Kategorien

Comic-Art ...
Special Pin-Ups, ...
Surreale Sichten, ...
Reale Sichten, ...
Cartoons, ...
Karikaturen, ...
Unsortiert, Zeichnungen, ...
Textblumen, ...

Der Kirchenplanet.
Spezielle Streifzüge.
Quick and dirty.
Märchenhaftes
Dark worlds.
Bürgerlich Anständiges.
Kunst vom Nachwuchs.

Texte ...
Artikel ...
Kosmisches ...
Hintergrundrauschen ...
Achtung, Wääärbung ...
Sonstiges ...

Übersicht
Aktueller Beitrag RSS Feed 2.0


Add-ons

Selbstbauteleskope
Raumfahrtkatalog


Veröffentlichtes

Mordfiktionen

kirchenplanet

Postagenduale Impressionen

Systemisch, satirische Seitenblicke

Subtile Seitenblicke

 
Motivation      Vorheriger Artikel   Übersicht   Startseite   Galerie   Nächster Artikel      Impressum

09.11.2014 von eb , - Aktuelle Bilder

Fröhlich unsystemisch surreales Nebelschütteln ...

mit den Geschichten der Geschichte, der Geschichte der Geschichten, den, der, den, der ...

(C.) 20x30Maroufl. Abtönf./Gouache Klick macht dick.
bild So mancher Raum, man glaubt es kaum,
lässt niemals in die Ferne schau'n.
Dies ist kein Spuk und sehr real,
doch dem der spuken kann, - ist das egal.

Was man so schmiert, mitunter selber irritiert,
besonders dann, wenn man grad nach Weisheit giert.
Ein buntes Bild, macht doch keinen Sinn,
wenn's weder bilden will, - noch sonstigen Gewinn.

Doch ist dies kein Beleg, für einen Weg,
der an seinem Ende, gänzlich ohne Steg.
Den auch ein Troll, führt an ein ganz besonderes Meer,
vor dem sich trollen mag, - wem der Troll im Mensch zu schwer.

Der andere trifft nen schrägen Baum, man glaubt es kaum,
der kann in die Ferne schau'n.
Dies ist nur Spuk und nicht real,
doch dem der spuken kann, - ist das egal.

.....

Kreuzt man eine Eiche mit einem Leoparden und lässt den Blitz einschlagen, hat man sinnigerweise eine Menge gesponnenen Unsinn. Aufgrund mittlerweile ganz brauchbarem Wissens über arten-spezifisches Fortpflanzungsverhalten, - zumindest diesbezüglich. Was aber in ähnlichen oder anderen Konstellationen, auf keinen Fall und zu jedem Zeitpunkt, immer gleich gesehen wurde. Und wie wir wissen, hat es dann selbst wieder im Feld des Wissens, - Idioten gegeben, die das mit der Reinrassigkeit gleich auf Menschen angewandt, unbedingt wieder ins Extreme treiben mussten, und dafür auch den nötigen Unsinn erfanden. Unsinn, den man gleich von Anfang an als solchen erkennen kann, ist dagegen ehrlicher Nonsens, der ausnahmsweise mal keinem schadet. Es sein denn natürlich, er ist gleich zum Mainstream entartet. Möglicherweise im Unsinn versteckter Sinn ohne Anspruch auf Sinn, gehört ins Metier der Märchen. Dies hat man von jeher deshalb gemacht, damit man Sinn als Märchen, und damit eben Unsinn abtun kann. Unsinn, der bewusst als Sinn versponnen, eigene Interessen begünstigt, nennt man Werbung oder Public-Relation. Geschieht dies gleich bevölkerungsweit, nennt man es Politik. Gerät es außer Kontrolle, heißt es Krieg. Braucht man was zur Entschuldigung dafür, - heißt es eben systemischer Krieg.

Sinnigerweise, lieben die Leute es mehr, sich sinnlos über Sinn zu unterhalten, als sich sinnvoller mit Unsinn auseinanderzusetzen. Das macht man deshalb, damit sich daran niemals etwas ändert, - aber trotzdem jeder sich darüber profilieren kann, dass ausgerechnet er den besten Sinn dafür hat, - was Sinn macht. Tragikomik, der Geschichte und ihrer Geschichten, selbst noch über sich selber. Die Geschichte der Menschen, scheint die der Geschichten mit ebenso vielen Gesichtern zu sein. Manche sind Geschichten voller Magie, manche sind Geschichten nach System, manche sind Wahrheit, manche Gleichnisse, manche Lügen, manche Manipulationen, manche einfach nur Unterhaltung, und manche wollen einfach nur mit Geschichten den Sinn für Geschichten schärfen, - wobei die Vielzahl der Geschichten, dafür eigentlich ganz von alleine ausreichen müsste. Zum Beispiel, um ein Gefühl dafür zu wecken, wann in der Wissenschaft, wie auch Politik und den Medien, Geschichten einem Beweis folgen oder eine Geschichte als Beweis genommen wird. Oder die Geschichten der Kunstinterpreten, welche sich Gedanken darüber machen, was zuerst da war, - der ehrliche Gedanke oder die Legende davon? Das Bild, der Text, der Text, das Bild? Die unendliche Geschichte von der Henne und dem Ei, die mit jedem Ei, eine neue Geschichte beginnt, die auch neu gelesen werden muss. Eine Anstrengung, welche wiederum in die Hände der Geschichtenerzähler treibt, welche von den immer gültigen Geschichten erzählen, und dann im religiösem Sinne, ausgerechnet die gewaltigsten Sammlungen an Geschichten, wie z.B. die in der Bibel, in eigene Geschichten packen, - oder sie gar wortwörtlich nehmen.

Dabei ist die Kunst des Spinnens, mit Sicherheit genauso wenig eine Kunst, wie das Lesen von Geschichten oder ihnen gar noch zu folgen. Jeder kann das. Man muss es einfach nur wollen. Und schon hör ich sie ächzen und stöhnen, - all die Vernünftigen, die Sucher nach der Wahrheit und der Perfektion des klaren reinen Geistes bzw. dem, - was jeder so, als solches ansieht, - und doch wieder nur aus den Geschichten zieht, die andere geschrieben haben. Na-ja, - ich hab jetzt wahrhaft nix gegen Vernunft. Solange sie auch von einer menschlichen-, und nicht ständig nur von dieser zeitgemäß systemisch, ökonomisch, technokratischen Vernunft faselt, auf welche sie am liebsten den Begriff Vernunft auf eine eigene Geschichte reduzieren möchte. Und gegen Wahrheit, hab ich auch nüscht. Wozu ja immerhin auch gehören könnte, dass es sich bei dem Ding mit dem klaren reinen Geist, allenfalls um einen kühlen Traum handeln könnte. Aber gegen Träume, hab ich erst recht nichts. Blöderweise, hat gerade dieser Traum, eine recht unschöne Macke. Denn zu Ende geträumt, kann er auch einfach nur den perfekten Automaten bedeuten, der nur noch die programmierbaren Geschichten kennt. Und dann eben bei den Systempädagogen endet. Alles nicht so einfach, - doch bleiben wir beim, (und hier kommt die vernünftige Einschränkung), friedlich und menschenfreundlich gesinntem Spinnen, welches sich der Spinnerei auch noch bewusst ist, aber eine generell negative Konnotation des Spinnens, für ziemlich spinnert hält.

Und auch wenn es mir jetzt aufgrund des Bunten, geradezu in den Fingern juckt, mich auf die feinen Unterschiede von Baumgeistern und Geisterbäumen einzulassen, lass ich dies einfach mal. Dafür ist immer noch genug Zeit. Obwohl ..... manchmal ist alles gar nicht so weit voneinander weg. Auch wenn Naturgeister, von den Anhängern von Märchen wie unsereins, und den Anhängern von Naturreligionen andererseits, - recht unterschiedlich gesehen werden. Will meinen, erstere lieben sie, und zweitere verehren sie. Für den klaren rationalen Geist, ist natürlich beides Spinnerei. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob man sich von Märchen geimpft, in freier Wildbahn ein wenig Phantasie gönnt, oder von tiefen spirituellen Gefühlen durchzogen, gleich ein Weltbild darin sieht. Letzteres, hab ich nie so richtig verstanden, denn sinnigerweise bedeutet es einfach nur, unsinnig den Geschichten anderer zu folgen. Warum, muss man aus dem, was man mag, immer gleich eine Religion machen, die in diesem Fall zudem, schon längst von anderen Menschen ausprobiert wurde?

Wobei zugegebener-weise, Ersteres ebenfalls, ohne jeglichen zusätzlichen Rauschmittelkonsum in Form Gänsehaut-fördernder Imaginationen in Wald und Flur aus käme. Vielleicht ist an den alten Märchen ja doch was dran, - und hinterm nächsten Baum, lauert ein Faun? .... Nein, - wahrscheinlich eher nicht, - aber es hat Spaß gemacht. Das zwiespältige Gefühl des Isländers, der da sagt; "Wir wissen, dass es keine Trolle gibt, aber es gibt sie doch. Sie leben, in unseren Köpfen." Selbstverständlich, - kann sich jeder die Gänsehaut ja auch vollkommen normal darüber holen, indem er sich einfach das Staunen über die ganz realen Wunder der Natur erhält. Und? Sind die Menschen jetzt keine reale Natur? Sind sie selber nicht ebenfalls eines dieser Wunder? Mit all ihrer Geschichte, - und all ihren Geschichten, - ihrer Phantasie? Es gibt immer einen Weg, es sich so einfach wie möglich zu machen, - und darüber die Welt zu erklären.

Doch am übelsten wird's dann, wenn man alles um sich herum und schlimmstenfalls auch sich selber, wie öde vor sich hin tuckernden Automatismus und überhaupt wie das Innenleben der großen Maschine empfindet, - und wenn selbst dies, aufgrund automatismus-bedingter Empfindungslosigkeit nicht mehr hin haut, - eben nur noch so sieht. Was dann nicht selten darin endet, dass man selbst noch dieses ganz normale Staunen, für Spinnerei hält. Die in ihren schrägsten Formen, dann glatt noch aus der Ecke kommt, wo man mit flinken Fingern, Geschichten aus Apps im Handy quetscht. Die Maschinisten eroberten die Herzen der Menschen, erfanden ihre Geschichten vom perfekten System, glichen ihre Betriebstemperatur den systemischen Erfordernissen an, und die Welt der Menschen, versank in ideenlosem Funktionalismus, in welchem auch die Träume starben, oder allenfalls schon fertig in digitalisierter Form zum Abruf bereit lagen. Und die Systempädagogen, lehrten uns mit ihren systemischen Geschichten, - dies andere Gruseln, das andere Erschauern, die andere Gänsehaut, - die der Angst, - davor, nicht mehr zu funktionieren. Aber speziell über diese Techno-Religiösen, mit offensichtlich auch ernsthaften Sprachproblemen, spinn ich dann doch lieber ein anderes Mal herum.

Auch der gewaltige Raum zwischen Magie und System, entsprach einem Bewegungsspielraum an menschlichem Denken, der einem als das Wunder der Natur schlechthin, auch die gewaltigste aller Gänsehäute zaubern müsste. Trotzdem, hatte man gerade davor, - auch die meiste Angst. So verloren sie einfach nur aus Angst, das, was sie am besten konnten, - ihren vielfältigen Sinn. Genau genommen, waren sie nicht mal imstande, sich der Vielfalt dessen zu stellen, was bei ihrer Suche nach der perfekten Extremisierung des Reduzierens von homogenisierbaren Bewegungsspielräumen, so alles dabei recht haben wollte, ausgerechnet seine Reduzierung, als den Stein der Weisen betrachten zu müssen, und sich dafür gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Es wird wohl noch eine Weile benötigen, bis sie alle Möglichkeiten auch praktisch durchgespielt haben. Der Rat wird es mir deshalb hoffentlich verzeihen, wenn ich ihn darauf hinweise, dass auch meine Lebenszeit begrenzt ist.

Bemerkung im Abschlussbericht von Thaddäus Manimagnus Wolpertinger, - dem Baumschrat von Alpha-XStrich13, welcher im Auftrag des galaktischen Instituts zur Erforschung inner-galaktischer Lebensformen, gut fünf Jahrtausende, als Baumgeist auf der Erde verbrachte. Und dabei weder von Imhotep, Uta-napišti, den Propheten, Homer, Kant, noch der NASA, noch von Erich von Däniken, noch den Schergen der Bertelsmann-Stiftung, und erst recht nicht von den neurolinguistisch programmierten neurolinguistisch programmierenden Systemfritzen mit dem Suchtproblem bezüglich des Wortes System, - bemerkt wurde. Einzig bezüglich feucht-fröhlicher Aussagen der Gebr. Grimm, gibt es Spekulationen in Hinsicht munterer Besäufnisse im Freien, - welche aber posthum, rigoros dementiert wurden.


0 Kommentare

Motivation      Vorheriger Artikel   Übersicht   Startseite   Galerie   Nächster Artikel      Impressum
 Blogs

aebby LOG
Absurde Wallstreet-Prosa
Exportabel
Zum Verhältnis von Postmoderne und Strukturalismus in der Architektur
Feynsinn
Gelbwesten
Fliegende Bretter
Ist das ein Mensch oder kann das weg?
Gnaddrig ad libitum
Überbleibsel
Laienphilosophie
Zu diesem Blog
Notizen aus der Unterwelt
Am Ende der Argumente …
Maf Räderscheid
Baden betrachten – Aquarell
Ian Musgrave's Astroblog
The Sky This Week - Thursday December 20 to Thursday December 27
Rainer Unsinn
Bei Mutti
Ralf Schoofs
Keine Kritik am Verhalten von Apple Usern
Rume
Ziehe mich bis Januar zurück
Schnipselfriedhof
Schnipselfunk 10 – MacGyvers Mülleimer
Titanic
Meditation und Markt mit Dax Werner
Zeitgeistlos
»Ich bin nicht süchtig!«

Kreativ-Links

Aebby's Projekt: #playlist
Baertierchen
Pascal Baetens
Bildgrund11
Comiclopedia
Europ. Märchengesellschaft
Nadja M. Schwendemann
Flickr Scotland Blog
Kunstverein Freiburg
Markus Waltenberger
Peonia
Susanne Haun
Tetti
Textem-Kulturgespenster
yagaberry
ZAZA
Zeitgeistlos Hauptseite

Astro-Links

W. Stricklings Astro-Homepage
Astronomie.de

In remembrance

Kritik und Kunst
Duckhome
Geheimraetins Archiv
Pixelschnipsel


ebversum