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08.10.2013 von eb , - Surreale Sichten.

Und es gibt doch Leben auf dem Mond.

Tiefernste seriöse Wissenschaftskommunikation für Stammtischgärtner, Terrarianer und Kopfschüttler.
(Aus der Reihe; Nur einer mehr, - der euch die Welt erklärt.)

Manipulierter Bildausschnitt aus: Noch mehr Nonsens
bild Natürlich ist der Mond nicht unbewohnt. Was habt ihr denn gedacht? Wer erzählt nur immer wieder diesen Unsinn? Das Ding hängt ja nun wirklich schon ein wenig länger am Himmel, als der Menschen archaische Technik je in der Lage gewesen wäre, dauerhaft eigene Fortpflanzungs-möglichkeiten dort hin zu transportieren. Und dass die bisherigen Mondfahrer nichts davon mit bekommen haben, muss erst recht nicht verwundern. Die haben damals allenfalls nach Russen Ausschau gehalten, die ihnen den Ruhm hätten stehlen können. Und überhaupt, was hat man denn erwartet? Humanoide lebende Steine? Vakuum verspeisende Grünlinge mit Antennenohren? Oder gar noch strahlungsresistente Urzeitmonster, die statt Luft Mondstaub atmen, und den herzhaften Biss in Regolith einem Raumfahrer vorziehen? Ein wenig mehr die Phantasie über Hollywoodfilme hinaus spielen zu lassen, hätte dagegen vollkommen ausgereicht, um den Mond direkt als Sonderzone fürs Washingtoner Artenschutzübereinkommen zu prädestinieren. Naja, - gut. Hat auch seine Vorteile. Diesbezüglicher Tourismus und Handel mit exotischen Tieren und Pflanzen, ist deshalb ja auch glücklicherweise ausgeblieben. Vielleicht mache ich ja gerade auch einen Riesenfehler, und die gesamte globale Industrie für Terraristik und Gewächshauskultur, fängt jetzt an sich profitable Gedanken über ein Joint-Venture mit der NASA zu machen. Aber ich gehe schon davon aus, dass es da ein paar vernünftige Leute gibt, die sich Gedanken über weitgehend unberührte Lebensräume machen. Und wenn nicht, dann wenigstens darüber, ob solche Tier- und Pflanzenimporte nicht eventuell schädlich für irdisches Leben sein könnten. Von eventuell gefährlichen Krankheitserregern mal abgesehen, geht der asiatische Marienkäfer dem europäischen Exemplar ja mittlerweile auch an den Kragen. Ein wenig Vorsicht, ist da schon angebracht. Andererseits, - wenn man bedenkt, dass ein irdisches Gänseblümchen ohne Raumanzug keine Sekunde auf dem Mond überleben würde, kann man sich Ähnliches durchaus auch für Mondblumen auf der Erde vorstellen. Und dies, bevor irdische Mondblumen wie "Ipomoea alba", gleich Asyl im Artenschutzprogramm beantragen müssen. Kommen wir also zum Grundlegenden. Dem wahren Leben auf dem Mond.

Wobei es ziemlich unfair wäre, die Unkenntnis übers Mondleben ausgerechnet tapferen Astronauten oder fleißigen Wissenschaftlern vorzuwerfen. Im schlimmsten Fall, entstehen daraus nur Gerüchte, dass die das schon wissen, aber eben nicht ausplaudern wollen. Und schon reden wieder alle von einer Verschwörung. Während sie neben dran, von der halben verschworenen Welt der Geheimdienste, ganz offen durch den digitalen Reißwolf gedreht werden. Nee, nee, - besagte Raumfahrer und Forscher konnten das gar nicht wissen. Der Mond hat auf seinen Hochländern immerhin nicht nur Faltengebirge mit bis zu 10 Kilometern Höhe, sondern im Besonderen auch, auf der Rückseite bis zu 13 Kilometer tiefe Krater mit über 2000 Kilometern Durchmesser. Da überall in die Ecken und Tiefen zu schauen, hat bisher weder ein Menschenauge noch ein Fernrohr geschafft. Und immerhin ist die Mondluft genauso dünne, wie man aufgrund des Fehlens tropischer Wasserkreisläufe gar Regenwälder vermuten würde. Zudem, - sieht das Leben auf dem Erdtrabanten auch einfach ganz anders aus, als wie sich das selbst Filmregisseure für Horrorstreifen hätten vorstellen können.

Dass der Mond eigentlich hohl ist, wäre ja jetzt auch nicht unbedingt jemandem eingefallen. Nicht unbedingt so hohl, wie mancherlei Gehirne beim Spinnen vollkommen bescheuerter Geschichten, aber doch ausreichend für ein geradezu hoch komplexes, zwar geschlossenes, doch ganz und gar nicht leeres Höhlensystem. Welches einem mondweiten Wurzel- und Flechtwerk Platz bietet. Dessen Blüten wie auch relativ frei bewegliche Kleintiergestalten an der Oberfläche, - vermutlich nichts anderes sind, als eine Art von Außensensorik des Ganzen. Ob dabei Energie vom immer noch über 1000 Grad heißen Innenkern des Mondes bezogen wird, oder welche sonstigen möglichen Energiequellen oder Kreisläufe allem zum Leben verhilft, werden wohl Fragen sein, die ohne ausreichende Tiefenbohrungen, unsereiner ganz bestimmt nicht beantworten kann. Zudem scheint es sich zumindest bezüglich des Oberflächenanteiles, auch um ein eher kybernetisch-organisch organisiertes Biotop zu handeln. Denn sowohl die zahlreichen neugierig aus Felsspalten herausragenden blattlosen, aber ansonsten in fünfblättrige Kelchblüten endenden Pflanzen, (ähnlich dem irdischen Wiesen-Storchschnabel), wie auch mannigfaltige Maus-ähnliche Kleintiere, bestechen in erster Linie dadurch, dass sie alle einen maßgeschneiderten Raumanzug tragen. Welcher auf die eine oder andere Weise, auch immer mittels eines recht dünnen Schlauches, durch ein Loch im Mondboden mit dem tief darunter liegendem Wurzel- und sonstigem Werk verbunden ist. Die flinken sprungfähigen Kleintiere, sind dadurch auf einen Aktionsradius von ca. 30 Meter begrenzt. Wobei sie sorgsam darauf achten, dass sich ihre Schläuche nicht untereinander verheddern. Die Frage, was sie denn so an der Oberfläche treiben, wird wohl ein Rätsel bleiben. Denn anscheinend werden sie über ihre Verbindung zum Untergrund mit allem Lebensnotwendigem versorgt. Aber es sieht recht witzig aus, wenn mehrere dieser Tiere munter in der Gegend herum springen, und dabei natürlich ihre Schläuche hinter sich her ziehen. Generell lässt dies aber alles vermuten, dass es sich nicht unbedingt um evolutionär entwickelte möndliche Native-Inhabitants handelt. Möglicherweise, wurde unser Mond einst selber mal, als Gewächshaus ganz anderer galaktischer Gärtner angelegt. Welche ihre vielleicht genetisch, technischen sowie biologischen Experimente, jetzt auch nicht unbedingt vor der eigenen Haustüre machen wollten. Wer weiß dies schon? Unter Umständen, ist ja sogar noch so etwas wie ein technisches Büro für Landschaftsgärtnerei vorhanden. Ob dies dann allerdings eine getarnte Vorrichtung zur Beobachtung der Erde ist, werden wohl die Verschwörungs-theoretiker beurteilen müssen.

Alles in Allem, die bisherigen Erkenntnisse sind natürlich für den irdischen Liebhaber exotischer Tier- und Pflanzenarten, - extrem dürftig. Und auch die bisher gesichteten Exemplare, trotz vorhandenem Außenschutz, - für den Züchter von Balkonpflanzen genauso wenig geeignet, wie als evtl. Beigaben ins Schildkrötenterrarium. Ein vakuumisierter Kühlschrank, den man alle zwei Wochen lichtlos auf minus 160 Grad Celsius bringt, - und die zwei Wochen dazwischen, innen kräftig mit Sonnenlicht auf plus 130 Grad Celsius aufheizt, wäre vielleicht als temporäres Gewächshaus vorstellbar. Aber mehr wie Schnittblumen, hätte man dann trotzdem immer noch nicht. Aber ich arbeite daran, mehr Erkenntnisse zu erlangen. Im Moment, hab ich allerdings ein paar Schwierigkeiten. Durch die ganzen Mond- und Erdumdrehungen, hat sich mein eigener Versorgungsschlauch zur Erde, doch ziemlich heftig verdrillt. Außerdem habe ich langsam das Gefühl, dass sich meine Auftraggeber ein paar Euros sparen wollen, und den Schlauch bei McDonalds angedockt haben. Das riecht hier ständig nach Bratfett.

Rohauszug aus; "Mal kurz anhalten". Einer Sammlung von Knittelversen, Mikro- und Kurzgeschichten, - zur Entschleunigung einer Welt, - deren Nonsens jetzt auch nicht zwingend katastrophaler ist. Ansonsten, - sorry Leute, - ich hab gerade den blogger-blues. Ich empfehle ersatzweise die parteipolitischen Tagesnachrichten.


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