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19.09.2016 von eb , - Aktuelle Bilder

Euphemismus?

Das Hintergrundrauschen zwischen Komplexität und Abstraktion, - Teil 17

Klick mich farbenfroher
bild Jaja, - wieder nur Zeugs aus der Knipse. Für neues Buntes zum Entschleunigen der Welt, fehlt unsereinem aber gerade aufgrund äußerer nervlicher Zwangsbeschleunigungen leider die nötige Muße bzw. Stimmung. Wobei diese zaghafte Formulierung, sich auch gerade nur noch an der angeborenen Menschenliebe fest klammert, bevor sie bei weiterer Erhaltung des Zustandes, unter Umständen noch klarere Worte finden wird. Auch der Menschenfreund, kontrolliert seine Selbsterhaltungstriebe bei Begegnung mit dem zweifelhaften Raum zwischen echter egozentrischer Skrupellosigkeit oder skrupellos egozentrischer Blauäugigkeit, nur noch in der Form, ob er eben nett hässlich- oder hässlich nett den Gullydeckel schließt. Aber weder will ich hier mit persönlichen Problemen langweilen, noch die Welt erklären. Der eigene Euphemismus, hält sich aber nun mal generell in Grenzen. Womit wir aber auch beim Thema wären.

Klick mich stinkiger
bild Die Menschen lieben ja das euphemistische Spiel mit Worten. Es lenkt sie von der Realität ab und bewahrt sie im schlechten guten Glauben, auf dem richtigen falschen Weg zu sein. Da wird aus einem angefangenem Krieg gerne mal die prophylaktische Friedensmission, aus der Dummheit die kognitive Herausforderung oder dem Truppenübungsplatz die Botanik. Das ist wie mit der sozialen Marktwirtschaft. Man hängt vor die Marktwirtschaft dieses zarte; "sozial", - und schon kann die ganz sozial alles desozialisieren, was ihr in die Quere kommt. Früher nannte man das einfach Imaginierung, aber in Zeiten der Verkäufer, wo das Image generell mehr zählt, als der tatsächliche Inhalt, hat sich das aufs Festplattenimage reduziert und man spricht lieber vom Marketing. Die Ehrlichkeit alter Romantiker wie z.B. John Keats im reflektivem Umgang mit ihrem Schöngeist, hat es generell schwer, im ebenfalls Ökonomie-schwangeren Bildungs-Zeitgeist der Bewertung von Börsennachrichten und Renditen überhaupt noch verarbeitet zu werden. Im Zweifelsfalle, kriegt der Euphemismus mächtig Blähungen und furzt einen mit Sätzen zu, - wie z.B.; "Die Welt ist schön und du bist Sozialromantiker". Das sind dann die Leute, die einem was von Kultur erzählen. Goethe im Zwiegespräch mit Hans-Werner Sinn oder Kant mit Sloterdijk, als Joke einer Geschichte, die sich die dicken Eier mit Vergangenheit vergoldet. Gepaart mit diesem handelsüblichen Nationalismus, irgendwo zwischen Völkerkunde und dem Patriotismus des schönsten und tollstem Zugehörigkeit-Gefühles, spricht man natürlich nicht von der Welt, sondern von unserem geliebtem, wunderschönem, wundergutem und selbstverständlich fast schon perfektem Teutschland. Naja, - je nach Begrenzung durch Bodenerhebungen, auch mal nur das eigene- noch kleinere Blickfeld, was eben gerade so bis dahin reicht und nicht weiter.

Der größte Glauben, ist da schnell mal die größte Kettenreaktion von in die Tiefe gerissener Kreaturen, die ihre Krallen in die nächst höhere Abhängigkeit schlagen, welche sich natürlich auch immer selber als Opfer sieht. Auch der fleißig Arbeitssuchende im Leistungsfieber deutscher Agendasettings, will natürlich nicht mit Negativismus glänzen und bewirbt sich auch noch auf die mittlerweile schon seit Jahren deutlich chronisch wiederbelebten Stellenangebotsleichen, die der Optimist mit Hände-ringender Suche nach Fachkräften erklärt. Nur beim Antwortschreiben mit Sätzen wie; "Aufgrund der Vielzahl der Bewerbungen, bitten wir sie um etwas Geduld." - ist er leicht irritiert und kalkuliert frohgemut den Umfang der Geduld zwischen ALG-I und ALG-II. Das ALG-II das Werk eiskalt kalkulierender Funktionalisten ist, welche dieses Angstziel auch bewusst forciert haben, - fällt dabei den wenigsten ein. Mitunter nicht mal den Opfern am Ende der Fahnenstange selber davon. Statt den nächst höheren Funktionalisten den Arsch aufzureißen und auf humane wie soziale Selbstverständlichkeiten zu pochen, die im sozialen Kontextes dieses Nationaldings sogar in der Verfassung verankert sind, suchen sie das nächst mögliche Ende der Fahnenstange, was noch einen weiteren Tritt nach unten möglich lässt. Die eben noch schwächeren Menschen im System der Technokraten. Nur-, um sich dieses dubiose Gefühl einer Höherwertigkeit innerhalb einer Leistungsgesellschaft in Selbstbewusstsein verwandeln zu können, während die Würde des Menschen per Verfassung eigentlich unantastbar ist/wäre/sein müsste. Mit Euphemismus hat dies nichts mehr zu tun. Der ist nur noch das Werkzeug derer, die das gezaubert- und als realen Zeitgeist imaginiert haben.


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