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08.02.2016 von eb , - Surreale Sichten.

Huberts schwer surreales Gleitgefühl auf der Eisdecke der Zivilisation.

(Speziell zwischen den Fahnenstangen der System- und Volksnationalisten) .

(C.) DIN-A4 Tusche/Ölkreide      (Klick macht wirrer)
bild Hubert mit den großen Ohren,
fühlte sich jüngst recht verloren,
als er drehte, gar mit Fleiß,
Kreise auf doch ziemlich dünnem Eis.

Schon länger sucht er neue Worte,
für die Veränderung an diesem mystisch Orte,
wo mittlerweile jeder schwer gereizt,
die dünne Decke, zur Not auch noch mit Scheiße heizt.

Auf das sie taut,
was irgendeinen kruden Sommer baut,
in welchem sie im Winter ihrer Herzen,
brutal verteil'n, der Anderen heißer Schmerzen.

So rammen sie ins Eis,
- die einen nationale Zahlen,
für der Ressourcen kalte Qualen,
während völkisch Dumpfe, darauf mit Säure Galgen malen,
und sich im gleichen schmutzig-kaltem Wasser aalen.

.....

Hubert fuhr mal wieder Schlittschuh auf der Eisdecke der Zivilisation. Normalerweise macht er dies gerne. Noch lieber, macht er das mit vielen anderen zusammen. So in Gesellschaft, - eben. Ist einfach lustiger, und wenn jemand fällt, kann er sich auf ausreichend helfende Hände verlassen. Geht aber nicht mehr. Denn nachdem letztens eine Horde Gesellschaftsgestalter das Eis nicht nur gleich mit geschliffen- sondern mit einem kräftigen; "Du bist der See", auch noch zum nationalisierten Profit-Modellsee fürs nächst mögliche Weltmeer designt hatten, brachen die Leute nicht nur gleich scharenweise ein, weil jeder meinte er wäre der Schönste, Tollste, Beste auf dem Eis, sondern mutierten teilweise gar zu Eisbären, die sich jetzt mit Robbenjagd beschäftigen.

Die Experten des Ganzen, nennen dies übrigens Wettkampf. Manche sagen auch Markt dazu. Marktwettkampf also. Will meinen, dass profitabelste Gewässer überlebt, ob nun mit Eisdecke oder ohne. Würden unten Piranhas schwimmen, wäre das für diese Heilandsexperten eisiger Finanz- und Arbeitsmärkte auch in Ordnung, - Hauptsache, die scheißen am Ende Gold und entledigen sich ihrer Fütterungskosten möglichst selber. Wenn das nicht ausreicht und sie fallen gegenseitig über sich her, ist das nur gut für den Wettkampf. Hat so was Archaisches an sich, - nur der Beste kriegt die Reste, zur Ehre des Vatertümpels. Und wenn dann andere-, mit dem nachvollziehbarem Grund des puren Überlebens, gleich vor den Eisbrechern vom Jenseits ins Diesseits flüchten, schreit man diesseits; "mein Tümpel, mein Tümpel, mein Tümpel", während die Haifische sich über neues Futter freuen. Wobei ersteres, ausgerechnet von den gestaltenden Eismännern, dann elegant; "Neo"tümpelismus genannt wird, - die kein Jahr vorher selber, noch wie die Herrenmenschen schlechthin, über griechische Badeseen ihren national-ökonomischen Führungseliten-Eiter abgelassen haben. Als wenn das herrenmenschlich modellierende Möchtegern-Meer, jemals tatsächlich übers Tümpeldenken hinaus gekommen wäre, nur weil man die Barbarei jetzt als ökonomische Barbarei mit Zahlen im konkurrierenden Baggersee-System lebt. Auf die Idee, dass der noch rechtere Schmodder dies geradezu als Freibrief empfinden könnte, wenn die Oberjecken in Sachen Menschenverachtung, Selektion und Nationalgedröhn, auch noch das-, zugegeben-, smartere-, aber trotzdem Vorbild geben, - kommen die nicht.

Auch ob man so eine Eisdecke über den Verkauf von-, statt direkt mit Panzern zerstört, macht die Zerstörung nicht wirklich besser. Aber auch noch ein Wettkampf darin, haut der Logik gleich die Spitzhacke durchs knirschende Eis. Wettkampf ist geradezu die Basis für überzogenen Tümpelismus, mit all seinem; "Ich/Wir bin/sind der/die Größten, - und wenn's mal nicht so ist, - sind die anderen Schuld, - oder/und nehmen uns was weg"-Gehampel. Da muss man sich wahrlich nicht wundern, wenn die besonders völkischen Tümpler, die Spitze eines Eisbergs darstellen, der nicht aus dem Wasser ragt, sondern verkehrt herum von oben nach unten auf die Eisdecke kracht. Aber nur weil das braune Zeug, was dabei mittlerweile schon überdeutlich nach unten fließt, besonders hässlich auf der Eisfläche aussieht, heißt das noch lange nicht, dass der gesteigerte Zustand des Eisbergs keine jüngere Vergangenheit hat und nur über historische Klischees abgesegelt werden kann.

Ein sogar "ideologisches" Bekenntnis zur Höher- und Niederwertigkeit von Menschen, ihre Selektion und sogar Unterteilung in Unter- Mittel und Oberschichteneis, inklusive ein paar millionenfach verkauften Sarrazinaden-, wie auch einem Jahrzehnt Paranoia vor einem Linksrutsch zugunsten der anderen Seite des Lineals, - klebt da auf jeden Fall genauso mit dran, - wie man immer noch eigentümlich freie Freidemokraten zur Belieferung von Hoteliers mit Wachstums-beschleunigenden Gesetzen dazu befragen könnte, ob sie sich jetzt beim Hören dieses; "Gutmensch", noch daran erinnern könnten, wie sie es selber ständig benutzt hatten, - oder gar fähig dazu wären, das Ende des Kuschelkurses in seiner ganzen möglichen Tragweite, - auf dem Eis der Zivilisation zu erfassen.

Jedenfalls gleitet Hubert, schon seit längerem, mit dem ständig seltsamem Gefühl, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte, oft nur noch alleine über die noch tragfähigen Stellen der Eisfläche, macht Slalom um die klaffenden Löcher herum, und trifft nur noch selten auf andere Schlittschuhläufer, die ihre Kufen noch nicht durch Spitzhacke oder Handgranate ersetzt, bzw. fürs Abstecken eigener Claims zugunsten des Handels mit Eiswasser geschmolzener Zivilisation verkauft haben.


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