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03.08.2012 von eb , - Aktuelle Bilder

Genug des Lästerns. (Zumindest für heute)

Klick macht dick.
bild Reich mir das Nichts,
ich lass es blüh'n.
Des leeren Gesichts,
kein Muskel wird's bemüh'n.

Gib mir das Alles,
ich werd es genießen.
Im Fall des günstigsten Falles,
können wir es gemeinsam begießen.

Gib mir das Eine,
zu meinem Wohle.
Und ist es das deine,
dann bringt es mir Kohle.

Die Prosa "der Märkte", kommt sicher nicht an gutturale kulturelle Erzeugnisse altehrwürdiger Religionen heran, aber immerhin kann man ihr eine gewisse spielerische Oberflächlichkeit und Niveaulosigkeit unterstellen. Zudem, - ist heute Freitag. Und man hat sich entschlossen, zwecks ungebändigter Terminlosigkeit und Fehlens jeglicher sonstiger gesellschaftlicher Verpflichtungen, - dieses Wochenende, entsprechend friedlich und geruhsam zu durchleben. Sollten "die Märkte", mal von einem Blasphemie-Verbot gesetzlich untermauert werden, was im durchschnittlichen Opportunismus des alltäglichen Lebens ja durchaus schon mal erlebt wird, - dann wird auch den Satirikern, nichts anderes übrig bleiben, als Altes mit Neuem zu vergleichen. Ansonsten, - bleiben mir heute nur noch ein paar Hinweise auf zwei wirklich bemerkenswerte Ereignisse. Eines davon, ist die Erkenntnis, dass die Ernsthaftigkeit modernem Medien-Entertainments, mittlerweile anscheinend im Feuilleton seinen Platz erhält. Zumindest, findet man ausgerechnet parallel zum üblichen "Mutti Merkel rettet den Euro"- Gedröhn in der Wirtschaftsabteilung der FAZ, - im Feuilleton ein bemerkenswertes Psychogramm des Nichtsnutzes des Egos für Andere. Nur schade, dass ausgerechnet die Literaturwissenschaftler, ihren technokratischen Jargon nicht etwas atopischer gestalten können. Trotzdem, - lesenswert.

Und für's eigene Ego, - der kleine naive Wunsch, den Menschen vielleicht wieder ihre Träume zurück zu geben. Möge man mir es verzeihen, - aber ich freue mich einfach tierisch darüber, dass Curiosity die lange Fahrt bisher problemlos überstanden hat. Den Start, hat man ja bereits andernorts, schon genauso fieberhaft verfolgt. Jetzt läuft der Countdown zur Landung. Wobei ich mit Spannung auf Montag warte. Und ich sehe, - ich bin nicht alleine. Die PR ums ganze Geschehen, sieht unsereiner natürlich auch mit leicht zuckenden Augenliedern. Aber in, - von so etwas gesteuerten Zeiten, - sollte man sich wenigstens darüber freuen, dass es immer noch mehr gibt, als brüllende Profitideologien, Marktreligionen und nationalistisches Fussballgedröhn. Mit Relativierung von Werten, - hat dies jedenfalls nichts zu tun. Den Sinn, der dahinter liegen könnte, werde ich mich kaum bemühen, - zu erklären. Wer das nicht mehr weiß, ist einfach nur noch arm dran. In jeder Beziehung.


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