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Neues und Altes aus Wissenschaft, Kultur und Technik, mit vorsichtigem Blick.
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04.08.2010 von eb
Ressource Arktik
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Forschungsexpeditionen, internationale Abkommen, zielgerichtete Außenpolitik und Grenzstreitereien unter Wasser. In Zeiten knapper werdender Ressourcen, werfen drei
Kontinente ihren Blick auf ihre vom Eis bedeckten nördlichsten Regionen. Wie in alten Goldgräberzeiten wird schon mal sondiert, welche Claims man abstecken kann. Dabei wird die Welt nach Kontinentaldriften sortiert, wobei die nationalen Interessen innerhalb der Kontinente keine geringere Rolle spielen.
Das Ziel ist klar. Ressourcen. Bodenschätze wie z.B. Zink, Diamanten, Edelmetalle und natürlich Gas und Öl. Das was der Wohlstands-, und deshalb Wirtschaftswachstum orientierte Weltbürger, nicht nur oberhalb des Äquators, eben so gemeinhin als Schatz empfindet. Verwertbare Rohstoffe.
Nordamerika, Europa und Asien sortieren ihre Ansprüche für den kleinsten Ozean der Erde, - für das Nordpolarmeer bzw. den arktischen Ozean,
wobei es nicht um viel Wasser mit viel Eis drauf geht. Darum machen sich lediglich Umweltschützer Gedanken. Gedanken, die im Run um Bodenschätze, wieder mal wirtschaftlichem Pragmatismus zum Opfer fallen.
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Gestartet wurde der Run bereits 2007 von
russischer Seite. Russland war der Meinung, dass das ganze Gebiet bis hin zum Nordpol als Fortsetzung des sibirischen Festlandsockels sowieso Russland gehöre, und platzierte gleich mal die Landesflagge nicht auf dem Eis, sondern mittels zweier Mir-Tauchboote in 4260 Metern Tiefe darunter. Schon damals warnte der Polarforscher Arved Fuchs, mit Blick auf evtl. Ansprüche von Dänemark, Norwegen und Kanada vor einem beginnenden Wettlauf mit Konfliktpotential. Und wie es aussieht, sollte er recht behalten.
Die Rechtslage, ist dabei relativ eindeutig.
Nach der auf den Genfer Seerechtskonventionen aufbauenden UN-Seerechtskonvention von 1982 kann ein Land die ausschließliche wirtschaftliche Nutzung eines Seegebiets über die dafür vorgesehene 200-Meilen-Zone beanspruchen, wenn der Meeresgrund eine Fortsetzung seines Festlandsockels ist.
Die Russen sehen dies bezüglich des Lomonossow-Rückens der Fall. Dies ist ein unterseeischer Gebirgszug, der sich zwischen Sibirien und Grönland erstreckt. Russland betreibt zwecks Suche nach diesbezüglicher Beweisgrundlage, fast jährlich stattfindende Forschungsexpeditionen, und hatte bereits 2001 einen Antrag auf Anerkennung von Ansprüchen bei der UN gestellt. Was aber abgelehnt wurde. Da Fachleute eine ausreichend schnelle Beweisfindung in Frage stellen, geht man davon aus, dass ein geplanter neuerlicher russischer Antrag 2014 ebenfalls abgelehnt wird.
Die Dänen, sehen die Sache anders herum. Diese sind damit beschäftigt, den
Lomonossow-Rücken zu einer Fortsetzung Grönlands, und damit dänischem Territorium zu erklären. Wobei Grönland aber geologisch zum arktischen Nordamerika gezählt werden kann,
und sich zudem noch eigene Gedanken um seine
Festlandsressourcen macht.
Die USA und Kanada sind zur Zeit ebenfalls in einer gemeinsamen Aktion mit den zwei Forschungsschiffen, "Healy" und "Louis S. St-Laurent"
unterwegs, um die unterseeischen Grenzen des nordamerikanischen Kontinents zu ermitteln. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass die USA im Gegensatz zu Kanada immer noch nicht den UN-Seerechtskonventionen beigetreten sind, was vielleicht eine spezielle Auseinandersetzung mit der diesbezüglich neuen Kommission zur Begrenzung des Festlandsockels erfordern würde, aber sie dafür auch den Grundsatz der UN-Seerechtskonvention bezüglich eines gemeinsamen Erbes der Menschheit hinsichtlich der Weltmeere ignorieren lässt.
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19.06.2010 von eb
Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Jan Vermeer, und ein
winziges Detail.
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Das Bild; "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", des niederländischen Malers Jan Vermeer, ( Joannis van der Meer ), ist als Original leider nur im Museum von Den Haag,
(Mauritshuis), zu betrachten. Und ausgerechnet dort findet sich eine Beschreibung, welche sich vorsichtig zurückhaltend und sehr kurz angebunden, trotzdem noch am nächsten zu meinen eigenen Ansichten bewegt.
Über Jan Vermeer selber etwas zu schreiben fällt schwer, da diesbezüglich ausgesprochen dürftig nachweisbare Kenntnisse vorhanden sind. Es gibt einige, mehr oder weniger brauchbare Beschreibungen in Buchform, die aber selber mit nicht gerade wenigen großen Fragezeichen operieren. Die meisten Kurzbiographien verwechseln sogar des öfteren sein Taufdatum am 31.10.1632 mit seinem ebenfalls nicht schlüssig bekanntem Geburtsdatum.
Zusammenfassend könnte man ihn als einen zu Lebzeiten gut situierten und angesehenen Mann beschreiben, der neben wahrscheinlichen sonstigen Nebentätigkeiten bereits gute Preise für seine wenigen, (37-40) tatsächlich auf ihn zurückführbaren Werke erzielte, evtl. einen eigenen Kunsthandel betrieb, und sich auch als Kunstexperte betätigte.
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Gestorben ist er am 15.12.1675 aufgrund einer kurzen aber heftigen Krankheit, wobei noch anzufügen ist, dass sich in den letzten Lebensjahren anscheinend doch noch finanzielle Schwierigkeiten ergaben.
Man kann ihn als einen Maler des niederländischen Überganges vom Früh-, in den Hochbarock bezeichnen, der sich mit Historienbildern, Stadtansichten, Allegorien und Alltagsszenen (Genrekunst) mit moralischem Zeigefinger, beschäftigte. Aber bereits betreffs letzterem fällt auf, dass mangels ausreichender Kenntnisse über sein Leben, lediglich eine äußere Beurteilung aufgrund der Sitten- und Umgangsformen seiner Zeit möglich ist. Erst in neuerer Zeit finden sich Versuche, diese neutrale Objektivität auf verschiedene Weise zu durchbrechen.
Bereits der französische Schriftsteller Marcel Proust, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts einen Asthmaanfall ausgerechnet vor Vermeers Bild "Ansicht von Delft" erlitt, verarbeitete seine Eindrücke im fünften Teil seiner; "Suche nach der verlorenen Zeit". Dieses Bild ist deshalb interessant, weil sich betreffs der perspektivischen Sicht die Fachleute noch heute streiten, ob Vermeer sich einer Camera obscura als Hilfe bediente.
Ebenfalls war Salvador Dali von Vermeers Gemälde "Spitzenklöpplerin" so begeistert, dass er es zu seinem "Paranoisch-kritischem Gemälde der Spitzenklöpplerin von Vermeer" verarbeitete.
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14.05.2010 von eb
Geoengineering
Basteleien
an der Welt.
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Bei der deutschen Ausgabe von
Wikipedia
wird Geoengineering als
Eingriff in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe beschrieben, wobei es sich lohnt
zusätzlich die englische Version betreffs
Geotechnical Engineering zu vergleichen. Denn ein Oberbegriff bei dem man lediglich das Kürzel "Geo" von Geologie, mit dem Wort "Maschinenbau" zusammen gesetzt hat, lässt doch eine größere Spannbreite an Möglichkeiten zu, als die Vorgabe beim deutschen Wikipedia. Zudem fallen einige Ideen und sogar bereits angetestete Projekte darunter, die eigentlich wenig mit Maschinenbau zu tun haben. Böse Zungen, vorwiegend aus dem Lager der Science-Fiction-Fans, sprechen daher eher vom Terraforming, was auch nicht ganz unrichtig ist. Generell kann man wohl bei Ideen und Vorhaben unter dem Oberbegriff Geoengineering, von menschlichen Aktionen sprechen, welche Auswirkungen auf den gesamten Globus haben.
Wenn man sich allerdings eine Weile durch die Ideen und Projekte der Macher durchliest, die Motivationen und Geschäftsfelder vergleicht, dann bleibt nicht selten die Frage offen, - warum?
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Sind es nötige Maßnahmen? Geschäftemacherei? Destruktiver Konstruktivismus oder einfach nur das Ausleben neuer technischer Möglichkeiten?
Auffällig ist z.B. eine ständige Verbindung mit Themen wie Klimaschutz, CO2 und Erderwärmung. Dies ist nicht wenig irritierend, denn bezüglich dieser Größen werden am
Met Office im südenglischen Exeter ja erst die brauchbarsten Simulationsprogramme getestet, welche uns in Zukunft sinnvoll kalkulierbare Zahlen liefern sollen, - mit denen es dann erst möglich sein sollte, eventuell eingreifende Aktionen zu starten. Was kaum hilfreich sein dürfte, den Verdacht einer etwas vorschnellen Etablierung von Geschäftsfeldern aus dem Weg zu räumen. Ganz besonders nicht, wenn aus dieser Ecke immer von einem Plan "B" gesprochen wird, - also die technische Notlösung für den Fall, dass anstehende Probleme sich nicht durch der Menschen Vernunft lösen lassen könnten.
Ebenfalls interessant ist ein Vergleich der entsprechenden wissenschaftlichen Arbeiten zwischen den zwei großen Wissenschaftsplattformen; Science und Nature. Denn wie es aussieht, sollte es mehr aus industrieller-, denn aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet werden. Jedenfalls hat sich unter dem Allgemeinplatz "Geoengineering", auch im europäischen Raum bereits eine muntere Gemeinde von Industrien und Unternehmungen mit
Schnittstellen zur Wissenschaft installiert,
die dem Gedanken, dass es zwingend nötig ist, natürlich nicht widersprechen werden.
Den größten Aufmerksamkeitsgrad erfuhr in Deutschland wohl die Aktion des Alfred-Wegener-Instituts, welches einen partiell eingegrenzten Flecken Meeres von 300 Quadratkilometern durch Zugabe von 6 Tonnen gelöstem Eisen zur vermehrten Algenproduktion anregen wollte, welche wiederum dann eben vermehrt CO2 abbauen sollten. Das Resultat entsprach den Kritiken, welche der Idee und dem Ablauf eine leicht naiv anmutende mechanistische Denkweise vorwarfen, die sich nicht mit realen Komplexitäten auseinandersetzt und zu vorschnellen Aktionen ohne grundlegendes Basiswissen neigt. Die gewünschte Algenblüte entstand zwar durch die Nährstoffzufuhr, wurde aber umgehend von millimetergroßen Ruderfußkrebsen effektiv entsorgt, bevor ein Gewinn in Richtung CO2-Abbau zu verbuchen war.
So ist Skepsis wohl angesagt. Etwas was sogar das britische Unterhaus bewogen hat, eine internationale Behörde für Geoengineering zu fordern. Was sich auch gut an die 200 Forscher gesagt hatten und in Kalifornien deshalb eine recht unverbindliche Abschlusserklärung zusammenbrachten, die mit dem Ratschlag zu mehr Demut verbunden war- und der weisen Erkenntnis, dass Geoingenieure nicht alleine gelassen werden sollten.
Deutlicher waren da über 60 Umweltorganisationen, die sich in Bolivien offen gegen globales Engineering ausgesprochen hatten.
Doch genug zu den umliegenden Gedanken. Aktionen wie die vom Alfred-Wegener-Institut könnte man noch unter Feldforschung, mit evtl. vorheriger Abschätzung der Risiken verbuchen. Auch mit dem Thema Energiegewinnung liebt man es, sich aus Umwelt-, bzw. werbetechnischen Gründen mit "Geoengineering" zu schmücken. Doch dies sind eher die vielleicht akzeptablen Ausnahmen. Sehen wir uns deshalb ein paar der Utopien und Projekte an, die in den Köpfen der Ingenieure globale Veränderungen aufgrund technischer Großprojekte ermöglichen sollen, aber eher nach einem guten Geschäft, denn nach realer Umweltschutzmotivation riechen. Projekte jedenfalls, die von den vorher genannten Umweltorganisationen als Plan "B" zum Klimaschutz, mit der berechtigten Begründung, dass "die Welt kein Versuchslabor sei", abgelehnt werden.
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03.03.2010 von eb
Klimaforschung und ihr realer Status.
Analyseversuch einer politisch,
und gesellschaftlich festgefahrenen Debatte.
Wenn man versucht sich dem Thema Klimadebatte aus unparteiischer Sicht zu nähern,
erhält man relativ schnell einen Blick auf die vermittelnde Instanz des alltäglichen Wissenschaftsjournalismus, der in Kooperation mit den öffentlichen Medien so ziemlich alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann. Journalisten, die vollkommen eigenmächtig Aussagen tätigen, die an wissenschaftlicher Front entweder gerade bearbeitet werden, oder zur Zeit nicht klärbar sind, sind hier genauso zu finden, wie sensationsgierige, oder geschäftstüchtige Meinungsmacher.
Was extrem auffällig ist, ist der Wille die Dinge so einfach wie nur möglich zu sehen, und auch so zu vermitteln. Was zum Schluss in einen grauenhaften Grabenkampf zwischen selbst ernannten Gläubigen, und ebenso selbstgefälligen Ignoranten geendet ist. Polarisation, und vor allen Dingen Eitelkeiten an allen Ecken und Enden. Ganz besonders letzteres fällt dadurch auf, das immer wieder Leute auf den Plan treten, die mit Fakten und Daten Statements produzieren, wobei den bereits erwähnten Wissenschaftlern an der Front, eigentlich erst im Laufe der Beschäftigung mit diesen Daten und Fakten klar wird, wie kompliziert die Zusammenhänge wirklich sind, und berechtigte kontroverse Debatten darum führen.
Während die Wissenschaft selber aber noch keine schlüssige Methode gefunden hat, so etwas wie CO2 und seine Auswirkungen, geschweige denn alle potentiellen Vorkommen, wirklich stichhaltig in ein Schema zu fassen, mit dem man sinnvolle Berechnungen anstellen könnte, - ja sich sogar noch darum streitet, ob das Thema Erderwärmung eine Hypothese, oder Theorie ist, berechnen geschäftstüchtige Leute schon mal Margarine auf ihre CO2-Effizienz, und an der Klimaforschung eigentlich unbeteiligte Trittbrettforschung hängt sich an der potentiell größeren Wirkung von Methan auf, und verleitet ganze Brigaden von Politikern dazu, sich Gedanken über den Verzehr von Fleisch zu machen.
Auf der anderen Seite werden durchaus schon nachvollziehbare Beweise, die zur Aufmerksamkeit und sachlichen Beschäftigung damit zwingen sollten vollkommen ignoriert, und damit auch mögliche Folgen für Leib und Leben anderer. Unterstützt wird das ganze durch einige, nicht minder verantwortungslose Wissenschaftler, die den größten Fehler ihres Berufsstandes begehen, indem sie wissenschaftliche Vorgehensweise durch Glauben, oder Negation ersetzen, und damit den Grabenkämpfen durch politische und mediale Meinungsbildung noch Nahrung geben. Wobei der größte Teil der immer noch ausreichend seriösen Wissenschaft, durch diese Grabenkämpfe in immer größere Zugzwänge gerät, und diese eigentlich nur noch als störend und belastend empfindet.
Die Diskrepanz zwischen dem, mittels medialer Verbreitung und Wissenschaftsjournalismus bei der Bevölkerung angekommenen Bild, und der Selbsteinschätzung der Forscher, kann gar nicht mehr größer werden. Während der größte Teil der Gläubigen, oder Skeptiker, wie sie sich gerne gegenseitig beschimpfen, sich zu selbst ernannten Wissenschaftlern hoch stilisieren, und Berechnungen und Faktensammlungen im Schuhkarton anstellen, wird ihnen nicht bewusst gemacht, das die reale Wissenschaft in ihrer eigenen Hilflosigkeit davon abhängig ist, sich auf Computersimulationen zu verlassen, welche mittlerweile fast 80 Prozent aller Aussagen in den Berichten des IPCC ausmachen. Der Begriff Skepsis, wäre eigentlich eine wünschenswerte Einstellung, wenn er nicht schon von Leuten belegt wäre, die den gleichen Fehler begehen wie ihre Gegenseite, indem die Akzeptanz der gewaltigen Komplexität aller Zusammenhänge, durch gewollte Beweisfindung aus dem Bereich des Sicht,-Hör-, oder sonst wie vernehmbaren, bzw. Schulwissens ersetzt wird.
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04.02.2010 von eb
Biophysik
Algen, Pflanzen, Teilchenphysik,
und die Geburtsstunde eines ganz neuen Forschungsgebietes ?
Einem internationalen Team von Forschern verschiedener Disziplinen gelang eine Entdeckung, welche Botaniker, und Physiker gleichermaßen erstaunen könnte. Zumindest verleitet es sie zu der Annahme, das Algen die Wissenschaft von der Teilchenphysik bereits schon seit Milliarden von Jahren beherrscht haben könnten. Diese Mikroorganismen weisen eine molekulare Struktur auf, welche unter Zuhilfenahme der Quantenmechanik, die Effizienz der Photosynthese maßgeblich steigert. Was Experten nun gleich veranlasst, ein ganz neues Forschungsfeld bezüglich der Entwicklung extrem lichtempfindlicher Geräte
vorauszusagen.
Von diesem Werbeverhalten mal abgesehen, sind die Ergebnisse dieses Forscherteams wirklich interessant, da sie das biologische Verständnis auf der subatomaren Ebene erweitern könnten. Das insbesondere die lichtabhängige Umwandlung chemischer Bindungen von Wasser und Kohlendioxid zu Kohlenhydraten, bei gleichzeitiger Freisetzung von Sauerstoff, auf dieser Ebene eine maßgebliche Effizienzsteuerung erfährt, wird schon länger vermutet. Aber bisher gelang noch kein tieferer Einblick. Eines dieser Geheimnisse war immer die Funktionsweise bestimmter Proteine welche wie Antennen wirken, indem sie Photonen abfangen, und ihre Energie zu den Reaktionszentren hin leiten.
Diese Reaktionszentren, also die Zellen wo Wasser und Kohlenstoffdioxid zu Zucker und Sauerstoff gewandelt werden, können ihre Arbeit aber selbstständig ausführen. Weshalb sich für die Forscher immer die Frage stellte, was es mit dieser zusätzlichen Einrichtung auf sich hat.
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26.01.2009 von eb
False Memories
Von falschen Historien, Festplatten, Geschäften,
und suggestiven Erkenntnissen im Nebel des Nichtwissens.
Ich möchte ich mich heute mal mit einem Thema beschäftigen, welches den einen, oder anderen vielleicht bewegen könnte Sätze wie z.B. "Da gab es mal...", oder "Ich erinnere mich ...", - zwar etwas vorsichtiger zu betrachten, andererseits aber vielleicht auch dabei nicht zu sehr den Verwirrungen der Zeit zu erliegen. Es geht um das menschliche Erinnerungsvermögen. Allerdings muss ich sicherheitshalber gleich vorneweg darauf hinweisen, das es ein höchst sensibles Thema ist. Ein Thema über das es, entgegen solch reißerischer Aufmache wie z.B. im Spiegel, außer der Tatsache, das es falsche Erinnerungen in durchaus umfangreichem Maße gibt, keinerlei sonstige, gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse gibt. Auch wenn dies noch so viele gerne behaupten möchten.
Ebenso muss angemerkt werden, das folgende Aussagen über die mögliche Funktionsweise des menschlichen Gehirns bezüglich von Erinnerungen, einzig und alleine aufgrund von lingualen Experimenten von Kathleen Dermott von der University of Washington, sowie suggestiven Experimenten mit implantierten Erinnerungen von Elisabeth Loftus dergleichen Universität beruhen. Ob solche Tests ausreichen, um darüber Rückschlüsse auf biologische Mechanismen zu schließen, kann im Moment nur damit beantwortet werden, das nicht viel anderes möglich ist. Genau genommen, ist es allerfeinste Spekulation. Gegen Spekulation habe ich nichts. Sie kann als kreativer Prozess verstanden werden. Aber es ist ein Unterschied ob man spekuliert, oder diese so darstellt als wäre es bewiesene Sache. Was leider all zu oft gerade im Wissenschaftsjournalismus passiert. Und darüber dann, mittels eigenwilliger Interpretationen, mitunter abstruse Auswirkungen zeigt.
Den tatsächlichen Ausschlag sich damit zu beschäftigen, war ein als Streitgespräch moderiertes Interview in einem von mir gern gelesenem Magazin. Darin debattierten zwei bekannte Historiker, auf erfreulich faire und konstruktive Art, über die Unzulänglichkeit historischer Zeitzeugenaussagen. Während einer von beiden sich auf die gute alte disziplinierte Selbstkontrolle der Historiker berief, vertrat der andere die Ansicht, das sich falsche Erinnerungen von Zeitzeugen systematisch aussortieren ließen. Was mich daran störte, war der Fakt das er sich dabei auf die Zusammenarbeit mit Neurologen und Psychologen berief, und im allgemeinen den Eindruck erweckte, als wäre die Forschung bei
diesem Thema bereits zu verwertbaren Ergebnissen gekommen.
Ein zusätzlicher Grund sich damit zu beschäftigen, ist aber auf jeden Fall auch ein verfrühter Gebrauch durch Verhaltensforschung und Psychoanalyse, ohne ausreichende diesbezügliche Grundlagenforschung. Spekulieren werde ich hier selber sicher auch, - aber dies sind dann auch eindeutig nur Spekulationen.
Generell ist es aber ein Thema, welches den Nebel der Zeit auf geradezu benebelnde Art und Weise vor Augen führen kann. Klarheit wird es hier wenig geben. Außer dem Hinweis, das der Begriff "False Memories" kein wissenschaftlicher ist, sondern ein reines US-amerikanisches Public-Relation-Produkt, aufgrund wissenschaftlicher Anfangserkenntnisse. Und es entspricht dem üblichen Schema, ähnlich dem Thema Epigenetik, wo Journalisten Sensationen wittern, Artikel schreiben, und dann die gesamte Welt plötzlich von Dingen weiß, bzw. damit Geschäfte macht, wobei die Wissenschaft noch nicht mal die Grundsätze verstanden hat. Was aber nichts daran ändert, das diese uns durchaus wertvolle Erkenntnisse über uns selbst, und die Menschen im allgemeinen liefern könnten.
Ganz besonders deshalb, weil sie in diesem Fall hilfreich wären, uns einmal von einer allzu technisierten Vorstellung unserer eigenen Denkvorgänge zu befreien, und andererseits einigen Relikten aus der Psychoanalyse den Sprung in die Normalität eines Biologikums zu verhelfen, welches alle betrifft, - anstatt nur zu separierende Krankheitsfälle.
Möglichkeiten, welche durch den ständigen Missbrauch aber fast ständig zerstört werden.
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08.01.2010 von eb
Neues aus der Sexualforschung
Pre-, und
Postinsemination
Aus gegebenem lokalem Anlass ist es mir heute ein besonderes Bedürfnis, denjenigen Gemütern argumentativ unter die Arme zu greifen, welche es lieben so etwas wie natürliche Selektion beim Menschen, mit Beispielen aus der umliegenden Natur zu untermauern.
Wenn es um Insektenpenisse geht, lag Charles Darwin richtig.
Der berühmte Naturforscher hegte den Verdacht, das Insektengenitalien, welche häufig mit bizarren Kombinationen aus Haken, Dornen und Knöpfen bestückt sind, im wesentlichen funktionieren wie das Rad eines Pfaus. Das heißt, sie helfen männlichen Insekten ihre Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Nun ist es Forschern gelungen diese Hypothese durch Vergleiche, und Manipulation von Fliegenpenissen mittels Laser zu bestätigen.
Darwin´s Hypothese stützt sich auf die so genannte preinseminative geschlechtliche Zuchtwahl. Darunter versteht man die Idee, das die Männer mit der effektivsten Paarungsstrategie, (attraktive Gefieder z.B.) am ehesten dazu kommen ihre Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Bisher haben Studien versucht zu beweisen, das eine sexuelle Selektion während, oder auch nach der Paarung passieren kann, wobei Weibchen sich mit mehreren Männchen innerhalb eines kurzen Zeitraumes paaren. Dabei galten die komplizierten Ausstattungen der Penisse als Hilfsmittel um Sperma anderer Männchen zu beseitigen. Doch es gab bisher keinen direkten Weg dies zu testen.
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18.12.2009 von eb
Biomassenabschätzung
Neues
aus Wissenschaft und Forschung.
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Bevor irgendwelche heiligen Klima-, oder Antiklimakrieger ihren Schutt in meinen Briefkasten werfen,
weise ich darauf hin, das hier lediglich eine wissenschaftliche Neuerung
behandelt wird, die mich interessiert hat.
Evtl. Spekulationen begegne ich mit einem eindeutigen; "no data".
Die Bewertung einer Klimadebatte, findet bei diesem Artikel nicht statt,
wobei "seriöse" Auseinandersetzungen damit, von mir aber nicht abgelehnt werden.
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Zwei der wohl größten, und voneinander abhängigen Probleme innerhalb einer Diskussion um Klima, Bewertungen von CO2-Aufkommen, und damit verbunden auch Emissionshandel, ist wohl einerseits das Fehlen von ausreichenden Basisdaten um vertrauenswürdige Übersichten über Abhängigkeiten zu erhalten, bzw. die Resultatgenauigkeit von Simulationsmodellen zu gewährleisten, - und andererseits, die durch ständige planetare Veränderungen und menschliche Einflüsse sich ergebenden neuen Situationen, welchen sich Kalkulationen, Simulationen und Bewertungen dynamisch und adaptiv neu anpassen müssen.
Einer von vielen möglichen Abhängigkeiten war, entgegen vieler Behauptungen, z.B. bisher immer das Fehlen einer ausreichenden Berechnungsgrundlage für natürlich gebundenen/vorhandenen Kohlenstoff, und die natürlichen Kreisläufe unseres Planeten in welchen CO2, auch in Abhängigkeit vom Menschen, eine Rolle spielt. Das Dilemma, der im Moment noch zahlreich in Kopenhagen befindlichen Wissenschaftler, ist mit einem Satz gesagt. "Die momentanen Aussagen, berufen sich auf den aktuellen Stand der Forschung".
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26.11.2009 von eb
John Keats, Teil 3
Oden
und Sonette.
Vorwort
Nach der Behandlung der
Person John Keats, Teilen seiner privaten
Korrespondenz und einigen Verserzählungen, möchte ich ein wenig bei zwei Oden und einem Sonett von ihm verweilen.
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24.11.2009 von eb
John Keats, Teil 2
Die
Verserzählungen.
Vorwort
Während ich im
Ersten Teil
versucht habe die Person John Keats, hauptsächlich anhand seiner privaten Korrespondenz vorzustellen, möchte ich dies nun auch für seine Arbeiten versuchen.
Es ist, denke ich, aufgrund der Menge und auch des subjektiven Bezuges dazu, nicht möglich alle Arbeiten von John Keats zu behandeln. Manche sagen einem wenig, und man müsste sehr viel Zeit investieren um solch einen Bezug dazu zu erhalten. Andere vermitteln diesen wiederum sofort. Und manchmal erschließt sich erst nach Jahren etwas neues, von etwas was man vorher bereits gelesen hat ohne es verstanden zu haben. Dies macht den Reiz aus, der Qualität den Vorrang vor Quantität zu geben, und relativ konstant sich auf einen, oder wenige Dichter zu konzentrieren, anstatt quer durch die Geschichte hindurch über jeden die Daten zu kennen, aber keinen Bezug dazu zu haben. Deshalb beschränke auch ich mich auf einige wenige ausgesuchte Werke von John Keats, welche mich selber ganz besonders beschäftigt haben, und glaube, - es wenigstens annähernd zu verstehen. In der Hoffnung dabei ein wenig Interesse wecken zu können, werde ich versuchen dies anhand der Form ein wenig aufzuteilen, - und dabei mit den Verserzählungen von John Keats beginnen.
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21.11.2009 von eb
John Keats, Teil 1
Briefe, und das
Prinzip der Schönheit.
Kurzbiografie
John Keats wurde am 31 Oktober 1795 in der Nähe von London geboren.
Im Alter von sieben Jahren starb sein Vater bei einem Sturz vom Pferd. Seine Mutter heiratete erneut, trennte sich aber bald von ihrem Ehemann und zog mit den Kindern zu ihrer Mutter, wo sie aber 8 Jahre später an Tuberkulose verstarb. Bereits schon vorher hatte Keats bereits seine Vorliebe für die Literatur entdeckt, welche durch die Freundschaft zu dem Sohn des ortsansässigen Schulleiters noch verstärkt wurde. Nach dem Tod der Mutter wurden die Kinder durch Vormünder betreut, was für John Keats die Ausbildung bei einem Arzt bedeutete. Diese brach er nach einem Zerwürfnis mit demselben vier Jahre später ab, und lernte stattdessen an einem örtlichen Hospital weiter. Dies verband er zunehmend mit dem Studium der Literatur, und führte durch Beschäftigung mit den Werken Edmund Spensers zu seinem ersten Gedicht: "Imitation of Spenser".
1817 folgte der erste Band "Poems", welcher aber als sozial niederwertig kritisiert wurde.
Seit dieser Zeit lebte Keats, zusammen mit seinem ebenfalls an Tuberkulose erkrankten
Bruder Tom auf der Isle of Wight, wo Keats auch sein episches Gedicht "Endymion" verfasste, welches ebenfalls recht üble Kritik erfuhr. Bei Wanderschaften mit seinem Freund Charles Brown, in Schottland und Irland, zeigten sich auch bei Keats die ersten Symptome einer Tuberkuloseerkrankung.
Nachdem 1818 sein Burder der Krankheit erlag, zog Keats zu Brown nach London, wo er sich
in die dort lebende Fanny Brawne verliebte, was auch zur Veröffentlichung seiner meditativen Oden; "Ode to Psyche", "Ode on a Grecian Urn", "Ode to a Nightingale", "Ode on melancholy", und "Ode to autumn", führte. Ebenfalls arbeitete er an dem Gedicht "Hyperion", welches allerdings, auch wenn es wohl ebenfalls zu seinen bekanntesten Werken gehört, nie fertig wurde. Als er 1820 ernsthaft an Tuberkulose erkrankte, zog er mit dem befreundeten Maler Joseph Severn zu dem Schriftsteller Percy B. Shelley, auf dessen Einladung hin nach Rom, wo Severn ihn bis zu seinem Tode am 23 Februar 1821 pflegte.
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26.10.2009 von eb
Wissenschaft und Spiritualität.
Gegensätze statt
Mixturen, und ein klein wenig Umweltschutz.
Wer sich als Anhänger einer pragmatischen Wissenschaft bekennt, im privaten
Rahmen aber eher gemischtes Volk mag, dem geht es in keiner Hinsicht besser
als jemandem der seine Art zu denken mit dem Begriff Spiritualität versucht
zu beschreiben. Beide können mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit
davon ausgehen früher oder später in Gespräche, oder gar Streitereien verwickelt
zu sein, die sich letztendlich immer um Beweisbarkeiten und Wahrheiten drehen.
Dies mag daran liegen das jeweils für eine Seite die Bezeichnung der anderen
ein Reizwort ist, - aber auch ein wenig daran das innerhalb beider Seiten der
Großteil ein eher oberflächliches Verhältnis zu beidem hat.
Zu dem folgenden Text ist zu betonen, das meine Sichtweise zwar eine sehr
subjektive ist, und im folgenden in der Gegensätzlichkeit ganz bewusst so hart
abgegrenzt wie irgend möglich, aber ich hoffe trotzdem das sie gerade deshalb
vielleicht ein wenig zum Nachdenken darüber anregt, ob nicht vielleicht der eine,
oder andere Denkfehler, ganz besonders bezüglich der Beweisbarkeiten, durch
Vermischung zweier vollkommen konträrer Dinge Streitigkeiten hervorruft die gar
nicht sein müssen.
Indem ich auch das Thema Umweltschutz anspreche möchte ich zeigen das dies auch
zu absoluten Blüten führen kann, - welche einfach nur nutzlos sind.
Religiös motivierte Menschen mögen dies hier komplett ablehnen, aber das ist nicht
mein Problem.
Wissenschaft kann man als zur Zeit einzige weltweit funktionierende Kommunikationschiene
bezeichnen, auf deren Basis, und ehemals funktionierender Methodik, gemeinschaftlich
verwertbares Wissen trotz einer weltweiten Vielfalt, mit zudem extrem unterschiedlichen
politischen und religiösen Verhältnissen, nutzbar ist. Schaffen wir es nicht, sie wieder
unabhängig vom Kosten-Nutzenprinzip dem alten Dogma, der auf der Grundlage der
Beweisfindung vollzogenen Wahrheitssuche zu unterwerfen, oder weichen sie
anderweitig auf, verlieren wir die einzige Sprache mit der z.Zt. weltweite
Problemlösungen möglich wären. Wissenschaft ist etwas für die Gemeinschaft,
und in ihrem Gesamtkontext nichts individuelles.
Spiritualität, (unreligiöse), dagegen, ist für mich der absolute Kontrapunkt dazu,
und etwas höchst individuelles und persönliches, - weil sie, ehrlich betrieben,
jedem die Möglichkeit bietet, unabhängig von jeder Gemeinschaft, sich von Dogmen
und sonstigen Übereinkünften zu lösen, und vor allen Dingen mit der
Chance behaftet ist, - bar jeder Sprache oder sonstiger Erfahrungen dafür,
nach etwas zu suchen wofür es auch erstmal keinerlei Erklärung gibt.
Religiös motivierte Menschen werden sich dagegen natürlich aufs äußerste wehren.
Doch wer ernsthaft nach etwas sucht, was ihm nicht vorgeschrieben wird, muss sich
auch dem Extrem davon stellen können. Auch sollte das jetzt nicht lediglich mit
"Freigeist" verwechselt werden, denn dies würde Spiritualität auf koordinierte
Denkprozesse reduzieren. So ist Spiritiualität, zumindest für mich, etwas absolut
individuelles und nichts für die Gemeinschaft.
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16.10.2009 von eb
Der Nabelberg.
Die Meister
der Steinzeit.
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Bereits 1960 wurde Göbekli Tepe, (zu deutsch Hügel mit Nabel), im Südosten der
Türkei und etwa 15 km von der Stadt Urfa entfernt, von einem amerikanischen
Archäologen als archäologisch interessante steinzeitliche Stätte bezeichnet,
- ohne das von anderen die tatsächliche
Bedeutung erkannt wurde. Erst für den deutschen Archäologen Klaus Schmidt,
vom Deutschen Archäologischen Institut, ergaben sich aufgrund einiger offen
liegender Befunde erneut Hinweise darauf das es sich um einen
neolithischen
Platz handeln könnte, worauf seit 1994 Ausgrabungen und Forschungen unter
Leitung Schmidt´s getätigt wurden. Aktionen die sich mittlerweile zu einem
Jahrtausendfund herauskristallisieren.
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Das bemerkenswerteste an den Funden ist wohl das Alter.
Die älteste bisherige Messung mit der Radiokarbonmethode bezeichnet ein
Alter von 9000 vor Christus, - also 11000 Jahre von der Jetztzeit an zurückgerechnet. Dabei
geht man mittlerweile auf bis zu 13000 Jahre zurück, wo man die Anfänge der
Anlage vermutet. Hierbei muss erwähnt werden das vor etwa 11000 Jahren die neolithische
Revolution mit Ackerbau, Viehzucht und Urbanisierung (Stadtentwicklung) begann. Aus dieser
Zeit hat man auch die ältesten Funde von domestiziertem Getreide wie z.B. Roggen.
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12.10.2009 von eb
Selbstbaureflektor
Neuauflage eines alten Artikels
für die Magazine nightsky und Starobserver.
Jeder, der mal auf einer Starparty, oder einem Teleskoptreffen
war, hat sie schon gesehen.
Die Geräte, deren Design auf keinen bekannten Markennamen
schliessen lassen, sondern eindeutig die Herstellung in
einem heimischen Keller zeigen.
Und spätestens beim ersten Hindurchschauen, wird dabei auch den
überzeugtesten Anhängern industrieller Fertigung klar, daß
diese Selbstbauten zudem keinerlei Vergleich scheuen müssen.
Ganz im Gegenteil, - die Möglichkeit ausgetretene Pfade
zu verlassen, und eigene Vorstellungen zu realisieren, sowie
eine nicht zu verachtende, höhere Flexibilität bei
der finanziellen Kalkulation, wirken dabei auf gestandene
Amateure ebenso faszinierend, wie auf Einsteiger, deren Blick
bereits verzweifelt zwischen Portemonnaie, und Angebotskatalog
hin, und her wandert.
Angesichts der spärlichen Literatur, möchte ich versuchen mit
einem kleinen Überblick, insbesondere die Einsteigerbegeisterung
zu erhalten.
Gleichzeitig ist dies aber auch eine Hommage an den Amerikaner,
John Dobson, dessen genial einfaches Montierungsprinzip, auch heute noch,
die Basis für die meisten Selbstbauprojekte liefert.
Grundlage dafür, ist die Herstellung meines eigenen, ersten Selbstbaues,
einem 6 Zoll Newtonreflektor, mit azimuthaler "Dobson"-Montierung, und
maximalem Sehvergnügen am Planeten.
Meine eigene Unkenntniss habe ich zu dieser Zeit, neben endlosen
Recherchen im Internet, mit dem Buch "Spiegelfernrohre - selbst gebaut"
von Martin Trittelvitz bekämpft, welches, insbesondere was die
Erläuterungen der Berechnungsformeln betrifft, eine unschätzbare Hilfe war.
Die folgende Selbstbaubeschreibung, versucht aber möglichst auf eigenen
Berechnungsbedarf zu verzichten.
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11.05.2009 von eb
Von Evolution, Metaphysik und Gurus.
Menschlichkeit, oder Menschenverachtung als kollektive Entscheidungsfrage,
oder vom Sinn des Beweises als Legitimation etwas weitererzählen zu dürfen.
Mittlerweile sollten eigentlich auch die schlimmsten Darwinisten,
( welcher Coleur auch immer ) wissen, dass Evolution schon lange nicht
mehr ein simples Entstehen der Arten behandelt, sondern innerhalb vieler
wissenschaftlicher Disziplinen behandelt wird, - ja insbesondere auch
von sehr hohem Stellenwert für die Kosmologen ist.
Keine Beschreibung der Natur findet soviel Verwendung, als auch Missbrauch,
wie der Versuch eine Weltsicht mittels des Begriffes Evolution zu probieren.
Was ich hier jetzt schreiben werde wird viele Anhänger der exakten
Wissenschaften, ( zu welchen ich auch gehöre ), vollkommen zu Recht
die Haare zu Berge stehen lassen.
Da andere Leute aber nun überhaupt keine Bedenken haben sich des Themas
Evolution, - oft leider aus Eigennutz, mittels Metaphysik anzunehmen,
erlaube ich mir jetzt auch mal diesen Verzicht auf exakte Wissenschaft.
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