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09.05.2016 von eb
Zwischen Kunstklischees, - und Kunstbanausen.

bild Möglicherweise ist da tatsächlich etwas daran, - wenn Leute behaupten, dass der Sinn der Veredelung, lediglich pure Eitelkeit und Selbsterhebung ist. Ohne das Hässliche, nichts Schönes. Ohne das Arme, nichts Reiches. Ohne Billiges, nichts Teures. Ohne Feiglinge, keine Helden. Ohne das Dumme, nichts Kluges. Ohne Schwarz, kein Weiß. Ohne Kleines, nichts Großes. Und ohne Schiffsratten, wäre gar noch die süße Schiffskatze, nicht mehr wie das Katzenfutter an dem sich der kleine Schiffsjunge vergreift, weil die großen Kerls die edlen Sachen für sich wollen. Da fällt es nicht schwer zu verstehen, dass auch in der Kunst, und vielleicht sogar gerade dort, sich der Wunsch nach dem Edlen, dem Niveau, dem irgendwie Erhabenerem breit machte, - und sich selbst darüber auch ein ziemlich doppelmoralines Ei gelegt hat, in welchem jetzt die simple Größe des monetären Wertes entscheidet, was Kunst zu sein hat und auch noch der vollkommen Verblödete sich darüber veredeln kann, mit der dicksten Brieftasche zu winken, und eben darüber zu wissen, - was Kunst ist. Selbst der hiesige blogger, der einfach nicht die Finger davon lassen kann, die Welt mit seinen abstrusen Gedanken zu belästigen, scheint darüber ein leicht gestörtes Verhältnis zur Kunst entwickelt zu haben, - und verweigert mir doch glatt noch beharrlich die mir würdige Zukunft einer ästhetisch hoch-gemotzten Pop-Art-Schiffsratte in 3D, realistischen stufenlosen Schattierungen und endlich einem Flecken-freiem gebügeltem Hemdchen vom Grafiktablet. Aber gut, - mir mir kann er's ja machen. Trotz allem, meine ich jedoch, - dass es noch einen ganz anderen und auch viel einfacheren Grund für das Edle, - das Erhabene, - das zu Bewundernde geben könnte. Nämlich, - die simple Begeisterungsfähigkeit.

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05.05.2016 von eb
Alkoholfreie Vatertagskröten und anderes Gequake,
-irgendwo zwischen Satire, Realsatire, Christi Himmelfahrt und Silberblick.

bild Bezüglich Buntem, ist unsereiner zur Zeit, intensiv gleich dreimal-, und diesbezüglich auch mal wieder mit mittleren bis größeren Formaten beschäftigt. Ungefähr von farbenfroh regional Heimeligem, über feurig kirschrot Wirres, zu Extraterrestrischem mit leichtem Badezimmer-Feeling. Gutes Training, - denn letztendlich, träumt unsereiner neben der Weltherrschaft-, ja auch immer noch von der ultimativen drei mal vier bis sechs Meter Leinwand, voll gefüllt mit klitzekleinen Schnabeltieren mit Kulleraugen, die um einen riesengroßen Gartenzwerg herum tanzen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Leider muss deshalb hier aus reinen Zeitgründen heraus, auch mal wieder die Knipse als Lückenfüller fürs entschleunigend Uninteressante her halten.

Andererseits, mag unsereiner ja gerade das kleine quirlige Leben, welches so summend, brummend, blubbernd und sonst-wie Schleim hinter sich her ziehend, durch die Welt kraucht. Also all die kleinen Dinger, wo die Mädels, (vorwiegend die Stöckelschuh-Fraktion), dann immer kreischend ihr; "Iiiihhh, mach weg, mach weg", - von sich lassen. Natürlich auch jene kleinen Viecher, wie z.B. Schmetterlinge, bei denen sich dann doch mal ein; "Ach wie schööön" - loseisen lässt. Dabei können die ganz schön gruselig aussehen, wenn man mit der Lupe ein wenig näher ran geht. Aber für die Feinheiten, interessiert sich das Polaritäts-bewusste Engagement für's schnelle Unterscheiden zwischen "Igitt" und "Klasse", - eher weniger. Bei den Jungs, ist dies ja auch nicht anders. Gut, - anders rum vielleicht, aber deshalb nicht anders. Bei zarten Blümchen, heißt dort Langeweile; "Igitt", und bei robotisierten Militär-Sandstrudelwürmern mit Zimmerflak, kommt dann das; "Klasse". Barbie im Blumenmeer trifft Ken von den Navy-Seals, - und beides versus Zombies. Aber ich glaube, ich hör jetzt mal auf mit den Klischees, - nachher denkt noch jemand, ich mein das nicht ernst.

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25.04.2016 von eb
Als das Universum mal wieder .......
Oder auch; Fast eine kleine Selbsterklärung.

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkrd. (Klick macht fruchtiger).
bild Prolog.

Dass die Welt nicht einfach ist, wird unsereiner gerne unterschreiben. Auch sind endlose Widersprüche, fröhliches Chaos und stilvoller Wahnsinn, gerade dem Comicliebhaber überhaupt nichts Neues. Doch zwischen Comic und Politik, sollte es zugunsten der entsprechenden Interessen von Menschen Unterschiede geben. Und wenn die Widersprüche der Erklärungen der Welterklärer im Besonderen nicht von den Erklärern erklärt werden, dann erklärt sich der Comic genauso von selbst, wie auch die Nähe von Symbolpolitik und eben der Freude dieses Genres an nicht minder profanen Symboliken.

Die Banane,
zwischen Obstdessert und Symbolik.
.

Im Gegensatz zur Welt, scheint ein Symbol etwas Einfaches. Damit es schön rund wird, nimmt man fürs Malen einer symbolisierten Erde möglichst einen Zirkel oder eine Zwei-Euro-Münze zu Hilfe. Die weniger grafisch Orientierten, sehen dies sogar noch viel lockerer. Yooo, - dann hat man eine Erde, kauft sich für die zwei Euro noch einen Schokoriegel, schneidet die Erde aus und klebt die auf die Verpackung davon. Schon sieht das aus, als wäre der Schokoriegel Grundnahrungsmittel einer ganzen Welt, obwohl ein Großteil davon für 2 Euro sich eher eine Woche ernähren muss, anstatt Schokoriegel zu mampfen. Symbole funktionieren allgemein mit einem gerade aktuell damit verbundenem assoziativen Klischee in einem auch damit verbindbarem Kontext, während sie über den tatsächlichen Inhalt, unter Umständen nicht mal etwas aussagen müssen. Nehmt diesbezüglich mal die rudimentär möglichste Darstellung eines Männleins oder Weibleins, - und klebt das auf die Küchentür. Bei einer Party, kann dies ganz schön schräg werden. Zwei sich greifende Hände z.B., sind ein schönes Symbol für gegenseitig menschliches Verständnis. Wer aber sagt uns, dass die zwei Hände nicht gerade zwei Menschen gehören, die eher Finsteres im Sinn haben? Symbolik kann sogar bewusst und ganz ohne Scherz, dafür missbraucht werden, vom tatsächlichen Inhalt abzulenken. Wenn ein Bild-Redakteur z.B. vom Qualitätsjournalismus spricht, dann darf sich der Rest der Medienwelt fragen, welchen symbolischen Sinn der Begriff Qualität überhaupt noch macht. Der symbolische Schulterschluss beim Straßenspaziergang von Politikern nach z.B. dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie-Hebdo, bekommt nach dem Bekanntwerden einer Fotomontage davon, bezüglich der angestrebten Symbolik für gemeinsamen Willen, einen recht wüsten Knick zwischen diesem Willen, und politischer Scheinheiligkeit in Sachen Authentizität. In jedem Fall aber, wird ein bereits schon ausgesprochen routiniert kalkulativer Umgang mit Symbolik symbolisiert, der auch nicht zwingend förderlich für eine Glaubhaftigkeit ist.

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16.04.2016 von eb
Dem Ingenieur, - ist nix zu schwör.
Aus der nicht existierenden Reihe: "Sinnsuche für vollkommen Sinnentleerte"

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide (Klick macht künstlich intelligenter.)
bild


Da gab's nen einsamen Ingenieur,
der trank einst ziemlich viel Likör.
Danach wurd's ihm ums Herz ganz schwör,
doch niemand schenkte seinem Leid Gehör.

Er fühlte sich doch recht zerrissen,
um nicht zu sagen, - gar beschi...
Doch ein Ingenieur muss wissen,
was ihn am Leben lässt vermissen.

So fing er an zu bauen,
und kräftig Bleche rund zu hauen.
Die formte er für's sinnlich Schauen,
- auf künstlich Frauen.

Statuen konnten wohl nicht alles sein,
da gehörte künstlich Intelligenz hinein.
Also baute er noch mächtig Elektronik rein,
und ließ auch die Programme, - seine sein.

Danach trank er im stilvoll Rahmen,
mit seinen motorisiert sich zierenden Damen.
Die aber auch nicht, als ihm Zweifel kamen,
- ihm diese nahmen.

Seitdem trinkt er noch mehr,
denn eine Frage quält ihn sehr.
Wo kriegt er künstlich Mitleid her,
wenn ihm das Herz wird schwer?

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26.03.2016 von eb
Frohe Ostern.
Oder auch; Tanz ums Ei.

Klick macht bunter.
bild Eigentlich, hat sich seit letztem Jahr, außer noch weiteren Zuspitzungen, nichts in irgendeiner Form verändert, welche berechtigen würde, nicht auch beim heutigen Bunten, die gleiche österliche Frage übrig zu lassen, ob man Eier jetzt köpft, pellt, - oder den Inhalt von ganz alleine heraus gären lassen soll, - und eben hofft, dass es beim nächsten Mal ein flauschiges Küken werden wird.

Aber es ist ja nun wirklich nicht hilfreich, jedes Jahr einer Auferstehung mit der immer gleichen schrägen Skizzierung ausgerechnet des morgendlichen Aufstehgefühls zu begegnen. Und erfreulicherweise, ist diese Mischung aus religiösen Festivitäten und mächtig Kinderspaß mit Osterhas und Eierfraß, durchaus ja auch eine der schöneren Begebenheiten. Bei welchen auch so finstere Heidenmenschen wie unsereins, nicht gleich wieder als erstes die üblichen geweihten Folterkammern, Schwerter, Äxte, Hackebeilchen, Maschinengewehre, Drohnen und Luftabwehrraketen der ebenso üblichen Anhänger der verschiedensten religiösen-, kulturellen-, ideologischen- oder gar völkischen Stimmungen sichten muss. Will meinen, alleine schon aus seelischem Eigenbedarf heraus, darf man sich auch zwischen den ganzen Rettern davon, durchaus mal wieder eine wenig unsinnig frohsinnige Nachdenklichkeiten an allen sonstigen Welterklärungen vorbei gönnen. Und wenn man dabei gerade nur belanglose-, aber immerhin harmlose Eier im Kopf hat, bitte ich dies zu entschuldigen.

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13.03.2016 von eb
Kinder, seid doch mal still, - man hört ja nichts mehr.
Oder auch, - Variationen der Stille zwischen stiller Schuld und Unschuld.

(C.) 24x30 Maroufl. Abtönf./Gouache (Klick macht ruhiger)
bild


Jüngst flog ein Vogel durch die Nacht,
und fühlte sich als König dieser Welt.
Er glaubte, sie wär nur für ihn gemacht,
und durchflog die Stille, als stiller Held.

Kein machtlos König schadet in der Stille,
doch der Stille stets die Macht.
Ihr Krach ist auch ihr Wille,
selbst noch zum Töten, in der Nacht.

So fand die Stille jäh ein schnelles Ende,
aus des Jägers Königreich.
Mit einem Schuss begann die Wende,
vom König-, in das Totenreich.

Dort war es noch gewaltig leiser,
und die Ruhe schon perfekt.
Vom Nichts wird man nicht heiser,
doch selbst zu nichts-, was jüngst verreckt.

Für die Grobheit scheint es eine Regel,
dass nur wer laut ist lebt.
Ein Wettkampf voller Flegel,
der den Krach, zur Macht erhebt.

Doch stets die Stille des Vergessens fand,
nach einem Essen in des Königs Schuhen.
Nun eins von vielen, was verschwand,
und lässt den lautesten König, - ruhen.



03.03.2016 von eb
Quick and Dirty: Schwäbische Liebenswürdigkeit für Anfänger.
(Aus der intellektuellen Fundgrube des Homo habilis)

Klick mich, aber nicht in den Kochtopf.
bild

Zieglein, Zieglein im Schwabenland,
wer hat die größten Hörner im ganzen Land?
Klär mich doch auf, du weises Vieh,
von hornlos Wesen, - erfahr ich's nie.

Was frägst du mich, du blöder Tropf,
nur weil ich so Dinger hab am Kopf?
Ich hau sie dir gleich ins Gemächt,
dann findest du auch kleine Hörner, - voll gerecht.

Willst du damit sagen,
dass größere Ziegen, größere Hörner tragen?
Welch Wunderwerk von Gottes Gnaden,
der Teufel wird noch über Ziegenhörner klagen.

Die hat der schon lange,
und um deine, ist mir auch nicht bange.
Drum hüt dich auch vor meinen Haxen,
die lassen Hörner ...
auch an anderen Stellen wachsen.



21.02.2016 von eb
Alles wird gut .......... schlecht?

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide.      (Klick macht positiver.)
bild Nein, - selbstverständlich wird alles gut. Richtiggehend selig-machend sogar. Meine bescheidene Phantasie erwähnte ja bereits schon, dass die Zukunft geradezu rosa werden wird, - oder? Natürlich muss man dabei nicht wirklich zwingend nostalgische Robotervorstellungen irgendwo zwischen Entenhausen und den ersten Perry-Rhodan-Ausgaben, zusammen mit einem Waldschrat in die Wüste setzen. Eigentlich kann man generell den Nutzen meiner Zukunftsvisionen schwer in Frage stellen, - denn ich bekomme ja schließlich auch keine Kohle dafür, wie z.B. seriöse professionelle Zukunftsforscher. Die haben das schließlich studiert, - die Zukunft, meine ich. Seriösität, hat eben ihren Preis.

Zudem, muss ich auch noch gestehen, dass mich im Gegensatz zu den Profis, die aktuelle Realität immer wieder in Versuchung bringt, meine Visionen auch relativ zeitnah, jederzeit neu abzuschätzen, ob sich da was in diese Richtung- bzw. eben davon weg-, oder gar anderweitig bewegen könnte. Mitunter ist dieser Drang sogar so groß, dass es passiert, - bevor etwas passiert. Ziemlich unprofessionell, - ich weiß. Der seriöse Trendsetter wird erst dann seine Visionen neu anpassen, wenn die Resultate der vorherigen daneben gegangen sind, - "diiiieee Märkte", aber trotzdem neue PR und Blauäugigkeit brauchen. Und naja, - ich muss es einfach zugeben, - ich hab mir mit dem rosa Gartenzwerghimmel zwar wirklich Mühe gegeben, es auch methodisch Zeitgeist-konform wie eutopisierte Dystopie zu gestalten, - sollte aber angesichts realer Begebenheiten, - das Ganze vielleicht doch wieder neu überdenken.

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08.02.2016 von eb
Huberts schwer surreales Gleitgefühl auf der Eisdecke der Zivilisation.
(Speziell zwischen den Fahnenstangen der System- und Volksnationalisten)

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide      (Klick macht wirrer)
bild Hubert mit den großen Ohren,
fühlte sich jüngst recht verloren,
als er drehte, gar mit Fleiß,
Kreise auf doch ziemlich dünnem Eis.

Schon länger sucht er neue Worte,
für die Veränderung an diesem mystisch Orte,
wo mittlerweile jeder schwer gereizt,
die dünne Decke, zur Not auch noch mit Scheiße heizt.

Auf das sie taut,
was irgendeinen kruden Sommer baut,
in welchem sie im Winter ihrer Herzen,
brutal verteil'n, der Anderen heißer Schmerzen.

So rammen sie ins Eis,
- die einen nationale Zahlen,
für der Ressourcen kalte Qualen,
während völkisch Dumpfe, darauf mit Säure Galgen malen,
und sich im gleichen schmutzig-kaltem Wasser aalen.

.....

Hubert fuhr mal wieder Schlittschuh auf der Eisdecke der Zivilisation. Normalerweise macht er dies gerne. Noch lieber, macht er das mit vielen anderen zusammen. So in Gesellschaft, - eben. Ist einfach lustiger, und wenn jemand fällt, kann er sich auf ausreichend helfende Hände verlassen. Geht aber nicht mehr. Denn nachdem letztens eine Horde Gesellschaftsgestalter das Eis nicht nur gleich mit geschliffen- sondern mit einem kräftigen; "Du bist der See", auch noch zum nationalisierten Profit-Modellsee fürs nächst mögliche Weltmeer designt hatten, brachen die Leute nicht nur gleich scharenweise ein, weil jeder meinte er wäre der Schönste, Tollste, Beste auf dem Eis, sondern mutierten teilweise gar zu Eisbären, die sich jetzt mit Robbenjagd beschäftigen.

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29.01.2016 von eb
Ente 2.0
Der täglich realpragmatische Micro-Science-Fiction.

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide       (Klick macht altbacken moderner)
bild In besonders medial- wie gesellschaftlich brodelnden Gerüchteküchen-, speziell wie z.B. in den Jahren 2015/16, war es nun wirklich nicht verwunderlich, dass ab und zu mal etwas unterging, bzw. nicht für ernst genommen wurde. So erging es auch der kurzen Meldung, dass man in Entenhausen die Kirche der Technospiritualität der Transenten gegründet hatte, um fortan gezielt auf die Weltherrschaft zu-zuarbeiten. Aber wer interessiert sich schon für Enten, wenn sensationsgeile Spekulationsgelüste der menschlichen Klischees mit all ihren kulturell-, national- bis völkischen Ejakulationen toben? Sei's drum, die Zeit verging und als nach den ersten fliegenden Handys, Gehirnwellen-gesteuerten Haus- und Hofgeräten, selbst-fahrenden Autos mit selbst-kochenden Einbauküchen, dem weltumspannenden Netz von Transportdrohnen und voll-robotischen Krankenhäusern, Kindertagesstätten und sonstigen infrastrukturell wichtigen Einrichtungen in modularer Bedarfsbauweise bisher völlig unbekannter Firmen auf den Weltmarkt kamen, dachte sich noch niemand etwas Ungewöhnliches dabei. Doch eh man sich versah, war Entenhausen "die" weltweit führende Industriemetropole schlechthin, und verfügte zusätzlich noch über ein klammheimlich aufgebautes Heer von mehr als 40 Millionen solide ausgebildeter und hoch gerüsteter Cyborg-Kampfenten, die bereit waren, Entenhausen bis zur letzten Feder vor jeglichen äußeren Gefahren zu verteidigen. Was im Großen und Ganzen, menschliche Zukunftskonzepte wie; "Industrie 4.0" aussehen ließ, wie das Spielen mit Lego-Robotern. Im Gegensatz zum bisherigen Desinteresse, schlug dafür dann auch die Meldung wie eine Bombe ein, dass sich Hubertus Duck, als Abgesandter aller Enten, beim diesjährigen Treffen des Weltwirtschaftsforums in Davos, mit einer Sondereinheit von Spezialenten Gehör verschaffte-, und seine Bedingungen für die Kapitulation der Menschen vor der marktradikalen Allmacht der transentischen Kirche der entenvölkischen Technospiritualität formulierte.

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24.01.2016 von eb
Nette Nachbarn.

Klick macht neugieriger.
bild An Dorfrändern und gar noch an den Hängen magischer Berge zu wohnen, hat unbedingt seine Reize. Ganz besonders, wenn die Nachbarn stimmen und diese auch als Menschen, bei Mardern, Dachsen und Füchsen, es als vollkommen normal empfinden, wenn zwischen Wald und Dorf die Grenzen relativ fließend sind. Niemand muss groß Sorge tragen, dass er dabei gleich mit der Schrotflinte behandelt wird und im Gasthof auf dem Teller landet. Gut, - als Enterich in Menschengestalt, kann man leicht daher reden, - und bei Bär und Wolf, bin ich mir auch nicht ganz so sicher, - aber der Luchs z.B., hätte hier auf jeden Fall selbst dann noch eine reelle Überlebenschance, wenn er sich ins Rathaus verirren würde. Kleinere Vierbeiner und auch Füchse, sind am hiesigen Orte jedenfalls eine Alltäglichkeit, zu der man ein erstaunliches Gewohnheitsgefühl entwickeln kann. Der hier ab-gelichtete Held des Überlebens über auch noch durchs Tageslicht beschienener Mülltonnen und sonstig zivilisatorischer Angebote, gehört ob eines Hinkefußes, sogar schon zu den Bekannten mit einem Wiedererkennungswert, bei welchem sich lediglich nur noch die Dorfkatzen auf Distanz halten. Womit ich jetzt keine Naseweisheiten über zwielichte menschlich-tierische Symbiosen oder gar Natur-verblümte Dorfrandspiritualitäten verbreiten will, kann aber auch einfach nicht verhehlen, dass ich solche Momente einfach um den Faktor 100 intensiver empfinde, als irgendein Verweilen vor der Glotze. So was wie einen Naturtick, kann ich jedenfalls nicht verleugnen, wobei das Irritierende daran ja auch noch der Umstand ist, dass man die Viecher deutlich mehr im Dorf sieht, als auch noch bei der wildesten Kraxelei im finstersten Unterholz ihres tatsächlich natürlichen Lebensraumes. Spekulationen über Dorffüchse, die dereinst mal bei Rot an der Fußgängerampel warten, finde ich aber genauso übertrieben, wie mir Touristen auf den Sack gehen, die glauben, das hier wäre die Autobahn.



24.12.2015 von eb
Frohe Weihnachten.
(Klick Klack)
bild


Mit Zwiebelring und Knoblauchknolle,
Schnittlauchstrauß und bunter Wolle,
mit Tannenzapf und Kuchenkringel,
noch ein paar Kerzen, - und ne Klingel,
schon leuchten Augen ganz verzückt,
denn fertig ist der Baum geschmückt.

Die Augen klar gewaschen,
bereits schon an den Plätzchen naschen,
das Haar auf Vordermann gekämmt,
sittsam Feierstimmung stemmt,
auch sonst ist alles frisch geputzt,
wenn's nur der Seele nutzt.

Ganz brauchbar froh gestimmt,
dann doch die Zeit verrinnt,
so wünscht man hier von diesem Ort,
ein Stück davon, mal frei von Stress und Mord,
bleibt friedlich und versucht's mal sanft,
und oft auch deutlich mehr vom Hass entkrampft.

Ach so, - ja, Da ist noch was. Sollte euch über die Weihnachtstage auf dem Esstisch eine knusprige Ente anschauen, - macht mir den Gefallen, und verzehrt sie wenigstens mit Respekt. Ansonsten, wünsche ich allen Menschen, Enten und sonstig seltsamen Wesen, dass das friedfertige Wesen, zumindest der menschlich Wesen, für auch alle menschlich Wesen, - nicht nur gewesen. Frohe Weihnachten.

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18.12.2015 von eb
Die Trolle-, und auch Sonstiges, - im Verborgenen ... (7)
und speziell zur Weihnachtszeit, - die umnebelte Nachtwolkenschieberin.

(Klick macht größer.)
bild Für Exkursionen ins Märchenland, war leider seit längerem kaum Zeit vorhanden. Was aber besonders zur Weihnachtszeit, auf keinen Fall zur schändlichen Gewohnheit führen sollte. Zudem haben wir ja bisher nur einige wenige der Spezies betrachtet, welche dem mit durchschnittlichen Sinnesorganen ausgestattetem Wanderer im Märchenland, auch irgendwie ins direkte Blickfeld geraten könnten. Bereits dafür, wird allerdings schon eine ganze Menge Glück benötigt. Für eine Behandlung der zusätzlich nur mit besonderen Sinnen oder Ahnungen wahrnehmbaren, bzw. gar nur mittels Zauberkräften oder spezieller Musikinstrumente nachweisbaren Wesen, wäre es deshalb eindeutig zu früh. Also sollten wir uns erst mal, zum Trainieren der Sinne, wenigstens bis zur Reife eines brauchbaren Pilzsuchers, auf die kleineren der noch jenseits des Jenseits auffindbaren Bewohner des Märchenlandes konzentrieren.

Wobei neben den ganz besonders kleinen Wald- Wasser- und Luftgeistern, wie z.B. Moosmännchen, Pilzwichtel, Kleeblattzählerin, Wurzelfiesling, Algenglitschling, Perlmutttröpfling, Eisgrabbler, Nixenfloh, Helikopterelfe, Bienenzahnfee und gemeinem Sandsturmleuchtling, unbedingt die umnebelte Nachtwolkenschieberin zu erwähnen wäre, (Siehe Freihandskizze einer eigenen Beobachtung mit einem 152mm f/6.5 Refraktor und ektoplasmatischer Nachführung), welche gleich aus mehreren Gründen, ganz besonders gut fürs Training geeignet ist. Der bedeutendste davon ist wohl der Umstand, dass sie eine der wichtigsten Helferinnen des Weihnachtsmannes ist. Ohne sie, würde diesen Herrn nämlich besonders bei klarem Wetter, die ganze Welt einfach sehen können. Was ja nun wirklich nicht geht.

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28.11.2015 von eb
Ohrensausen und Kunstbananen.

(C.) 24x30cm Maroufl. (Klick macht modischer)
bild Die Menschen lieben ihre gewohnten Symboliken und Klischees. Das bringt ihnen Ordnung. Die brauchen das. Selbst diesem hirnrissigen blogger hier, mit welchem ich mich auf eine Schnittmengen-bedingte Interessengemeinschaft eingelassen habe, fällt nichts besseres ein, als zugunsten des sittsamen Auftretens unter Menschen, einer Dame wie mir, ausgerechnet das rosa Hemdchen zu pumpen. Dabei gibt es dieses Mädchenrosa und Bübchenblau erst seit den 20igern. Vorher war das komplett anders herum, die Jungs durften auf kriegslüstern blutig-rot machen und den Mädels hängte man christliches Maria-Blau an. Danach verband man Blau mit Marineuniformen oder Arbeitsklamotten, und rosa mit sanfter Weiblichkeit. Ein unglaublicher Nonsens, der sich trotz Moderne, von den bürgerlichen Kinderzimmern bis noch in die Pop-Kultur vorgearbeitet hat. Mit programmierten Farbassoziationen, haben es die Menschen eh. Dazu muss man sich nur mal deren parteipolitischen Malkasten anschauen. Da kann man Goethes Farbenkreis gleich durch eine alte Schellackplatte eintauschen. Naja, - wenigstens ist auf dem Fetzen kein Anker fürs alberne Symbolisieren seefahrender Lebewesen aufgedruckt. Wobei man nicht mal davon ausgehen kann, dass dieser Hornochse überhaupt einen blassen Dunst davon hat, dass wir Schiffsratten genauso gut Haus- oder Dachratten heißen können. Groß maulen, darf man aber auch nicht, - sonst gibt's gar nichts zum Anziehen, - und ich steh nackisch da. Wenn es wenigstens eine schmucke Kapitänsuniform oder ein dezenter Nadelstreifen gewesen wäre, - aber dann kriegt man so blöde Fragen zu hören, ob man hier in einem Modeladen für Barbie-Fans wäre. Eine Art hat der Kerl an sich, - furchtbar. Aber bevor ich meine Contenance ganz verliere, kommen wir lieber zum eigentlichen Thema.

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20.11.2015 von eb
Als das Universum mal wieder .....
Klick macht Brennholz.
bild


Die Erde ist ne Scheibe,
gesägt aus magischer Eibe.
Die stand im Himmel einst im Garten,
und ließ die Hoffnung warten.
Bis jemand kam mit einer Säge,
so fiel sie um, und dies nicht träge.
Seitdem ist nichts mehr, wie es war,
nicht mal der Himmel, ist mehr klar.
Der hängt jetzt voller Scheiben,
aus magischen Eiben,
die auch noch leuchten, das ist krass,
da fragt man sich, wie geht denn das?

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06.11.2015 von eb
Alles ganz normal,
wie der jährliche blog-Rückblick.

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide (Klick macht Nase länger.)
bild


Wirre Hüte sind eigentlich nichts Schlechtes, wobei ich so Sprüche wie; "Am Hut, sollt ihr sie erkennen", irgendwie jetzt auch nicht zwingend sinnvoll finde. So etwas, sollte man zudem wohl auch lieber den Experten des Donaldismus überlassen, wo klar ausgesagt wird, dass zumindest Entenhausener Hüte, offenbar Wesen mit Sinnesorganen sind, die ihnen mitteilen können, wenn das Gehirn käst oder eine sonstige Gefahr droht.(*1) Wobei die besondere Seriösität solcherlei Expertisen schon deshalb hervor gehoben werden muss, weil sich im Gegensatz zu gewohnteren Expertenumfeldern, der dadurch entstandene Schaden auffällig nahe bei Null bewegt. Gut, - der illustre Leser dieses blogs wird bereits erkannt haben, dass hier mal wieder leichter Frust im Spannungsverhältnis zwischen "ehrlicher" Spinnerei und Realklamauk herrscht. Ich will dies jetzt aber nicht vertiefen und mich gar noch über unchristliche Christen, desozialisierende Sozen, nationalisierte Europäer, nicht rassistische Rassisten, besorgte Brandstifter, weltoffene Zäunebauer, unfreie Freihandels-transparenzen, system-technokratische Human-ethiker oder humanistische Waffenschieber auslassen. So ein Leben als Spinner im Spinnennetz voller Spinnen, ist schon spinnert genug. Kommen wir also lieber zum "normalen", und bezeichnenderweise auch harmlosen Spinnen.

Mal wieder'n Jahr rum.

Normalerweise, (hüstel), findet hier der jährliche Blick aufs blöggle ja immer an Halloween statt. Man hat doch so seine lieben Gewohnheiten. Die waren infolge leicht seelischer Trübung, auch aufgrund bereits erwähnter erlesener Merkwürdigkeiten, diesmal aber einfach von Unlust begleitet. Manches davon, hatte/hat für mich übrigens durchaus das seltsame Flair intergalaktischer Dirndlverkäufer an sich, die auf der Erde von menschlichen Ressourcen sprechen, und bei Halloween dann plötzlich den großen Kulturrappel bekommen. So was muss man erst mal verarbeiten. Sinnigerweise sind es aber trotzdem immer wieder Menschen mit geraden Herzen und Seelen, die einem dann doch das Licht im Nebel wiedergeben, welches einem das Ertrinken in der trüben Suppe erspart.

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24.10.2015 von eb
Zwiebelfieber-, Fieberzwiebelträume.
Vespertelleresoterik für Grippe-Geschädigte.

(C.) 20x30cm Maroufl. Abtönf./Gouache( Klick to: Circus in the Sky.)
bild

Ewald die Trompetennase,
genoss einst Zwiebeln aus dem Glase.
Danach verfiel er in Ekstase,
und durchlebte eine kreative Phase.

Die brachte ihn auf einen anderen Stern,
der von der Erde ziemlich fern.
Dort hatten ihn auf Anhieb alle gern,
und schenkten ihm ein Gogodern.

Dies ist ein Moped, ganz aus Geist,
mit dem man ins Nirwana reist.
Wo niemand mehr den anderen beißt,
und selbst der Teufel, Weihrauch scheißt.

Nachdem er kurz entschlossen dorthin fuhr,
verlor sich auf der Erde, - Ewalds Spur.
Zurück blieb nur in seines Hauses Flur,
das Rezept für eine Zwiebel-Kur.

Worüber rätselt jetzt nun jeder rum,
und denkt, - da ist was krumm.
Vielleicht war Ewald auch nur einfach dumm,
schreit manche böse Zunge gar herum.

Ein Wissenschaftler meint, es lag am Gase,
welch traf als Darmwind, Ewalds lange Nase.
Zu schwere Kost, zudem noch aus dem Glase,
verführte ihn zur halluzinogenen Phase.

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17.10.2015 von eb
Der Charme des Lockvogels ...

(C.) 50x50 Leinwand/Acryl      (Klick macht charmanter)
bild ... macht möglich,
was unmöglich ist.

Er baut euch Straßen für die Ewigkeit,
auf denen ihr verbrennt, mit Heiterkeit.
Er webt aus Beton weiche Decken,
in denen lässt sich Nacht, als Tag verstecken.
Er macht aus Asphalt Marmelade,
während ihr noch glaubt, ihr löffelt Limonade.

Dabei grinst er noch mit Schalk im Nacken,
und lässt euch wilde Träume (b/k)acken.
Woraus so mancher ist erst aufgewacht,
als unter ihm der Boden ein-gekracht.
Drum nehmt euch in acht,
wenn euch der lockend Vogel lacht.



Hüstel, - gut, - dies Bunte, im konsequent nicht Kunst-klischeeisierbar gehaltenem Stil zwischen Walt Disney, Mad Max, Peterchens Mondfahrt und einem zarten Hauch von Quitscheenten-Badezimmerfeeling, gehört zu einigen wenigen, ganz speziellen Bildern aus der Sparte; "Ich steh schon ziemlich lange hinten in der Ecke und staube da so vor mich hin", - welches es aber endlich doch zur Vollendung geschafft hat. Diese Sorte Langzeitbilder sind jetzt nicht etwa Faulheit, sondern haben eigentlich eine recht lange und wirre Geschichte, bei derem Anfang man auch davon ausgegangen ist, dass sich erst über die Jahre und ihrer Einflüsse hinweg, irgendwas daraus ergibt.

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01.10.2015 von eb
Herbstmond und Rübenspuk ....
der Geschichten ist es nie genug.

(C.) 50x40Maroufl. Abtönf./Goauche. (Klick macht gemütlicher.)
bild



In jeder klaren Vollmondnacht,
gibt es tief im Wald ein sanftes Rauschen.
Dann trifft sich alles was gern lacht,
und will Bennos Geschichten lauschen.

Dies geschieht bereits schon ewig lange,
denn Benno ist ein Geschichtenbär.
Dem wird es um Geschichten niemals bange,
und sie zu erzählen, fällt ihm nicht schwer.

Und manchmal, wenn es ganz besonders heiter,
erzählt er nochmals, wie es einst begann.
Als man die ersten Träume trug schon schneller weiter,
wie die Geschichte sie vergessen kann.

Die Geschichte der Geschichten eines Traums,
welchem alle folgen wie die Kinderherzen.
Und ihn tragen noch durch Zeit und Raum,
für's Kinderlachen ohne Schmerzen.

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20.09.2015 von eb
Der assoziative Einzelfall?

Klick macht schrecklicher.
bild Ein Bewohner Südschwabens wurde von einem möglicherweise tollwütig gewordenem grünen Heupferd am Betreten eines Gebäudes gehindert und angegriffen. Das Tier aus der Oberfamilie der Laubheuschrecken, im vorliegendem Fall offenbar sogar ein Weibchen, ist nicht nur als Vegetarier- sondern auch gefährlicher Räuber bekannt, weshalb das Opfer vor gewarnt war, der anstehenden Fressattacke knapp entgehen konnte und mit dem Schrecken der Schrecke davon kam.

Hüstel, - gut, - dass die arme Schrecke sich vor Schreck keinen Millimeter gerührt hat, würde wohl kaum dazu taugen, entsprechenden Meldungen den nötigen Kick für ein ganz besonders spezielles Format zwischen Halbwahrheit bis Vollgerücht, - will meinen; "Luchs geht Schaf an die Gurgel", also knallt sie alle ab, bevor sie das bei eurem Waldi oder gar noch bei euch tun, bis; "Hamster veranstaltet Blutbad im Giftschlangenterrarium" zu geben. Ungefähr die Art von Mitteilungsbedürfnis, die man des häufigen so mit dem Charme des; "Ich will auch mal was wichtiges erzählen", bei Anhängern des Komasaufens oder gelangweilten Bild-Zeitungsgeschädigten findet. Manches davon muss man nicht ernst nehmen, - anderes wiederum, benötigt geradezu eine Bereinigung des Flurschadens.

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