Anselm Feuerbach, im gleichen Bild, als von Ehrgeiz und Ruhmsucht zerfressenen Kunststudenten darstellt. Was ist menschlicher, was ist intelligenter, was ist seriöser, was ist erhabener? Was ist die ehrlichere, - authentischere Reflexion? Was beinhaltet mehr, als nur die Sicht, die man sehen will?


Illustre Gedanken eines ehrlichen Müllmanns, dem es ziemlich egal ist, ob man ihn nun Müllmann oder Abfallbeseitigungsexperte nennt. Aber doch leicht belustigt, der eitlen Wirrnis seiner Zeit, ein wenig zusätzliches Dunkel gönnen möchte.

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29.05.2014 von eb
Leseempfehlung

Ob Tina, (There is no alternative), eine bizarre egoistische Diva bleibt, oder zur alten Fregatte erklärt wird, - hängt sinnigerweise von der Quantität ihres Fanclubs, oder ihren Kritikern ab. Ein fatalistisches; "das ist heute nun mal so", ist wohl die ideale Basis dessen, der es zum eigenen Nutzen so weiter treibt. Man kann "endlos" das kleinere Übel zum Großen werden lassen, oder ihm "endlich" sagen, - was es ist. Dabei ist die Tina des heutigen Arbeitsmarktes, - gar nicht mal so alt. Eigentlich noch nicht mal ein Teenager. Für mich, hat auf dem Kontinent der Humanisten, und gerade in dem Land, welches sich am meisten darauf berufen hatte, - die humane Ethik immer zum normalsten auf der Welt gehört. Weshalb für mich das Erstaunlichste an allem immer der Punkt war, wie schnell sich alleine über moderne Sprache, ehemals als vollkommen normal empfundene menschliche Ethik, in ihr abstrusest mögliches Gegenteil verkehren konnte, - ohne dass es bewusst wird. Heute bin ich damit ein Träumer. Ein Träumer unter Menschen, die gleichzeitig sich auf humane Werte berufen, während sie sie selber den Hasen in Form von reinem Funktionalismus, Egoismus und Objektdenken gegeben haben. Sie reden von Träumen und Realismus, um damit die simple perfide Bigotterie und den Selbstbetrug dahinter, - welchen sie selber auch noch akzeptiert haben, - nicht sichtbar werden zu lassen. Mir fehlen diesbezüglich schon lange die Worte. Deshalb verlinke ich heute zu einem Kollegen, den ich überhaupt nicht für einen Utopisten halte. Sondern nur für jemanden, der sich nicht selbst verraten hat, - und sich auch noch die Mühe macht, es für andere wieder gerade zu biegen.



26.05.2014 von eb
Extraflacher Tiefenrausch.
Oder auch:
H.Erhardt, liest unter dem Einfluss von C.G.Jung, - die Gebr.Grimm, H.C.Andersen und E.A.Poe.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr.   Klick macht dick.
bild


Im tiefen Meer und fern vom Land,
ein Taucher eine Perle fand.
Die kam ihm ziemlich recht,
denn seinem Portemonnaie gings schlecht.
Vor Freude küsste er das gute Stück,
und schon war's weg, das monetäre Glück.
Stattdessen küsste ihn nun wieder,
eine Meerjungfrau, ganz ohne Mieder.
Die schöne Maid, war zart und hold,
doch nicht das, was er gewollt.
Drum frug sie blubbernd nun der Mann,
ob sie ihm Perlen zeigen kann.
Worauf sie ihn zu einer Höhle führte,
in welcher er schon Reichtum spürte.
Der jedoch mit hundert Meerjungfrauen auf ihn stürzte,
und seinen Ärger, nun mit hundert Küssen würzte.
Am Ende, und oh Graus,
ging ihm die Atemluft noch aus.
Was blieb ihm übrig, in dieser Tiefe,
wenn jede Flucht nur aus dem Ruder liefe?
Der Weg nach oben, viel zu weit,
einzig hundert Münder, die zum Gasaustausch bereit.
So knutscht er noch bis heute,
um Luft als Lebensbeute.

Und die Moral von dem Geschacher;
sein Erzeuger ist nicht ganz bacher.
Doch geht auch dies, - wie immer,
- um ganze Welten schlimmer.



22.05.2014 von eb
Weltschmerz und Revolution, - einer ehernen Institution.
Oder auch: wie die Zombies auf die Erde kamen.

(C.)DIN-A4,Polychr./Tusche Klick macht dick.
bild


Der Teufel, ist gerade traurig und recht depressiv,
denn wieder mal, hängt's Weltbild schief.
Eigentlich wollt er heute surfen in der Glut,
doch Staatsgeschäfte, vermasseln ihm den Wellenmut.
Jetzt sitzt er hier mit mieser Stimmung,
bei einer Diskussion zur Landgewinnung.
Zu viel des Höllenfeuers, meinen seine Untertanen,
er solle nicht ständig glühend Badeseen planen.
Die Hölle wäre nicht sein Vergnügungspark,
tönt als Vorwurf, ganz besonders stark.

Da beugt er sich mit spitzem Horn,
muffig, schnaubend, weit nach vorn.
Die Hölle wurde von euch, - nun mal heiß verfasst,
und mir der Job als Teufel, - stilgerecht verpasst.
Mit dem Auftrag, euch als Sünder hier zu quälen,
die nicht fähig waren, was Besseres zu wählen.
Für euch, heißt dies sicher nicht Vergnügungsfahrt,
und in der Glut, schreit ihr besonders hart.
Jetzt wollt ihr nach dem eigenen Ende,
dann plötzlich, - doch die Wende.

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18.05.2014 von eb
Vom perfekten Ohrensausen und veredelten Bananen.
Realtime-nonsense ?
Ein kleines Experiment, mit der klar vernebelten Aussage des Überzeugungstäters.

(C.) DIN-A3 Acryl. Klick macht schööön.
bild Der beste Weg, dem Verdacht der Veredelung zu entkommen, ist die Veredelung der Schrägheit. Zumindest kann man dann sicher sein, nicht im muffigen Bunker des edlen Geschmacks anderer zu enden.

Ich liebe diese alten Weisheiten, aus dem Pool einer ehemals, als; "Neunte" der Künste aller Künste verquirlten Schrägheiten, zwischen Bildung und Verbildung kategorisierbarer Weihrauchkanonen. Leider Gottes, verlassen auch diesbezüglich, allzu gerne kreativ ambitionierte Anhänger des feinen Gefühls fürs Edle in der Kunst, mittlerweile die gerne vergessenen Pfade ehemals erhobener Stinkefinger. Nun sieht sich unsereiner ja nicht mal eindeutig fassbar diesem Genre zugehörig-, geschweige denn überhaupt als der/die/das XXXXX-Künstler, wenn überhaupt "Künstler" zum Festnageln monetär oder kalkulierbarem Kunst-"ist" oder Kunst-"muss" - Gebahrems. Dass sich so mancher Comickünstler, natürlich auch gerne mit dem preis-kalkulativen Nimbus, von so etwas wie einer Erhabenheit der Kunst, sein Tuschefässchen verblümen möchte, - ist mir natürlich trotzdem verständlich. Und dass sie das gleiche Recht auf Förderung haben, wie alle anderen, sollte eigentlich außer Frage stehen. Die Frage ist nur, - wer bleibt dann neben ein paar wenigen Satirikern oder Nachfahren illustrer Undergroundszenen, noch an wackeren Marodeuren im Zuchtgarten der eitlen Kunstklischees übrig? Manches, riecht für mich leider schwer nach; "Bitte, bitte, - wir wollen auch in den erlauchten Club der akamedisierten Kategorien für's definierbare Räucherwerk aufgenommen werden." So was wie ein Comicprofessor, wäre jedenfalls der perfekte Verrat, an jahrzehntelange Bemühungen heldenhafter Schmierfinken, wieder dem Establishment klischeeisierender Vollblutbewerter. In der Regel, zeigt das heutige akademisierte Schema, - nämlich auch kein anderes Verhalten, als diese fragend zweifelnden Augen von Kennern künstlerischer Traditionen in regionalen Räumen, die so tun, als würden sie auf Kunstförderung machen, - indem das an der Umgebung orientierte Gefühl, für das was ankommt, dann so was wie Kunstkenntnis mimt. Und man sollte nicht verhehlen, dass sich auch die; "graphic-novel", bei aller Sympathie dafür, doch schwer in Richtung industrialisiertem Verlagswesen entwickelt. Letztendlich immer der Punkt, wo sich so was wie ein möglicher Künstler, zwischen einer Kunstseele, oder möglicher Kunstkarriere mit Dauerhofknicks im Trachtenkostüm anderer entscheiden kann. Aber wahrscheinlich sieht dies unsereiner ein wenig zu verbissen. Doch ich denke mit Wehmut an Leute zurück, denen es gerade beim Comic, - nicht um Akzeptanz nach Klischee ging.

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13.05.2014 von eb
Once again, - nieder mit den Rasenmähern.
Klick, - und so sieht, verdammt nochmal, - eine vernünftige Wiese aus.
bild


Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit,
steht das Waffenarsenal bereit.
Zum Kampf gegen zartes grünes Leben,
für Bürgers Gartenbaubestreben.
Der mag nur Wachstum in Finanzen,
und was füllen könnte, seinen Ranzen.
Was sonst wie wachsend lebt,
der Rasenmäher seiner Freud enthebt.
Und killend, krachend, mordend,
alles absägt, was zu überbordend.
Da gibt's kein Halten und kein Zagen,
wenn Halme auch nur einen Zentimeter wagen.
Mit hartem Stahl und Motorkraft,
wird alles Störende dahin gerafft.
Gesteuert gar, von kaltem Herzen,
welches kennt nur noch bei Ungenormtem Schmerzen.
Dann ängstlich schon beim Vergleiche zittert,
wenn es Anderes wie in Nachbars Garten wittert.
Da wird geschert, geschnitten und frisiert,
bis auch das letzte tote Blümchen aus dem Abfall stiert.

Dann lehnt er sich zurück, der edle Held,
beschaut sich die rohe Tat, die ihm auch noch gefällt.
Wischt sich den Schweiß von seiner Stirn,
streichelnd den Hass in seinem Hirn,
gegen alles was nicht passt in seine Norm,
oder gar lebendig bildet, - eigene Form.

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08.05.2014 von eb
Rätselhaftes auf hoher See, bei 5 Glasen Plattfußwache.
(Seemannsgarn und Schwabenstreich, je schräger's wird, - desto mehr ist's gleich)

bild

Ein neues Jahr, ein neues Spiel,
ein Lebensschiff misst seinen Kiel.
Am Heck, da singt ein Seemanns-Chor,
und führt ein lustig Tänzchen vor.
Vorm Bug springen tausend Meerjungfrauen,
die kräftig auf die Pauke hauen.
In der Reling hängen Riesenkrabben,
die dazu mit ihren Scheren schrabben.
Und an Land springen selbst die Wasserflöhe,
noch vor Freude in die Höhe.

Der Jahre ist es wahrlich nie zu viel,
zu geben Mast und Planken edlen Stil.
Gekrönt gar knisternd lichterloh,
mit einem Elmsfeuer, das nie entfloh.
So trägt mit Freude, auch ums Riff,
der Wind das stolze schöne Schiff.
Dem Krabbenkutter, dies wohl immer schon gefiel,
so gibt's für heute nur noch dieses Ziel;
Den Dieselmotor schnell entrosten,
um Back- an Steuerbord,- die Seeluft aus zu kosten.



05.05.2014 von eb
Und er kaufte sich eine Knipse.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht klick, oder auch nicht.
bild Warum ich das folgende schreibe? Was weiß ich? Die einfachste Eklärung wäre wohl die, dass mir nichts besseres einfällt. Vielleicht, - will ich aber auch den dreihundert-Prozent-Polarisierern, die bei der kleinsten Kritik an Werbung und Markt gleich vermuten, dass hier jemand alles abschaffen will, und im Wald-, wie auch vom selbst geschossenen Salat lebt, - etwas vom eigenen miesem Kaufverhalten erzählen. Eventuell, - ist mir auch einfach nur danach, mal seitenlange Werbung zu machen, ohne auch nur einen wirklich vergleichbaren Ranking-, Protz-, Veredelungswert, technischen Schnickschnack oder Markennamen zu erwähnen. Möglicherweise, - freue ich mich auch einfach nur wie ein Schneekönig, - über ein nicht wirklich lebensnotwendiges, aber für mich durchaus brauchbares Gerät, dem ich mindestens zehn Jahre Benutzung gebe. Und das ganz ohne eine Wissenschaft oder gar Kunst daraus zu machen, die andere einfach besser drauf haben. Also freut euch einfach mit mir. Ich denke, dass geht auch noch ohne dieses Gefühl fürs Besondere. Falls sich jemand mal ein Auto, statt einem Edel-MarkennamenX mit versilberter Einspritzung, oder Edel-MarkennamenY mit mittels Gedankenimpulsen steuerbarem Rückspiegels und Kupplung mit künstlicher Intelligenz kaufen sollte, mit dem er sogar als Nicht-Rennfahrer, problemlos von A nach B kommt, - und deshalb einfach zufrieden damit ist, - werde ich mich auch mit ihm freuen. Letztendlich, - ist mir wahrscheinlich einfach nur danach, mal ganz belanglose Ansichten, aus dem Durchschnitt des unveredelten eigenen Spaßes zu tippen. Muss ja keiner weiter lesen. Aber es gibt da noch etwas anderes. Ich selber, - nenne es den breiten Werberaum, zwischen Alt und Neu, zwischen künstlerischer Veredelung und Profanität, - sowie dem Kauf- und Angebotsverhalten, zwischen Kennern- und Nichtkennern digitaler Technik, - im Wandel des Angebotes eines Massenmarktes. Sehen wir es aber trotzdem, einfach mal nur als Impression.

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30.04.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett
Heute: Frisch und frei, - in den Mai.
(Extra postkartenflache Idylle, - auch für urbanisierte Landeier.)

Klick macht schööön.
bild


Juchhei, in der Luft ist Frühling drin,
und mächtig Staub mit lieblich zartem Duft.
Der Wonnemonat treibt mit frohem Sinn,
in dicken Schwaden, - Pollen durch die Luft.

Das Auge tränt, die Nase juckt,
mit Feuer, - tanzen Hirn und Rachen in den Mai.
Wer hier noch singt, sich schnell verschluckt,
und hustend endet jede Jubelei.

Die Buben krächzen, die Mädels niesen,
beim ländlich Treiben noch mit Bollenhut.
Drum lässt's der Wettergott barmherzig gießen,
heilsam kühlend, - auch der Touristen Mut.

Traditionsbewusste Bilder brauchen ihren Segen,
im Zweifelsfalle, auch mit Schirmen gegen Regen.



28.04.2014 von eb
Leseempfehlung

DLF-Abgesang auf Privat-Unis – Bertelsmann debattierte mit sich selbst.



24.04.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 4)
(Real)satire?
Seid ihr auch alle voll im Trend?

(C.) DIN-A4 Polychr./Tusche Klick macht dick.
bild


Im Fernseh'n, - gebt fein Acht,
wenn zwischendurch die Werbung lacht.
Bevor ihr die Gefahr gerochen,
bin ich schon ins Hirn gekrochen.

Aber keine Sorge, - ich mache keinen Krach,
und werd auch nur bei meinem Namen wach.
Dann kratze ich an eurer Seele,
und geb die richtigen Befehle.

Ich bin der Floh, - der euch ins Ohr gesetzt,
der Wunsch, der durch Geschäfte hetzt.
Wir sind der Trend, der euch dazu gehören lässt,
die Würmer, die ihr dann doch vergesst.

Und artig macht, was man euch sagt,
wenn ihr nach unseren Markennamen jagt.

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19.04.2014 von eb
Frohe, noch verwirrtere Ostern

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Fürs selbst gestellte Motto; "man weiß nie was drin sein könnte", - hab ich angesichts doch recht nebliger Begebenheiten, beim Bunten mal wieder auf passend Älteres zurück gegriffen. Sinnigerweise, spielt unsereiner an Ostern ja immer gerne den Sucher nach Erleuchtung, - oder auch gleich den Pfaffen unterhalb der Oberfläche, mitunter doch allzu schnell gebrauchter Schubladen, auf denen das nächst greifbare Wort zum eigenen Wohlbefinden lebt. Man muss dies normalerweise nicht so bierernst sehen, - aber bezüglich Wohlbefinden, hab ich im Moment in Hinsicht auf eigene Grenzen, auch trotz Ostern, - gerade so meine Schwierigkeiten. Möglicherweise, lässt sich der, aufgrund der Aufgabe einer Konfession zum neuen Altheiden :-) gewordene, ein wenig mehr Zeit damit. Aber auch für ihn, werden Eier über 4einhalb Minuten ziemlich schnell hart. Dafür aber schön bunt. Und keine Sorge, - auch wenn sich diesmal ein Mangel an Bierernst eher nur halb einstellen will, - man bleibt dabei dem Wort im Banner treu. Und Reflexionen, sind nicht nur eine ganz schöne Gratwanderung,- sondern überhaupt ein verdammt fieses Ding. Man tritt dabei, inklusive sich selber, so ziemlich jedem auf die Füße. Ganz besonders einem vielleicht menschlichem, aber allzu oft auch ziemlich unmenschlich endendem Wunsch nach Perfektionismus. Je nachdem, was wer gerade darunter versteht. Zwischen Eutopie und Dystopie, kann anhand der entsprechenden Leitbilder und Leitfiguren, so ziemlich alles drin sein. Polar gegenüber diesem Wunsch, liegt für mich in etwa die schlimmste aller nicht mehr überschaubaren Willfährigkeiten. Der ultimative Nebel einer Quantität von Individualitäten zwischen Barbarei, - und eben nicht Barbarei. Was glaubt man, - wer, was, und aus welchen Motivationen heraus, dann wieder versuchen wird, so etwas wie homogenisierte Perfektion erreichen zu wollen? Macht er es aus einem Willen zugunsten der Existenz und des friedlichen Zusammenlebens aller heraus? Oder aus eigenen Macht- und Profitgelüsten? Und was wird er dabei, - mit was, - entschuldigen oder erklären?

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15.04.2014 von eb
Katzenblog
(C.) DIN-A4, Polychromos Klick macht dick.
bild


Kratzend, beißend, fröhlich springend,
und lustig mit den teuren Sachen ringend.
Gemütlich wird's, wenn's Raubtier ist befreit,
und an jedem Aquarium zur Jagd bereit.

Teller, Tassen, und auch Lampen,
sind für Springer gute Rampen.
Wer Langeweile gar nicht mag,
für den gibt's Freude, den ganzen Tag.

Wände, Kleider, frisch gemachte Betten,
wollen sich ständig vor Krallen retten.
Dabei arbeitet hier nur ein Sinn ganz fein,
geschmackvoll zart, an rustikalem Design.

Ruhe, Schlaf, - und Frieden in der Nacht,
sind besonders heilsam, - wenn es kracht.
Auf Schränken lässt sich nun mal schunkeln,
am schönsten noch im Dunkeln.

Bewegung, Training, täglich Sport,
halten jung und spülen Sorgen fort.
Wer noch niemals lustig um sich schlug,
dem sind auch Flöhe, - nicht genug.

Drum seid nicht gar so muffig,
ist's Katzentier mal wieder gar nicht knuffig.
Und wenn's sogar ne tote Beute bringt als Dank,
dann tut nicht so scheinheilig, ...
... den Metzger hält auch keiner für krank.

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10.04.2014 von eb
Die Eule war's, - wie immer.

(C.) 24x30cm Maroufl. Acryl    Klick macht dick.
bild


Geisterhaft, der Vogel der da Unglück hieß,
auf den schon Lady Macbeth's Willen lauerte.
Das Messer, dass man in König Duncan stieß,
als Tat, die man ins Omen mauerte.

Die Schuld zieht sich ins Reine,
denn die Eule klagte; "Er ist dran".
So zählt auch heute jeder Scheine,
und betrügt, wie er nur kann.

Was nicht Betrug heißt, sondern Status-Quo,
reale Politik pragmatisch taub gelobt.
Das macht doch heute jeder so,
klingt selbst noch gut, wenn Mordlust tobt.

Und Fortschritt ist nichts weiter als ein Glauben,
den man kleidet in metallischen Schein.
Wie kann man moderner rauben,
wird wohl die echte Wahrheit sein.

Wer würd die Eule demografisch nennen,
und Lady Macbeth Politik?
So alt, dass immer gleiche Rennen,
dass sich entzieht, der simplen Selbstkritik.

Wenn Eigennutz wird zur Gerechtigkeit,
und Hass zum guten Sinn gebaut,
dann nutzt auch die größte Gelehrsamkeit,
nur soviel, wie die Eule Mäuse kaut.





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