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20.05.2018 von eb. , - Aktuelle Bilder

Welterklärung

(C.) DIN-A4 Klick macht größer
bild Ein kluger Mann-, (ich weiß nicht mehr wer, aber er kam bezeichnender-weise aus dem Umfeld der Zeichner von Comic-Superhelden), - meinte mal; die beste Erklärung über die Welt der Menschen, wäre eine Erklärung der Geschichtenerzähler, über die Welt der Wirkungsweise von Geschichten. Ein echter Schelm, - der Kerl.

Gut, dies ist schon etwas länger her und die Quantität der Geschichten, begann zu der Zeit eigentlich auch gerade erst zur Flut zu werden, wie man auch den politischen Pragmatismus, als Ping-Pong-Spiel der Narrative, nicht gleich mit der Frequenz von Schlägen schon im Jahres- bis gar Monatsrhythmus betrachten musste. Auch die Wissenschaft, war noch eine als seriös angesehene Institution, auch wenn sie schwer naturwissenschaftlich fixiert war und deshalb, den zumeist ebenfalls als skurril angesehenen Blickwinkel, wie auch eine etwas eigenwillige- und höchst unwissenschaftliche Terminologie, der auch echten Schelme unter den Comicseelen, genauso wenig bearbeiten konnte, wie die Kunstwissenschaften, deren Blickwinkel mehr den edlen und schönen Geschichten anhing. Das Ganze, alles eingebettet, in den ganz großen Geschichten zweier Seiten, wovon die eine den Wissenschaftler Marx zum ideologischem Superhelden-, und die andere den Kapitalismus zur Wissenschaft machte. Ein mentaler Denkkreis, der sich ja letztens geflissentlich, zumindest hier im Ländle-, und dies auch mit ideologisch anderer Richtung, aber dafür sogar agendual über den armen Luhmann erneut geschlossen hat. Dabei waren weder Marx noch Luhmann Comicseelen, - nicht zu fassen, - aber gut, nobody is perfect. Vor dem Luhmann, war dies aber auch noch frei von Künstlern, wie z.B. dem Lindner, der den Marktfetisch schon aus allen Poren schwitzt und die Welt mittlerweile über Blockchains erklärt, aber auch frei von Künstlern, wie dem Jonathan Meese, welcher statt den Markt, die Kunst am liebsten zur Weltreligion erklären würde. Ein Schelm, dem dabei der Begriff Marktkunst in den Sinn kommt. Auch mit Systemtheorie hantierende Astrologen, gab es zu der Zeit noch nicht, sondern die Esoteriker glaubten dunnemals noch an Geister und Dämonen, bzw. ließen sich noch nicht so recht von feiner gesponnenen Spinnereien überzeugen.

Sinnigerweise, muss jetzt aber auch keiner auf den Gedanken kommen, dass unsereiner stattdessen den Comic zur Weltkultur erheben möchte,- auch wenn man die Weltherrschaft anstrebt. Immerhin sieht das ja nicht mal schlecht für zumindest ersteres aus, denn es lässt sich nicht verleugnen, dass die Geschichten auch im Land der Düchter und Dönker, immer skurriler werden und deshalb auch die Konkurrenz für letzteres, verdammt groß wird. Möglich, dass das auch trotz transatlantischer Schwierigkeiten, damit zusammenhängt, dass sich das große Amerikaland, offenbar seinen Status als Comicweltmacht von den Asiaten wieder zurück erobern will und die Deutschen lieben es, Amerika zu kopieren. Das ist natürlich nur eine Hypothese, bei welcher aber eine ganz spezielle bunte Mischung aus Realsatire, Klimaspezialist, Größenwahn, Welterklärung und Kriegsgott, aber unbedingt ins Genre des Comic passt. Sinnigerweise, geht es ja auch manchem Kritiker dieser Hollywoodkopien nicht anders, - denn das die, wie der Trump, neuerdings auch auf Nationalisten machen, fällt denen nicht mal auf. Und das der Kerl, sich ganz pragmatisch beim Putin abgesehen haben könnte, wie so was geht, fällt natürlich unter die Sparte wilder Verschwörungstheorien.

Jedenfalls, - schon der narrative Herzschlag im schönen Bayernland z.B., scheint geradezu unter Strom zu stehen. Vom bayrischem Weltpolitiker mit Laptop und Lederhose, zum höchst christlichem Verkäufers des Symbols einer ganzen Weltreligion nach Bayern, - muss man es erst mal bringen können. Dies ist, mit Verlaub und Respekt, - Comic vom Feinsten. Auch Erklärungen über so was wie eine Mitte, bei welcher man sich auch höchst bayrisch seine Lüdden weiter rechts zurück holen will, weil es weiter rechts neben sich, selber nichts mehr geben soll, darüber zu gestalten, - in dem man sich eben entsprechend weiter nach rechts bewegt, - ist eine Logik, über die müssen erst noch die Comics gemacht werden. Ging aber dem traditionellem Comic entsprechend, auch kurz und knackig-, sowie Sprechblasen-konform, - also, nicht so geschwollen und wirr wie bei mir. Die Leute lieben es ja kurz und knackig. Das ist wie der Begriff; "moderne Monarchie". Damit ist alles erklärt und die Lüdden gucken sich einen ganzen Tag lang, Bilder von vorgestern, - mit Menschen von heute an. Also im Grunde nichts neues, aber dies dafür doch in immer kürzeren Taktzeiten, mit auch immer skurrilerem Inhalt. Die Chancen stehen jedenfalls gut dafür, dass auch im Comic, das große Narrativ des vollkommen durchgeknalltem Wissenschaftlers, - auf dem Weg zur Weltherrschaft, - neuere und vielseitigere Gesichter bekommt.)


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