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19.09.2016 von eb
Euphemismus?
Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 17

Klick mich farbenfroher
bild Jaja, - wieder nur Zeugs aus der Knipse. Für neues Buntes zum Entschleunigen der Welt, fehlt unsereinem aber gerade aufgrund äußerer nervlicher Zwangsbeschleunigungen leider die nötige Muße bzw. Stimmung. Wobei diese zaghafte Formulierung, sich auch gerade nur noch an der angeborenen Menschenliebe fest klammert, bevor sie bei weiterer Erhaltung des Zustandes, unter Umständen noch klarere Worte finden wird. Auch der Menschenfreund, kontrolliert seine Selbsterhaltungstriebe bei Begegnung mit dem zweifelhaften Raum zwischen echter egozentrischer Skrupellosigkeit oder skrupellos egozentrischer Blauäugigkeit, nur noch in der Form, ob er eben nett hässlich- oder hässlich nett den Gullydeckel schließt. Aber weder will ich hier mit persönlichen Problemen langweilen, noch die Welt erklären. Der eigene Euphemismus, hält sich aber nun mal generell in Grenzen. Womit wir aber auch beim Thema wären.

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15.09.2016 von eb
Die magische Sieben, - mal bei Vollmond betrachtet.
(Klick mich voller (1x reicht))
bild


Wenn sieben Eulen,
sich mit Schnäbeln keulen
und sieben Wölfe heulen,
bekommt der Vollmond keine Beulen.

Auch sieben Tage später,
gibt's deshalb kein Gezeter
oder irgendeinen Täter,
der spielt den schwarzen Peter.

Steht man siebenmal die Woche auf,
hat man das in sieben Wochen drauf
und im Sieben-Jahres-Lauf,
gibt's allenfalls nen Schalttag drauf.

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31.08.2016 von eb
Variationen zwischen gutem schlechtem, - und schlechtem guten Geschmack.
(Möglicherweise auch einfach nur, - eine Hommage, - an den Fuchs)

(C.) (Klick mich relaxter).
bild Ich hoffe jetzt nicht, dass das Hantieren mit Fuchscontent im heimeligen Wohnzimmer der Ente mit Kopfschuss zu Missverständnissen führt. Mitunter ist es schon eine Frage des Geschmacks, welche fröhliche Gratwanderung von wem, wie, gesehen werden könnte. Um ehrlich zu sein, habe ich tatsächlich darauf verzichtet, - fragt mich nicht warum, - damit jetzt im großen Entenheim zu marodieren. (Fiese Werbung, - gelle?) Was aber nichts mit Befürchtungen zu tun hat, dass dem hiesigen Schnabeltier deshalb das dortige Schnattern untersagt werden würde. Es hätte meiner Ansicht nach nur, -einfach nicht gepasst. Seltsam, - nicht wahr? Aber gut, - ich geh einfach mal davon aus, dass keiner auf den Gedanken kommt, dass ich dem dortigen oder hiesigen Ambiente etwas Böses will. Irgendwelche Feindbilder zwischen Gefieder und Pelz aufbauen, - natürlich auch nicht. Erst recht nicht zugunsten von Spezialisten der Anthromorphisierung von Tieren, welche das leidliche Verhältnis vom Fuchs zur Ente im Spannungsraum zwischen Haus-, Wild- und Peking-Ente, - will meinen, - zwischen Natur und Kochtopf missbrauchen könnten.

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20.08.2016 von eb
Und wenn sie nicht gestorben sind, ....
(C.) DINA4 Tusche/Ölkrd. Klick Klack
bild


Ohne Zähne, ohne Feuer,
war's dem alten Drachen nicht geheuer.
Schließlich sah er sogar himmlisch Wesen,
so,- als wär's das jetzt gewesen.
Er dachte schon, dies ist das Ende,
doch dann kam die Wende.
Der Engel küsste ihn zum flotten Prinzen,
seitdem kann er wie Casavona grinsen.
Und ward zum üblen schlimmen Finger,
der jagt jetzt junge Dinger.



15.08.2016 von eb
Seltsam, seltsam, .....

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide      (Klick mich seltsamer).
bild Die kleine Badezimmer-Quitscheente hatte es endlich geschafft. Ihr großer Traum, den weisesten der blauen Paradiesvögel nach dem Geheimnis der Seltsamkeit zu befragen, ging endlich in Erfüllung. Sie wusste nicht mehr, wie sie es geschafft hatte, - hätte es wahrscheinlich auch nicht erklären können, - aber nun saß sie vor ihm.

"Ach bitte, großer weiser Vogel, - sag mir, was ist Seltsamkeit?"

Der weise Vogel sah sie seltsam neugierig-, aber freundlich an, und meinte; "Nun, - ja, - das ist eine seltsame Frage. Ich würde mal sagen, - du bist seltsam."

Die kleine Plastikente war vollkommen verstört. Lag das Geheimnis gar in ihr selber? Erinnerungen an Abende voller seltsamer Quälereien in seltsam verdreckten Badewassern stiegen in ihr hoch. Sie wollte doch nur eine Erklärung für das Ganze. "Wie soll ich dies verstehen?", - fragte sie mit zitterndem Schnabel.

"Nun ja, - es kommt relativ selten vor, dass Plastikenten auf Bäume steigen und Fragen stellen. Dies darf man als ungewohnt, merkwürdig, eigenartig, sonderbar - eben seltsam bezeichnen. Aber nimm dir das nicht so zu Herzen. Die Menschen z.B. machen jede Menge seltsames Zeug, - und dies nun wirklich nicht gerade selten. Aber wehe da kommt mal was Ungewohntes dazwischen, - dann ist das direkt wieder seltsam für die. Die brauchen das irgendwie, für ein Gefühl der Normalität. Und wenn sie es mal haben, machen sie wieder seltsame Sachen um es sich zu erhalten. Mitunter kommen da ganz seltsame Normalitäten bei raus."

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02.08.2016 von eb
Quick and Dirty: Vom Nichts des Alles.
Klick Klack
bild


Eine Antwort auf die Frage, ob man eine Frage wie; ob es der Raum oder die Leere war, welches den Gedanken füllte, als Antwort auf die Frage; ob zuerst das Ei oder die Henne da war, - betrachten könnte, - oder einfach nur die kosmologische Veredelung einer Metaphysik von Geflügelzüchtern ist, - wird wohl auch im Science-Fiction, genauso wie in der Zukunftsforschung, eine vorschnell antwortende Frage- und damit Trendsetting bleiben.



11.07.2016 von eb
Dr. Seltsams Vogelkunde.

bild An der erschreckenden Erkenntnis, dass die Welt voller seltsamer Vögel ist, kommt man ja spätestens auf diesem blog hier nicht mehr vorbei. Sehen wir es also als gesundes Training, für die auch fürder-hin stets aufs neue geforderte Begegnung mit der Realität. Zudem sprach mich jüngst jemand an, dass ich ja wieder mal politisch Stellung beziehen könnte. Von mir aus, - nichts leichter als das. Wobei das mit dem seltsam ja schon seltsam genug ist. Ich meine, - wir leben in einer Welt, in der bloß jemand "Sinn" heißen muss, und schon glaubt man ihm den größten Unsinn. Also, - ich finde das seltsam. Gut, - zugegeben, natürlich müsste ich jetzt seriöser vorgehen und das sinnige Zeugs vom Sinn Format-gerecht auf seine Unsinnigkeit recherchieren und beweislastig präsentieren. Aber ich frage mich langsam einfach, - warum sollte ausgerechnet ich das tun? Wie soll man als Komiker überhaupt noch dem realen alltäglichen Comic begegnen? Sehe ich ähnliches etwa ernsthaft in Qualitätsmedien? Dort sehe ich eher andere Sachen. Sprüche wie; "dass Deutsche damit rechnen sollten länger arbeiten zu müssen um Flüchtlingskosten zu amortisieren", - sind genauso frei von Beweisen wie sie jeder behaupten kann der irgendwas sagen will, weil ihn irgendein Name, eine Profession oder der Schein irgendeines Expertendaseins dazu berechtigt, medialen Dünnschiss ab zu seiern. Genauso gut könnte ich sagen; "Leute, ihr müsst natürlich länger arbeiten, weil irgendwelche agendualen Pfeifen euch das schon weit vor der Flüchtlingsgeschichte eingebrockt haben, - und ihr den Quark und damit auch die folgenden Trittbrettfahrer auch noch gewählt habt.

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11.07.2016 von eb
Quick and Dirty: Evolution von Schein .... und zeitgemäßem Sein.

bild Als einst der zur Freude, Unterhaltung-, wie auch zum Schärfen der Sinne zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden zu können gedachte Unsinn , - im alltäglich zum Sinn erklärten Unsinn versank, - geschah es, - dass ein intelligenter Dummkopf entdeckte, wie man mit dem Verkauf von Zwiebelringen als Hirndoping Kasse machen kann.

Seitdem erklärten die Meister darin die Welt, - und eben auch die Intelligenz.





01.07.2016 von eb
Meditatives Hocken, mit altem Hut und ohne Socken.
(C.) DIN-A4 Ölkreiden (Klick macht auch nicht heller)
bild



Hubert war es heute gar nicht wohl,
und meditierte sinnlos vor sich hin.
Doch auch der schägste Hut ist innen hohl,
wenn im Kopf nichts drin.

Hubert ergab sich den Hoffnungen,
dass in der Leere Göttliches geschehen muss.
So vergaß er gar Erinnerungen,
an Klimasturz und Regenguss.

Nach stundenlangem Wartens in der Leere,
wurd ihm dann langsam klamm.
Die Erlösung von der weltlich Körperschwere,
fehlte einfach im Programm.

Zudem hat dies, mit dem Gehirn entleeren,
auch noch andere Tücken.
Denn ohne Inhalt sich beschweren,
bringt auch nur schwere Lücken.

So kam er zur Erleuchtung,
dass große Leeren uns nichts lehren.
Aber coole Hüte schützen vor Befeuchtung,
wenn sich das Wetter beginnt zu wehren.



20.06.2016 von eb
Achtung, - Wääärbung. (Teil 6)
"SIE", -Systemisches Institut Entenhausen.
Beratung, Coaching, Supervision, Weiterbildung, Training.

bild Ist ihnen nicht auch schon aufgefallen, dass es so etwas wie profitabel rhetorisches Trittbrettfahren gibt? Reden zum Beispiel alle vom Klima und Co2, kann man sicher sein, am Ende genauso Leute zu haben, die Co2-freien Hüttenkäse verkaufen, wie Leute die glauben damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun und ihre Blähungen doppelt ablassen. Ist gerade EM oder WM, verkauft man Surfsticks in Fußballform oder kleidet glatt noch Heino entsprechend ein. Gut,- bei letzterem bewegt sich das Geschehen, ähnlich wie bei der Grillwerbung, so hart am Rand der Infantilität entlang, dass selbst noch beim durchschnittlichem RTL- oder Bildzeitungskonsumenten, auch trotz Dauerbombardements damit, bedauerlicherweise eine gewisse mentale Trennung zwischen Werbung und realem Leben erwartet werden darf. Wird der Bedarf nach vermeintlicher Wissenschaft und/oder Seriösität allerdings stärker, wird es auch im per-se pseudowissenschaftlich-marktwirtschaftlichem Ambiente, - einfach schwieriger in Bezug auf Vermittlung des Angebotes. Hier ist ... Tschuldigung, - "macht", - eindeutig Doktor Best die bessere Zahnbürste, aufgrund auch einfach der besseren Werbeexperten. Das Duo-Clean-System der elektrischen Zahnbürste mit Batterie, gibt ihnen bereits den Hinweis auf den aktuellen Trend. Das; "System", - ist angesagt.

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19.06.2016 von eb
Als dem Morgenmuffel mal wieder ....
Vom finsteren Geist, der in leeren Kaffeedosen wohnt.

bild


Der Himmel brennt wie dunkles Feuer,
im Zwielicht öffnen Schatten Schleußen.
Selbst den Katzen ist es nicht geheuer,
und flüchten mit den Mäusen.

Die Zeit gebiert ein neues Wesen,
voll trüber Müdigkeit.
Aus niederem Blutdruck hand-verlesen,
fürs Grauen schon bereit.

Ohne Körper frisst es Seelen,
ohne Zähne jeden Mut.
Es will schon nur durchs Fehlen quälen,
und man spürt die kalte Höllenglut.

Wie Eis gefriert es Herzen,
doch brutal entlädt sich Sonnenschein.
So wird es wohl mit Schmerzen,
ein neuer Morgen sein.



13.06.2016 von eb
Die Untertasse, zwischen Kultur und Frohnatur.
Oder auch, - kleine Anleitung zur Elefantenzucht aus Mücken, für die noch ehrlich gebliebenen Comicseelen Mäuse-melkender Regenwurmgeweihköche und Luftballonaquarianer.

(C.) 50x50 Leinwand/Acryl (Klick macht bunter).
bild Eigentlich, könnte ich mir das Bunte auch als Titelbild zumindest des positiv gestimmtem Teils vom letzten Reiseprospekt vorstellen. Leider hat es zu diesem Zeitpunkt aber lediglich nur als Skizze existiert und die stattdessen verwendete fotografische Blickwinkelalternative zur ansonsten allzu manisch produzierten Mega-Symbolik, fand ich einfach angebrachter. Doch zwischen Turmhoheiten und landschaftlichen Schönheiten, gibt es ja nun wirklich mehr als genug schräge Gedanken, die man auf eine Untertasse legen könnte. Und wenn es nur sie selber ist. Es ist ja nun auch wirklich nicht so, - dass mich gerade die kleinen bis gar alltäglichen Dinge und Gebrauchsgegenstände des Lebens nicht interessieren würden-, bzw. nicht zu schätzen wüsste.

Bleiben wir also einfach mal bei der Untertasse selber. Also, - diese kleinen runden Dinger in Flachschalenform mit zusätzlich mittiger Einbuchtung, deren Zweck allenfalls darin besteht, auf Hochzeiten und Beerdigungen weiße Tischdecken vor Leuten zu schützen, die auch trotz affektierter bürgerlicher Sittsamkeitsshow,- unfähig sind, ohne Schütt- und Schlabberverhalten ihren Kaffee oder Tee zu trinken. Ansonsten, sieht man sie allenfalls noch als Notersatz für Aschenbecher. Phantasielose Menschen haben sogar Schwierigkeiten, sich etwas unter "fliegenden" Untertassen vorzustellen. Als wenn sie noch nie einen dieser Klischeefilme über Liebesdramen gesehen hätten, bei welchem von heißblütigen Damen auch mal das Porzellan als Argumentationshilfe verwendet wird. Dabei treten solche Dramen, doch nun wirklich häufiger auf als Hochzeiten und Beerdigungen. Gut, - angesichts der doch beträchtlichen Verletzungsgefahr, sollte man von solcherlei rohen Phantasien vielleicht tatsächlich Abstand nehmen, - aber besonders schlimm wird es, wenn es neben der Phantasie, auch mit dem Humor schlecht bestellt ist, - und die schöne glatte Oberfläche solcher fein-keramischer Erzeugnisse, nicht mal zum Anrühren von Farbe verwendet werden darf.

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04.06.2016 von eb
Quick and Dirty, - mal unter verschiedenen Blickwinkeln.

bild Der Willen zur Vermittlung des einfach und für jederfrau/mann Verständlichem, - scheint mir ein zweifelhafter Wille, - es sein denn, man verweigert sich der Realität und verkennt den Umstand, dass dies ein sich selbst nach unten ziehender Wille ist, - der sich mittlerweile auf einen Punkt der ökonomischen Verständlichkeit zu bewegt, dem es nur noch um quantitative Nachvollziehbarkeit des einfach Dargebotenen geht,- welches darüber auch immer einfacher wird, - aber nicht mehr um die Förderung von Verständnis für vielleicht sogar noch Komplexität. Wer diesen Unterschied nicht mehr versteht, mag selbst ein Opfer des Geschehens sein, - wer ihn aber nicht verstehen will, ergibt sich kläglich der Sehnsucht einer scheinbar bequem funktional kategorisierbaren Gesellschaft, welches es nach einfachen Forderungen, einfachen Vorstellungen, einfachen Erklärungen bis gar einfachen Feindbildern dürstet, - was aber in keinerlei Verhältnis mehr zu einem anzunehmenden Streben nach Verständnis im Angesicht der Vielfalt von Menschen steht. Denn der Wunsch nach Funktionalisierung, verkennt ständig aufs Neue, - seinen bequemen Menschen-fernen Sinn, der niemals über funktionalisierende Vereinfachungen hinaus reichen wird. Entsprechend funktional schnell und schmutzig ausgedrückt; Bei der Funktionalität, ist immer das schmutzig, was die funktionale Schnelligkeit beeinträchtigen könnte.

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01.06.2016 von eb
Zwielichtes zwischen alten und neuen Klischees, ...
aber dennoch, - auf der Untertasse einer Liebeserklärung ans Dörfle und seinen magischen Berg.

(Klick macht groß).
bild Science-Fiction, - mag unsereiner eigentlich sehr gerne. Allerdings muss man einfach auch fähig sein zuzugeben, dass die Dinger voll sind mit Klischees. Bei Besuchen von Außerirdischen z.B., kann man fast sicher sein, dass die unbedingt bei den gewohnten Großmotzen dieser Erde vorbei schauen. Washington D.C. z.B., Peking, Moskau oder Berlin, bzw. bei bayrischen SF-Autoren, - München. Bei den Schwaben, seit neuestem vielleicht sogar Rottweil. Nur bei Filmen, welche diesen Inhalt auf zwei bis drei Stunden ausweiten möchten, landen Aliens im Hinterland und entführen oder saugen erst mal dort die Eingeborenen aus, bevor sie sich auf den Weg in die wichtigeren Regionen der Welt aufmachen. Was dann auch erst den nötigen quantitativen Endzeit-Kick gibt. Ein bisschen fade, - ist das schon. Dabei muss man ja wirklich nicht immer automatisch annehmen, dass Außerirdische blöde sind. Wer besucht schon auf nem Planeten voller schräger Vögel, ausgerechnet die schrägsten davon? Neee, - klar, - die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus. ET, kommt nämlich erst mal hierher ins Dorf. Hat einfach nen klasse Hügel mit Rundumsicht, die Gegend ist traumhaft schön, die Leute sind offen, - verstehen was von schwäbischer Hausmannskost und kriegen auch noch den ein-gebildetsten Touristen dazu, sich wie ein Mensch zu benehmen. All inclusive, - außer natürlich, wenn sie Dreck machen. Dann gibt's mit dem Besen. Schwabe bleibt Schwabe, - und wenn's auf dem Mond ist. Da kommt so ein Außerirdischer eher selber mit blitzblankem Raumschiff wieder daheim an und weiß was vernünftige Maultaschen sind, - bevor der hier den großen Mecki macht. Also, mit Müll aus'm Raumschiff entsorgen, schwäbische Blondinen entführen oder gar noch verbrannte Kornkreise auf'm Acker produzieren, - "is einfach nich".

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09.05.2016 von eb
Zwischen Kunstklischees, - und Kunstbanausen.

bild Möglicherweise ist da tatsächlich etwas daran, - wenn Leute behaupten, dass der Sinn der Veredelung, lediglich pure Eitelkeit und Selbsterhebung ist. Ohne das Hässliche, nichts Schönes. Ohne das Arme, nichts Reiches. Ohne Billiges, nichts Teures. Ohne Feiglinge, keine Helden. Ohne das Dumme, nichts Kluges. Ohne Schwarz, kein Weiß. Ohne Kleines, nichts Großes. Und ohne Schiffsratten, wäre gar noch die süße Schiffskatze, nicht mehr wie das Katzenfutter an dem sich der kleine Schiffsjunge vergreift, weil die großen Kerls die edlen Sachen für sich wollen. Da fällt es nicht schwer zu verstehen, dass auch in der Kunst, und vielleicht sogar gerade dort, sich der Wunsch nach dem Edlen, dem Niveau, dem irgendwie Erhabenerem breit machte, - und sich selbst darüber auch ein ziemlich doppelmoralines Ei gelegt hat, in welchem jetzt die simple Größe des monetären Wertes entscheidet, was Kunst zu sein hat und auch noch der vollkommen Verblödete sich darüber veredeln kann, mit der dicksten Brieftasche zu winken, und eben darüber zu wissen, - was Kunst ist. Selbst der hiesige blogger, der einfach nicht die Finger davon lassen kann, die Welt mit seinen abstrusen Gedanken zu belästigen, scheint darüber ein leicht gestörtes Verhältnis zur Kunst entwickelt zu haben, - und verweigert mir doch glatt noch beharrlich die mir würdige Zukunft einer ästhetisch hoch-gemotzten Pop-Art-Schiffsratte in 3D, realistischen stufenlosen Schattierungen und endlich einem Flecken-freiem gebügeltem Hemdchen vom Grafiktablet. Aber gut, - mir mir kann er's ja machen. Trotz allem, meine ich jedoch, - dass es noch einen ganz anderen und auch viel einfacheren Grund für das Edle, - das Erhabene, - das zu Bewundernde geben könnte. Nämlich, - die simple Begeisterungsfähigkeit.

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05.05.2016 von eb
Alkoholfreie Vatertagskröten und anderes Gequake,
-irgendwo zwischen Satire, Realsatire, Christi Himmelfahrt und Silberblick.

bild Bezüglich Buntem, ist unsereiner zur Zeit, intensiv gleich dreimal-, und diesbezüglich auch mal wieder mit mittleren bis größeren Formaten beschäftigt. Ungefähr von farbenfroh regional Heimeligem, über feurig kirschrot Wirres, zu Extraterrestrischem mit leichtem Badezimmer-Feeling. Gutes Training, - denn letztendlich, träumt unsereiner neben der Weltherrschaft-, ja auch immer noch von der ultimativen drei mal vier bis sechs Meter Leinwand, voll gefüllt mit klitzekleinen Schnabeltieren mit Kulleraugen, die um einen riesengroßen Gartenzwerg herum tanzen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Leider muss deshalb hier aus reinen Zeitgründen heraus, auch mal wieder die Knipse als Lückenfüller fürs entschleunigend Uninteressante her halten.

Andererseits, mag unsereiner ja gerade das kleine quirlige Leben, welches so summend, brummend, blubbernd und sonst-wie Schleim hinter sich her ziehend, durch die Welt kraucht. Also all die kleinen Dinger, wo die Mädels, (vorwiegend die Stöckelschuh-Fraktion), dann immer kreischend ihr; "Iiiihhh, mach weg, mach weg", - von sich lassen. Natürlich auch jene kleinen Viecher, wie z.B. Schmetterlinge, bei denen sich dann doch mal ein; "Ach wie schööön" - loseisen lässt. Dabei können die ganz schön gruselig aussehen, wenn man mit der Lupe ein wenig näher ran geht. Aber für die Feinheiten, interessiert sich das Polaritäts-bewusste Engagement für's schnelle Unterscheiden zwischen "Igitt" und "Klasse", - eher weniger. Bei den Jungs, ist dies ja auch nicht anders. Gut, - anders rum vielleicht, aber deshalb nicht anders. Bei zarten Blümchen, heißt dort Langeweile; "Igitt", und bei robotisierten Militär-Sandstrudelwürmern mit Zimmerflak, kommt dann das; "Klasse". Barbie im Blumenmeer trifft Ken von den Navy-Seals, - und beides versus Zombies. Aber ich glaube, ich hör jetzt mal auf mit den Klischees, - nachher denkt noch jemand, ich mein das nicht ernst.

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25.04.2016 von eb
Als das Universum mal wieder .......
Oder auch; Fast eine kleine Selbsterklärung.

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkrd. (Klick macht fruchtiger).
bild Prolog.

Dass die Welt nicht einfach ist, wird unsereiner gerne unterschreiben. Auch sind endlose Widersprüche, fröhliches Chaos und stilvoller Wahnsinn, gerade dem Comicliebhaber überhaupt nichts Neues. Doch zwischen Comic und Politik, sollte es zugunsten der entsprechenden Interessen von Menschen Unterschiede geben. Und wenn die Widersprüche der Erklärungen der Welterklärer im Besonderen nicht von den Erklärern erklärt werden, dann erklärt sich der Comic genauso von selbst, wie auch die Nähe von Symbolpolitik und eben der Freude dieses Genres an nicht minder profanen Symboliken.

Die Banane,
zwischen Obstdessert und Symbolik.
.

Im Gegensatz zur Welt, scheint ein Symbol etwas Einfaches. Damit es schön rund wird, nimmt man fürs Malen einer symbolisierten Erde möglichst einen Zirkel oder eine Zwei-Euro-Münze zu Hilfe. Die weniger grafisch Orientierten, sehen dies sogar noch viel lockerer. Yooo, - dann hat man eine Erde, kauft sich für die zwei Euro noch einen Schokoriegel, schneidet die Erde aus und klebt die auf die Verpackung davon. Schon sieht das aus, als wäre der Schokoriegel Grundnahrungsmittel einer ganzen Welt, obwohl ein Großteil davon für 2 Euro sich eher eine Woche ernähren muss, anstatt Schokoriegel zu mampfen. Symbole funktionieren allgemein mit einem gerade aktuell damit verbundenem assoziativen Klischee in einem auch damit verbindbarem Kontext, während sie über den tatsächlichen Inhalt, unter Umständen nicht mal etwas aussagen müssen. Nehmt diesbezüglich mal die rudimentär möglichste Darstellung eines Männleins oder Weibleins, - und klebt das auf die Küchentür. Bei einer Party, kann dies ganz schön schräg werden. Zwei sich greifende Hände z.B., sind ein schönes Symbol für gegenseitig menschliches Verständnis. Wer aber sagt uns, dass die zwei Hände nicht gerade zwei Menschen gehören, die eher Finsteres im Sinn haben? Symbolik kann sogar bewusst und ganz ohne Scherz, dafür missbraucht werden, vom tatsächlichen Inhalt abzulenken. Wenn ein Bild-Redakteur z.B. vom Qualitätsjournalismus spricht, dann darf sich der Rest der Medienwelt fragen, welchen symbolischen Sinn der Begriff Qualität überhaupt noch macht. Der symbolische Schulterschluss beim Straßenspaziergang von Politikern nach z.B. dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie-Hebdo, bekommt nach dem Bekanntwerden einer Fotomontage davon, bezüglich der angestrebten Symbolik für gemeinsamen Willen, einen recht wüsten Knick zwischen diesem Willen, und politischer Scheinheiligkeit in Sachen Authentizität. In jedem Fall aber, wird ein bereits schon ausgesprochen routiniert kalkulativer Umgang mit Symbolik symbolisiert, der auch nicht zwingend förderlich für eine Glaubhaftigkeit ist.

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16.04.2016 von eb
Dem Ingenieur, - ist nix zu schwör.
Aus der nicht existierenden Reihe: "Sinnsuche für vollkommen Sinnentleerte"

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide (Klick macht künstlich intelligenter.)
bild


Da gab's nen einsamen Ingenieur,
der trank einst ziemlich viel Likör.
Danach wurd's ihm ums Herz ganz schwör,
doch niemand schenkte seinem Leid Gehör.

Er fühlte sich doch recht zerrissen,
um nicht zu sagen, - gar beschi...
Doch ein Ingenieur muss wissen,
was ihn am Leben lässt vermissen.

So fing er an zu bauen,
und kräftig Bleche rund zu hauen.
Die formte er für's sinnlich Schauen,
- auf künstlich Frauen.

Statuen konnten wohl nicht alles sein,
da gehörte künstlich Intelligenz hinein.
Also baute er noch mächtig Elektronik rein,
und ließ auch die Programme, - seine sein.

Danach trank er im stilvoll Rahmen,
mit seinen motorisiert sich zierenden Damen.
Die aber auch nicht, als ihm Zweifel kamen,
- ihm diese nahmen.

Seitdem trinkt er noch mehr,
denn eine Frage quält ihn sehr.
Wo kriegt er künstlich Mitleid her,
wenn ihm das Herz wird schwer?

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26.03.2016 von eb
Frohe Ostern.
Oder auch; Tanz ums Ei.

Klick macht bunter.
bild Eigentlich, hat sich seit letztem Jahr, außer noch weiteren Zuspitzungen, nichts in irgendeiner Form verändert, welche berechtigen würde, nicht auch beim heutigen Bunten, die gleiche österliche Frage übrig zu lassen, ob man Eier jetzt köpft, pellt, - oder den Inhalt von ganz alleine heraus gären lassen soll, - und eben hofft, dass es beim nächsten Mal ein flauschiges Küken werden wird.

Aber es ist ja nun wirklich nicht hilfreich, jedes Jahr einer Auferstehung mit der immer gleichen schrägen Skizzierung ausgerechnet des morgendlichen Aufstehgefühls zu begegnen. Und erfreulicherweise, ist diese Mischung aus religiösen Festivitäten und mächtig Kinderspaß mit Osterhas und Eierfraß, durchaus ja auch eine der schöneren Begebenheiten. Bei welchen auch so finstere Heidenmenschen wie unsereins, nicht gleich wieder als erstes die üblichen geweihten Folterkammern, Schwerter, Äxte, Hackebeilchen, Maschinengewehre, Drohnen und Luftabwehrraketen der ebenso üblichen Anhänger der verschiedensten religiösen-, kulturellen-, ideologischen- oder gar völkischen Stimmungen sichten muss. Will meinen, alleine schon aus seelischem Eigenbedarf heraus, darf man sich auch zwischen den ganzen Rettern davon, durchaus mal wieder eine wenig unsinnig frohsinnige Nachdenklichkeiten an allen sonstigen Welterklärungen vorbei gönnen. Und wenn man dabei gerade nur belanglose-, aber immerhin harmlose Eier im Kopf hat, bitte ich dies zu entschuldigen.

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13.03.2016 von eb
Kinder, seid doch mal still, - man hört ja nichts mehr.
Oder auch, - Variationen der Stille zwischen stiller Schuld und Unschuld.

(C.) 24x30 Maroufl. Abtönf./Gouache (Klick macht ruhiger)
bild


Jüngst flog ein Vogel durch die Nacht,
und fühlte sich als König dieser Welt.
Er glaubte, sie wär nur für ihn gemacht,
und durchflog die Stille, als stiller Held.

Kein machtlos König schadet in der Stille,
doch der Stille stets die Macht.
Ihr Krach ist auch ihr Wille,
selbst noch zum Töten, in der Nacht.

So fand die Stille jäh ein schnelles Ende,
aus des Jägers Königreich.
Mit einem Schuss begann die Wende,
vom König-, in das Totenreich.

Dort war es noch gewaltig leiser,
und die Ruhe schon perfekt.
Vom Nichts wird man nicht heiser,
doch selbst zu nichts-, was jüngst verreckt.

Für die Grobheit scheint es eine Regel,
dass nur wer laut ist lebt.
Ein Wettkampf voller Flegel,
der den Krach, zur Macht erhebt.

Doch stets die Stille des Vergessens fand,
nach einem Essen in des Königs Schuhen.
Nun eins von vielen, was verschwand,
und lässt den lautesten König, - ruhen.





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