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28.04.2014 von eb
Leseempfehlung

DLF-Abgesang auf Privat-Unis – Bertelsmann debattierte mit sich selbst.



24.04.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 4)
(Real)satire?
Seid ihr auch alle voll im Trend?

(C.) DIN-A4 Polychr./Tusche Klick macht dick.
bild


Im Fernseh'n, - gebt fein Acht,
wenn zwischendurch die Werbung lacht.
Bevor ihr die Gefahr gerochen,
bin ich schon ins Hirn gekrochen.

Aber keine Sorge, - ich mache keinen Krach,
und werd auch nur bei meinem Namen wach.
Dann kratze ich an eurer Seele,
und geb die richtigen Befehle.

Ich bin der Floh, - der euch ins Ohr gesetzt,
der Wunsch, der durch Geschäfte hetzt.
Wir sind der Trend, der euch dazu gehören lässt,
die Würmer, die ihr dann doch vergesst.

Und artig macht, was man euch sagt,
wenn ihr nach unseren Markennamen jagt.

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19.04.2014 von eb
Frohe, noch verwirrtere Ostern

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Fürs selbst gestellte Motto; "man weiß nie was drin sein könnte", - hab ich angesichts doch recht nebliger Begebenheiten, beim Bunten mal wieder auf passend Älteres zurück gegriffen. Sinnigerweise, spielt unsereiner an Ostern ja immer gerne den Sucher nach Erleuchtung, - oder auch gleich den Pfaffen unterhalb der Oberfläche, mitunter doch allzu schnell gebrauchter Schubladen, auf denen das nächst greifbare Wort zum eigenen Wohlbefinden lebt. Man muss dies normalerweise nicht so bierernst sehen, - aber bezüglich Wohlbefinden, hab ich im Moment in Hinsicht auf eigene Grenzen, auch trotz Ostern, - gerade so meine Schwierigkeiten. Möglicherweise, lässt sich der, aufgrund der Aufgabe einer Konfession zum neuen Altheiden :-) gewordene, ein wenig mehr Zeit damit. Aber auch für ihn, werden Eier über 4einhalb Minuten ziemlich schnell hart. Dafür aber schön bunt. Und keine Sorge, - auch wenn sich diesmal ein Mangel an Bierernst eher nur halb einstellen will, - man bleibt dabei dem Wort im Banner treu. Und Reflexionen, sind nicht nur eine ganz schöne Gratwanderung,- sondern überhaupt ein verdammt fieses Ding. Man tritt dabei, inklusive sich selber, so ziemlich jedem auf die Füße. Ganz besonders einem vielleicht menschlichem, aber allzu oft auch ziemlich unmenschlich endendem Wunsch nach Perfektionismus. Je nachdem, was wer gerade darunter versteht. Zwischen Eutopie und Dystopie, kann anhand der entsprechenden Leitbilder und Leitfiguren, so ziemlich alles drin sein. Polar gegenüber diesem Wunsch, liegt für mich in etwa die schlimmste aller nicht mehr überschaubaren Willfährigkeiten. Der ultimative Nebel einer Quantität von Individualitäten zwischen Barbarei, - und eben nicht Barbarei. Was glaubt man, - wer, was, und aus welchen Motivationen heraus, dann wieder versuchen wird, so etwas wie homogenisierte Perfektion erreichen zu wollen? Macht er es aus einem Willen zugunsten der Existenz und des friedlichen Zusammenlebens aller heraus? Oder aus eigenen Macht- und Profitgelüsten? Und was wird er dabei, - mit was, - entschuldigen oder erklären?

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15.04.2014 von eb
Katzenblog
(C.) DIN-A4, Polychromos Klick macht dick.
bild


Kratzend, beißend, fröhlich springend,
und lustig mit den teuren Sachen ringend.
Gemütlich wird's, wenn's Raubtier ist befreit,
und an jedem Aquarium zur Jagd bereit.

Teller, Tassen, und auch Lampen,
sind für Springer gute Rampen.
Wer Langeweile gar nicht mag,
für den gibt's Freude, den ganzen Tag.

Wände, Kleider, frisch gemachte Betten,
wollen sich ständig vor Krallen retten.
Dabei arbeitet hier nur ein Sinn ganz fein,
geschmackvoll zart, an rustikalem Design.

Ruhe, Schlaf, - und Frieden in der Nacht,
sind besonders heilsam, - wenn es kracht.
Auf Schränken lässt sich nun mal schunkeln,
am schönsten noch im Dunkeln.

Bewegung, Training, täglich Sport,
halten jung und spülen Sorgen fort.
Wer noch niemals lustig um sich schlug,
dem sind auch Flöhe, - nicht genug.

Drum seid nicht gar so muffig,
ist's Katzentier mal wieder gar nicht knuffig.
Und wenn's sogar ne tote Beute bringt als Dank,
dann tut nicht so scheinheilig, ...
... den Metzger hält auch keiner für krank.

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10.04.2014 von eb
Die Eule war's, - wie immer.

(C.) 24x30cm Maroufl. Acryl    Klick macht dick.
bild


Geisterhaft, der Vogel der da Unglück hieß,
auf den schon Lady Macbeth's Willen lauerte.
Das Messer, dass man in König Duncan stieß,
als Tat, die man ins Omen mauerte.

Die Schuld zieht sich ins Reine,
denn die Eule klagte; "Er ist dran".
So zählt auch heute jeder Scheine,
und betrügt, wie er nur kann.

Was nicht Betrug heißt, sondern Status-Quo,
reale Politik pragmatisch taub gelobt.
Das macht doch heute jeder so,
klingt selbst noch gut, wenn Mordlust tobt.

Und Fortschritt ist nichts weiter als ein Glauben,
den man kleidet in metallischen Schein.
Wie kann man moderner rauben,
wird wohl die echte Wahrheit sein.

Wer würd die Eule demografisch nennen,
und Lady Macbeth Politik?
So alt, dass immer gleiche Rennen,
dass sich entzieht, der simplen Selbstkritik.

Wenn Eigennutz wird zur Gerechtigkeit,
und Hass zum guten Sinn gebaut,
dann nutzt auch die größte Gelehrsamkeit,
nur soviel, wie die Eule Mäuse kaut.



09.04.2014 von eb
Randnotiz

Ist doch alles in Butter auf'm Kutter, lallt grad der Zukunft wolkiges Rosa aus allen kommunikativen Ecken deutscher Theckenkultur. Man hat dazu gelernt, spricht der Schöngeist mit Hang zum Weingeist. Und die Bierlaune prügelt Positivismus durchs bekennende Wahlverhalten großkoalitionärer Merkelei mit Schuldenbremse und sozialen Erzengeln. Derweil macht das kontinentale, wie auch nationale Lernverhalten, tatsächlich gewaltige Fortschritte in Sachen Korruption, finanzkräftiger Lobbyarbeit und dem freigebigem Verteilen von Schleim. Das Bändigen von Märkten, hat sich offenbar generell, mit einer solch fruchtbaren Dynamik entwickelt, dass sie ein wenig an die Darmperistaltik sich irrtümlich selbst verzehrender Fadenwürmer erinnert. Man muss lediglich unverändert von Industrieseite her mit dem Wort Arbeitsplatzverlust drohen, und schon werden die Dompteure zum Katzenfutter der zu bändigenden Tiger. Dies scheint mir die Show zu sein, die im Zirkus immer alle am liebsten mögen. Und wenn das Tier dann ins Publikum springt, geht das große Kreischen los.



06.04.2014 von eb
Kleine Hommage, nicht nur, - an einen Riesenstapel alter Hefte.

(C.) DIN-A4, Klick macht dick.
bild Neee, heute mal überhaupt nichts mit Werbung. Obwohl, - naja, - man weiß ja nie. Aber man hat schwer gute Laune. Und ist auch Lesestoff-bedingt, irgendwie grad auf den Hund gekommen. So was ist immer hilfreich, um distinguierten Anwandlungen in der Nase zu bohren. Aber ich bin ja schon ewig am überlegen, ob ich's mal als Bundeskanzler, oder gleich Großadministrator des solaren Imperiums versuchen sollte. Kennen wir ja, - Flexibilität, lebenslanges Lernen usw. usf. Ich denke, die Geschichte mit dem Großadministrator ist sinnvoller. Für mich natürlich. Der Rest darf das positiv sehen. Halbe Sachen, sind irgendwie nicht so mein Ding. Das mit der Bescheidenheit, könnt ihr ebenfalls den Hasen geben. Haben andere auch schon versucht. Nichts ist unauthentischer, als bescheidene Großkotze. Ganz schlechte Werbung. Eine gesunde Selbstreflexion, sollte man auf dem Weg zur Weltherrschaft niemals missen lassen. Damit muss aber erst mal Schluss sein, - mit Grundthematiken.

Kommen wir lieber zur möglicherweise indirekten, aber immerhin doch profitfreien Werbung. Ist ja nun wirklich nicht so, dass es für unsereinen nichts gibt, was er nicht auch schwer mag bis sogar liebt. Und dies auch mal sagen möchte. Bezaubernde Weiblichkeiten, werden natürlich aufgrund von Respekt und des Rechts am eigenen Bild sowie Anonymität verschwiegen. Schon aus strategischen Gründen. Diesbezügliche Professionalitäten am Schlagzeug, lassen aufgrund eines ausgeprägten Rhytmusgefühls mit schlagenden Argumenten in auch noch beiden Händen, eine mögliche Verteidigung mit Bleistift oder Pinsel, - ziemlich hilflos aussehen. Und wie man danach evtl. selber aussehen könnte, ist überhaupt nicht hilfreich, auf dem Weg zum Herrscher über das Universum.

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03.04.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Die Welt ist klein.

(C.) Klick macht dick.
bild


Ein Himmel voller Sand und Staub,
mit einer Sonne wie aus Stahl.
Das Licht zwar fahl und taub,
doch trotzdem eine Qual.

Der Wind erzählt auch über weite Strecken,
von anderen Orten tief im Dunst.
Das Wetter lässt sich nicht verstecken,
und ist nicht wählerisch in seiner Gunst.

Ob Sandsturm oder gar Vulkane speien,
die Richtung pflügt den Pfad.
Dies wird uns vom ruhigen Gefühl befreien,
welch glaubt ans sichere Gestad.

Nur wenn klare Himmel treiben radioaktive Wolken,
wird das Vieh auch ganz besonders gern gemolken.



30.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 3)
Oder auch: die Verengung des Horizonts, - auf den Markenkern.

Aktion: Klick dir deinen Markenkern.
bild Wie bereits in den letzten Teilen dieser Werbung gegen Werbesklaverei, geht's immer noch ums Ambiente. Und dies wird sicher auch in weiteren Teilen so bleiben. Wobei es noch einen speziellen Grund hat, warum ich stellenweise sogar analogisierend und auch umschreibend darauf herum reite. Ich möchte darüber versuchen, mal wieder ein Gefühl für Verhältnismäßigkeiten, Größenordnungen und Möglichkeiten für Differenzierungen zu vermitteln. Und dies, heute auch mal ernsthafter. Speziell eben auch wegen jenen, welche sich vielleicht allzu sehr einer Marktrhetorik ergeben haben, die ganz besonders gerne von dem Zeugs unter der Oberfläche ablenkt. Wozu unbedingt gehört, dass die Verführer darin, sich weder durch Marktrhetorik selber, Nomenklaturen, noch Wissenschaftlichkeit einschränken lassen. Die interessiert nur, was davon, sich für was auch immer in ihrem Sinne missbrauchen lässt. Einer der Gründe, welche es mir verständlich machen, dass das Thema Werbung und PR, immer nur von innerhalb zu dessen Nutzen-, aber selten von außen bezüglich seiner gesamt-gesellschaftlichen Einflüsse betrachtet wird. Wobei "eine" generelle Eindeutigkeit, aber vielleicht hilfreich sein könnte. Angefangen vom unschuldig lasziven Augenaufschlag einer schönen Frau, bis hin zu hoch komplexen Werbe- und/oder PR-Strategien im sogar großen politischem Rahmen, - das Metier der Werbung, ob bewusst oder unbewusst, ob menschlich normal oder Markt-funktional, ist immer das Operieren mit all den kleinen bis großen erwarteten-, bzw. neu generierbaren Klischees, Eitel- und Selbstgefälligkeiten einer möglichen Umgebung oder Zielgruppe, - innerhalb deren eigenem Nebel. Möglicherweise mal wieder ein zu schwieriger Satz. Einfacher ist vielleicht der, dass man trotzdem, schwer zwischen menschlichem und funktionalem Werbeverhalten unterscheiden darf bzw. sollte. Komischerweise, haben die Anhänger einfacher Sätze, aber ausgerechnet bei dieser simplen Differenzierung, - Schwierigkeiten. Möglicherweise, spielt dabei auch eine, per allzu entmenschlichtem Rationalismus, forcierte Ausblendung von eigentlich ganz normalen Eitelkeiten, Sehnsüchten und Instinkten eine Rolle. Von denen auch kein Mensch frei ist. Aber bereits unbewusst schon, in den nicht reflektierten Raum des zwar latent vorhandenem Verständnisses, aber ansonsten stillschweigender Unantastbarkeit vor sich selber verschiebt. Darüber hat man meiner Ansicht nach, lediglich das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte. Nämlich das vollkommen unreflektierte Funktionalisierungs-, bis hin zum Klischee-verhalten, in mitunter sogar fast jedem Bereich davon, - anstelle eines bewussten Umgangs damit.

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24.03.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's (naja) Sonett.
Heute: Alles ganz normal.

(C.) DIN-A4 Tusche/Polychr.      Klick macht dick.
bild


Da hat man's profilierend gar getrieben,
damit niemand merkt, wie weht der Wind.
So ist bloß der Markenkern geblieben,
der uns ebenfalls zu dem macht, was wir nicht sind.

Da wird man gar nach suchen müssen,
denn wir selber haben's vergessen.
Als der Marktgott fing uns an zu küssen,
hat er wohl irgendwas mit aufgegessen.

Wie es war, als nicht nur Verkäufer lebten,
und Leute sogar andere Kirchen kannten?
Wo Menschen gar nach Wissen strebten,
mit Sprachen, die nicht aus Produkt-Tempeln stammten?

Genug der Ketzerei, - der Beichtstuhl wartet schon.
Ihr sollt nicht fragen, - hier gibt's nur fürs Beten Lohn.



Seht nur, unsere Markenkärne, ...
... die leuchten wie die Stärne.
Und alle, - alle, - haben uns ganz furchtbar gärne.



20.03.2014 von eb
Das feuchte Gefühl des Nebels zwischen den Schubladen im Schrank.
Oder auch, - besinnlich heisere Zwischentöne aus dem eigenen Ambiente.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
Aktion: Mehr Vertrauen in den Weihnachtsmann.
bild Nein, nein, - keine Angst. Hier im Süden dieser Marktakrobaten, ist genauso wenig Weihnachten, wie im Rest der Welt. Gebrannte Klischees, sind der Balken vor den Augen der Interpretation, hieß es einst. Kennt heute kaum noch jemand. Was nicht verwundern muss, wenn schon die Klischees aus der Dose, glatt noch als authentische Individualität verhökert werden. Und der Raum zwischen Menschenliebe und Ehrlichkeit, ist ein düsterer Raum, - in welchem die schwierigeren Sachen allzu gerne abgelehnt werden, - hieß es ebenfalls. Heute hat sich da wohl eher der Satz eines Herrn Koroljow aus dem Jahr 2000 auf die Gemüter der Menschen gelegt. Welcher Einfachheit und Genialität in unmittelbaren Zusammenhang brachte. Wenn man bedenkt, dass er damit Konstruktionen, zudem noch in der Raumfahrt meinte, könnte man bösartiger-weise einen wilden Sprung wagen, - und einen Kreis schließen. Der da in etwa lautet; dass auch Menschen, als konstruierte Marken innerhalb konstruierter und zu Klischees geformter Umgebungen, (Ambiente), aufgrund der Konstruktion, zum einfachen schablonisierten Denken gezwungen sind. Dies ist eine zwar alternative und eher ungern gehörte, aber durchaus ebenfalls ehemals diskutierte Sichtweise auf Werbung und Public-Relation. Indirekt, sind wir also immer noch beim Thema; Achtung, - Wääärbung. Denn der Witz dabei ist, dass diese immer dies mit formt, was sie als Grundlage vorfindet.

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14.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 2)
(Real)satire?
Oder auch, - das Werbeambiente als Identität.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild Mystisches Vorwort:

Nun hatte ich ja bereits schon im ersten Teil dieses Werbeambientes für sensitiveren Umgang mit Werbung, kurz das Ambiente erwähnt. Mit dieser schwammigen Begrifflichkeit, verlassen wir natürlich auch großflächig jeden Bereich eindeutig spezifizierbarer Aussagen. Ist aber gerade deshalb, für Werbe- und PR-Experten ein ganz besonders schönes Spielzeug. Dafür gibt es aber eventuell einen weiteren Folgeteil, der das der Schwammigkeit und Mehrdimensionalität entsprechend, auch versucht vielseitiger zu spiegeln. Generell, ist es aber nun wirklich nichts, was irgendwie für Systemtheoretiker oder Rationalisten mit Sehnsucht nach rudimentärst möglichen Weltformeln taugen könnte. Für die sind Begriffe wie "Ambiente" als Fremdwort für Milieu, Umfeld oder auch Metier, lediglich willkommene Abstraktion zum bequemen Ignorieren von gewaltig viel(fältig) möglichem Inhalt. Mit seiner Verwendung als Ersatz für die Atmosphäre, oder auch dem Flair einer Umgebung, können sie zumeist dann gar nichts mehr anfangen. Im Zweifelsfalle, wird das alles auch gerne mal einfach abwertend als Allgemeinplatz abgetan. Was nicht ganz unschuldig daran ist, dass das Thema Werbung und sein politischer wie auch gesellschaftlicher Einfluss, auch immer wieder genauso undiskutiert unter dem Teppich bleibt, wie des Einzelnen Umgang damit. Im Kontext dieses blogs, fällt es unter die Prämisse, dass das Schärfen der Sinne im Nebel, mitunter mehr Sinn macht, als der Ruf nach im Nebel ständig erneut missbrauchbarer Eindeutigkeiten. Aber ich denke, dies ist jetzt alles mal wieder viel zu kompliziert. Einfacher, ist vielleicht nochmals die Erwähnung der Rimbaud'schen Formel; "Ich ist ein anderer", und die unmittelbar damit zusammenhängende Frage; "Leben, oder Rollenspiel?". Kümmern wir uns also lieber zugunsten einer ganz besonderen-, aber irgendwie auch nicht gerade kleinen Klientel, um Verständlicheres, - und auch zeitgemäß Sinnvolleres. Auch wenn die das alles nicht unbedingt gerne so zugeben würden. Deshalb erzähl ich es fairerweise einfach auch mal in Ich-Form.
Ich, ich, ich, ich ..... und nochmals ich, - ist ja gerade voll in.

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12.03.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Hüstel

(C.) Klick macht dick.
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Kommt der Frühling gar zu früh,
bringt's auch den schrägsten blogger durcheinander.
Statt harte Arbeit voll mit Müh,
verliebt sich Sonnenschein und Muße ineinander.

Da hängt er rum der faule Sack,
statt fleißig dummes Zeug zu tippen.
Findet gar an frischer Luft Geschmack,
und lässt die Seele zwischen Grünkram wippen.

Meine Güte, was für ein Drama,
ein wenig Ruhe kann auch mal ein Notebook haben.
Und statt glotzen in ein zöllig Panorama,
darf man sich doch mal am blauen Himmel laben.

Nur keine Angst, ein wenig mehr Geduld,
das Wetter, - ist an allem Schuld.



05.03.2014 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 1)
(Real)satire?
Oder auch, - die Feinheiten von Werbung, die keiner mehr als Werbung sieht/sehen will.

(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Was ist der größere Selbstbetrug? Authentische Werbung, oder beworbene Authentizität?

Wahnfried der Bergsteiger, - im freien Fall aus 2000 Metern Höhe. Beim Versuch, noch ein werbewirksames Lächeln für die Teleobjektive der Kameraleute im Tal ins Gesicht zu zaubern.

Die meisten Menschen akzeptieren bzw. verwenden Werbung; "as it is". Anstatt sich Gedanken darüber zu machen; "what it does with them".

Überschrift eines Videos von Wahnfried dem Bergsteiger. Welches auch noch kurz nach seinem Aufschlag am Boden, ein merkwürdig maskenhaftes Lachen im Gesicht zeigte.

Es ist wohl so, dass wenn Menschen ein Werkzeug allzu kritiklos akzeptieren, - und dieses dann anfängt das eigene Leben zu bestimmen, - endet es wohl meist so, dass der Mensch plötzlich zum Werkzeug seines Werkzeugs wird, - selbst noch über den Tod hinaus.

Wahnfried der Bergsteiger an der Himmelspforte. Nachdem man ihm dort mitgeteilt hatte, dass er sich erst mal das dämliche Verkäufergrinsen aus der Seele wischen sollte, bevor er überhaupt dran denken könnte, in der letzten Wahrheit ne ruhige Kugel schieben zu wollen.

Nun ja, - man kann auf viele Arten etwas umschreibend reflektieren. Pure Übertreibung, - ist eine Möglichkeit. Manch einer, findet das sogar witzig und reagiert entsprechend unbetroffen unbeteiligt. Komplett reduzierende Symbolik geht ebenfalls. Schon die Skizze vom obigen Finstermann, birgt in meinem vom Comicwahn vernebelten Hirn die Möglichkeit, ähnlich wie beim Smiley, mit nur einem symbolischen Marker, den potentiellen Seerienkiller in die fröhlichste Grinsemaschine aller Zeiten zu verwandeln. Dem würdet ihr noch eure Omi anvertrauen. Und der Preis, steigt dann entsprechend dem zeitgemäßen Bedarf natürlich auch. Sagen wir, - vom Aspirin zu ner Pulle Beaujolais.

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02.03.2014 von eb
Himmlisch Ruhe, - jüngst am Morgen.
(C.) DIN-A4 Polychr. Klick macht dick.
bild


Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching,
am Ende bleibt's der Narren Ding.
Da muss man gar nicht groß mit schimpfen,
oder gar mit gutem Ratschlag impfen.

Denn auch der Gegner solcher Taten,
ist früh am Morgen, ganz besonders gut beraten.
Die himmlisch Ruhe nach der Massen Trinkgelage,
lässt keinen Grund für große Klage.

Gar sanfte Stille, lässt viele Leichen ahnen,
deren Welt sich übel dreht, im eigenen Rahmen.

Unsäglich angenehm, schwebt Grabesruhe dann im Tageslicht.
Und lässt endlich wieder Vögel hören,..
... die da zwitschern; ... "Die sind nicht ganz dicht".



27.02.2014 von eb
Aus der Reihe; (Gar nicht) so nett, ist nur's Sonett.
Heute: Von der Mitschuld aller.

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Der Zeitgeist liefert was man braucht,
immer nach dem Willen derer, die daran verdienen.
Ob dabei was Gutes mit verraucht,
ignoriert das Ego derer, - die dem dienen.

Das Kurzhirn greift nach dem, was sich ihm bietet,
nicht fragend, was man dabei zerstört.
Statt zu zeigen wie der Zeitgeist wütet,
wird auch noch stolz vom eigenen Erfolg darin geröhrt.

Der Fatalismus plärrt sein; "Heute ist das so",
immer nur so lange wie es für ihn selber funktioniert.
Und auch Gewinner sind nur Ihrer selber froh,
solange das Gewinnen, - nicht auch das eigene Gewinnen stört.

Zu vieler Menschen Hirn, ist ein kleiner bunter Kreis,
das ist ihre Welt, - der Rest interessiert sie einen Scheiß.

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23.02.2014 von eb
Seelenverkäufer deutscher Sachlichkeit.
Oder auch, - an der Sprache sollt ihr sie erkennen.

(C.) DIN-A4 Polychr.     Klick macht dick.
bild Ein Großteil der des Sprechens kundigen Deutschen lieben ja Worte, die sich immer ähnlich anhören wie die im Gebrauchtwagenhandel, auf dem Truppenübungsplatz, beim Gerichtsvollzieher oder aus der PR-Industrie. Und da ist denen sogar vollkommen egal, ob das nun aus hiesiger Sprache oder von über'm Teich kommt. Die brauchen das. Was beim Franzosen z.B. noch die Blume seines Herzens ist, heißt sinnigerweise im deutschen Maschinen- ähhh Sprachraum, ja mittlerweile schon recht lange Lebensabschnitts-gefährte. Kalt, neutral, hoch variabel ausleg-, relativier- und wegwerfbar. Zur Not auch mit Vertrag. Immerhin könnte der Gefährte im Wort noch annähernd aussagen, dass es sich um ein menschliches Wesen handelt. Obwohl, - Hundehalter sprechen auch gerne mal vom Gefährten. Was soll's. Aus mir unerfindlichen Gründen, herrscht in hiesiger medialen- wie auch Alltagskommunikation, anscheinend Beklemmung bei Worten und Sätzen, die auch nur ansatzweise einen menschlich emotionalen Klang an sich haben- oder sich zärtlicher anhören könnten, wie eine Blechdose. Und wenn doch mal, dann hat in der Regel der Kontext kaum etwas mit Gefühlen zu tun, die über das "zärtliche" Zählen von Geldscheinen, dem "leidenschaftlichen" Waschen des Autos oder dem "liebevollen" Mähen des Rasens hinaus gehen könnten. Hat wahrscheinlich etwas mit diesem; "Das musst du sachlich sehen" zu tun. Die brauchen das. Die sind so sachlich, dass sie sich schon selber als Sachen sehen, - ohne es sehen zu wollen. Was mitunter aber auch ganz schön traurig-witzig ist. Da sprechen dann z.B. zwei weibliche; "human resources", also menschliche Ressourcen des nationalen Arbeitsmarktes, mit Gender-Mainstream-Feeling darüber, dass Mannsbilder sie als Sachen oder Objekte ansehen würden. Ist ja schon mehr als richtig, dass sie darüber maulen. Und tatsächlich freut man sich auch über solch ungewohnte menschliche Regungen. Trotzdem muss man sich fragen, was von beidem denn jetzt bitte schön der größere Blödsinn sein soll? Was nochmals besonders spannend wird, wenn die auch noch in einer Abteilung "HR" arbeiten. Irgendwie .....

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19.02.2014 von eb
Der bedenklich breite Raum, zwischen Bildung und Verbildung.

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bild Was Ideologen jeglicher Couleur wohl unbedingt gemeinsam haben, ist ihr unstillbarer Drang, aus ihrer Ideologie so eine Art reiner Lehre oder Weltformel mit Alleinstellungsmerkmal bzw. ultimativer Lösung für alle zu machen. Und eh man sich versieht, wird dann aus Ideologie Religion. Und Religionen, betrachten sich, sinnigerweise jede für sich, sowieso als die einzig Wahre. Wobei natürlich als Erstes, die Wahrheit auf der Strecke bleibt. Spätestens immer dann, wenn der Jünger tapferer Wille anfängt, die sowieso schon vermeintliche Wahrheit auch noch zu interpretieren. Selbst bei den Menschen, kann man dann mitunter nicht mehr zwischen diesem; irgendein Denker, Ökonom, Philosoph sagt, - Allah sagt und Gott sprach, - unterscheiden. Auch wenn man die Schiffszeitung liest, wird man beim politischen Teil niemals wirklich den Eindruck los, nicht auch Ähnliches zu lesen, was auch eine Verwandte von mir so unter dem Fußboden des Kirchenschiffes verzehrt, in welchem sie sich häuslich eingerichtet hat. Und der Rest, funktioniert dann auch überhaupt nicht anders, als ein ganz normaler Schiffsgottesdienst. Vorne predigt einer die Welt gerade, alle singen Halleluja, und man dient eben irgendeinem gebastelten Gott.

Trotzdem fühle auch ich mich schuldig. Das mit dieser Bildungsideologie, hat, so scheint es mir, durchaus auch so seine Tücken. Möglicherweise, war es sogar ein großer Fehler, nur ihm, ober überhaupt das Lesen beizubringen. Denn offenkundig, gibt es zwischen Lesen und Lesen, gewaltige Unterschiede. Vielleicht sollte man sich ernsthaft überlegen, ob Lesen ohne Umgebungskenntnisse des Gelesenen, nicht weitaus gefährlicher sein kann, als überhaupt nicht lesen zu können. Aber ich wollte es doch nur genauso machen, wie die menschlichen Bildungsexperten. Ist es möglich, dass bei denen auch was falsch läuft? Die merkwürdige Einstellung, dass Intelligenz und Bildung, irgendetwas über einen Sinn zugunsten von Lebewesen aussagen könnte, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Aber was soll's. In jedem Fall kann man wohl sagen, dass es eher nicht die Denker und Literaten, als vielmehr immer ihre Jünger waren.

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15.02.2014 von eb
Ok, ok, von mir aus, - dann bin ich eben auch ein Künstler.
Ein kleines, aber wortreiches egozentrisches Outing so nebenbei.

(C.) 50x50cm Acryl auf Leinwand Klick macht dick.
bild Nein, nein, das Bildchen des Langzeit-Experiments, ist jetzt nicht der Grund für die Überschrift. Aber da gibt es eben ein fröhliches Vögelchen drin, dessen Symbolik einfach hervorragend ins heutig Kontextuelle passt. Ich habe es die; "imaginierte Schönheit des eigentlich Hässlichen" genannt. Und hat sogar auch eine Menge mit Bundestagswahlen und sonstigen Umfeldern zu tun. Zugegeben, über einen Hang zur ultimativen und natürlich auch subjektiven Abstraktion, Symbolik oder Analogie, kann man natürlich streiten. Aber das Grafikerhirn denkt nun mal anders, und dieses fiese hier, selbst noch eingängige Comic-Märchen-Kinderbuchklischees missachtende, - wahrscheinlich nochmals anders, - als das Malerherz vielleicht ausdrücken möchte. Und die gesamte Sparte anderer Metiers sonst wie verarbeiten. Aber eben auch nicht weniger mit Analogien, Symbolik und Abstraktionen agieren. Und ob man es nun anders angeht, oder so, - das Ergebnis wird fern vom Inhalt, von allen immer gleich schlecht nach interpretiert. Für mich durchaus auch eine gültige Analogie, für vieles andere mehr. Das Bild selber, ist aber noch gar nicht fertig. Und ruht eigentlich auch seit geraumer Zeit aus Gründen einer rein privaten Schere im Kopf. Zwar war es absolut Sinn dieses Experimentes, bescheiden auch mal die ganz individuellen eigenen Hoch- und Tiefstimmungen als Teil eben auch eines ganz privaten Lebens zu verarbeiten, - denn sinnigerweise, agiert hier auch nichts anderes, als ein mehr oder weniger menschliches Wesen. Und Scheren im Kopf, sollte man eigentlich überhaupt nicht zulassen. Aber diese schneidet eben auch weder Politisches noch irgendetwas Informelles, was für irgendjemand sonst von Nutzen sein könnte. Wie ich das Problem trotzdem noch authentisch hin bekomme, weiß ich jetzt allerdings auch noch nicht. Doch kommen wir endlich zum Thema. Wobei wir mit einer rotzfrechen möglichen Erwähnung von Kunst im Zusammenhang mit ebenso möglichen obigen Bildinhalten, eigentlich schon mitten drin wären. Trotzdem würde ich das Thema indirekt lieber nach dem Vogel und seinem Tun, - eben; "die imaginierte Schönheit des eigentlich Hässlichen" nennen. Und es wird wahrscheinlich auch überhaupt nicht unkompliziert werden. Dafür aber denn doch reichlich egozentrisch. Soll niemand behaupten, ich hätte nicht vor gewarnt.

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12.02.2014 von eb
Neues von der Freiheit.

In dem Umstand, dass es wohl recht vielfältige und auch unterschiedliche Auffassungen von Freiheit gibt, liegt nicht nur der Grund, dass man mit Gedanken zur Homogenisierung von Menschen wohl mehr als vorsichtig umgehen sollte. Auch nicht nur, dass darin die entsprechend vielfältigen Chancen für auch vielfältige Entwicklungen stecken. Die dem; "Alternativlos", stets ihr frisches junges Gesicht zeigen. Sondern auch die Verantwortung, den Punkt sehen zu wollen, wo die Freiheit des Einen die Freiheit des Anderen beschneidet oder gar zerstört. Wenn allerdings schon entschieden werden muss, zwischen Mensch oder Maschine, Leben oder Funktion, Vielfalt oder Einfalt, Humanität oder Barbarei, Frieden oder Krieg,- dann ist auch jedes Gerede von Freiheit für alle, nur noch eine billige Farce. Und die Freiheit, - die Freiheit zu gestalten, - der Freiheit derer zum Opfer gefallen, - die auch alle ständig von Freiheit reden. Aber lediglich eine Abhängigkeit von Freiheit und Schicksal dort erklären, wo der Freiheit der Macht, - es beliebt Schicksal zu spielen.

Wahnfried der Bundesfreiheitspräsident der Bergsteigervereinigung. Als er in einem wirren Moment in 4000 Metern Höhe, auf die Idee kam, eine Rede zu halten die ausnahmsweise mal tatsächlich was von Freiheit erzählte. Es muss wohl am Sauerstoffmangel gelegen haben. Denn als er wieder klar sehen konnte, veranlasste er die Touristen von der nächsten Gebirgsjägerbrigade vertreiben- und die Zugänge zu seinem Plateau des Ruhms sperren zu lassen. Dort sitzt er nun, genießt die Freiheit, und dirigiert per Funk ein paar Schneekanonen, die ihm seinen Berg exakt so weiß verzuckern, wie er sich das immer vorgestellt hatte.





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