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29.01.2016 von eb , - Aktuelle Bilder

Ente 2.0

Der täglich realpragmatische Micro-Science-Fiction.

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide       (Klick macht altbacken moderner)
bild In besonders medial- wie gesellschaftlich brodelnden Gerüchteküchen-, speziell wie z.B. in den Jahren 2015/16, war es nun wirklich nicht verwunderlich, dass ab und zu mal etwas unterging, bzw. nicht für ernst genommen wurde. So erging es auch der kurzen Meldung, dass man in Entenhausen die Kirche der Technospiritualität der Transenten gegründet hatte, um fortan gezielt auf die Weltherrschaft zu-zuarbeiten. Aber wer interessiert sich schon für Enten, wenn sensationsgeile Spekulationsgelüste der menschlichen Klischees mit all ihren kulturell-, national- bis völkischen Ejakulationen toben? Sei's drum, die Zeit verging und als nach den ersten fliegenden Handys, Gehirnwellen-gesteuerten Haus- und Hofgeräten, selbst-fahrenden Autos mit selbst-kochenden Einbauküchen, dem weltumspannenden Netz von Transportdrohnen und voll-robotischen Krankenhäusern, Kindertagesstätten und sonstigen infrastrukturell wichtigen Einrichtungen in modularer Bedarfsbauweise bisher völlig unbekannter Firmen auf den Weltmarkt kamen, dachte sich noch niemand etwas Ungewöhnliches dabei. Doch eh man sich versah, war Entenhausen "die" weltweit führende Industriemetropole schlechthin, und verfügte zusätzlich noch über ein klammheimlich aufgebautes Heer von mehr als 40 Millionen solide ausgebildeter und hoch gerüsteter Cyborg-Kampfenten, die bereit waren, Entenhausen bis zur letzten Feder vor jeglichen äußeren Gefahren zu verteidigen. Was im Großen und Ganzen, menschliche Zukunftskonzepte wie; "Industrie 4.0" aussehen ließ, wie das Spielen mit Lego-Robotern. Im Gegensatz zum bisherigen Desinteresse, schlug dafür dann auch die Meldung wie eine Bombe ein, dass sich Hubertus Duck, als Abgesandter aller Enten, beim diesjährigen Treffen des Weltwirtschaftsforums in Davos, mit einer Sondereinheit von Spezialenten Gehör verschaffte-, und seine Bedingungen für die Kapitulation der Menschen vor der marktradikalen Allmacht der transentischen Kirche der entenvölkischen Technospiritualität formulierte.

Öhmmm, - ja, - wer das ganze für wirr halten sollte, (was es zweifelsohne ist), der kann sich ja ersatzweise den täglich Spekulationsberg der öffentlich-rechtlichen Medien-, kölsche Merkwürdigkeiten von 30 Verdächtigen mit Generalverdachtsaussagen im Verhältnis zu über 1000 Anzeigen, weltwirtschaftlich Davossche bis Öttingersche Ergüsse zur Zukunft-, politisch pragmatisch-national-weltoffene Zukunftsvisionen-, King Kong und die weiße Frau globaler Humanitäten gegen die intelligenten Roboter christlicher Händlerseelen, oder von mir aus auch Qualität moderierende Tagesthemen-Moderatoren mit echter Russenangst antun. Hier auf diesem blöggle, hat man jedenfalls gerade aus purem seelischem Selbstschutz die Reißleine gezogen, - und akzeptiert nur noch Nonsens, der sich auch eindeutig als solcher deklariert.


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