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17.04.2013 von eb , - Aktuelle Bilder

Irritierte Fragen, mal blind in den Nebel hinein.

Nun ja, - bei manchen Fragen, hinterlässt die Welt mitunter einen recht schalen Geschmack. Der im Besonderen, im Kontext eines Gefühls für möglicherweise; "Echtes", auch ein merkwürdiges Ziehen zwischen gutem und schlechtem Geschmack bewirkt, ohne eines davon für sich alleine stehen lassen zu können. Wenn man die Feinheiten berücksichtigen will, dass merkwürdigerweise bei der harmloseren, sprich verhüllend füllenden Variante, eines von zwei Themen um die gleichen Körperteile und damit verbundene gesundheitliche Aspekte, - die Frage gestellt wird, - was natürlich sein könnte und was nicht, während es bei implantierten Versionen gar nicht mehr interessiert. Möglicherweise, ist es ein ganz besonderer Zeitgeist, in welchem solche Fragen, zusätzlich unter zwei Trend-, wie auch technologischen Geschwindigkeitsaspekten betrachtet werden müssen.

"Das habe ich getan", - sagt mein Gedächtnis. "Das kann ich nicht getan haben", - sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich - gibt das Gedächtnis nach.

... erwähnte schon Friedrich Nitzsche. Und war beileibe nicht der Einzigste, der sich Gedanken über die Motivationen zu solchen Merkwürdigkeiten machte. Wobei i.d.R. mehr das Einzelindividuum im Fokus lag. Aber eigentlich der Begründer der analytischen Psychologie; "Carl Gustav Jung", Begriffe wie "bewusst" und "unbewusst" bereits schon kollektiv betrachtete. Worüber man sich, angesichts der unterschiedlichen Auffassungen und Sichtweisen, über Leute wie Freud, Durkheim, Bruhls Kollektivbewusstsein, und Maurice Halbwachs kollektivem sowie Assmanns kulturellem Gedächtnis hinweg, - mächtig streiten könnte. Und sowieso auch tut. Mit ausreichend Spekulationsfreude, könnte man sogar den Verfall eines kollektiven Sozialgedächtnisses nach Assmann, infolge einer Agenda2010, über False memories verargumentieren. Und es gäbe sicher tausend Wege, die merkwürdige parallele Gleichbehandlung, - aber genauso merkwürdige Differenz zwischen einem Bekleidungsstück, und einer transhumanistischen Körperveredelung, im Kontext kollektiver Fehlleistungen zu analysieren. Das Problem ist lediglich, dass Analyse immer nur etwas analysieren kann, was bereits schon existiert.

Hier ist also keine Hilfe zu erwarten. Denn was analysieren wir? Den BH, - oder das Silikon? Ersteres im Kontext von Natürlichkeit (und/oder Technologie), zweites im Kontext von Technologie (und/oder Natürlichkeit)? Oder betrachten wir nur die möglichen medizinischen Auswirkungen? Dann müssen wir auch unverändert von zwei verschiedenen Welten und auch Lebenseinstellungen sowie Sichten auf Natürlichkeiten sprechen. Woraus, je nach technologischem Fortschritt und Akzeptanz davon, auch jederzeit noch mehr werden können. Wobei ich hoffentlich nicht zu geschmacklos bin, wenn ich behaupte, dass es lediglich dem Kleidungsstück egal ist, mit was es gefüllt wird, - und Widersprüche sehe, - wo vielleicht gar keine sind?


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